Saison 2021/22


Souverän trotz Wurfdilemma bei der M2!


Mit noch drei ausstehenden Spielen und dem Meistertitel vor Augen stand für die zweite Männer das nächste Spiel gegen den PHC Wittenberge auf dem Programm.

 

Somit begrüßte der nach Minuspunkten Tabellenerste den abgeschlagenen Tabellenletzten. Doch der volle Kader auf Gästeseite und der Werderaner Anspruch an die eigene Leistung ließen kein Ausruhen auf der Tabellensituation zu. Vom Anpfiff weg wollte man - ähnlich wie in den Spielen gegen die Bernauer Bären - in Führung gehen und diese dann bestmöglich über die Dauer der Spielzeit weiter ausbauen.

 

Der Start ins Spiel gelang den Blütenstädtern dieses Mal nicht so sehr, nach der ersten Viertelstunde stand ein 7:7-Unentschieden zu Buche. Dass der Rest der ersten Halbzeit mit 13:4 gewonnen wurde, lag vor allem an einem stärkeren Abwehrverbund und einem konsequenten, daraus resultierenden Tempospiel, vor allem über E. Päch über Linksaußen, der allein im ersten Durchgang neun Tore verzeichnen konnte. So ging es mit einem 20:11 in die Halbzeit. Einziger Wermutstropfen, der sich durch das ganze Spiel ziehen sollte: die Wurfausbeute von der Rechtsaußen-Position ließ arg zu wünschen übrig. Beste Wurfgelegenheiten wurden von wechselndem Personal konsequent vergeben. So wären allein im ersten Durchgang sicherlich fünf Tore mehr drin gewesen, im zweiten Durchgang ebenfalls nochmal ungefähr die gleiche Anzahl.

 

Die Handlung des zweiten Durchgangs ist schnell erzählt: Die Zwote bestach weiterhin durch eine gute Abwehrarbeit mit starker Torhüterleistung sowie konsequentem Tempospiel. So kam am Ende ein deutlicher 39:20-Sieg zustande, der weiteren Rückenwind auf der Zielgeraden auf dem Weg zur Meisterschaft bedeutet.

 

Am kommenden Wochenende geht es zum schweren Auswärtsspiel nach Lychen, bevor am 28.05. vor heimischem Publikum eine große, meisterliche Handballparty steigen soll.

 

Für die Zwote spielten:

A. Bast, M. Pfefferkorn - E. Päch (10/1), T. Hagenau (8), R. Lowens (6/3), T. Engelmann (4), H. Wascher (3), T. Lessig (2), P. Rouvel (2), L. Teller (2), L. Herault (1), C. Pankow (1), T. Sachse

 

Datum: 17.05.2022

Text. L. Teller


Bärenhunger auf den Meistertitel!


Auf ihrem Weg zum angestrebten Meistertitel in der Verbandsliga Nord hieß der Gegner der Zwoten innerhalb von nur acht Tagen zweimal in Folge HSV Bernauer Bären. Gegen das Team aus dem unteren Tabellenmittelfeld sollten zwei Siege her, die vor allem über eine gute Abwehr und gute Entscheidungen im Tempospiel herbeigeführt werden sollten.Das erste der beiden Duelle wurde in heimischen Gefilden ausgetragen. Hier konnten die Blütenstädter einen Start nach Maß verzeichnen, nach gut acht Minuten stand es bereits 7:2. Die anfängliche Abwehrstärke, gepaart mit hoher spielerischer Disziplin im Angriff, verflog allerdings im Laufe der ersten Halbzeit. So konnte sich der mit schmalem Kader angereiste Gast bis auf vier Tore herankämpfen. Mit genau diesem Abstand ging es auch in die Kabine (16:12).Die Unzufriedenheit mit dem eigenen Spiel war den Werderanern anzumerken. So schaltete man mit Beginn des zweiten Durchgangs prompt einen Gang hoch und stellte nach nicht einmal drei Minuten auf 19:12, bevor das Handballspielen erstmal komplett eingestellt wurde und man einen 1:7-Lauf (20:19, 45. Minute) hinnehmen musste. Der Wechsel im Tor der Gastgeber schien seine Wirkung nicht zu verfehlen - neben der schwachen Angriffsleistung hatte man A. Bast quasi ab der 19. Spielminute gänzlich im Stich gelassen. In der letzten Viertelstunde durfte der Gast den Ball nur noch zweimal an M. Pfefferkorn vorbei ins Tor bugsieren, während der Werderaner Handballexpress rollte und noch zwölfmal erfolgreich war. So konnte am Ende ein 32:21-Sieg gefeiert werden.

 

Mit dem deutlichen Ergebnis und der trotzdem überwiegenden Unzufriedenheit ob des eigenen Auftritts machte sich die Werderaner Delegation am Wochenende darauf auf den Weg nach Bernau, um direkt das Rückspiel zu absolvieren. Das Verbot des Geliebten Haftmittels war der Mannschaft vorher bekannt - dass der Gegner jedoch zum Hinspiel nur die halbe Mannschaft mitgebracht hatte, war dann doch eine kleine Überraschung. So standen sich in diesem Spiel zwei Mannschaften mit halbwegs voller Bank gegenüber. Auch der Konkurrent um den Meistertitel - der 1. SV Eberswalde - wollte sich dieses Handballspektakel nicht entgehen lassen und war mit einer kleinen Delegation auf der Tribüne vertreten. Der Start ins Spiel glich komplett dem Hinspiel - eine 2:7-Führung (dieses Mal dauerte es mit zehn Minuten doch etwas länger) auf Grundlage einer guten Abwehr und eines stark aufgelegten A. Bast wurde aufgrund nicht ausreichend diszipliniertem Angriffsspiels und einigen defensiven Unaufmerksamkeiten nicht wie erhofft ausgebaut, sodass zur Halbzeit lediglich ein 13:18 auf der Anzeigetafel zu verzeichnen war. Anders als im Hinspiel versuchten die Bernauer Bären ihr Glück mit einer Einzelmanndeckung - zuerst in einfacher, später in doppelter Ausführung - gegen die Werderaner Rückraumakteure. Zwar wurden so die üblichen Kreise im Angriffsspiel der Gäste gestört, jedoch fanden die verbliebenen Akteure jederzeit genügend Lösungsmöglichkeiten für die sich nun eröffnenden Räume. So konnte der Vorsprung Stück für Stück auf acht Tore ausgebaut werden und am Ende ein 28:36-Auswärtssieg gefeiert werden.

 

Mit noch drei verbleibenden Spielen hat die Zwote immer noch alle Karten in der eigenen Hand: gewinnt man alle Spiele, ist man Meister der Verbandsliga Nord und kann in die höchste Spielklasse Brandenburgs aufsteigen. Genau dabei zählt die Mannschaft auf jede Unterstützung im nächsten Heimspiel gegen den PHC Wittenberge am Samstag, den 14.05. um 16:00 Uhr.

 

Für die Zwote spielten und trafen…

 

Im Hinspiel am 30.04.:

A. Bast, M. Pfefferkorn - E. Päch (10), R. Lowens (8/1), T. Hagenau (5), L. Teller (4), T. Engelmann (2), H. Wascher (1), G. Gehrmann (1), T. Sachse (1), P. Rouvel, C. Pankow, L. Geiseler

 

Im Rückspiel am 08.05.:

M. Klemt, A. Bast - T. Engelmann (7), E. Päch (6), T. Sachse (5), R. Lowens (4/2), H. Wascher (3), L. Teller (3), L. Herault (2), L. Geiseler (1), G. Gehrmann

 

Text: L. Teller

Datum: 10.05.2022


Schritt für Schritt


Kurz vor Ostern erhielt die zweite Männermannschaft des HV Grün-Weiß Werder eine freudige Nachricht: Der Tabellenführer aus Eberswalde patzte in Grünheide und hat somit nun fünf Minuspunkte auf dem Konto. Die Zwote ist mit vier Minuspunkten auf dem eigenen Konto also in der Pole Position – gewinnt man jedes der noch verbleibenden Spiele, ist man Meister der Verbandsliga Nord. So einfach, so gut. Mit dem Ziel, jedes verbleibende Spiel zu gewinnen, startete die Zwote also in die letzte Phase der Saison – sechs Spiele an sechs Wochenenden. Der erste verbleibende Gegner war am vergangenen Wochenende der HC Neuruppin. Das Hinspiel konnte man deutlich mit 20:30 gewinnen.

 

Mit voller Kapelle sah man sich schon mal gegen einen mit dünner Bank angereisten Gast mit guten Grundvoraussetzungen für zwei Punkte ausgestattet. Der Beginn des Spiels war ziemlich ausgeglichen, einen ersten Drei-Tore-Vorsprung der Gastgeber (6:3, 9. Spielminute) konnte der HCN innerhalb von einer Minute zum 6:6 ausgleichen. Dieser Spielstand sollte aber der letzte Gleichstand der Partie sein. Mit einer nun leicht verbesserten Abwehrleistung und einem gutem Umschalt- und Positionsangriff - vor allem über E. Päch – konnte ein 17:12-Halbzeitstand hergestellt werden.

 

Im zweiten Durchgang konnte der Vorsprung bis auf elf Tore (32:21, 53. Spielminute) ausgebaut werden, sodass im Laufe der Spielzeit allen Spielern Einsatzzeiten gegeben werden konnten. Mit dem Endstand von 34:26 macht die Zwote einen weiteren Schritt in die richtige Richtung. Am Samstag, den 30.04., kommt es beim nächsten Heimspiel zum ersten Duell in der Mini-Serie gegen die Bären aus Bernau. Am darauffolgenden Sonntag, den 08.05., geht es dann auswärts gegen denselben Gegner. Hier sollen die nächsten Schritte gemacht werden, um dann am Ende ganz oben zu stehen.

 

Für die Zwote spielten: A. Bast, M. Pfefferkorn – R. Lowens (10/4), E. Päch (7), T. Engelmann (5), T. Sachse (3), T. Hagenau (3), L. Teller (3), C. Pankow (1), H. Wascher (1), T. Lessig (1), G. Gehrmann, L. Geiseler, P. Rouvel

 

Text: L. Teller

Datum: 27.04.2022

Foto: J. Nehls


Alles beim alten: Wieder knapp, wieder erfolgreich!


Zweite Männermannschaft holt erneut die maximale Ausbeute bei minimalem Abstand! Nach dem hart erkämpften Sieg gegen Eberswalde stand nun ob der Nutzung von harzfreien Bällen eines der unbeliebtesten Spiele des Jahres an: das Auswärtsspiel beim SV Motor Hennigsdorf - dieses Mal auf unbekanntem Terrain in der Oberkrämerhalle zu Eichstädt. Den Sieg im Spitzenspiel hatten sich die Werderaner teuer erkauft. Die Saison von M. Ziegler scheint vorzeitig beendet zu sein und auch T. Hagenau musste seine Sporttauglichkeit für dieses Spiel verneinen. So machten sich nur neun bewegungswillige Feldspieler - begleitet vom zuverlässig vollzähligen Torhütertrio - auf, die nächsten beiden Punkte zu holen.

 

Den besseren Start ins Spiel erwischten die Gastgeber. Nachdem anfangs niemand entschlossen genug  schien, um dem Spielstand Tore beizusteuern - nach gut sieben gespielten Minuten stand ein 2:2 auf der Anzeigetafel - fühlte sich nun die Hennigsdorfer Sieben dazu berufen, auf 5:2 (11. Spielminute) davonzuziehen. Doch durch eine besser agierende Defensive konnte man den Vorsprung beim Stand von 7:7 (16. Spielminute) wieder egalisieren, bevor die stärkste Phase der Grün-Weißen begann. Nach dem 8:7-Führungstreffer der Gäste nahm Coach M. Borrmann die Auszeit, die den Wendepunkt in der ersten Halbzeit darstellen sollte. Satte sieben Tore am Stück erzielten die Gäste und bestraften aus einer tollen Torhüter-Abwehr-Zusammenarbeit jeden Fehler der Heimmannschaft. Im Tempospiel erzielte E. Päch in dieser Phase drei Tore, im Positionsangriff fielen diese vor allem per Durchbruch von L. Herault. Auch eine Einzelmanndeckung gegen R. Lowens, die gen Ende der ersten Halbzeit das Mittel der Wahl sein sollte, störte den Spielfluss der Grün-Weißen nicht. Kurz vor der Pause durften dann auch die Gastgeber noch ein Tor nachlegen, sodass es mit einem Spielstand von 9:14 in die Pause ging.

