Saison 2019/20


Leider keine Punkte im Derby

 

Am letzten Samstagabend war wieder Derby-Zeit in der Ostsee-Spree-Liga. Die erste Männermannschaft aus Werder traf auf den MTV Altlandsberg. Nach einem packenden Spiel was alles zu bieten hatte, verloren die Gäste knapp mit 24:23 (10:11).

 

Das Spiel begann für die Werderaner alles andere als optimal. Schon nach 3 Minuten war der Arbeitstag für Stefan Darius beendet und konnte nur noch das Spiel von der Tribüne aus verfolgen. Trotz der vermeintlichen Schwächung zu Beginn des Spieles führten die Blütenstädter mit 1:4. Grund für den starken Beginn war eine stabile Deckung mit einem sehr gut aufgelegten Christoffer Kubrack. Dennoch hätten die Gäste höher führen können, da viele einfache Chancen vergeben wurden und man sich so nicht belohnen konnte. Nach 20 Minuten stand es erst 5:7 für Werder. Das Ergebnis spiegelt wieder, dass beide Abwehrreihen und die Torhüter eine starke Partie machten. Beim Spielstand von 5:9 gab es die höchste Führung, aber die Hausherren kämpften sich immer weiter heran und konnten vor der Halbzeit wieder auf ein Tor verkürzen (8:9). Mit einem knappen 10:11 ging beide Mannschaften in die Kabine.

Den Ausgleich für die MTV erzielte der stark aufgelegte Philipp Pohl im Tor über das gesamte Feld. In diesem Spiel ging es auf Augenhöhe weiter. Die Werderaner konnten immer wieder in Front gehen, aber den Altlandsbergern gelang es immer wieder den Ausgleich zu erzielen. In der 40. Minute sah der nächste Werderaner Spieler die rote Karte. Bei einem Konter foulte Moritz Bruck unglücklich seinen Gegenspieler und durfte sich anschließend mit auf die Tribüne setzen. Auch von diesem Rückschlag behielten die Grün-Weißen den Kopf kühl und schafften einen 2-Tore-Vorsprung (16:18). Doch in dieser Phase scheiterten die Gäste trotzdem zu oft am gegnerischen Torhüter und so konnten sie sich nie entscheidend absetzen. So bestraften die Hausherren die Nachlässigkeiten der Gäste und konnten so den Ausgleich erzielen (21:21). Nun war auch die Halle zum Leben erwacht und peitschten den MTV nach vorne. Den letzten Treffer für die Blütenstädter erzielte Dominik Nehls vom 7m-Strich und das 6 Minuten vor dem Ende (22:23). Kurz vor dem Ende des Spiels glichen die Hausherren noch einmal aus und erzielten sogar noch den Siegestreffer zum 24:23. In der Schlussphase ging es heiß her und es wurden auf beiden Seiten Chancen nicht genutzt. Für die Grün-Weißen stand am Ende ein sehr unglückliches 24:23 auf der Anzeigentafel, weil sie fast immer in Führung waren.

 

Die Halle war wieder einmal prallt gefühlt und die Stimmung war dem Derby mehr als angemessen. Diese Unterstützung brauchen die Männer von der Havel unbedingt wieder in der nächsten Woche. An diesem Wochenende ist wieder ein Dreifachheimspieltag in der Ernst-Haeckel-Halle, bei dem die Männer um 18:30 gegen den LHC Cottbus spielen.

 

#100%Werder

 

Es spielten: Kubrack, C. (2) , Krause, T., Pfefferkorn, M.   –  Hesselmann , J. (3), Bruck, M. (2), Dobbernitz, N. , Darius, S., Nehls, D. (3), Leyer, M. (1), Arlt, K. (4), Meyer, M. (2), Schuhmacher, J. (2), Engelmann, T., Vadaszi, G. (4)

 

Datum: 02.03.2020 

Text: S.Darius


Top-Team geärgert

 

Als Abschluss des Dreifach-Spieltages in der Ernst-Haeckel-Halle, hatte die erste Männermannschaft den letztjährigen Meister der Oberliga zu Gast. Der Stralsunder HV durfte sich keinen Punktverlust mehr erlauben, um den Aufstieg perfekt zu machen. Nach einem hochklassigen Spiel und einem harten Kampf, verloren die Hausherren knapp mit 28:32 (14:17).

 

Nach der herben Auswärtsniederlage in der Hinrunde im Hanse-Dom, wollten die Männer von der Havel kein Déjà-vu erleben. Nach den ersten beiden Toren stand es 2:0 für die Heimmannschaft und auch nach gut 10 gespielten Minuten führten die Werderaner (6:3). Die Gäste aus dem Norden spielten unbeeindruckt weiter und konnten die Partie wieder ausgleichen. In der Phase schlichen sich ein paar Fehler auf Seiten der Blütenstädter ein und so konnten die Gäste ihr effektives Umschaltspiel einsetzen. Mit den Fans im Rücken schafften es die Grün-Weißen wieder sich mit 2 Toren abzusetzen (11:9). Doch zum Ende der ersten Halbzeit spielten die Nordmänner deutlich abgeklärter und konnten mit einem 14:17 in die Kabine gehen.

Nach der Pause stabilisierte sich die Abwehr der Werderaner, aber aus den wichtigen Ballgewinnen wurden die einfachen Chancen liegen gelassen. Dennoch verkürzten sie auf 16:17. Trotz eines Drei-Tore-Rückstandes gelang es den Brandenburgern in der 43. Minute wieder auszugleichen (21:21). In den folgenden Minuten verlief das Spiel auf Augenhöhe. Immer wenn Stralsund vorlegte, glichen die Grün-Weißen aus. Erst beim Stand von 25:28 schafften es die Favoriten sich einen kleinen Vorsprung herauszuarbeiten. 5 Minuten vor dem Ende gab es den höchsten Rückstand mit 5 Toren. Am Schluss stand ein sehr gutes 28:32 Ergebnis auf der Anzeigentafel.

 

Wieder einmal waren die Fans eine riesige Unterstützung für die Mannschaft. Gerade in der engen Phase des Spieles, zauberten die Werderaner eine starke Atmosphäre in die Halle. In der nächsten Woche steht wieder ein freies Wochenende an für die Männermannschaft. Erst am 29. Februar geht es nach Altlandsberg zum Brandenburg-Derby. Nach guten Ergebnissen in den letzten Wochen wollen die Männer auch in diesem Spiel ihre Klasse unter Beweis stellen und würden sich über viele Werder-Fans in der Halle freuen.

 

#100%Werder

 

Es spielten: Kubrack, C. , Krause, T., Pfefferkorn, M.   –  Hesselmann , J. (7/3), Bruck, M. (1), Dobbernitz, N. , Darius, S. (3),  Finck, J.(1) , Nehls, D. (6/3), Leyer, M. (3), Arlt, K. (4), Meyer, M. (1), Schuhmacher, J. (2), Engelmann, T.

 

Text: S.Darius

Datum: 18.02.2020 


5-mal Berlin – 5 Siege in Folge

 

Das letzte Spiel der ersten Männermannschaft war ungewöhnlicherweise an einem Sonntag. Gegen den Tabellennachbarn vom BFC Preußen Berlin ging es heiß her und war ein, wie erwartet, enges Spiel. Nach einem harten Kampf konnten die Werderaner sich über ein 32:34-Auswärtssieg freuen.

Die Partie ohne Harz begann wie erwartet sehr offen und in den ersten paar Minuten führten beide Mannschaften schon zweimal. Jeder in der Halle sah, dass das Spiel immer wieder hin und her ging und keine Mannschaft sich wirklich absetzen konnte. Erst in der 20. Minute führten die Blütenstädter mit 2 Toren (10:12). In dieser Situation bekam Preußen auch noch die rote Karte gezeigt. Trotzdem kämpften sich die Hausherren aus Berlin wieder heran und führten mit einem Tor. In dieser Phase produzierten die Gäste zu einfache Fehler und luden Preußen ein. So führten die Berliner zur Halbzeit mit 16:14.

Nach der Pause stellten die Männer von der Havel in der Abwehr um und deckten die beiden gefährlichen Spieler Bachmann und Hanisch kurz. Die Umstellung fruchtete noch nicht sofort, da Preußen 3 Tore in Folge über den Kreis erzielte. Erst nach 5 Minuten schafften die Werderaner den Ausgleich (19:19). Die Gäste spielten in der folgenden Zeit konzentrierter und waren deutlich entschlossener im Abschluss. In der 44. Minute konnte ein 3-Tore-Vorsprung gefeiert werden (22:25). Danach musste der Preußen Coach seine Spieler zu einer Auszeit bitten und dieses Time-Out zeigte auch in der folgenden Zeit seine Wirkung. Innerhalb von 2 Minuten konnte die Heimmannschaft den Vorsprung egalisieren und sogar noch einen draufsetzen. Beim Stand von 28:28 legten die Blütenstädter noch einmal den Turbo ein. Nach einem 5:0-Lauf und noch 4 verbliebenden Minuten war der Sieg für die Gäste zum Greifen nah. Preußen legte noch einmal alles in die Waagschale und deckte jetzt offensiver. So kamen sie kurz vor Schluss noch einmal auf 2 Tore heran, aber die Männer von der Havel spielten ihren Vorsprung konzentriert herunter und konnten so einen sehr wichtigen Sieg feiern. Durch den 32:34-Erfolg kletterten die Werderaner wieder einen Platz in der Tabelle weiter nach oben.

Auch an einem Sonntag waren die Zuschauer für die Grün-Weißen wieder einmal zahlreich erschienen. Ein großer Dank geht an alle, die den Weg in die Halle gefunden haben und für die Mannschaft ein wichtiger Rückhalt war.

Das nächste Wochenende ist für die erste Männermannschaft frei. So kann Kraft getankt werden und mit voller Konzentration gegen den Tabellenzweiten, den Stralsunder HV, erneut angegriffen werden. Diese Partie findet am 15.02.2020 statt und das wieder an einem Doppelheimspieltag. Zwar haben die Männer frei, dennoch spielen die Frauen am kommenden Samstag in der Hauptstadt gegen den Berliner TSC. Sie brauchen mindestens genauso viel Unterstützung wie wir! 

 

#100%Werder

 

Es spielten: Kubrack, C. , Krause, T.  –  , Vadaszi, G. (8/5),  Hesselmann , J. (6), Bruck, M. (6), Dobbernitz, N. , Darius, S. (2),  Finck, J., Nehls, D. (6), Leyer, M. (2), Arlt, K. (2), Meyer, M. (1), Schuhmacher, J. (1)

 

Text: S. Darius

Datum: 04.02.2020


Es ist nicht alles Gold, was glänzt! 

 

Am vergangenen Spieltag war der Tabellenletzte, der VfL Tegel, zu Gast in Werder. Nach großen Problemen im Angriff zu Beginn der Partie, gewannen die Männer von der Havel am Ende doch klar mit 28:20 (15:10).

