News


Neuzugang für die 1.Männermannschaft: Stefan Darius

23.03.2017|1. Männer|Das Interview führte Maria Ulrich|Foto: Norbert Jäger

Stefan Darius hat vor einiger Zeit beim HV Grün-Weiß Werder einen 2-Jahres-Vertrag unterschrieben. Der junge Kreisspieler, der durch seinen Vater zum Handball kam, begann seine Karriere einst beim BSV 93 Magdeburg und ist diesem Sport bis heute beim SC Magdeburg als A-Jugendspieler treu geblieben. Wir haben ihn ganz persönlich gefragt, warum er seinen Weg nun mit und bei Grün-Weiß weitergehen will.

 

Stefan, erzähl doch mal: Warum Handball?

Mein Vater hat früher selbst gespielt und mich immer mitgenommen. Den Sport fand ich dann irgendwann einfach geil. Der BSV 93 Magdeburg war mein erster Verein, bei dem ich auch 7 Jahre lang blieb. Danach kam ich zum SC Magdeburg, bei dem ich sogar die Chance bekam, für 2 Männermannschaften aufzulaufen. Im ersten Jahr habe ich beim BSV gespielt und dieses Jahr gehe ich für den HV Rot-Weiß Straßfurt auf Torejagd.

 

Was zeichnet dich im Handballerischen aus? Welchen Zugewinn haben wir mit dir?

Zu meinen Stärken zählen meine sehr gute Deckungsarbeit und meine absolute Kampfbereitschaft.

 

Und was verschlägt dich nach Werder?

Ich möchte in Potsdam auf Lehramt studieren. Da kam das Angebot von Werder natürlich gerade richtig, um mit dem Handball weiter auf Kurs zu bleiben. Ich war erst ein paar Mal beim Training der Ersten Männermannschaft, aber ich habe bisher den Eindruck einer jungen Truppe mit viel Humor gewonnen.

 

Die Frage aller Fragen: Wie sieht’s mit dem Klassenerhalt aus? Können wir es schaffen? Für das Team ist der Klassenerhalt schwer, klar. Ich hoffe ganz stark, dass sie es dennoch schaffen. Für den Fall des Abstiegs möchte ich selbstverständlich wieder aufsteigen. 2 Jahre sind eine lange Zeit, in der viel passieren kann. Bei Grün-Weiß möchte ich mich auch unbedingt als Spieler verbessern und gut mit dem Team funktionieren.

 

Da du ja schon ein wenig Bundesliga-Luft in der A-Jugend schnuppern konntest, kannst du sicher ein paar Tipps für die Männermannschaft abgeben, damit es mit dem Siegen endlich besser klappt.

Das kann ich noch nicht richtig einschätzen. Sobald ich mir in der nächsten Saison etwas Spielpraxis und mit dem Team zusammen gearbeitet habe, werde ich das sicher auch besser beurteilen können. Wichtig ist jetzt agnz besonders, dass diese Mannschaft zusammen steht und bis zur letzten Minute kämpft – ganz egal, ob wir die Klasse halten können oder absteigen. Das macht keinen Unterschied!

 

Danke für dieses sympathische Interview, Stefan. Wir sind gespannt, wie du dich in der kommenden Saison mit dem HV Grün-Weiß Werder schlagen wirst und freuen uns auf spannende Spiele mit dir. Alles Gute und viel Erfolg in unseren Reihen. WERDER – FEUER!


Termine:          14.08. bis 18.08.2017

                         21.08. bis 25.08.2017

 

Alter:                 7-15 Jahre

 

Meldeschluss:  30.06.2017

 

 Kontaktperson: Katja Umlauf, Jugendkoordinatorin

                           KUSbildung@gmx.de

 

 Handball  -  Spiel  -  Spaß  -   Wasser  -   Abenteuer

 


Grün-Weiß verliert nach starker erster Halbzeit zu Hause gegen Tabellenersten Altenholz

20.03.2017 |1. Männer|von T. Frank/ M. Ulrich

Auch an diesem Wochenende konnte die 1. Männermannschaft den Negativtrend nicht abwenden. Die hochfavorisierten Gegner aus Altenholz blieben ihrem Konzept „den Gegner zu überrennen" treu. Wer indes glaubte, dass der Tabellenerste uns auf die leichte Schulter nehmen und nicht respektieren würde, wurde eines Besseren belehrt. Unsere Männer konnten in der ersten Halbzeit noch ab und an ein leichtes Tor erzielen, doch was die Wölfe in der zweiten Halbzeit für einen Lauf hinlegten, war für unsere Grün-Weißen eindeutig eine Nummer zu groß. Gegen eine solch großgewachsene Mannschaft war kein Durchkommen mehr. Unsere Fehler wurden von den Gästen konsequent über Konter ausgenutzt. Das hart erkämpfte Halbzeit-Ergebnis von 11:15 spiegelte keineswegs wider, was die Obststädter dann in Halbzeit 2 ablieferten. Zu groß, zu schnell und zu abgezockt waren die Wölfe in der zweiten Hälfte. Unser Team bewies in der ersten 30 Minuten hingegen, dass es kämpfen und den favorisierten Gegner in brenzligen Situationen zusetzen kann. So verlor der Aufsteiger sodann den Faden und auch das Spiel – mit einem 18:37-Endstand. Dass es eine kräftezehrendes Partie werden würde und 60 Minuten auf allerhöchstem Niveau gespielt werden musste, um am Gegner dran zu bleiben, war allen bewusst. Wir blicken dennoch nach vorn und werden alles dafür geben, uns spielerisch als auch menschlich weiterzuentwickeln.

 

Robin Huntz, 9-facher Torschütze der Partie, bewertet die Heimniederlage realistisch. „Wir haben in der ersten Halbzeit das auf die Platte gebracht, was wir uns vorgenommen haben. Dass wir die zweite Welle von Altenholz nicht zu 100% unterbinden konnten, war uns im Vorfeld klar, doch wir haben es ihnen anfangs so schwer wie möglich gemacht. Mit dem 11:15-Pausenstand konnten wir gut leben. In der Kabine haben wir uns darauf eingeschworen, unbedingt an die erste Halbzeit anzuknüpfen. Dass wir dann aber bis zur 45. Minute kein Tor erzielen konnten, war sehr bitter. Im Anschluss galt es nur noch, Schadenbegrenzung zu betreiben und keine 40 Gegentore zu bekommen. Wir machen einen Haken an das Spiel und gehen hochmotiviert in die kommende Trainingswoche.“

 

Alex Wirt meint, dass die Frage sei, wie und nicht ob man verliert. „In Halbzeit 2 gelang uns nicht das, was wir sonst zu Hause immer präsentieren: Wir haben unseren Charakter nicht gezeigt. Jetzt heißt es einfach weitermachen!“

 

Lucas Schönebeck, der in dieser Spielrunde einige starke Aktionen blicken ließ, schlussfolgert, dass „wir dem Druck nicht standhalten konnten. Die Wölfe haben uns unsere Grenzen gezeigt. Wir haben uns ungewohnt früh aufgegeben, was untypisch für uns ist. Jetzt gilt es, das Ganze hinter sich zu lassen und das nächste Heimspiel in der Ernst-Haeckel-Sporthalle besser zu gestalten und wenn möglich – 2 Punkte einzufahren.“

 

Gegen die Gäste aus dem hohen Norden konnte man in der Hinspielrunde noch ein Unentschieden erspielen. Umso mehr freut sich die Erste Männermannschaft am 25.03.17 um 19:00 Uhr gemeinsam mit der weiblichen D- Jugend (vormittags), den Damen (14:00 Uhr) und der Zweiten (16:00 Uhr) auf einen spannenden Handballtag in der Ernst-Haeckel-Hölle.

 

Liebe Fans, ihr seid am Samstag wieder gefragt! Die Rückspielrunde neigt sich dem Ende zu, nicht aber unser Glaube in die Mannschaft und in unsere treuen Anhänger. Kommt vorbei und feuert uns an!


Trotz klarer Niederlage in Rangsdorf bleibt Rennen um Meisterschaft weiter eng

20.03.2017 |Frauen|Text: Petra Schemel | Foto: Guido Henning

Der Spieltag hielt gleich mehrere Überraschungen für die Obststädterinnen bereit. Doch zu Beginn soll der Fokus auf dem Spiel der Grünen Gang (2.) gegen den Tabellennachbarn Rangsdorf (3.) am Samstagnachmittag liegen.