 

Der Beginn der zweiten Spielhälfte bot doch etwas mehr Abwechslung und vor allem deutlich mehr Tore. Die Hennigsdorfer zogen nun ihr schnelles Spiel deutlich besser auf als noch im ersten Durchgang und kamen so zu einfachen Toren, während die Gäste die Einzelmanndeckung und das daraus resultierende *5 gegen 5* gut zu bespielen wussten. Der Vorsprung bewegte sich die ganze Zeit zwischen drei und sechs Toren, bis beim Stand von 20:25 (56. Spielminute) das offensive Spiel für beendet erklärt wurde. Es reihten sich nun Fehler aneinander, die umgehend per Tempogegenstoß oder zweiter Welle bestraft wurden. So konnte Hennigsdorf 65 Sekunden vor Schluss den 24:25-Anschlusstreffer erzielen. Die letzten Werderaner Angriffsbemühungen führten zwar nicht zum Erfolg, sollten aber - dank eines an einen gewissen blonden Wimbledon-Sieger erinnernden Hechtsprungs von T. Sachse auf den umherhüpfenden Ball - auch nicht mehr zu einem Ballverlust führen. Am Ende verbucht die Zwote ihren nächsten Sieg und hält Tuchfühlung zum Tabellenführer aus Eberswalde, der sich den Frust der vergangenen Woche mit einem 33:12-Heimsieg von der Seele schoss. 

 

Nun steht für die Mannschaft ein kleines Osterpäuschen an, bevor am Samstag, den 23.04. um 18:30 Uhr, der HC Neuruppin in heimischen Gefilden begrüßt werden darf. Mit diesem Spiel beginnt für die Zwote die finale Phase mit sechs Spielen an sechs Wochenenden!

 

Es spielten: M. Klemt, A. Bast, M. Pfefferkorn - E. Päch (9), L. Teller (9/4), T. Sachse (3), L. Herault (2), H. Wascher (1), R. Lowens (1), P. Rouvel, C. Pankow, L. Geiseler

 

Text: L. Teller
Datum: 04.04.2022


Zu viel Ketchup für die Wurst


Die zweite Männer holt aus dem Spitzenspiel maximale Ausbeute bei minimalem Vorsprung.

 

Alles war angerichtet für ein absolutes Topspiel. Sonntagmittag, 14 Uhr, keine ernsthafte hochklassige TV-Konkurrenz durch das große runde Leder und strahlender Sonnenschein - traumhafte Zutaten für das Spitzenspiel der Verbandsliga Nord. Der Tabellenzweite empfing den ungeschlagenen Tabellenführer. Das Publikum honorierte diese Gegebenheiten mit zahlreichem Erscheinen und sollte ein spannendes und kampfbetontes Spiel erleben. Im Hinspiel hatte sich die Werderaner Mannschaft noch aufgrund fehlender Effektivität im schnellen Angriffsspiel sowie Abwehrschwächen gerade auf den Außenpositionen mit einem Vier-Tore-Abstand geschlagen geben müssen. Dieses Ergebnis wollte man nun gerade rücken und den Eberswaldern tabellarisch auf die Pelle rücken.

 

Dieses Vorhaben sollte aber nicht Einfluss auf die Gastfreundschaft nehmen. Brav ließ man dem Gegner den Vortritt beim Torewerfen und wartete die ersten beiden Treffer ab, bevor man selbst etwas für den Spielstand tat. R. Lowens sorgte für den ersten Treffer der Heimmannschaft. Eine gute Abwehrleistung um H. Wascher und G. Gehrmann - der bereits nach wenigen Minuten M. Ziegler ersetzte - sowie ein stark aufgelegter M. Pfefferkorn sorgten dafür, dass in der Defensive nichts abbrannte, während vorne vor allem R. Lowens und T. Hagenau die Tore auf Werderaner Seite besorgten - sieben der neun Treffer in Durchgang eins gingen auf das Konto der beiden Rückraumspieler. Da man sich beim Stand von 9:7 (18. Spielminute) aber mit der Offensivleistung zufrieden gab, gönnte man sich verfrüht eine zwölfminütige Schaffenspause und erzielte bis zum Halbzeitpfiff kein Tor mehr. Somit blieb - so viel sei schon verraten - ebenjenes 9:7 der einzige Zwei-Tore-Vorsprung der Heimmannschaft. Nur die defensive Stabilität verhinderte einen Rückstand zur Pause, mit 9:9 zog man sich in die Kabine zurück. Der Plan für den zweiten Durchgang war klar: In der Abwehr das hohe Niveau halten und vorne mehr Spielfluss und Abschlussqualität erreichen.

 

Und mit mehr Angriffsstärke ging es auch auf beiden Seiten weiter. Die Gastgeber schafften es nun, das Spiel breiter zu machen und mehr in die Eins-gegen-eins-Situationen zu kommen. Unkonzentriertheiten beim Wurf sowie die eine oder andere Fehlentscheidung luden den Gast zu einfachen Kontern ein, die dieser dankend annahm. So kam es auch zur - wieder vorweggenommen: einzigen - Zwei-Tore-Führung der Eberswalder beim Stand von 17:19 (51. Spielminute). In der Schlussphase übernahmen für die Grün-Weißen offensiv nun wieder R. Lowens und T. Hagenau die Verantwortung und erzielten die letzten fünf Treffer auf Gastgeberseite. Da für die Barnimer nur noch zwei dieser Sorte auf der Anzeigetafel verbucht werden konnten, stand es mit Ablauf der Zeit 22:21. Doch ein direkter Freiwurf für Eberswalde sollte noch ausgeführt werden. Sinnbildlich für die gesamte Partie konnte der Werderaner Block aber nicht überwunden werden - der Heimsieg war perfekt! Eine große kämpferische Leistung der gesamten Mannschaft sorgte am Ende dafür, dass beide Punkte an der Havel blieben. 

 

Die jetzt gute Ausgangsposition im Windschatten des Tabellenführers möchte die Zwote am kommenden Wochenende beibehalten. Es geht am Samstag, den 02.04., auswärts zum SV Motor Hennigsdorf.

 

Für die Zwote spielten: A. Bast, M. Pfefferkorn - R. Lowens (10/2), T. Hagenau (5), L. Herault (3), H. Wascher (2), E. Päch (1), L. Teller (1), T. Engelmann, M. Ziegler, G. Gehrmann, C. Pankow, T. Lessig, T. Sachse

 

Text: L. Teller

Datum: 29.03.2022

Foto: J. Nehls

Siegreich im Duell der Gebeutelten


Mit weiterhin ausgedünntem Kader, nun aber ohne Hilfe der bereitwillig eingesprungenen 1. Mannschaft, bezwang die „Zwote“ den Gast aus Wittstock nach anfänglichen Schwierigkeiten deutlich mit 28:20 (13:13).

Die Kadersituation der 2. Männermannschaft des HV Grün-Weiß Werder bleibt eine Geschichte für sich. Zu Jahresbeginn stark von Corona-Infektionen, Verletzungen und beruflichen Verpflichtungen gebeutelt, konnte man dank der Hilfe aus dem Jungbrunnen 1. Männermannschaft spielfähig und ungeschlagen bleiben. Doch damit war jetzt Schluss. Die eigene Stärke sollte ab sofort wieder einzig und allein ausschlaggebend für die Erfolge sein. So fanden sich zur besten Kaffee- und Kuchenzeit am Samstagnachmittag zwölf Sportfreunde zusammen, um trainerlos gegen die ebenfalls personell dezimierten Wittstocker Gäste anzutreten. Kapitän Thomas Sachse versuchte sich, wie schon in der abgelaufenen Trainingswoche an der Doppelfunktion Trainer-Spieler und meisterte die Situation, mit viel Emotion und Vorbereitung bravourös - der große eigene Anteil an der Spielzeit sei ihm daher gegönnt. 😉

 

Bestens vorbereitet und eingestellt startete die Werderaner Sieben ins Spiel,  konnte die Vorgaben zunächst jedoch nicht so recht umsetzen. Beim Stand von 5:8 nach 15 gespielten Minuten musste eine Auszeit her, welche ihre Wirkung nicht verfehlen sollte. Der bis dahin nicht wirklich zwingende Angriff kreierte nun bessere Torchancen, welche in dieser Phase vor allem Christoph Drescher zu nutzen wusste. So stellte man kurz vor der Halbzeit auf 13:10, um dann doch noch bis zur Pause einen 13:13-Spielstand hinnehmen zu müssen.

Vor allem eine griffigere Abwehr sollte im zweiten Durchgang einfache Tore über das Tempospiel gegen zunehmend erschöpft wirkende Gäste bringen. Und gesagt, getan. Die Abwehr um den Mittelblock Sachse/T. Hagenau zeigte nun eine deutlich bessere Leistung und zwang die Gäste zu Fehlern und schwierigeren Würfen, welche der nun besser im Spiel angekommene Martin Pfefferkorn zu parieren wusste. Der Angriff tat mit einfachen Toren und guten Lösungen gegen die immer offener agierende Gäste-Abwehr sein Übriges. So konnte man sich vor allem in der Phase von der 41. bis zur 50. Spielminute dank eines 4:0-Laufs vorentscheidend auf 23:17 absetzen und in der Folge ein dann ungefährdetes 28:20-Endergebnis bejubeln. Erfreulich ist neben der in den nächsten Wochen zu erwartenden Rückkehr einiger erfahrener Kräfte ins Training und den Spielbetrieb vor allem auch die Integration der jungen Spieler aus der dritten Männermannschaft. Leon Geiseler konnte bereits seinen zweiten Einsatz in dieser Saison absolvieren und Philipp Rouvel trug bei seinem Saisondebüt zwei Tore in der Schlussphase bei.

Während alle anderen Teams nun in die heiße Phase der Saison eintauchen, genehmigt sich die „Zwote“ erstmal eine vierwöchige Schaffenspause. Weiter geht es in heimischen Gefilden am Sonntag, den 27.03., gegen den Tabellenführer 1. SV Eberswalde.

Es spielten: Bast, A. (TW); Pfefferkorn, M. (TW); Päch, E. (7); Herault, L. (5); Lowens, R. (5/1); Drescher, C. (4); Hagenau, T. (3); Rouvel, P. (2); Teller, L. (2/1); Lessig, T.; Geiseler, L.; Sachse, T.

 

Text: L. Teller

Datum: 01.03.2022

Foto: D. Andres


Handballkracher in der Löcknitzhölle!


Am vergangenen Samstag, dem 20.02.2022, fand das Spitzenspiel unserer 2. Männermannschaft in Grünheide statt. Nach anfänglichen Abschlussproblemen konnte sich unsere „Zwote“ gegen Ende der 1. Halbzeit stabilisieren und bat mit einer 2-Tore-Führung zum Pausentee (12:14). Durch eine gefestigte Abwehrleistung und die daraus resultierenden einfachen Gegenstoßtore konnte die Führung in Halbzeit zwei souverän ausgebaut werden. Unsere „Zwote“ gewann schlussendlich 18:28 und freute sich über die nächsten zwei Pünktchen auf dem Punktekonto.


Wer vor dem Spiel einen Blick auf die Tabelle der Verbandsliga Nord geworfen hatte, wusste wie wichtig dieses Spitzenspiel für beide Mannschaften war. Nach dem Sieg am vorherigen Wochenende in Neuruppin (ohne das allzeit geliebte klebrige Zeug), brauchte unsere „Zwote“ volle Konzentration und 100% Fokus für das Spitzenspiel gegen die Schildkröten vom Grünheider SV. Ein gutaufgelegter Torhüter der Heimmannschaft brachte unsere „Zwote“ in den ersten 20 Minuten zum Grübeln. Viele einfache Tore konnten nicht verwertet werden. Gegen Ende der ersten Halbzeit steigerte sich jedoch die Abschlussquote nach dem unsere Männer einen Schluck Zielwasser benötigten (Auszeit Zwote 20:43min).Die Halbzeitansprache von Coach M. Borrmann, fruchtete bei der gesamten Mannschaft und unsere „Zwote“ startete mit einem 5-Tore-Lauf in die 2. Halbzeit. Auch unser Werderaner Schlusslicht Alex B. konnte einige gute Paraden zum Sieg beisteuern. Die Grundlage für einen Auswärtssieg war somit geschaffen und unsere „Zwote“ ließ sich nicht mehr die Butter vom Brot nehmen. Die Borrmänner festigten somit den 2. Tabellenplatz und stehen bei 14:4 Punkten.


