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Mitgliederversammlung 2017

 

Sehr geehrtes Mitglied,

 

unsere diesjährige ordentliche Mitgliederversammlung findet am 29.06.17 um 19:00 Uhr (Einlass: 18:30 Uhr) im Hotel zur Insel, Am Markt 6 in 14542 Werder, statt.

 

Auf der Tagesordnung stehen folgende Themen:

 

1. Begrüßung durch den Vorstandsvorsitzenden

2. Eröffnung der Mitgliederversammlung

3. Feststellung der ordnungsgemäßen Einladung

4. Feststellung der Beschlussfähigkeit

5. Genehmigung der Tagesordnung

6. Jahresbericht des Vorstsands für das abgelaufene Kalenderjahr

und die Vereinsziele für das kommende Jahr

7. Finanzbericht des Schatzmeisters

8. Aussprache über die Berichte

9. Aussprache über die satzungsgemäß gestellten Anträge

10. Verschiedenes/ Sonstiges

11. Schlusswort des Präsidenten

 

Um zahlreiches und pünktliches Erscheinen wird gebeten.

 

Mit freundlichen Grüßen

Der Vorstand des HV Grün-Weiß Werder


Trainingsauftakt der 1. und 2. Frauenmannschaft

06.06.2017 |1. und 2. Frauen|von M. Ulrich

In dieser Woche war es soweit: Das Erste Frauenteam, das nach dem Aufstieg in der kommenden Saison in der Ostsee-Spree-Oberliga wieder nach den Sternen greifen will, tat sich in dieser Woche mit der neu formierten 2. Frauenmannschaft, welches ab sofort in der Kreisliga antritt, zusammen, um das erste gemeinsame Training zu bestreiten.

 

24 Ladies waren anwesend, um ein paar Tests und Athletiktraining durch Athletiktrainer Jan Wiesner zu absolvieren. Trainer Scherping prognostiziert, "dass sich noch alle deutlich steigern müssen. Es waren aber alle total fleißig bei der Sache!"

 

Klasse, Mädels. Dann kann beim ersten Turnier in Magdeburg heute ja nichts mehr schiefgehen, oder?


Danksagung

24.05.2017 |von S Demuth/ M. Ulrich

Großer Dank gebührt...

 

... den vielen Fans, insbesondere dem Team der Trommler und den Anhängern der Grünen Gang unserer Frauenmannschaft, den Schiedsrichtern des Vereins, der Familie Simon für Auf- und Abbau, Vereinsmitgliedern, die an Spieltagen die Wettkampfleitung übernommen haben und als Wischer und Ordner tätig waren, Techniker Reiner Kockro, Hallensprecher Heiko Wendt, Tageskasse Helmut Michaelis, Layouter des Spieltagheftes Carsten Wolff, Spieltagsverantwortlicher Ralf Haase, Fans, die auch als Ordner, wie Hopfi und Sebastian Lack, zur Stellen waren, Getränke- und Imbissversorgung Mario Müller und sein Team, Fanverkauf Kati und Olaf Ahrens, Hallenwart Heiko Zemlin und Jan Moltkau, allen Trainern des Vereins, allen Mannschaftsbetreuern (bei den Nachwuchsmannschaften häufig Eltern), Physiotherapeuten, generell vielne Eltern als Helfer in vielen kleinen und großen Angelegenheiten z.B. auch in der Funktion als Kraftfahrer, den Fotografen Sylvia Göres, Guido Henning und in der Hinrunde Heiko Roth, allen Vorstandsmitgliedern und Mitgliedern des erweiterten Vorstandes, Sponsoren und Unterstützern und all denjenigen, die wir hier vergessen haben.

Ohne euch wäre diese Saison nicht möglich gewesen!

 

Wir wünschen euch einen tollen, erholsamen Sommer!


Martin B. besteht Schiedsrichterprüfung

24.05.2017 |2. Männer|von M. Ulrich

 

 

Martin aus der Zweiten Männermannschaft hat die Schiedsrichterprüfung mit Bravur bestanden. Stark! An dieser Stelle möchten wir dir die allerbesten Glückwünsche im Namen des Vereins aussprechen und wünschen dir in deiner Tätigkeit als Handball-Schiedsrichter IMMER nur richtige Entscheidungen


Sommerfest des HV Grün-Weiß Werder am 20.05.17

21.05.2017 |Text und Fotos: M. Ulrich

Das Sommerfest der Handballabteilung des HV Grün-Weiß Werder fand auch in diesem Jahr bei bestem Wetter großen Anklang. Der Nachwuchs konnte sich ab 15 Uhr an allerhand Aktiiviäten erfreuen. Eigens dafür hatte der Verein nämlich gesorgt und ein Rundum-Wohlfühlpaket gestellt: Auf einer Hüpfburg, beim Bogenschießen, am "Schokokuss-Katapult", beim Ballspielen und sogar im kühlen Nass des Strandbad Werder konnten sich die Kleinen vollends austoben und vergnügen. Auch an einer großen Auswahl an Leckereien, die dank der Eltern unserer Kleinen und vom Verein gestellt den Weg ins Strandbad und in die Bäuche unserer Besucher fanden, sollte es nicht fehlen. Um 17 Uhr ließ es sich unser Vorstandsvorsitzender Norbert Jäger dann Seite an Seite mit Stefan Demuth, unserem Geschäftsstellenleiter, nicht nehmen, den Grill anzuwerfen, um schmackhafte Bratwürste und Steaks zur Stärkung zu reichen. Pünktlich dazu waren dann auch die Erwachsenen unserer Handball-Teams zur Stelle und ließen es sich bei einem kühlen Getränk, Gegrilltem und einem Plausch auf dem sonnenüberfluteten Steg beim allerschönstem Sonnenunteruntergang noch einmal so richtig gut gehen. Bis 21:30 Uhr war das Gelächter vieler unserer Vereinsmitglieder, Kinder und Spieler zu hören. Danke für dieses schöne und gemütliche Fest, das die Handballfamillie zum Ende einer turbulenten Saison noch einmal zusammenbringen sollte.

 

An dieser Stelle sei allen Helfern, Organisatoren und Mitwirkenden ein großer Dank für die Unterstützung, den Auf- und Abbau sowie für Verpflegung jeglicher Art ausgesprochen. Ohne euch wäre das nicht möglich gewesen! Danke und bis im nächsten Jahr!

 

Euer HV Grün-Weiß Werder


Zwote bestätigt Heimstärke und gestaltet Saisonabschluss erfolgreich

15.05.2017 |2. Männer|von M. Klemt

Die erste Verbandsligasaison der Zwoten endete mit einem Heimspielkracher. Die Ansetzung lautete HV Grün-Weiß Werder II gegen den MBSV Belzig. Kenner des mittelmärkischen Handballs werden sich noch an die denkwürdige Partie vor 2 Jahren erinnern: Auch hier hieß die Ansetzung am letzten Spieltag HV Grün-Weiß Werder II gegen MBSV Belzig – mit dem Unterschied, dass diese Begegnung damals in der Landesliga Mitte ausgetragen wurde und es um die Ligakrone sowie den damit verbundenen Aufstieg in die Verbandsliga ging. Das Spiel war damals an Spannung kaum zu überbieten; zum Schluss jedoch mit dem bitteren Ende für die Jungs aus Werder. Belzig ist auch dafür bekannt, eine treue Anhängerschaft zu halten, die für eine gute Stimmung abseits des Feldes sorgen. Im Hinspiel konnten die Männer um Dennis Bethke bereits vor gefüllter Belziger Halle beweisen, dass sie den Handballern aus dem Kurort mit dem Heilbad gewachsen sind.

 

Belzig hielt, was im Vorfeld „versprochen” wurde und reiste mit einem Fantross an. Die Blütenstädter konnten mal wieder mit einer für die Liga vergleichsweise vollen Halle und guten Kulisse aufwarten. Das Spiel sollte also noch einmal vor vollem Haus stattfinden. Die Bethke‑Schützlinge blickten mit einem lachenden und einem weinenden Auge auf das Spiel. Dies merkte man auch im Vorfeld der Erwärmung in der Kabine. Man schaut auf eine beachtliche Saison voller Höhen und Tiefen zurück. Man war sich sicher, einen Tabellenplatz im oberen Bereich zu erringen. Wenn alles gut ging, war unter Umständen sogar Platz 3 möglich. Für einen Aufsteiger der mit einigen Unwegsamkeiten zu kämpfen hatte, ist das mehr als beachtlich. Die Kehrseite der Medaille war der feststehende Abgang zweier Leistungsträger sowie der Trainer. Also hieß es vor dem Spiel kurz die Tränendrüse zusammen zu drücken und vor den applaudierenden Zuschauern vier Leute zu verabschieden. Es verlassen mit Tim Neitzel (wechselt zu HSG Ahrensdorf/Schenkenhorst in die Brandenburgliga), Gregor Grohmann (Verein noch nicht bekannt) zwei langjährige, wichtige Spieler die Mannschaft. Der mitten in der Saison spontan eingesprungene Coach Dennis Bethke braucht nach vielen, vielen leistungsorientierten sowie intensiven Handballer‑Jahren Zeit für sich und seine Familie (eigentlich wollte er schon diese Saison kürzer treten). Außerdem wurde Toni Steglich in einem würdigen Rahmen verabschiedet. Toni hat der Mannschaft über eine lange Zeit die Treue gehalten und auch als sein Körper ihm immer wieder signalisierte, kürzer zu treten, ignorierte er dies und sprang in die Bresche. Mit seinen Leistungen hat er auch einen Anteil daran, wo die Mannschaft heute steht. Auch wenn er diese Saison nicht Teil des Spielbetriebes sein konnte, war er stets im Zuschauerraum zu sehen. Leider muss Toni die Handballschuhe nun endgültig an den Nagel hängen. Wir wünschen den vieren alles Gute - sportlich (bei den beiden „Brandenburgern”) wie auch im privaten Bereich. Natürlich seid ihr bei allen Spielen der Zweiten immer gerne gesehen.

 

Nach der Verabschiedung der Spieler und des Trainers, hieß es „voller Fokus auf das Spiel”. Es war den Werderanern anzumerken, dass man unbedingt gewinnen will. Zum Entsetzen unseres Rückraumschützen Tim Neitzel wurde dieser sofort von Belzig in Manndeckung genommen. Dies war dem Scouting der Belziger in der Vorwoche (bei Luckenwalde) geschuldet, denn hier stach Tim durch seine 11 Treffer hervor. Es entwickelte sich ein munterer Schlagabtausch, bei dem sich keine Mannschaft deutlich absetzen konnte.

 

Ab dem 1:2 übernahm Belzig das Vorlegen der Tore. Bis Werder nach der ersten Auszeit auf 8:8 ausgleichen konnte, von hier an war es an den Blütenstädtern, vorzulegen. Das letzte Tor der 1. Halbzeit wurde durch die Werderander Handballer erzielt, es ging dadurch mit einem 12:11 in die Kabinen. Dennis Bethke und Silvio Krause fanden ruhige, aber angemessene Worte für das Team um die Marschrichtung für die zweite Hälfte klar zu machen. Die Kabine beider Mannschaften lagen direkt nebeneinander, somit wurden die Grün-Weißen durch die „Kampfschreie” der Belziger nur so angestachelt.

 

Es wurde auch zu Beginn der zweiten Hälfte der Partie gehalten, was beide Mannschaften bereits zu Beginn versprachen. Der muntere Toraustausch ging ohne nennenswerte Führung einer Mannschaft weiter voran und Belzig war sogar in der Lage, sich erneut in Front zu bringen. Die Führung der Belziger zum 16:17 sollte aber die letzte Führung der Gäste im restlichen Spielverlauf bleiben. Die Hausherren besannen sich auf ihre Stärken und setzten sich Tor um Tor ab. Als „Knackpunkt” der Partie kann der 3-Torelauf auf 21:18 gewertet werden. Während Werder immer wieder zu einfachen Toren kam, fiel es den Belzigern schwer, die Struktur in ihrem Angriff beizubehalten. Dies war sicher auch der dünnen Personaldecke geschuldet. Durch überhastete Angriffsaktionen gelang es der Werderaner Defensive Ballverluste zu provozieren. Die Bälle, die in dieser Phase den Weg auf das Tor der Grün-Weißen fanden, wurden mit Masse von Stephan Schmidt entschärft. All dies führte dazu, dass Werder zu schnellen Toren durch Konter kam. Als der Schlusspfiff ertönte, löste sich die Anspannung aller Akteure in der Farbe der Blütenstadt und man erblickte ein 26:20 auf der Anzeigetafel.

 

Dieser letzte Sieg beendete eine Saison, an die man sich durchaus erinnern wird. HV Grün´-Weiß Werder II steht somit in der Abschlusstabelle auf Platz 4. Allen Beteiligten wünschen wir eine erholsame „Cool Down”-Phase - blickt auf das Erreichte voller Freude zurück, denn diese Saison war nicht nur aufgrund des gestiegenen Niveaus eine Herausforderung für die gesamte Mannschaft! Seid stolz auf euch und darauf, ein Teil dieser Truppe zu sein!

 

Wir danken den zahlreichen Fans für die Stimmung und fortwährende Unterstützung von den Rängen.

 

Werder spielte mit: S.Schmidt, M.Klemt - M.Bormann (2), J.Henschke (2), G.Grohmann (3), T.Neitzel (5), F.Henschke, C.Pankow, P.Mahns (1), S.Krause (4), R.Lowens (3), T.Hagenau (4), C.Müller (2), G.Kassin - D.Bethke, M.Ziegler, P.Neidel, H.Wascher


Keeper-Neuzugang: Martin Pfefferkorn

10.05.2017 |1. Männer|Text M. Ulrich I Foto: Homepage Grünheider SV

Martin Pfefferkorn (zuletzt beim Lud­wigsfelder HC und Grünheider SV) kommt als neuer Torhüter nach Wer­der. Der 26-jährige Leipziger ersetzt Tom Lessig, der den Verein als ge­bürtiger Werderaner und geschätzter Torhüter nach langjähriger Spielzeit im grün-weißen Gewand verlässt. „Martin ist ein polarisierender Typ und super Torwart mit Strahlkraft in Berlin/Brandenburg. Im ersten halben Jahr hat er menschlich und sportlich bereits einen guten und ausgegliche­nen Eindruck hinterlassen. Mit ihm, Tom Göres und Matthias Petsch haben wir hoffentlich ein harmonisierendes und unschlagbares Torhüter-Trio bei­sammen.“, gibt Max Ziegler auf Nachfrage zur Keeper-Situation zufrieden zu Protokoll

 

Martin, warum hast du dich für Werder entschieden? Was erwartet dich bei uns?

"Den Leistungsgedanken und das Umfeld des Vereins sehe ich als optimale Grundlage für eine erfolgreiche Zukunft. Schaue ich mir die positiv verrück­ten Fans an, die den Verein unglaublich unterstützen, freue ich mich auf eine schöne Spielzeit und bin mir sicher, dass ich diesem Team auch viele schöne Momente zurückgeben kann. Das Wichtigste ist für mich, endlich zu 100% in einem Verein anzukommen, Fuß zu fassen und sie langfristig zu unterstüt­zen."

 

In diesem Sinne - herzlich willkommen und nagel die Pfosten in der nächs­ten Saison ordentlich zu!

 

Mit Hendrik Retschlag, Laszlo Ujvari, Ranko Dzolic und Stefan Darius (wir be­richteten) freuen wir uns ebenfalls auf vielversprechende Spieler-Neuzugän­ge, frische Ideen und spannende Partien!


Letztes Heimspiel gegen Henstedt in Liga 3 verloren

09.05.2017 |1. Männer|Text M. Ulrich I Fotos: Sylvia Göres

Das war's. Schluss, aus, vorbei. Liga 3, die Saison, das letzte Heimspiel gegen den HSG NORD HU und auch für viele Spieler, die sich nun in die ewige Liste der Ehemaligen einreihen, ging heute eine spannende, erste, aber vorerst auch letzte Ära in der Profi-Liga zu Ende.
 
Die Vorzeichen standen von Anfang nicht auf Sieg gegen den potenziellen Zweitligaausteiger. Mit 27:37 hat sich bestätigt, was sich im Verlauf der Saison allmählich abzeichnete: Die Konkurrenz war zu groß und das Glück nicht auf unserer Seite. In Halbzeit 1 hat der Gast sich nicht unbedingt mit Ruhm bekleckert (16:19), die letzten 30 Minuten waren jedoch hart umkämpft und unsere Gäste zogen verdientermaßen nach und nach davon.
 