 

In den zurückliegenden Trainingseinheiten hatte man versucht, sich auf verschiedene Spielsituationen des Gegners einzustellen. Das Team aus der Blütenstadt war sich der Rangsdorfer Heimstärke durchaus bewusst. Von Minute 1 musste man also wach in Deckung und Angriff agieren.

 

Das Spiel begann eigentlich gar nicht schlecht. So ging man in relativ kurzer Spielzeit mit 0:2 in Führung. "Jeder Wurf ein Treffer" – so hätte es weiter gehen können. Doch nach kurzer Schläfrigkeit der Rangsdorferinnen fanden auch diese Girls nun ins Spiel und es entwickelte sich im Verlauf der ersten Halbzeit bis etwa zur 15. Minute ein enger Fight, bei dem Rangsdorf zuerst den Ausgleich zum 2:2 schaffte, dann leicht in Führung ging, aber Werder den Anschluss hielt. Ab etwa Minute 20 gab es dann den ersten kurzen Einbruch im Werderaner Spiel, was die Heimmannschaft nutzte, um den Grün-Weißen mit einigen Toren zu enteilen. Triftigster Grund dafür war insbesondere die vergleichsweise schwache Treffereffektivität (37% über das gesamte Spiel) bei Werderaner Torwürfen. Bis zur Halbzeit konnte man sich aber berappeln, so dass beide Teams mit einem 9:9 Unentschieden in die Pause gingen.

 

Wer von den abermals zahlreich angereisten Werderaner Fans hoffte, dass nun die Grüne Gang in Halbzeit 2 eine Torwurfrakete zünden würde, wurde bitter enttäuscht. Ganze 8 magere Tore brachten die Grün-Weißen im Rangsdorfer Tor unter. Die aggressive Deckungsarbeit der Heimmannschaft sowie eine Pechsträhne bei den Torwürfen der Gastmannschaft schwächten deren Glauben und Willen erheblich. So lief die Grüne Gang mehrfach einer 5-Tore Führung der Gastgeber hinterher. Weder die grüne Fan-Wand noch Spielerwechsel verhalfen dem Team zu der so dringend benötigten Initialzündung. Die Rückraumspielerinnen konnten ihre Wurfgewalt nicht frei entfalten. Auch im Konterspiel sowie von den Außenpositionen war man nicht so erfolgreich wie gewohnt und in den letzten Ligaspielen gezeigt. Rangsdorf machte es schlichtweg besser und warf 5 Tore mehr als Werder. So endete das Spiel mit einem verdienten 22:17-Sieg für den Tabellendritten.

 

Stand Samstagnachmittag 17:30 Uhr im Ligageschehen: Tabellenplatz 2 gehalten, aber a) mit nun -5 Punkten Rückstand und b) der Ligaprimus HSG Ahrensdorf/ Schenkenhorst liegt weiterhin mit 3 Punkten vorn.

 

Zuerst mussten sich die Ligaersten am Sonntag noch im Brandenburger Stahlkessel behaupten. Ein spannendes Spiel gegen den Tabellenachten SV 63 Brandenburg/ West mit verdientem positiven Ausgang für die Brandenburgerinnen (25:20) lässt die Grüne Gang von der Meisterschaft in der Oberliga weiter träumen.

 

Fazit: Sowohl Erster und Zweiter der Brandenburger Oberliga Frauen ließen Federn und verloren ihr jeweiliges Auswärtsspiel. Aber: Es bleibt weiter eng im Rennen um die Meisterschaft. Noch trennt Ahrensdorf und Werder ein Pünktchen voneinander. Der Kampf um die Krone ist also noch lange nicht entschieden!

 

Kommenden Samstag treten die Damen daheim gegen den HSV Falkensee 04 an. Hier möchte man in die Erfolgsspur zurückfinden und beide Punkte mitnehmen, nachdem man sich in der Hinspielrunde nur mit einem Unentschieden trennte. An solch einem langen Heimspieltag sind unsere Fans natürlich herzlich willkommen, denn die weibliche D-Jugend eröffnet am Vormittag, gefolgt von den Damen um 14:00 Uhr, Werder II um16:00 Uhr und der Ersten Männermannschaft um 19:00 Uhr.

 

Es spielten: Schmidt, S.; Dörner, K.; Stoschus, M.; Hamann, K. (1); Fängler, A. (2); Gratz, K. (5); Umlauf, K. (2); Weichenthal, L. (3/2); Glomm, St. (1); Schemel, P. (2); Seeger, I. (1); Griebel, M.; Stammel, K.


Erster Sieg in der Meisterrunde!

12.03.2017 |Männl. Jugend E|von Dirk Andres

Am Sonntag stand ein weiterer Spieltag in der Meisterrunde für unsere Jüngsten an.

Mit dem SV Blau-Weiß Wusterwitz und 1. VfL Potsdam II trafen wir auf die unmittelbaren Tabellennachbarn.

In der ersten Begegnung gegen Wusterwitz fanden unsere Jungs gut ins Spiel. Allerdings waren eine Ursache für wenige Treffer im Spiel unsere vergabenden Chancen beim Torabschluss. So lagen wir zur Halbzeit 4:3 zurück. Mit verbessertem Angriff wie auch mit guter Abwehrarbeit kämpfte sich unsere Mannschaft in der 2. Halbzeit zu einem 7:7 kurz vor Abpfiff heran. Dieses Resultat konnte dann dank einer hervorragenden Abwehr bis zum Schluss gehalten werden. Da war er, der erste Punkt der Meisterrunde.

Mit diesem Erfolg im Rücken gingen unsere Jungs engagiert ins zweite Spiel gegen den bis zu diesem Spieltag punktlosen 1. VfL Potsdam II. Allerdings hatten die Potsdamer im Spiel zuvor Ihren ersten Sieg eingefahren. Mit insbesondere offensiv mehr Energie und Präzision lagen wir zur Halbzeit 7:1 vorn. Diesen Vorsprung gaben unsere Jungs in der zweiten Halbzeit nicht mehr aus der Hand. Mit einem ungefährdeten 10:5 feierte unsere Mannschaft ihren ersten Sieg in der Meisterrunde! Herzlichen Glückwunsch zu diesem gelungenen Spieltag und Werder Feuer!


Klarer Heimsieg über den LHC Cottbus - die Welle rollt und rollt!

10.03.2017 |Frauen|Text: Maria Griebel | Foto: Guido Henning

Am 04.03.17 empfingen die Werderaner Frauen den Lausitzer HC Cottbus in der Sporthalle am Ernst-Haeckel-Gymnasiums. Gut gelaunt ging die Mannschaft von Steffen Scherping in die erste Halbzeit. Die gewonnenen Bälle durch die größtenteils starke Abwehr - ein wenig aufmerksamer hätte man bei Abprallern sein können - wollten die Damen des HV Grün-Weiß Werder durch schnelle Gegenstöße in Tore umwandeln, jedoch flogen die Bälle nicht in die Hände der flinken, nach vorne preschenden Spielerinnen, sondern landeten im  Aus. Diese Chance nutzten die Damen des Lausitzer HC Cottbus aus, sodass es in den ersten 20 Minuten ein Kopf-an-Kopf-Rennen der beiden Mannschaften gab. Die Werderanerinnen blieben hartnäckig im Spiel und gewannen an Stärke und Sicherheit und wandelten die Bälle zunehmend in Tore um. Motiviert und ehrgeizig ging die Grüne Gang in die zweite Halbzeit und konnte sich deutlich von dem Lausitzer HC Cottbus absetzen. Auch wenn es dem Gäste-Team noch einmal gelang bis auf zwischenzeitlich 4 Tore heranzukommen, da sich im Angriff der Werderanerinnen einige Unkonzentriertheiten beim Abspiel und Abschluss einschlichen, gewannen die Damen gegen den Lausitzer HC Cottbus  am Ende deutlich mit 33:23.

 

Wir bedanken uns für die lautstarke und unüberhörbare Kulisse und freuen uns auf das kommende Spiel gegen den SV Lok Rangsdorf am 18.03. um 15:30 Uhr in der Erwin-Benke-Sporthalle in Rangsdorf.