Ein besonderer Dank geht an zunächst an die Spieler der ersten Männermannschaft, die uns in den letzten drei Wochen personell unterstützt hat. Ohne eine Zusammenarbeit beider Mannschaften wäre ein Spielbetrieb unserer „Zwoten“ nicht möglich gewesen. „Männer eine Palette Schokomilch folgt!“  Unsere Zwote bedankt sich weiterhin für die Unterstützung der mitgereisten Fans nach Grünheide.

 

Das nächste Heimspiel der Borrmänner steigt am Samstag, den 26.02.2022 in der Haeckelhölle um 16:00 Uhr. Kommt vorbei und unterstützt unsere „Zwote“.
Werder Zwei Feuer frei!


Es spielten: Bast, A.; Herault, L.(1); Nehls, D.(4); Lowens, R.(4); Boede, J.(4); Knecht, C.(3); Volk, A.(2); Darius, S.(2); Teller, L.(2); Päch, E.(5); Hesselmann, J.(1); Sachse, T.

 

Text: E. Päch

Datum: 20.02.2022


2. Männer siegt in Grünheide


Am vergangenen Samstag, dem 20.02.2022, fand das Spitzenspiel unserer 2. Männermannschaft in Grünheide statt. Nach anfänglichen Abschlussproblemen konnte sich unsere „Zwote“ gegen Ende der 1. Halbzeit stabilisieren und bat mit einer 2-Tore-Führung zum Pausentee (12:14). Durch eine gefestigte Abwehrleistung und die daraus resultierenden einfachen Gegenstoßtore konnte die Führung in Halbzeit zwei souverän ausgebaut werden. Unsere „Zwote“ gewann schlussendlich 18:28 und freute sich über die nächsten 2 Pünktchen auf dem Punktekonto.

 

Wer vor dem Spiel einen Blick auf die Tabelle der Verbandsliga Nord geworfen hatte, wusste wie wichtig dieses Spitzenspiel für beide Mannschaften war. Nach dem Sieg am vorherigen Wochenende in Neuruppin (ohne das allzeit geliebte klebrige Zeug), brauchte unsere „Zwote“ volle Konzentration und 100% Fokus für das Spitzenspiel gegen die Schildkröten vom Grünheider SV.

Ein gutaufgelegter Torhüter der Heimmannschaft brachte unsere „Zwote“ in den ersten 20 Minuten zum Grübeln. Viele einfache Tore konnten nicht verwertet werden. Gegen Ende der ersten Halbzeit steigerte sich jedoch die Abschlussquote nach dem unsere Männer einen Schluck Zielwasser benötigten (Auszeit Zwote 20:43min).

Die Halbzeitansprache von Coach M. Borrmann, fruchtete bei der gesamten Mannschaft und unsere „Zwote“ startete mit einem 5-Tore-Lauf in die 2. Halbzeit. Auch unser Werderaner Schlusslicht Alex B. konnte einige gute Paraden zum Sieg beisteuern. Die Grundlage für einen Auswärtssieg war somit geschaffen und unsere „Zwote“ ließ sich nicht mehr die Butter vom Brot nehmen. Die Borrmänner festigten somit den 2. Tabellenplatz und stehen bei 14:4 Punkten.

 

Ein besonderer Dank geht an zunächst an die Spieler der ersten Männermannschaft, die uns in den letzten drei Wochen personell unterstützt hat. Ohne eine Zusammenarbeit beider Mannschaften wäre ein Spielbetrieb unserer „Zwoten“ nicht möglich gewesen.

„Männer eine Palette Schokomilch folgt!“  

Unsere Zwote bedankt sich weiterhin für die Unterstützung der mitgereisten Fans nach Grünheide.

Das nächste Heimspiel der Borrmänner steigt am Samstag, den 26.02.2022 in der Haeckelhölle um 16:00 Uhr. Kommt vorbei und unterstützt unsere „Zwote“.

Werder Zwei Feuer frei!

 

Es spielten: Bast, A.; Herault, L.(1); Nehls, D.(4); Lowens, R.(4); Boede, J.(4); Knecht, C.(3); Volk, A.(2); Darius, S.(2); Teller, L.(2); Päch, E.(5); Hesselmann, J.(1); Sachse, T.


Herzschlagfinale in der Haeckel - Hölle


Unsere 2. Männermannschaft empfing am Samstagabend zuhause den Grünheider SV II zu einer Partie, die bis zur Schlusssirene Spannung bot. Am Ende konnte die „Zwote“ die 2 Punkte für sich einfahren.

 

Es war ein wichtiges Spiel für unsere Werderaner. Nach einem 4:0-Punkte-Start in die Saison wurde das letzte Heimspiel gegen den direkten Kontrahenten SV Blau-Weiß Wusterwitz knapp mit einem Tor verloren. Nun wollte man vor heimischer Kulisse wieder punkten, um den Anschluss an die Spitze nicht zu verlieren. Die Marschroute war gesetzt: Ein Sieg musste her. Das Spiel begann mit sehr viel Tempo und Werder gelang der 5:2-Start in das Match. Im Angriff zeigten sich die Gastgeber sehr laufstark und sowohl Einzelaktionen aus dem Rückraum als auch Angriffe über die Außenpositionen führten zu Toren. Dennoch blieben ein paar Chancen ungenutzt am Schlussmann der Gäste hängen. Die Abwehr zeigte sich sehr aggressiv und ballhungrig, das Spiel zwischen Abwehr und Torhüter funktionierte. Dann aber schlichen sich mit zunehmender Zeit kleine Fehler ein, die die Gastmannschaft nutzte und den Spielverlauf kippte. Grünheide glich das Spiel in der 13. Minute aus und führte in der 20. Minute mit 7:9. Werder schaffte kurz darauf den Ausgleich, doch die Chancenverwertung im Angriff war zu gering und somit ging es mit einem 10:12-Rückstand zum Pausentee in die Kabine. Der Mannschaft war klar, da muss mehr kommen!

 

Trainer Max Borrmann peitschte seine Jungs noch einmal nach vorne und gab zusätzliche Motivation für jeden einzelnen Spieler mit auf dem Weg. Das zeigte Wirkung. Die Werderaner Männer kamen gestärkt aus der Kabine und zündeten wieder den Turbo. Aber auch Grünheide zeigte sich kampfstark und so entwickelte sich ein offener Schlagabtausch beider Mannschaften. Keiner konnte sich langfristig absetzen und so lief es auf einen Krimi hinaus. Die “Zwote” zog zwischenzeitlich auf drei Tore davon, aber das Momentum änderte sich zu Gunsten der Gäste, wodurch das Spiel erneut offen war. Die letzten Minuten waren geprägt von hitzigen Szenen, Schiedsrichterentscheidungen und schneller 2. Welle im Angriffsspiel. Am Ende hielt es kaum jemanden auf seinem Sitz und erst mit der Schlusssirene und dem 26:25 stand fest, dass die zwei Zähler in der Haeckel-Hölle bleiben würden.

 

Ein großes Dankeschön geht an die Fans, die uns bei dem ereignisreichen Spiel unterstützt und mitgefiebert haben. Als nächstes geht es für uns am 23.10. zum SV Hansa nach Wittstock, wo die nächsten Punkte anvisiert werden. Das nächste Heimspiel seht ihr am 20.11.2021. Wir freuen uns auf euch, wenn es wieder heißt: Werder zwei, Feuer frei!!!!!   

 

Es spielten: Pfefferkorn, M.; Bast, A.; Engelmann, T.(2); Wascher, H.(4); Ziegler, M.(3); Pankow, C.; Hagenau, N.; Lowens, R.(4); Hagenau, T.(3); Teller, L.(3); Päch, E.(6); Gehrmann, G.; Sachse, T.(1)

 

Text : Nick Hagenau

03.10.2021


Saison 2019/20


Revanche geglückt

 

Nach dem Rückschlag der Vorwoche meldet sich unsere zweite Männermannschaft erfolgreich zurück und revanchiert sich gegen den SV Blau-Weiß Wusterwitz mit 30:22 (16:9) für die Niederlage in der Hinrunde.

 

Im Hinblick auf das anstehende Heimspiel stand der Fokus im Training besonders auf die Defensivarbeit und dem schnellen Umschaltspiel. Die Marschroute von Trainer Max Borrmann war klar. Schnell sollte es nach vorne gehen. „Wir wollen den Wusterwitzern keine Zeit geben sich großartig zu erholen und dabei dem Spiel unseren Stempel aufdrücken“, forderte er im Vorfeld von seinen Mannen. Es ging auch darum die schwache Leistung aus dem Hinspiel wieder ein wenig gut zu machen.

 

Besonders die Konzentration in der Abwehr war von Beginn an spürbar. Die Blütenstädter kassierten ihr erstes Gegentor bei Minute 08:42 auf der Spieluhr. Aber leider hatten die Grün-Weißen selbst zu wenig Zählbares aus ihren Angriffen hervorgebracht. So dass es nach zehn Minuten erst 5:2 aus Werderaner Sicht stand. Angetrieben vom gut aufgelegten Tim Hagenau nahm das Angriffsspiel jetzt endlich Fahrt auf. Nach und nach setzten sich die Gastgeber ab und führten in der 21. Minute mit 11:5 und zur Halbzeitpause mit 16:9.Trainer Borrmann war insgesamt zufrieden mit der ersten Hälfte und forderte nun weiter konsequent den Druck auf den Gegner hoch zu halten.

 

Mit frischem Wind kamen die Grün-Weißen aus der Kabine. Rasch setzten sich die Hausherren weiter ab. Nach 45 gespielten Minuten stand es 24:14. Doch nun zog noch einmal der Schlendrian in Werderaner Reihen ein. Die Gäste verkürzten in der Folgezeit auf 24:17 ehe Christoph Drescher den Lauf mit einem Doppelpack unterbrach und sein Team wieder auf Kurs brachte. Bis zum Ende tat sich dann wenig. Endstand: 30:22.

 

Ein rundum souveräner Auftritt unserer zweiten Männer vor heimischer Kulisse. Vielen Dank an dieser Stelle an die zahlreichen Unterstützer in der Häckelhalle.

 

Das sollte noch einmal Auftrieb für die Aufgabe am kommenden Sonnabend (18:00 Uhr) geben. Dann ist die Zweite beim Tabellenführer im Potsdamer Kirchsteigfeld zu Gast. Das Hinspiel verloren die Grün-Weißen denkbar knapp mit 21:22. Es ist also wieder durchaus eine Partie mit Spannung zu erwarten.

 

Es spielten: Bast, A..; Kionke, K. - Müller, P. (2); Hagenau, T. (5); Lowens, R. (4);  Herault, L.(1); Sachse, T. (6); Grohmann, G. (1);  Dramburg, R.; Kempernolte, E. (2); Wascher, H. (3); Drescher, C. (5/2); Zehnder, P. (1); Pankow, C.

 

Text: T. Sachse

Datum: 08.03.2020


Siegesserie gerissen

 

Unsere zweiten Männer müssen sich nach fünf Siegen in Folge knapp dem MTV Altlandsberg II mit 31:30 (14:11) geschlagen geben. Am Ende war es wie in der Vorwoche ein Herzschlagfinale. Dieses Mal leider nicht mit dem besseren Ausgang für unsere Blütenstädter.

 

Mit dem Auswärtsspiel beim Tabellendritten in der Erlengrundhalle hatte die Mannschaft einen harten Brocken vor der Brust. Trainer Max Borrmann konnte wieder einmal aus dem Vollen seines Kaders schöpfen und das Selbstvertrauen aus den letzten, erfolgreichen Spieltagen war ohnehin groß. Hoch motiviert die Serie weiter auszubauen und die unglückliche Hinspiel-Pleite (32:35) wettzumachen gingen seine Mannen in die Partie.

Aber die Start-Sieben schien geschlossen nicht das richtige Zielwasser getrunken zu haben. Reihenweise Abspielfehler und fehlende Übersicht im Deckungsverbund sorgten für die schwächste Anfangsphase dieser Spielzeit. Zu Recht gerieten die Borrmänner nach 20 Minuten mit 11:5 ins Hintertreffen. Erst jetzt bekamen die Grün-Weißen so langsam Zugriff auf den Gastgeber. Die Einwechslungen von Niko Harnge und des agilen Erik Kempernolte, machten sich bezahlt. Die Werderaner konnten einen 4:0-Lauf verzeichnen und anschließend das Spiel bis zur Halbzeit ausgeglichen gestalten. Halbzeitstand: 14:11.

