1. Männer

Erneut achtbar geschlagen

24.10.2016 |1. Männer| PNN von Tobias Gutsche (Link) (Bilder)

Es setzte zwar wieder eine Niederlage, doch verkaufte sich der HV Grün-Weiß Werder teuer: Der Aufsteiger in die 3. Handball-Liga Nord verlor gegen Top-Club VfL Fredenbeck recht knapp und bestätigte damit seine gute Leistung aus der Vorwoche.

 

Wie bereits am vergangenen Spieltag gegen den HSV Hamburg (19:23-Niederlage) hat sich Aufsteiger HV Grün-Weiß Werder auch diesmal wieder sehr achtbar gegen einen Top-Club der 3. Handball-Liga Nord verkauft. Die Werderaner unterlagen am Samstagabend mit 25:30 (12:15) beim Tabellenvierten VfL Fredenbeck. Beste Grün-Weiß-Werfer waren Moritz Bruck, Robin Huntz und Alex Wirt mit jeweils fünf Toren. Das Team aus der Blütenstadt bleibt vorerst ohne Punktgewinn Schlusslicht.

Trotz Heimpleite: Werder tankt Selbstvertrauen

17.10.2016 |1. Männer| Märkische Allgemeine Zeitung von Mirko Jablonowski (Link) (Bilder)

„Rundum zufrieden wären wir natürlich nur mit einem Sieg“, erklärte Yannick Schindel nach der Drittliga-Partie von Grün-Weiß Werder gegen den HSV Hamburg. Trotz des 19:23 (10:13) und der sechsten Pleite im sechsten Spiel war dem Kreisläufer und seinem Team aber anzumerken, dass man aus diesem Spiel vom Samstagabend viel für den weiteren Saisonverlauf mitnehmen kann.

 

„Rundum zufrieden wären wir natürlich nur mit einem Sieg“, erklärte Yannick Schindel nach der Drittliga-Partie von Grün-Weiß Werder gegen den HSV Hamburg. Trotz des 19:23 (10:13) und der sechsten Pleite im sechsten Spiel in der dritten Handball-Liga war dem Kreisläufer und seinem Team aber anzumerken, dass man aus diesem Spiel vom Samstagabend viel für den weiteren Saisonverlauf mitnehmen kann. „Es war im Vergleich zu den Vorwochen eine ex-treme Steigerung – gerade in Sachen Teamgeist“, sagte der Akteur mit der Rückennummer 33, der gegen Hamburg sein Comeback feierte. Am ersten Spieltag gegen die SG Flensburg-Handewitt II (22:28) zog er sich in der Anfangsphase eine Schulterverletzung zu und fiel fünf Wochen aus.

Silvio Krause: „Da sind viele an die Kotzgrenze gegangen“

Gegen die Gäste aus der Hansestadt sah man wie wichtig Schindel als bulliger Spielertyp am Kreis ist. „Aufgrund seiner Statur ist er aus unserem Spiel nicht wegzudenken. Er hat sich trotz seiner Grippe super durchgekämpft. Wir sind froh, dass er wieder da ist", unterstrich Werder-Coach Silvio Krause. Sein Team zeigte gegen den ehemaligen Champions-League-Sieger aus Hamburg, der ohne die Ex-Nationalspieler Stefan Schröder und Torsten Jansen antrat, in den ersten 25 Minuten eine ganz starke Vorstellung. Mit Tom Göres im Tor konnte man sich auf einen guten Rückhalt verlassen, der die HSV-Spieler in der Sporthalle des Ernst-Haeckel-Gymnasium einige Male verzweifeln ließ. In der Offensive wussten vor allem Schindel und Spielmacher Robin Huntz zu überzeugen. Huntz gelang zwischenzeitlich der Ausgleich zum 5:5 (13.) und später sogar die Führung (21., 9:8). Aufgrund einiger leichter Fehler in der Schlussphase des ersten Durchgangs gingen die Gastgeber in ausverkaufter Halle aber letztlich mit einem Drei-Tore-Rückstand in die Halbzeit.