 

Es spielten: Dörner; Schmidt; Stoschus (4); Hamann (2); Fängler (3); Gratz (7); Umlauf (3/3); Weichenthal (2); Schemel (1); Griebel; Seeger (5); Glomm (2); Wille (5); Stammel


Zweieinhalb verrückte Minuten

06.03.2017 |1. Männer| PNN von Tobias Gutsche

Die Handballer des HV Grün-Weiß Werder legten gegen den VfL Fredenbeck einen famosen Schlussspurt hin und holten ihren zweiten Drittligasieg. Es brachen alle Dämme. Oben auf der Tribüne hüpften und grölten die Fans ekstatisch – unten auf der Platte verknoteten sich die Handballer des HV Grün-Weiß Werder zu einer hemmungslos jubelnden Masse. Es herrschte am Samstagabend Ausnahmestimmung in der Sporthalle des Ernst-Haeckel-Gymnasiums, nachdem Dominik Nehls mit der letzten Aktion der Partie den 28:27 (11:12)-Endstand gegen den VfL Fredenbeck erzielt hatte. Damit war der zweite Werderaner Erfolg in der 3. Liga Nord perfekt. Zweieinhalb Minuten vor Spielende war das kaum zu erwarten – da hieß es noch 24:27. Es folgte ein famoser Schlussspurt der Gastgeber, in deren Reihen der zehnfache Torschütze Alex Wirt hervorstach.

 

Trio verlängert Verträge bei Grün-Weiß

 

Dank des Heimsiegs hat der Aufsteiger als Tabellenvorletzter nun 7:35 Punkte auf dem Konto. Der Rückstand auf einen Nichtabstiegsplatz beträgt aber weiterhin acht Zähler. Doch das scherte vorgestern niemanden im grün-weißen Lager – es galt, den atemberaubenden Moment des emotionalen Triumphs auszukosten. Für den Club aus der Blütenstadt stellte der Erfolg sogar die zweite überaus positive Meldung des Tages dar, denn bereits am frühen Nachmittag konnte bekannt gegeben werden, dass Tobias Frank, Lucas Schönebeck und Florian Lemaitre ihre Verträge für die kommende Saison verlängert haben. 

 


Erst der Sieg, dann der Heiratsantrag

06.03.2017 |1. Männer| MAZ von Detlef Braune

Die Freudentänzchen am Sonnabend in der Sporthalle des Ernst-Haeckel-Gymnasiums wollten kein Ende nehmen. 200 Zuschauer feierten die Ballwerfer des HV Grün-Weiß Werder nach dem 28:27 (11:12) in der 3. Liga gegen den VfL Fredenbeck. Es war der zweite Saisonsieg. Geht da doch noch was für den zuvor mit 5:35 Punkten fast aussichtslos zurückliegenden Tabellenvorletzten, oder ist es das Pfeifen im Walde?

 

Der Jubelabend fand mit einer Gaudi noch eine Fortsetzung. Werders 30-jähriger Trainer Silvio Krause kniete nach Abpfiff mitten in der Halle vor der Angebeteten und machte seiner gleichaltrigen Julia ein Heiratsantrag. Co-Coach Max Ziegler eilte mit einem großen Rosenstrauß herbei, und nach einer unendlichen Kussszene des Hochzeitspaares in spe umarmten sich der Trainer und die schweißgebadeten Spieler. „Der Abend war megarund. Perfekter hätte es nicht kommen können“, strahlte Krause. „Den Heiratsantrag hätte ich auch nach einer Niederlage gemacht.“ Das Paar hatte einst gemeinsam die Steuben-Gesamtschule im Potsdamer Kirchsteigfeld besucht. Vor einem Jahr sahen sie sich wieder, worauf es bald funkte.

 

Last-Minute-Treffer durch Dominik Nehls

 

„Wir bereiten uns auf die 4. Liga vor“, meinte vor einer Woche Stefan Demuth, der die Öffentlichkeitsarbeit der Werderaner in der Vergangenheit besorgte, die inzwischen von Maria Ulrich, Zwillingsschwester der zukünftigen Ehefrau von Silvio Krause, koordiniert wird. Als wollten ihn die Aktiven Lügen strafen, legten die Obststädter gegen die Norddeutschen los. Vor allem Sprinter Alex Wirt war nicht zu bremsen. Er narrte die Gegner stets aufs Neue und jubelte nach jedem seiner zehn Tore mit einem Markenzeichen, dem Klopfen auf die Brust. „Ich habe mich in einen Rausch gespielt“, sagte der Autoverkäufer, der für die Mecklenburger Stiere aus Schwerin schon in der 2. Bundesliga gespielt hat. „Wir geben nicht auf, wir können in der Liga noch was reißen“, sagte er euphorisch. Die Obststädter lagen 24:27 zurück (56.), schafften den Ausgleich (58.). 14 Sekunden vor Schluss verloren die Gäste nach einem technischen Fehler den Ball. Beim Gegenangriff schaffte Dominik Nehls mit einem Hüftwurf in der vorletzten Sekunde den Siegtreffer für Werder, die die Verträge von Tobias Frank, Lucas Schönebeck und Florian Lemaitre verlängerten.

 


Drei Siege und eine Verlobung

09.03.2017 |1. Männer|Text: Maria Ulrich|Fotos: Sylvia Göres

Was laut Überschrift auf einen typischen Til Schweiger-Kinofilmschließen lässt, fasst den vergangenen Heimspiel-Samstag vom HV Grün-Weiß Werder perfekt zusammen.Sowohl die Frauen-, alias "die Grüne Gang", als auch beide Männermannschaften ergatterten 2 wichtige Punkte in der laufenden Saison. Highlight des Abends war natürlich das Drittliga-Duell gegen den VfL Fredenbeck. Der derzeitige Tabellenachte gewann im Hinspiel noch 30:25 gegen die Grün-Weißen aus der Blütenstadt.

 

Die Partie war sehr ausgeglichen. Beide Teams schenkten sich nichts und die Führung wechselte sich über 60 Minuten kontinuierlich ab.Eine Minute vor Schluss stand es 27:27-Unentschieden. Noch 20 Sekunden und Werder am Ball. Aber wer wirft? Wer macht das Ding? Dominik Nehls fasste sich ein Herz und feuerte den Ball einfach ab und dann war er irgendwie drin - aber drin! Schlusspfiff. Die Halle drohte, vor tobendem Lärm und Getöse aus allen Nähten zu platzen und die Mannschaft lag sich in den Armen.

 

Alex Wirt (Foto oben), Rechts-Außen, mit 10 Toren bester Werfer der Partie:

"Es war ein starkes Spiel von der ganzen Mannschaft. Das Spiel war 60 Minuten lang auf Augenhöhe und zum Schluss kam dann noch das Quäntchen Glück dazu."

 

Dominik Nehls, Rückraum-Mitte, erzielte den Siegtreffer:

"Wir waren die ganze Zeit über im Spiel und haben uns keine schwerwiegenden Schwächephasen geleistet.Die Moral war enorm, der Kampfgeist auch. Dieses Mal hat einfach alles geklappt, was in der 3. Liga klappen muss."

 

Damit gewann der Verein an diesem Wochenende alles, was es zu gewinnen gab. Dem nicht genug, denn Trainer Silvio Krause bat seine Freundin Julia im Anschluss an die Pressekonferenz auf das Spielfeld und hielt vor allen Fans und Zuschauern um ihre Hand an. Ihre Antwort lautete natürlich „Ja!“.

 

Silvio Krause, Trainer der 1.Männermannschaft, beurteilt den Sieg im Nachhinein folgendermaßen: "Dieser Sieg hat natürlich alles erst richtig rund gemacht. Wir haben in den letzten Monaten viel gelitten und haben mit viel Herz und Leidenschaft eine Menge für unsere Moral und die Stimmung getan. Ich freue mich sehr für die ganze Mannschaft, dass wir in der Lage waren, unser Potenzial im Angriff auch über die vollen 60 Minuten abzurufen."

 

Wir bedanken uns bei allen Fans für dieses große, gemeinsame Handballspektakel und wünschen unserem Trainer und seiner Verlobten alles Glück auf dieser Welt.

 

Damit wäre alles gesagt - Werder FEUER!