 

Trainer Borrmann forderte nach der insgesamt nicht gelungenen ersten Hälfte eine Reaktion seines Teams. Mehr Tempo nach vorne und eine höhere Kampf- und Einsatzbereitschaft sollten dem Spiel die Wende geben. Doch der Start in den zweiten Spielabschnitt war wieder suboptimal. Nach drei gespielten Minuten mussten die Werderaner wieder einen Fünf-Tore-Rückstand hinnehmen. (12:17) In der Folge schüttelten die Blütenstädter ihre Lethargie ab und punkteten durch Ballgewinne und schnellen Gegenstoßtreffern. In der 40. Minute war das Spiel endgültig neu eröffnet (19:19) und zehn Minuten später führten die Havelstädter gar mit 28:26. Doch wie bereits beim Hinspiel schlug das Pendel zwischen den beiden Teams hin und her. Insgesamt 17 Zeitstrafen sorgten für immer wieder neue Spielsituationen und spannende Ereignisse. Nun waren die Gastgeber wieder am Drücker. Drei Minuten vor Spielende stand das Spiel auf Messers Schneide (29:29). Zwei Abstimmungsfehler auf Werderaner Seite sorgten für die Zwei-Tore-Führung des MTVs und noch einer Minute auf der Uhr. Und auch hier gaben die Grün-Weißen nicht auf. Zwei Sekunden vor Ende gab es die Torchance zum Ausgleich. Doch das Spielglück war nicht auf der Seite der Blütenstädter.

 

„Wir werden dem Spiel nicht lange hinterher trauern. In der kommenden Woche haben wir gegen Wusterwitz noch etwas aus der Hinrunde gut zu machen“, gibt dem Trainer Borrmann den Fahrplan für seine Mannen klar vor.

 

In der heimischen Häckelhölle heißt es dann ab 13:45 Uhr wieder Werder2!FeuerFrei!

 

Bast, A..; Kionke, K. - Müller, P. (3); Hagenau, T. (2); Lowens, R. (1/1);  Herault, L.(5); Sachse, T. (1); Grohmann, G. (1);  Harnge, N. (6); Kempernolte, E. (7); Wascher, H.; Drescher, C. (4/3); Zehnder, P.

 

Text: T. Sachse

Datum: 01.03.2020


 

Nervenstärke bringt Auswärtserfolg

 

In einem packenden Schlagabtausch konnte sich unsere Zweite Männer knapp mit

23:24 (12:13) in Neuruppin durchsetzen und ist weiterhin im Jahr 2020 ohne Punktverlust. Sowohl das Hinspielergebnis (26:26), als auch die aktuelle Tabellensituation (Platz 4 gegen 5) ließen vermuten, dass sich der sonntägliche Abendkrimi bereits auf 16:00 Uhr verschieben könnte. Die Spannung liebenden Zuschauer im gut gefüllten Sportcenter Neuruppin wurden dramaturgisch nicht enttäuscht.

 

Von Beginn an entwickelte sich eine intensive Partie mit vielen Zweikämpfen. Die Abwehr rund um Mittelblocker Paul Müller war sofort hellwach. Besserer Start für Werder (1:3). „In der Neuruppiner Halle ist immer ordentlich Stimmung. Darauf hatten wir richtig Bock“, erklärte Kapitän Henry Wascher die besondere Motivation seiner Mannen zu diesem Match. Doch auch die Gastgeber ließen sich nicht überraschen und zogen in der 17. Minute gleich zum 6:6. „Wir haben Mitte der ersten Halbzeit einfach zu viele klare Chancen liegen lassen“, monierte Trainer Max Borrmann die Torausbeute. Zwei wichtige Tore hintereinander durch Niko Harnge brachten wieder ein wenig Abstand. Bis zur Pause schenkten sich beide Mannschaften keinen Zentimeter Platz. Mit 12:13 für Werder ging es in die Kabine. Dort peitschten sich die Mannen weiter an. Die Defensive sollte weiterhin den Grundstein legen, um den Sieg einzufahren.

Aber auch im zweiten Spielabschnitt sollten sich die Havelstädter nicht weiter, als drei Tore absetzen. In der 38. Minute stand es kurzzeitig 15:18. Doch die Fontanestädter kämpften sich wieder heran. In der 53. Minute sah das Heimpublikum den 23:23-Ausgleichstreffer ihrer Gastgeber und feuerte lautstark an. Bei einer Partie mit insgesamt: 16 Strafwürfen, 14 Zwei-Minuten-Strafen und zwei roten Karten, davon einer mit Bericht, einen kühlen Kopf zu bewahren sollte nun das wichtigste Element in der Endphase sein. Die Werderaner wählten nun die richtigen Kombinationen und setzten sich ab auf 22:24. Neuruppin konnte im Gegenzug wieder verkürzen. Am Ende konnten sich die Havelstädter wieder auf ihre Abwehr und Torwart Kaspar Kionke verlassen. Fast eineinhalb Minuten mussten die Grün-Weißen den letzten Angriff der Gastgeber verteidigen, welcher nun auch den siebten Feldspieler für eine zusätzliche Überzahl aufs Feld brachte. Anschließend kannte die Freude keine Grenzen.

 

Vielen Dank an dieser Stelle an alle Vor-Ort-Unterstützer und Live-Ticker-Daumendrücker.

 

In der kommenden Woche folgt direkt der nächste Prüfstein. Unsere Zweite ist, als Vorlaufprogramm der ersten Mannschaft, zu Gast in Altlandsberg beim Tabellenzweiten. Wir freuen uns auf jeden Fan der vorab in der Halle ist.

 

Werder2!FeuerFrei!

 

Klemt, M.; Kionke, K. - Müller, P. (2); Hagenau, T. (3); Lowens, R. (11/11));  Herault, L.(1); Sachse, T. (1); Grohmann, G. (2);  Harnge, N. (2); Kempernolte, E.; Wascher, H.(2); Drescher, C. (3), Pankow, C.; Zehnder, P.

 

Text: T. Sachse

Datum: 24.02.2020


Serie weiter ausgebaut

 

Die Zweite Männer kann nach dreiwöchiger Pause ihre Erfolgsserie weiter fortsetzen und feierte mit 27:20 (13:7) gegen FK Hansa Wittstock den vierten Erfolg in Serie. Nach dem zuletzt deutlichen Erfolg (31:23) im Derby beim SSV Falkensee mussten sich die Mannen um Trainer Max Borrmann gedulden ehe sie wieder in den Wettkampfmodus schalten durften. Dort war erstmals auch Rückkehrer Gregor Grohmann mit starkem Einstand dabei. Unter der Woche tankten die Blütenstädter nochmals Selbstvertrauen durch Trainingseinheiten im Spiel 6:6.

 

Auch gegen die Gäste aus dem hohen Norden Brandenburgs begannen die Grün-Weißen wieder mit breiter Brust. Nach vier Minuten stand es 4:0. Besonders Ronny Lowens hatte nach schnellen Kombinationen ein gutes Händchen am Ball. Die Führung der Werderaner sollte im Laufe der Partie diese 4-Tore-Führung nie unterschreiten. Nach und nach kamen nun auch die Wittstocker ins Spiel. Doch die Defensive der Gastgeber inklusive dem guten parierenden Alex Bast im Tor ließ nicht viel zu. Mit nur sieben Gegentoren in der ersten Halbzeit legten die Blütenstädter den Grundstein für den insgesamt ungefährdeten Erfolg. Leider stockte es ab der 15. Minute im Angriff. Der Ball lief nicht wirklich flüssig, wodurch die eigenen Treffer immer wieder über Einzelaktionen erarbeitet werden mussten.

Mit 13:7 ging es in die Halbzeitpause. Trainer Borrmann forderte mehr Konsequenz und Tiefe im Angriffsspiel seiner Mannschaft, was sein Team letztendlich im Großen und Ganzen nun auch besser umsetzen konnte, obwohl sich die Hausherren zwischen Minute 35 und 45 noch einmal schwertaten. Kurzzeitig schmolz die Führung von acht auf vier Tore Differenz. Doch vor allem Tim Hagenau sorgte mit seinen Treffern immer wieder für einen komfortablen Abstand. In den letzten zehn Minuten ließen die Werderaner dann nichts mehr anbrennen und konnten durch den Erfolg nun auch auf den 5. Platz in der Tabelle springen.

 

In den nächsten Wochen muss unsere Zweite nun zeigen, inwieweit sie nun auch mit den Besten der Liga mithalten kann. Von den nächsten vier Partien heißt es dreimal auswärts gegen eine Mannschaft aus den Top 4 anzutreten. Das sind dann so richtige Gradmesser.

 

Danke an dieser Stelle an alle Zuschauer und Fans für die Unterstützung.

 

Werder2!FeuerFrei!

 

Es spielten: Bast, A..; Kionke, K.. - Müller, P. (3); Hagenau, T. (7); Lowens, R. (6/2));  Herault, L.(1); Sachse, T. (2); Grohmann, G. (1);  Lessig, T. (2); Kempernolte, E. (2); Wascher, H.; Drescher, C. (3)

 

Text: T. Sachse

Datum: 15.02.2020


Perfekter Jahresbeginn

Unsere Zweite Männer startet optimal ins Jahr 2020 und fährt mit einem 32:22 (19:13) gegen SV Motor Hennigsdorf den zweiten deutlichen Sieg in Folge ein. Auch von einer roten Karte gegen Kapitän Henry Wascher ließen sich die Grün-Weißen auf ihrem Weg nicht beirren. 

Nicht so ganz aus dem Vollen konnte Trainer Max Borrmann schöpfen. So wuchs die Liste der verletzten Spieler vor dem Aufeinandertreffen gegen die Gäste aus dem Norden Berlins täglich an. Das Gros des Kaders war aber beisammen und so war, wie in der Vorwoche ein weiterer Heimsieg die klare Vorgabe. Besonders die Deckung sollte wieder die Grundlage legen. „Stabil stehen und durch Ballgewinne den Tempogegenstoß forcieren“, forderte Trainer Borrmann, was zu Beginn der Partie auch direkt funktionieren sollte. Mit 4:1 gingen die Blütenstädter in Front. Nach 16 Minuten konnten sich die Gastgeber gar auf 10:5 absetzen, ehe die Gäste mit drei Toren in Folge wieder verkürzen sollten. Doch nun waren die Werderaner gewarnt. Angetrieben vom sehr gut haltenden Alex Bast im Kasten zogen die Grün-Weißen wieder Tor-um-Tor davon. Auch eine direkte, rote Karte gegen Henry Wascher in der 22. Minute und viele weitere ausgelassene Chancen vor dem Hennigsdorfer Gehäuse sollten nichts an der deutlichen Halbzeitführung ändern. (19:13)

Trainer Borrmann haderte in der Kabine mit der Effektivität seiner Mannen und forderte mehr Konsequenz im Abschluss, was in den ersten 15 Minuten des zweiten Durchgangs auch gelang. Bis zur 45. Minute gelang es den Hausherren den Vorsprung auf 10 Tore auszubauen. Die Grün-Weiße Defensive ließ nun kaum noch was zu und die Gäste hatten nichts mehr entgegenzusetzen. Das Spiel war entschieden und so plätscherte der letzte Spielabschnitt ohne große Highlights dahin bis am Ende ein verdienter 32:22 auf der Blütenstädter Habenseite stand. 

Vielen Dank an dieser Stelle an die uns wieder einmal unterstützende Fangemeinde in der Häckelhalle. 

Diesen Schwung wollen die Recken der Zweiten nun mitnehmen. Nächste Woche Sonnabend gilt es in Falkensee die gezeigte Leistung auch auswärts zu bestätigen, um weitere Punkte einzufahren und den Anschluss ans obere Tabellendrittel zu schaffen.

