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Start des Sommercamps 2017

14.08.2017 |Nachwuchs I Text: M. Ulrich

Die Sonne strahlt und die Kinderaugen leuchten. Hier ein paar erste Eindrücke unserer Minis beim Basteln und Quatschmachen bei bestem Wetter im Strandbad Werder. Katja und Lisa haben sich viel einfallen lassen: Heute Abend stehen noch Teamspiele am Lagerfeuer und Unmengen Bratwurst für die Kids an. Dafür wurde letzten Freitag noch einmal letzte Hand angelegt: Dabei haben speziell unsere Damen kräftig beim Zeltaufbau und letzten organisatorischen Dingen mit angepackt. Zu Belohnung winkte abends dann noch ein Team- und Grillabend.

 

Die erste Woche des Sommercamps endet bereits am Freitag, denn dann laufen die Vorbereitungen für die 2. Sommercamp-Woche bereits auf Hochtouren. Wir freuen uns auf euch!


Trainingsspiele gg. Neubrandenburg und Eberswalde

13.08.2017 |1. MännerI Text: M. Ulrich I Foto: Sylvia Göres


"Unsere Entwicklung geht in die richtige Richtung. Wir sind auf einem guten Weg!" So lautet das derzeitige Resümee von Trainergespann Krause/Borrmann. Am Samstag standen in Neuruppin nämlich schon die nächsten 2 Trainingsspiele gegen SV Fortuna '50 Neubrandenburg (Absteiger OSL) und 1. SV Eberswalde (Brandenburg-Liga) auf dem Plan. Mit 32:22 konnte man Neubrandenburg besiegen, Eberswalde unterlag uns mit 37:12 ebenfalls deutlich. "Wir haben beide Gegner gut bespielt und mit der nötigen Härte in der Abwehr und guten Torhütern agiert. Die 5 Trainingseinheiten pro Woche sowie die 2 Trainingsspiele waren genau der Test, den wir brauchten, um einige Sachen am Gegner ausprobieren zu können."

In den nächsten Wochen geht es mit 4 Trainingseinheiten pro Woche weiter. Stark, Männer weiter so!


C. Linke mit 5. Platz im 20km-Gehen bei WM in London

13.08.2017 |Text: M. Ulrich

Was für ein Fight, Christoper! Du warst mit einem 5. Platz der beste Deutsche (Pohle 15., Brembach 17.) bei den IAAF Worldchampionships in London. Hautnah dabei waren Freunde, die ganze Familie, ein großer Werderaner, Potsdamer und Handball Fanclub, die es sich nicht nehmen ließen, unser Werderaner Goldstück im Start- und Zielbereich Runde um Runde anzufeuern - nicht ohne eigens dafür angefertigte Fanshirts zu präsentieren, die ebenfalls toll gelungen sind.

 

Im Namen des Vereins und sicher auch vieler Werderaner gratuliereren wir dir heute noch mal zu dieser einzigartigen Leistung! Wir sind stolz auf dich. Keep going, Chris. Nächstes Jahr wird wieder angegriffen!


Gemeinsame Trainingseinheit und –spiel mit dem OHC

02.08.2017 |1. Männer|Text: M. Ulrich

Geschwächt, wenngleich gewohnt motiviert und zielstrebig, startete man vor 4 Wochen in die Vorbereitung – nicht ohne weiterhin einen gewissen Verletztenstand zu beklagen. Geschäftsführer Lindt, Trainer Krause, Assistent Borrmann und Torwart-Coach Wagner ließen indes jedoch nichts unversucht, um die ambitionierte Mannschaft auf eine Klasse tiefer vorzubereiten und sie auf, wie allseits bekannt, körperbetont spielende Oberligisten einzustellen.

 

Kurz vor Saisonstart sollte eine gemeinsame Trainingseinheit mit anschließendem Spiel gegen den OHC, Tabellenvierter der 3. Liga Nord, nun zeigen, wo man letztlich stand – und was es noch zu ändern galt. Nach 2x30 Minuten endete das Trainingsspiel mit 21:29. „Damit haben wir überhaupt nicht gerechnet! Schließlich haben sie im letzten Jahr erneut bewiesen, dass sie nicht umsonst an der Tabellenspitze  stehen.“ Spieler aus Flensburg, Neuruppin und Beckdorf hätten den OHC-Rückraum erheblich verstärkt und mitunter sogar Potenzial, eine Liga höher zu spielen.

 

Schindel, der bei Grün-Weiß in der Rückspielrunde der letzten Saison verletzungsbedingt nicht mehr spielfähig war, stand seinem ehemaligen Verein nach dem Wechsel zum OHC gestern als Kontrahent gegenüber – und scheint wieder fit zu sein! Darüber freuen sich auch die ehemaligen Mannschaftskollegen. „Er war ja eine Weile raus. Aber es ist schön zu sehen, dass er wieder da ist!“

 

Zufriedenheit stand den Funktionsträgern jedenfalls sichtlich ins Gesicht geschrieben. „Aber wir waren ja schon immer für eine Überraschung gut!“, freut sich Robert Schütz. Ein Fingerzeig für die in schnellen Schritten herannahende Saison? „Wir haben uns gestern – gemessen am jetzigen Stand der Vorbereitung – ganz gut verkauft. Dabei guckt jeder Trainer auch erst mal auf seine eigene Mannschaft und nicht darauf, was der Gegner macht.“, resümiert Headcoach Krause. Es seien schon viele gute Spielzüge zu erkennen gewesen, nichtsdestotrotz sei noch allerhand zu tun. „Im August fahren wir das Training auf 4-5 Mal pro Woche hoch, um wirklich anzugreifen und konkurrenzfähig zu sein!“ antwortet er entschieden auf die Frage, wie und in welchem Umfang sich die Trainingseinheiten der nächsten Wochen gestalten.

 

Besonders aber über Tobias Franks ersten Einsatz freute man sich, nachdem er seinem Team nach erlittenem Kreuzbandriss als Rückraum-Chef lange Zeit nicht zur Verfügung stand. Über beinah 60 Minuten hinweg zeigte er, dass er seiner ehemaligen Führungsrolle durchaus wieder gerecht werden kann. In Ansätzen konnte er zu alter Spielstärke zurückfinden und der Rest werde sich mit mehr Spielpraxis wieder herstellen lassen. „Nach so einer langwierigen Verletzung ist er natürlich noch vorsichtig. Aber ich bin mir sicher, dass er ganz bald wieder aus dem Rückraum hochsteigen und mehr Tore machen wird. „Wir wollen ihn“, so Max Borrmann, „in den kommenden Wochen möglichst noch etwas schonen und ihn nach und nach wieder voll einsetzen.“

 

Stefan Darius biss trotz noch nicht vollständig ausgeheilter Daumenverletzung auf die Zähne und zeigte sich ähnlich spielstark. „Er lässt sich regelmäßig behandeln“, berichtet Robert Schütz, „und wird bald wieder voll einsteigen. Stefan gibt sich totale Mühe und haut sich überall richtig rein. Trotz Schmerzen ließ er sich nichts anmerken!“ Dominik Nehls hingegen mimte den Schiedsrichter dieser Begegnung und lief die erste Hälfte sodann problemlos mit. In naher Zukunft wird auch er wieder komplett genesen sein!

 

Unser neuer Assistenzcoach Max Borrmann schloss sich der Meinung aller an und schätzte das Spiel als höchst vielversprechend ein. „Wir haben eine ganz gute Vorstellung abgeliefert. Dabei waren wir auch endlich wieder fast vollzählig. Im taktischen Bereich konnten wir aus diesem Grund noch nicht viel arbeiten. Jetzt ist aber eine deutliche Steigerung zu erkennen!“ Dabei lobt er unter anderem die moralisch und kämpferisch starke Einstellung des Teams zur Trainingseinheit. „Jeder hat in der Abwehr und im Angriff bis zum Allerletzten gekämpft. Hier und da gibt es noch Abstimmungsprobleme, aber jetzt geht’s so langsam an den Feinschliff.“

 

Wir wünschen unserer Ersten Männermannschaft für die kommenden Wochen maximale Erfolge!


Teambuilding einmal anders: Stadtrallye durch Werder

25.07.2017 |1. Männer und 1. Frauen|Text: M. Ulrich

Auf Stadtrallye in Werder wurde der Teamgeist weiter erfolgreich gestärkt.

 

Getreu dem Motto: "Einer für alle, alle für einen.“ Beginnend mit einem Teambild vor dem Herbstreith&Fox-Innovationscenter wurden mit Lauf-, Schwimm- und Radfahr-Einheiten auch Allgemeinwissen und Kreativität abgefragt.

 

Das Programm war vielseitig und nichts für schwache Nerven. Nach Ernennung eines jeweiligen Kapitäns liefen unsere Athleten verschiedenste Stationen ab: Den Stadtpark, die Bismarckhöhe, den Insel-Sportplatz mit einer Runde Radfahren, die Geschäftsstelle, das Strandbad inklusive Schwimmstaffel, die Friedrichshöhe mit Huckepackrunde, die Hermes-Niederlassung und das  Zinspartner-Büro zum Rätselraten.

 

Der Clou: Jede Station musste im Team absolviert und auf Video festgehalten werden, damit die Trainer Steffen Scherping und Silvio Krause schlussendlich auch den gebührenden Sieger der 5 Mixed-Teams küren konnten. Als Preis winkte ein Kasten Sekt, die Verlierer hingegen organisieren ein Barbecue für alle Teilnehmer. Regelverstöße wurden mit Zeitstrafen geahndet, besonders originelle Vorführungen verdienten sich eine Zeitgutschrift.

 

Als Endziel wurde die Sporthalle des Ernst-Haeckel-Gymnasiums ausgewählt, um dort das selbst erfundene Motto vorzuführen.  Der krönende Abschluss wurde mit einer gemütlichen Grillrunde im Kreise der Handballer eingeläutet. Ein gelungener Freitagabend im Zeichen des Teambuildings der Grün-Weißen.

 

Toll, was die Trainer des 1. Frauen- und Männerteams sich da ausgedacht haben, um die Frauen- und Männer-Mannschaft noch näher zusammen zu bringen. Dieses Vorhaben ist geglückt und soll nicht das letzte in dieser so wichtigen Vorbereitungsphase für die kommende Saison gewesen sein. Danke an alle Teilnehmer und Unterstützer!


Stefan Wagner: Neuer Tortwart-Trainer der 1. Männer

24.07.2017 |1. Männer|Interview: M. Ulrich

Stefan, ab sofort bist du für die Belange der Keeper unserer Ersten Männermannschaft zuständig. Erzähl doch mal, wer bist du eigentlich und wie kam es zu diesem Engagement?

 

Wagner: "Ich bin 32 Jahre alt und in Potsdam geboren. Im Dezember letzten Jahres bin ich nach 5 Jahren Unterbrechung durch Studium sowie Arbeit in Berlin/Leipzig wieder nach Potsdam zurückgezogen. Da ich selber bis zum 25. Lebensjahr begeisterter Handballer bzw. Torhüter war und mit Potsdam, Ludwigsfelde sowie Werder bis zur 2. Bundesliga fast alle Ligen durchlaufen habe, bin ich der Sportart auch nach meiner Verletzung irgendwie immer verbunden geblieben.