Kampf mit zwei Punkten belohnt

08.03.2017 |2. Männer|von Peter Mahns

Nach der schmerzhaften Niederlage am vergangenen Wochenende in Hennigsdorf war die Zwote auf Wiedergutmachung aus. Mit dem SSV Falkensee hatte man einen unmittelbaren Tabellennachbarn zu Gast. Das Hinspiel hatte Werder knapp mit 26:25 für sich entscheiden können.

 

Die Zwote kam gut in die ersten Minuten der Partie. Tim Neitzel fand trotz körperlich überlegenen Abwehrspielern einige Lücken und markierte so die ersten Treffer des Spiels aus dem Rückraum. Bis zum Spielstand von 5:4 für Werder hielten die Gäste im Gleichschritt mit. In der Folgezeit ließen die Falkenseer einige Chancen liegen, Werder tat dies allerdings nicht. Durch vier Tore in Folge konnte sich Werder eine beruhigende Führung von 9:4 herauswerfen. Bis zum 11:6 änderte sich daran auch nichts. Wie bereits in der Vorwoche, an diesem Tag aber zum Glück nicht zum Ende der Partie, lief bei den Grün-Weißen nur noch wenig zusammen. Falkensee nutzte diese Schwächeperiode und auf einmal stand es 11:11-Unentschieden. Beim Stand von 12:12 und noch 15 Sekunden auf der Uhr schlossen die Hausherren mit einem schwierigen Wurf aus dem Rückraum unnötig früh ab. Der Ball landete beim Torwart und als der postwendende Konter im Tor untergebracht wurde, war das Déjà-Vu perfekt. Mit einem Tor Rückstand ging es für Werder also in die Kabine.

 

Aufgrund der letzten Minuten in Halbzeit 1 stauchte Coach Bethke seine Mannen in der Kabine ordentlich zusammen. „Wenn die mit so einer robusten Abwehr spielen, dann müsst ihr die Jungs in Bewegung bekommen. Beschäftigt sie doch mal und geht mit Dampf in die Lücken.”

 

Werder nutzte die Chance nach dem Anwurf und glich zum 13:13 aus. Insbesondere Silvio Krause markierte nun einige seiner sechs Tore, weshalb es wieder 16:14 für Werder stand. Die Falkenseer stellten den Werderaner Angriff im zweiten Durchgang durch ihre einfache oder auch doppelte Manndeckung vor einige Probleme. An der Differenz von zwei Toren änderte sich aber im weiteren Spielverlauf nichts. Bis zum Stand von 24:22 blieben die Gäste dran. Mit einer Energieleistung zog die Zwote dann aber spielentscheidend auf 27:22 davon. Es waren noch knapp fünf Minuten auf der Uhr. Es folgte eine komplette Manndeckung der Gäste, weshalb ein vogelwildes Angriffsspiel entstand. Marius Hoffmann und Paul Neidel behielten einen kühlen Kopf und markierten die letzten Treffer im Spiel für Werder. Durch einen Kraftakt in den zweiten 30 Minuten fuhr die Zwote somit einen 29:25-Sieg, und die damit verbundenen zwei Punkte, ein.

 

Jetzt heißt es erstmal Füße hochlegen. Es stehen zwei spielfreie Wochenenden auf dem Programm. Am 25.03. ist mit dem SC Trebbin der aktuelle Tabellendritte zu Gast.

 

Werder spielte mit: S. Schmidt, M. Klemt - J. Henschke, G. Grohmann, T. Neitzel (8), P. Mahns (4), R. Lowens, S. Krause (6), T. Hagenau, M. Ziegler (1), C. Müller, P. Neidel (4), M. Borrmann, M. Hoffmann (6) -  D. Bethke


+++ Kommende Saison: Vertragsverlängerungen +++

04.03.2017 |1. Männer|von Maria Ulrich

 

 

Diese 3 Top-Spieler (Tobias Frank, Florian Lemaitre, Lucas Schönebeck, v. l. n. r) werden auch in der nächsten Saison für den HV Grün-Weiß Werder auflaufen.

Trainer Krause meint, dass besonders "Tobias Frank wichtig ist, die Mannschaft als Eckpfeiler mit zu bilden. Dass auch junge Spieler wie "Flo" und Lucas bei uns bleiben, zeigt, dass wir in der Lage sind, eine gute Mischung aus Beruf und Sport zu finden - und dass weder das Eine noch das Andere zu kurz kommt. Sicher, wir verzeichnen auch einen gewissen Aderlass, aber bei einer so jungen Mannschaft ist es nur natürlich, dass man sich beruflich und privat immer mal wieder umorientiert. Diese charakterstarken Typen werden der Mannschaft auch im nächsten Jahr ihr Gesicht  geben."

In diesem Sinne - Gratulation an dieses Trio!


Havelaufwärts beim SV 63 mit klarem Auswärtssieg

01.03.2017 |Frauen|Text: Petra Schemel | Fotos: Guido Henning

Für einige unserer Spielerinnen und selbst einen Teil des Werderaner Trainergespanns sollte es vergangen Sonntagmittag zurück an ihre alte Heimspielstätte gehen. Diesmal aber in getauschten Rollen traten sie in roten Spieltrikots im Roten Kessel der SV 63 Brandenburg gegen teils ehemalige Mannschaftspielerinnen und Freunde an. Allein dieser Umstand verrät, dass das Spiel unter einem speziellen Stern stand. Eine Partie mit besonderer Derbybrisanz erwartete die Blütenstädterinnen an diesem Tag.

 

Ob es dieser Tatsache geschuldet ist, dass man besonders in den ersten 10 Minuten der Partie den Werderanerinnen im Angriffsverhalten das Nervenflattern anmerkte oder die ungewöhnlich frühe Ansetzung zur Mittagsstunde Schuld hatte? Jedenfalls fanden die Werderanerinnen eher schlecht als recht ins Spiel. Die ersten Minuten plätscherten so dahin. Das erste Tor warf Brandenburg. Es sollte knapp 5 Minuten dauern, bis die wieder zahlreich angereisten und anwesenden Fans der Gastmannschaft erstmals ein Tor der Grünen Gang bejubeln konnten. In den nächsten Minuten entwickelte sich ein Spiel, in dem zumindest bis zu einem ausgeglichen Zwischenstand von 4:4mehr Tore fielen. Bis dahin konnte das Heimteam im Spielgeschehen mithalten. Auch wenn es eine Weile dauerte, bis die Werderaner Welle ins Rollen kam, so zeigte sich nun, dass die Kraftverhältnisse dennoch klar verteilt waren - zugunsten der Blütenstädterinnen. Durch eine immer sicherer stehende Deckung und gelungenes konsequenteres Angriffsspiel sowohl durch die Außen- als auch Aufbauspielerinnen  setzte sich die Grüne Gang bis zu dem Zwischenstand von 8:14 zur Halbzeit ab.

 

In Halbzeit 2 zeigte sich die drückende Überlegenheit des Tabellenzweiten nun immer stärker. Aufgrund zahlreicher Alternativen in der Aufstellung eines in Deckung und Angriff variabel agierenden Teams verteilte sich die Verantwortung und Leistung auf viele Schultern. Dies zeigt sich nicht zuletzt in der Torstatistik, in die sich eine Vielzahl der eingesetzten aktiven Feldspielerinnen der Grünen Gang eintrugen. Sowohl die Außen-, Kreis- als auch Aufbauspieler waren am  ungefährdeten 20:32 Auswärtssieg (8:14) beteiligt.

 

Resümee: Der Sieg im von Werder deklarierten Derby gegen die SV 63-Damen hätte wie einige angereiste Fans nach Spielende meinten „durchaus noch klarer ausfallen können“. Zu groß, so ein Fan, war insbesondere in HZ 2 der individuelle Wunsch und Drang einiger, eigene Treffer zu erzielen. Durch Inkonsequenz im Angriffsspielverhalten brachte man sich auf Seiten der Werderanerinnen um einige Torwurfchancen und -abschlüsse. Daran lässt sich noch feilen.