Es spielten: Kionke, K.; Bast, A.; Wascher, H.; Drescher, C. (3); Hérault, L. (1); Kempernolte, E. (4); Sachse, T. (3); Lowens, R. (8/2); Hagenau, T. (6); Lessig, T. (3); Müller, P. (4);  

Datum: 20.01.2020

Text: T. Sachse


Interview mit Maximilian Borrmann, Trainer der 2. Männermannschaft 

 

Max, mit dem Spiel am letzten Samstag, gegen Hennigsdorf, begann in der Verbandsliga Nord die Rückrunde. Wie fällt dein Fazit über die bisher durchgeführten Spiele aus?

Die Hinrunde war geprägt von einem auf und ab. Wir haben sehr viele Spiele gehabt, die sehr knapp ausgegangen sind, wo uns das Glück am Ende gefehlt hat. Zum anderen hatten wir einen großen Zulauf an Spielern, was den Integrationsprozess verlängerte. Nichtsdestotrotz, mit einem Platz in der Mitte der Tabelle, können wir zur Halbzeit der Saison sehr zufrieden sein. 

 

Welche Platzierung strebt deine Mannschaft zum Ende der Saison an? 

Ziel für die Rückrunde ist es weiter, als Mannschaft zusammenzuwachsen und das obere Mittelfeld in der Tabelle anzupeilen. Mit dem Erfolg gegen den SV Motor Hennigsdorf, mit 32:22 (19:13), belegen wir nun den 6. Platz in der Tabelle. 

 

In der 2.Männermannschaft sind alle Spieler sehr engagiert. Wie gelingt es, möglichst viele Wünsche der Spieler, was die Einsatzzeiten z.B. angeht, in Gleichklang zu bringen?

Unsere Kadergröße ermöglicht es uns sehr gut zu rotieren, so dass jeder seine Einsatzmöglichkeiten bekommt. 

 

Vielen Dank, Max, für die Beantwortung der Fragen und viel Erfolg in der Rückrunde. 


Jahresauftakt 2020 geglückt

 

Mit einem deutlichen 27:17 (15:9) Heimspielsieg gegen den SV Eichstädt 1949 starteten unsere zweiten Männer in das Jahr 2020. Besonders in der Defensive konnten unsere Grün-Weißen überzeugen.

 

„Am Ende war noch viel Luft nach oben!“ resümierte Trainer Max Borrmann und erklärte, dass die Anzahl technischer Fehler und der Fehlwürfe, aus seiner Sicht, viel zu hoch war. Besonders zu Spielbeginn merkte man den Blütenstädtern an, dass Sie nach der Jahreswende nur zwei Mal trainieren konnten. Behäbig und gespickt von Abstimmungsproblemen starteten die Gastgeber in die Partie. Nach 15 Minuten stand 4:5 aus Werderaner Sicht. Der Angriffsmotor stotterte nur vor sich hin. Trainer Borrmann nahm die Auszeit um seine Spieler nochmal aus dem Winterschlaf zu wecken und das sollte in der Folge auch funktionieren. In der 26. Minute erzielte Rückkehrer Niko Harnge das 12:8 für die Gastgeber. Mit viel Druck ging es nun immer wieder auf die Eichstädter Deckung zu. Mit Erfolg. Kapitän Henry Wascher markierte kurz vor der Pause sehenswert den Treffer zum 15:9-Halbzeitstand.

In der Kabine machte Trainer Borrmann seinen Spielern klar, dass weiter auf das Gaspedal getreten werden sollte und zwar ohne „angezogener Handbremse“. Besonders die Angriffseffizienz musste weiter gesteigert werden. Das konnten die Blütenstädter an sich gut umsetzen. Aus einer weiterhin sicheren Defensive kamen die Hausherren immer wieder zu einfachen Gegenstoßtreffern. Besonders erfreulich dabei, dass Linksaußen-Neuzugang Erik Kempernolte sich doppelt in die Torschützenliste eintragen konnte und in der 45. Minute das 23:11 markierte. Im letzten Spielabschnitt verloren die Grün-Weißen dann den Fokus. Nur noch ein Treffer konnte in den letzten sieben Minuten erzielt werden. Eine Vielzahl an kleinen Unkonzentriertheiten trübte am Ende ein wenig das Gesamtbild des deutlichen und verdienten Erfolgs. Endstand: 27:17.

 

Vielen Dank an die uns wieder einmal toll unterstützende Fangemeinde.

 

In der kommenden Woche startet unsere Zweite dann in die Rückrunde. Zu Gast in der heimischen „Häckelhölle“ ist dann der SV Motor Hennigsdorf. Als aktueller Tabellenvierter spielt der Aufsteiger aus Nordberlin eine bisher gute Saison, was wieder ein spannendes Spiel verspricht.  

 

Werder2!FeuerFrei!

 

Zuther, J..; Kionke, K. - Müller, P. (3); Hagenau, T. (3).; Pankow, C.(1); Lowens, R. (3);  Herault, L.(1); Sachse, T. (3); Hagenau, N.; Harnge, N (2); Möller, T. (6); Lessig, T. (2); Kempernolte, E. (2); Wascher, H. (1)

 

Text: T. Sachse

Datum: 12.01.2020


Auswärtsniederlage im Barnim

 

Unsere zweite Männermannschaft konnte den Schwung aus der Vorwoche nicht mitnehmen und verliert am Ende deutlich beim jetzigen Tabellenzweiten in Eberswalde. Endstand: 22:29 (10:16).

 

Ungewohnte Personalsorgen machten sich breit in den Reihen der Blütenstädter. Gleich mehrere wichtige Stützen der Mannschaft standen Trainer Max Borrmann an diesem Spieltag nicht zur Verfügung. Nichtsdestotrotz wollten die Grün-Weißen im Barnim über sich hinaus wachsen und zwei Punkte entführen.

 

Neuzugang Leander Hérault im Rückraum und Routinier Gordon Gehrmann am Kreis sollten die Lücken füllen. Beide zeigten dabei eine gute Leistung.

 

Das Spiel begann verheißungsvoll. Die Werderaner waren von Beginn an präsent.

 

Geduldige Angriffe und eine offensive Deckung sorgten für einen 4:4-Zwischenstand nach zwölf Minuten. Und auch nach weiteren zehn Zeigerumdrehungen waren die „Borrmänner“ immer noch mit 7:9 in Schlagdistanz. Doch nun erwischten die Havelstädter eine Schwächephase. Mit unkonzentrierten Abschlüssen und einer ungeordneten Rückzugsbewegung wurden die Gastgeber nun zu einfachen Toren eingeladen, was die Eberswalder zu nutzen wussten und sich bis zur Halbzeit auf 10:16 absetzten.

 

In der Kabine erinnerte Trainer Borrmann daran, dass sein Team sich wieder auf die vor dem Spiel besprochenen Schwerpunkte konzentrieren solle und forderte den Siegeswillen jedes Einzelnen ein. Besonders die Effizienz im Abschluss musste dringend verbessert werden.

 

Die ersten 15 Minuten der zweiten Hälfte gestalteten sich nun wieder ausgeglichen. Beide Teams kämpften mühsam um jeden Torerfolg: Zwischenstand: 16:22. Dass die Blütenstädter noch einmal in die Partie zurück finden sollten, war nicht absehbar.

 

Doch nun ging noch einmal ein Ruck durch die Gäste. Angetrieben durch den hervorragend haltenden Kaspar Kionke im Tor arbeitete sich die „Zweite“ Tor um Tor heran. Bei Spielzeit 54:17 nahm der Trainer der Gastgeber die Auszeit. Die Grün-Weißen waren auf 21:24 heran gekommen. Das Spiel war wieder offen.

 

Zu hektisch waren nun die Angriffsbemühungen der Gäste, was die Hausherren eiskalt ausnutzten. Weitere Fehlwürfe führten zu nun einfachen Toren der Eberswalder und dem aus Werderaner Sicht ein wenig zu hohem Endstand von 22:29.

 

Nächsten Samstag dem 21.12.19, um 14:00 Uhr geht es für die Zweite Männer in heimischer Halle noch einmal auf Punktejagd. Wir freuen uns über jeden Unterstützer in der Halle und einen hoffentlich fröhlichen Jahresabschluss.

 

Es spielten: Bast, A.; Kionke, K. - Gehrmann, G.(2); Zehender, P.; Pankow, C.; Heibel, J. (1); Lowens, R. (5/2); Herault, L.(5); Sachse, T. (8); Hagenau, N.; Möller, T. (1)

 

Text: T. Sachse

Datum: 15.12.2019


Werder II gelingt Befreiungsschlag

 

 

Unsere Zweite Männer hat endlich wieder Grund zu jubeln. Mit 34:30 (17:14) gewinnt unsere Reserve gegen den PHC Wittenberge.

 

 

Wie bereits in der Vorsaison sollten sich beide Mannschaften auch dieses Jahr nichts schenken. Schon fast traditionell sollte sich eine torreiche und kämpferische Begegnung entwickeln.

 

Bereits ab Anpfiff der Partie war klar, dass es in der „Haeckelhölle“ heiß hergehen wird. Nach 10 Minuten stand es unentschieden. (5:5)

 

Erst ab Mitte der 1.Halbzeit konnten sich die Blütenstädter absetzen. Besonders Rechtsaußen Paul Luis Zehender zeigte sich in dieser Phase treffsicher. Die Grün-Weißen gingen mit 12:8 in Front. Mehrere Unterzahlsituationen wurden dabei mit Bravour überstanden, so dass die Hausherren am Ende mit einer Drei-Tore-Führung in die Pause gehen konnten.

 

Die stellvertretenden Trainer Stefan Darius und Nico Harnge waren zufrieden mit der bis dahin gezeigten Leistung. Aber die Kompaktheit in der Defensive sollte noch verbessert werden, um dem Gegner weniger Raum anzubieten.

 

Einen denkbar schlechten Start erwischten dann die Grün-Weißen in die Zweite Halbzeit.

 

Die Gastgeber kassierten einen 0:4-Lauf und bekamen in den Minuten 30 bis 34 insgesamt drei Zeitstrafen. Zwischenstand 18:19. Das selbsternannte Flaggschiff aus dem hohen Norden Brandenburgs hatte Oberwasser. Doch entgegen der letzten Partien fingen sich die Blütenstädter rasch wieder und konnten eine der seltenen Überzahlphasen zum Ausgleich und auch zur Führung nutzen. In der 40.Minute war der Drei-Tore-Abstand wieder hergestellt. Aber auch diese Führung war sechs Spielminuten später wieder egalisiert. (26:26) Immer wieder wendete sich das Blatt. Besonders durch die Vielzahl an Zeitstrafen auf beiden Seiten war Spannung geboten. Insgesamt 16 mal hoben die Referees die zwei Finger Richtung Hallendecke.

 

In den letzten zehn Minuten konnten die Werderaner den Bock dann aber endgültig umstoßen. Schritt-für-Schritt setzten sich die Gastgeber ab und brachten den Sieg über Ziellinie.

 

Vielen Dank an dieser Stelle an die zahlreichen Fans und Unterstützer in der „Haeckelhölle“.

 

Unsere Zweite darf sich dieses Jahr noch zweimal präsentieren. Nächste Woche gilt es in Eberswalde eine knifflige Aufgabe zu bewältigen. Ehe es am 21.12. gegen Neuruppin noch einmal eine hoffentlich vorweihnachtliche Freude geben soll.

 

Die Mannen sind auf jeden Fall heiß auf beide Begegnungen und wollen mit weiteren vier Punkten in der Winterpause gehen.

 

Es spielten: Bast, A.; Kionke, K.. - Wascher, H. (1); ; Zehender, P. (5); Pankow, C.; Heibel, J. (3); Lowens, R. (7/2); Hagenau, T. (4); Lessig, T. (1); Jeßen, C. (2); Müller, P. (2); Herault, L. (1); Sachse, T. (4); Drescher, C. (4)

 

Weitere Bilder vom Spiel findet Ihr auf der Teamseite der 2. Männermannschaft.

 

Text: T. Sachse

Datum: 08.12.2019


Zweite Männer erlebt Déjà-vu

 

Wieder eine starke erste Hälfte, wieder lange vorne gelegen und doch am Ende wieder knapp verloren.

 

Unsere Zweite Männer schafft es auch in Premnitz nicht, den Bock umzustoßen und verliert nach deutlichem Vorsprung am Ende mit 27:28 (15:11).

 

Wo unsere Reserve auftritt, spielen sich wöchentlich Dramen ab. Leider ohne positiven Ausgang für die Blütenstädter. Ratlos standen die Mannen nach Abpfiff auf dem Premnitzer Parkett. Wie in den Spielen zuvor gaben die Grün-Weißen eine Führung aus der Hand.