Beim letzten Aufeinandertreffen der beiden Mannschaften gab es keinen Sieger. Mit deutlich mehr Selbstbewusstsein von den letzten Siegen wollten die Werderaner wieder zwei Punkte mitnehmen. Die Partie begann sehr fahrig. Auf beiden Seiten wurden im Angriff sehr viele Fehler produziert und beste Möglichkeiten liegen gelassen. Erst nach 2 Minuten wurde das 1. Tor für die Hausherren erzielt und 6 Minuten später fiel der Ausgleich. Hervorzuheben ist in dieser Phase Werders Torhüter Martin Pfefferkorn, der alleine am Anfang 3 7-Meter hielt und dafür sorgte, dass die Grün-Weißen nicht ins Hintertreffen gelangten. Nach einer viertel Stunde nahmen die Gastgeber eine Auszeit, um den Angriff wieder klar zu strukturieren. Danach wurden die Torchancen auch besser genutzt, sodass die Havelstädter nach 22 gespielten Minuten mit 7 Toren davongezogen waren (12:5). Bis zur Halbzeitpause wurden wieder zu viele einfache Fehler gemacht und so kamen die Gäste wieder auf 5 Tore heran. Zur Halbzeit stand es 15:10.

Nach der Pause spielte Werder konzentrierter und setzte sich so immer weiter ab. Die Abwehr und das Zusammenspiel mit dem Torwart passte auch wieder. Dadurch kam die Heimmannschaft immer wieder zu schnellen Toren. So konnten sie sich zwischenzeitlich mit 10 Toren absetzen (27:17). Zum Ende der Partie ließ die Konzentration wieder etwas nach, so dass die Berliner den Vorsprung verkürzten konnten. Am Ende stand ein solider 28:20- Erfolg auf der Habenseite für Werder.  

 

Die Ernst-Haeckel-Hölle hatte trotz eines mittelmäßigen Spiels wieder eine starke Unterstützung gezeigt und die Mannschaft einen Bärendienst erwiesen.

 

Auch im nächsten Spiel braucht die erste Männermannschaft die volle Kapelle aus Werder. Der nächste Gegner ist der Tabellennachbar aus Preußen. Der Anwurf ist untypischer Weise an einem Sonntag um 16:00 Uhr in Berlin.  

 

#100%Werder

 

Es spielten: Kubrack, C., Pfefferkorn, M., Krause, T.  –  Engelmann, T., Vadaszi, G. (8/3), Hesselmann , J. (1), Bruck, M. (5), Dobbernitz, N. , Darius, S. (2),  Finck, J., Nehls, D. (9), Leyer, M. (1), Arlt, K. (1), Meyer, M. (1)

 

Text: S. Darius

Datum: 27.01.2020


Im neuen Jahrzehnt weiterhin ungeschlagen

 

Am vergangenen Samstagabend musste die erste Männermannschaft aus Werder zu einem ungeliebten Auswärtsspiel nach Berlin zum Sp.Vg. Blau-Weiß. Im Spiel ohne Harz konnten sich die Gäste mit einem Start-Ziel-Sieg belohnen und die nächsten 2 Punkte einfahren. Am Ende stand ein souveräner 29:33 (11:16) Erfolg auf der Anzeigentafel.

Die Werderaner konnten in den letzten 3 Partien gegen die Berliner nur unentschieden spielen und wollten diesmal unbedingt einen Sieg im Kampf um den Klassenerhalt erringen. So legten sie auch los und gingen schnell mit 1:3 in Führung. Die Männer von der Havel spielten im Angriff geduldig und konnten immer wieder Lösungen gegen die Berliner Abwehr finden, aber die Blau-Weißen kamen jetzt besser in die Partie und konnten ausgleichen (5:5). Trotz des Ausgleichs blieben die Gäste weiterhin konzentriert und konnten wieder in Führung gehen. Auch als die Blütenstädter 4 Minuten lang in Unterzahl spielen mussten setzten sie sich weiter ab. Über die Spielstände 7:11, 8:13 und 10:15 ging es mit einem guten 5-Torevorsprung (11:16) in die Halbzeitpause.

Aus der Pause kamen die Grün-Weißen deutlich besser und konnten mit zwei schnellen Toren auf 11:18 erhöhen. Danach aber schlich sich ein wenig der „Schlendrian“ ein und die Hausherren kamen immer näher heran. Die Berliner waren in der zweiten Welle immer wieder erfolgreich und konnten so auf 17:21 verkürzen. Beim Stand von 19:22 sah es wieder nach einem spannenden Spiel aus. Doch dann schalteten die Werderaner wieder einen Gang höher und konnten wieder etwas davonziehen. 5 Minuten vor dem Ende stand ein solider 6 Tore Vorsprung auf der Anzeigentafel. Die Berliner gaben noch einmal alles, aber die Blütenstädter konnten den Vorsprung über die Zeit bringen und feierten einen 29:33 Sieg.

 

Die Werder-Fans waren trotz der späten Zeit (19:30 Uhr) und dem anstehenden Deutschlandspiel ein wichtiger Rückhalt für die Mannschaft. Ein großer Dank geht wieder raus an alle die den Weg nach Berlin gesucht haben und die Mannschaft tatkräftig unterstützten! 

Auch das nächste Spiel gegen das Tabellenschlusslicht VfL Tegel wollen die jungen Wilden aus Werder gewinnen, um ein weiteren großen Schritt Richtung Klassenerhalt zu machen!  

 

#100%Werder

 

Es spielten: Kubrack, C.; Pfefferkorn, M.; Krause, T.  –  Engelmann, T. (1); Vadaszi, G. (4); Hesselmann, J. (7/6); Bruck, M. (4); Dobbernitz, N. (1); Darius, S. (6); Finck, J.; Nehls, D. (6); Leyer, M. (4/1)

 

Text S. Darius

Datum: 19.01.2020


Erfolgreicher Start ins neue Jahr!

 

Das erste Heimspiel im neuen Jahr war ein sehr wichtiges Spiel. Zu Gast war der Tabellenletzte vom VfL Lichtenrade. Nach einer sehr guten Leistung konnten die Werderaner einen 31:22-Heimerfolg bejubeln.

 

Bereits das letzte Spiel im vergangenen Jahr spielten die beiden Mannschaften gegeneinander. Wie auch damals führten die Gäste aus Berlin nach dem Anpfiff. Aber schon nach 5 Minuten Spielzeit erzielte Gabor Vadaszi das 3:2 und danach schaltete die Heimmannschaft einen Gang höher und führte nach 11 Minuten 7:4. Sehr wichtig für die Mannschaft war auch die Rückkehr vom lang verletzten Spielmacher Dominik Nehls. In dieser Phase stellten die Gäste auf den 7. Feldspieler um. Durch diese Umstellung kamen die Lichtenrader wieder besser ins Spiel. In der Mitte der ersten Hälfte zogen die Grün-weißen das Tempo noch einmal an und konnten sich durch ein 4:0-Lauf mehr Luft verschaffen. Beim Stand von 16:11 gingen beide Mannschaften in die Kabine.

Die Heimmannschaft wollte so früh wie möglich „den Sack zumachen“ und erzielt die ersten beiden Treffer der zweiten Halbzeit (18:11). Dennoch ließen sich die Berliner nicht abschütteln und kämpften weiter. So konnten sie nach einem 7-Tore Rückstand, das Spiel durch 2 schnelle Tore wieder offener gestalten. In dieser Phase war im Werderaner Spiel ein kleines Tief zuerkennen. Im Angriff schlichen sich kleine Fehler ein, die aber vom VfL nicht bestraft worden sind. Nach einer doppelten Unterzahl für die Hausherren, fingen sie sich wieder und konnten den Vorsprung bis zum Ende auf 9 Tore erhöhen.

 

Ein großer Dank geht an die Vielzahl der Fans die in der Halle waren, die trotz des Deutschland Spiels eine tolle Atmosphäre in die Halle brachten. Auch im nächsten Spiel braucht die 1. Männermannschaft eine konzentrierte Leistung, weil der nächste Gegner kein Geringerer ist als der Sp.Vg. Blau-Weiß. Dieses Match ist wieder sehr wichtig im Abstiegskampf. Im Hinspiel nahmen beide Mannschaften einen Punkt mit. Diesmal sollen es zwei werden!

 

#100%Werder

 

Es spielten: Kubrack, C., Pfefferkorn, M., Krause, T.  –  Engelmann, T. (1) , Vadaszi, G. (8/2),  Hesselmann , J. (3), Bruck, M. (1), Sete, M., Meyer M.(3), Artl, K (3), Dobbernitz, N. (1), Darius, S. (5),  Finck, J. (2), Nehls, D. (4)

 

Datum: 13.01.2020

Name: S. Darius


Zwei Punkte unter dem Weihnachtsbaum

 

Im letzten Spiel der Hinrunde durften die Spieler der ersten Männermannschaft zum Tabellenschlusslicht nach Lichtenrade fahren. In einem hitzigen Spiel gegen den Abstieg konnten sich die Werderaner mit einem verdienten 24:28 (13:16) durchsetzen und die Hinrunde mit einem guten Gefühl beenden.

 

Die Begegnung war für beide Mannschaften sehr wichtig, da beide Mannschaften im Keller der Tabelle stehen. Das erste Tor in der Partie wurde vom Werderaner Linksaußen Janek Hesselmann erzielt. In der Deckung fanden die Gäste noch nicht die Stabilität und dadurch führte der VFL aus Lichtenrade mit 3:2. Trotz einer frühen Zeitstrafe auf Seiten der Havelstädter stabilisierten sie sich in der Abwehr und konnten mit einem 3:5 in Führung gehen. Bis zum 5:9 erhöhten sie den Vorsprung und zwangen den Heim-Trainer zu einer Besprechung. Dieses Time-Out zeigte seine Wirkung und die Hausherren glichen nach 21 Minuten wieder aus. Von dem Zwischenspurt erholte sich die erste Männermannschaft aber wieder schnell und erzielte 3 Tore, dennoch kämpften die Berliner sich wieder auf ein 12:13 heran. Bei dem Spielstand nahm auch der Werder-Couch seine Auszeit und nordete seine Jungs wieder ein. So konnten sich die Blütenstädter bis zur Halbzeit auf 13:16 absetzen.

 

Die zweite Halbzeit begann sehr gut für die Werderaner. Nach 6 gespielten Minuten führten sie mit 15:19. Jetzt begann die beste Phase der Grün-Weißen. In der Abwehr ließen sie wenig Chancen zu und im Angriff fand man immer wieder Lösungen gegen eine offensive 4:2-Formation. Max Meyer und Nils Dobberitz waren in diesen 10 Minuten sehr wichtig für die Gäste aus Werder. Das 17:24 war die höchste Führung im Spiel, aber die Lichtenrader kämpften immer weiter und verkürzten den Vorsprung. Beim Stand von 24:27 war es noch einmal spannend in der Halle. Dabei verlor der HV Grün-Weiß Werder aber niemals die Kontrolle über das Spiel und erzielte auch den letzten Treffer in der Partie. Mit einem 24:28 konnten die Gäste den dritten Sieg in dieser Saison feiern.