 

Ganz besonderer Dank gilt wieder einmal den vielen mit- und angereisten Fans, die den Werderanerinnen erneut nach dem Spiel in Ahrensdorf eine Heimatatmosphäre herbeizauberten. Danke für Euer Getöse und Getrommel! Die Werderaner Grüne Wand stand erneut! Und wird es doch sicher am kommenden Samstag, 4. März 2017, im heimischen grünen Hexenkessel tun, wenn die Grüne Gang im Vorabendprogramm zum 3.Liga-Männerspiels um 16 Uhr auf das Damenteam des HSC Cottbus trifft. Die Lausitzerinnen belegen derzeitig Tabellenrang 6. Schenken möchte man dem Gast nichts und weiter im Kampf um die Tabellenspitze auf der Siegeswelle reiten.

 

Es spielten: Dörner, K., Schmidt, S., Stoschus,M. (3), Isensee, S. (1), Fängler, A. (3), Hamann, K. (2), Gratz, K. (3), Umlauf, K. (5/2),Weichenthal, L. (1/1), Schemel, P., Seeger, I. (3), Henschel, K. (2), Glomm, S. (5), Wille, J. (4)


Durchwachsenes Spiel mit bitterem Ende

28.02.2017 |2. Männer|von Peter Mahns

Jeder, der ein wenig sportaffin und insbesondere Gegenspieler von Arjen Robben ist, kennt dessen Laufweg von rechts ins Zentrum mit anschließendem Torschuss. Doch so richtig nützen tut das nichts. So ähnlich erging es auch den Spielern von Coach Dennis Bethke, die beim Tabellenschlusslicht aus Hennigsdorf gastierten. Sie wussten von dem extrem schnellen Angriffsspiel der Hausherren, konnten es in den 60 Minuten aber nur teilweise unterbinden.

 

Die ersten Minuten des Spiels wurden von den Grün-Weißen völlig verschlafen. Hennigsdorf ging über das angesprochene schnelle Spiel mit 4:0 in Führung. Mit laufender Spielzeit tastete sich die Zwote heran und verkürzte Tor um Tor. Nach knapp 20 gespielten Minuten gelang endlich der Ausgleich zum 11:11. Bis zum 14:14 änderte sich nicht viel im Spiel der beiden Mannschaften. Werder nahm sich allerdings nicht nur in dieser Phase, sondern über das gesamte Spiel hinweg keine klaren Torgelegenheiten. Viele dieser Halbchancen wurden vom Hennigsdorfer Keeper entschärft und endeten häufig mit einem Konter für die Gastgeber. Die Havelstädter mussten sich aus diesem Grund auch mit einem 18:15 Rückstand zur Pause zufrieden geben.

 

Die energische und laute Kabinenpredigt schien mit Beginn der zweiten 30 Minuten zu fruchten. Werder ging erstmalig in der Partie mit 20:19 in Führung. In der Folgezeit sollte die Kontrolle der Partie bei den Grün-Weißen liegen. Die Trefferquote wurde verbessert und die Torhüter fischten den ein oder anderen Ball ebenfalls heraus. Über die Stationen 22:20, 26:23 und 30:25 baute die Zwote ihren Vorsprung rund zehn Minuten vor der Sirene aus. Die Vorzeichen auf zwei Auswärtspunkte sollten eigentlich noch verbessert werden, denn ein Hennigsdorfer (7 Tore im Spiel) bekam in der 50. Spielminute die neu eingeführte Blaue Karte. Beim Stand von 31:25 rund 6 Minuten vor Speilende sah für die Bethke-Schützlinge alles nach Ergebnisverwaltung aus. Es folgte allerdings ein herber Einbruch. Hennigsdorf erarbeitete sich durch einen 6:0-Lauf das Unentschieden und mit dem Abpfiff gelang ihnen sogar noch der Siegtreffer.

 

Diese 32:31-Niederlage ist für die Zwote eine ganz bittere Pille, wenngleich die eigene Erfahrung nach solchen Spielen um ein Level gestiegen sein sollte. In den nächsten Tagen gilt es, die Partie trotzdem mit ruhigem Kopf auszuwerten und sich neu zu fokussieren. Am kommenden Samstag erwartet die Zwote mit dem SSV Falkensee nämlich den Absteiger aus der Brandenburgliga.

 

Werder spielte mit: S. Schmidt, M. Klemt - J. Henschke (3), G. Grohmann (3), T. Neitzel (7), P. Mahns (2), R. Lowens (3), T. Hagenau (2), C. Pankow, S. Frech, P. Neidel (2), M. Bunk, C. Drescher (9) -  D. Bethke


Erstes Heimspiel im Jahr 2017 mit ungefährdetem Erfolg

22.02.2017 |Frauen|Text: E. Fechner | Fotos: Guido Henning

Am 18. Februar bestritt die Frauenmannschaft des HV Grün-Weiß Werder erfolgreich ihr erstes Heimspiel der Rückrunde gegen den Tabellenvorletzten TSV Germania Massen.

 

Mit viel Rückenwind aus dem am vorherigen Wochenende gewonnenen Spitzenspiel gegen die HSG Ahrensdorf starteten unsere Damen an diesem Samstag von Beginn an mit einem selbstbewussten Auftreten. So konnten sie bereits nach kurzer Zeit eine 4:0-Führung erreichen, welche sich in den folgenden Minuten bis zu einem Punktestand von 8:1 ausbauen ließ. Nachdem sich nun auch die gegnerische Mannschaft so langsam in das Spiel einfand und die Werderanerinnen zu viele Chancen im Angriff vergaben, konnten die Damen aus Massen den Abstand auf ein 9:6 verringern. Mit klarem Kopf hielt Werder die Konzentration sowie Motivation jedoch weiterhin hoch, sodass es mit einem deutlichen Vorsprung von 17:9 in die Halbzeitpause ging.

 

Diesen ließ sich die Mannschaft auch in der zweiten Halbzeit nicht streitig machen. Durch die anhaltend gute Abwehrleistung und eine Haltequote der Torhüter von starken 61% konnten unsere Frauen ihren Vorsprung kontinuierlich ausbauen und die Differenz von 15 Toren aufrecht erhalten.  Schlussendlich fuhr man einen ungefährdeten und verdienten 31:16-Sieg ein.

 

Vielen Dank an dieser Stelle an alle Zuschauer für die wieder einmal großartige Stimmung! Am Sonntag, den 26.02.17, geht es für die Werderaner Frauen zum SV 63 Brandenburg-West. Der Anpfiff ist bereits um 13:30 Uhr in der Max-Josef-Metzger-Straße 41. Seid live dabei, um eure Grüne Gang auch am kommenden Spieltag lautstark zu unterstützen.

 

Es spielten:Dörner, Stoschus (4), Hamann (3), Fängler (3), Gratz (2), Stammel (1), Fechner (1), Schemel (11), Griebel (1), Seeger, Henschel (2), Schmidt, Glomm (3), Wille


Wer hat an der Uhr gedreht?

22.02.2017 |2. Männer|von Peter Mahns

Nach dem Sieg aus der Vorwoche gegen die zweite Vertretung vom VfL Potsdam kam mit dem SV Blau-Weiß Wusterwitz der neue Tabellenzweite in die Halle am Ernst-Haeckel-Gymnasium. Die Zwote, die im bisherigen Kalenderjahr noch ungeschlagen ist, wollte diese Serie selbstverständlich nicht abreißen lassen.

 

Die Gäste markierten den ersten Treffer der Partie und Werder glich postwendend aus. In der Anfangsphase war es ohnehin ein sehr ausgeglichenes Spiel. Keine der beiden Mannschaften konnte sich entscheidend absetzen. Werder lief bis zum 5:5 zwar immer einem Rückstand hinterher, jedoch betrug dieser lediglich ein Tor. Begünstigt durch einige Fehler seitens der Wusterwitzer nutzte Werder die sich bietenden Chancen und ging nicht nur zum ersten Mal in der Partie in Führung, sondern baute diese zusätzlich auf drei Tore aus (8:5). Diese Führung konnten die Hausherren bis wenige Minuten vor dem Pausenpfiff konstant halten (13:10). Mit einer 3-Tore-Führung hat es zur Pause allerdings nicht ganz klappen wollen. Somit ging es mit einem völlig offenen 14:12 in die Katakomben.

 

Werder war trotz Führung aber gewarnt. In Wusterwitz hatte man zur Pause ebenfalls geführt und am Ende stand man mit leeren Händen da.