 

Angeführt vom eingesprungenen Paul Kreuzberger, der den arbeitsbedingt fehlenden Trainer Max Borrmann auf der Bank vertrat, brannten die Werderaner in den Anfangsminuten ein Feuerwerk ab. Mit schnellen, sehenswerten Gegenstößen ließ man den Hausherren kaum Luft zum Durchatmen. Nach 15 Minuten stand es 9:2 für die Gäste. Die Premnitzer kamen in Folge ein wenig besser ins Spiel und verkürzten bis zur Halbzeit auf 11:15. Trotz der Ergebniskosmetik waren die Havelstädter durchweg spielbestimmend und fanden immer wieder Lösungen, um ihr druckvolles Spiel aufzuziehen.

 

In Durchgang Zwei sollte die Chancenverwertung verbessert werden, da zu viele Wurfversuche torlos blieben. Die Konzentration hoch zu halten hatte höchste Priorität. Gesagt - Getan. In der 35. Minute erhöhte Christian Jeßen mit zwei Treffern in Folge auf 19:13. Wer dachte, der Auswärtssieg wäre nun eingetütet, sah sich getäuscht. Von jetzt auf gleich war die Wundertüte Werder II nicht mehr wieder zu erkennen. Mangelnde Präzision im Abschluss gepaart mit nachlassender Defensivleistung und technischen Fehlern brachte die Gastgeber zurück in die Partie. In der 53. Minute folgte der erste Ausgleichstreffer (25:25), den sich die kämpfenden Premnitzer durchaus verdient hatten. Die Blütenstädter trafen nun keine guten Entscheidungen und kassierten in der Schlussminute den Gegentreffer zum 27:28.

 

Einfach nur bitter. Denn so stehen die Werderaner mit 4:10- Punkten im Tabellenkeller und das mit einer positiven Tordifferenz. Kein Spiel wurde mit mehr als 3 Treffern Unterschied verloren.

 

„Die letzten Spiele müssen wir erst einmal verdauen. Wir sind immer so nah dran. Ob gegen Staffelfavoriten oder Tabellennachbarn. Wir waren stets vorn und zogen am Ende doch den Kürzeren“, resümierte Kapitän Henry Wascher.

 

Vielleicht hilft bei der Aufarbeitung das kommende, spielfreie Wochenende. Für die Zweite geht es dann erst am 07.12.2019 (13:45 Uhr) in der heimischen „Haeckelhölle“ weiter. Zu Gast ist dann der PHC Wittenberge.

 

Es spielten: Bast, A.; Kionke, K. - Wascher, H.; Hagenau, N.; Zehender, P. (2); Pankow, C. (3); Heibel, J. (1); Lowens, R. (5/4); Hagenau, T. (3); Jeßen, C. (3); Müller, P. (4); Möller, T. (2); Sachse, T. (4)

 

Text: T. Sachse

Datum: 17.11.2019


Knappe Niederlage im Derbykracher

 

Unsere Zweite Männer verliert in einem packenden Spiel knapp gegen den VfL Potsdam II mit 21:22 (13:8).

 

Am vergangenen Sonnabend stand ein „Classico“ der Verbandsliga Nord auf dem Spielplan. Die Reservemannschaft aus der Landeshauptstadt reiste als aktueller Spitzenreiter in Werder an.

Trainer Borrmann konnte personell aus dem Vollen schöpfen und setzte gleich zu Beginn auf eine offensive Deckung gegen VfL-Spielmacher Max Günther. Unterstützt durch den hervorragend aufgelegten Torhüter Alex Bast legten die Grün-Weißen nach 11 Minuten auf 6:3 vor. Auch im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit verteidigten die „Borrmänner“ intensiv und leidenschaftlich. Über die Zwischenstände 8:6 und 10:7 gingen die Werderaner mit einer Fünf-Tore-Führung in die Halbzeitpause (13:8).

 

„Die Führung ist kein Polster, auf dem wir uns ausruhen können“, warnte Trainer Borrmann in der Kabine. Die bis hierhin spannende und kampfbetonte Partie nahm mit Anpfiff der zweiten Hälfte weiter Fahrt auf, doch nun waren die „Adler“ am Drücker. Verfrühte Abschlüsse und fehlende Abstimmung in der Werder-Abwehr ermöglichten es, dass die Potsdamer in der 42. Minute erstmals in Führung gingen (16:17) und sich sogar auf 16:20 absetzten. Doch das Spiel war noch nicht entschieden. Ab der 48. Minute fanden die Blütenstädter wieder Zugriff in der Deckung. Auch Jens Zuther stand seinem Keeper-Kollegen in Nichts nach und parierte wichtige Bälle. Tim Hagenau erzielte die umjubelte 21:20-Führung fünf Minuten vor Abpfiff. Nach zehn torlosen Minuten seitens der Potsdamer nun der Anschlusstreffer: 21:21. Was für eine Spannung in der gut gefüllten „Haeckelhölle“. Ein mit Emotionen geladenes Spiel mit vielen Zweikämpfen und Nickligkeiten spitzte sich zu. Beide Teams lieferten sich ein wirklich packendes Duell. Ausgerechnet in dieser Phase verloren die Grün-Weißen nach durchaus fragwürdigen Endscheidungen der Unparteiischen die Nerven. Die Potsdamer nun am Zug erzielten in letzter Minute noch den entscheidenden Treffer, welchen die Werderaner nicht mehr ausgleichen konnten. Enttäuschender 21:22-Endstand für die Gastgeber.

 

Wir bedanken uns an dieser Stelle bei den unermüdlichen Einheizern und Zuschauern auf der Tribüne, welche zu einer tollen Derbystimmung beitrugen.

Nächste Woche geht es für unsere „Zweite“ nach Premnitz, um dort den nächsten heiß ersehnten zwei Punkten nachzujagen.

 

Es spielten: Bast, A.; Zuther, J. - Wascher, H.; Drescher, C. (5); Zehender, P. (1); Pankow, C.; Heibel, J.; Lowens, R. (5/2); Hagenau, T. (4); Jeßen, C.; Dramburg, R.; Müller, P. (4); Möller, T. (3/2); Sachse, T.

 

Text: T. Sachse

Datum: 11.11.2019


Wundertüte zweite Männer

 

„Man weiß vorher nie, was man bekommt.“ Dieser Spruch passt derzeit auf die zweite Männermannschaft des HV Grün-Weiß Werder wie die Faust aufs Auge. Nach tollen Partien voll Spielwitz und Leidenschaft nun, nach Hennigsdorf, der zweite trostlose Auftritt in dieser Saison, bei dem den Blütenstädtern so gar nichts gelingen mochte: Niederlage gegen den Tabellenletzten SV Blau-Weiß Wusterwitz mit 20:22 (8:12).

Trainer Borrmann konnte personell wieder einmal aus dem Vollen schöpfen. Mit dabei auch erstmals Neuzugang Leander Hérault, der sich direkt mit zwei Treffer in die Liste der Torschützen eintragen konnte. Schnell hatten die Gäste einen 0:2-Rückstand gedreht, sodass man in der elften Minute (2:5) eigentlich mit einem Spielverlauf rechnete, welcher der Platzierung in der Tabelle entsprechen würde. Doch ab eben dieser Spielminute verloren die Werderaner zunehmend den Faden. Mit wenig Tempo, einer Vielzahl an technischen Fehler und Fehlwürfen schenkte man den Wusterwitzer Hausherren zu viele Bälle und vor allem den Glauben an ihren ersten Saisonsieg (6:6, 10:7). Bis zur Halbzeitpause sollte den Grün-Weißen auch kein Mittel mehr einfallen, um der Lethargie zu entweichen.
Beim Stand von 12:8 ging es in die Kabine. Trainer Borrrmann machte unmissverständlich klar, dass man mit viel Tempo und einfachen Mitteln unbedingt wieder den Torerfolg erringen müsse. Im vorangegangenen Spitzenspiel gegen Altlandsberg hatte man zur selben Zeit immerhin schon 17 Treffer erzielt. Doch es sollte nicht gelingen. Immer wieder konnten die Gastgeber Fehler der Havelstädter ausnutzen und ihren Vorsprung ausbauen (17:12, 21:15). Einzig Kaspar Kionke, der junge Werderander Keeper, hielt sein Team durch eine hervorragende Leistung im Spiel. In den Schlussminuten gelangen den „Borrmännern“ zwar noch fünf Tore, aber dieser Aufwind kam zu spät. Mit einer enttäuschenden 22:20-Niederlage musste man den Heimweg antreten. „Leider sind wir noch nicht in der Lage, in jeder Partie gute Leistungen abzurufen. Wir müssen als Team weiter zusammen wachsen“, erklärte Trainer Borrmann.

 

Auf den nächsten Gegner, die zweite Mannschaft des VfL Potsdam, trifft man in zwei Wochen in heimischer Halle. Dann sollen die Punkte in einem spannenden Derby wieder auf das grün-weiße Konto wandern!
Es bleibt wieder abzuwarten, was in der Wundertüte Werder II so drin ist.

 

Es spielten: Bast, A.; Kionke, K. - Hagenau, N.; Wascher, H.; Hagenau, T. (1); Drescher, C. (3); Hérault, L. (2); Zehender, P. (1); Heibel, J. (2); Lowens, R. (4/2); Müller, P. (1); Sachse, T. (4/1); Gehrmann, G. (1); Möller, T. (1/1)


Text: T. Sachse
Datum: 29.10.2019


Kleinigkeiten fehlen zum Sieg

 

Im Spitzenspiel der Verbandsliga Nord musste sich unsere zweite Männermannschaft knapp geschlagen geben. Mit 32:35 (17:19) hatten die Mannen um Trainer Max Borrmann das Nachsehen gegen die zweite Vertretung vom MTV Atlandsberg. Tabellendritter (Werder II) gegen Zweiter (Atlandsberg II) hieß es am vergangenen Sonnabend in der Werderaner „Häckelhölle“. Auch wenn noch früh in der Saison ließ der Tabellenstand zumindest erahnen, welche Spannung in der Begegnung der beiden Reserveteams liegen könnte. Und das Tableau sollte Recht behalten. Die Zuschauer bekamen zu sehen, was den Handballsport auszeichnet und das auch die Verbandsliga durchaus attraktiv sein kann. Sehenswerte Treffer, intensive Zweikämpfe und Spannung bis zum Schluss wurden geboten.

Mit Anpfiff der beiden Referees entwickelte sich ein tempo- und torreicher Schlagabtausch (7:7, 13:13). Beide Mannschaften verzichteten auf ein Abtasten und suchten den schnellen Abschluss über den Tempogegenstoß. Erst in der Schlussphase der ersten Halbzeit ließen die Grün-Weißen erste Chancen liegen, sodass sie mit zwei Toren Rückstand in die Kabine ging (17:19). Trainer und Team haderten mit Ihrer Defensivleistung. „Wir haben den Positionsangriff anfangs häufig gut verteidigt und dann immer wieder die Lücke durch individuelle Fehler aufgemacht“, kommentierte Coach Borrmann, der mit der Offensive seiner Mannschaft zufrieden war, „aber wenn wir nicht verteidigen, dann helfen auch die vielen Tore nichts.“
Hochmotiviert den Rückstand sofort wieder aufzuholen, ging es zurück aufs Parkett. Keine sechs Minuten später konnte Ronny Lowens die Werderaner sogar in Führung bringen (22:21). Keinem Team gelang es in dieser Phase sich abzusetzen. Jedes Tor musste hart erarbeitet werden. Nach intensiven 53 Minuten stand es abermals unentschieden (30:30). Einzelaktionen sollten nun das Spiel entscheiden, vor allem der Altlandsberger Keeper konnte ein, zwei Bälle mehr parieren als seine Pendants auf gegnerischer Seite. Denkbar knapp verpasste die Grün-Weiße Deckung manch entscheidenden Ballgewinn, sodass die Gäste wieder in Führung gingen (30:31, 30:32) und am Ende die Punkte mitnehmen konnten (32:35).
„Wir haben mit Leidenschaft gekämpft, aber heute haben Nuancen das Spiel entschieden und vielleicht hat uns manchmal auch noch ein wenig die nötige Cleverness gefehlt, was uns natürlich besonders ärgert“, resümierte Kapitän Henry Wascher das Spiel.