 

Die erste Männermannschaft bedankt sich für Unterstützung der Fans, die wieder ein großer Rückhalt für die Mannschaft war. Des Weiteren wünschen wir euch ein frohes Weihnachtsfest, eine erholsame handballfreie Zeit und ein guten Start ins neue Jahr 2020.

 

#100%Werder

 

Es spielten: Kubrack, C. ,Pfefferkorn, M. , Krause, T. – Engelmann, T. , Vadaszi, G. (2), Hesselmann, J. (7), Bruck, M. (7), Sete, M. (1), Meyer, M.(4), Arlt, K , Dobbernitz, N. (1), Darius, S. (1), Leyer, M. (5) Finck, J.

 

Datum: 17.12.2019

Text: S. Darius


Fehlstart sorgt für die

9. Niederlage

 

Das letzte Heimspiel im Kalenderjahr 2019 wurde gegen die SG OSF aus Berlin gespielt. Nach einem Fehlstart auf Seiten der Werderaner liefen die Hausherren das gesamte Spiel über einem Rückstand hinterher.

 

Nach einer starken kämpferischen Leistung hieß es 27:29 (12:15) für die Gäste aus Berlin.

 

Die Werderaner Männer wollten das letzte Heimspiel für sich entscheiden, um auch wichtige Punkte für den Klassenerhalt zu erkämpfen. Aber die Partie verlief alles andere als optimal und die nach 4 Minuten stand es 0:5 aus Sicht der Blütenstädter. Im Angriff wurden gute Chancen liegengelassen und leichte Pässe gingen verloren und so lud man die Gäste aus Schöneberg zu einfachen Kontern ein. Dass es im Angriff nicht lief zeigt auch, dass die ersten drei Treffer vom 7-Meter-Strich erzielt wurden sind. Nach und nach festigte sich die 1. Männer und konnte das Spiel ausgeglichen gestalten. Beim Stand von 10:12 nach 26 Minuten war die Partie offen. Mit einem ordentlichen 12:15 ging es somit in die Kabine.

 

Aus der Kabine kamen die Werderaner deutlich fokussierter als die Gäste und konnten somit auf ein Tor verkürzen. In der dieser Phase war Moritz Bruck der auffälligste Akteur und erzielte die ersten drei Treffer in der zweiten Halbzeit. Die Berliner konnten immer wieder auf 2 Tore davon ziehen und Werder schaffte den Anschlusstreffer. Die Heimmannschaft konnte Dorian Schnabel nie so richtig zu bremsen und er sorgte auch dafür, dass die Gäste auf vier Tore davon ziehen konnten (20:24). An diesem Abend war der Kampfgeist wieder sehr groß. So kamen die Männer von der Havel immer näher heran und konnten auf 25:26 verkürzen. Aber wie so oft in dieser Partie schafften sie es nicht, den Ausgleich zu erzielen. Zwei Tore auf Seiten der Gäste sorgten für klare Verhältnisse. Am Ende spielten die Schöneberger ihren Vorsprung konzentriert runter und das Spiel endete 27:29 für die Gäste aus Berlin.

 

Diese Aufholjagd war wieder einmal möglich durch die starke Unterstützung der Fans, die auch in dieser schweren Phase für die Männermannschaft immer wieder für eine klasse Atmosphäre in der Halle sorgen.

 

Im letzten Spiel dieses Jahrzehnts müssen die Werderaner nach Lichtenrade. Jeder Spieler hofft, dass wieder unsere Fans den Weg nach Berlin finden, um im Kellerduell alles zu geben.

 

100% Werder

 

Es spielten: Kubrack, C. ,Pfefferkorn, M. , Krause, T. – Engelmann, T. , Vadaszi, G. (6/5), Hesselmann , J. (3), Bruck, M. (11), Sete, M. (3), Meyer M., Arlt, K (1)., Dobbernitz, N. (2), Darius, S. (1), Leyer, M. (3)

 

Datum: 17.12.2019

Text: S. Darius


Gutes Spiel aber keine Punkte

 

Nach dem ersten Sieg seit 2 Monaten gegen Grünheide wollte die erste Männer aus Werder gegen SG Uni Greifswald/Loitz den Schwung mitnehmen für weitere 2 Punkte. Trotz eines guten Spiels und großem Kampf unterlagen die Hausherren 26:30 (10:14).

 

Die Vorbereitung für das Spiel war alles andere als optimal. Mit Mika Leyer und Stefan Darius fehlten Stammkräfte, die in den letzten Wochen einen wichtigen Job gemacht haben. Trotz eines 0:2 Fehlstarts konnten die Männer von der Havel die Partie offen gestalten und führten nach 5 min 3:2. Im folgenden Spielverlauf konnten die Werderaner den Vorsprung halten, obwohl im Angriff einige klare Chancen vergeben worden sind. Erst in der 22. min konnte sich das individuell sehr stark besetzte Team aus Greifswald einen 3-Tore-Vorsprung herausspielen. Bis zur Halbzeit erhöhte sich das Torverhältnis auf 4 und so gingen die Spieler mit einem 10:14 in die Halbzeitpause.

 

Obwohl sich die Werderaner viel vornahmen, kamen die Gäste mit mehr Elan aus der Kabine. Die zwei schnellen Treffer wurden zwar von Moritz Bruck gekontert, aber Greifswald konnte mit einem Doppelschlag auf 11:18 erhöhen. Das Spiel verlief lange Zeit so, dass Werder immer wieder verkürzen konnte, aber Greifswald im Gegenzug davon zog. 2 Minuten vor Schluss war es noch einmal eng mit einem 3 Tore-Vorsprung für die Männer aus dem Norden, aber sie blieben entspannt und konnten mit 2 Toren das Spiel endgültig für sich entscheiden. Am Ende war ein leistungsgerechtes 26:30 auf der Anzeigetafel zu sehen.

 

In der nächsten Woche geht es weiter für 1. Männermannschaft mit einem Heimspiel gegen die OSF Berlin. Dieses Spiel ist wieder ein sehr wichtiges, um im Kampf gegen den Abstieg entscheidende Punkte zu sammeln. Dafür brauchen die Männer wieder einmal die weltklasse Unterstützung der Fans, die auch in diesem Heimspiel eine tolle Atmosphäre in der Halle zauberten.

 

100% Werder

 

Es spielten: Kubrack, C. ,Pfefferkorn, M. , Krause, T. – Engelmann, T. (1), Vadaszi, G. (8/3), Hesselmann , J. (2), Bruck, M. (7), Herault, L., Sete, M. (3), Meyer M. (2) , Arlt, K (6)., Müller, P.

 

Datum: 9.12.2019

Text: S. Darius


Endlich wieder pure Freude nach einem Spiel

 

Am vergangen Samstagabend wurde ein wahres Kellerduell in der Ostsee-Spree-Liga angepfiffen. In der Löcknitz-Halle musste die 1. Männermannschaft aus Werder gegen den Tabellennachbarn aus Grünheide antreten. Nach einem hart umkämpften Spiel, in dem sich beide Mannschaften nichts schenkten, durften die Werderaner nach zwei Monaten wieder einen 30:32-Sieg feiern.

 

Das erste Tor der Partie wurde von den Gästen erzielt, welches der stark aufgelegte Gabor Vadaszi verzeichnete. Die Anfangsphase war geprägt von einer sehr stabilen Abwehr der Werderaner, aber die Gäste konnten kein Kapital daraus schlagen, weil sich die Nervosität in kleinen Fehlern zeigte. Erst in der 5. Minute konnten die Hausherren den Ausgleich erzielen. In dem folgenden Spielverlauf wurde auch der Angriff effektiver und die Männer von der Havel konnten auf 1:5 davon ziehen. Es dauerte wieder 7 Minuten bis Martin Pfefferkorn im Tor hinter sich greifen musste. In der ersten Hälfte ließen die Gäste die Schildkröten aus Grünheide nie näher als 2 Tore herankommen. Beim Stand von 8:10 schalteten die Havelstädter einen Gang hoch und konnten bis zur Halbzeit einen 1:4-Lauf verzeichnen. So ging es mit 9:14 in die Halbzeitpause.

 

Nach der Pause blieb die Konzentration der Männer aus Werder weiterhin hoch und man konnte den Vorsprung auf 6 Tore ausbauen (10:16; 13:19). Die Hausherren ließen aber nicht locker und konnten den Vorsprung auf 3 Tore verkürzen. Dennoch blieben die Gäste cool und erhöhten wieder den Vorsprung auf 5 Tore. Um die Niederlage zu vermeiden, spielten die Gäste eine doppelte Manndeckung, aber auch darauf wussten die Werderaner eine Antwort. Aber der Kampfgeist des GSVs war groß und sie konnten den Vorsprung immer weiter verkürzen und mit jedem Tor, das sie erzielten, wurde die Halle immer lauter. Beim Stand von 27:28 war Werder gezwungen, eine Auszeit zu nehmen, um wieder Ruhe in das Spiel zu bringen. Nach der Auszeit fingen sie sich wieder und konnten mit einem 1:4-Lauf den ersten Sieg seit 2 Monaten einfahren. Am Ende stand ein wichtiges 30:32 auf der Anzeige.

 

Wieder einmal bedanken sich alle Spieler für die Unterstützung der Fans, die trotz deutlicher Unterzahl gegenüber der Heimmannschaft sehr lautstark das Team unterstütze.

 

In der kommenden Woche steht wieder ein Heimspieltag an - für die Männer und auch für die Frauen. Die Männermannschaft muss sich gegen die SG Uni Greiswald/Loitz behaupten und die Frauen haben ein Topspiel gegen die VfV Spandau.

 

100% Werder

 

Es spielten: Kubrack, C., Pfefferkorn, M., Krause, T. – Engelmann, T. (1), Vadaszi, G. (10/4), Leyer, M. (5), Darius, S. (3), Hesselmann , J. (5), Lowens, R., Bruck, M. (5), Herault, L., Sete, M. (3), Meyer M., Harnge, N.

 

Datum: 01.12.2019

Text: S. Darius


Interview mit Interimstrainer Niko Harnge zum Spiel der

1. Männermannschaft beim Grünheider SV:

 

Niko, herzlichen Glückwunsch zum Erfolg gegen den Grünheider SV. In dieser Saison der erste Sieg. Wie fühlt er sich an?