Als mich Silvio (Trainer 1. Männer), den ich schon aus Kindheitstagen kenne und mit dem ich selber viele Jahre Handball zusammen gespielt habe, gefragt hat, ob ich nicht alsTorwarttrainer in Werder tätig werden will, habe ich nach kurzem Überlegen und großem Zuspruch meiner sehr sportbegeisterten Freundin einfach zugesagt. Da ich als Standortleiter für einen Logistikdienstleister beruflich sehr eingebunden bin, ist das für mich der ideale Ausgleich nach der Arbeit. Wobei für mich persönlich vor allem der Spaß im Vordergrund steht. Wenn ich dem Verein dann auch noch helfen kann, ist es umso schöner für mich."

 

Viel Erfolg bei dieser spannenden Tätigkeit. Wir freuen uns, dich ab sofort öfter auf der Platte zu sehen!


700-Jahr-Feier in Werder: Festumzug mit den Pirates

20.07.2017 |Pirates Cheerleader|von S. Haferkorn

Beim 700-jährigen Jubiläum der Stadt Werder durften unsere Pirates natürlich nicht fehlen. Bereits am Samstag präsentierten wir uns beim Tag des Ehrenamtes, welcher unter dem Motto "Werder hilft" lief.

 

Ein besonderes Highlight war jedoch der heutige historische Festumzug, bei dem unsere Pirates das "Fahrende Volk" aus dem 17. Jahrhundert darstellen durften. Als Gaukler und Muskelmänner verkleidet , turnten unsere Jungs und Mädels hier wieder fleißig durch die Gegend. Außerdem waren wir ebenfalls im Abschlussbild "Zukunft" vertreten. Hier waren unsere Black Pirates ebenfalls dabei, die schon einmal fleißig die Werbetrommel rührten: Und zwar für ihre Fahrt nach Orlando im nächsten Jahr.

 

An dieser Stelle gebührt unserer Schneiderin Karin Wagner großer Dank, denn sie hat uns tatkräftig mit den tollen Kostümen versorgt und unterstützt. Wir hatten viel Spaß und haben uns gefreut, Teil dieses festlichen Wochenendes gewesen zu sein.


Pirates Cheerleader fahren zur offenen WM in die USA

18.07.2017 |Pirates Cheerleader|von S. Haferkorn

Ein Team der Pirates Cheerleader, die Black Pirates vom Handballverein Grün-Weiß-Werder (Havel) e.V., kann im März 2018 einen großen Traum wahr werden lassen: die Teilnahme an der "UCA International Allstar Cheerleading Championship 2018" in Disney World Orlando, Florida. Diese Meisterschaft ist mit über 20.000 Teilnehmern eine der größten und angesehensten Cheerleading Meisterschaften in ganz Amerika. Die Pirates haben sich für diese Meisterschaft in einer Spezialkategorie qualifiziert. 5 junge Frauen und Männer zeigen hier innerhalb von 1 Minute ihr Können allein im Bereich Stunts.

 

Die Qualifikation errungen die Black Pirates bei ihrer letzten Teilnahme an den "ELITE Cheerleading Championship" Anfang Juni im Moviepark Germany in Bottrop. Bei dieser offenen, internationalen Meisterschaft ließen sie alle anderen deutschen Teams hinter sich und verpassten mit nur 0,05 Punkten Differenz zum 3. Platz nur knapp das Treppchen. "Für uns als sehr kleines Team, mit vergleichsweise schwerlichen Trainingsvoraussetzungen, ist diese Meisterschaft tatsächlich ein wahr gewordener Traum. Nie im Leben haben wir alle damit gerechnet, je an einer so großen Meisterschaft teilzunehmen und uns mit Teams aus allen Teilen der Welt messen zu können." So die Trainerin der Black Pirates Stephanie Haferkorn.

 

Jetzt heißt es für das Team erst einmal sparen, schließlich muss die weite Reise nach Florida auch finanziert werden. Hierbei sind sie auch auf die Unterstützung der Familien und Fans angewiesen. Wenn auch Sie die Pirates dabei unterstützen möchten, die Stadt Werder im internationalen Umfeld zu repräsentieren, dann finden Sie in Kürze alle wichtigen Informationen dazu unter www.pirates-werder.de oder auf den Internet- und Facebookseiten rund um die Stadt Werder.

 


Grün-Weiß Werder beim Herbstreith & Fox-Sommerfest

15.07.2017 |1. Frauen- und Männermannschaft|Text: M. Ulrich

Werder, Innovationscenter von Herbstreith und Fox.

 

Teambuilding, Klappe die Erste. Unsere Damen und Herren aus dem 1. Männer- und Frauenteam haben nur allzu gern beim Herbstreith & Fox-Sommerfest mit angepackt und die familiäre Atmosphäre genossen: Beim Limbo-Tanzen, Kickern, Klettballwerfen und einem Wissensquiz konnten unsere Handballer einmal zeigen, wie es um ihren Gleichgewichtssinn, ihre Wurftechnik, Teamfähigkeit und Allgemeinwissen bestellt ist.

 

An diesem lauen Sommerabend stand aber vielmehr im Vordergrund, sich ganz und gar den Mitarbeitern von Herbstreith & Fox zu widmen und sie zu diesen sportlichen Akivitäten zu animieren und sie dazu zu begeistern.

 

Schließlich, nebst Verlosung einer Tombola, winkte dem Besten mit der Höchstpunktzahl aus allen Spielen auch ein saftiger Gewinn. Am Ende eines Tages war man sich also einig: Den Mitarbeitern und auch uns wurde allerhand geboten. Die köstlichen Speisen und Getränke vom Rittmeister in Werder gab's sogar umsonst - und geschmeckt hat's!

 

Wir finden: Ein gelungener Abend, der das Wochenende gebührend eingeläutet hat! Wir kommen auch im nächsten Jahr gern wieder und danken unserem wichtigsten Unterstützer vielmals für die Einladung!


Tag des Ehrenamts zur 700-Jahr-Feier der Stadt Werder

15.07.2017 |Text: M. Ulrich

Beim Tag des Ehrenamts in Werder dürfen WIR natürlich nicht fehlen. Die Baumblütenkönigin hat auch mal vorbei geschaut und wir haben sogleich die Chance ergriffen, auf unser erstes Heimspiel am 16.09.17 aufmerksam zu machen. "Wir gucken nach vorn", sagt auch ein entschiedener Olaf, der jüngst zum Ehrenmitglied des Vereins gewählt wurde. Unser Verein lebt von all den Freiwilligen, die sich im Verein tatkräftig engagieren. Dafür sagen wir heute DANKE. Insbesondere an Olaf und unseren Geschäftsstellenleiter Stefan, die unseren Stand so kunterbunt gestaltet haben!

 

Bis im nächsten Jahr!

Euer HV Grün-Weiß Werder


Teilnahme am Lehrgang zum Zeitnehmer-Sekretär

15.07.2017 |Text: M. Ulrich

 

 

Die Arbeit eines Zeitnehmersekretärs soll gelernt sein! Gestern haben Jan Loose, Ronny Dramburg, Billy Giese, Konstanze Stammel, Martin Decker, Lisa Weichenthal, Juliane Wille, Henry Wascher (v.l.) und Tobias Frank (fehlt auf dem Bild) daran teilgenommen.

Am 01.09.17 ab 18 Uhr geht's in die nächste Runde! Bitte meldet euch bei Interesse in der Geschäftsstelle oder per E-Mail an info@handball-werder.de.


Neu im Amt des Vereinsgeschäftsführers: Hannes Lindt

07.07.2017 |Interview: Maria Ulrich

Werder (Havel). Der HV Grün-Weiß Werder steht nach dem Abstieg aus der 3. Bundesliga und dem Aufstieg der Frauenmannschaft in die Ostsee-Spree-Oberliga nicht nur sportlich, sondern auch in der Führung vor einigen Umbrüchen. Nach der Eröffnung der Geschäftsstelle, die mit Stefan Demuth zu einer wichtigen und zentralen Schnittschnelle für viele Werderaner geworden ist, steht nun die nächste bahnbrechende Neuerung auf dem Plan: Hannes Lindt wird ab dem 01.07.17 als Geschäftsführer des Handballvereins aus der Blütenstadt eine weitere, neue Konstante bilden. Im Interview stellt er sich kurz vor, schildert seine Pläne und die Herausforderungen, die er in Angriff nehmen will.

 

Hannes – für viele von uns bist du ein völlig neues Gesicht. Deswegen starten wir sogleich mit einem kleinen Steckbrief: Erzähl uns doch einmal von deiner Herkunft, von deiner Beziehung zum Handball und - vor allen Dingen - welche Motivation dich in unser kleines Werder verschlagen hat?!

Ich bin in Cottbus geboren, wo ich von klein auf das Handballspielen erlernt habe. Mein erster Verein war der HC Cottbus (heute LHC Cottbus), der in der kommenden Saison auch ein Gegner von uns sein wird. Von der Lausitzer Sportschule Cottbus bin ich dann mit 17 Jahren nach Delitzsch gewechselt. Hier habe ich den Sprung in den Männerbereich geschafft und auch gleich das erste Mal in der Handball-Bundesliga spielen dürfen. Stationen beim SC Magdeburg, in Frankfurt, Dormagen, beim Tusem Essen, Bietigheim und Dresden haben es mir ermöglicht, circa 100 Spiele in der Bundesliga und ungefähr 300 Spiele in der 2. Handball-Bundesliga zu absolvieren. Nach 2 Kreuzbandrissen und diversen anderen Schäden im rechten Knie konnte ich leider nicht mehr auf dieses Niveau zurückkommen und habe in diesem Sommer meine aktive Laufbahn als Sportler beendet. Werder hat mich im Januar dann kontaktiert und angefragt, ob ich nach meiner Reha in der 3. Liga aushelfen kann. Danach stand ich mit Uwe Daßler regelmäßig im Kontakt und wir haben schnell zueinander gefunden. Für mich ist diese Aufgabe eine tolle Möglichkeit, meine Erfahrungen und Ideen an erfolgreiche und motivierte Menschen weiterzugeben und umzusetzen.

 

Neben dem Handball hast du auch noch ein anderes spannendes Hobby, bzw. ein 2. Standbein: Die Stiftung und das Fair Fashion Modelabel BeTuk. Wie man liest und hört, ist bei euch alles nachhaltig, fair und bio. Ein großer Teil eurer Einkünfte (5,00 pro Einkauf) werden sogar für gemeinnützige Zwecke gespendet. Wie schaffst du den Spagat zwischen Unternehmerdasein eines Labels und deiner neuen Aufgabe als Sportdirektor/Geschäftsführer?

Ich glaube, wenn man für eine Idee oder einen Job Liebe entwickeln kann, dann braucht man keinen Spagat oder eine Zeituhr. Mir ist nie langweilig und ich habe auch schon neben meiner sportlichen Laufbahn gern an meiner Aus- und Weiterbildung, dem Fachabitur, meinem Fair Fashion Label und der Stiftung gearbeitet. Ich liebe es, viele verschiedene Bereiche miteinander zu verbinden und neue Wege zu kreieren. Mein Label geht genau so weiter. Fabian Böhm und ich haben eine neue Unternehmensform gegründet und uns in diversen Bereichen professionelle Helfer ins Boot geholt.

 

Mit welchen Gedanken blickst du auf die neue Saison – im Hinblick auf die Entwicklung aller Erwachsenen- und Jugendteams?