Allzu lang wollen wir nicht darauf herumkauen, uns vielmehr in Gedanken von denjenigen verabschieden, die bald neue Wege gehen, die begrüßen, die nächste Saison neuen Wind in den Verein bringen und uns bei denen bedanken, die immer da sind - die, die unseren Handball im Hintergrund möglich machen, hart daran arbeiten, dass wir in eurem Gedächtnis bleiben und Erinnerungen schaffen. Die, die man nicht sieht. Ehrenamtliche, Mitglieder und Anhänger des Werderaner Handballs. Allen voran unsere HERZBLUT-FANS, an deren Treue wir uns Spiel um Spiel erfreuen konnten - ihr seid es, für die wir demnächst wieder wie ein Phönix aus der Asche emporsteigen werden. In der OSL. Ihr werdet sehen.
 
Danke für alles.
 
Eure Erste

Abschied aus Liga 3

09.05.2017 |1. Männer|Text M. Ulrich I Fotos: Sylvia Göres

Bilder eines letzten Drittliga-Spiels, eines Abschieds daheim gegen die HSG NORD HU. Gönnt euch noch ein letztes Mal einen Blick in das Album der letzten Heimspiel-Partie sowie der Verabschiedung der Spieler. Wir haben verloren, aber am Ende des Tages war diese Niederlage nicht mehr von besonderer Bedeutung...

 

Sylvia, danke für dein großes Engagement über den Verlauf einer turbulenten und einzigartigen Saison. Du bist wohl eine der wenigen, die abgesehen von den Spielern, bei einem Großteil der Begegnungen anwesend war - und immer den Fotoapparat zur Hand hattest, wenn sich die Grün-Weißen wieder einmal duellieren sollten. Ob in Freud in Leid, daheim, auswärts, bei Sieg oder Niederlage. Du warst zur Stelle und hast unvergessliche Momente für die Nachwelt festgehalten! DANKE!


Ein wertvolles Abenteuer

08.05.2017 |1. Männer|PNN von Tobias Gutsche

Sie haben es gewagt - und nicht bereut: Trotz des Drittliga-Abstiegs nehmen die Handballer des HV Grün-Weiß Werder viel Positives mit in die Ostsee-Spree-Oberliga. In der wird der Werderaner Verein nächste Saison zweifach vertreten sein.

 

Dass der HV Grün-Weiß Werder ein Verein mit viel Charme ist, wurde am Samstagabend zum Saisonabschluss in der 3. Handball-Liga Nord noch mal eindrücklich bewiesen. Während der letzten Augenblicke der Heimpartie gegen die HSG Norderstedt/Henstedt-Ulzburg gab es auf den Rängen stehende Ovationen der Zuschauer. Das Team wurde gefeiert. Obwohl es 27:37 (16:19) verlor. Obwohl es direkt wieder abgestiegen ist. Aber die Grün-Weißen wussten – vorgestern wie auch die gesamte Saison über – eben mit viel Herzblut und Engagement zu begeistern, was honoriert wurde.

 

Daher ließ es sich die Mannschaft nach dem Match auch nicht nehmen, für die Unterstützung Danke zu sagen. In Form eines Transparents, auf dem in grüner Farbe geschrieben stand: „Von unseren Erstligafans können die anderen Teams nur träumen.“ Die Anhängerschaft des Clubs – ein lautstarkes, leidenschaftliches und loyales Völkchen – hatte seinerseits eine Nachricht per Schriftzug gen Mannschaft gerichtet: „Egal ob Liga 3 oder 4, Werder wir stehen hinter dir.“

 

Doppelt so viele Punkte hätte es gebraucht

Wie in einem Fahrstuhl sind die Blütenstädter zwischen diesen beiden Spielebenen hin- und zurückgependelt. Als sich vor einem Jahr abgezeichnet hatte, dass der Sprung in die Drittklassigkeit geschafft werden könnte, wurden viele Überlegungen angestellt, ob das Abenteuer tatsächlich eingegangen werden sollte. Sie wagten es. „Und das war es wert“, sagte Trainer Silvio Krause. „Für alle war das eine ganz, ganz tolle Erfahrung. Wir durften erleben, welch hohes Niveau schon in der dritten Liga herrscht.“ Aber: „Wir mussten uns auch eingestehen, dass wir noch ein gutes Stück davon weg sind, dort vollends mitzuhalten.“ Elf Punkte hat der von vielen Verletzungssorgen geplagte Tabellenvorletzte in der Saison gesammelt, doppelt so viele wären für den Nichtabstieg nötig gewesen. Ein immenser Abstand, schlichtweg ein Klassenunterschied, der nun wieder hergestellt wird.

 

Nichtsdestotrotz bleibt aus dem Jahr, in dem rund Dreiviertel der Spiele verloren wurden, viel Positives zurück. Zum Beispiel schöne Erinnerungen. Daran, dass es gelungen war, dreimal zu Hause und einmal in der Fremde als Sieger vom Feld zu gehen, zudem zwei Heim- und ein Auswärtsremis zu ergattern. „Auch strukturell haben wir als Verein einen Schritt nach vorne gemacht“, meinte Krause. „Und sportlich sowieso. Wir nehmen vor allem viel Härte mit in die Ostsee-Spree-Oberliga."

 

Auch Werders Frauen werden Oberligist

Dort möchten die Werderaner nächste Saison in der Spitzengruppe mitmischen und können bei diesem Vorhaben weitestgehend auf den bisherigen Kader bauen. Allerdings fallen auch wichtige Säulen weg. Wie Florian Schugardt und Nils Jürschke, die beide ihre Karrieren beenden, sowie der zum VfL Potsdam wechselnde Robin Huntz. „Wir verlieren einige Typen, die die Mannschaft emotional auf und neben dem Platz geführt haben. Jetzt haben andere die Aufgabe, in diese Rolle reinzuwachsen“, erklärte Coach Krause. Norbert Jäger zeigte sich diesbezüglich optimistisch. Der Präsident des auch nach dem Drittligavorstoß bodenständig gebliebenen, realistisch denkenden und authentisch agierenden HV Grün-Weiß Werder lobte die Qualität sowie den Charakter des Teams – das lasse für die Zukunft hoffen.

 

Diese spielt sich vorerst in der Liga zwischen Ostseeküste und Spreegebiet ab. Aber nicht nur für die Werderaner Männer, die unter anderem auf den frisch gebackenen Brandenburgmeister HSG RSV Teltow/Ruhlsdorf treffen werden. Sondern auch für die Grün-Weiß-Frauen. Sie dürfen als Zweitplatzierte der Brandenburgliga rauf in die vierte Spielklasse, wo Handball-Werder demnächst also doppelt seinen Charme verbreiten wird.


Co-Trainer-Wechsel in der kommenden Saison

05.05.2017 |1. Männer|Text M. Ulrich I Foto: Werder Foto

Max Ziegler, Co-Coach der Ersten Männermannschaft, zieht sich leider auch aus dem Handball-Geschäft der ehemaligen Drittligisten zurück. In einem persönlichen Statement beschreibt Headcoach Silvio Krause noch einmal Max Zieglers Wichtigkeit und Alleinstellungsmerkmal:

 

„Max ist letztlich ein Urgestein dieses Vereins und war bis auf einen kurzen Abstecher ein durchgehend „Grün-Weißer“. Das ist es jedoch nicht, wofür ich ihm so dankbar bin, sondern aufgrund seiner Offenheit, Ehrlichkeit plus seines Talents in der Lage ist, Sachverhalte sachlich, neutral und extrem gut zu verpacken – speziell im Umgang mit seinen Mitmenschen. Ich hätte mir gewünscht, ihn halten zu können, aber das Berufliche gepaart mit viel Zeitaufwand beim Handball lässt dann kaum noch private Zeit und Luft übrig. Von daher kann ich seinen Entschluss verstehen. Man sieht sich aber immer zweimal im Leben!“

 

Als neuer Assistenz-Coach wird Max Borrmann, ursprünglich Athletik-Trainer der Werderaner Mannen, in der OSL eingesetzt. Zukünftig wird er aber auch weiterhin mit den sportlichen und athletischen Belangen der Jungtruppe betraut sein.

 

Er erzählt uns, dass er sich sehr auf seine neue Rolle freut. "Für mich bedeutet das aber keine besonders große Aufgabenumstellung, da ich schon seit 2 Jahren im Trainergespann integriert bin, jetzt nur noch etwas mehr Verantwortung erhalte. Wir wussten schon vor geraumer Zeit, dass Max Z. uns verlässt. Irgendwann fragte man mich, ob ich mir nicht vorstellen könnte, seinen Posten zu übernehmen. Nach weiteren Gesprächen im Verein und mit dem Trainer stand die Entscheidung dann fest. Ich freue mich auf eine spannende Saison in der OSL!“

 

Wir sagen „Hallo und Tschüss Max!". Alles Gute für euch beide – mit und ohne Grün-Weiß. Macht das Beste draus und bleibt wie ihr seid!


Verabschiedungen/Abgänge 1. Männermannschaft

05.05.2017 |1. Männer|Text M. Ulrich I Foto: Werder Foto

Schmerzliche Verluste: Mit Robin Huntz, der nach 6 Jahren Grün-Weiß-Karriere zum 1. VfL Potsdam wechselt (wir berichteten) und Florian Schugardt, der als erfahrener und erfolgreicher Kapitän der Ersten Männermannschaft galt, mit dem Handball jetzt aber endgültig Schluss macht, verlieren wir 2 bedeutende Stammspieler. Fabio Pastor, der schon im Januar seinen Vertrag auflöste, und Nils Jürschke beenden ihre aktiven Handball-Karrieren ebenfalls. Tom Lessig, gebürtiger Werderaner, langzeitiger und treuergebener Keeper der Blütenstädter, verlässt den Verein. Ein weiteres Vereinsengagement außerhalb von Werder ist nicht ausgeschlossen. Joe Boede spielt in der nächsten Saison in Potsdam und Yannick Schindel beim OHC (MAZ-Berichte).

 

Max Ziegler hat uns dazu ein paar O-Töne geliefert, die es in sich haben:

 

„Schade, dass Nils aufgrund seiner Verletzungsserie nie richtig in Gang gekommen ist und nur wenige Spiele bestreiten konnte. Menschlich ist er ein super Typ und auch hinter den Kulissen eines Spiels war er für das Team extrem präsent. Leider traf vordergründig sein Körper die Entscheidung, dem Handball endgültig den Rücken zu kehren.“

 

„Joe ist ein talentierter Außen, der sicherlich das Zeug dazu hat, in der 3. Liga zu spielen. Der Wechsel zum VfL Potsdam ist ein wenig aus Mangel an Alternativen auf Seiten der Potsdamer entstanden. Meines Erachtens kommt der Wechsel zu den Potsdamer Adlern zu früh.“

 

„Tom war immer ein toller Torwart, der sich lange in den Dienst unseres Vereins (auch außerhalb des Sports bei der Gestaltung und Pflege unserer Vereins-Homepage) gestellt hat. Dafür gebührt ihm großer Dank. Er hat uns im Winter über seine Entscheidung informiert, woraufhin wir mit Martin Pfefferkorn dann einen passablen Ersatz verpflichten konnten. Sollte Tom sich dazu entschließen, seine Karriere weiterzuführen, dann kann sich die empfangende Mannschaft darauf freuen, einen Torhüter im absoluten Drittliga-Format zu erhalten."

 

„Flo ist unser Kapitän und Freund. Neben seinen unbestreitbar sportlichen Qualitäten ist er vor allem ein Riesenmensch Er warf sich für die Mannschaft immer in die Bresche, ist durchweg zuverlässig und jederzeit loyal. Nach mehr als 20 Jahren leistungsorientiertem Handball ist es ihm endlich vergönnt, die Handballschuhe an den Nagel zu hängen und die Freizeit mit seiner Frau, seinem Garten und der Bowling-Liga zu verbringen.“

 

Mit einem lachenden und weinenden Auge sehen wir diesem schweren Abschied entgegen. Dankbarkeit ist gar kein Ausdruck für die geile Zeit, die wir mit euch verleben, mit euch mitfiebern konnten.


Alles Glück dieser Erde auf eurem weiteren Weg und b
is ganz bald, ihr Verrückten. Wir werden euch vermissen!


Zwote in Luckenwalde erfolgreich

03.05.2017 |2. Männer|von M. Klemt

Die letzte Auswärtsreise der Saison 2016/2017 war auch gleichzeitig das letzte Auswärtsspiel unter Trainer Dennis Bethke.

 

Die Spieler aus der Baumblütenstadt traten nach mehrwöchiger Spielpause beim HV Luckenwalde 09 an. Dies sollte das 2. Duell an diesem Tag sein, in dem es „HV Luckenwalde 09 gegen HV Grün-Weiß Werder“ hieß. Vor dem Männerspiel bestritten die Damen ihre Brandenburgliga-Partie und gewannen diese mit 14:31. Herzlichen Glückwunsch an dieser Stelle.

 

Dass die Saison in ihren letzten Zügen liegt, hat man im Vorfeld und während der Partie sichtlich gespürt. Mit einem geschwächten (13 Spieler, davon 3 Torhüter), aber nicht minder motivierten Kader schlugen die Blütenstädter in der Fläminghalle auf. Die Erwärmung verlief gemächlich und generell war zwar Spannung zu spüren, ein Feuer der Euphorie brannte allerdings noch nicht. Der Beginn der Partie gestaltete sich entsprechend ruhig und beiden Mannschaften gelang es, einfache Tore zu erzielen.

 

Nach einiger Zeit stand die Defensive der Grün-Weißen etwas besser und es gelang ihnen, sich leicht abzusetzen. Nach der Auszeit der Gastgeber verlor man allerdings wieder den Faden und es kam zu mehreren leichtsinnigen sowie unnötigen Ballverlusten, die teilweise in einfachen Tore für die Handballer aus der Flämingregion mündeten. Nach 30 Minuten stand ein 15:17 auf der Uhr und auf dem Spielprotokoll lediglich eine 2-Minuten Strafe für Tim Neitzel. Auch dies ist ein Indiz dafür, dass man sich zwar nichts schenkte, aber sicherlich nicht um jeden Preis den Angriff des Gegners gestört hat.

 

Nach der Pause wurde noch mal in der Defensive gewechselt und Nick Hagenau wurde mit der Bewachung des Tores betraut. Dies lag weniger an der Leistung der Torhüter sondern vielmehr an der Gelegenheit, dem jungen Nachwuchstalent Spielpraxis zu verschaffen. An Toren mangelte es dem Spiel nicht, an Spannung über weite Teile schon. Werder konnte den Abstand halten und sogar noch etwas ausbauen. Über die Stationen 19:20, 22:26 und 24:30 ging es zum 25:32-Endstand.

 

Rückblickend muss festgehalten werden, dass man die letzte Auswärtsreise erfolgreich gestalten konnte. Die Mannschaft bestätigte seine guten Auftritte unter der Regie von Dennis Bethke und es gab keine unnötige Härte in einer Partie ohne Relevanz für den Ausgang der Liga. Die Zeitstrafe für Tim Neitzel blieb die einzige der gesamten Partie. Dem (guten) Schiedsrichtergespann war es sogar noch möglich, eine Gelbe Karte zwei Minuten vor Ultimo zu verteilen.

 

Ein Dank geht an die knapp 50 Fans in der Halle. Insbesondere an die knapp 10 Werderaner, die eine gute Stimmung gemacht haben. Zudem bedankt sich die Mannschaft beim HV Luckenwalde 09 für das Freibier nach dem Spiel.

 

Mit Hinblick auf den nächsten Samstag heißt es noch einmal Kräfte zu mobilisieren: Seien es Fans sowie letzten Elan und Siegeswillen für unser letztes Saisonspiel gegen den MBSV Belzig. Wie aus sicherer Quelle zu erfahren war, wird Belzig wieder mit einem Fantross anreisen, um die Stimmung in der Halle am Ernst-Haeckel-Gymnasium an sich zu reißen. Wir hoffen, dass sich wieder eine Menge Zuschauer einfinden werden, um uns anzufeuern und die Atmosphäre ordentlich anzuheizen. Ziel ist es, die Saison mit einem Sieg abzuschließen, dem Trainer einen würdigen Abschied zu ermöglichen und im Anschluss gemeinsam eine, als Aufsteiger, beachtliche Saison zu feiern.

 

Werder spielte mit: N.Hagenau, S.Schmidt, M.Klemt - P.Neidel (4), J.Henschke (3), G.Grohmann (1), T.Neitzel (11), F.Henschke (3), C.Jeßen, R.Lowens (1), T.Hagenau (6), C.Müller (3), G.Kassin - D.Bethke


Sieg im letzten Auswärtsspiel: Vizemeisterschaft gesichert!