Aus tabellarischer Sicht war das für uns heute ein extrem wichtiger Sieg, um im Abstiegskampf den Anschluss zu halten. Ansonsten war es natürlich schön zu sehen, dass wir uns für die Arbeit, die wir in den letzten Wochen gemeinsam geleistet haben, belohnt haben und das haben sich die Jungs auch redlich verdient.

 

Woran machst du euren Erfolg gegen den Grünheider SV fest?

Die Basis für den Sieg haben wir sicherlich in der 1. Halbzeit gelegt, wo wir über eine sehr stabile und kompakte Abwehr im Verbund mit unseren guten Torhütern immer wieder zu einfachen Toren gekommen sind. Ansonsten haben wir in unseren Auslösehandlungen viel Geduld bewiesen und uns aussichtsreiche Torchancen erarbeitet. Das haben wir in den letzten beiden Spielen gegen Ludwigsfelde und Usedom teilweise auch schon ganz gut gemacht, aber heute haben wir das auch in hektischen Situationen beibehalten, und ich denke das hat uns zum Spielende hin die notwendige Sicherheit gegeben. Weiterhin müssen in unserer aktuellen personellen Situation sicherlich auch die Einsatzbereitschaft und der absolute Wille als Faktoren genannt werden. Das war teilweise sehr bemerkenswert, was die Jungs heute abgerufen haben.

 

Am kommenden Samstag, den 07.12. 2019, spielt ihr vor heimischem Publikum gegen die SG Uni Greifswald/Loitz. Anpfiff ist um 18.30 Uhr. Was erwartest du da von deiner Mannschaft und den Werderaner Fans?

Heute dürfen wir uns über den verdienten Erfolg freuen und ab morgen wird der Fokus auf Loitz gelegt. Sie machen auf mich einen stabileren Eindruck, als in den letzten Jahren und sind sehr gut eingespielt. Wir werden jetzt versuchen, das Positive aus dem heutigen Spiel mit in das kommende Wochenende zu nehmen und uns maximal auf den Gegner vorzubereiten, um dann zu sehen was möglich ist. Neben dem Gezeigten in Grünheide ist sicherlich auch die eigene Halle ein entscheidender Faktor und da hoffen wir natürlich auf zahlreiche Unterstützung von den Rängen.

 

Vielen Dank Niko und optimale Vorbereitung auf das kommende Heimspiel.

(Das Interview führte Stefan Demuth.)


Niederlagenserie hält weiter an

 

Am vergangen Samstag hatten die Werderaner ein weiteres Top-Team in der Ernst-Haeckel-Halle zu Gast. Die Ausgangslage für das Spiel war für die Hausherren alles andere als optimal, weil die Potsdamer A-Jugend selber ein wichtiges Spiel hatte.

 

Nach einem guten Spiel verloren die Grün-Weißen gegen den Tabellenzweiten aus Usedom am Ende etwas zu hoch mit 24:34 (14:19).

 

Das erste Tor des Tages wurde vom gut aufgelegten Mika Leyer erzielt und auch beim 2:1 war er der Torschütze. Im Laufe der ersten Hälfte konnte die Nordmänner ihre individuelle Klasse ausspielen und sich nach und nach absetzen. Obwohl die Männer ein gutes Spiel machten, schlichen sich ein paar Fehler ein und dadurch wurde Usedom zum Kontern eingeladen. Über die Stationen 5:7, 10:15 und 11:17 ging es mit 14:19 in das Halbzeitgespräch.

 

Aus der Kabine kamen die Männer aus dem Norden deutlich verbessert und konnten eine doppelte Überzahl ausnutzen und auf 14:23 erhöhen. Angetrieben von der klasse Atmosphäre in der Halle erzielten die Werderaner 5 Tore in Folge und konnten die Partie wieder spannend gestalten. Aber auch in dieser Phase wurden die kleinen Unkonzentriertheiten der Hausherren bestraft und so konnte sich die Usedomer, bei denen auch sehr viele Fans mitgereist sind, wieder komfortabler absetzten. Am Ende des Spieles verfielen die Blütenstädter in alte Muster, dadurch entstand das zu hohe Endergebnis von 24:34 auf der Anzeigentafel.

 

Wieder einmal geht ein großer Dank an die klasse Unterstützung von den Fans der 1. Männermannschaft, die in dieser schweren Zeit sehr wichtig ist. Auch geht ein großer Respekt an die mitgereisten Usedomer Fans, die auch einen Teil zu der tollen Stimmung in der Halle beitrugen.

 

Nächste Woche haben die jungen Wilden aus Werder frei, da sie leider in der ersten Runde des Pokals ausgeschieden sind. Dadurch kann an den kleinen Stellschrauben gedreht werden, damit endlich wieder etwas Zählbares aus den nächsten Spielen mitgenommen werden kann.

 

100% Werder

 

Es spielten: Kubrack, C., Pfefferkorn, M., Krause, T. – Engelmann, T., Vadaszi, G. (9/5), Leyer, M. (5), Darius, S., Hesselmann , J. (2), Drescher, C. (4), Bruck, M. (4), Herault, L.

 

Text: S. Darius

Datum: 18.11.2019


Am Ende siegt doch die Erfahrung!

 

Am vergangenen Samstag waren die ersten Männer des HV Grün-Weiß Werder zu Gast in der Stadtsporthalle, der Heimstätte des Ludwigsfelder HC. Nach einem Spiel mit viel Kampf blieben die 2 Punkte am Ende doch in Ludwigsfelde und Werder musste sich mit 26:22 geschlagen geben.
Beide Mannschaften starteten nervös in die Partie. Schnell führte Ludwigsfelde 2:0. Nach 6 Minuten war es Gabor Vadaszi, der das erste Tor für die Blütenstädter erzielen konnte. Im Anschluss entwickelte sich eine Partie auf Augenhöhe. Durch eine kompakte Abwehr mit einem gut aufgelegten Christoffer Kubrak dahinter konnten die Grün-Weißen in der 21. Minute beim Stand von 7:9 erstmals mit 2 Toren in Führung gehen. Mit der anschließenden dritten 2 Minutenstrafe gegen Moritz Bruck verloren die Blütenstädter bereits Ende der ersten Halbzeit eine wichtige Option im Angriff und in der Abwehr. Bis zur Halbzeit konnte der LHC das Spiel wieder an sich reißen und beim Stand von 13:10 wurden die Seiten gewechselt. Die Blütenstädter starteten gut aus der Pause und konnten aus einer wieder kompakten Abwehr in der 37. Minute den Ausgleich zum 16:16 markieren. Im Anschluss konnten die Werderaner durch einen 7-Meter von einem wieder sehr gut aufgelegten Janek Hesselmann in Führung gehen. Das 18:18 in der 44. Minute war dann der letzte Gleichstand in der Partie. Im Anschluss schwanden die Kraftreserven und der LHC konnte sich durch seine Erfahrung mit einem 4:0 Lauf entscheidend absetzen. Diese Distanz wurde am Ende über die Zeit gebracht. Trotz der Niederlage hat die Mannschaft 60 Minuten gekämpft und alles Mögliche getan, um die Niederlage abzuwenden. Am Ende sollte es nicht sein. Denn mit dem HSV Insel Usedom empfangen die Blütenstädter am nächsten Samstag um 18:30 Uhr in der Haeckelhölle einen weiteren Hochkaräter der Liga.

 

Ein Dank geht an unsere unglaublichen Fans für die tolle Unterstützung.

 

Es spielten: Kubrak, C.; Pfefferkorn, M.; Krause, T.; - Engelmann, T.; Arlt, K (3).; Herault, L.; Bruck, M.; Vadaszi, G. (3); Leyer, M. (2); Sete, M. (1); Meyer, M.(1); Darius, S. (3) und Hesselmann, J. (9/6)

 

Text: Tim Krause

Datum: 11.11.2019


Der Oberligist HV Grün-Weiß Werder e.V. trennt sich von seinen Trainern der 1. Männermannschaft Steffen Schieke und Mathias Marschke! 

 

Nach nur einem Gewinn, zwei Unentschieden, fünf Niederlagen in Folge in der Meisterschaft und das Aus in der 1. Runde des Landespokales hat der Vorstand des HV Grün-Weiß Werder die Reißleine gezogen und Steffen Schieke und seinen Co.-Trainer mit sofortiger Wirkung von ihren Aufgaben als Trainer des Oberligisten entbunden.

 

Vizepräsident Olaf Linke zur Situation: "Wir mussten reagieren. Die Mannschaft muss wieder in die Erfolgsspur gebracht werden, aus diesem Grund ist diese durchaus schwere Entscheidung ein Schritt in die richtige Richtung!“

 

Bis auf weiteres wird Niko Harnge als Interimstrainer eingesetzt. Unterstützt wird er weiterhin vom Torwarttrainer Matthias Lessig sowie vom Athletiktrainer Jan Wiesner.

 

Der Vorstand bedankt sich bei Steffen Schieke und Mathias Marschke und wünscht beiden auf ihren weiteren sportlichen sowie privaten Weg alles Gute.

 

Text: Stefan Demuth (Leiter Öffentlichkeitsarbeit / Kommunikation beim HV Grün-Weiß Werder)
Datum: 06.11.2019


Kampfwille ist da - Punkte fehlen dennoch

 

Am vergangenen Samstag hatte die erste Männermannschaft vom HV Grün-Weiß Werder den Tabellennachbarn aus Spandau zu Gast. Nach einer ordentlichen Aufholjagd in der ersten Halbzeit gab es am Ende doch eine deutliche Niederlage für die Werderaner. Schlussendlich stand ein klares 23:31 für den VfV Spandau auf der Anzeigentafel.

Gleich zu Beginn der Partie waren die Hausherren ins Hintertreffen geraten. Beim 2:2 durch den sehr gut aufgelegten Janek Hesselmann, der als einziger Werderaner Spieler Bestform besaß, war das Spiel noch offen. Danach wurde in der Abwehr nicht mehr zugepackt, sodass Spandau zu einfachen Toren kam und sich auf ein 2:6 absetzen konnte. Der weitere Spielverlauf war ähnlich. Werder konnte verkürzen, aber nie wieder in der Partie ausgleichen. Als kurz vor der Halbzeit der Abwehrchef der Gäste (Robert Herz) eine glatt rote Karte sah, konnten die jungen Wilden von Steffen Schieke noch einmal auf 12:13 verkürzen. Mit 12:14 ging es dann in die Kabine.

Noch zu Beginn der zweiten Hälfte gelang es den Blütenstädtern das Spiel offen zu halten, aber nach dem 14:15 konnten sich die Berliner wieder deutlicher absetzen und beim Stand von 14:21 musste Coach Schieke die Auszeit nehmen. Doch auch dieses Mittel hatte nicht gewirkt und so spielte Spandau ihren komfortablen Vorsprung weiter aus. Beim zwischenzeitlichen 18:29 gab es den höchsten Rückstand in der Partie der Gastgeber. Dennoch ergab sich Werder nicht und kämpfte bis zum Schluss.