Wir sollten alle Teams weiter entwickeln können. Gerade die Trainingsbedingungen und die bessere Förderung des Nachwuchses müssen wir in Angriff nehmen. Bei den TOP-Teams in der Ostsee-Spree-Liga versuchen wir so gut es geht, auf höchstem Niveau zu arbeiten. Das bezieht sich auf das Training, Videostudium, Therapeutisches Arbeiten und auf die persönliche Entwicklung der Athleten. Es gilt, zwischen Beruf und Sport Brücken zu bauen. Des Weiteren ist es extrem wichtig, stabile und funktionierende Strukturen zu schaffen. Besonderes Augenmerk legen wir hier auf unsere Unterstützer und Sponsoren, die uns schon seit vielen Jahren die Treue halten. Mit diesem Fundament können wir als Grün-Weiß Werder gestärkt in die Zukunft blicken.

 

Welche neuen Akzente willst du in Zukunft setzen? Wo siehst du – so kurz nach Beginn deiner Amtszeit – besonders starken Handlungsbedarf?

Ein wichtiger Aspekt ist, dass wir alle Vereinsbereiche viel stärker unter einem Wappen vereinen müssen. Werder hat sehr erfolgreiche Cheerleader und auch die Frauen haben durch den Aufstieg gezeigt, wie wichtig sie für die Stadt und den Verein sind.

 

Ganz aktuell müssen wir den Kader der Ersten Männermannschaft analysieren und besprechen. Sollte es noch Baustellen geben, können wir sicher noch schnell den einen oder anderen Spieler davon überzeugen, für uns aufzulaufen. Dann müssen wir auch sehr zügig das schwierige Hallenthema in Werder klären. Alle Teams leiden unter den wenigen Hallenzeiten - das ist aber ein Problem, welches nicht nur in Werder besteht. Ich weiß noch aus Bietigheim, dass wir als Bundesligateam mittwochs immer erst um 20.15 Uhr trainieren konnten, weil die Halle vorher mit Jugendteams und anderen Sportarten belegt war. Man erlebt immer wieder, dass gerade in Kleinstädten sehr viel Sport getrieben wird, die Infrastruktur aber nicht mitkommt. Wir arbeiten an einer Lösung für den Verein.

 

Unsere Saisoneröffnung steigt am 16.09.17. Kribbelt es schon in Bezug darauf, was da kommen mag oder siehst du der Sache entspannt entgegen? Stimmt es, dass du hin und wieder auch als Spieler für die 1. Männermannschaft eingesetzt wirst?

Ich werde nicht als Spieler dabei sein. Die Jungs, die wir am 16.9.17 auf‘s Feld schicken, haben unser vollstes Vertrauen. Ich werde also nur unterstützend dabei sein. Ich freue mich darauf, wie es sein wird, ein Spiel als Offizieller zu sehen. Die letzten 16 Jahre stand ich immer auf der Platte und konnte direkt und aktiv in das Spiel eingreifen. Das wird eine ganz neue Erfahrung werden.

 

Die 1. Männermannschaft hatte nach einem 1-jährigen Intermezzo und dem Abstieg aus der 3. Liga zunächst einen schweren Stand, wohingegen der Verein ab sofort aber gleich doppelt in der 4. Liga vertreten ist: Nach einer erfolgreichen Saison haben auch unsere Frauen den Sprung in die OSL geschafft. Gehen wir mal davon aus, dass du all deine Pläne umsetzen kannst. Was hoffst du, wird man nach einem Jahr über uns sagen können?

Die Frage kann ich nach der Vorbereitung vielleicht genauer beantworten. Dafür kenne ich die meisten Spieler und Spielerinnen noch zu wenig. Das Trainerteam der Ersten Männer und ich nehmen jetzt unsere Arbeit auf und dann gucken wir, wo die Reise hingeht. Bei den Frauen sollte unser Ziel der Klassenerhalt sein. Als Aufsteiger ist man mit diesem Ziel meist maximal ausgelastet - das ist von der ersten Bundesliga bis hin zum Amateurhandball so.

 

Danke für dieses umfangreiche Interview, Hannes. Wir wünschen dir eine lehr- und auch abwechslungsreiche Zeit in unserem Verein und freuen uns schon, mit dir ganz nah am Geschehen zu wirken und zu arbeiten. Viel Erfolg, gutes Gelingen und auf eine enge Zusammenarbeit!


Mitgliederversammlung 2017

 

Sehr geehrtes Mitglied,

 

unsere diesjährige ordentliche Mitgliederversammlung findet am 29.06.17 um 19:00 Uhr (Einlass: 18:30 Uhr) im Hotel zur Insel, Am Markt 6 in 14542 Werder, statt.

 

Auf der Tagesordnung stehen folgende Themen:

 

1. Begrüßung durch den Vorstandsvorsitzenden

2. Eröffnung der Mitgliederversammlung

3. Feststellung der ordnungsgemäßen Einladung

4. Feststellung der Beschlussfähigkeit

5. Genehmigung der Tagesordnung

6. Jahresbericht des Vorstsands für das abgelaufene Kalenderjahr

und die Vereinsziele für das kommende Jahr

7. Finanzbericht des Schatzmeisters

8. Aussprache über die Berichte

9. Aussprache über die satzungsgemäß gestellten Anträge

10. Verschiedenes/ Sonstiges

11. Schlusswort des Präsidenten

 

Um zahlreiches und pünktliches Erscheinen wird gebeten.

 

Mit freundlichen Grüßen

Der Vorstand des HV Grün-Weiß Werder


Trainingsauftakt der 1. und 2. Frauenmannschaft

06.06.2017 |1. und 2. Frauen|von M. Ulrich

In dieser Woche war es soweit: Das Erste Frauenteam, das nach dem Aufstieg in der kommenden Saison in der Ostsee-Spree-Oberliga wieder nach den Sternen greifen will, tat sich in dieser Woche mit der neu formierten 2. Frauenmannschaft, welches ab sofort in der Kreisliga antritt, zusammen, um das erste gemeinsame Training zu bestreiten.

 

24 Ladies waren anwesend, um ein paar Tests und Athletiktraining durch Athletiktrainer Jan Wiesner zu absolvieren. Trainer Scherping prognostiziert, "dass sich noch alle deutlich steigern müssen. Es waren aber alle total fleißig bei der Sache!"

 

Klasse, Mädels. Dann kann beim ersten Turnier in Magdeburg heute ja nichts mehr schiefgehen, oder?


Danksagung

24.05.2017 |von S. Demuth/ M. Ulrich

Großer Dank gebührt...

 

... den vielen Fans, insbesondere dem Team der Trommler und den Anhängern der Grünen Gang unserer Frauenmannschaft, den Schiedsrichtern des Vereins, der Familie Simon für Auf- und Abbau, Vereinsmitgliedern, die an Spieltagen die Wettkampfleitung übernommen haben und als Wischer und Ordner tätig waren, Techniker Reiner Kockro, Hallensprecher Heiko Wendt, Tageskasse Helmut Michaelis, Layouter des Spieltagheftes Carsten Wolff, Spieltagsverantwortlicher Ralf Haase, Fans, die auch als Ordner, wie Hopfi und Sebastian Lack, zur Stellen waren, Getränke- und Imbissversorgung Mario Müller und sein Team, Fanverkauf Kati und Olaf Ahrens, Hallenwart Heiko Zemlin und Jan Moltkau, allen Trainern des Vereins, allen Mannschaftsbetreuern (bei den Nachwuchsmannschaften häufig Eltern), Physiotherapeuten, generell vielne Eltern als Helfer in vielen kleinen und großen Angelegenheiten z.B. auch in der Funktion als Kraftfahrer, den Fotografen Sylvia Göres, Guido Henning und in der Hinrunde Heiko Roth, allen Vorstandsmitgliedern und Mitgliedern des erweiterten Vorstandes, Sponsoren und Unterstützern und all denjenigen, die wir hier vergessen haben.

Ohne euch wäre diese Saison nicht möglich gewesen!

 

Wir wünschen euch einen tollen, erholsamen Sommer!


Martin B. besteht Schiedsrichterprüfung

24.05.2017 |2. Männer|von M. Ulrich

 

 

Martin aus der Zweiten Männermannschaft hat die Schiedsrichterprüfung mit Bravur bestanden. Stark! An dieser Stelle möchten wir dir die allerbesten Glückwünsche im Namen des Vereins aussprechen und wünschen dir in deiner Tätigkeit als Handball-Schiedsrichter IMMER nur richtige Entscheidungen


Sommerfest des HV Grün-Weiß Werder am 20.05.17

21.05.2017 |Text und Fotos: M. Ulrich

Das Sommerfest der Handballabteilung des HV Grün-Weiß Werder fand auch in diesem Jahr bei bestem Wetter großen Anklang. Der Nachwuchs konnte sich ab 15 Uhr an allerhand Aktiiviäten erfreuen. Eigens dafür hatte der Verein nämlich gesorgt und ein Rundum-Wohlfühlpaket gestellt: Auf einer Hüpfburg, beim Bogenschießen, am "Schokokuss-Katapult", beim Ballspielen und sogar im kühlen Nass des Strandbad Werder konnten sich die Kleinen vollends austoben und vergnügen. Auch an einer großen Auswahl an Leckereien, die dank der Eltern unserer Kleinen und vom Verein gestellt den Weg ins Strandbad und in die Bäuche unserer Besucher fanden, sollte es nicht fehlen. Um 17 Uhr ließ es sich unser Vorstandsvorsitzender Norbert Jäger dann Seite an Seite mit Stefan Demuth, unserem Geschäftsstellenleiter, nicht nehmen, den Grill anzuwerfen, um schmackhafte Bratwürste und Steaks zur Stärkung zu reichen. Pünktlich dazu waren dann auch die Erwachsenen unserer Handball-Teams zur Stelle und ließen es sich bei einem kühlen Getränk, Gegrilltem und einem Plausch auf dem sonnenüberfluteten Steg beim allerschönstem Sonnenunteruntergang noch einmal so richtig gut gehen. Bis 21:30 Uhr war das Gelächter vieler unserer Vereinsmitglieder, Kinder und Spieler zu hören. Danke für dieses schöne und gemütliche Fest, das die Handballfamillie zum Ende einer turbulenten Saison noch einmal zusammenbringen sollte.

 

An dieser Stelle sei allen Helfern, Organisatoren und Mitwirkenden ein großer Dank für die Unterstützung, den Auf- und Abbau sowie für Verpflegung jeglicher Art ausgesprochen. Ohne euch wäre das nicht möglich gewesen! Danke und bis im nächsten Jahr!

 

Euer HV Grün-Weiß Werder


Zwote bestätigt Heimstärke und gestaltet Saisonabschluss erfolgreich

15.05.2017 |2. Männer|von M. Klemt

Die erste Verbandsligasaison der Zwoten endete mit einem Heimspielkracher. Die Ansetzung lautete HV Grün-Weiß Werder II gegen den MBSV Belzig. Kenner des mittelmärkischen Handballs werden sich noch an die denkwürdige Partie vor 2 Jahren erinnern: Auch hier hieß die Ansetzung am letzten Spieltag HV Grün-Weiß Werder II gegen MBSV Belzig – mit dem Unterschied, dass diese Begegnung damals in der Landesliga Mitte ausgetragen wurde und es um die Ligakrone sowie den damit verbundenen Aufstieg in die Verbandsliga ging. Das Spiel war damals an Spannung kaum zu überbieten; zum Schluss jedoch mit dem bitteren Ende für die Jungs aus Werder. Belzig ist auch dafür bekannt, eine treue Anhängerschaft zu halten, die für eine gute Stimmung abseits des Feldes sorgen. Im Hinspiel konnten die Männer um Dennis Bethke bereits vor gefüllter Belziger Halle beweisen, dass sie den Handballern aus dem Kurort mit dem Heilbad gewachsen sind.