02.05.2017 |Frauen|von P. Schemel

Am vergangenen Sonntagnachmittag, den 30. April 2017, traf das Werderaner Damenteam zu ungewöhnlich früher Zeit um 14:00 Uhr in ihrem letzten Auswärtsspiel der Brandenburger Oberliga-Saison auf den Gastgeber HV Luckenwalde 09, die durch Auflösung ihrer Mannschaft nach Saisonabschluss heute auch ihr letztes Heimspiel bestreiten würden.

 

Die Marschroute des Trainergespanns wurde klar und deutlich formuliert – 2 Punkte sollten her, um dem Heimteam ihren Abschied nicht allzu leicht zu machen! Schließlich spielte man (als Tabellenzweite) gegen das Tabellenschlusslicht und noch eine unerwartete, nicht zu rechtfertigende, Niederlage oder ein schlechtes Spiel würde man auf keinen Fall anstreben.

 

Anfangs benötigten die Grün-Weißen noch etwas Zeit, um in Gang zu kommen. Zwar stand die Deckung, dennoch agierte man im Angriff manchmal noch etwas hastig und schloss mit übereilten Torwürfen ab. Zudem wollte auch der Ball nicht so präzise von Hand zu Hand wandern. Nach etwa 15 gespielten Minuten hatte man sich dann aber gefunden und konnte bis zur Halbzeit eine komfortable Führung herausspielen.

 

Genauso konzentriert wie am Ende von Durchgang 1 wollte das Team die zweite Halbzeit bespielen. Dennoch bewegte man sich ähnlich hektisch und ungenau im Angriff und Fehler häuften sich, so dass die Luckenwalderinnen um einige Tore herankommen konnten. In dieser Phase muss jedoch unsere "Neue" Laura Mattern hervorgehoben werden, die ihre wenigen Torchancen verwandelte und ein sehenswertes Anspiel an unsere Kreisposition ablieferte, die diesen Ball sogleich verwandeln konnte. In den letzten 10 Minuten zündeten die Werderanerinnen noch einmal ihre Tormaschine und schafften letztlich einen ungefährdeten 14:31-Auswärtssieg.

 

Mit diesem guten Gefühl im Gepäck trat das Team am Sonntagnachmittag die Heimreise an. Es dankt allen an- und mitgereisten Fans, Familien und Freunden.

 

Am kommenden Sonntag spielt die Grün-Weiße Gang im letzten Saisonspiel daheim gegen die Zwote des MTV Altlandsberg II. Verabschieden möchte man sich mit einer furiosen Spielleistung, um den Saisonabschluss gebührend zu feiern.

 

Wir hoffen, viele unserer Fans am Sonntag um 16 Uhr in der Sporthalle am Ernst-Haeckel-Gymnasium in Werder (Havel) begrüßen zu können.

 

Es spielten: Dörner, Schmidt, Stoschus (6); Fängler (6); Gratz (1); Mattern (2); Hahmann (3); Weichenthal (1); Schemel (7); Palm (1); Henschel (3); Glomm (1)


Eine Frage der Ehre

02.05.2017 |1. Männer|von C. Drescher/ M. Ulrich

Vergangenes Wochenende war ein ganz besonderes für die Havelstadt Werder (und dessen Handballfans). Denn während die neue Baumblütenkönigin gekürt wurde und das zweitgrößte Volksfest Deutschlands in den Startlöchern stand, machten sich die Männer vom HV Grün-Weiß Werder auf dem Weg zu ihrem letzten Auswärtsspiel der Saison und gleichzeitig der 3. Liga. Der SV Beckdorf (derzeitig Tabellenschlusslicht) sollte der letzte Auswärts-Kontrahent sein. Würden die Werderaner verlieren, würde man durch den direkten Vergleich mit Beckdorf zum Saisonende vermutlich noch auf dem undankbaren letzten Platz landen. Genau das gedachten aber Trainer sowie Spieler tunlichst zu verhindern. Es war das Duell der Kellergiganten – typischerweise ein Spiel um die Ehre. Obwohl der SV Beckdorf in der Tabelle zwar unter dem HV Grün-Weiß Werder rangiert, ging das Hinspiel zu Hause deutlich und zurecht verloren. Um also auswärts gewinnen zu können, musste Werder diesmal ein völlig anderes Gesicht zeigen, um gegen die heimstarken Beckdorfer zu bestehen.

 

"Ab der ersten Minute war der Fokus da", so Tobias Frank, der derzeit an einem Kreuzbandriss laboriert. Die Mannschaft zeigte eine sichtlich verbesserte Körpersprache als noch zuvor gegen die Youngsters aus Magdeburg. Durch ein konzentriertes Aufbauspiel erzielte man viele leichte Tore, doch es gelang den Werderanern nicht, sich einen deutlichen Vorsprung zu erarbeiten. In einem bisweilen sehr ausgeglichenem Spiel trennten sich beide Mannschaften deshalb mit einem 14:14-Pausenstand.

 

In der zweiten Hälfte der Partie nagelte der frisch eingewechselte Torhüter Mathias Petsch das eigene Tor förmlich zu. Daraufhin erspielten sich die Werderaner einen kleinen Vorsprung von 17:22 in der 40. Spielminute. Der zwischenzeitlichen Freude über mehrere Tore Vorsprung zum Trotz, kämpfte Beckdorf buchstäblich bis zum Umfallen und führte sogar erstmalig 10 Minuten vor Schluss mit 26:25. Jetzt war wieder alles offen, doch durch eine starke Teamleistung und einen gut aufgelegten Torhüter fiel das letzte Tor zugunsten der Werderaner zum 28:29-Endstand.

 

Ein besonders prägnantes Ausrufezeichen setzt dabei Robin Huntz, der Werder ganze 13 Tore bescherte, in der nächsten Saison aber zum anderen Havelufer, zum VfL Potsdam, wechselt und als bärenstarker Tor-Garant folglich wegfällt. Nichtsdestotrotz gewinnt die Havelstadt nicht nur zwei wichtige Punkte gegen den Tabellennachbarn, sondern errang den ersten Auswärtssieg der Saison in der dritten Liga. Der Abstieg in die Ostsee-Spree-Liga war zwar besiegelt, doch dieser erste und zugleich letzte Auswärtserfolg in Liga 3 war von enormer Bedeutung für die Mannen um Krause/Ziegler.

 

Im Hinblick auf das letzte Drittliga-Heimspiel gegen die HSG HU Nord am Samstag, um 19:00 Uhr, hoffen wir auf eine volle Hütte, schönen Handball und einen ehrenhaften Abschlusssieg. Denn längst wissen wir: Im grün-weißen Trikot der Brandenburger ist nichts unmöglich!

 

Werder - Feuer!


Pirates beim Werderaner Baumblütenumzug 2017

02.05.2017 |Pirates-Cheerleading|Text: M. Ulrich I Fotos: Jessica Gieseler

 

 

 

Unsere Cheerleader, die Pirates, haben den traditionellen Baumblütenumzug in Werder am Samstag einfach perfekt und unserem Verein wieder alle Ehre gemacht. Hier noch mal ein paar Impressionen ihrer Vorführung voller Kunststücke, Spaß und Freude. Danke, dass ihr da wart!


Zweite Männermannschaft sucht neuen Trainer

Alfred Gíslason, Ljubomir Vranjes oder Noka Serdarušić? Die brauchen wir nicht. Was wir aber brauchen, ist jemanden, der eine bunte und humorvolle Truppe aus Rückraumshootern, 100%-Außen, Mittelmannassen und Fliegenfängern übernehmen möchte. 

Die Zwote sucht nach Ablauf dieser Saison einen engagierten Trainer, der die Mannschaft durch die Vorbereitung ...und kommende Saison führt. Schickt uns einfach eine Nachricht hier bei Facebook.

Werder Zwei - Feuer frei!

Teilen, Weitersagen und Weiterleiten erwünscht! DANKE!

 


Werder mit ernüchternder Leistung

22.04.2017 |1. Männer|von Maria Ulrich I Foto: Sylvia Göres

Am vergangenen Freitag gastierte der Drittligist des HV Grün-Weiß Werder beim SC Magdeburg 2, den sogenannten "Youngsters". Ein Konkurrent, der zu Beginn der Saison noch in Schlagweite zu verweilen schien, zumal Werder zu Hause mit 34:28 den ersten Hinrunden-Sieg der Saison gegen diese Jungtruppe einfuhr. Die Youngsters hingegen haben sich in der Rückrunde deutlich gesteigert und mehr Punkte eingefahren als Werder. Trotzdem eine machbare Aufgabe, so glaubte man. Da Werder (15. Tabellenplatz) auf dem Papier schon abgestiegen war, konnten die Blütenstädter frei auf spielen und noch etwas für das eigene Punktekonto tun. Schließlich galt es, den SV Beckdorf (16. Tabellenplatz) hinter bzw. unter sich zu lassen.

 

In Magdeburg konnte Werder auch sogleich an die gute Leistung aus dem vorangegangenen Spiel gegen Hamburg anknüpfen. Mit breiter Brust gingen die Grün-Weißen mit 1:2 in Führung. Allerdings sollte es bei dieser ersten und letzten Führung dieses Kräftemessen bleiben. Die Youngsters erspielten sich gute Wurfmöglichkeiten, besonders die Nummer 3 der Magdeburger lochte in kürzester Zeit immer wieder in das Netz von Werder ein. In dieser Phase war die eigene Abwehr schlichtweg zu passiv, so dass die Hausherren sich nach 12 Minuten einen Vorsprung von 3 Toren (9:6) erspielen konnten. Ungenaue Abschlüsse und leichte technische Fehler führten folglich dazu, dass die Magdeburger immer weiter davon flogen. Diese wussten ihre Chancen konsequenter zu nutzen und bauten die Führung zum Halbzeitstand auf 21:15 aus.

 

Auch Hamburg schien zur Halbzeit damals uneinholbar zu sein, doch kämpfte man sich kurz vor Spielende Tor um Tor fast bis zu einem Unentschieden heran. In dieser Situation sind die Werderaner wohl am stärksten und gefährlichsten zu bewerten. Wenn man augenscheinlich weit abgeschlagen vom Gegner war, so bewies man immer wieder auf’s Neue Moral und Kampfgeist. Eine heimische Zeitung betitelte dies einmal mit dem Begriff "Moralmonster". Im Stich ließ es uns dann doch, das so hochgelobte Moralmonster. Magdeburg überrannte die Werderaner zu Beginn der zweiten Halbzeit dann förmlich. In der 45. Minute stand es 31:20 und Werder blieben nur noch Mittel zur schnellen Schadensbegrenzung. Trainer Silvio Krause nahm sodann seine letzte Auszeit und versuchte seine Männer auf die letzten Minuten einzustimmen. Schlussendlich verloren die Grün-Weißen in Magdeburg mit 38:26. Das Ergebnis spiegelt nicht die sonst so moralisch und kämpferisch starke Truppe aus Werder wider, die Niederlage aber geht zu Recht in Ordnung.

 

Vor den rund 500 Zuschauern waren die Magdeburger heute spielerisch deutlich besser. Wir beglückwünschen die Youngsters zu diesen wichtigen Punkten im Abstiegskampf. Ein kleiner Wermutstropfen sind unsere 30 mitgereisten verrückten Fans, die bis zur letzten Sekunde lautstark Stimmung für uns gemacht haben. Vielen Dank, ihr seid Spitze!


Vertragsverlängerungen

21.04.2017 |1. Männer|von Maria Ulrich I Foto: Werder Foto

Niko Harnge, Keeper Tom Göres und Laurent Terlunen stellen sich auch in der kommenden Saison in den Dienst von Grün-Weiß.

 

Coach Krause vertraut darauf, dass "Niko, wie auch schon in den Vorjahren, eine der tragenden Säulen sein wird. Sein Charakter und seine Ruhe, die auch auf die Mannschaft ausstrahlt, sind unheimlich wichtig. Mittlerweile ist er sogar der Dienstälteste im Team."

 

"Tom war als Keeper bereits in der Aufstiegssaison sehr bedeutend für uns. Sein Talent gepaart mit der nötigen Erfahrung über die nächsten Jahre werden ihn zu einem unentbehrlichen Torhüter machen.", weiß Krause sein Engagement und folglich seine Verlängerung zu schätzen.

 

Von Laurent verspricht man sich hingegen ebenso viel. Er fiel aber leider genau zum Zeitpunkt seines absolut höchsten Leistungsniveaus aus. "In der OSL wird er genügend Sicherheit und Spielzeit bekommen, um an diese Leistung erneut anzuknüpfen."

 

"Ich bin froh, dass wir alle 3 halten konnten und in der nächsten Saison wieder zusammen arbeiten werden." resümiert Sivio Krause. Spitze, dass ihr uns erhalten bleibt. Viel Erfolg und gut Holz, ihr 3! 


Ein "Nordderby" der besonderen Art

18.04.2017 |1. Männer|von C. Drescher/ M. Ulrich

Wie der Norddeutsche Rundfunk im Vorfeld bereits angekündigte, reisten unsere Männer vom HV Grün-Weiß Werder vergangenen Samstag zum "berühmt berüchtigten" Nordderby beim Hamburger SV an. Das Amüsante an dieser Begegnung: Wenn Hamburg gegen Bremen spielt, ist das grundsätzlich nur im Fußball möglich. Im Handball jedoch nicht, denn da treffen Werderaner aus Brandenburg auf Hanseaten aus Hamburg. Begrüßt wurden wir mit einer typisch norddeutschen Wettermischung aus Sonne und Regen und einer vollbesetzten Halle von knapp 2500 Zuschauern – eine Wahnsinnskulisse. Da Werder die 3. Liga verlassen wird, ist solch ein Auswärtsspiel beim fast überlebensgroßen HSV ein besonderes und schönes Erlebnis, das man zum Ende der Saison gern noch mitnimmt. Jetzt zählen nur noch Momente, Willensstärke, Spielpraxis und der Kampf um Respekt und Anerkennung

Sodann muss der Schalter auch umgelegt werden, denn den Nordlichtern sollen die Eier nicht ohne Müh ins Nest gelegt werden. "Wir können frei aufspielen und haben nichts mehr zu verlieren. So etwas macht gefährlich", beschreibt Trainer Krause die momentane Ausgangslage seiner Jungtruppe. Zwar gingen die Hausherren gleich mit dem ersten Tor der Partie in Führung, aber Werder hielt gut dagegen und blieb hartnäckig an Hamburgs Fersen. Hinsichtlich der aktuellsten Regeländerungen der laufenden Saison ist es durchaus erlaubt, den Torwart für einen siebten Feldspieler auszuwechseln. Mit dieser Taktik spielten die Werderaner zeitweise auf und schafften somit eine Überzahl im Angriff. Dies barg aber auch ein hohes Risiko, denn leichte Fehler oder ein Ballverlust bedeuten in der Regel schnelle Gegentore. Brandenburg wurde diese Taktik das ein oder andere Mal zum Verhängnis – über die gesamte Spielzeit sollte sich dieser Clou aber als höchst weise herausstellen. Nach zwei aufeinander folgenden Zeitstrafen gegen die Gäste aus Werder konnte der HSV eine 3-Tore-Führung aufbauen und diese sogar bis zur Halbzeit auf 19:14 erhöhen.

 

Zu Beginn der zweiten Halbzeit spielten die Hamburger stark auf. Werder verpasste seine Chancen und musste ein 24:18 in der 42. Spielminute hinnehmen. Der Sieg der Hanseaten scheint nun nur noch eine Frage der Zeit zu sein. Aber Werder mobilisierte noch einmal alle Kräfte und nagelte das eigene Tor förmlich zu. Tor um Tor konnten die Blütenstädter aufholen und glichen mit einem 25:24 fast aus. Doch leider sollte uns ein Sieg in Hamburg in vergönnt sein, denn sie befreiten sich alsbald aus der misslichen Lage, behielten ihre blütenreine weiße Heimweste und beendeten die spannende Partie mit 28:25. Hamburg hat sich diesen Sieg verdient, kam aber zum Ende der Spielzeit dank gewohnt kämpferischer Werderaner und des ständigen Durchwechselns zwischen A-Jugend- und Stammspielern der Hamburger in Bredouille

Wir bedanken uns bei dem HSV für diese unglaublich schöne Spielkulisse und drücken für einen möglichen Relegationsplatz zum Aufstieg in die zweite Bundesliga die Daumen. Großer Dank gilt auch unseren mitgereisten Fans samt Trommel und denjenigen, die auf eigene Faust angereist waren, um ihre Jungakteure aus der Blütenstadt anzufeuern. Es bleibt zu hoffen, dass es Werder irgendwann erneut vergönnt sein wird, zum Nordderby zwischen Hamburg und Werder ("Bremen") anzureisen.