 

Wieder einmal muss sich die erste Männermannschaft für die Weltklasse Unterstützung der Fans bedanken, die unter anderem auch vom verletzten Martin Pfefferkorn angetrieben wurden, der ebenfalls bis zum Schluss alles für das Team gegeben hat.

In der nächsten Woche geht zum Lokalrivalen aus Ludwigsfelde. Das Derby war in den letzten Jahren immer ein spannendes Spiel und für die Fans beider Seiten ein Leckerbissen. Deshalb hoffen auch in diesem Spiel die Werderaner, auf die klasse Unterstützung und darauf, dass die Stimmung dem Derby gerecht wird.  

 

Es spielten: Kubrack, C.; Krause, T.;– Engelmann, T.; Möller, T.; Lowens, R.; Hagenau, T.; Meyer, M. (1); Harnge, N. (1); Sete, M. (1); Vadaszi, G. (1); Leyer, M. (3); Darius, S. (1); Hesselmann, J. (11/5); Arlt, K. (4) 

 

Text: S. Darius

Datum: 04.11.2019


Der Erfolg wird schmerzlich vermisst!

 

Die erste Männermannschaft aus Werder hatte nach einem guten Spiel in Cottbus, den Aufsteiger aus der Brandenburgliga zu Gast. Wie auch in den letzten Spielen, die knapp verloren gegangen sind, konnte das Team um die Trainer Schieke/Marschke nicht ihr volles Potenzial abrufen und so verlor Werder das Derby mit 27:30 (15:18).

Das Spiel entwickelte sich von Anfang an als ein packendes Derby, in dem beide Mannschaften die Punkte brauchten und auch wollten. Dementsprechend verlief auch das Match, bei dem es immer wieder Führungswechsel gab. Beim Stand von 8:8 gab es schon 3 Führungswechsel und auch danach konnte sich kein Team so richtig absetzen. Beim 10:9, durch Jonathan Schuhmacher, waren die Werderaner das letzte Mal in Führung. In dieser Phase verloren die Hausherren an Stabilität in der Abwehr und im Angriff fehlte die nötige Konsequenz in den Abschlüssen. In Folge dessen erzielte Brandenburg 4 Tore und konnte auf 10:13 erhöhen. Werder bäumte sich auf und verkürzte immer wieder den Vorsprung, aber die Brandenburger kamen immer wieder zu Toren und so ging es mit 15:18 in die Halbzeitpause.

Die Blütenstädter kamen mit neuen Kräften aus der Pause und der sehr gut aufgelegte Janek Hesselmann konnte auf 17:18 verkürzen. Wie auch in der ersten Hälfte gelang es ihnen aber nicht den Ausgleich zu erzielen. In der folgenden Phase schaffte der SV 63 sich abzusetzen, aber nach einer Auszeit vom Trainer Steffen Schieke kämpften sich die Männer aus Werder wieder auf ein Tor heran. Immer wenn die Gastgeber die Chance auf den Ausgleich hatten, wurde ein einfacher Fehler gemacht oder der Abschluss wurde zu früh gesucht. Bezeichnend dafür war der Spielabschnitt nach dem 25:26, da insgesamt 4 Minuten lang kein Tor auf beiden Seiten fiel. Erst in der 54. Minute konnte Brandenburg wieder treffen und beim 26:29 war das Spiel entschieden. Am Ende stand ein enttäuschendes 27:30 an der Anzeigentafel.

„Wir haben sehr gut angefangen sowohl vorne als auch hinten. Aber nach und nach schlichen sich einige Fehler ein und dadurch kam Brandenburg zu einfachen Toren. So liefen wir bis zur Halbzeit den Rückstand hinterher.“, sagte Co-Trainer Mathias Marschke. „In der zweiten Hälfte haben wir dazu noch einfache Tore nicht gemacht. Leider konnten wir das Spiel am Ende nicht drehen. In den kommenden Wochen müssen wir die kleinen Fehler minimieren und uns noch mehr motivieren, damit wir in kein Loch fallen, aber ich glaube fest daran, dass wir die wichtigen Erfolge einfahren werden.“

Das nächste Spiel für die ersten Männer ist wieder ein Heimspiel gegen den VfV Spandau. Diese Begegnung ist auch wieder ein sehr wichtiges, da Spandau ein Tabellennachbar von Werder ist. Aus diesem Grund braucht Werder die Punkte und hofft auf die Unterstützung, die auch in diesem Derby Weltklasse war. Auch noch einmal besonders zu erwähnen sind die Trommler Marco und Christian, welche in jedem Heimspiel das nötige Feuer in die Halle bringen.

 

100% Werder

 

Es spielten: Kubrack, C.; Krause, T.; Pfefferkorn, M. – Engelmann, T.; Meyer, M.; Harnge, N.; Sete, M. (1); Vadaszi, G. (3); Leyer, M. (5); Darius, S. (1); Schumacher, J. (9); Hesselmann, J. (6), Arlt, K. (2) 

 

Text: S. Darius

Datum: 29.10.2019


Fehlende Abgezocktheit – fehlende Punkte

 

Nach 4 Niederlagen in Folge im Ligabetrieb + Pokal, wollte die erste Männermannschaft endlich wieder einmal ein Erfolgserlebnis mitnehmen. So ging es gut vorbereitet zum Brandenburger Konkurrenten LHC Cottbus.

Das die Männer um Trainer Steffen Schieke unbedingt wieder gewinnen wollten, lässt sich an dem starken Start in das Spiel beobachten. Nach dem 2:2 vom gut aufgelegten Kreisläufer Ernst Efa legten die Werderaner einen kleinen Lauf hin. Durch ein starkes Zusammenspiel von Abwehr und Torhüter konnte man sich ein wenig absetzen. Im Angriff wurde konsequent durchgespielt und auch die Einzelaktionen von den Rückraumakteuren der Grün-Weißen führte immer wieder zum Erfolg. So stand es nach 18 Minuten 4:9 für die Gäste. So langsam wurden die Lausitzer aber wach und konnten den Vorsprung verkürzen. Bei jedem Tor, welches der LHC erzielte, wurde die Halle immer lauter und beim 10:10 war das Spiel wieder komplett offen. Bis zur Halbzeit schaffte es Werder nicht in die Erfolgsspur zurückzukehren und so ging es mit einem 11:12 in die Kabine. Aus der Kabine kamen die Hausherren deutlich wacher als zu Beginn der Partie und erhöhten den Vorsprung auf 2 Tore. In dieser Phase hatte Werder immer wieder Chancen auszugleichen, aber es fehlte die gewisse Abgeklärtheit. Dadurch schaffte es Cottbus seinen Vorsprung auf 4 Tore auszubauen. Was an Abgezocktheit fehlte wurde durch ein großes Kämpferherz weggemacht. Mit diesem Kampfgeist erzielte Werder 2 Tore und konnte auf 20:18 verkürzen. Doch leider war für den bis dahin gut aufgelegten Moritz Bruck das Spiel in Minute 52 zu Ende. Er war mit der unsauberen Abwehraktion eines Cottbusser Spielers nicht einverstanden und durfte wegen einer unpassenden Äußerung von der Platte gehen. Doch Werder legte noch einmal alles in das Match und konnte auf 24:23 verkürzen. In den letzten 10 Sekunden hatten die Havelstädter noch einmal die Chance einen Punkt zu holen. Aber im entscheidenden Moment wurde der Ball verloren und somit auch das Spiel.

„Wir haben uns sehr gut auf den Gegner vorbereitet und haben auch starke 20 Minuten gezeigt. Leider kam jedoch der Bruch, sodass Cottbus zur Halbzeit in Führung gehen konnte. In dieser Phase war unsere Chancenausbeute nicht gut und dadurch gaben wir Cottbus die Chance ins Spiel zu kommen.“, berichtete Steffen Schieke zum Match. „Dieses Duell war aber eines unserer besten Spiele in dieser Saison. Wir haben vorne den freien Mann gesehen und hinten hatten wir eine solide Abwehr und einen gut aufgelegten Torhüter. Mit ein bisschen mehr Glück auf unserer Seite hätten wir das Spiel auch gewinnen oder zumindest einen Punkt holen können.“

In der nächsten Woche steht wieder ein Heimspiel für die 1. Männermannschaft an. In die Ernst-Haeckel-Hölle kommt der Brandenburger-Aufsteiger. Das Derby gegen den SV 63 Brandenburg-West ist ein sehr wichtiges Spiel für den weiteren Verlauf in der Saison. Darum hofft die Männermannschaft wieder auf die tolle Unterstützung der Werderaner-Fans.

 

100%-Werder

 

Es spielten: Kubrack, C.; Krause, T.; Pfefferkorn, M. – Engelmann, T.; Meyer, M.; Sete, M.; Harnge, N. (2); Vadaszi, G. (3); Leyer, M. (2); Darius, S. (3); Schumacher, J. (5); Hesselmann, J. (3), Bruck, M. (5) 

 

Text: S. Darius

Datum: 22.10.2019


Niederlagen-Serie hält weiter an

 

Am vergangenen Samstag hatte Werder den MTV Altlandsberg zu Gast. Diese Spiele waren in den letzten Jahren immer packende Derbys mit Mannschaften auf hohem Niveau. Nach den beiden Niederlagen für die Mannschaft von Steffen Schieke wollten die Werderaner Männer unbedingt wieder ein positives Ergebnis erreichen.

Das Spiel begann sehr gut für die Hausherren und aus einer guten Deckungsarbeit konnte man schnell auf 3:1 davonziehen. Nach diesen guten 5 Minuten brachen die Männer von der Havel jedoch komplett ein und kassierten einen 1:9-Lauf. Somit stand es nach wenigen Minuten 4:10 für die Gäste. Die Heimmannschaft wollte sich nicht kampflos ergeben und versuchte den Rückstand zu verkürzen. Beim Stand von 8:12 keimte wieder Hoffnung auf, die aber gleich wieder zerschlagen wurde durch viel zu leichte Tore von der MTV. Beim Stand von 11:17 gingen beide Mannschaften in die Kabine.

Aus der Kabine wollte das Team um Schieke/Marschke engagierter kommen und den Vorsprung von Altlandsberg Stück für Stück abbauen. Aber viel näher kamen die Hausherren nicht heran, weil sie auch keine Mittel fanden, die Altlandsberg vor größeren Aufgaben stellte. Immer wieder hatten die Gäste einen kleinen Lauf und konnten den Vorsprung ausbauen. Beim Stand von 21:31 war der Unterschied zum ersten Mal zweistellig und zum Ende hin konnten die Männer von der Havel nur noch Ergebniskosmetik betreiben. So trennte man sich am Ende mit einem 9-Tore-Unterschied (24:33).