 

Belzig hielt, was im Vorfeld „versprochen” wurde und reiste mit einem Fantross an. Die Blütenstädter konnten mal wieder mit einer für die Liga vergleichsweise vollen Halle und guten Kulisse aufwarten. Das Spiel sollte also noch einmal vor vollem Haus stattfinden. Die Bethke‑Schützlinge blickten mit einem lachenden und einem weinenden Auge auf das Spiel. Dies merkte man auch im Vorfeld der Erwärmung in der Kabine. Man schaut auf eine beachtliche Saison voller Höhen und Tiefen zurück. Man war sich sicher, einen Tabellenplatz im oberen Bereich zu erringen. Wenn alles gut ging, war unter Umständen sogar Platz 3 möglich. Für einen Aufsteiger der mit einigen Unwegsamkeiten zu kämpfen hatte, ist das mehr als beachtlich. Die Kehrseite der Medaille war der feststehende Abgang zweier Leistungsträger sowie der Trainer. Also hieß es vor dem Spiel kurz die Tränendrüse zusammen zu drücken und vor den applaudierenden Zuschauern vier Leute zu verabschieden. Es verlassen mit Tim Neitzel (wechselt zu HSG Ahrensdorf/Schenkenhorst in die Brandenburgliga), Gregor Grohmann (Verein noch nicht bekannt) zwei langjährige, wichtige Spieler die Mannschaft. Der mitten in der Saison spontan eingesprungene Coach Dennis Bethke braucht nach vielen, vielen leistungsorientierten sowie intensiven Handballer‑Jahren Zeit für sich und seine Familie (eigentlich wollte er schon diese Saison kürzer treten). Außerdem wurde Toni Steglich in einem würdigen Rahmen verabschiedet. Toni hat der Mannschaft über eine lange Zeit die Treue gehalten und auch als sein Körper ihm immer wieder signalisierte, kürzer zu treten, ignorierte er dies und sprang in die Bresche. Mit seinen Leistungen hat er auch einen Anteil daran, wo die Mannschaft heute steht. Auch wenn er diese Saison nicht Teil des Spielbetriebes sein konnte, war er stets im Zuschauerraum zu sehen. Leider muss Toni die Handballschuhe nun endgültig an den Nagel hängen. Wir wünschen den vieren alles Gute - sportlich (bei den beiden „Brandenburgern”) wie auch im privaten Bereich. Natürlich seid ihr bei allen Spielen der Zweiten immer gerne gesehen.

 

Nach der Verabschiedung der Spieler und des Trainers, hieß es „voller Fokus auf das Spiel”. Es war den Werderanern anzumerken, dass man unbedingt gewinnen will. Zum Entsetzen unseres Rückraumschützen Tim Neitzel wurde dieser sofort von Belzig in Manndeckung genommen. Dies war dem Scouting der Belziger in der Vorwoche (bei Luckenwalde) geschuldet, denn hier stach Tim durch seine 11 Treffer hervor. Es entwickelte sich ein munterer Schlagabtausch, bei dem sich keine Mannschaft deutlich absetzen konnte.

 

Ab dem 1:2 übernahm Belzig das Vorlegen der Tore. Bis Werder nach der ersten Auszeit auf 8:8 ausgleichen konnte, von hier an war es an den Blütenstädtern, vorzulegen. Das letzte Tor der 1. Halbzeit wurde durch die Werderander Handballer erzielt, es ging dadurch mit einem 12:11 in die Kabinen. Dennis Bethke und Silvio Krause fanden ruhige, aber angemessene Worte für das Team um die Marschrichtung für die zweite Hälfte klar zu machen. Die Kabine beider Mannschaften lagen direkt nebeneinander, somit wurden die Grün-Weißen durch die „Kampfschreie” der Belziger nur so angestachelt.

 

Es wurde auch zu Beginn der zweiten Hälfte der Partie gehalten, was beide Mannschaften bereits zu Beginn versprachen. Der muntere Toraustausch ging ohne nennenswerte Führung einer Mannschaft weiter voran und Belzig war sogar in der Lage, sich erneut in Front zu bringen. Die Führung der Belziger zum 16:17 sollte aber die letzte Führung der Gäste im restlichen Spielverlauf bleiben. Die Hausherren besannen sich auf ihre Stärken und setzten sich Tor um Tor ab. Als „Knackpunkt” der Partie kann der 3-Torelauf auf 21:18 gewertet werden. Während Werder immer wieder zu einfachen Toren kam, fiel es den Belzigern schwer, die Struktur in ihrem Angriff beizubehalten. Dies war sicher auch der dünnen Personaldecke geschuldet. Durch überhastete Angriffsaktionen gelang es der Werderaner Defensive Ballverluste zu provozieren. Die Bälle, die in dieser Phase den Weg auf das Tor der Grün-Weißen fanden, wurden mit Masse von Stephan Schmidt entschärft. All dies führte dazu, dass Werder zu schnellen Toren durch Konter kam. Als der Schlusspfiff ertönte, löste sich die Anspannung aller Akteure in der Farbe der Blütenstadt und man erblickte ein 26:20 auf der Anzeigetafel.

 

Dieser letzte Sieg beendete eine Saison, an die man sich durchaus erinnern wird. HV Grün´-Weiß Werder II steht somit in der Abschlusstabelle auf Platz 4. Allen Beteiligten wünschen wir eine erholsame „Cool Down”-Phase - blickt auf das Erreichte voller Freude zurück, denn diese Saison war nicht nur aufgrund des gestiegenen Niveaus eine Herausforderung für die gesamte Mannschaft! Seid stolz auf euch und darauf, ein Teil dieser Truppe zu sein!

 

Wir danken den zahlreichen Fans für die Stimmung und fortwährende Unterstützung von den Rängen.

 

Werder spielte mit: S.Schmidt, M.Klemt - M.Bormann (2), J.Henschke (2), G.Grohmann (3), T.Neitzel (5), F.Henschke, C.Pankow, P.Mahns (1), S.Krause (4), R.Lowens (3), T.Hagenau (4), C.Müller (2), G.Kassin - D.Bethke, M.Ziegler, P.Neidel, H.Wascher


Keeper-Neuzugang: Martin Pfefferkorn

10.05.2017 |1. Männer|Text M. Ulrich I Foto: Homepage Grünheider SV

Martin Pfefferkorn (zuletzt beim Lud­wigsfelder HC und Grünheider SV) kommt als neuer Torhüter nach Wer­der. Der 26-jährige Leipziger ersetzt Tom Lessig, der den Verein als ge­bürtiger Werderaner und geschätzter Torhüter nach langjähriger Spielzeit im grün-weißen Gewand verlässt. „Martin ist ein polarisierender Typ und super Torwart mit Strahlkraft in Berlin/Brandenburg. Im ersten halben Jahr hat er menschlich und sportlich bereits einen guten und ausgegliche­nen Eindruck hinterlassen. Mit ihm, Tom Göres und Matthias Petsch haben wir hoffentlich ein harmonisierendes und unschlagbares Torhüter-Trio bei­sammen.“, gibt Max Ziegler auf Nachfrage zur Keeper-Situation zufrieden zu Protokoll

 

Martin, warum hast du dich für Werder entschieden? Was erwartet dich bei uns?

"Den Leistungsgedanken und das Umfeld des Vereins sehe ich als optimale Grundlage für eine erfolgreiche Zukunft. Schaue ich mir die positiv verrück­ten Fans an, die den Verein unglaublich unterstützen, freue ich mich auf eine schöne Spielzeit und bin mir sicher, dass ich diesem Team auch viele schöne Momente zurückgeben kann. Das Wichtigste ist für mich, endlich zu 100% in einem Verein anzukommen, Fuß zu fassen und sie langfristig zu unterstüt­zen."

 

In diesem Sinne - herzlich willkommen und nagel die Pfosten in der nächs­ten Saison ordentlich zu!

 

Mit Hendrik Retschlag, Laszlo Ujvari, Ranko Dzolic und Stefan Darius (wir be­richteten) freuen wir uns ebenfalls auf vielversprechende Spieler-Neuzugän­ge, frische Ideen und spannende Partien!


Letztes Heimspiel gegen Henstedt in Liga 3 verloren

09.05.2017 |1. Männer|Text M. Ulrich I Fotos: Sylvia Göres

Das war's. Schluss, aus, vorbei. Liga 3, die Saison, das letzte Heimspiel gegen den HSG NORD HU und auch für viele Spieler, die sich nun in die ewige Liste der Ehemaligen einreihen, ging heute eine spannende, erste, aber vorerst auch letzte Ära in der Profi-Liga zu Ende.
 
Die Vorzeichen standen von Anfang nicht auf Sieg gegen den potenziellen Zweitligaausteiger. Mit 27:37 hat sich bestätigt, was sich im Verlauf der Saison allmählich abzeichnete: Die Konkurrenz war zu groß und das Glück nicht auf unserer Seite. In Halbzeit 1 hat der Gast sich nicht unbedingt mit Ruhm bekleckert (16:19), die letzten 30 Minuten waren jedoch hart umkämpft und unsere Gäste zogen verdientermaßen nach und nach davon.
 
Allzu lang wollen wir nicht darauf herumkauen, uns vielmehr in Gedanken von denjenigen verabschieden, die bald neue Wege gehen, die begrüßen, die nächste Saison neuen Wind in den Verein bringen und uns bei denen bedanken, die immer da sind - die, die unseren Handball im Hintergrund möglich machen, hart daran arbeiten, dass wir in eurem Gedächtnis bleiben und Erinnerungen schaffen. Die, die man nicht sieht. Ehrenamtliche, Mitglieder und Anhänger des Werderaner Handballs. Allen voran unsere HERZBLUT-FANS, an deren Treue wir uns Spiel um Spiel erfreuen konnten - ihr seid es, für die wir demnächst wieder wie ein Phönix aus der Asche emporsteigen werden. In der OSL. Ihr werdet sehen.
 
Danke für alles.
 
Eure Erste

Abschied aus Liga 3

09.05.2017 |1. Männer|Text M. Ulrich I Fotos: Sylvia Göres

Bilder eines letzten Drittliga-Spiels, eines Abschieds daheim gegen die HSG NORD HU. Gönnt euch noch ein letztes Mal einen Blick in das Album der letzten Heimspiel-Partie sowie der Verabschiedung der Spieler. Wir haben verloren, aber am Ende des Tages war diese Niederlage nicht mehr von besonderer Bedeutung...

 

Sylvia, danke für dein großes Engagement über den Verlauf einer turbulenten und einzigartigen Saison. Du bist wohl eine der wenigen, die abgesehen von den Spielern, bei einem Großteil der Begegnungen anwesend war - und immer den Fotoapparat zur Hand hattest, wenn sich die Grün-Weißen wieder einmal duellieren sollten. Ob in Freud in Leid, daheim, auswärts, bei Sieg oder Niederlage. Du warst zur Stelle und hast unvergessliche Momente für die Nachwelt festgehalten! DANKE!