 

Es spielten: Bast, A.; Kionke, K. - Wascher, H.; Pankow, C.;  Hagenau, N.; Dramburg, R.; Drescher, C. (8); Zehender, P. (4); Heibel, J. (1); Lowens, R. (6); Hagenau, T. (4); Müller, P. (1); Möller, T. (4); Sachse, T. (4)

 

Text: T. Sachse
Datum: 22.10.2019


Zweite Männer nimmt Fahrt auf...

 

Nach vier Wochen Pause dürfte unsere zweite Männermannschaft endlich wieder in den Ligaalltag eingreifen und auswärts jubeln. Mit einem 24:31 (11:16) konnten unsere Männer aus der Blütenstadt zwei Punkte aus Wittstock mit nach Hause nehmen. Die Anspannung vor dem Spiel war den Grün-Weißen ins Gesicht geschrieben. So recht wusste man nicht, wie gut der Leistungsstand ist. Zwar hatten die Schützlinge rund um Trainer Max Borrmann gut trainiert, aber inwiefern das Zusammenspiel schon funktionieren sollte blieb abzuwarten. „Unsere Aufgabe in den letzten Einheiten war es die neuen Spieler zu integrieren und dafür zu sorgen, dass die Abläufe bei jedem klar sind“, erklärte Trainer Borrmann.Dabei konnte er auf einen kompletten Kader zurückgreifen. Insgesamt 15 Spieler traten die Reise an die Dossestadt an. Lediglich Christian Jeßen fehlte verletzungsbedingt. Der Aufsteiger von der Dosse war mit 4:2 Punkten gut in die Saison gestartet. Somit war man auf Seiten unserer Zweiten ausreichend vorgewarnt. 

Jeglicher Anspannung zum Trotz gelang den Männern von der Havel ein Paradestart ins Spiel. Nach 9 gespielten Minuten stand es 7:1 aus Werderaner Sicht. Dabei war Ronny Lowens sehr gut aufgelegt und erzielte fünf der ersten sieben Treffer. Jens Zuther im Tor vernagelte von Beginn an seinen Kasten. Erst danach kamen auch die Gastgeber besser zum Zug. Doch kamen die Wittstocker nie mehr, als vier Tore in der ersten Halbzeit heran. Speziell im Positionsangriff gelangen den Grün-Weißen immer wieder gute Lösungen und sehenswerte Treffer. Die Außenspieler John Heibel und Timo Möller profitierten immer wieder von den geduldigen Ballstafetten und markierten regelmäßig ihre Treffer. Mit 11:16 ging es in die Halbzeitpause. Trainer Borrmann warnte seine Mannen nicht nachlässig zu werden. Eines war klar: Der Gastgeber sollte nicht mehr die Möglichkeit bekommen zurück ins Spiel zu finden. Das gelang leider nur teilweise. Denn nach 40 gespielten Minuten stand es nur noch 16:18. Entgegen voran gegangener Partien blieben die Gäste aber weitestgehend unbeeindruckt und so stellte der wieder genesene „Butzi“ Drescher in der 45ten Minute den alten Abstand wieder her (17:22). Die Zuschauer in der gut besuchten Wittstocker Stadthalle konnten bis dahin eine sehenswerte Verbandsligabegegnung sehen. Die letzten 15 Spielminuten waren dann aber leider von vielen, zähen Unterbrechungen geprägt. Zum einen gab es allein in diesem letzten Spielabschnitt insgesamt neun Zeitstrafen. Außerdem musste Christian Pankow kurz nach seiner Einwechslung das Feld mit einer direkten roten Karte wieder verlassen. Eine harte Entscheidung. Zum anderen fiel die elektronische Anzeigetafel aus, was immer wieder für Diskussionen und Nachfragen sorgte. Ein richtiger Spielrhythmus kam dann nicht mehr auf, was die „Borrmänner“ besser nutzten und das Ergebnis sicher zum 24:31-Endstand verwalteten. 

 

Am kommenden Samstag wartet dann eine nächste harte Prüfung auf die „Zweite“.

Es heißt ab 18:30 Uhr in der „Häckelhölle“, 3. gegen 2. im Reservistenduell gegen die zweite Vertretung des MTV Altlandsberg. Wir freuen uns auf rege Unterstützung von den Rängen.

Werder 2! FeuerFrei!

 

Es spielten: Bast, A.; Kaspar, K.; Zuther, J.- Hagenau, N.; Pankow, C.; Gehrmann, G.; Zehender, P.; Hagenau, T. (6); Heibel, J. (5); Lowens, R.(8/3); Sachse, T. (3); Drescher, C. (3/1); Möller, T. (3); Müller, P. (2); Wascher, H. (1)

 

Text: T. Sachse 

Datum: 17.10.2019


2. Männer Gelungener Heimauftakt

 

 

Die zweite Männermannschaft feiert beim Heimspieldebüt der Saison ihren ersten Sieg.

Im Havelland-Derby gegen den SSV Falkensee behielt die „Zwote“ mit 29:21 die Oberhand und blickt nun weiter nach vorn.

 

Nach dem verlorenen „Stotterauftakt“ der Vorwoche in Hennigsdorf wurde in den Trainingseinheiten dieser Woche noch einmal hart gearbeitet. Trainer Max Borrmann forderte von seinen Spielern höchste Konzentration und Leistungsbereitschaft in allen Belangen.

 

Doch wieder brauchte es eine gewisse Anlaufzeit ehe die Blütenstädter so richtig auf dem Spielfeld angekommen waren. Bis dahin erlebte sein Team ein Déjá-Vu zur Vorwoche. Zahlreiche, klare Tormöglichkeiten wurden einfach nicht im Gehäuse der Gäste untergebracht. 

Nach fünf Minuten lagen die Hausherren mit 1:4 zurück und erst ganz allmählich war zu spüren, wie alle Zylinder des Motors ins Laufen kamen. Bis zur 10ten Minute konnte der Rückstand egalisiert werden. Die erzielte Führung (5:4) wurde nun nicht mehr hergegeben.

Es gestaltete sich im weiteren Verlauf der 1. Hälfte ein ausgeglichener Schlagabtausch, in welchem die Werderaner stets die bessere Antwort parat hatten. Aus einer stabilen Abwehr heraus mit Neuzugang Kaspar Kionke als Rückhalt im Tor, konnten immer wieder schnelle Gegenstöße eingeleitet werden.  Mit 13:10 ging es in die Halbzeitpause.

„ Das war insgesamt schon ganz gut, aber die Fehlerquote inklusive mangelnder Chancenverwertung war immer noch zu hoch“ fasste Kapitän Henry Wascher kurz zusammen, der leider ebenso verletzungsbedingt fehlte, wie „Butzi“ Drescher.  

 

Mit klarer Vorgabe das Tempo weiter hoch zu halten ging es in  die zweiten 30-Minuten. 

Eine Manndeckung gegen den besten Falkenseer Schützen sollte den Druck auf die Gäste noch einmal erhöhen. Mit Erfolg. Schnell konnten sich die Gastgeber auf 21:13 absetzen. Besonders Tim Hagenau, mit sieben Toren am Ende bester Werderaner Torewerfer, drückte in dieser Phase dem Spiel seinen Stempel auf. Dieser Abstand konnte bis zum Spielende verwaltet werden. Auch eine 4:6- Unterzahlsituation konnten die ersatzgeschwächten Falkenseer nicht mehr zur Ergebniskosmetik nutzen. Trainer Borrmann nutzte die Gelegenheit um allen Spielern Einsatzzeit zu geben. Einen guten Einstand konnte dabei auch Linkshänder und Neuzugang Timo Möller verzeichnen, welcher in dieser Woche erst zum Team dazu gestoßen war und direkt vier Treffer beisteuerte.

„Insgesamt konnten wir uns gegenüber der Vorwoche steigern“, erklärte Max Borrmann, „Schade  nur, dass wir jetzt vier Wochen spielfrei haben und somit kein Rhythmus aufkommt. Da müssen wir  weiter konzentriert sein und vor Allem die Spannung hoch halten.“

 

Erst am 12.10. geht es für die Recken der „Zwoten“ bei Aufsteiger Hansa Wittstock weiter, wo auch die ersten Auswärtspunkte der Saison eingefahren werden sollen. 

 

Bis dahin

Werder2!Feuer Frei!

 

Es spielten: 

 

Kaspar Kionke, Alex Bast; Christian Jeßen, Christian Pankow, Nick Hagenau, Tim Hagenau, Paul Müller, Gordon Gehrmann, Billy Joe Giese, Timo Möller, Thomas Sachse, Ronny Lowens, Paul Luis Zehender, John Heibel, Ronny Dramburg 


Saisonstart verpatzt

 

Zum Auftakt in die neue Spielzeit muss sich unsere Zweite Männermannschaft knapp mit 33:35 (11:16) dem Aufsteiger SV Motor Hennigsdorf geschlagen geben.

 

Nun endlich war es wieder soweit. Nach drei Monaten schweißtreibender Vorbereitung stand die Mannschaft von Trainer Max Borrmann wieder in den Startlöchern. Voller Motivation und Elan ging es selbstbewusst zum Aufsteiger vom nördlichen Berliner Stadtrand.

 

Gründe positiv zu sein gab es genug. So konnten die Blütenstädter zwei zweite Plätze bei Turnieren in der Sommerpause einsammeln und auch in den zurück liegenden Testspielen ließen die „Borrmänner“ aufblitzen, was in dieser Saison alles möglich sein könnte. Die Zeichen standen alsoauf Grün. Nur den verletzungsbedingten Ausfall von „Butzi“ Drescher galt es zu kompensieren. Doch konnte der Kader mit den Neuzugängen Paul Müller (SG OSF), Paul Zehender (eigene Jugend), John Heibel (SG Altentreptow) und Kaspar Kionke (Mecklenburger Stiere) verstärkt werden. Letzterer war leider noch nicht spielberechtigt und da auch Jens Zuther urlaubsbedingt nicht zur Verfügung stand und somit noch ein weiterer Torhüter von Nöten war, wurde ein alter Bekannter wieder aus dem Ruhestand geholt. So stand Altmeister Marcel Klemt zusammen mit Alex Bast zwischen den Pfosten. Beide konnten so einiges parieren und machten eine gute Partie.

 

Bereits vorweg genommen. Es dauerte 45 Minuten bis die Grün-Weißen endlich in dieser Spielzeit angekommen waren. Zu diesem Zeitpunkt lag das Team bereits mit acht Toren im Hintertreffen (17:25). Über 15 technische Fehler, vier verworfene Siebenmeter und bereits 30 Fehlwürfe waren notiert. Beste Chancen wurden in Reihe liegen gelassen. Zwischen der 25ten Spielminute (10:11) und dieser eben besagten 45ten Minute kassierten die Gäste einen 8:15-Lauf von den ehemaligen „Stahlwerkern“. Beide Mannschaften spielten über die gesamte Dauer mit offenem Visier. Den Zuschauern wurde von beiden Mannschaften durchgängig schneller Offensivhandball präsentiert. Die Abwehrarbeit wurde dabei beidseitig vernachlässigt.

 

„Mit normaler Trefferquote müssen wir hier über 40 Tore werfen und das Spiel gewinnen, so aberkonnten wir die mangelnde Chancenverwertung nicht mehr kompensieren. Stolz können wir auf unsere Leistung der letzten viertel Stunde des Spiels sein“, konstatierte Coach Borrmann am Ende des Spiels und fügte hinzu dass auch über die Defensive noch einmal gesprochen werden müsse„. Wenn wir die letzten 15 Minuten mit in unsere nächsten Partien nehmen, dann werden wir auch erfolgreich sein“ ist sich auch Kapitän Henry Wascher sicher, der mit acht Treffern bester Werderaner Torschütze war.

Trotz des großen Rückstands war die Moral und der Kampfgeist ungebrochen und es wurde daran geglaubt, dass noch ein Punktgewinn möglich war. Das brachten die Havelstädter nun auch endlich auf das Hennigsdorfer Parkett. Mit einer offensiven Deckung, hoher Laufbereitschaft und endlichmehr Konsequenz im Abschluss kam die „Zweite“ Stück um Stück bis auf zwei Tore heran und der Gastgeber wurde sichtlich nervös. Aber leider dauert ein Handballspiel nur 60 Minuten, so dass die Zeit für den großen Coup nicht mehr reichte.