„Das es ein schweres Spiel werden wird, wussten wir von Anfang an. Altlandsberg gehört eben zu den Top-Teams der Liga. Nach einem guten Start haben wir auf einmal völlig den Faden verloren und sie zu einfachen Toren eingeladen. Wir sind danach nur noch hinterhergerannt und haben auch kein Mittel gefunden Altlandsberg in die Bedrängnis zu bringen“, sagte Trainer Steffen Schieke zum Spiel. „Wir hatten zwar die Möglichkeit näher heranzukommen, aber haben in der entscheidenen Phase wieder zu viele einfache Fehler gemacht. In der nächsten Woche müssen wir näher zusammenrücken um die kommenden Aufgaben zusammen als Team besser zu lösen.“

 

Es spielten: Kubrack, C.; Krause, T.; Pfefferkorn, M. – Engelmann, T.; Harnge, N.; Meyer, M.; Vadaszi, G. (1); Leyer, M. (3); Darius, S. (3); Schumacher, J. (5); Hesselmann, J. (5), Bruck, M. (5), Sete, M. (2) 

 

Text: S. Darius

Datum: 17.10.2019


Bitteres Pokal-Aus für die OSL-Männer

 

Am vergangenen Sonntagnachmittag musste die erste Männermannschaft vom HV Grün-Weiß Werder zu den Steinadlern aus Potsdam. Da die Männer aus Lychen zuvor abgesagt hatten, gab es an diesem Tag nur ein Spiel, um zu entscheiden wer in die nächste Runde des HVB-Pokals einziehen darf. Wer sich im Potsdamer Handballumfeld auskennt weiß, dass sich ehemalige Spieler vom VfL für Potsdam III noch einmal das Trikot für den Pokal überstreifen. Dadurch versprach diese Partie sehr unterhaltsam zu werden.

So begann dieses Match auch. Erst nach 4 Minuten trafen die Steinadler zum 1:0. Und nach 10 Minuten stand es für die Potsdamer 5:4. Erzielt wurde der Führungstreffer durch Dominik Steinbuch, einer von drei Spielern, die im aktuellen Drittliga-Kader stehen. Werder besann sich auf ihre eigenen Stärken und konnte durch ein schnelles Angriffsspiel auf 8:10 in Führung gehen. Bis zur Pause gab es immer wieder Führungswechsel und keine Mannschaft konnte sich mit mehr als zwei Toren absetzen. So gingen die Blütenstädter mit einem 13:14 in die Halbzeit.

So wie die erste Hälfte aufgehört hatte, so begann auch die zweite Hälfte. Werder konnte durch Rückkehrer Moritz Bruck auf 13:15 erhöhen. Doch die erfahrenen Spieler schafften im Gegenzug einen 4:0 Lauf und konnten mit 2 Toren in Führung gehen (17:15). In dieser Phase waren die jungen Wilden von Steffen Schieke in doppelter Unterzahl, aber sie konnten dennoch auf 17:17 ausgleichen und danach sogar noch mit 17:19 in Führung gehen. Beim Stand von 20:20 durch Mika Leyer wusste gefühlt jeder in der Halle, dass sich dieses Spiel erst in den letzten Minuten entscheiden würde. Eine Minute vor Schluss konnte der bis dato stark aufgelegte Stephan Mellack den VfL in Führung bringen. Die Gäste spielten ihren letzten Angriff lange aus und Gabor Vadaszi konnte nach der Schlusssirene mit einem Siebenmeter doch noch auf 24:24 ausgleichen. Somit hieß es Verlängerung (2x5min) im Pokal. Wie im gesamten Spielverlauf konnte sich keine Mannschaft entscheidend absetzen und auch hier hieß es zur Halbzeit unentschieden (27:27). Erst in der zweiten Hälfte der Verlängerung schafften es die Steinadler auf 30:27 zu erhöhen und damit wurde es sehr schwer für die Grün-Weißen noch einen Sieg zu erringen. Dennoch gaben sie sich nicht auf und konnten nochmal auf 30:29 verkürzen, aber die Zeit reichte für den Ausgleich leider nicht mehr aus.

„Es stand eine hochklassige Mannschaft auf dem Protokoll, die mit Spielern aus der dritten Liga, definitiv auch OSL-Niveau hatte. Leider konnten wir nicht mit voller Kapelle dagegenhalten, weil die A-Jugendlichen selbst ein Spiel in Aue hatten und uns somit nicht zur Verfügung standen“, berichtete Steffen Schieke nach dem Spiel. „Damit fehlte uns die Möglichkeit noch auf das Tempo zu drücken. Aber die Jungs die da waren, haben bis zum Ende gekämpft. Am Ende können wir mit der Leistung sehr zufrieden sein.“

Wir wünschen den Steinadlern weiterhin viel Erfolg in der Pokalsaison. Am kommenden Samstag geht dann auch schon wieder der Ligaalltag weiter. Als Nächstes haben die Blütenstädter den MTV Altlandsberg zu Gast. Nähere Infos dazu folgen. 

 

 

Es spielten:       

C. Kubrack, T. Krause – T. Engelmann, N. Harnge (2) , G. Vadaszi (9), M. Leyer (4), S. Darius (3) , J. Schuhmacher (2), J.  Hesselmann (2), M. Bruck (7), P. Müller, T. Möller

 

Text: S. Darius 

Datum: 08.10.2019


Nordmänner überrollen die 1. Männermannschaft

 

Am vergangenen Samstagabend bekam das Team vom HV Grün-Weiß Werder eine Lektion erteilt. In der gut gefüllten Vogelsang-Halle besiegte der Stralsunder HV die erste Männermannschaft mit 42:20.

In den letzten Jahren war dieses Duell immer auf einem hohen Niveau und versprach viel Spannung. Diese Spannung war auch in den ersten 5 Minuten zu sehen, als es nur noch 5:4 für die Heimmannschaft hieß. Danach schaltete der Meister aus der letzten Saison einen Gang höher und legte mit einem 10:2-Lauf den Grundstein für einen deutlichen Heimerfolg. In dieser Phase funktionierte nichts mehr bei den Männern von der Havel. Es wurden reihenweise Bälle weggeworfen und man scheiterte zu häufig am gut aufgelegten Torhüter aus Stralsund. „Wenn man schon kein Glück hat, kommt auch noch Pech dazu.“  Zu diesem Zeitpunkt bekam Spielmacher Mika Leyer eine bittere rote Karte und somit brach eine weitere Säule weg, im Spiel der Brandenburger. Bis zur Halbzeit konnten die Männer um Trainer Steffen Schieke dem starken Tempospiel vom SHV nichts entgegensetzen und so ging man mit einem 22:11 in die Halbzeitpause.

Auch zum Start der zweiten Hälfte lief nichts zusammen für die Gäste und man kassierte wieder zu viele einfache Tore. Stralsund konnte immer weiter ihren komfortablen Vorsprung ausbauen. Die Blütenstädter versuchten alles um ein wenig Ergebniskosmetik zu betreiben. Doch an diesem Abend war die Abwehr seitens der Gegner so stark, dass bis auf ein paar Ausnahmen kein einziger Spieler seine individuelle Stärke zeigen konnte. Davon ausgeschlossen sind die Torhüter von Werder, die die Tordifferenz noch in Grenzen halten konnten. Am Ende stand eine sehr deutliche „Auswärts-Klatsche“ an der Anzeigentafel (42:20).

„Die ersten 10 Minuten waren vollkommen in Ordnung, doch danach kam ein deutlicher Bruch in unser Spiel. Wir hatten keinen Zugriff in der Abwehr und vorne haben wir zu viele einfache Fehler gemacht. Nach der Pause haben wir versucht offensiver in der Abwehr zu stehen, aber durch die individuelle Klasse fand Stralsund immer wieder passende Lösungen.“, sagte ein enttäuschter Steffen Schieke. „Mit 29 Fehlwürfen und 19 technischen Fehlern gewinnen wir kein Spiel in dieser Liga. Aber dennoch haben wir bis zum Ende gekämpft.“

Jetzt heißt es die Lehren aus dem Spiel zu ziehen und sich vollkommen auf die Aufgaben in den nächsten Wochen zu konzentrieren. Am kommenden Sonntag geht es für die Männer im HVB-Pokal gegen die Steinadler weiter. In diesem Spiel wollen die jungen Wilden ein anderes Gesicht zeigen und unbedingt eine Runde im Pokal weiterkommen.

   

Es spielten: Pfefferkorn, M.; Kubrack, C.; Krause, T.; Engelmann, T.; Harnge, N.(1); Arlt, K.(3); Vadaszi, G.(1); Leyer, M.; Sete, M.(1); Meyer, M.; Darius, S.(4); Schuhmacher, J.(9); Hesselmann, J.(1)

 

Text: S. Darius

Datum: 01.10.2019


1. Männermannschaft punktet endlich doppelt 

 

Nach zwei Spielen für die erste Männermannschaft aus Werder standen zwei Remis zu Buche. In der ersten Partie zu Hause spielten die Männer um Steffen Schieke nur 24:24 gegen Blau-Weiß Berlin. Das sollte sich gegen die nächste Mannschaft aus Berlin ändern. Zu Gast in der Ernst-Haeckel-Hölle war an diesem Samstag der BFC Preußen Berlin. Die Berliner konnten am vergangenen Wochenende gegen den Grünheider SV einen deutlichen Heimsieg einfahren und kam so mit breiter Brust nach Werder. 

So begann dann das Match auch. Preußen konnte sich sehr schnell auf 1:3 absetzen, aber die Männer von der Havel wollten dagegenhalten und glichen auf 3:3 aus. Durch Nino Küntzel, der am Ende auf 9 Tore für die Berliner kam, konnte Preußen wieder in Führung gehen. Diese Führung sollte die Letzte im Spiel für Preußen sein, weil die Werderaner beherzter in der Abwehr zupackten. Aus einer stabilen Abwehr und einem gut aufgelegten Tim Krause im Tor kamen die Blütenstädter zu einfachen Erfolgserlebnissen. Daraufhin startete Werder einen 6:1-Lauf und zwang den Gäste Trainer zu einer Auszeit. Trotz eines zwischenzeitlichen 5-Tore-Vorsprungs ging es ‘nur‘ mit einem 14:11 für Werder in die Halbzeitpause. 

Die Berliner kamen deutlich besser aus der Kabine und konnten auf ein Tor verkürzen. Doch von der Energie, die Preußen aus der Kabine mitnahm, ließen sich die jungen Wilden von Steffen Schieke nicht beirren und konnten sich wieder auf ein 17:14 absetzen. Mit diesem Muster ging das Spiel weiter. Preußen konnte sich immer wieder auf ein Tor ran kämpfen, aber die Werderaner fanden jedoch immer wieder eine passende Antwort. In dieser Phase war vor allem auf Torhüter Krause und den ungarischen Flügelflitzer Gabor Vadaszi Verlass. Der Ungar kam am Ende auf starke 10 Tore und war ein Garant für den Heimerfolg der Werderaner. 8 Minuten vor dem Ende kam Preußen ein letztes Mal auf ein Tor heran, aber die Männer von der Havel blieben gelassen und setzten sich wieder ab. Zum Endstand von 29:25 traf auch noch einmal Tim Krause und konnte seine sehr gute Leistung mit seinem ersten Tor für Werder krönen. 