Co-Trainer-Wechsel in der kommenden Saison

05.05.2017 |1. Männer|Text M. Ulrich I Foto: Werder Foto

Max Ziegler, Co-Coach der Ersten Männermannschaft, zieht sich leider auch aus dem Handball-Geschäft der ehemaligen Drittligisten zurück. In einem persönlichen Statement beschreibt Headcoach Silvio Krause noch einmal Max Zieglers Wichtigkeit und Alleinstellungsmerkmal:

 

„Max ist letztlich ein Urgestein dieses Vereins und war bis auf einen kurzen Abstecher ein durchgehend „Grün-Weißer“. Das ist es jedoch nicht, wofür ich ihm so dankbar bin, sondern dass er aufgrund seiner Offenheit, Ehrlichkeit plus seines Talents in der Lage ist, Sachverhalte sachlich, neutral und extrem gut zu verpacken – speziell im Umgang mit seinen Mitmenschen. Ich hätte mir gewünscht, ihn halten zu können, aber das Berufliche gepaart mit viel Zeitaufwand beim Handball lässt dann kaum noch private Zeit und Luft übrig. Von daher kann ich seinen Entschluss verstehen. Man sieht sich aber immer zweimal im Leben!“

 

Als neuer Assistenz-Coach wird Max Borrmann, ursprünglich Athletik-Trainer der Werderaner Mannen, in der OSL eingesetzt. Zukünftig wird er aber auch weiterhin mit den sportlichen und athletischen Belangen der Jungtruppe betraut sein.

 

Er erzählt uns, dass er sich sehr auf seine neue Rolle freut. "Für mich bedeutet das aber keine besonders große Aufgabenumstellung, da ich schon seit 2 Jahren im Trainergespann integriert bin, jetzt nur noch etwas mehr Verantwortung erhalte. Wir wussten schon vor geraumer Zeit, dass Max Z. uns verlässt. Irgendwann fragte man mich, ob ich mir nicht vorstellen könnte, seinen Posten zu übernehmen. Nach weiteren Gesprächen im Verein und mit dem Trainer stand die Entscheidung dann fest. Ich freue mich auf eine spannende Saison in der OSL!“

 

Wir sagen „Hallo und Tschüss Max!". Alles Gute für euch beide – mit und ohne Grün-Weiß. Macht das Beste draus und bleibt wie ihr seid!


Verabschiedungen/Abgänge 1. Männermannschaft

05.05.2017 |1. Männer|Text M. Ulrich I Foto: Werder Foto

Schmerzliche Verluste: Mit Robin Huntz, der nach 6 Jahren Grün-Weiß-Karriere zum 1. VfL Potsdam wechselt (wir berichteten) und Florian Schugardt, der als erfahrener und erfolgreicher Kapitän der Ersten Männermannschaft galt, mit dem Handball jetzt aber endgültig Schluss macht, verlieren wir 2 bedeutende Stammspieler. Fabio Pastor, der schon im Januar seinen Vertrag auflöste, und Nils Jürschke beenden ihre aktiven Handball-Karrieren ebenfalls. Tom Lessig, gebürtiger Werderaner, langzeitiger und treuergebener Keeper der Blütenstädter, verlässt den Verein. Ein weiteres Vereinsengagement außerhalb von Werder ist nicht ausgeschlossen. Joe Boede spielt in der nächsten Saison in Potsdam und Yannick Schindel beim OHC (MAZ-Berichte).

 

Max Ziegler hat uns dazu ein paar O-Töne geliefert, die es in sich haben:

 

„Schade, dass Nils aufgrund seiner Verletzungsserie nie richtig in Gang gekommen ist und nur wenige Spiele bestreiten konnte. Menschlich ist er ein super Typ und auch hinter den Kulissen eines Spiels war er für das Team extrem präsent. Leider traf vordergründig sein Körper die Entscheidung, dem Handball endgültig den Rücken zu kehren.“

 

„Joe ist ein talentierter Außen, der sicherlich das Zeug dazu hat, in der 3. Liga zu spielen. Der Wechsel zum VfL Potsdam ist ein wenig aus Mangel an Alternativen auf Seiten der Potsdamer entstanden. Meines Erachtens kommt der Wechsel zu den Potsdamer Adlern zu früh.“

 

„Tom war immer ein toller Torwart, der sich lange in den Dienst unseres Vereins (auch außerhalb des Sports bei der Gestaltung und Pflege unserer Vereins-Homepage) gestellt hat. Dafür gebührt ihm großer Dank. Er hat uns im Winter über seine Entscheidung informiert, woraufhin wir mit Martin Pfefferkorn dann einen passablen Ersatz verpflichten konnten. Sollte Tom sich dazu entschließen, seine Karriere weiterzuführen, dann kann sich die empfangende Mannschaft darauf freuen, einen Torhüter im absoluten Drittliga-Format zu erhalten."

 

„Flo ist unser Kapitän und Freund. Neben seinen unbestreitbar sportlichen Qualitäten ist er vor allem ein Riesenmensch Er warf sich für die Mannschaft immer in die Bresche, ist durchweg zuverlässig und jederzeit loyal. Nach mehr als 20 Jahren leistungsorientiertem Handball ist es ihm endlich vergönnt, die Handballschuhe an den Nagel zu hängen und die Freizeit mit seiner Frau, seinem Garten und der Bowling-Liga zu verbringen.“

 

Mit einem lachenden und weinenden Auge sehen wir diesem schweren Abschied entgegen. Dankbarkeit ist gar kein Ausdruck für die geile Zeit, die wir mit euch verleben, mit euch mitfiebern konnten.


Alles Glück dieser Erde auf eurem weiteren Weg und b
is ganz bald, ihr Verrückten. Wir werden euch vermissen!


Zwote in Luckenwalde erfolgreich

03.05.2017 |2. Männer|von M. Klemt

Die letzte Auswärtsreise der Saison 2016/2017 war auch gleichzeitig das letzte Auswärtsspiel unter Trainer Dennis Bethke.

 

Die Spieler aus der Baumblütenstadt traten nach mehrwöchiger Spielpause beim HV Luckenwalde 09 an. Dies sollte das 2. Duell an diesem Tag sein, in dem es „HV Luckenwalde 09 gegen HV Grün-Weiß Werder“ hieß. Vor dem Männerspiel bestritten die Damen ihre Brandenburgliga-Partie und gewannen diese mit 14:31. Herzlichen Glückwunsch an dieser Stelle.

 

Dass die Saison in ihren letzten Zügen liegt, hat man im Vorfeld und während der Partie sichtlich gespürt. Mit einem geschwächten (13 Spieler, davon 3 Torhüter), aber nicht minder motivierten Kader schlugen die Blütenstädter in der Fläminghalle auf. Die Erwärmung verlief gemächlich und generell war zwar Spannung zu spüren, ein Feuer der Euphorie brannte allerdings noch nicht. Der Beginn der Partie gestaltete sich entsprechend ruhig und beiden Mannschaften gelang es, einfache Tore zu erzielen.

 

Nach einiger Zeit stand die Defensive der Grün-Weißen etwas besser und es gelang ihnen, sich leicht abzusetzen. Nach der Auszeit der Gastgeber verlor man allerdings wieder den Faden und es kam zu mehreren leichtsinnigen sowie unnötigen Ballverlusten, die teilweise in einfachen Tore für die Handballer aus der Flämingregion mündeten. Nach 30 Minuten stand ein 15:17 auf der Uhr und auf dem Spielprotokoll lediglich eine 2-Minuten Strafe für Tim Neitzel. Auch dies ist ein Indiz dafür, dass man sich zwar nichts schenkte, aber sicherlich nicht um jeden Preis den Angriff des Gegners gestört hat.

 

Nach der Pause wurde noch mal in der Defensive gewechselt und Nick Hagenau wurde mit der Bewachung des Tores betraut. Dies lag weniger an der Leistung der Torhüter sondern vielmehr an der Gelegenheit, dem jungen Nachwuchstalent Spielpraxis zu verschaffen. An Toren mangelte es dem Spiel nicht, an Spannung über weite Teile schon. Werder konnte den Abstand halten und sogar noch etwas ausbauen. Über die Stationen 19:20, 22:26 und 24:30 ging es zum 25:32-Endstand.

 

Rückblickend muss festgehalten werden, dass man die letzte Auswärtsreise erfolgreich gestalten konnte. Die Mannschaft bestätigte seine guten Auftritte unter der Regie von Dennis Bethke und es gab keine unnötige Härte in einer Partie ohne Relevanz für den Ausgang der Liga. Die Zeitstrafe für Tim Neitzel blieb die einzige der gesamten Partie. Dem (guten) Schiedsrichtergespann war es sogar noch möglich, eine Gelbe Karte zwei Minuten vor Ultimo zu verteilen.

 

Ein Dank geht an die knapp 50 Fans in der Halle. Insbesondere an die knapp 10 Werderaner, die eine gute Stimmung gemacht haben. Zudem bedankt sich die Mannschaft beim HV Luckenwalde 09 für das Freibier nach dem Spiel.

 

Mit Hinblick auf den nächsten Samstag heißt es noch einmal Kräfte zu mobilisieren: Seien es Fans sowie letzten Elan und Siegeswillen für unser letztes Saisonspiel gegen den MBSV Belzig. Wie aus sicherer Quelle zu erfahren war, wird Belzig wieder mit einem Fantross anreisen, um die Stimmung in der Halle am Ernst-Haeckel-Gymnasium an sich zu reißen. Wir hoffen, dass sich wieder eine Menge Zuschauer einfinden werden, um uns anzufeuern und die Atmosphäre ordentlich anzuheizen. Ziel ist es, die Saison mit einem Sieg abzuschließen, dem Trainer einen würdigen Abschied zu ermöglichen und im Anschluss gemeinsam eine, als Aufsteiger, beachtliche Saison zu feiern.

 

Werder spielte mit: N.Hagenau, S.Schmidt, M.Klemt - P.Neidel (4), J.Henschke (3), G.Grohmann (1), T.Neitzel (11), F.Henschke (3), C.Jeßen, R.Lowens (1), T.Hagenau (6), C.Müller (3), G.Kassin - D.Bethke


Pirates beim Werderaner Baumblütenumzug 2017

02.05.2017 |Pirates-Cheerleading|Text: M. Ulrich I Fotos: Jessica Gieseler

 

 

 

Unsere Cheerleader, die Pirates, haben den traditionellen Baumblütenumzug in Werder am Samstag einfach perfekt und unserem Verein wieder alle Ehre gemacht. Hier noch mal ein paar Impressionen ihrer Vorführung voller Kunststücke, Spaß und Freude. Danke, dass ihr da wart!


Vertragsverlängerungen

21.04.2017 |1. Männer|von Maria Ulrich I Foto: Werder Foto

Niko Harnge, Keeper Tom Göres und Laurent Terlunen stellen sich auch in der kommenden Saison in den Dienst von Grün-Weiß.

 

Coach Krause vertraut darauf, dass "Niko, wie auch schon in den Vorjahren, eine der tragenden Säulen sein wird. Sein Charakter und seine Ruhe, die auch auf die Mannschaft ausstrahlt, sind unheimlich wichtig. Mittlerweile ist er sogar der Dienstälteste im Team."