 
Werder – Feuer!


Kommende Saison: Vertragsverlängerungen

12.04.2017 |1. Männer|von Maria Ulrich I Foto: Werder Foto

Moritz Bruck und Robert Schütz (v.l.n.r.) bleiben auch in der kommenden Saison beim HV Grün-Weiß Werder.

 

Dass der Kader mit diesen beiden Stammspielern zum größten Teil bestehen bleibt, darüber freut sich auch Trainer Krause, wie zuletzt im aktuellsten Artikel der PNN zu lesen war.

 

"Roberts Stärken wie z. B. seine Schnelligkeit werden in Liga 4 möglicherweise mehr zur Geltung kommen und dabei helfen, uns weit oben in der Tabelle zu etablieren. Moritz schätze ich in der OSL als einen der stärksten 1:1-Spieler ein. Beide werden wichtige Bausteine beim Erreichen unserer Ziele sein."

 

Schön, dass ihr bleibt, Jungs. Viel Glück, alles Gute und maximale Erfolge!


Der Moment und das Morgen

11.04.2017 |1. Männer|PNN von Tobias Gutsche I Foto: Sylvia Göres

Aus der 3. Liga müssen die Handballer des HV Grün-Weiß Werder absteigen. Das steht nach der Niederlage gegen den Oranienburger HC, bei der sich auch zwei Werderaner Sieger nennen durften, fest. Nun möchte Grün-Weiß die verbliebene Drittligazeit zum Genießen und Vorbereiten nutzen.

 

Seelisch und moralisch waren sie beim HV Grün-Weiß Werder bereits längst auf das eingestellt, was am Samstagabend zur Gewissheit wurde. Nach der 19:24 (7:10)-Heimniederlage gegen den Oranienburger HC steht nun offiziell fest, dass der Aufsteiger den direkten Weg zurück von der 3. Handball-Liga Nord in die Ostsee-Spree-Oberliga antreten muss. Der Tabellenvorletzte kann in den vier noch ausstehenden Saisonpartien keinen Nichtabstiegsplatz mehr erreichen. „Es war uns schon eine ganze Weile klar, dass es so kommen wird“, sagte Trainer Silvio Krause. „So ehrlich muss man dann auch sich selbst gegenüber sein.“

 

Und daher liefen die Planungen für die nächste Saison vollends auf die Oberligateilnahme hinaus. „Wir werden eine starke Mannschaft haben“, glaubt Krause, der sich mit den Werderanern in einer für Absteiger durchaus ungewöhnlichen Situation wiederfindet. Denn: Der aktuelle Kader wird zum großen Teil erhalten bleiben. Lediglich fünf Abgänge sind sicher: Top-Torschütze Robin Huntz und Linksaußen Joe Boede wechseln zum VfL Potsdam, Kreisläufer Yannick Schindel schließt sich Oranienburg an, Kapitän Florian Schugardt und Rückraumakteur Nils Jürschke beenden ihre aktive Handballkarriere. „Beim Rest ist weitestgehend der Verbleib bei uns in Sack und Tüten. Ein, zwei Leute wollen wir noch neu dazuholen“, berichtete der Coach. Von der sofortigen Rückkehr in die Drittklassigkeit spricht Silvio Krause zunächst nicht, er schürt aber eine recht hohe Erwartungshaltung: „Vielen Absteigern ging es so, dass sie dann im Mittelfeld rumgehangen haben oder irgendwo völlig in der Versenkung verschwunden sind. Das soll bei uns anders sein. Wir wollen oben mitspielen.“

 

Werders Probleme: Offensivmangel und Schwächephasen 

Der Blick geht in der Blütenstadt also voraus. Aber das bedeutet keineswegs, dass die Grün-Weißen ihre aktuelle Saison locker ausklingen lassen. Vielmehr möchten sie die verbliebene Zeit auf höherem Niveau effektiv nutzen. „Das sind alles super Vorbereitungsspiele für die nächste Saison, bessere kannst du gar nicht haben. Daher schenken wir nichts her, sondern werden immer alles geben“, sagte Krause. Neben den spielerischen Entwicklungsmöglichkeiten haben die restlichen Saisonduelle aber auch einen emotionalen Wert, wie Werders Assistenzcoach Max Ziegler erklärte: „Es geht darum, Momente mitzunehmen.“ Es gilt das Dasein in Deutschlands dritthöchster Spielklasse zu genießen. Zum Beispiel, wenn man am Samstag beim früheren Champions-League-Sieger HSV Hamburg antreten darf, zu dessen Heimspielen diese Saison im Schnitt 3340 Zuschauer kamen. „Das wird noch mal ein schönes Erlebnis“, sagte Silvio Krause, dessen Mannschaft danach noch beim SC Magdeburg II und SV Beckdorf gastiert, ehe am 6. Mai zum Abschluss die HSG Norderstedt/Henstedt-Ulzburg auf der Werderaner Platte erwartet wird.

 

Als sich dort vorgestern der HV Grün-Weiß und Oranienburger HC gegenüberstanden, wurde als Spiegelbild der gesamten Saison ersichtlich, warum es für die Gastgeber nicht zum Klassenerhalt gereicht hat. Vor allem wegen zwei Problemen, die sie stets begleiteten: mangelnde Durchschlagskraft in der Offensive und zu ausgeprägte Schwächephasen. Durchschnittlich nur rund 23 eigene Treffer pro Partie sind Liga-Negativwert – gegen den OHC, das abwehrstärkste Team der Liga (im Schnitt etwa 24 Gegentore), biss sich die Mannschaft von der Havel besonders stark die Zähne aus. Zudem machte ein halbzeitübergreifender Lauf von 0:7 Toren – aus 7:8 wurde 7:15 – viel bei den bis dato gut mithaltenden Hausherren zunichte. Mit einem solch komfortablen Vorsprung im Rücken fiel es dann dem fünftplatzierten OHC, der die beste Saison seiner Vereinshistorie spielt, leicht, den Auswärtssieg einzufahren. Für Chefcoach Christian Pahl und seinen Assistenten Matthias Lessig war dies allerdings ein gefühlter Heimerfolg. Beide wohnen in Werder. Pahl war Vorgänger von Silvio Krause als Grün-Weiß-Trainer.


Noch immer nicht zurück in der Erfolgsspur

11.04.2017 |Frauen|Text: C. Behrendt

Am vergangenen Samstag trafen unsere Grün-Weißen Damen auf den Tabellenzehnten HSG RSV Teltow/ Ruhlsdorf. Obwohl die Werderanerinnen als klare Favoriten ins Spiel gingen, konnten sie dieser Rolle von Anfang an nicht gerecht werden. Zwar stand die Werderaner Abwehr besonders zu Beginn des Spiels sehr kompakt und machte den Teltowern jegliches Durchdringen schwer, allerdings kam es durch viele technische Fehler und allgemeine Unsicherheiten immer wieder zu Ballverlusten, die die Teltow-Ruhlsdorfer konsequent ausnutzten und in Tore verwandelten. Durch diese deutlichen Defizite war es den Werderaner Frauen nicht möglich, sich deutlicher abzusetzen. Die erste Halbzeit endete entsprechend mit einem sehr knappen Vorsprung von 11:9 für die Gastgeber.

 
Leider verbesserte sich die Spielweise auch in der zweiten Halbzeit nicht signifikant, indes die Teltower immer mehr in Fahrt kamen. Die Werder-Frauen hatten nun auch im Angriff zunehmend Probleme, was dazu führte, dass während der gesamten zweiten Halbzeit insgesamt nur noch 8 Tore auf das Konto der Werderaninnen gingen. Es blieb weiterhin ein Kopf-an-Kopf- Rennen zwischen beiden Mannschaften. Kurz vor Schluss gelang es den Teltowern, in Führung zu gehen und diesen Vorsprung zu halten. Die Blütenstädterinnen schafften es nicht mehr, den Anschluss zu finden, womit das Spiel mit einem Endstand von 19:21 zugunsten der Teltow-Ruhlsdorfer ausfiel.

 

 

Die Werderanerinnen möchten den Eindruck dieses Spiels gern wieder wettmachen und nach einem spielfreien Wochenende am 30.04.2017 gegen den HV Luckenwalde 09 noch einmal ihr Können unter Beweis stellen. Alle Unterstützer der grün-weißen  Damen sind recht herzlich zum letzten Auswärtsspiel der Saison eingeladen.


Männliche B-Jugend wird Vizemeister

10.04.2017 |Männl. Jugend B|von Stefan Demuth I Fotos: Sylvia Göres

 

 

Unsere männliche B-Jugend um Trainer Max Borrmann hat ihre Spielsaison 2016/2017 erfolgreich abgeschlossen und ist bei der Kreismeisterschaft im Spielbezirk C Vizemeister geworden. Von Martin Decker, Vorsitzender des Handballverbands Mittelmark, haben sie am Samstag vor der Kulisse einer riesigen Fangemeinde ihre Silbermedaille und Glückwünsche empfangen. Congratulations!


Werder unterliegt im Brandenburg-Derby

10.04.2017 |1. Männer|Text: C. Drescher/ M. Ulrich|Fotos: Sylvia Göres

Seitdem der HV Grün-Weiß Werder in die 3. Liga-Nord aufgestiegen ist, gibt es nicht mehr nur das brandenburgische Kräftemessen zwischen dem VfL Potsdam und dem Oranienburger HC. Denn wenn Letzterer dann in der Baumblütenstadt gastiert, liegt besonders viel Spannung in der Luft, da OHC-Coach Christian Pahl selber einmal Trainer in Werder war. Überdies kennen sich viele Spieler beider Mannschaften untereinander, genossen teils dieselbe sportliche Ausbildung oder spielten sogar oft mit- und gegeneinander. Wenn all diese Faktoren nun also aufeinandertreffen, bedeutet es schlicht und ergreifend: It’s Derbytime! "Motivieren muss ich niemanden", so Werders Trainer Silvio Krause, denn "bei so einem Derby will niemand verlieren."

Die Oranienburger kommen mit viel Selbstvertrauen daher. Am vergangenen Wochenende fuhren sie nämlich einen deutlichen Heimsieg gegen den SV Beckdorf (34:24) ein. Damit stellten sie sogar einen neuen vereinsinternen Rekord der bisherigen Ligapunkte auf. Werder hingegen verlor zwar das letzte Spiel in Braunschweig, verkaufte sich aber teuer und ließ den Gastgeber erst in den letzten 2 Minuten der Partie davon ziehen (29:27).

 
Gleich zu Beginn der Partie setzt Werders Torhüter Tom Göres ein erstes Ausrufezeichen und hielt den ersten freien Wurf des im Zweikampf sehr starken David Saus. Nach 5 Minuten Spielzeit stand es erst 1:1, beide Abwehrformationen standen wie eine Mauer, doch nicht ohne Grund rangiert der OHC auf dem fünften Platz der Tabelle. Schnelle Pässe und ein gutes Auge führten zu wesentlich besseren Torchancen für die Gäste. Beide Teams erhöhten dann ihr Tempo und endlich trafen auch die Grün-Weißen wieder, denn zuvor konnte Tom Göres erneut glänzen und parierte sogar einen 7-Meter-Strafwurf. Vor ausverkaufter Kulisse in der Kesselgrund-Arena boten sich beide Kontrahenten ein spannendes Spiel. Aufgrund zweier unglücklicher Zeitstrafen für Werder gelang es Oranienburg zum Ende der ersten Hälfte unglücklicherweise eine 3-Tore-Führung auszubauen.


Solch ein Rückstand ist für Werder bekanntermaßen nichts Neues. Schon oft bewies man Charakterstärke und Kampfgeist, indem man immense Torrückstände in kürzester Zeit wettmachen konnte. Doch der OHC schaltete einen Gang hoch und überrannte die Grün-Weißen in den ersten 5 Minuten der zweiten Hälfte regelrecht, so dass auch ein Tom Göres diesen Turbo nicht im Alleingang stemmen konnte. Wenig Kontakt und Entschlossenheit im Zweikampf versetzte Werder sogleich in einen 9:16-Rückstand. Erst als Dominic Kehl von Oranienburg in der 49. Minute rot sah, rafften sich die Männer aus Werder noch einmal auf. Oranienburg hingegen behielt souverän die Nerven und ließ die Hausherren nur noch auf ein 19:24-Endergebnis heran kommen. Sichtlich enttäuscht, aber nicht unverdient, muss Werder auch dieses Derby als verloren verbuchen. Über einen langen Zeitraum hinweg hielten die Blütenstädter gut dagegen und konnten den OHC hin und wieder ärgern.

Ein großes Dankeschön an alle Fans, Besucher und die ca. 50 mitgereisten Anhänger aus Oranienburg, die lautstark für einen schönen Handballabend sorgten.


Grün-Weiß ab 01.04.17 mit eigener Geschäftsstelle

Seit dem 1. April 2017 aber präsentiert sich der Raum in der Adolf-Damaschke Straße 35-37 in Werder in einem neuen Gewand.

 

Frisch renoviert, neu eingerichtet und mit modernen Medienanschlüssen ausgerüstet strahlt dieser Raum nun eine willkommene Arbeitsatmosphäre aus.

 

Nach dem Willen des Vorstandes soll das Schmuckstück ab sofort die Funktion einer gut funktionierenden Geschäftsstelle übernehmen. Präsident Norbert Jäger freut sich und wünscht sich, dass sich diese Stätte zu einer zentralen Anlaufstelle für alle Mitglieder und ehrenamtlich tätigen Mitarbeiter des Vereins sowie auch insbesondere für Partner und Freunde des Handballsports und des Cheerleadings entwickelt.

 

Als Schnittstelle soll die neue Geschäftsstelle eine Einrichtung sein, die die Kommunikation und den Informationsaustausch innerhalb des Vereins, seiner Mitglieder, Übungsleiter, Schiedsrichter, Vorstandsmitglieder und anderen ehrenamtlich Tätigen vereinfacht. Die verbesserten Möglichkeiten zur Zusammenarbeit und die Nutzung einer professionellen Ausstattung sollen die Arbeit erleichtern und zugleich die Motivation auf Seiten aller Tätigen im Verein erhöhen.

 

Der Vorstand möchte sich in diesen Zusammenhang recht herzlich bei Uwe Daßler von „ZINSPARTNER“ bedanken, der nicht nur der Ideengeber war, dem Raum neues Leben einzuhauchen, sondern sich auch selbst beider Renovierung und Neueinrichtung der Geschäftsstelle an die Spitze gestellt hat.

 

Als Leiter der Geschäftsstelle hat der Vorstand Stefan Demuth eingesetzt. Über 5 Jahre hat er die Geschicke der Öffentlichkeitsarbeit im Verein organisiert, welche im vergangenen Jahr Maria Ulrich übernommen hat und erfolgreich weiterführt.  Auch  Lisa Weichenthal als FSJlerin wird, wenn sie nicht gerade in den Sporthallen bzw. anderswo operativ unterwegs ist, ihren Arbeitsplatz dort innehaben.

 

Nach einer kurzen Phase der Einarbeitung werden allen Vereinsmitgliedern und Partnern des Vereins Öffnungszeiten zur Verfügung stehen. Aber auch schon jetzt dient die Geschäftsstelle als Anlaufstelle für alle Fragen rund um den Sportverein und ist telefonisch unter der Telefon-Nr.: +49 (0) 3327 5703830 und per E-Mail auf info@handball-werder.de erreichbar.


Grüne Gang ohne Durchschlagskraft

03.04.2017 |Frauen|Text: P. Schemel

Die Werderanerinnen mussten sich am Sonntagnachmittag gegen die HSG Fredersdorf/ Petershagen geschlagen geben.

 

Keine der beiden Mannschaften schaffte es, sich im Laufe der Partie einen Vorsprung zu verschaffen geschweige denn Akzente zu setzen. Bei einem mageren Halbzeitstand von 6:7-Toren wurden die Seiten gewechselt. Die weiterhin unzureichende Leistung in Halbzeit 2 ließ keinen positiven Ausgang der Partie für die Werderanerinnen vermuten. Aufgrund der schlechten Chancenverwertung und zu geringem Druck Richtung Tor geriet die Grüne Gang gegen Ende der Partie in Rückstand, der nicht mehr wett gemacht werden konnte.

 

In der letzten Minute warfen die Gegner das 19:18 und sicherten sich damit die zwei Siegespunkte. Eine bittere und unnötige Niederlage für die Blütenstädterinnen!

 

Die Grüne Gang kann zwar trotz der Niederlage den zweiten Tabellenplatz verteidigen, aber die Aussicht auf Rang Eins rückt nun in noch weitere Ferne.