 

Am nächsten Wochenende hat die erste Männermannschaft frei, aber die Frauen um Trainergespann Schönebeck/Nehls spielen 18:00 Uhr zu Hause gegen den Absteiger aus der dritten Liga, den MTV Altlandsberg. Auch die Frauenmannschaft möchte ihren ersten Sieg in der Saison 2019/20 feiern und brauchen dabei die Unterstützung von allen Werderanern Fans. Also kommt vorbei!

 

# 100% Werder 

 

Es spielten: 

Krause, T. (1); Pfefferkorn, M.; Kubrack, C.; Engelmann, T.; Harnge, N. (1); Arlt, K. (2); Vadaszi, G. (10/1); Leyer, M. (2); Sete, M.; Meyer, M.; Darius, S. (6); Schumacher, J. (5/2); Müller, P.; Hesselmann, J. (2) 

 

Text: S. Darius

Datum: 15.09.2019


Zweites Spiel - zweites Unentschieden

 

Mit guten Vorsätzen reiste das Männerteam des HV Grün-Weiß Werder am letzten Samstag zum Ligarivalen VfL Tegel. Das zurzeit beste Aufgebot von Trainer Schieke wollte den ersten Auswärtserfolg der noch jungen Oberligasaison.

 

Allerdings kam der Gastgeber zum Beginn des Matches besser ins Spiel. Das mangelnde Abwehrverhalten der Grün-Weißen nutzten die Berliner zu einfachen Toren und so konnte sich die Heimmannschaft bis zur 10. Minute einen Vorsprung von 4:1 Toren herausspielen. Danach besann sich Werder auf die eigenen Stärken und kam etwas besser ins Spiel. Stefan Darius glich in der 19. Minute zum 6:6 aus. Allerdings schlichen sich danach wieder Leichtfertigkeiten in der eigenen Abwehr ein, die der Gastgeber wieder nutzte und sich bis zur 24. Minute mit 11:6 Toren gut in Front brachte. Bis zur Halbzeit konnte Werder den Torabstand verkürzen. So ging es beim Stand von 13:10 in die Halbzeitpause.

 

Die zweite Hälfte des Spiels lief für die Werderaner besser. Die Standpauke in der Pause durch Trainer Schieke hinterließ Wirkung. Die Blütenstädter waren nun präsenter im Spiel. Bis zur 36. Minute konnte sich Werder, durch ein Tor von Tom Engelmann, zum 15:15 Ausgleich heran kämpfen. Danach entwickelte sich, bis zur 51. Minute zwischen beiden Teams ein Spiel auf Augenhöhe, aber mit zunehmender Überlegenheit der Werderaner. Die Schiekeschützlinge konnten sich mehrmals gut in Szene setzen und schafften sich in der 50. Minute mit 21:24 Toren (u.a. ein 7. Meter von Niko Harnge) etwas Luft.

 

Leider hielt die Erfolgsspur nicht lange an. Bereits in der 52. Minute glich Tegel zum 25: 25 wieder aus. In der Schlussphase konnte sich keiner der beiden Mannschaften entscheidend absetzen. So stand es zum Ende der Partie 28:28 unentschieden. Werder hat damit in seinem zweiten Saisonspiel sein zweites Unentschieden auf der Habenseite.

 

Am kommenden Samstag, den 14.09. trifft das Team zu Hause auf dem BFC Preußen. Vor heimischen Zuschauern sollen nun zwei Punkte eingefahren werden. Anpfiff ist um 18.30 Uhr!

Liebe Fans, kommt zahlreich in die Halle und unterstützt euer Team! Die Mannschaft wird es euch mit einer aufopferungsvollen tollen Leistung danken!

 

Es spielten für Werder: 

Konstantin Arlt(3); Mika Leyer(4); Stefan Darius(6); Manuel Sete; Jonathan Schumacher(1);  Gabor Vadaszi(2); Janek Hesselmann(1); Christoffer Kubrak; Tim Krause; Martin Pfefferkorn; Moritz Bruck(4); Niko Harnke(6); Max Meyer; Tom Engelmann(1)


Punkteteilung am ersten Spieltag

 

Wie in der vergangen Saison teilen wir die Punkte gegen Blau-Weiß Berlin.

 

Mit leichten Startschwierigkeiten ging es für die Männer von Steffen Schieke in die neue Saison. Erst in der  zweiten Halbzeit konnte man Geschwindigkeit aufnehmen und den lang anhaltenden Rückstand in einen Punkt verwandeln. 

 

Trainer Steffen Schieke: "Wir hatten am Anfang Startschwierigkeiten und konnten unser Tempospiel nicht vernünftig ausspielen. Blau-Weiß war in der Rückwärtsbewegung sehr stark. Mit der Zeit haben wir besser in das Spiel gefunden und mit hohem Tempo dann auch die einfachen Tore machen. Wir haben alles gegeben und fahren jetzt zum Aufsteiger nach Tegel.“

 

Am kommenden Samstag geht es nach Berlin Sporthalle Tegel, Hatzfeldtallee 19 , in 13509 Berlin.  


Ein Wochenende in der Blütenstadt!

HC Neuenbürg 2000 und HV Grün-Weiß Werder - gelebte Partnerschaft!

 

Auf Einladung des HV Grün Weiß Werder weilten das Oberligateam vom Partnerverein HC Neuenbürg 2000, die „Foxes“, vom 09.08. bis 11.08. 2019 in der Blütenstadt.

 

Die Werderaner hatten für ihre Gäste aus Baden ein straffes Programm vorbereitet. Am Freitag mit Bahn, Auto und Flugzeug aus Baden-Württemberg angereist, stand gleich ein sportlicher Vergleich auf der Tagesordnung. Beide Teams haben ihr Können bei einem mit viel Spaß gespickten Fußballspiel unter Beweis gestellt. Anschließend fand ein Grillabend in lockerer Atmosphäre auf dem Gelände des Ruder-Klubs Werder statt.

 

Am Samstag stand in unserer Haeckelhölle am EHG das Spiel mit dem kleinen Lederball im Mittelpunkt des Geschehens. Beide Mannschaften und der Brandenburgligist aus Ahrensdorf/ Schenkenhorst trafen sich zu einem Blitzturnier. Das entscheidende Spiel HV Grün-Weiß Werder gegen den HC Neuenbürg 2000 endete mit 24:21 (12:11) Toren für die Gäste aus Baden, die demzufolge Sieger des Turniers wurden. Herzlichen Glückwunsch!

Die weiteren Ergebnisse:

HV Grün-Weiß Werder vs. Ahrensdorf/ Schenkenhorst 24:23 (13:12)

HC Neuenbürg 2000 vs. Ahrensdorf/ Schenkenhorst 30:19 (17:11)

 

Das Turnier zeigte bereits, in Ansätzen, das Leistungspotenzial der Mannschaften. Bis zum Saisonstart wird noch bei allen Teams weiter an der Präzision gefeilt. Erfreulich aus Werders Sicht ist, dass Kreisläufer Stefan Darius, nach seinem Wadenbeinbruch im Frühjahr 2019 wieder genesen ist und zweitweise zum Einsatz kam. Am Samstagnachmittag stand für die Foxes auf dem Plan, bei herrlichem Sommerwetter, eine Bootspartie über die Gewässer um Werder herum. Bevor die Gäste am Sonntag die Heimreise antraten, fand im Hotel und Restaurant "Zum Rittmeister" ein abschließendes Frühstückessen statt.

 

Der HV Grün- Weiß Werder wird die Spiele der „Foxes“ vom HC Neuenbürg 2000 in der Baden-Württemberg-Oberliga mit großem Interesse verfolgen und wünscht ihnen als Aufsteiger viel Erfolg!

Wir bedanken uns recht herzlich für die Unterstützung bei der Gestaltung des Wochenendes beim Hauptsponsor Herbstreith& Fox, beim Restaurant "Zum Rittmeister", beim Werderaner Ruderklub für die Möglichkeit der Übernachtung, beim Ristorante Pane e Vino und bei der Bootsvermietung Werder Krüger & Till.

 

Als Randnotiz: Neben einem zahlreichen Angebot an alkoholfreien Getränken, werden zukünftig die Zuschauer bei Handballspielen der Erwachsenen in den Genuss des selbstgebrauten Bieres von der eigenen Brauerei des Hotels und Restaurants „Zum Rittmeister“ kommen. Und das umweltbewusst in Mehrwegbecher. Der Probelauf beim Ausschenken des frischen Bieres aus der Brauerei in Kemnitz, bei unserem Blitzturnier, war schon mal gelungen.

 


Willkommen in Werder, Christoffer Kubrak!

Unser Neuzugang Nummer zwei kommt nach einer Pause zurück auf das Handballfeld. Wieso eine Pause nötig war und was Christoffer sonst so macht erfahrt ihr in unserer Rubrik "kurze Fragen - kurze Antworten".

 

Wie kommt es dazu, dass wir dich in der nächsten Saison bei uns in der Blütenstadt sehen? 

Ein netter Zufall. Ich habe mir das Drittligaspiel Oranienburg gegen Potsdam angesehen und dort Matthias Lessig getroffen. Sein Sohn Tom hat ja letztes Jahr noch für die ersten Männer von Werder gespielt. Nachdem ich ihm gesagt hatte, dass ich wieder spielen will, hat er den Stein ins Rollen gebracht.

 

Worauf lag in der handballfreien Zeit dein Fokus und wie sehr freust du dich wieder im Tor zu stehen? 

Der Fokus lag auf meinem Jurastudium. Die lange Pause war nötig, um das 1. Staatsexamen erfolgreich zu absolvieren. Obwohl das 2. Staatsexamen noch aussteht, habe ich es nicht mehr ausgehalten, nicht zu spielen. Ich freue mich sehr darauf, dass es wieder losgeht, von mir aus kann die Saison direkt starten.

 

Was machst du in der Handballfreien Zeit und was sind deine Hobbys? 

Das Studium nimmt viel Zeit in Anspruch. Wenn ich mal den Kopf freibekommen möchte, lese ich gerne. Dann vor allem mal keine Jurabücher. Darüber hinaus liebe ich Hunde und interessiere mich vor allem für Hundepsychologie, worüber ich ebenfalls einige Bücher besitze.

 


Mika Leyer wechselt zur Saison 2019/2020 in die Blütenstadt nach Werder.

 

Interview:

 

Hallo Mika, wir freuen uns auf dich in Werder. Wie sind deine Gefühle, verbunden mit dem Wechsel? 