 

"Tom war als Keeper bereits in der Aufstiegssaison sehr bedeutend für uns. Sein Talent gepaart mit der nötigen Erfahrung über die nächsten Jahre werden ihn zu einem unentbehrlichen Torhüter machen.", weiß Krause sein Engagement und folglich seine Verlängerung zu schätzen.

 

Von Laurent verspricht man sich hingegen ebenso viel. Er fiel aber leider genau zum Zeitpunkt seines absolut höchsten Leistungsniveaus aus. "In der OSL wird er genügend Sicherheit und Spielzeit bekommen, um an diese Leistung erneut anzuknüpfen."

 

"Ich bin froh, dass wir alle 3 halten konnten und in der nächsten Saison wieder zusammen arbeiten werden." resümiert Sivio Krause. Spitze, dass ihr uns erhalten bleibt. Viel Erfolg und gut Holz, ihr 3! 


Kommende Saison: Vertragsverlängerungen

12.04.2017 |1. Männer|von Maria Ulrich I Foto: Werder Foto

Moritz Bruck und Robert Schütz (v.l.n.r.) bleiben auch in der kommenden Saison beim HV Grün-Weiß Werder.

 

Dass der Kader mit diesen beiden Stammspielern zum größten Teil bestehen bleibt, darüber freut sich auch Trainer Krause, wie zuletzt im aktuellsten Artikel der PNN zu lesen war.

 

"Roberts Stärken wie z. B. seine Schnelligkeit werden in Liga 4 möglicherweise mehr zur Geltung kommen und dabei helfen, uns weit oben in der Tabelle zu etablieren. Moritz schätze ich in der OSL als einen der stärksten 1:1-Spieler ein. Beide werden wichtige Bausteine beim Erreichen unserer Ziele sein."

 

Schön, dass ihr bleibt, Jungs. Viel Glück, alles Gute und maximale Erfolge!


Noch immer nicht zurück in der Erfolgsspur

11.04.2017 |Frauen|Text: C. Behrendt

Am vergangenen Samstag trafen unsere Grün-Weißen Damen auf den Tabellenzehnten HSG RSV Teltow/ Ruhlsdorf. Obwohl die Werderanerinnen als klare Favoriten ins Spiel gingen, konnten sie dieser Rolle von Anfang an nicht gerecht werden. Zwar stand die Werderaner Abwehr besonders zu Beginn des Spiels sehr kompakt und machte den Teltowern jegliches Durchdringen schwer, allerdings kam es durch viele technische Fehler und allgemeine Unsicherheiten immer wieder zu Ballverlusten, die die Teltow-Ruhlsdorfer konsequent ausnutzten und in Tore verwandelten. Durch diese deutlichen Defizite war es den Werderaner Frauen nicht möglich, sich deutlicher abzusetzen. Die erste Halbzeit endete entsprechend mit einem sehr knappen Vorsprung von 11:9 für die Gastgeber.

 
Leider verbesserte sich die Spielweise auch in der zweiten Halbzeit nicht signifikant, indes die Teltower immer mehr in Fahrt kamen. Die Werder-Frauen hatten nun auch im Angriff zunehmend Probleme, was dazu führte, dass während der gesamten zweiten Halbzeit insgesamt nur noch 8 Tore auf das Konto der Werderaninnen gingen. Es blieb weiterhin ein Kopf-an-Kopf- Rennen zwischen beiden Mannschaften. Kurz vor Schluss gelang es den Teltowern, in Führung zu gehen und diesen Vorsprung zu halten. Die Blütenstädterinnen schafften es nicht mehr, den Anschluss zu finden, womit das Spiel mit einem Endstand von 19:21 zugunsten der Teltow-Ruhlsdorfer ausfiel.

 

 

Die Werderanerinnen möchten den Eindruck dieses Spiels gern wieder wettmachen und nach einem spielfreien Wochenende am 30.04.2017 gegen den HV Luckenwalde 09 noch einmal ihr Können unter Beweis stellen. Alle Unterstützer der grün-weißen  Damen sind recht herzlich zum letzten Auswärtsspiel der Saison eingeladen.


Männliche B-Jugend wird Vizemeister

10.04.2017 |Männl. Jugend B|von Stefan Demuth I Fotos: Sylvia Göres

 

 

Unsere männliche B-Jugend um Trainer Max Borrmann hat ihre Spielsaison 2016/2017 erfolgreich abgeschlossen und ist bei der Kreismeisterschaft im Spielbezirk C Vizemeister geworden. Von Martin Decker, Vorsitzender des Handballverbands Mittelmark, haben sie am Samstag vor der Kulisse einer riesigen Fangemeinde ihre Silbermedaille und Glückwünsche empfangen. Congratulations!


Werder unterliegt im Brandenburg-Derby

10.04.2017 |1. Männer|Text: C. Drescher/ M. Ulrich|Fotos: Sylvia Göres

Seitdem der HV Grün-Weiß Werder in die 3. Liga-Nord aufgestiegen ist, gibt es nicht mehr nur das brandenburgische Kräftemessen zwischen dem VfL Potsdam und dem Oranienburger HC. Denn wenn Letzterer dann in der Baumblütenstadt gastiert, liegt besonders viel Spannung in der Luft, da OHC-Coach Christian Pahl selber einmal Trainer in Werder war. Überdies kennen sich viele Spieler beider Mannschaften untereinander, genossen teils dieselbe sportliche Ausbildung oder spielten sogar oft mit- und gegeneinander. Wenn all diese Faktoren nun also aufeinandertreffen, bedeutet es schlicht und ergreifend: It’s Derbytime! "Motivieren muss ich niemanden", so Werders Trainer Silvio Krause, denn "bei so einem Derby will niemand verlieren."

Die Oranienburger kommen mit viel Selbstvertrauen daher. Am vergangenen Wochenende fuhren sie nämlich einen deutlichen Heimsieg gegen den SV Beckdorf (34:24) ein. Damit stellten sie sogar einen neuen vereinsinternen Rekord der bisherigen Ligapunkte auf. Werder hingegen verlor zwar das letzte Spiel in Braunschweig, verkaufte sich aber teuer und ließ den Gastgeber erst in den letzten 2 Minuten der Partie davon ziehen (29:27).

 
Gleich zu Beginn der Partie setzt Werders Torhüter Tom Göres ein erstes Ausrufezeichen und hielt den ersten freien Wurf des im Zweikampf sehr starken David Saus. Nach 5 Minuten Spielzeit stand es erst 1:1, beide Abwehrformationen standen wie eine Mauer, doch nicht ohne Grund rangiert der OHC auf dem fünften Platz der Tabelle. Schnelle Pässe und ein gutes Auge führten zu wesentlich besseren Torchancen für die Gäste. Beide Teams erhöhten dann ihr Tempo und endlich trafen auch die Grün-Weißen wieder, denn zuvor konnte Tom Göres erneut glänzen und parierte sogar einen 7-Meter-Strafwurf. Vor ausverkaufter Kulisse in der Kesselgrund-Arena boten sich beide Kontrahenten ein spannendes Spiel. Aufgrund zweier unglücklicher Zeitstrafen für Werder gelang es Oranienburg zum Ende der ersten Hälfte unglücklicherweise eine 3-Tore-Führung auszubauen.


Solch ein Rückstand ist für Werder bekanntermaßen nichts Neues. Schon oft bewies man Charakterstärke und Kampfgeist, indem man immense Torrückstände in kürzester Zeit wettmachen konnte. Doch der OHC schaltete einen Gang hoch und überrannte die Grün-Weißen in den ersten 5 Minuten der zweiten Hälfte regelrecht, so dass auch ein Tom Göres diesen Turbo nicht im Alleingang stemmen konnte. Wenig Kontakt und Entschlossenheit im Zweikampf versetzte Werder sogleich in einen 9:16-Rückstand. Erst als Dominic Kehl von Oranienburg in der 49. Minute rot sah, rafften sich die Männer aus Werder noch einmal auf. Oranienburg hingegen behielt souverän die Nerven und ließ die Hausherren nur noch auf ein 19:24-Endergebnis heran kommen. Sichtlich enttäuscht, aber nicht unverdient, muss Werder auch dieses Derby als verloren verbuchen. Über einen langen Zeitraum hinweg hielten die Blütenstädter gut dagegen und konnten den OHC hin und wieder ärgern.

Ein großes Dankeschön an alle Fans, Besucher und die ca. 50 mitgereisten Anhänger aus Oranienburg, die lautstark für einen schönen Handballabend sorgten.


Grün-Weiß ab 01.04.17 mit eigener Geschäftsstelle

Seit dem 1. April 2017 aber präsentiert sich der Raum in der Adolf-Damaschke Straße 35-37 in Werder in einem neuen Gewand.

 

Frisch renoviert, neu eingerichtet und mit modernen Medienanschlüssen ausgerüstet strahlt dieser Raum nun eine willkommene Arbeitsatmosphäre aus.

 

Nach dem Willen des Vorstandes soll das Schmuckstück ab sofort die Funktion einer gut funktionierenden Geschäftsstelle übernehmen. Präsident Norbert Jäger freut sich und wünscht sich, dass sich diese Stätte zu einer zentralen Anlaufstelle für alle Mitglieder und ehrenamtlich tätigen Mitarbeiter des Vereins sowie auch insbesondere für Partner und Freunde des Handballsports und des Cheerleadings entwickelt.

 

Als Schnittstelle soll die neue Geschäftsstelle eine Einrichtung sein, die die Kommunikation und den Informationsaustausch innerhalb des Vereins, seiner Mitglieder, Übungsleiter, Schiedsrichter, Vorstandsmitglieder und anderen ehrenamtlich Tätigen vereinfacht. Die verbesserten Möglichkeiten zur Zusammenarbeit und die Nutzung einer professionellen Ausstattung sollen die Arbeit erleichtern und zugleich die Motivation auf Seiten aller Tätigen im Verein erhöhen.

 

Der Vorstand möchte sich in diesen Zusammenhang recht herzlich bei Uwe Daßler von „ZINSPARTNER“ bedanken, der nicht nur der Ideengeber war, dem Raum neues Leben einzuhauchen, sondern sich auch selbst beider Renovierung und Neueinrichtung der Geschäftsstelle an die Spitze gestellt hat.

 

Als Leiter der Geschäftsstelle hat der Vorstand Stefan Demuth eingesetzt. Über 5 Jahre hat er die Geschicke der Öffentlichkeitsarbeit im Verein organisiert, welche im vergangenen Jahr Maria Ulrich übernommen hat und erfolgreich weiterführt.  Auch  Lisa Weichenthal als FSJlerin wird, wenn sie nicht gerade in den Sporthallen bzw. anderswo operativ unterwegs ist, ihren Arbeitsplatz dort innehaben.

 

Nach einer kurzen Phase der Einarbeitung werden allen Vereinsmitgliedern und Partnern des Vereins Öffnungszeiten zur Verfügung stehen. Aber auch schon jetzt dient die Geschäftsstelle als Anlaufstelle für alle Fragen rund um den Sportverein und ist telefonisch unter der Telefon-Nr.: +49 (0) 3327 5703830 und per E-Mail auf info@handball-werder.de erreichbar.