 

Zum Nachsehen der Werderaner nahmen die Wusterwitzer den Schwung aus dem Ende von Halbzeit 1 mit und gingen durch drei Tore in Folge mit 15:14 in Führung. Den Zuschauern bot sich in der Folgezeit ein Spiel auf Spitz und Knopf. Viele Nichtigkeiten, Fehlwürfe sowie -abspiele prägten zudem die Partie. Die Zwote hätte in den letzten 15 Minuten der Partie womöglich auch mehr aus ihrer Überzahl machen müssen, sonst wäre diese hektische Schlussphase erst gar nicht entstanden. Als i-Tüpfelchen kam für die Schiedsrichter, Spieler und Zuschauer noch hinzu, dass die Zeitanzeige an diesem Tag ausgefallen war. Niemand wusste also beim Stand von 20:20 so genau, wie lange noch zu spielen war. Durch den ohrenbetäubenden Lärm in der Halle erreichten etwaige Zeitansagen die Spieler auch nicht. Demzufolge drangen beide Mannschaften auf schnelle Tore. Werder schaffte die erneute Führung zum 22:21 und Wusterwitz vergab den möglichen Ausgleich. Noch gab es keine Reaktion seitens des Kampfgerichts. Werder spielte den vermutlich letzten Angriff bis zum Zeitspiel herunter. Der vorletzte Wurf konnte allerdings nicht im Tor der Gäste untergebracht werden. Der Zeitnehmer hatte nun bereits die Pfeife im Mund, doch der Pfiff sollte erst ertönen, als Wusterwitz die wirklich letzte Gelegenheit zum 22:22-Endstand nutzen konnte. Zur selben Zeit machten die Bayern es den Wusterwitzern also nach. Allerdings war das hier kein Wusterwitz-Bonus, sondern technisches Versagen schon Stunden zuvor.

 

Mit diesem Unentschieden bleibt die Zwote aber weiterhin ungeschlagen. In der kommenden Woche sollen gegen den SV Motor Hennigsdorf dann wieder zwei Auswärtspunkte folgen.

 

Werder spielte mit: S. Schmidt, N. Hagenau - H. Wascher (3), J. Henschke (4), F. Henschke (1), G. Grohmann, T. Neitzel (5), P. Mahns (1), R. Lowens (2), T. Hagenau, C. Pankow, G. Kassin , P. Neidel, C. Drescher (6) - F. Behr, D. Bethke, M. Bunk


Déjà-Vu: Männliche B-Jugend überzeugt

22.02.2017 |Männl. Jugend B|von Madeleine Rouvel

Am 11.02.2017 dachte man an ein Déjà-Vu vom Spiel am 21.01.2017. Wiederholt traf der Tabellenzweite auf den Tabellendritten. Es galt, sich gegen die Jungs von MTV Wünsdorf 1910 zu behaupten.

24:17 für Werder lautete das letzte Ergebnis der ersten Begegnung im November 2016 beider Mannschaften.


Gut aufgestellt und fast wieder komplett starteten die Werderaner Jungs ins Spiel. Von Beginn an drückte die Mannschaft aus Werder und führte schnell mit 4:1. Dann erfolgte die Auszeit seitens Wünsdorf in der 9. Spielminute. Durch inkonsequentes Spielen in Abwehr und Angriff machte man den Gegner unnötig stark und kassierte nun schnell den Ausgleich zum 5:5. Ein 7-Meter konnte leider nicht verwandelt werden. Bis zum 7:7 war das Spiel auf Augenhöhe. Jedoch konnten die Werderaner Jungs eingeübte Spielzüge erfolgreich abschließen und in der Abwehr standen sie kompakt, so dass es kaum ein Durchkommen für die Wünsdorfer gab. Mit langenZuspielen und schnellen Kontern setzte man sich Tor um Tor ab und führte zur Halbzeit mit 15:8.


Motiviert und den Sieg vor Augen startete die zweite Halbzeit. Fehler schlichen sich jedoch ein; irgendwie fehlte die nötige Konzentration. 2 Pfiffe aufgrund von Doppeldribblings, 3 Fehlwürfe aufs Tor - Auszeit Werder in der 41. Spielminute. Die Mannschaft musste sich erst wiederfinden. Die Ansprache von Trainer Max schien zu helfen. Die Werderaner redeten vermehrt miteinander und hatten ihre vorherige Form wieder zurückgewonnen. Ein sehr gutes Miteinander, schnelle Konter und variierte Spielzüge brachten die Jungs Tor um Tor nach vorn. Die Abwehr stand so kompakt, dass sich die Wünsdorfer die Zähne ausbissen. Im Angriff wurde durch erfolgreiche Torabschlüsse überzeugt. Zum Schluss nur noch zu viert auf dem Feld konnten trotzdem Tore erzielt werden. Auch diese Spieler in Unterzahl behaupteten sich in der Abwehr und machten es dem Gegner schwer. Im Tor stand Ronny, der oft unüberwindbare Fels der Mannschaft. Mit Nutella zum Frühstück zeigte er wiederholt, wie wichtig er für die Mannschaft ist. Er konnte viele Tore halten – starke Leistung!


Mit 22:17 endete die Partie. Verdient gewonnen und schön anzuschauen. Herzlichen Glückwunsch. 

Mit den Worten „Bevor ihr abhaut, vergesst nicht, die Halle abzubauen!“ verabschiedete Trainer Max seine Mannschaft.Die Stimmung war grandios in der Halle; trotz der wenigen Zuschauer; aber dank der Trommler und Tröten. Vielen Dank für eure Unterstützung.


Noch 6 weitere Begegnungen stehen in dieser Saison auf den Plan. Macht weiter so, Jungs! Am 09.04.2017 treffen beide Mannschaften im letzten Spiel der Saison wieder aufeinander. Gute Besserung an Felix.


Für den HV Grün-Weiß Werder spielten und trafen: Ronny (TW), Philipp (5), Paul (3), Billy, Ole (1), Malte, Louis (1), Justin (3), Raik, Bjarne (7), Joran (2)


Schwerer Rückrundenstart

21.02.2017 |Männl. Jugend E|Text: Dirk Andres| Foto: Thomas Wegner

Am Sonntag begann für unsere Jüngsten der Start in die Rückrunde dieser Saison. Wegen der sehr guten Hinrunde, die wir auf Platz 3 beenden konnten, spielt unsere Mannschaft nun in der Meisterrunde, d.h. der Staffel der stärksten Mannschaften.

 

Mit dem SSV Falkensee und SV 63 Brandenburg-West trafen wir auf sehr stark einzuschätzende Mannschaften, die Ihre jeweiligen Hinrundenstaffeln auf Tabellenplatz 1 beendeten. Also ein Spieltag, der es in sich hatte und die Jungs stark gefordert wurden.

 

In der ersten Begegnung gegen den SSV Falkensee kam unsere Mannschaft nur schwer ins Spiel. Es schien, als fehlte nach der seit Weihnachten andauernden Spielpause etwas der Rhythmus. Letztendlich hatten wir dem erwartet starken Spiel der Falkensseer wenig entgegen zu setzen. Bemerkenswert waren die sehr fragwürdigen Entscheidungen der Schiedsrichter. So blieben in diesem Spiel drei (!) tätliche Aktionen ins Gesicht unserer Spieler ohne jegliche Ahndung.

 

Sichtlich enttäuscht verließen unsere Jungs beim Schlussstand von 27:7 die Platte.

 

Mit ein wenig Abstand kehrte die Motivation zurück und so gingen unsere Jungs engagiert ins zweite Spiel gegen den SV 63 Brandenburg-West. Mit offensiv wie defensiv mehr Energie konnte diese Partie deutlich enger gestaltet werden. Leider reichte es am Ende wieder nicht, denn mit der Schlusssirene stand es 23:17.

 

Nun heißt es, diese Spiele schnell abzuhaken und sich für das kommende Wochenende zu motivieren. Toll gekämpft Jungs – Werder Feuer!

 

An dieser Stelle danken wir auch Lisa Weichenthal und Marlene Dräger für die gute Betreuung unserer Mannschaft.