 

Vielen herzlichen Dank an alle mitgereisten Fans, die die Mädels wieder einmal lautstark unterstützt haben!!!

 

In den letzten drei Spielen der Saison wollen die Werderanerinnen zu alter Form zurückfinden. Los geht's am Samstag um 14 Uhr in der Sporthalle des Ernst-Haeckel-Gymnasiums gegen den Tabellenzehnten, die HSG RSV Teltow/ Ruhlsdorf.

 

Es spielten: Schmidt, Dörner, Stoschus (4), Fängler (2), Hamann, Umlauf (4/2), Stammel (1), Fechner, Weichenthal (4/1), Palm, Henschel (2), Glomm (1), Gratz


Dezimierten Trebbinern schwimmen Felle davon

28.03.2017 |2. Männer| MAZ von Fabian Stollin

Die Trebbiner Handballer verlieren bei Grün-Weiß Werder II 20:28. Eine unerwartet hohe Niederlage, die ihre Gründe hat.

 

Trebbin. Die Trebbiner Handballmänner haben ihr Auswärtsspiel bei der zweiten Vertretung des HV Grün-Weiß Werder am Samstagnachmittag überraschend deutlich 20:28 verloren. Ohne etatmäßigen Torhüter und ihren Toptorschützen Torsten Wagner schwanden die Kräfte der Clauertstädter nach dem 14:13-Halbzeitstand zusehends. „Heute hat es nicht für 60 Minuten gereicht“, ärgerte sich Spielmacher Arne Pfaender, „auch wenn das Ergebnis trotzdem nicht so hoch hätte ausfallen müssen.“

 

Im Ernst-Haeckel-Gymnasium der Blütenstadt kamen die Trebbiner, bei denen Marco Schirrmeister den weiterhin verletzten Jan Hilbert im Tor ersetzte, gut in die Partie. Mit einer stabilen 6:0-Abwehr gelang es den Gästen, die Aktionen der starken Grün-Weiß-Rückraumspieler um Toptorjäger Tim Neitzel (7 Tore) einzudämmen. Folgerichtig gingen die SC-Männer 4:1 in Führung. In der Folge spielten die Trebbiner ihre Angriffszüge nicht konsequent genug zu Ende, die Werderaner nahmen mit einigen Tempogegenstößen vor etwa 50 Zuschauern das Heft wieder in die Hand. Nicht optimales Rückzugsverhalten des SC trug seinen Teil zur 9:7-Führung der Heimsieben bei, hinzu kam Pfostenpech. Trotzdem hielt die dezimierte Sieben aus der Clauertstadt bis zum Pausenpfiff den Anschluss (13:14).

 

Die Felle schwammen den Gästen im zweiten Durchgang davon. Nach dem Stand von 15:14 folgte ein 6:0-Lauf der Grün-Weißen, die Trebbiner blieben zehn Minuten ohne eigenen Treffer. Mit zu wenig Druck versuchte der SC die kompakter stehende Werderaner Abwehr zu knacken, scheiterte jedoch öfters am starken HV-Schlussmann Stephan Schmidt.

Beim Stand von 21:16 verpassten die Clauertstädter mehrmals unglücklich die Chance, wieder auf vier oder drei Tore Rückstand zu verkürzen. Neuzugang Leon Rühlmann (3 Tore) scheiterte nach zuvor gelungenen Aktionen zweimal aus spitzem Winkel. Die Heimsieben brachte ihre Führung ohne Probleme über die Zeit und erhöhte zum Spielende noch auf 28:20. Ganze sieben erzielte Tore der Trebbiner sagen vieles über die Großzahl vergebener Chancen in Hälfte zwei aus, auch die Anzahl erzielter Treffer in der ganzen Partie sucht im SC-Archiv seinesgleichen.

 

Nach der Niederlage gegen den Tabellennachbarn rutschen die SC-Männer vorerst auf Platz fünf ab.


Werder triumphiert nach spannender Aufholjagd

28.03.2017 |1. Männer|Text: C. Drescher|Fotos: Sylvia Göres

Am vergangenen Samstagabend traf dänisch angehauchter Handball auf provinzielles Havelland. Der HV Grün-Weiß Werder empfing den DHK Flensborg, der zurzeit auf Platz 11 in der 3. Liga Nord über den Blütenstädtern liegt.

 

Werder verlor am Wochenende zuvor gegen den TSV Altenholz deutlich mit 18:37 und fing sich damit die höchste Pleite der Saison ein. Der DHK Flensborg hingegen reiste mit Selbstvertrauen an, gestärkt aus dem zuvor eingefahrenen Heimsieg gegen den SG VTB Altjührden. "Wir haben aus dem letzten Spiel noch etwas gut zu machen, vor allen den Fans gegenüber.", so Trainer Silvio Krause vor dem Anpfiff der Partie.

 

Den Start leicht verschlafen, geriet Werder gleich zu Beginn in einen 1:4-Rückstand, konnte diesen aber zügig ausgleichen. Ein hohes Tempo und ein körperbetontes Spiel bekamen die rund 150 Zuschauer in der Kesselgrund-Arena zu Gesicht. Dadurch entstanden auf beiden Seiten leichte Fehler, doch der DHK war der Heimmannschaft aus Werder immer eine Nasenlänge voraus. Gewohnt kämpferisch ließen sich die Grün-Weißen aber nicht abschütteln und brachten es auf einen Halbzeitstand von 12:14.

 

Doch leider erwischte Werder eine schwache Anfangsphase der zweiten Hälfte. Flensborg schaltete gleichzeitig einen Gang hoch und zog auf 15:20 davon. Dank lautstarker Unterstützung von der Tribune begann nun aber eine unglaubliche Aufholjagd: Tor um Tor arbeiteten sich die Männer aus der Havelstadt heran. In der 51. Spielminute führten die Hausherren dann zum ersten Mal in dieser Partie und erzielten das Tor zum 22:21. Nach diesem Wendepunkt gab Werder diese Führung nicht mehr ab und beendete das Kräftemessen mit einem 27:25. Verdient und voller Freunde behielt der Gastgeber Werder zwei wichtige Punkte zuhause und fuhr den insgesamt dritten Heimsieg der Saison ein. Um es aber in den Worten des Trainers Krause zu verdeutlichen: „Diesen Sieg haben wir uns heute verdient!". Auch der Headcoach des DHK Flensborg gab im Rahmen der Pressekonferenz an, "dass heute die Mannschaft mit dem größeren Willen zum Sieg gewonnen hat."

 

Wir möchten uns an dieser Stelle erneut bei unseren ohrenbetäubenden und lautstarken Fans bedanken. Dank euch war diese spannende Aufholjagd erst möglich. Damit ist auch die bittere Pleite gegen Altenholz fast schon wieder vergessen. Aber eben nur fast: Spätestens zum nächsten Auswärtsspiel am Samstag in Braunschweig, von denen man sich im letzten Jahr ebenfalls mit einem Remis trennte, müssen die Fäden in Werders Erster Männermannschaft wieder optimal zusammenlaufen.

 

Werder – Feuer!


Erfolgreiche Revanche gegen Falkensee

28.03.2017 |Frauen|Text: K. Stammel| Foto: Guido Henning

Am Nachmittag des 25. März 2017 trafen unsere Blütenstädterinnen in heimischer Halle auf die Damen vom HSV Falkensee 04, um sich den verlorenen Punkt im Hinspiel zurückzuholen.

 

Im Angriff konnten sie schon zu Beginn klare Treffer landen, mussten in der Abwehr dennoch einige kassieren. Die Falkensee-Ladies wussten ihren Kreis richtig einzusetzen. Dies ließ die Damen des HV GW Werder aber nicht zurückschrecken. Man stabilisierte sich in der Abwehr und auch unsere Keeperin zwischen den Pfosten wusste viele Torwürfe zu entschärfen. Die Grüne Gang baute nun ihren Vorsprung immer weiter aus und ging somit mit einer komfortablen Führung von 13:7 in die Halbzeit.

 

Nach einer aufbauenden Rede ging es in Halbzeit 2 gestärkt auf die Platte. Fortan wusste man in der Abwehr zu blocken und die Bälle im Angriff gezielt in die Ecke zu donnern. Hin und wieder half ein 7-Meter, um das sich Tor um Tor heranpirschende Team aus Falkensee auf Abstand zu halten. Letztlich konnten die Damen ihre verdienten 2 Punkte trotz sämtlicher nicht genutzter Torwurfchancen mit einem 23:18-Sieg zu Hause behalten und schauen mit Kampfgeist dem nächsten (Auswärts-)Spiel am kommenden Sonntag in der Fredersdorfer Halle entgegen!

 

Liebe Fans, JEDES verbleibende Spiel ist jetzt ein 1000-Prozent-Spiel im Kampf um die Ligakrone. Bitte packt eure Pauken und Trompeten ein und folgt uns auf die östliche Seite Berlins. Wir brauchen EUCH! Anpfiff: Sonntag, 2. April 2017 um 16:00 Uhr.

 

Es spielten: Dörner, K.; Schmidt, S.; Stoschus, M (3); Fängler, A. (1); Hamann,K. (1); Gratz, K. (2); Umlauf, K. (7/2); Stammel, K. (1); Weichenthal, L. (1); Schemel, P. (5); Griebel, M.; Seeger, I. (1); Henschel, K.; Glomm, St. (1)


Neuzugang für die 1.Männermannschaft: Stefan Darius

23.03.2017|1. Männer|Das Interview führte Maria Ulrich|Foto: Norbert Jäger

Stefan Darius hat vor einiger Zeit beim HV Grün-Weiß Werder einen 2-Jahres-Vertrag unterschrieben. Der junge Kreisspieler, der durch seinen Vater zum Handball kam, begann seine Karriere einst beim BSV 93 Magdeburg und ist diesem Sport bis heute beim SC Magdeburg als A-Jugendspieler treu geblieben. Wir haben ihn ganz persönlich gefragt, warum er seinen Weg nun mit und bei Grün-Weiß weitergehen will.

 

Stefan, erzähl doch mal: Warum Handball?

Mein Vater hat früher selbst gespielt und mich immer mitgenommen. Den Sport fand ich dann irgendwann einfach geil. Der BSV 93 Magdeburg war mein erster Verein, bei dem ich auch 7 Jahre lang blieb. Danach kam ich zum SC Magdeburg, bei dem ich sogar die Chance bekam, für 2 Männermannschaften aufzulaufen. Im ersten Jahr habe ich beim BSV gespielt und dieses Jahr gehe ich für den HV Rot-Weiß Straßfurt auf Torejagd.

 

Was zeichnet dich im Handballerischen aus? Welchen Zugewinn haben wir mit dir?

Zu meinen Stärken zählen meine sehr gute Deckungsarbeit und meine absolute Kampfbereitschaft.

 

Und was verschlägt dich nach Werder?

Ich möchte in Potsdam auf Lehramt studieren. Da kam das Angebot von Werder natürlich gerade richtig, um mit dem Handball weiter auf Kurs zu bleiben. Ich war erst ein paar Mal beim Training der Ersten Männermannschaft, aber ich habe bisher den Eindruck einer jungen Truppe mit viel Humor gewonnen.

 

Die Frage aller Fragen: Wie sieht’s mit dem Klassenerhalt aus? Können wir es schaffen? Für das Team ist der Klassenerhalt schwer, klar. Ich hoffe ganz stark, dass sie es dennoch schaffen. Für den Fall des Abstiegs möchte ich selbstverständlich wieder aufsteigen. 2 Jahre sind eine lange Zeit, in der viel passieren kann. Bei Grün-Weiß möchte ich mich auch unbedingt als Spieler verbessern und gut mit dem Team funktionieren.

 

Da du ja schon ein wenig Bundesliga-Luft in der A-Jugend schnuppern konntest, kannst du sicher ein paar Tipps für die Männermannschaft abgeben, damit es mit dem Siegen endlich besser klappt.

Das kann ich noch nicht richtig einschätzen. Sobald ich mir in der nächsten Saison etwas Spielpraxis und mit dem Team zusammen gearbeitet habe, werde ich das sicher auch besser beurteilen können. Wichtig ist jetzt agnz besonders, dass diese Mannschaft zusammen steht und bis zur letzten Minute kämpft – ganz egal, ob wir die Klasse halten können oder absteigen. Das macht keinen Unterschied!

 

Danke für dieses sympathische Interview, Stefan. Wir sind gespannt, wie du dich in der kommenden Saison mit dem HV Grün-Weiß Werder schlagen wirst und freuen uns auf spannende Spiele mit dir. Alles Gute und viel Erfolg in unseren Reihen. WERDER – FEUER!


Trotz klarer Niederlage in Rangsdorf bleibt Rennen um Meisterschaft weiter eng

20.03.2017 |Frauen|Text: Petra Schemel | Foto: Guido Henning

Der Spieltag hielt gleich mehrere Überraschungen für die Obststädterinnen bereit. Doch zu Beginn soll der Fokus auf dem Spiel der Grünen Gang (2.) gegen den Tabellennachbarn Rangsdorf (3.) am Samstagnachmittag liegen.

 

In den zurückliegenden Trainingseinheiten hatte man versucht, sich auf verschiedene Spielsituationen des Gegners einzustellen. Das Team aus der Blütenstadt war sich der Rangsdorfer Heimstärke durchaus bewusst. Von Minute 1 musste man also wach in Deckung und Angriff agieren.

 

Das Spiel begann eigentlich gar nicht schlecht. So ging man in relativ kurzer Spielzeit mit 0:2 in Führung. "Jeder Wurf ein Treffer" – so hätte es weiter gehen können. Doch nach kurzer Schläfrigkeit der Rangsdorferinnen fanden auch diese Girls nun ins Spiel und es entwickelte sich im Verlauf der ersten Halbzeit bis etwa zur 15. Minute ein enger Fight, bei dem Rangsdorf zuerst den Ausgleich zum 2:2 schaffte, dann leicht in Führung ging, aber Werder den Anschluss hielt. Ab etwa Minute 20 gab es dann den ersten kurzen Einbruch im Werderaner Spiel, was die Heimmannschaft nutzte, um den Grün-Weißen mit einigen Toren zu enteilen. Triftigster Grund dafür war insbesondere die vergleichsweise schwache Treffereffektivität (37% über das gesamte Spiel) bei Werderaner Torwürfen. Bis zur Halbzeit konnte man sich aber berappeln, so dass beide Teams mit einem 9:9 Unentschieden in die Pause gingen.

 

Wer von den abermals zahlreich angereisten Werderaner Fans hoffte, dass nun die Grüne Gang in Halbzeit 2 eine Torwurfrakete zünden würde, wurde bitter enttäuscht. Ganze 8 magere Tore brachten die Grün-Weißen im Rangsdorfer Tor unter. Die aggressive Deckungsarbeit der Heimmannschaft sowie eine Pechsträhne bei den Torwürfen der Gastmannschaft schwächten deren Glauben und Willen erheblich. So lief die Grüne Gang mehrfach einer 5-Tore Führung der Gastgeber hinterher. Weder die grüne Fan-Wand noch Spielerwechsel verhalfen dem Team zu der so dringend benötigten Initialzündung. Die Rückraumspielerinnen konnten ihre Wurfgewalt nicht frei entfalten. Auch im Konterspiel sowie von den Außenpositionen war man nicht so erfolgreich wie gewohnt und in den letzten Ligaspielen gezeigt. Rangsdorf machte es schlichtweg besser und warf 5 Tore mehr als Werder. So endete das Spiel mit einem verdienten 22:17-Sieg für den Tabellendritten.

 

Stand Samstagnachmittag 17:30 Uhr im Ligageschehen: Tabellenplatz 2 gehalten, aber a) mit nun -5 Punkten Rückstand und b) der Ligaprimus HSG Ahrensdorf/ Schenkenhorst liegt weiterhin mit 3 Punkten vorn.

 

Zuerst mussten sich die Ligaersten am Sonntag noch im Brandenburger Stahlkessel behaupten. Ein spannendes Spiel gegen den Tabellenachten SV 63 Brandenburg/ West mit verdientem positiven Ausgang für die Brandenburgerinnen (25:20) lässt die Grüne Gang von der Meisterschaft in der Oberliga weiter träumen.

 

Fazit: Sowohl Erster und Zweiter der Brandenburger Oberliga Frauen ließen Federn und verloren ihr jeweiliges Auswärtsspiel. Aber: Es bleibt weiter eng im Rennen um die Meisterschaft. Noch trennt Ahrensdorf und Werder ein Pünktchen voneinander. Der Kampf um die Krone ist also noch lange nicht entschieden!