Grüne Gang ohne Durchschlagskraft

03.04.2017 |Frauen|Text: P. Schemel

Die Werderanerinnen mussten sich am Sonntagnachmittag gegen die HSG Fredersdorf/ Petershagen geschlagen geben.

 

Keine der beiden Mannschaften schaffte es, sich im Laufe der Partie einen Vorsprung zu verschaffen geschweige denn Akzente zu setzen. Bei einem mageren Halbzeitstand von 6:7-Toren wurden die Seiten gewechselt. Die weiterhin unzureichende Leistung in Halbzeit 2 ließ keinen positiven Ausgang der Partie für die Werderanerinnen vermuten. Aufgrund der schlechten Chancenverwertung und zu geringem Druck Richtung Tor geriet die Grüne Gang gegen Ende der Partie in Rückstand, der nicht mehr wett gemacht werden konnte.

 

In der letzten Minute warfen die Gegner das 19:18 und sicherten sich damit die zwei Siegespunkte. Eine bittere und unnötige Niederlage für die Blütenstädterinnen!

 

Die Grüne Gang kann zwar trotz der Niederlage den zweiten Tabellenplatz verteidigen, aber die Aussicht auf Rang Eins rückt nun in noch weitere Ferne.

 

Vielen herzlichen Dank an alle mitgereisten Fans, die die Mädels wieder einmal lautstark unterstützt haben!!!

 

In den letzten drei Spielen der Saison wollen die Werderanerinnen zu alter Form zurückfinden. Los geht's am Samstag um 14 Uhr in der Sporthalle des Ernst-Haeckel-Gymnasiums gegen den Tabellenzehnten, die HSG RSV Teltow/ Ruhlsdorf.

 

Es spielten: Schmidt, Dörner, Stoschus (4), Fängler (2), Hamann, Umlauf (4/2), Stammel (1), Fechner, Weichenthal (4/1), Palm, Henschel (2), Glomm (1), Gratz


Dezimierten Trebbinern schwimmen Felle davon

28.03.2017 |2. Männer| MAZ von Fabian Stollin

Die Trebbiner Handballer verlieren bei Grün-Weiß Werder II 20:28. Eine unerwartet hohe Niederlage, die ihre Gründe hat.

 

Trebbin. Die Trebbiner Handballmänner haben ihr Auswärtsspiel bei der zweiten Vertretung des HV Grün-Weiß Werder am Samstagnachmittag überraschend deutlich 20:28 verloren. Ohne etatmäßigen Torhüter und ihren Toptorschützen Torsten Wagner schwanden die Kräfte der Clauertstädter nach dem 14:13-Halbzeitstand zusehends. „Heute hat es nicht für 60 Minuten gereicht“, ärgerte sich Spielmacher Arne Pfaender, „auch wenn das Ergebnis trotzdem nicht so hoch hätte ausfallen müssen.“

 

Im Ernst-Haeckel-Gymnasium der Blütenstadt kamen die Trebbiner, bei denen Marco Schirrmeister den weiterhin verletzten Jan Hilbert im Tor ersetzte, gut in die Partie. Mit einer stabilen 6:0-Abwehr gelang es den Gästen, die Aktionen der starken Grün-Weiß-Rückraumspieler um Toptorjäger Tim Neitzel (7 Tore) einzudämmen. Folgerichtig gingen die SC-Männer 4:1 in Führung. In der Folge spielten die Trebbiner ihre Angriffszüge nicht konsequent genug zu Ende, die Werderaner nahmen mit einigen Tempogegenstößen vor etwa 50 Zuschauern das Heft wieder in die Hand. Nicht optimales Rückzugsverhalten des SC trug seinen Teil zur 9:7-Führung der Heimsieben bei, hinzu kam Pfostenpech. Trotzdem hielt die dezimierte Sieben aus der Clauertstadt bis zum Pausenpfiff den Anschluss (13:14).

 

Die Felle schwammen den Gästen im zweiten Durchgang davon. Nach dem Stand von 15:14 folgte ein 6:0-Lauf der Grün-Weißen, die Trebbiner blieben zehn Minuten ohne eigenen Treffer. Mit zu wenig Druck versuchte der SC die kompakter stehende Werderaner Abwehr zu knacken, scheiterte jedoch öfters am starken HV-Schlussmann Stephan Schmidt.

Beim Stand von 21:16 verpassten die Clauertstädter mehrmals unglücklich die Chance, wieder auf vier oder drei Tore Rückstand zu verkürzen. Neuzugang Leon Rühlmann (3 Tore) scheiterte nach zuvor gelungenen Aktionen zweimal aus spitzem Winkel. Die Heimsieben brachte ihre Führung ohne Probleme über die Zeit und erhöhte zum Spielende noch auf 28:20. Ganze sieben erzielte Tore der Trebbiner sagen vieles über die Großzahl vergebener Chancen in Hälfte zwei aus, auch die Anzahl erzielter Treffer in der ganzen Partie sucht im SC-Archiv seinesgleichen.

 

Nach der Niederlage gegen den Tabellennachbarn rutschen die SC-Männer vorerst auf Platz fünf ab.


Werder triumphiert nach spannender Aufholjagd

28.03.2017 |1. Männer|Text: C. Drescher|Fotos: Sylvia Göres

Am vergangenen Samstagabend traf dänisch angehauchter Handball auf provinzielles Havelland. Der HV Grün-Weiß Werder empfing den DHK Flensborg, der zurzeit auf Platz 11 in der 3. Liga Nord über den Blütenstädtern liegt.

 

Werder verlor am Wochenende zuvor gegen den TSV Altenholz deutlich mit 18:37 und fing sich damit die höchste Pleite der Saison ein. Der DHK Flensborg hingegen reiste mit Selbstvertrauen an, gestärkt aus dem zuvor eingefahrenen Heimsieg gegen den SG VTB Altjührden. "Wir haben aus dem letzten Spiel noch etwas gut zu machen, vor allen den Fans gegenüber.", so Trainer Silvio Krause vor dem Anpfiff der Partie.

 

Den Start leicht verschlafen, geriet Werder gleich zu Beginn in einen 1:4-Rückstand, konnte diesen aber zügig ausgleichen. Ein hohes Tempo und ein körperbetontes Spiel bekamen die rund 150 Zuschauer in der Kesselgrund-Arena zu Gesicht. Dadurch entstanden auf beiden Seiten leichte Fehler, doch der DHK war der Heimmannschaft aus Werder immer eine Nasenlänge voraus. Gewohnt kämpferisch ließen sich die Grün-Weißen aber nicht abschütteln und brachten es auf einen Halbzeitstand von 12:14.

 

Doch leider erwischte Werder eine schwache Anfangsphase der zweiten Hälfte. Flensborg schaltete gleichzeitig einen Gang hoch und zog auf 15:20 davon. Dank lautstarker Unterstützung von der Tribune begann nun aber eine unglaubliche Aufholjagd: Tor um Tor arbeiteten sich die Männer aus der Havelstadt heran. In der 51. Spielminute führten die Hausherren dann zum ersten Mal in dieser Partie und erzielten das Tor zum 22:21. Nach diesem Wendepunkt gab Werder diese Führung nicht mehr ab und beendete das Kräftemessen mit einem 27:25. Verdient und voller Freunde behielt der Gastgeber Werder zwei wichtige Punkte zuhause und fuhr den insgesamt dritten Heimsieg der Saison ein. Um es aber in den Worten des Trainers Krause zu verdeutlichen: „Diesen Sieg haben wir uns heute verdient!". Auch der Headcoach des DHK Flensborg gab im Rahmen der Pressekonferenz an, "dass heute die Mannschaft mit dem größeren Willen zum Sieg gewonnen hat."

 

Wir möchten uns an dieser Stelle erneut bei unseren ohrenbetäubenden und lautstarken Fans bedanken. Dank euch war diese spannende Aufholjagd erst möglich. Damit ist auch die bittere Pleite gegen Altenholz fast schon wieder vergessen. Aber eben nur fast: Spätestens zum nächsten Auswärtsspiel am Samstag in Braunschweig, von denen man sich im letzten Jahr ebenfalls mit einem Remis trennte, müssen die Fäden in Werders Erster Männermannschaft wieder optimal zusammenlaufen.

 

Werder – Feuer!


Erfolgreiche Revanche gegen Falkensee

28.03.2017 |Frauen|Text: K. Stammel| Foto: Guido Henning

Am Nachmittag des 25. März 2017 trafen unsere Blütenstädterinnen in heimischer Halle auf die Damen vom HSV Falkensee 04, um sich den verlorenen Punkt im Hinspiel zurückzuholen.

 

Im Angriff konnten sie schon zu Beginn klare Treffer landen, mussten in der Abwehr dennoch einige kassieren. Die Falkensee-Ladies wussten ihren Kreis richtig einzusetzen. Dies ließ die Damen des HV GW Werder aber nicht zurückschrecken. Man stabilisierte sich in der Abwehr und auch unsere Keeperin zwischen den Pfosten wusste viele Torwürfe zu entschärfen. Die Grüne Gang baute nun ihren Vorsprung immer weiter aus und ging somit mit einer komfortablen Führung von 13:7 in die Halbzeit.

 

Nach einer aufbauenden Rede ging es in Halbzeit 2 gestärkt auf die Platte. Fortan wusste man in der Abwehr zu blocken und die Bälle im Angriff gezielt in die Ecke zu donnern. Hin und wieder half ein 7-Meter, um das sich Tor um Tor heranpirschende Team aus Falkensee auf Abstand zu halten. Letztlich konnten die Damen ihre verdienten 2 Punkte trotz sämtlicher nicht genutzter Torwurfchancen mit einem 23:18-Sieg zu Hause behalten und schauen mit Kampfgeist dem nächsten (Auswärts-)Spiel am kommenden Sonntag in der Fredersdorfer Halle entgegen!

 

Liebe Fans, JEDES verbleibende Spiel ist jetzt ein 1000-Prozent-Spiel im Kampf um die Ligakrone. Bitte packt eure Pauken und Trompeten ein und folgt uns auf die östliche Seite Berlins. Wir brauchen EUCH! Anpfiff: Sonntag, 2. April 2017 um 16:00 Uhr.

 

Es spielten: Dörner, K.; Schmidt, S.; Stoschus, M (3); Fängler, A. (1); Hamann,K. (1); Gratz, K. (2); Umlauf, K. (7/2); Stammel, K. (1); Weichenthal, L. (1); Schemel, P. (5); Griebel, M.; Seeger, I. (1); Henschel, K.; Glomm, St. (1)


Neuzugang für die 1.Männermannschaft: Stefan Darius

23.03.2017|1. Männer|Das Interview führte Maria Ulrich|Foto: Norbert Jäger

Stefan Darius hat vor einiger Zeit beim HV Grün-Weiß Werder einen 2-Jahres-Vertrag unterschrieben. Der junge Kreisspieler, der durch seinen Vater zum Handball kam, begann seine Karriere einst beim BSV 93 Magdeburg und ist diesem Sport bis heute beim SC Magdeburg als A-Jugendspieler treu geblieben. Wir haben ihn ganz persönlich gefragt, warum er seinen Weg nun mit und bei Grün-Weiß weitergehen will.

 

Stefan, erzähl doch mal: Warum Handball?