Drei Neuzugänge für Werders 1. Männermannschaft

04.02.2017 |1. Männer|von Maria Ulrich

Der Verein ist sich einig: Die Pleitenserie muss schnellstens beendet werden. Grün-Weiß hat sich aus diesem Grund die Dienste von  3 „Neuen“, Hendrik Retschlag, Laszlo Ujvari und Ranko Dzolic, gesichert. Am Samstag, den 04.02.17 um 19 Uhr in der Sporthalle des Ernst-Haeckel-Gymnasiums, wollen es die 3 Novizen an der Seite der Werderaner Mannen gegen den SG VTB Altjührden schon richten und dabei helfen, die drohende Abstiegsmisere abzuwenden.

 

Der hochgewachsene 20-jährige Laszlo, zuletzt als Rückraum-Akteur in der Oberliga bei HSG Augustdorf/Hövelhof in NRW aktiv, stammt aus Ungarn und gibt seinen Einstand am Samstag. Der Torjäger hat mittlerweile einige Trainingseinheiten mit den Aufsteigern absolviert und freut sich auf seinen ersten Einsatz in der Rückspielrunde. Der Ungar, der in seiner Heimat sogar in Liga 2 spielte, hofft, einen beachtlichen Beitrag zum Klassenerhalt leisten zu können.

 

Hendrik Retschlag (23), ehemaliger Schüler der Sportschule in Potsdam, A-Jugendlicher der Adler des 1. Vfl und Spieler des Ludwigsfelder HC, hat sich Werders Mission „Dritte Liga – wir bleiben!“ ebenfalls auf die Fahnen geschrieben. Er wechselte noch während der laufenden Saison vom Grünheider SV in die Havelstadt und hat sich schon gegen Schwerin und Potsdam von einer vielversprechenden Seite gezeigt.

 

Ranko Dzolic, gebürtiger Serbe, durchlief mit seinen 28 Jahren schon sämtliche Ligen Serbiens, Ungarns, Tunesiens und der Türkei. Seine letzte Station in Tschechien (Extraliga) verließ er, um sein Hobby in der kleinen Stadt Werder an der Havel weiter zu verfolgen. Er nimmt schon seit geraumer Zeit am Training der Ersten teil und möchte mitsamt langjähriger Erfahrung am Samstag gegen den SG VTB Altjührden sein Debüt im deutschen Handball geben.

 

Im persönlichen Gespräch haben wir den 3 Frischlingen einmal auf den Zahn gefühlt:

 

Was hat dich in die schöne Havelstadt verschlagen?

Retschlag: „Ich wohne in Spandau und der Fahrtweg nach Grünheide war irgendwann einfach zu lang. Befreundete Spieler haben mich dann gefragt, ob ich nicht Lust hätte, Werder zu verstärken. Im Dezember habe ich angefangen, mit zu trainieren und festgestellt, dass es mit den Jungs echt Spaß macht. Da ich die meisten von früher kenne, gab es keine große Eingewöhnungsphase. Spielerisch ist noch Luft nach oben, aber ich finde mich immer besser ein.“

 

Ujvari: „Augustdorf ist eine gute Mannschaft in einer starken Liga. Trotzdem wollte ich schon immer in höheren Ligen spielen. Die 3. Liga und Werder sind daher genau das Richtige für mich! Die Umgebung und die Leute sind super. Ich kann mich hier optimal weiterentwickeln!“

 

Dzolic: „Mein großer Traum war schon immer, in Deutschland Handball zu spielen. Jetzt habe ich endlich die Chance, hier mein Können zu zeigen. Mal sehen, wie es weitergeht.“

 

Die Integration in die bestehende Mannschaft dauere noch an, beobachtet auch Trainer Silvio Krause. „Diese 3 Spieler können uns hoffentlich etwas entlasten und sich gut in die Mannschaft einfügen.“

 

Wie ist dein erster Eindruck von der Mannschaft, fühlst du dich hier gut aufgehoben?

Ujvari: „Ich habe mich gleich wohl gefühlt. Jeder ist sehr freundlich und hilfsbereit. Ich mag die Art, wie Werder spielt. Für mich ist das die Zukunft des Handballs. Für mich war schnell klar, dass ich nach Werder ziehe. Sie ermöglichen mir zusammen mit Ranko sogar einen Sprachkurs, worüber wir uns echt freuen. Ich bin ja erst vor weniger als einem Jahr nach Deutschland gekommen und muss noch viel lernen.“

 

Dzolic: „Der Team-Spirit ist echt toll. Die Jungs sind alle sehr positiv. Allesamt junge Spieler mit einer guten Perspektive. Mir gefällt vor allem ihr Denkvermögen und ihre Ideen auf dem Spielfeld. Die Trainer gestalten die Einheiten sehr innovativ und super interessant.“

 

Und was ist deine handballerische „Spezialität“?

Retschlag:Schwierig, das selbst einzuschätzen (lacht). Ich würde behaupten, dass ich ein gutes Auge beim Wurf habe. Generell ist der Schlagwurf meine Stärke. Momentan muss ich mich mit Werder noch richtig abstimmen, damit das bald einwandfrei klappt. Da muss man sich und der Truppe etwas Zeit geben.“

 

Ujvari: „Ich bin sehr flink und spiele intelligenten Handball. Meine Stärke ist ganz klar das Dribbling. Außerdem würde ich mich als selbstlosen und guten Team-Player bezeichnen.“

 

Dzolic: „Das kann ich hier in Deutschland nur schwer beurteilen. Ich werde mein Bestes geben, um noch mehr Spielpraxis zu bekommen. Grundsätzlich möchte ich die Truppe mit meiner Erfahrung erst einmal unterstützen und nach und nach lernen, mit ihnen zusammen zu spielen.“

 

Wo siehst du dich in 2-3 Jahren und welches sind deine persönlichen Ziele?

Retschlag: In 2 Jahren schließe ich mein duales Studium ab, sehe mich also in nächster Zeit weiter in der Region. Ich spiele schon seit 13 Jahren Handball und habe mit Werder in Liga 3 natürlich Blut geleckt. Es wäre deshalb toll, wenn ich noch etwas in der Liga bleiben könnte.“

 

Dzolic: „Ich sehe mich langfristig im deutschen Handball. Es wäre großartig, hier weiter Fuß zu fassen.“

 

Was bedeutet Handball für dich?

Retschlag: „Handball ist alles für mich. Für ein paar Jahre wurde der Sport schon irgendwie selbstverständlich. Leider fiel ich 2 ½ Jahre verletzungsbedingt auch aus. In dieser Zeit habe ich gemerkt, dass es ohne Handball nicht geht. Ich möchte diesem Sport so lang wie möglich treu bleiben!“

 

Ujvari: „Ich spiele auch schon seit mehr als 12 Jahren Handball. Dieser Sport ist ein wichtiger Bestandteil meines Lebens. In meiner Freizeit spiele ich liebend gern Basketball. Eigentlich fühle ich mich in jeder Ballsportart zu Hause.“

 

Dzolic: „Der Handball gibt mir die Möglichkeit, mich sportlich und menschlich weiterzuentwickeln, Adrenalin auf dem Spielfeld zu spüren, fremde Länder und Städte zu bereisen, neue Leute kennenzulernen und meinen Horizont zu erweitern.“

 

Schaffen wir den Klassenerhalt?

Retschlag: „Dass wird eine ganz schwere Kiste, klar! Am Samstag gegen Altjührden ist auf jeden Fall etwas drin. Die Rechnung ist eigentlich ganz leicht: Wir schlugen Magdeburg, die besiegten Hamburg. Auch wir können einmal so ein Ding landen! Wir müssen einfach noch geiler auf den Sieg sein. Uns fehlt es in entscheidenden Situationen manchmal an der gewissen Cleverness, lassen uns zu leicht ablenken! Unsere große Stärke ist natürlich unser immenser Kampfgeist. Wir sind weiterhin total heiß auf den nächsten Sieg und wissen, dass es da auch endlich mal scheppern muss, um Punkte einfahren zu können.“

 

Dzolic: „Das wird alles andere als leicht. Aber dieses Team hat Potenzial und ist absolut fähig, es zu packen.“

 

„Mit Hendrik auf Rückraum-Rechts, Laszlo auf Links und Ranko auf Halb-Rechts decken wir genau die Positionen ab, die wir uns auch gewünscht haben“, freut sich Krause.