 

Nächste Woche Samstag gibt es die Chance zur Wiedergutmachung und unsere Mannen der Zweiten brennen bereits jetzt darauf. Der SSV Falkensee ist zu Gast in der Häckelhölle.

Anpfiff ist 16:00 Uhr #WerderZwei!FeuerFrei!

 

Es spielten:

Alex Bast, Marcel Klemt; Christian Jeßen, Nick Hagenau, Tim Hagenau, John Heibel, Ronny Lowens, Thomas Sachse, Gordon Gehrmann, Paul Müller, Henry Wascher, Paul Zehender, Christian Pankow, Ronny Dramburg


Saison 2018/19


Auf ein Letztes...

 

… hieß es am vergangenen Samstag in der heimischen „Haeckelhölle“ für die Zweite Garde des

HV Grün- Weiß Werder. Nach dem die Mannen rund um Trainer Max Borrmann in der Vorwoche

den sportlichen Klassenerhalt mit einem 34:29- Erfolg in Lychen feiern konnten, sollte nun auch das letzte Duell der Spielzeit gegen den Tabellenfünften aus Wittenberge ein Festspieltag werden. Auch die Gäste waren in der Vorwoche erfolgreich. So fegten die Prignitzer den Blau- Weiß Wusterwitz mit 37:19 in heimischer Halle von der Platte. In Werder war man somit gewarnt vor der spätsaisonalen Spielfreude der Gastmannschaft.

 

Auf ein Letztes hieß es auch für Torhüter Marcel Klemt. Dieser bestritt vorerst seine letzte Partie.

Familie, Freunde und ehemalige Wegbegleiter ließen es sich nicht nehmen diesen emotionalen Abschied zu begleiten und Marcel Klemt im letzten Spiel noch einmal anzufeuern. Dieser zeigte mit bärenstarken Paraden noch einmal seine sportliche Klasse, welche ihn über 25 Jahre Werder Handball auszeichnete. Doch muss an dieser Stelle erwähnt werden, dass besonders sein menschlicher Stellenwert und sein Teamgeist nicht zu ersetzen ist. Wenn man sich einen Mitspieler im Team wünschen kann, dann ist es dieser Marcel Klemt.

 

Mit Emotionen und Spannung ging es so nun zum Anwurfpunkt. Bereits in der Hinrunde schenkten sich beide Teams nichts. Knapp mussten sich die Blütenstädter mit 31:32 nicht ganz unumstritten geschlagen geben. Die Revanche war ein zusätzlicher Anreiz. Letztendlich wollte man sich aber vor allem für eine gelungene Rückrunde belohnen.

 

Mit Schwung begann die Partie. Wie häufig an letzten Spieltagen wird die Defensivarbeit von den Mannschaften vernachlässigt und das Angriffsspiel bevorzugt. Beide Kontrahenten spielten von Beginn an mit offenem Visier. Dabei kamen die Wittenberger bis zur Mitte der ersten Hälfte besser ins Geschehen. 9:11 hieß es auch Werderaner Sicht. Doch mit zunehmender Spieldauer und angetrieben vom Trommelrhythmus unserer treuen Fans kam die grüne Sieben ins Rollen und das Ergebnis wurde auf ein 13:11 gedreht. Mit ähnlicher, torreicher Schlagzahl ging es bis zur Halbzeitpause weiter. Mit einer knappen Führung von 17:16 wurden die Seiten gewechselt.

 

Der Pausentee und die Ansprache von Trainer Max Borrmann zeigten ihre Wirkung.

Direkt nach Wiederanpfiff eilten die Hausherren auf 22:17 davon. Speziell aus dem Rückraum war die Treffsicherheit in dieser Phase hoch.

Diese Fünf- Tore- Führung konnte bis zur 46. Minute gehalten werden (30:25).

Im Gedanken schon bei der Siegesfeier wurde nun vergessen, dass der Sack auch zugemacht werden muss. So schlichen sich nun Fehlwürfe und technische Fehler ein. Gleichzeitig bekamen die  Prignitzer Gäste die berühmt berüchtigte zweite Luft und erzielten ein Tor nach dem Anderen.

Mit einem Wittenberger Drei- Tore- Lauf am Ende kassierten die Grün- Weißen dann das ein wenig enttäuschende 34:34- Unentschieden, was wieder einmal aufzeigte, dass ein Spiel 60 Minuten dauert und zu jeder Zeit 100%tige Konzentration nötig ist.

 

Letztendlich konnte und wollte sich keiner der Akteure lange ärgern. Denn was am Ende bleibt ist eine gelungene Rückrunde, welche die Querelen und Enttäuschungen der Hinserie wettgemacht hat

und ein Team, was in dieser Zeit weiter zusammen gewachsen ist. Mit insgesamt 18 erzielten Punkten gehen die „Borrmänner“ mit Platz Acht aus der Saison. Ein starker Saisonendspurt mit acht von möglichen zehn Zählern und dabei keines der letzten fünf Spiele verloren gibt Motivation für die kommende Vorbereitung und lässt hoffnungsfroh auf die Saison 2019/20 blicken.

 

Unser Dank der Mannschaft geht an dieser Stelle noch einmal an allen Spielern; an die Trainer Max Borrmann und seine Co´s Lucas Schönebeck, Stefan Darius und Tom Göres die in seiner Abwesenheit die Mannschaft erfolgreich trainierten sowie an alle Helfer und Unterstützer, wie z.B. Kampfrichter, Wischer und natürlich an unsere Zuschauer und Werder- Fans.

 

Und an dieser Stelle noch einmal: DANKE MARCI!

 

Werder Zwei! Feuer Frei!

 

 

Es spielten: Marcel Klemt, Alex Bast, Jens Zuther, Henry Wascher, Gordon Kassin,Christoph Drescher, Thomas Sachse, Niko Harnge, Christian Pankow, Ronny Lowens, Tom Lessig,Paul Zehnder, Tim Hagenau


Road Trip mit Spaßfaktor

 

Am Sonntag durfte die Verbandsligavertretung des HV Grün-Weiß Werder ihr letztes Auswärtsspiel in der Saison 2018/2019 bestreiten. Es ist eines der unangenehmsten Auswärtsspiele der gesamten Liga, denn der Gegner hieß SV Berolina Lychen. Der Absteiger aus der Brandenburgliga ist für seine volle Halle mit frenetischen Fans, eine robuste Defensive und vor allem für die LANGE Anreise bekannt. Aber wem erzähle ich das, die Uckermärker haben diesen Stress ja fast jedes zweite Wochenende. Auf Wunsch der Gastgeber wurde das Spiel auf 14:00 Uhr vorverlegt, nach einem letzten Blick auf die Reisezeit stand 10:00 Uhr als Abfahrtzeit fest, ein Zwischenstopp in Gransee wurde mit eingeplant.

Die anfängliche Müdigkeit (oder war es doch der Obstwein der für zerknautschte Gesichter gesorgt hat?) verflog relativ schnell. Zur Auflockerung der Beine aktivierte sich der ein oder andere individuell, einige spielten „einmal berühren“. Noch vor der Erwärmung versammelte Max Borrmann seine Gefolgschaft um sich und schwor sie auf dieses wichtige Spiel ein. Obwohl 15 Punkte auf der Habenseite standen, eine solide Rückrunde sei Dank, war die Gefahr des Abstieges noch nicht gebannt. Defensiv sollte mit einer 5:1 Deckung gestartet werden um den Rückraum frühzeitig zu stören, offensiv galt es das Spiel in die Tiefe verbunden mit einfachen Wechseln zu forcieren.

Trotz der Verabschiedungen und Würdigungen konnte das Spiel pünktlich angepfiffen werden. Die Zuschauer in der vollen Halle sahen von Beginn an temporeichen Offensivhandball. Sollte der Heimtrainer auch ein Defensivkonzept gehabt haben so war es ähnlich obsolet wie das der Gäste. Die Spieler beider Mannschaften agierten mit offenem Visier, getreu dem Motto „Defensivarbeit ist entbehrlich, Hauptsache Tore und am besten immer eins mehr als der Gegner“. Entsprechend lauteten die Zwischenstände: 3:4, 4. Spielminute; 8:9, 12. Spielminute. Das Spiel mit dem offenen Visier zollte bald Tribut, die Konzentration ließ nach, entsprechend mehrten sich technische Fehler und Fehlpässe. Dafür fanden die „Langen Kerls“ aus Werder defensiv endlich ins Spiel. Daraus resultierte auch eine deutliche Steigerung von Jens Zuther, der an alter Wirkungsstätte zwischenzeitlich komplett allein gelassen wurde. Mit der effektiver werdenden Abwehr gelang es Werder immer mehr die Kontrolle zu übernehmen. Die teilweise spektakulären Paraden von Jens kamen exakt zum richtigen Zeitpunkt und wurden im Angriff zielstrebig in Tore umgemünzt. Kurz vor der Pause gelang Altmeister Gordon Kassin der Treffer zur 18:15 Führung aus Sicht der Gäste. Inmitten der Lychener Zuschauer stachen 7 heroische Anhänger der Grün-Weißen mit Klatschen und Jubel hervor, vielen lieben Dank an die mitgereisten „Spielerfrauen“ und den Papa von Caro.

In der Kabine kam kurz etwas Euphorie auf, allerdings legten alle schnell den Schalter wieder um, die Vergangenheit hat gezeigt, dass zu viel Selbstsicherheit katastrophale Folgen haben kann. Der Coach mahnte zur Wachsamkeit und einer weiteren Verbesserung, sowie Stabilisierung der Verteidigung.

Wer ein erneutes Torfeuerwerk zu Beginn von Halbzeit zwei erwartet hat, der wurde enttäuscht. Erst nach knapp 3 Zeigerumdrehungen fiel der Treffer zum 15:19. Allerdings fielen jetzt deutlich mehr Zeitstrafen. 10 Minuten nach der Pause erhielten bereits 6 Spieler eine progressive Strafe (in der ersten Hälfte waren es insgesamt nur 4). So durften zuerst die Gastgeber und anschließend die Gäste jeweils in doppelter Unterzahl spielen. Mit von der Partie der Spieler der mit Abstand die meisten Zeitstrafen auf seiner Position in der gesamten Liga (vermutlich in ganz Brandenburg) hat. Nur lag es diesmal nicht am brodelnden Temperament des erfahrenen Torhüters, sondern an der übertriebenen Härte der Schiedsrichter. Dennoch, ich entschuldige mich bei meiner Mannschaft für diese (erneute) Zeitstrafe, ich hätte es besser wissen müssen. Zurück zum Spiel. Die Blütenstadter zeigten eine konstante Leistung, folglich kamen die Männer aus der Uckermark nicht mehr wirklich in Schlagdistanz. Über die Stationen 22:24, 23:27, 27:32 wurde der Endstand von 29:34 erreicht. Die Freude bei den grün-weißen war nahezu grenzenlos, denn damit konnte der Abstieg definitiv abgewendet werden. Man mag es kaum glauben, aber in der Verbandsliga Nord ist die qualitative Dichte so hoch, dass es hierzu 17 (!!!!!) Punkte braucht. 

Ich möchte die Gelegenheit nutzen um der Mannschaft Respekt und Hochachtung auszudrücken. So ein Saisonendspurt fordert viel Kraft und Willen. Über alle Widrigkeiten der Spielzeit hinweg wurde der beachtliche Teamgeist bewahrt und Glaube daran in diese Liga zugehören nicht aufgegeben. Ich denke die letzten Spiele haben gezeigt wieviel Potenzial und Stärke in dieser Mannschaft stecken. „Immer heiß wie Frittenfett“.

Vielen Dank für das positive gestalten meiner (vorerst) letzten Auswärtsfahrt. Es war ein Fest.

Zum letzten Saisonspiel empfangen wir am Samstag den 04. Mai um 16:00 Uhr den PHC Wittenberge. Der Gegner ist leider nicht mehr in punktetechnischer Reichweite, trotzdem soll die Saison mit einem Heimsieg beendet werden. Wir laden recht herzlich dazu ein (vor oder nach dem Baumblütenbesuch) uns anzufeuern.

 

Es liefen auf: Jens Zuther, Alexander Bast, Marcel Klemt, Henry Wascher, Christoph Drescher, Thomas Sachse, Niko Harnge, Christian Pankow, Ronny Lowens, Tim Hagenau, Tom Lessig, Gordon Kassin

Der Strippenzieher: Maximilian Borrmann 

 

Schreiberling: M. Klemt



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