Mein Vater hat früher selbst gespielt und mich immer mitgenommen. Den Sport fand ich dann irgendwann einfach geil. Der BSV 93 Magdeburg war mein erster Verein, bei dem ich auch 7 Jahre lang blieb. Danach kam ich zum SC Magdeburg, bei dem ich sogar die Chance bekam, für 2 Männermannschaften aufzulaufen. Im ersten Jahr habe ich beim BSV gespielt und dieses Jahr gehe ich für den HV Rot-Weiß Straßfurt auf Torejagd.

 

Was zeichnet dich im Handballerischen aus? Welchen Zugewinn haben wir mit dir?

Zu meinen Stärken zählen meine sehr gute Deckungsarbeit und meine absolute Kampfbereitschaft.

 

Und was verschlägt dich nach Werder?

Ich möchte in Potsdam auf Lehramt studieren. Da kam das Angebot von Werder natürlich gerade richtig, um mit dem Handball weiter auf Kurs zu bleiben. Ich war erst ein paar Mal beim Training der Ersten Männermannschaft, aber ich habe bisher den Eindruck einer jungen Truppe mit viel Humor gewonnen.

 

Die Frage aller Fragen: Wie sieht’s mit dem Klassenerhalt aus? Können wir es schaffen? Für das Team ist der Klassenerhalt schwer, klar. Ich hoffe ganz stark, dass sie es dennoch schaffen. Für den Fall des Abstiegs möchte ich selbstverständlich wieder aufsteigen. 2 Jahre sind eine lange Zeit, in der viel passieren kann. Bei Grün-Weiß möchte ich mich auch unbedingt als Spieler verbessern und gut mit dem Team funktionieren.

 

Da du ja schon ein wenig Bundesliga-Luft in der A-Jugend schnuppern konntest, kannst du sicher ein paar Tipps für die Männermannschaft abgeben, damit es mit dem Siegen endlich besser klappt.

Das kann ich noch nicht richtig einschätzen. Sobald ich mir in der nächsten Saison etwas Spielpraxis und mit dem Team zusammen gearbeitet habe, werde ich das sicher auch besser beurteilen können. Wichtig ist jetzt agnz besonders, dass diese Mannschaft zusammen steht und bis zur letzten Minute kämpft – ganz egal, ob wir die Klasse halten können oder absteigen. Das macht keinen Unterschied!

 

Danke für dieses sympathische Interview, Stefan. Wir sind gespannt, wie du dich in der kommenden Saison mit dem HV Grün-Weiß Werder schlagen wirst und freuen uns auf spannende Spiele mit dir. Alles Gute und viel Erfolg in unseren Reihen. WERDER – FEUER!


Trotz klarer Niederlage in Rangsdorf bleibt Rennen um Meisterschaft weiter eng

20.03.2017 |Frauen|Text: Petra Schemel | Foto: Guido Henning

Der Spieltag hielt gleich mehrere Überraschungen für die Obststädterinnen bereit. Doch zu Beginn soll der Fokus auf dem Spiel der Grünen Gang (2.) gegen den Tabellennachbarn Rangsdorf (3.) am Samstagnachmittag liegen.

 

In den zurückliegenden Trainingseinheiten hatte man versucht, sich auf verschiedene Spielsituationen des Gegners einzustellen. Das Team aus der Blütenstadt war sich der Rangsdorfer Heimstärke durchaus bewusst. Von Minute 1 musste man also wach in Deckung und Angriff agieren.

 

Das Spiel begann eigentlich gar nicht schlecht. So ging man in relativ kurzer Spielzeit mit 0:2 in Führung. "Jeder Wurf ein Treffer" – so hätte es weiter gehen können. Doch nach kurzer Schläfrigkeit der Rangsdorferinnen fanden auch diese Girls nun ins Spiel und es entwickelte sich im Verlauf der ersten Halbzeit bis etwa zur 15. Minute ein enger Fight, bei dem Rangsdorf zuerst den Ausgleich zum 2:2 schaffte, dann leicht in Führung ging, aber Werder den Anschluss hielt. Ab etwa Minute 20 gab es dann den ersten kurzen Einbruch im Werderaner Spiel, was die Heimmannschaft nutzte, um den Grün-Weißen mit einigen Toren zu enteilen. Triftigster Grund dafür war insbesondere die vergleichsweise schwache Treffereffektivität (37% über das gesamte Spiel) bei Werderaner Torwürfen. Bis zur Halbzeit konnte man sich aber berappeln, so dass beide Teams mit einem 9:9 Unentschieden in die Pause gingen.

 

Wer von den abermals zahlreich angereisten Werderaner Fans hoffte, dass nun die Grüne Gang in Halbzeit 2 eine Torwurfrakete zünden würde, wurde bitter enttäuscht. Ganze 8 magere Tore brachten die Grün-Weißen im Rangsdorfer Tor unter. Die aggressive Deckungsarbeit der Heimmannschaft sowie eine Pechsträhne bei den Torwürfen der Gastmannschaft schwächten deren Glauben und Willen erheblich. So lief die Grüne Gang mehrfach einer 5-Tore Führung der Gastgeber hinterher. Weder die grüne Fan-Wand noch Spielerwechsel verhalfen dem Team zu der so dringend benötigten Initialzündung. Die Rückraumspielerinnen konnten ihre Wurfgewalt nicht frei entfalten. Auch im Konterspiel sowie von den Außenpositionen war man nicht so erfolgreich wie gewohnt und in den letzten Ligaspielen gezeigt. Rangsdorf machte es schlichtweg besser und warf 5 Tore mehr als Werder. So endete das Spiel mit einem verdienten 22:17-Sieg für den Tabellendritten.

 

Stand Samstagnachmittag 17:30 Uhr im Ligageschehen: Tabellenplatz 2 gehalten, aber a) mit nun -5 Punkten Rückstand und b) der Ligaprimus HSG Ahrensdorf/ Schenkenhorst liegt weiterhin mit 3 Punkten vorn.

 

Zuerst mussten sich die Ligaersten am Sonntag noch im Brandenburger Stahlkessel behaupten. Ein spannendes Spiel gegen den Tabellenachten SV 63 Brandenburg/ West mit verdientem positiven Ausgang für die Brandenburgerinnen (25:20) lässt die Grüne Gang von der Meisterschaft in der Oberliga weiter träumen.

 

Fazit: Sowohl Erster und Zweiter der Brandenburger Oberliga Frauen ließen Federn und verloren ihr jeweiliges Auswärtsspiel. Aber: Es bleibt weiter eng im Rennen um die Meisterschaft. Noch trennt Ahrensdorf und Werder ein Pünktchen voneinander. Der Kampf um die Krone ist also noch lange nicht entschieden!

 

Kommenden Samstag treten die Damen daheim gegen den HSV Falkensee 04 an. Hier möchte man in die Erfolgsspur zurückfinden und beide Punkte mitnehmen, nachdem man sich in der Hinspielrunde nur mit einem Unentschieden trennte. An solch einem langen Heimspieltag sind unsere Fans natürlich herzlich willkommen, denn die weibliche D-Jugend eröffnet am Vormittag, gefolgt von den Damen um 14:00 Uhr, Werder II um16:00 Uhr und der Ersten Männermannschaft um 19:00 Uhr.

 

Es spielten: Schmidt, S.; Dörner, K.; Stoschus, M.; Hamann, K. (1); Fängler, A. (2); Gratz, K. (5); Umlauf, K. (2); Weichenthal, L. (3/2); Glomm, St. (1); Schemel, P. (2); Seeger, I. (1); Griebel, M.; Stammel, K.


Erster Sieg in der Meisterrunde!

12.03.2017 |Männl. Jugend E|von Dirk Andres

Am Sonntag stand ein weiterer Spieltag in der Meisterrunde für unsere Jüngsten an.

Mit dem SV Blau-Weiß Wusterwitz und 1. VfL Potsdam II trafen wir auf die unmittelbaren Tabellennachbarn.

In der ersten Begegnung gegen Wusterwitz fanden unsere Jungs gut ins Spiel. Allerdings waren eine Ursache für wenige Treffer im Spiel unsere vergabenden Chancen beim Torabschluss. So lagen wir zur Halbzeit 4:3 zurück. Mit verbessertem Angriff wie auch mit guter Abwehrarbeit kämpfte sich unsere Mannschaft in der 2. Halbzeit zu einem 7:7 kurz vor Abpfiff heran. Dieses Resultat konnte dann dank einer hervorragenden Abwehr bis zum Schluss gehalten werden. Da war er, der erste Punkt der Meisterrunde.

Mit diesem Erfolg im Rücken gingen unsere Jungs engagiert ins zweite Spiel gegen den bis zu diesem Spieltag punktlosen 1. VfL Potsdam II. Allerdings hatten die Potsdamer im Spiel zuvor Ihren ersten Sieg eingefahren. Mit insbesondere offensiv mehr Energie und Präzision lagen wir zur Halbzeit 7:1 vorn. Diesen Vorsprung gaben unsere Jungs in der zweiten Halbzeit nicht mehr aus der Hand. Mit einem ungefährdeten 10:5 feierte unsere Mannschaft ihren ersten Sieg in der Meisterrunde! Herzlichen Glückwunsch zu diesem gelungenen Spieltag und Werder Feuer!


Klarer Heimsieg über den LHC Cottbus - die Welle rollt und rollt!

10.03.2017 |Frauen|Text: Maria Griebel | Foto: Guido Henning

Am 04.03.17 empfingen die Werderaner Frauen den Lausitzer HC Cottbus in der Sporthalle am Ernst-Haeckel-Gymnasiums. Gut gelaunt ging die Mannschaft von Steffen Scherping in die erste Halbzeit. Die gewonnenen Bälle durch die größtenteils starke Abwehr - ein wenig aufmerksamer hätte man bei Abprallern sein können - wollten die Damen des HV Grün-Weiß Werder durch schnelle Gegenstöße in Tore umwandeln, jedoch flogen die Bälle nicht in die Hände der flinken, nach vorne preschenden Spielerinnen, sondern landeten im  Aus. Diese Chance nutzten die Damen des Lausitzer HC Cottbus aus, sodass es in den ersten 20 Minuten ein Kopf-an-Kopf-Rennen der beiden Mannschaften gab. Die Werderanerinnen blieben hartnäckig im Spiel und gewannen an Stärke und Sicherheit und wandelten die Bälle zunehmend in Tore um. Motiviert und ehrgeizig ging die Grüne Gang in die zweite Halbzeit und konnte sich deutlich von dem Lausitzer HC Cottbus absetzen. Auch wenn es dem Gäste-Team noch einmal gelang bis auf zwischenzeitlich 4 Tore heranzukommen, da sich im Angriff der Werderanerinnen einige Unkonzentriertheiten beim Abspiel und Abschluss einschlichen, gewannen die Damen gegen den Lausitzer HC Cottbus  am Ende deutlich mit 33:23.

 

Wir bedanken uns für die lautstarke und unüberhörbare Kulisse und freuen uns auf das kommende Spiel gegen den SV Lok Rangsdorf am 18.03. um 15:30 Uhr in der Erwin-Benke-Sporthalle in Rangsdorf.

 

Es spielten: Dörner; Schmidt; Stoschus (4); Hamann (2); Fängler (3); Gratz (7); Umlauf (3/3); Weichenthal (2); Schemel (1); Griebel; Seeger (5); Glomm (2); Wille (5); Stammel