 

Ich bin sehr gespannt auf den neuen Abschnitt in meinem sportlichen Leben und freue mich auf die neue Herausforderung die auf mich wartet.

 

Du hast zuletzt in Spandau gespielt, war der Abschied für dich schwer und was war das Geheimrezept der Spandauer Mannschaft in den letzten Jahren? 

 

Es war ein schwerer Abschied für mich, schon von klein auf bin ich ein Spandauer und viele Trainer haben mich dort geprägt. Es gibt eine sehr familiäre Struktur im Verein, die nicht nur in meiner Mannschaft, sondern im ganzen Verein als Geheimrezept dient.

 

Erzähl uns doch was über den „privaten“ Mika? Was machst du, wenn du nicht auf dem Feld stehst? 

 

Ich mache eine Ausbildung zum Chemielaboranten bei der Takeda GmbH in Oranienburg. Ich bin noch im 1. Lehrjahr und habe dann noch zwei weitere Jahre Ausbildung vor mir.

Außerdem arbeite ich als Trainer beim HVB (Berlin), dort trainiere ich den Weststützpunkt im weiblichen Bereich, Jahrgang 2008. Bleibt dann noch Zeit, verbringe ich sie sehr gerne beim Kochen mit meiner Freundin. 

 

Du wurdest von deinem Vater trainiert. Fluch oder Segen? Erzähl uns was dazu.

 

Ich würde sagen, da spielt beides mit ein. Es hat wirklich Spaß gemacht unter meinem Vater zu trainieren. Man war ganz nah dabei, wenn es um Trainingsplanung und Spielvorbereitungen ging und er wusste sehr gut über meine Stärken bescheid. Als Trainersohn war es jedoch schwerer in die Mannschaft zu finden, man musste sich den einen oder anderen Witz über sich ergehen lassen, aber die Mannschaft hat mich trotzdem gut aufgenommen und es war eine sehr schöne Zeit.

 

Zur Person: 

 

Geboren: 27.09.1997 

Größe: 1,80 m 

Bisherige Vereine: VfL Spandau, Füchse Berlin, 1. VfL Potsdam 

Position: Rückraum-Mitte


Willkommen Tim Krause!

 

Seit vier Wochen wird in der Vorbereitung wieder ordentlich geschwitzt und unser Neuzugang Nr. 3 aus Ludwigsfelde ist mit dabei. Tim Krause ist einer von drei Torhütern für die Saison 2019/2020 und hat uns vier Fragen beantwortet: 

 

Wie kam es zu deinem Wechsel nach Werder?

 Der Kontakt nach Werder war schon immer da, da ich die meisten Jungs schon länger kenne und man sich auch neben der Platte öfter getroffen hat. Der direkte Kontakt entstand über Steffen, der mich fragte, ob ich mir einen Wechsel nach Werder vorstellen könnte. Da mein Vertrag beim Ludwigsfelder HC auslief und Werder logistisch idealer für mich ist, waren das ausschlaggebende Faktoren für den Wechsel. Zusätzlich findet man in Werder ein super sportliches Umfeld vor. 

 

Was sind deine Ziele für die neue Saison? 

Natürlich möchte ich mich erstmal in der Mannschaft etablieren und sportlich den nächsten Schritt machen. Das Wichtigste jedoch ist, verletzungsfrei zu bleiben. In der Liga sollte es ein Platz unter den ersten 4 werden. 

 

Wer ist dein sportliches Vorbild? 

Das sind Thierry Omeyer und Niklas Landin.

 

Wie können wir uns den “privaten” Tim vorstellen? Was machst du in deiner Freizeit?

Entweder findet man mich in Wildau an der Technischen Hochschule, wo ich Wirtschaftsingenieurwesen studiere oder  bei den Stadtwerken Potsdam, bei denen ich als Werkstudent neben dem Studium arbeite. Habe ich dann doch etwas Zeit, dann wird die Zeit mit meiner Freundin oder der Familie genutzt. Meistens sind wir dann sportlich mit dem Rad unterwegs. Habe ich mal etwas länger frei, steht reisen auf dem Plan.


Willkommen Gabor Vadaszi!

 

Mit Gabor bekommen wir einen echten Flügelflitzer für die rechte Seite und freuen uns, dass er langfristig in Werder eine Zukunft aufbauen möchte. Gemeinsam mit unserem Sponsoren-Netzwerk haben wir für Gabor eine Wohnung und einen Arbeitsplatz gefunden und wollen uns hier ausdrücklich bei den Firmen Haveltrans GmbH, Krage - Spedition und Borchmann Immobilien bedanken. 

 

Gabor, wann und wo hast du angefangen Handball zu spielen?

 

In Heimatstadt Miskolc/Ungarn habe ich das Handballspiel mit 12 erlernt. Dort durchlief ich alle Altersklassen. 

 

 

Wann bist du nach Deutschland gekommen und wo hast du überall gespielt? 

 

Im Juli 2016 bin ich von Malta nach Deutschland gekommen. Mein erster Verein in Deutschland war der Jessener SV 53. Dort habe ich insgesamt 2 Jahre gespielt und anschließend bin ich für eine Saison zum  HV Rot-Weiß Staßfurt gewechselt.

 

Wie hast du dich in Werder eingelebt und macht es dir Spaß hier bei uns? 

 

 

Werder ist eine schöne Stadt und ich hoffe noch einiges zu entdecken. Die Lage, so nah an Potsdam und Berlin, ist sehr schön.


Saison 2018/19


Erste Männer verliert deutlich gegen den Stralsunder HV

 

Die 1. Männermannschaft konnte am vergangenem Samstag gegen den Tabellenersten, dem Stralsunder HV, nicht mithalten. Das Ergebnis 24:40 spricht eine eigene Sprache. Mit "den letzten Mohikanern" aus Werder konnten wir dem Spitzenreiter, dem Staffelsieger, nur in den ersten 10 Minuten Paroli bieten und hatten im weiteren Spielverlauf den Männern aus Stralsund nichts mehr entgegenzusetzen. Wir bedanken uns auf diesem Wege nochmals bei Axel Bornemann (Cheftrainer der A-Jugend Bundesliga 1. Vfl Potsdam) für die kurzfristigen und spontanen Zusagen seiner Spieler bei uns auszuhelfen. Erschwerend kam dazu, dass ein weiterer Rückraumspieler (Frank Cordies) fehlte. Er weilte in seiner Heimat für Länderspiele in der kubanischen Nationalmannschaft. Unter dem Strich stellt sich so ein verzehrtes Bild des Leistungsvermögen der 1. Männermannschaft da. Die letzten schwachen Auftritte, bedingt durch die dünne Personaldecke, verzehren so das sportliche Gesamtbild und lassen die Werderaner Handballer in der Tabelle weiter nach unten rutschen.

 

Wir gratulieren dem Stralsunder HV zur Meisterschaft in der Oberliga Ostsee-Spree und wünschen Ihnen viel Erfolg für den Weg in die 3. Liga. 

 

Am Samstag wurden einige unserer Spieler verabschiedet. Jeder für Sich hinterlässt seine Fußstapfen in Werder. Wir wünschen Tom Lessig, Tom Göres, Finn Ruppin, Sergi alá Sanchez, Markus Rinke, Wojciech Lipinski, Hendrik Retschlag, Lucas Schönebeck und aus der 2. Mannschaft Marcel Klemt alles Gute für die Zukunft. 

 

Die 1. Männermannschaft bedankt sich für die bedingungslose und phänomenale Unterstützung ihrer Fans. Wir freuen uns auf die kommende Saison. 


Verletzung von Kapitän D. Nehls überschattet Remis in Neubrandenburg 

 

Für die 1. Männermannschaft des HV Grün-Weiß Werders reicht es nur zu einem 20:20 beim Tabellenschlusslicht SV Fortuna 50’ Neubrandenburg. 

 

Gewarnt fuhr man in die Tollensestadt. In der Trainingswoche hatte man sich akribisch auf den Gegner vorbereitet, leider nur mit bedingtem Erfolg. 

Vor allem zu Beginn der ersten Halbzeit fanden die Werderaner nicht wie gewünscht ins Spiel und liefen bis zur 35. Minute einem Rückstand hinterher. Zwischenzeitlich konnten die Neubrandenburger sogar einen 5-Tore-Vorsprung herausspielen (10:5). Doch dann begann die „kleine“ Aufholjagd der Blütenstädter. Mit einem 5:0-Lauf aus der 1. Halbzeit in die 2. Halbzeit konnte die 1. Männer aus der Havelstadt den Ausgleich schaffen (10:10). Der Gastgeber war so gezwungen seine TimeOut-Karte sehr früh in der zweiten Hälfte des Spiels zu legen. Folglich gestaltete sich das Spiel zu einem Krimi. Die Männer aus der Tollensestadt konnten immer wieder vorlegen und die Werderaner ausgleichen, bis sie zum ersten Mal in der 50. Spielminute mit 16:17 in Führung gehen konnten. Leider hielt diese Führung nicht lange und zwei Minuten vor Spielende führte wieder der Gastgeber mit einem Tor. 

 

Die Schlussminute war nichts für schwache Nerven. In der letzten Spielminute wurde ein Konter eingeleitet. Dominik Nehls hatte den Ball so gut wie in der Hand, wurde aber durch einen Neubrandenburger (Nr. 14) kompromisslos und ohne Rücksicht auf Verluste gestoppt, sodass er ohne Möglichkeit sich selbst zu schützen hart auf seine linke Schulter fiel. Schock in den Gesichtern der Werderaner, denn Dominik musste unter nicht gerade fairem Publikum vom Feld getragen werden. Werder hatte nach dieser Aktion noch einen Angriff, vergab diesen aber und Neubrandenburg sah zu diesem Zeitpunkt wie der sichere Sieger aus. Doch Dank Tetis sicherem Auge und einem verpatzen Pass aus Sicht der Neubrandenburger konnte Janek Hesselmann mit seinem unbedingtem Willen das Tor zu werfen, noch den Ausgleich erzielen.

 

Nun heißt es Kräfte bündeln und sich auf das anstehende Derby gegen Cottbus optimal vorzubereiten. 

 

 

Danke an alle mitgereisten Werderaner Fans. Ihr und auch wir als Spieler mussten uns den ein oder anderen nicht passenden Spruch der Zuschauer gefallen lassen. Wie wir es von euch gewohnt sind, habt ihr uns bis zur letzten Minuten fair und mit all euren Kräften unterstützt. Denn eins steht fest: Wir haben einfach die besten Fans der Welt!🔥💚 

 

Wie schwerwiegend die Verletzung ist, kann im Moment noch nicht gesagt werden. Daumen drücken ist angesagt, denn die eindeutige Diagnose von Dominik steht noch aus und wir hoffen alle, dass er bald wieder einsatzbereit ist.

 

 

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