 

Kommenden Samstag treten die Damen daheim gegen den HSV Falkensee 04 an. Hier möchte man in die Erfolgsspur zurückfinden und beide Punkte mitnehmen, nachdem man sich in der Hinspielrunde nur mit einem Unentschieden trennte. An solch einem langen Heimspieltag sind unsere Fans natürlich herzlich willkommen, denn die weibliche D-Jugend eröffnet am Vormittag, gefolgt von den Damen um 14:00 Uhr, Werder II um16:00 Uhr und der Ersten Männermannschaft um 19:00 Uhr.

 

Es spielten: Schmidt, S.; Dörner, K.; Stoschus, M.; Hamann, K. (1); Fängler, A. (2); Gratz, K. (5); Umlauf, K. (2); Weichenthal, L. (3/2); Glomm, St. (1); Schemel, P. (2); Seeger, I. (1); Griebel, M.; Stammel, K.


Erster Sieg in der Meisterrunde!

12.03.2017 |Männl. Jugend E|von Dirk Andres

Am Sonntag stand ein weiterer Spieltag in der Meisterrunde für unsere Jüngsten an.

Mit dem SV Blau-Weiß Wusterwitz und 1. VfL Potsdam II trafen wir auf die unmittelbaren Tabellennachbarn.

In der ersten Begegnung gegen Wusterwitz fanden unsere Jungs gut ins Spiel. Allerdings waren eine Ursache für wenige Treffer im Spiel unsere vergabenden Chancen beim Torabschluss. So lagen wir zur Halbzeit 4:3 zurück. Mit verbessertem Angriff wie auch mit guter Abwehrarbeit kämpfte sich unsere Mannschaft in der 2. Halbzeit zu einem 7:7 kurz vor Abpfiff heran. Dieses Resultat konnte dann dank einer hervorragenden Abwehr bis zum Schluss gehalten werden. Da war er, der erste Punkt der Meisterrunde.

Mit diesem Erfolg im Rücken gingen unsere Jungs engagiert ins zweite Spiel gegen den bis zu diesem Spieltag punktlosen 1. VfL Potsdam II. Allerdings hatten die Potsdamer im Spiel zuvor Ihren ersten Sieg eingefahren. Mit insbesondere offensiv mehr Energie und Präzision lagen wir zur Halbzeit 7:1 vorn. Diesen Vorsprung gaben unsere Jungs in der zweiten Halbzeit nicht mehr aus der Hand. Mit einem ungefährdeten 10:5 feierte unsere Mannschaft ihren ersten Sieg in der Meisterrunde! Herzlichen Glückwunsch zu diesem gelungenen Spieltag und Werder Feuer!


Klarer Heimsieg über den LHC Cottbus - die Welle rollt und rollt!

10.03.2017 |Frauen|Text: Maria Griebel | Foto: Guido Henning

Am 04.03.17 empfingen die Werderaner Frauen den Lausitzer HC Cottbus in der Sporthalle am Ernst-Haeckel-Gymnasiums. Gut gelaunt ging die Mannschaft von Steffen Scherping in die erste Halbzeit. Die gewonnenen Bälle durch die größtenteils starke Abwehr - ein wenig aufmerksamer hätte man bei Abprallern sein können - wollten die Damen des HV Grün-Weiß Werder durch schnelle Gegenstöße in Tore umwandeln, jedoch flogen die Bälle nicht in die Hände der flinken, nach vorne preschenden Spielerinnen, sondern landeten im  Aus. Diese Chance nutzten die Damen des Lausitzer HC Cottbus aus, sodass es in den ersten 20 Minuten ein Kopf-an-Kopf-Rennen der beiden Mannschaften gab. Die Werderanerinnen blieben hartnäckig im Spiel und gewannen an Stärke und Sicherheit und wandelten die Bälle zunehmend in Tore um. Motiviert und ehrgeizig ging die Grüne Gang in die zweite Halbzeit und konnte sich deutlich von dem Lausitzer HC Cottbus absetzen. Auch wenn es dem Gäste-Team noch einmal gelang bis auf zwischenzeitlich 4 Tore heranzukommen, da sich im Angriff der Werderanerinnen einige Unkonzentriertheiten beim Abspiel und Abschluss einschlichen, gewannen die Damen gegen den Lausitzer HC Cottbus  am Ende deutlich mit 33:23.

 

Wir bedanken uns für die lautstarke und unüberhörbare Kulisse und freuen uns auf das kommende Spiel gegen den SV Lok Rangsdorf am 18.03. um 15:30 Uhr in der Erwin-Benke-Sporthalle in Rangsdorf.

 

Es spielten: Dörner; Schmidt; Stoschus (4); Hamann (2); Fängler (3); Gratz (7); Umlauf (3/3); Weichenthal (2); Schemel (1); Griebel; Seeger (5); Glomm (2); Wille (5); Stammel


Zweieinhalb verrückte Minuten

06.03.2017 |1. Männer| PNN von Tobias Gutsche

Die Handballer des HV Grün-Weiß Werder legten gegen den VfL Fredenbeck einen famosen Schlussspurt hin und holten ihren zweiten Drittligasieg. Es brachen alle Dämme. Oben auf der Tribüne hüpften und grölten die Fans ekstatisch – unten auf der Platte verknoteten sich die Handballer des HV Grün-Weiß Werder zu einer hemmungslos jubelnden Masse. Es herrschte am Samstagabend Ausnahmestimmung in der Sporthalle des Ernst-Haeckel-Gymnasiums, nachdem Dominik Nehls mit der letzten Aktion der Partie den 28:27 (11:12)-Endstand gegen den VfL Fredenbeck erzielt hatte. Damit war der zweite Werderaner Erfolg in der 3. Liga Nord perfekt. Zweieinhalb Minuten vor Spielende war das kaum zu erwarten – da hieß es noch 24:27. Es folgte ein famoser Schlussspurt der Gastgeber, in deren Reihen der zehnfache Torschütze Alex Wirt hervorstach.

 

Trio verlängert Verträge bei Grün-Weiß

 

Dank des Heimsiegs hat der Aufsteiger als Tabellenvorletzter nun 7:35 Punkte auf dem Konto. Der Rückstand auf einen Nichtabstiegsplatz beträgt aber weiterhin acht Zähler. Doch das scherte vorgestern niemanden im grün-weißen Lager – es galt, den atemberaubenden Moment des emotionalen Triumphs auszukosten. Für den Club aus der Blütenstadt stellte der Erfolg sogar die zweite überaus positive Meldung des Tages dar, denn bereits am frühen Nachmittag konnte bekannt gegeben werden, dass Tobias Frank, Lucas Schönebeck und Florian Lemaitre ihre Verträge für die kommende Saison verlängert haben. 

 


Erst der Sieg, dann der Heiratsantrag

06.03.2017 |1. Männer| MAZ von Detlef Braune

Die Freudentänzchen am Sonnabend in der Sporthalle des Ernst-Haeckel-Gymnasiums wollten kein Ende nehmen. 200 Zuschauer feierten die Ballwerfer des HV Grün-Weiß Werder nach dem 28:27 (11:12) in der 3. Liga gegen den VfL Fredenbeck. Es war der zweite Saisonsieg. Geht da doch noch was für den zuvor mit 5:35 Punkten fast aussichtslos zurückliegenden Tabellenvorletzten, oder ist es das Pfeifen im Walde?

 

Der Jubelabend fand mit einer Gaudi noch eine Fortsetzung. Werders 30-jähriger Trainer Silvio Krause kniete nach Abpfiff mitten in der Halle vor der Angebeteten und machte seiner gleichaltrigen Julia ein Heiratsantrag. Co-Coach Max Ziegler eilte mit einem großen Rosenstrauß herbei, und nach einer unendlichen Kussszene des Hochzeitspaares in spe umarmten sich der Trainer und die schweißgebadeten Spieler. „Der Abend war megarund. Perfekter hätte es nicht kommen können“, strahlte Krause. „Den Heiratsantrag hätte ich auch nach einer Niederlage gemacht.“ Das Paar hatte einst gemeinsam die Steuben-Gesamtschule im Potsdamer Kirchsteigfeld besucht. Vor einem Jahr sahen sie sich wieder, worauf es bald funkte.

 

Last-Minute-Treffer durch Dominik Nehls

„Wir bereiten uns auf die 4. Liga vor“, meinte vor einer Woche Stefan Demuth, der die Öffentlichkeitsarbeit der Werderaner in der Vergangenheit besorgte, die inzwischen von Maria Ulrich, Zwillingsschwester der zukünftigen Ehefrau von Silvio Krause, koordiniert wird. Als wollten ihn die Aktiven Lügen strafen, legten die Obststädter gegen die Norddeutschen los. Vor allem Sprinter Alex Wirt war nicht zu bremsen. Er narrte die Gegner stets aufs Neue und jubelte nach jedem seiner zehn Tore mit einem Markenzeichen, dem Klopfen auf die Brust. „Ich habe mich in einen Rausch gespielt“, sagte der Autoverkäufer, der für die Mecklenburger Stiere aus Schwerin schon in der 2. Bundesliga gespielt hat. „Wir geben nicht auf, wir können in der Liga noch was reißen“, sagte er euphorisch. Die Obststädter lagen 24:27 zurück (56.), schafften den Ausgleich (58.). 14 Sekunden vor Schluss verloren die Gäste nach einem technischen Fehler den Ball. Beim Gegenangriff schaffte Dominik Nehls mit einem Hüftwurf in der vorletzten Sekunde den Siegtreffer für Werder, die die Verträge von Tobias Frank, Lucas Schönebeck und Florian Lemaitre verlängerten.


Drei Siege und eine Verlobung

09.03.2017 |1. Männer|Text: Maria Ulrich|Fotos: Sylvia Göres

Was laut Überschrift auf einen typischen Til Schweiger-Kinofilmschließen lässt, fasst den vergangenen Heimspiel-Samstag vom HV Grün-Weiß Werder perfekt zusammen.Sowohl die Frauen-, alias "die Grüne Gang", als auch beide Männermannschaften ergatterten 2 wichtige Punkte in der laufenden Saison. Highlight des Abends war natürlich das Drittliga-Duell gegen den VfL Fredenbeck. Der derzeitige Tabellenachte gewann im Hinspiel noch 30:25 gegen die Grün-Weißen aus der Blütenstadt.

 

Die Partie war sehr ausgeglichen. Beide Teams schenkten sich nichts und die Führung wechselte sich über 60 Minuten kontinuierlich ab.Eine Minute vor Schluss stand es 27:27-Unentschieden. Noch 20 Sekunden und Werder am Ball. Aber wer wirft? Wer macht das Ding? Dominik Nehls fasste sich ein Herz und feuerte den Ball einfach ab und dann war er irgendwie drin - aber drin! Schlusspfiff. Die Halle drohte, vor tobendem Lärm und Getöse aus allen Nähten zu platzen und die Mannschaft lag sich in den Armen.

 

Alex Wirt (Foto oben), Rechts-Außen, mit 10 Toren bester Werfer der Partie:

"Es war ein starkes Spiel von der ganzen Mannschaft. Das Spiel war 60 Minuten lang auf Augenhöhe und zum Schluss kam dann noch das Quäntchen Glück dazu."

 

Dominik Nehls, Rückraum-Mitte, erzielte den Siegtreffer:

"Wir waren die ganze Zeit über im Spiel und haben uns keine schwerwiegenden Schwächephasen geleistet.Die Moral war enorm, der Kampfgeist auch. Dieses Mal hat einfach alles geklappt, was in der 3. Liga klappen muss."

 

Damit gewann der Verein an diesem Wochenende alles, was es zu gewinnen gab. Dem nicht genug, denn Trainer Silvio Krause bat seine Freundin Julia im Anschluss an die Pressekonferenz auf das Spielfeld und hielt vor allen Fans und Zuschauern um ihre Hand an. Ihre Antwort lautete natürlich „Ja!“.

 

Silvio Krause, Trainer der 1.Männermannschaft, beurteilt den Sieg im Nachhinein folgendermaßen: "Dieser Sieg hat natürlich alles erst richtig rund gemacht. Wir haben in den letzten Monaten viel gelitten und haben mit viel Herz und Leidenschaft eine Menge für unsere Moral und die Stimmung getan. Ich freue mich sehr für die ganze Mannschaft, dass wir in der Lage waren, unser Potenzial im Angriff auch über die vollen 60 Minuten abzurufen."

 

Wir bedanken uns bei allen Fans für dieses große, gemeinsame Handballspektakel und wünschen unserem Trainer und seiner Verlobten alles Glück auf dieser Welt.

 

Damit wäre alles gesagt - Werder FEUER!


Kampf mit zwei Punkten belohnt

08.03.2017 |2. Männer|von Peter Mahns

 Nach der schmerzhaften Niederlage am vergangenen Wochenende in Hennigsdorf war die Zwote auf Wiedergutmachung aus. Mit dem SSV Falkensee hatte man einen unmittelbaren Tabellennachbarn zu Gast. Das Hinspiel hatte Werder knapp mit 26:25 für sich entscheiden können.

 

Die Zwote kam gut in die ersten Minuten der Partie. Tim Neitzel fand trotz körperlich überlegenen Abwehrspielern einige Lücken und markierte so die ersten Treffer des Spiels aus dem Rückraum. Bis zum Spielstand von 5:4 für Werder hielten die Gäste im Gleichschritt mit. In der Folgezeit ließen die Falkenseer einige Chancen liegen, Werder tat dies allerdings nicht. Durch vier Tore in Folge konnte sich Werder eine beruhigende Führung von 9:4 herauswerfen. Bis zum 11:6 änderte sich daran auch nichts. Wie bereits in der Vorwoche, an diesem Tag aber zum Glück nicht zum Ende der Partie, lief bei den Grün-Weißen nur noch wenig zusammen. Falkensee nutzte diese Schwächeperiode und auf einmal stand es 11:11-Unentschieden. Beim Stand von 12:12 und noch 15 Sekunden auf der Uhr schlossen die Hausherren mit einem schwierigen Wurf aus dem Rückraum unnötig früh ab. Der Ball landete beim Torwart und als der postwendende Konter im Tor untergebracht wurde, war das Déjà-Vu perfekt. Mit einem Tor Rückstand ging es für Werder also in die Kabine.

 

Aufgrund der letzten Minuten in Halbzeit 1 stauchte Coach Bethke seine Mannen in der Kabine ordentlich zusammen. „Wenn die mit so einer robusten Abwehr spielen, dann müsst ihr die Jungs in Bewegung bekommen. Beschäftigt sie doch mal und geht mit Dampf in die Lücken.”

 

Werder nutzte die Chance nach dem Anwurf und glich zum 13:13 aus. Insbesondere Silvio Krause markierte nun einige seiner sechs Tore, weshalb es wieder 16:14 für Werder stand. Die Falkenseer stellten den Werderaner Angriff im zweiten Durchgang durch ihre einfache oder auch doppelte Manndeckung vor einige Probleme. An der Differenz von zwei Toren änderte sich aber im weiteren Spielverlauf nichts. Bis zum Stand von 24:22 blieben die Gäste dran. Mit einer Energieleistung zog die Zwote dann aber spielentscheidend auf 27:22 davon. Es waren noch knapp fünf Minuten auf der Uhr. Es folgte eine komplette Manndeckung der Gäste, weshalb ein vogelwildes Angriffsspiel entstand. Marius Hoffmann und Paul Neidel behielten einen kühlen Kopf und markierten die letzten Treffer im Spiel für Werder. Durch einen Kraftakt in den zweiten 30 Minuten fuhr die Zwote somit einen 29:25-Sieg, und die damit verbundenen zwei Punkte, ein.

 

Jetzt heißt es erstmal Füße hochlegen. Es stehen zwei spielfreie Wochenenden auf dem Programm. Am 25.03. ist mit dem SC Trebbin der aktuelle Tabellendritte zu Gast.

 

Werder spielte mit: S. Schmidt, M. Klemt - J. Henschke, G. Grohmann, T. Neitzel (8), P. Mahns (4), R. Lowens, S. Krause (6), T. Hagenau, M. Ziegler (1), C. Müller, P. Neidel (4), M. Borrmann, M. Hoffmann (6) - D. Bethke


+++ Kommende Saison: Vertragsverlängerungen +++

04.03.2017 |1. Männer|von Maria Ulrich

Diese 3 Top-Spieler (Tobias Frank, Florian Lemaitre, Lucas Schönebeck, v. l. n. r) werden auch in der nächsten Saison für den HV Grün-Weiß Werder auflaufen.