 

Aus Sicht der Blütenstädter kann also theoretisch nichts mehr schiefgehen. Wir freuen uns auf ein Spiel mit neuen Gesichtern, Ideen und interessanten Kombinationen. Wir danken auch dem Spielerberater Sandor Szanyi für seine Hilfe bei Laszlo und heißen unsere 3 Neulinge herzlich willkommen und begrüßen euch mit einem kräftigen „Werder Feuer!“.


Robin Huntz wechselt zum Saisonende nach Potsdam

25.01.2017 | 1. Männer |Das Interview führte Maria Ulrich | Foto: Sylvia Göres

Es ist der Paukenschlag der Woche: Robin Huntz, Rückraum-Spieler von Grün-Weiß, wichtiger Tor-Garant und bedeutender Eckpfeiler der Mannen um Trainergespann Krause/ Ziegler verlässt Werder nach 4 erfolgreichen Jahren, eines davon in der 3. Liga, Richtung Potsdam. Der 22-Jährige läuft ab der kommenden Saison für unseren ehemaligen Partnerverein, den 1. VfL Potsdam 1990 e. V. auf. Erst vergangenen Freitag traf er mit seinem Team im Lokalderby auf seinen zugleich ehemaligen (er wechselte 2013 nach Werder) sowie zukünftigen Club. Leicht machte sich Robin diese emotionale Begegnung und Entscheidung, die sportliche Karriereleiter beim VfL weiter hochzuklettern, die er einst beim Heimatverein SV Lok Rangsdorf begann, keineswegs. Werders Glück: Ein vorzeitiger Wechsel kam für ihn unter keinen Umständen infrage. In einem sehr persönlichen Interview spricht er mit uns über das Warum, unvergessliche Zeiten bei Werder, seine Beweggründe und eine vielversprechende Zukunft in Potsdam:


Robin, du warst in der letzten Saison Teil des „Sieger-Teams“, das sich den Aufstieg in Liga 3 hart erarbeitet und erkämpft hat. Wie hast du dieses Spektakel erlebt und inwieweit hat deine Zeit bei uns zu deiner persönlichen und sportlichen Entwicklung beigetragen?

„Die letzte Saison, insbesondere der Aufstieg, war eine ganz besondere Zeit für Werder und mich. Mit dem Ziel, den 8. Tabellenplatz zu erklimmen, begingen wir die Saison und standen am Ende der Hinrunde plötzlich auf Platz 1. Zu diesem Zeitpunkt hat niemand einen Aufstieg nur annähernd für möglich gehalten. Als es dann in die letzten 5 Spiele ging, waren wir uns einig: Den 1. Platz geben wir nicht mehr her! Das war die erste Meisterschaftsfeier, die ich im Männerbereich miterleben durfte. Nur so viel: Gern mehr davon! Selbst das verloren geglaubte HVB-Pokal-Finale gegen Ludwigsfelde konnten wir gewinnen. Alles in allem war es wirklich eine überragende Saison! Klar, Werder hat mich dabei ganz stark geprägt. Als junger Spieler der A-Jugend konnte ich bereits im ersten Jahr eine Menge Erfahrung und Spielpraxis sammeln. Zu dieser Zeit befanden wir uns sogar im Abstiegskampf, was ganz erheblich zu meiner Entwicklung beigetragen hat. Werder gab mir alle Möglichkeiten, mich zum Führungsspieler weiterzuentwickeln, wofür ich dem Verein überaus dankbar bin. An so einer Aufgabe kann man als junger Spieler einfach nur wachsen!“

 

Letzten Freitag traf der HV Grün-Weiß Werder im Lokal-Derby ja auf deinen zukünftigen Arbeitgeber, den 1. VfL Potsdam. War das Spiel dabei ein besonderes Highlight für dich? 

„Natürlich war ich motiviert, aber auch etwas angespannt. Das ist ganz normal. Ein Derby ist für alle Beteiligten und Zuschauer immer ein ganz besonderes Erlebnis. Die MBS-Arena Potsdam war fast ausverkauft und es hat Spaß gemacht, vor dieser Kulisse zu spielen. Wir haben als Team eine starke kämpferische Leistung abgerufen und können stolz auf uns sein, auch wenn wir keine Punkte auf der Haben-Seite verbuchen konnten.“

 

Wer oder was hat dich während deiner Zeit bei Grün-Weiß am meisten geprägt? Was nimmst du mit nach Potsdam und was ist das Besondere an unserem Verein?

„Ich habe mich dort immer sehr wohl gefühlt. Ich wurde gut aufgenommen und jederzeit fair behandelt. Am meisten prägten mich das Trainer-Team und die Mitspieler. Das Besondere am Verein ist, dass jeder mit anpackt und verschiedenste Aufgaben neben dem Sport übernimmt. Ich fühle mich dem Verein sehr verbunden und werde viel Positives mitnehmen. Allen voran die Erfolge, die ich gemeinsam mit dem Verein feierte, werde ich nie vergessen.“

 

Welches Ziel verfolgst du mit deinem Wechsel zum 1. VfL? Könnte Potsdam sogar ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg in die 2. Liga sein?

„Ich suche vor allem eine neue Herausforderung, an der ich weiter wachsen kann. Jetzt konzentriere ich mich aber auf die laufende Saison mit Grün-Weiß Werder, um den Abstieg unbedingt zu verhindern.“

 

Was wünscht du dir für Werder? Glaubst du, dass wir den Kampf um den Klassenerhalt erfolgreich bestreiten können?

„Ich wünsche dem Verein, dass er wie auch schon in den Vorjahren kontinuierlich seinen Weg weiter geht. Wir haben das Potenzial, uns langfristig in der 3. Liga zu etablieren! So lange wir rein rechnerisch nicht abgestiegen sind, glauben wir an den Verbleib in der Liga. Wir werden bis zum letzten Spiel keine Punkte verschenken, so viel steht fest!“

 

Trainer Silvio Krause gibt seinem Schützling dabei starke und ehrliche Worte mit auf den Weg: „Robin hat sich den Wechsel hart erarbeitet und verdient diese Chance ohne Zweifel. Nicht nur aufgrund seiner konstant erstklassigen Leistung, sondern auch weil er in Sachen Körperbewusstsein und hinsichtlich seiner sozialen Entwicklung viel erreicht hat. Für die Mannschaft, die Fans und auch uns bedeutet das selbstverständlich einen schmerzlichen Verlust. Dennoch kann ich seinen Entschluss nachvollziehen und hoffe sehr, dass er gesund bleibt und die nötigen Spielzeiten bekommt.“

 

Robin, danke für wunderbare Jahre voller Spannung, Spaß und Leidenschaft zum Handball. Der Verein wünscht sich inständig, dass du uns weiterhin gewogen bleibst, uns in deiner sportlichen Vita niemals vergisst und bei Gelegenheit wieder bei uns vorbeischaust. 

 

Alles erdenklich Gute beim VfL, bestmögliche Erfolge und bleib’ so wie du bist. Sei dir gewiss, dass wir dich zum Saisonende mit einem letzten, denkwürdigen „Werder – Feuer!“ gebührend verabschieden werden: Auf dass dein Herz weiterhin ein kleines bisschen grün-weiß bleibt!


Jahresabschlussturnier der Jugendabteilung des HV GW Werder

11.12.2016 |Jugend|von Dirk Andres

Am Freitagnachmittag trafen sich alle Jugend-Teams der Abteilungen Cheerleading und Handball zum gemeinsamen Jahresabschlussturnier. Um 16:00 Uhr ging es los. Zu Beginn brachten unsere Cheerleaderinnen alle Kinder und Jugendlichen in Schwung. Dann standen mehrere Staffelspiele der eher ungewöhnlichen Art an. Mattenstaffel, Luftballonlauf und Ballstaffel unter der Leitung von Lisa und Petra forderten Einsatz und Teamgeist aller Beteiligten. Nach den Aktivitäten konnte das große Buffet gestürmt werden. Musikalisch untermalt wurde die Feier wie immer durch unseren Hallen-DJ. Bei leckeren Salaten und Bouletten entwickelten sich viele gemeinsame Gespräche, so konnte der Abend gemütlich ausklingen. Gegen 19:00 Uhr überließen wir dann die Halle den Männern für die Vorbereitung auf das letzte Heimspiel des Jahres. An dieser Stelle noch einmal vielen Dank den Organisatorinnen und Organisatoren, den fleißigen Helfern und vielen Eltern für die hervorragende Unterstützung!