Trainer Krause meint, dass besonders "Tobias Frank wichtig ist, die Mannschaft als Eckpfeiler mit zu bilden. Dass auch junge Spieler wie "Flo" und Lucas bei uns bleiben, zeigt, dass wir in der Lage sind, eine gute Mischung aus Beruf und Sport zu finden - und dass weder das Eine noch das Andere zu kurz kommt. Sicher, wir verzeichnen auch einen gewissen Aderlass, aber bei einer so jungen Mannschaft ist es nur natürlich, dass man sich beruflich und privat immer mal wieder umorientiert. Diese charakterstarken Typen werden der Mannschaft auch im nächsten Jahr ihr Gesicht  geben."

In diesem Sinne - Gratulation an dieses Trio!


Havelaufwärts beim SV 63 mit klarem Auswärtssieg

01.03.2017 |Frauen|Text: Petra Schemel | Fotos: Guido Henning

Für einige unserer Spielerinnen und selbst einen Teil des Werderaner Trainergespanns sollte es vergangen Sonntagmittag zurück an ihre alte Heimspielstätte gehen. Diesmal aber in getauschten Rollen traten sie in roten Spieltrikots im Roten Kessel der SV 63 Brandenburg gegen teils ehemalige Mannschaftspielerinnen und Freunde an. Allein dieser Umstand verrät, dass das Spiel unter einem speziellen Stern stand. Eine Partie mit besonderer Derbybrisanz erwartete die Blütenstädterinnen an diesem Tag.

 

Ob es dieser Tatsache geschuldet ist, dass man besonders in den ersten 10 Minuten der Partie den Werderanerinnen im Angriffsverhalten das Nervenflattern anmerkte oder die ungewöhnlich frühe Ansetzung zur Mittagsstunde Schuld hatte? Jedenfalls fanden die Werderanerinnen eher schlecht als recht ins Spiel. Die ersten Minuten plätscherten so dahin. Das erste Tor warf Brandenburg. Es sollte knapp 5 Minuten dauern, bis die wieder zahlreich angereisten und anwesenden Fans der Gastmannschaft erstmals ein Tor der Grünen Gang bejubeln konnten. In den nächsten Minuten entwickelte sich ein Spiel, in dem zumindest bis zu einem ausgeglichen Zwischenstand von 4:4mehr Tore fielen. Bis dahin konnte das Heimteam im Spielgeschehen mithalten. Auch wenn es eine Weile dauerte, bis die Werderaner Welle ins Rollen kam, so zeigte sich nun, dass die Kraftverhältnisse dennoch klar verteilt waren - zugunsten der Blütenstädterinnen. Durch eine immer sicherer stehende Deckung und gelungenes konsequenteres Angriffsspiel sowohl durch die Außen- als auch Aufbauspielerinnen  setzte sich die Grüne Gang bis zu dem Zwischenstand von 8:14 zur Halbzeit ab.

 

In Halbzeit 2 zeigte sich die drückende Überlegenheit des Tabellenzweiten nun immer stärker. Aufgrund zahlreicher Alternativen in der Aufstellung eines in Deckung und Angriff variabel agierenden Teams verteilte sich die Verantwortung und Leistung auf viele Schultern. Dies zeigt sich nicht zuletzt in der Torstatistik, in die sich eine Vielzahl der eingesetzten aktiven Feldspielerinnen der Grünen Gang eintrugen. Sowohl die Außen-, Kreis- als auch Aufbauspieler waren am  ungefährdeten 20:32 Auswärtssieg (8:14) beteiligt.

 

Resümee: Der Sieg im von Werder deklarierten Derby gegen die SV 63-Damen hätte wie einige angereiste Fans nach Spielende meinten „durchaus noch klarer ausfallen können“. Zu groß, so ein Fan, war insbesondere in HZ 2 der individuelle Wunsch und Drang einiger, eigene Treffer zu erzielen. Durch Inkonsequenz im Angriffsspielverhalten brachte man sich auf Seiten der Werderanerinnen um einige Torwurfchancen und -abschlüsse. Daran lässt sich noch feilen.

 

Ganz besonderer Dank gilt wieder einmal den vielen mit- und angereisten Fans, die den Werderanerinnen erneut nach dem Spiel in Ahrensdorf eine Heimatatmosphäre herbeizauberten. Danke für Euer Getöse und Getrommel! Die Werderaner Grüne Wand stand erneut! Und wird es doch sicher am kommenden Samstag, 4. März 2017, im heimischen grünen Hexenkessel tun, wenn die Grüne Gang im Vorabendprogramm zum 3.Liga-Männerspiels um 16 Uhr auf das Damenteam des HSC Cottbus trifft. Die Lausitzerinnen belegen derzeitig Tabellenrang 6. Schenken möchte man dem Gast nichts und weiter im Kampf um die Tabellenspitze auf der Siegeswelle reiten.

 

Es spielten: Dörner, K., Schmidt, S., Stoschus,M. (3), Isensee, S. (1), Fängler, A. (3), Hamann, K. (2), Gratz, K. (3), Umlauf, K. (5/2),Weichenthal, L. (1/1), Schemel, P., Seeger, I. (3), Henschel, K. (2), Glomm, S. (5), Wille, J. (4)


Durchwachsenes Spiel mit bitterem Ende

28.02.2017 |2. Männer|von Peter Mahns

Jeder, der ein wenig sportaffin und insbesondere Gegenspieler von Arjen Robben ist, kennt dessen Laufweg von rechts ins Zentrum mit anschließendem Torschuss. Doch so richtig nützen tut das nichts. So ähnlich erging es auch den Spielern von Coach Dennis Bethke, die beim Tabellenschlusslicht aus Hennigsdorf gastierten. Sie wussten von dem extrem schnellen Angriffsspiel der Hausherren, konnten es in den 60 Minuten aber nur teilweise unterbinden.

 

Die ersten Minuten des Spiels wurden von den Grün-Weißen völlig verschlafen. Hennigsdorf ging über das angesprochene schnelle Spiel mit 4:0 in Führung. Mit laufender Spielzeit tastete sich die Zwote heran und verkürzte Tor um Tor. Nach knapp 20 gespielten Minuten gelang endlich der Ausgleich zum 11:11. Bis zum 14:14 änderte sich nicht viel im Spiel der beiden Mannschaften. Werder nahm sich allerdings nicht nur in dieser Phase, sondern über das gesamte Spiel hinweg keine klaren Torgelegenheiten. Viele dieser Halbchancen wurden vom Hennigsdorfer Keeper entschärft und endeten häufig mit einem Konter für die Gastgeber. Die Havelstädter mussten sich aus diesem Grund auch mit einem 18:15 Rückstand zur Pause zufrieden geben.

 

Die energische und laute Kabinenpredigt schien mit Beginn der zweiten 30 Minuten zu fruchten. Werder ging erstmalig in der Partie mit 20:19 in Führung. In der Folgezeit sollte die Kontrolle der Partie bei den Grün-Weißen liegen. Die Trefferquote wurde verbessert und die Torhüter fischten den ein oder anderen Ball ebenfalls heraus. Über die Stationen 22:20, 26:23 und 30:25 baute die Zwote ihren Vorsprung rund zehn Minuten vor der Sirene aus. Die Vorzeichen auf zwei Auswärtspunkte sollten eigentlich noch verbessert werden, denn ein Hennigsdorfer (7 Tore im Spiel) bekam in der 50. Spielminute die neu eingeführte Blaue Karte. Beim Stand von 31:25 rund 6 Minuten vor Speilende sah für die Bethke-Schützlinge alles nach Ergebnisverwaltung aus. Es folgte allerdings ein herber Einbruch. Hennigsdorf erarbeitete sich durch einen 6:0-Lauf das Unentschieden und mit dem Abpfiff gelang ihnen sogar noch der Siegtreffer.

 

Diese 32:31-Niederlage ist für die Zwote eine ganz bittere Pille, wenngleich die eigene Erfahrung nach solchen Spielen um ein Level gestiegen sein sollte. In den nächsten Tagen gilt es, die Partie trotzdem mit ruhigem Kopf auszuwerten und sich neu zu fokussieren. Am kommenden Samstag erwartet die Zwote mit dem SSV Falkensee nämlich den Absteiger aus der Brandenburgliga.

 

Werder spielte mit: S. Schmidt, M. Klemt - J. Henschke (3), G. Grohmann (3), T. Neitzel (7), P. Mahns (2), R. Lowens (3), T. Hagenau (2), C. Pankow, S. Frech, P. Neidel (2), M. Bunk, C. Drescher (9) -  D. Bethke


Erstes Heimspiel im Jahr 2017 mit ungefährdetem Erfolg

22.02.2017 |Frauen|Text: E. Fechner | Fotos: Guido Henning

Am 18. Februar bestritt die Frauenmannschaft des HV Grün-Weiß Werder erfolgreich ihr erstes Heimspiel der Rückrunde gegen den Tabellenvorletzten TSV Germania Massen.

 

Mit viel Rückenwind aus dem am vorherigen Wochenende gewonnenen Spitzenspiel gegen die HSG Ahrensdorf starteten unsere Damen an diesem Samstag von Beginn an mit einem selbstbewussten Auftreten. So konnten sie bereits nach kurzer Zeit eine 4:0-Führung erreichen, welche sich in den folgenden Minuten bis zu einem Punktestand von 8:1 ausbauen ließ. Nachdem sich nun auch die gegnerische Mannschaft so langsam in das Spiel einfand und die Werderanerinnen zu viele Chancen im Angriff vergaben, konnten die Damen aus Massen den Abstand auf ein 9:6 verringern. Mit klarem Kopf hielt Werder die Konzentration sowie Motivation jedoch weiterhin hoch, sodass es mit einem deutlichen Vorsprung von 17:9 in die Halbzeitpause ging.

 

Diesen ließ sich die Mannschaft auch in der zweiten Halbzeit nicht streitig machen. Durch die anhaltend gute Abwehrleistung und eine Haltequote der Torhüter von starken 61% konnten unsere Frauen ihren Vorsprung kontinuierlich ausbauen und die Differenz von 15 Toren aufrecht erhalten.  Schlussendlich fuhr man einen ungefährdeten und verdienten 31:16-Sieg ein.

 

Vielen Dank an dieser Stelle an alle Zuschauer für die wieder einmal großartige Stimmung! Am Sonntag, den 26.02.17, geht es für die Werderaner Frauen zum SV 63 Brandenburg-West. Der Anpfiff ist bereits um 13:30 Uhr in der Max-Josef-Metzger-Straße 41. Seid live dabei, um eure Grüne Gang auch am kommenden Spieltag lautstark zu unterstützen.

 

Es spielten:Dörner, Stoschus (4), Hamann (3), Fängler (3), Gratz (2), Stammel (1), Fechner (1), Schemel (11), Griebel (1), Seeger, Henschel (2), Schmidt, Glomm (3), Wille


Wer hat an der Uhr gedreht?

22.02.2017 |2. Männer|von Peter Mahns

Nach dem Sieg aus der Vorwoche gegen die zweite Vertretung vom VfL Potsdam kam mit dem SV Blau-Weiß Wusterwitz der neue Tabellenzweite in die Halle am Ernst-Haeckel-Gymnasium. Die Zwote, die im bisherigen Kalenderjahr noch ungeschlagen ist, wollte diese Serie selbstverständlich nicht abreißen lassen.

 

Die Gäste markierten den ersten Treffer der Partie und Werder glich postwendend aus. In der Anfangsphase war es ohnehin ein sehr ausgeglichenes Spiel. Keine der beiden Mannschaften konnte sich entscheidend absetzen. Werder lief bis zum 5:5 zwar immer einem Rückstand hinterher, jedoch betrug dieser lediglich ein Tor. Begünstigt durch einige Fehler seitens der Wusterwitzer nutzte Werder die sich bietenden Chancen und ging nicht nur zum ersten Mal in der Partie in Führung, sondern baute diese zusätzlich auf drei Tore aus (8:5). Diese Führung konnten die Hausherren bis wenige Minuten vor dem Pausenpfiff konstant halten (13:10). Mit einer 3-Tore-Führung hat es zur Pause allerdings nicht ganz klappen wollen. Somit ging es mit einem völlig offenen 14:12 in die Katakomben.

 

Werder war trotz Führung aber gewarnt. In Wusterwitz hatte man zur Pause ebenfalls geführt und am Ende stand man mit leeren Händen da.

 

Zum Nachsehen der Werderaner nahmen die Wusterwitzer den Schwung aus dem Ende von Halbzeit 1 mit und gingen durch drei Tore in Folge mit 15:14 in Führung. Den Zuschauern bot sich in der Folgezeit ein Spiel auf Spitz und Knopf. Viele Nichtigkeiten, Fehlwürfe sowie -abspiele prägten zudem die Partie. Die Zwote hätte in den letzten 15 Minuten der Partie womöglich auch mehr aus ihrer Überzahl machen müssen, sonst wäre diese hektische Schlussphase erst gar nicht entstanden. Als i-Tüpfelchen kam für die Schiedsrichter, Spieler und Zuschauer noch hinzu, dass die Zeitanzeige an diesem Tag ausgefallen war. Niemand wusste also beim Stand von 20:20 so genau, wie lange noch zu spielen war. Durch den ohrenbetäubenden Lärm in der Halle erreichten etwaige Zeitansagen die Spieler auch nicht. Demzufolge drangen beide Mannschaften auf schnelle Tore. Werder schaffte die erneute Führung zum 22:21 und Wusterwitz vergab den möglichen Ausgleich. Noch gab es keine Reaktion seitens des Kampfgerichts. Werder spielte den vermutlich letzten Angriff bis zum Zeitspiel herunter. Der vorletzte Wurf konnte allerdings nicht im Tor der Gäste untergebracht werden. Der Zeitnehmer hatte nun bereits die Pfeife im Mund, doch der Pfiff sollte erst ertönen, als Wusterwitz die wirklich letzte Gelegenheit zum 22:22-Endstand nutzen konnte. Zur selben Zeit machten die Bayern es den Wusterwitzern also nach. Allerdings war das hier kein Wusterwitz-Bonus, sondern technisches Versagen schon Stunden zuvor.

 

Mit diesem Unentschieden bleibt die Zwote aber weiterhin ungeschlagen. In der kommenden Woche sollen gegen den SV Motor Hennigsdorf dann wieder zwei Auswärtspunkte folgen.

 

Werder spielte mit: S. Schmidt, N. Hagenau - H. Wascher (3), J. Henschke (4), F. Henschke (1), G. Grohmann, T. Neitzel (5), P. Mahns (1), R. Lowens (2), T. Hagenau, C. Pankow, G. Kassin , P. Neidel, C. Drescher (6) - F. Behr, D. Bethke, M. Bunk


Déjà-Vu: Männliche B-Jugend überzeugt

22.02.2017 |Männl. Jugend B|von Madeleine Rouvel

Am 11.02.2017 dachte man an ein Déjà-Vu vom Spiel am 21.01.2017. Wiederholt traf der Tabellenzweite auf den Tabellendritten. Es galt, sich gegen die Jungs von MTV Wünsdorf 1910 zu behaupten.

24:17 für Werder lautete das letzte Ergebnis der ersten Begegnung im November 2016 beider Mannschaften.

 

Gut aufgestellt und fast wieder komplett starteten die Werderaner Jungs ins Spiel. Von Beginn an drückte die Mannschaft aus Werder und führte schnell mit 4:1. Dann erfolgte die Auszeit seitens Wünsdorf in der 9. Spielminute. Durch inkonsequentes Spielen in Abwehr und Angriff machte man den Gegner unnötig stark und kassierte nun schnell den Ausgleich zum 5:5. Ein 7-Meter konnte leider nicht verwandelt werden. Bis zum 7:7 war das Spiel auf Augenhöhe. Jedoch konnten die Werderaner Jungs eingeübte Spielzüge erfolgreich abschließen und in der Abwehr standen sie kompakt, so dass es kaum ein Durchkommen für die Wünsdorfer gab. Mit langenZuspielen und schnellen Kontern setzte man sich Tor um Tor ab und führte zur Halbzeit mit 15:8.

 

Motiviert und den Sieg vor Augen startete die zweite Halbzeit. Fehler schlichen sich jedoch ein; irgendwie fehlte die nötige Konzentration. 2 Pfiffe aufgrund von Doppeldribblings, 3 Fehlwürfe aufs Tor - Auszeit Werder in der 41. Spielminute. Die Mannschaft musste sich erst wiederfinden. Die Ansprache von Trainer Max schien zu helfen. Die Werderaner redeten vermehrt miteinander und hatten ihre vorherige Form wieder zurückgewonnen. Ein sehr gutes Miteinander, schnelle Konter und variierte Spielzüge brachten die Jungs Tor um Tor nach vorn. Die Abwehr stand so kompakt, dass sich die Wünsdorfer die Zähne ausbissen. Im Angriff wurde durch erfolgreiche Torabschlüsse überzeugt. Zum Schluss nur noch zu viert auf dem Feld konnten trotzdem Tore erzielt werden. Auch diese Spieler in Unterzahl behaupteten sich in der Abwehr und machten es dem Gegner schwer. Im Tor stand Ronny, der oft unüberwindbare Fels der Mannschaft. Mit Nutella zum Frühstück zeigte er wiederholt, wie wichtig er für die Mannschaft ist. Er konnte viele Tore halten – starke Leistung!

 

Mit 22:17 endete die Partie. Verdient gewonnen und schön anzuschauen. Herzlichen Glückwunsch. 

Mit den Worten „Bevor ihr abhaut, vergesst nicht, die Halle abzubauen!“ verabschiedete Trainer Max seine Mannschaft.Die Stimmung war grandios in der Halle; trotz der wenigen Zuschauer; aber dank der Trommler und Tröten. Vielen Dank für eure Unterstützung.

 

Noch 6 weitere Begegnungen stehen in dieser Saison auf den Plan. Macht weiter so, Jungs! Am 09.04.2017 treffen beide Mannschaften im letzten Spiel der Saison wieder aufeinander. Gute Besserung an Felix.

 

Für den HV Grün-Weiß Werder spielten und trafen: Ronny (TW), Philipp (5), Paul (3), Billy, Ole (1), Malte, Louis (1), Justin (3), Raik, Bjarne (7), Joran (2)


Drei Neuzugänge für Werders 1. Männermannschaft

04.02.2017 |1. Männer|von Maria Ulrich

Der Verein ist sich einig: Die Pleitenserie muss schnellstens beendet werden. Grün-Weiß hat sich aus diesem Grund die Dienste von  3 „Neuen“, Hendrik Retschlag, Laszlo Ujvari und Ranko Dzolic, gesichert. Am Samstag, den 04.02.17 um 19 Uhr in der Sporthalle des Ernst-Haeckel-Gymnasiums, wollen es die 3 Novizen an der Seite der Werderaner Mannen gegen den SG VTB Altjührden schon richten und dabei helfen, die drohende Abstiegsmisere abzuwenden.

 

Der hochgewachsene 20-jährige Laszlo, zuletzt als Rückraum-Akteur in der Oberliga bei HSG Augustdorf/Hövelhof in NRW aktiv, stammt aus Ungarn und gibt seinen Einstand am Samstag. Der Torjäger hat mittlerweile einige Trainingseinheiten mit den Aufsteigern absolviert und freut sich auf seinen ersten Einsatz in der Rückspielrunde. Der Ungar, der in seiner Heimat sogar in Liga 2 spielte, hofft, einen beachtlichen Beitrag zum Klassenerhalt leisten zu können.

 

Hendrik Retschlag (23), ehemaliger Schüler der Sportschule in Potsdam, A-Jugendlicher der Adler des 1. Vfl und Spieler des Ludwigsfelder HC, hat sich Werders Mission „Dritte Liga – wir bleiben!“ ebenfalls auf die Fahnen geschrieben. Er wechselte noch während der laufenden Saison vom Grünheider SV in die Havelstadt und hat sich schon gegen Schwerin und Potsdam von einer vielversprechenden Seite gezeigt.

 

Ranko Dzolic, gebürtiger Serbe, durchlief mit seinen 28 Jahren schon sämtliche Ligen Serbiens, Ungarns, Tunesiens und der Türkei. Seine letzte Station in Tschechien (Extraliga) verließ er, um sein Hobby in der kleinen Stadt Werder an der Havel weiter zu verfolgen. Er nimmt schon seit geraumer Zeit am Training der Ersten teil und möchte mitsamt langjähriger Erfahrung am Samstag gegen den SG VTB Altjührden sein Debüt im deutschen Handball geben.

 

Im persönlichen Gespräch haben wir den 3 Frischlingen einmal auf den Zahn gefühlt:

 

Was hat dich in die schöne Havelstadt verschlagen?

Retschlag: „Ich wohne in Spandau und der Fahrtweg nach Grünheide war irgendwann einfach zu lang. Befreundete Spieler haben mich dann gefragt, ob ich nicht Lust hätte, Werder zu verstärken. Im Dezember habe ich angefangen, mit zu trainieren und festgestellt, dass es mit den Jungs echt Spaß macht. Da ich die meisten von früher kenne, gab es keine große Eingewöhnungsphase. Spielerisch ist noch Luft nach oben, aber ich finde mich immer besser ein.“

 

Ujvari: „Augustdorf ist eine gute Mannschaft in einer starken Liga. Trotzdem wollte ich schon immer in höheren Ligen spielen. Die 3. Liga und Werder sind daher genau das Richtige für mich! Die Umgebung und die Leute sind super. Ich kann mich hier optimal weiterentwickeln!“

 

Dzolic: „Mein großer Traum war schon immer, in Deutschland Handball zu spielen. Jetzt habe ich endlich die Chance, hier mein Können zu zeigen. Mal sehen, wie es weitergeht.“

 

Die Integration in die bestehende Mannschaft dauere noch an, beobachtet auch Trainer Silvio Krause. „Diese 3 Spieler können uns hoffentlich etwas entlasten und sich gut in die Mannschaft einfügen.“

 

Wie ist dein erster Eindruck von der Mannschaft, fühlst du dich hier gut aufgehoben?

Ujvari: „Ich habe mich gleich wohl gefühlt. Jeder ist sehr freundlich und hilfsbereit. Ich mag die Art, wie Werder spielt. Für mich ist das die Zukunft des Handballs. Für mich war schnell klar, dass ich nach Werder ziehe. Sie ermöglichen mir zusammen mit Ranko sogar einen Sprachkurs, worüber wir uns echt freuen. Ich bin ja erst vor weniger als einem Jahr nach Deutschland gekommen und muss noch viel lernen.“

 

Dzolic: „Der Team-Spirit ist echt toll. Die Jungs sind alle sehr positiv. Allesamt junge Spieler mit einer guten Perspektive. Mir gefällt vor allem ihr Denkvermögen und ihre Ideen auf dem Spielfeld. Die Trainer gestalten die Einheiten sehr innovativ und super interessant.“

 

Und was ist deine handballerische „Spezialität“?

Retschlag:Schwierig, das selbst einzuschätzen (lacht). Ich würde behaupten, dass ich ein gutes Auge beim Wurf habe. Generell ist der Schlagwurf meine Stärke. Momentan muss ich mich mit Werder noch richtig abstimmen, damit das bald einwandfrei klappt. Da muss man sich und der Truppe etwas Zeit geben.“

 

Ujvari: „Ich bin sehr flink und spiele intelligenten Handball. Meine Stärke ist ganz klar das Dribbling. Außerdem würde ich mich als selbstlosen und guten Team-Player bezeichnen.“

 

Dzolic: „Das kann ich hier in Deutschland nur schwer beurteilen. Ich werde mein Bestes geben, um noch mehr Spielpraxis zu bekommen. Grundsätzlich möchte ich die Truppe mit meiner Erfahrung erst einmal unterstützen und nach und nach lernen, mit ihnen zusammen zu spielen.“

 

Wo siehst du dich in 2-3 Jahren und welches sind deine persönlichen Ziele?

Retschlag: In 2 Jahren schließe ich mein duales Studium ab, sehe mich also in nächster Zeit weiter in der Region. Ich spiele schon seit 13 Jahren Handball und habe mit Werder in Liga 3 natürlich Blut geleckt. Es wäre deshalb toll, wenn ich noch etwas in der Liga bleiben könnte.“

 

Dzolic: „Ich sehe mich langfristig im deutschen Handball. Es wäre großartig, hier weiter Fuß zu fassen.“

 

Was bedeutet Handball für dich?

Retschlag: „Handball ist alles für mich. Für ein paar Jahre wurde der Sport schon irgendwie selbstverständlich. Leider fiel ich 2 ½ Jahre verletzungsbedingt auch aus. In dieser Zeit habe ich gemerkt, dass es ohne Handball nicht geht. Ich möchte diesem Sport so lang wie möglich treu bleiben!“

 

Ujvari: „Ich spiele auch schon seit mehr als 12 Jahren Handball. Dieser Sport ist ein wichtiger Bestandteil meines Lebens. In meiner Freizeit spiele ich liebend gern Basketball. Eigentlich fühle ich mich in jeder Ballsportart zu Hause.“

 

Dzolic: „Der Handball gibt mir die Möglichkeit, mich sportlich und menschlich weiterzuentwickeln, Adrenalin auf dem Spielfeld zu spüren, fremde Länder und Städte zu bereisen, neue Leute kennenzulernen und meinen Horizont zu erweitern.“

 

Schaffen wir den Klassenerhalt?

Retschlag: „Dass wird eine ganz schwere Kiste, klar! Am Samstag gegen Altjührden ist auf jeden Fall etwas drin. Die Rechnung ist eigentlich ganz leicht: Wir schlugen Magdeburg, die besiegten Hamburg. Auch wir können einmal so ein Ding landen! Wir müssen einfach noch geiler auf den Sieg sein. Uns fehlt es in entscheidenden Situationen manchmal an der gewissen Cleverness, lassen uns zu leicht ablenken! Unsere große Stärke ist natürlich unser immenser Kampfgeist. Wir sind weiterhin total heiß auf den nächsten Sieg und wissen, dass es da auch endlich mal scheppern muss, um Punkte einfahren zu können.“

 

Dzolic: „Das wird alles andere als leicht. Aber dieses Team hat Potenzial und ist absolut fähig, es zu packen.“

 

„Mit Hendrik auf Rückraum-Rechts, Laszlo auf Links und Ranko auf Halb-Rechts decken wir genau die Positionen ab, die wir uns auch gewünscht haben“, freut sich Krause.

 

Aus Sicht der Blütenstädter kann also theoretisch nichts mehr schiefgehen. Wir freuen uns auf ein Spiel mit neuen Gesichtern, Ideen und interessanten Kombinationen. Wir danken auch dem Spielerberater Sandor Szanyi für seine Hilfe bei Laszlo und heißen unsere 3 Neulinge herzlich willkommen und begrüßen euch mit einem kräftigen „Werder Feuer!“.


Robin Huntz wechselt zum Saisonende nach Potsdam

25.01.2017 | 1. Männer |Das Interview führte Maria Ulrich | Foto: Sylvia Göres

Es ist der Paukenschlag der Woche: Robin Huntz, Rückraum-Spieler von Grün-Weiß, wichtiger Tor-Garant und bedeutender Eckpfeiler der Mannen um Trainergespann Krause/ Ziegler verlässt Werder nach 4 erfolgreichen Jahren, eines davon in der 3. Liga, Richtung Potsdam. Der 22-Jährige läuft ab der kommenden Saison für unseren ehemaligen Partnerverein, den 1. VfL Potsdam 1990 e. V. auf. Erst vergangenen Freitag traf er mit seinem Team im Lokalderby auf seinen zugleich ehemaligen (er wechselte 2013 nach Werder) sowie zukünftigen Club. Leicht machte sich Robin diese emotionale Begegnung und Entscheidung, die sportliche Karriereleiter beim VfL weiter hochzuklettern, die er einst beim Heimatverein SV Lok Rangsdorf begann, keineswegs. Werders Glück: Ein vorzeitiger Wechsel kam für ihn unter keinen Umständen infrage. In einem sehr persönlichen Interview spricht er mit uns über das Warum, unvergessliche Zeiten bei Werder, seine Beweggründe und eine vielversprechende Zukunft in Potsdam:


Robin, du warst in der letzten Saison Teil des „Sieger-Teams“, das sich den Aufstieg in Liga 3 hart erarbeitet und erkämpft hat. Wie hast du dieses Spektakel erlebt und inwieweit hat deine Zeit bei uns zu deiner persönlichen und sportlichen Entwicklung beigetragen?

„Die letzte Saison, insbesondere der Aufstieg, war eine ganz besondere Zeit für Werder und mich. Mit dem Ziel, den 8. Tabellenplatz zu erklimmen, begingen wir die Saison und standen am Ende der Hinrunde plötzlich auf Platz 1. Zu diesem Zeitpunkt hat niemand einen Aufstieg nur annähernd für möglich gehalten. Als es dann in die letzten 5 Spiele ging, waren wir uns einig: Den 1. Platz geben wir nicht mehr her! Das war die erste Meisterschaftsfeier, die ich im Männerbereich miterleben durfte. Nur so viel: Gern mehr davon! Selbst das verloren geglaubte HVB-Pokal-Finale gegen Ludwigsfelde konnten wir gewinnen. Alles in allem war es wirklich eine überragende Saison! Klar, Werder hat mich dabei ganz stark geprägt. Als junger Spieler der A-Jugend konnte ich bereits im ersten Jahr eine Menge Erfahrung und Spielpraxis sammeln. Zu dieser Zeit befanden wir uns sogar im Abstiegskampf, was ganz erheblich zu meiner Entwicklung beigetragen hat. Werder gab mir alle Möglichkeiten, mich zum Führungsspieler weiterzuentwickeln, wofür ich dem Verein überaus dankbar bin. An so einer Aufgabe kann man als junger Spieler einfach nur wachsen!“

 

Letzten Freitag traf der HV Grün-Weiß Werder im Lokal-Derby ja auf deinen zukünftigen Arbeitgeber, den 1. VfL Potsdam. War das Spiel dabei ein besonderes Highlight für dich? 

„Natürlich war ich motiviert, aber auch etwas angespannt. Das ist ganz normal. Ein Derby ist für alle Beteiligten und Zuschauer immer ein ganz besonderes Erlebnis. Die MBS-Arena Potsdam war fast ausverkauft und es hat Spaß gemacht, vor dieser Kulisse zu spielen. Wir haben als Team eine starke kämpferische Leistung abgerufen und können stolz auf uns sein, auch wenn wir keine Punkte auf der Haben-Seite verbuchen konnten.“

 

Wer oder was hat dich während deiner Zeit bei Grün-Weiß am meisten geprägt? Was nimmst du mit nach Potsdam und was ist das Besondere an unserem Verein?

„Ich habe mich dort immer sehr wohl gefühlt. Ich wurde gut aufgenommen und jederzeit fair behandelt. Am meisten prägten mich das Trainer-Team und die Mitspieler. Das Besondere am Verein ist, dass jeder mit anpackt und verschiedenste Aufgaben neben dem Sport übernimmt. Ich fühle mich dem Verein sehr verbunden und werde viel Positives mitnehmen. Allen voran die Erfolge, die ich gemeinsam mit dem Verein feierte, werde ich nie vergessen.“

 

Welches Ziel verfolgst du mit deinem Wechsel zum 1. VfL? Könnte Potsdam sogar ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg in die 2. Liga sein?

„Ich suche vor allem eine neue Herausforderung, an der ich weiter wachsen kann. Jetzt konzentriere ich mich aber auf die laufende Saison mit Grün-Weiß Werder, um den Abstieg unbedingt zu verhindern.“

 

Was wünscht du dir für Werder? Glaubst du, dass wir den Kampf um den Klassenerhalt erfolgreich bestreiten können?

„Ich wünsche dem Verein, dass er wie auch schon in den Vorjahren kontinuierlich seinen Weg weiter geht. Wir haben das Potenzial, uns langfristig in der 3. Liga zu etablieren! So lange wir rein rechnerisch nicht abgestiegen sind, glauben wir an den Verbleib in der Liga. Wir werden bis zum letzten Spiel keine Punkte verschenken, so viel steht fest!“

 

Trainer Silvio Krause gibt seinem Schützling dabei starke und ehrliche Worte mit auf den Weg: „Robin hat sich den Wechsel hart erarbeitet und verdient diese Chance ohne Zweifel. Nicht nur aufgrund seiner konstant erstklassigen Leistung, sondern auch weil er in Sachen Körperbewusstsein und hinsichtlich seiner sozialen Entwicklung viel erreicht hat. Für die Mannschaft, die Fans und auch uns bedeutet das selbstverständlich einen schmerzlichen Verlust. Dennoch kann ich seinen Entschluss nachvollziehen und hoffe sehr, dass er gesund bleibt und die nötigen Spielzeiten bekommt.“

 

Robin, danke für wunderbare Jahre voller Spannung, Spaß und Leidenschaft zum Handball. Der Verein wünscht sich inständig, dass du uns weiterhin gewogen bleibst, uns in deiner sportlichen Vita niemals vergisst und bei Gelegenheit wieder bei uns vorbeischaust. 

 

Alles erdenklich Gute beim VfL, bestmögliche Erfolge und bleib’ so wie du bist. Sei dir gewiss, dass wir dich zum Saisonende mit einem letzten, denkwürdigen „Werder – Feuer!“ gebührend verabschieden werden: Auf dass dein Herz weiterhin ein kleines bisschen grün-weiß bleibt!