 

Diesen Vorsprung verdoppelten die Hamburger, bei denen der ehemalige Potsdamer Lasse Kohnagel mitwirkte, in der Anfangsphase der zweiten Hälfte (36., 16:10). Spätestens als Hamburgs Ole Stabick dann zum 20:12 für die Gäste traf (45.), machte sich auf den Rängen langsam die Angst breit, Zeuge des nächsten Heimdebakels zu werden. Anders als gegen die Mecklenburger Stiere (15:33) und den OHV Aurich (23:35) brachen die Blütenstädter dieses Mal aber keineswegs auseinander und zeigten in der Schlussviertelstunde eine couragierte Vorstellung. „Da sind viele an die Kotzgrenze gegangen“, lobte Krause sein Team für die gezeigte Moral. „Letztlich gewinnt Hamburg natürlich verdient. Aber gegen diese Mannschaft nur 23 Gegentore zu bekommen, ist schon sehr stark“, fand der Trainer. „Wir müssen jetzt jedes Spiel so angehen, als wäre es unser letztes“, forderte nach der Partie Yannick Schindel. Denn nur, wenn man an die gezeigte Leistung vom Sonnabend anschließt, kann es in den nächsten Wochen mit dem ersten Punktgewinn in der dritten Liga klappen – dieser würde das Team noch enger zusammenschweißen.

Die Stunde des Verlierers

17.10.2016 |1. Männer| PNN von Tobias Gutsche  (Link) (Bilder)

Am Ende stand zwar die sechste Niederlage im sechsten Spiel zu Buche, dennoch herrschte bei Werders Drittliga-Handballern Zufriedenheit. Sie wussten gegen den namhaften Kontrahenten HSV Hamburg zu begeistern und sehen die Leistung nun als Maßstab für die Zukunft.

 

In den letzten Zügen der Heimpartie bekamen die Handballer des HV Grün-Weiß Werder das, was sie sich redlich verdient hatten: stehende Ovationen ihrer Fans. Dem in diesem Jahr aufgrund einer beantragten Insolvenz von der ersten in die dritte Liga abgestiegenen HSV Hamburg hatten die Werderaner auf begeisternde Art und Weise Paroli geboten. Zwar hieß es nach Ablauf der 60 Minuten Spielzeit aus ihrer Sicht 19:23 (10:13), womit im sechsten Saisonmatch die sechste Niederlage besiegelt war, doch irgendwie wurde das Ganze zur Stunde des Verlierers.

Egal, in welches Gesicht der Grün-Weißen man auch schaute, überall zeichnete sich ein Grinsen ab. „Gratulationen zu bekommen, nachdem man verloren hat, ist schon merkwürdig. Aber das passt. Wir können mit dieser Leistung sehr zufrieden sein“, sagte Werders Trainer Silvio Krause. Im Vergleich zu den Vorwochen, als sich seine Mannschaft bei mehreren sehr hohen Niederlagen „nicht drittligawürdig“ präsentiert habe, sei der Auftritt am vergangenen Samstag eine enorme Steigerung gewesen. Und das ausgerechnet gegen den Club, der 2013 die Champions League gewonnen hatte und jetzt bei seinem kompletten Neuanfang zu den Titelkandidaten der 3. Liga Nord gehört.

 

Bessere Moral und besserer Teamgeist als in den Vorwochen

Vor 199 frenetischen Zuschauern in der ausverkauften Sporthalle des Ernst-Haeckel-Gymnasiums – darunter eine große Gruppe ebenso lautstarker HSV-Anhänger – setzten die Hausherren ihrem Kontrahenten mit unbändiger Willenskraft zu. Insbesondere defensiv überzeugten sie, packten gegen die körperlich deutlich überlegenen Gäste voller Entschlossenheit zu, was die Grundlage dafür war, dass die Begegnung lange Zeit offen blieb. In der 21. Minute gelang es dem Team aus der Blütenstadt, sogar einmal in Führung zu gehen (9:8). Doch durch einen Negativlauf von 0:3 Toren zum Ende der ersten und auch zu Beginn der zweiten Halbzeit ließ Werder etwas abreißen.

Zwischenzeitlich wuchs der Rückstand auf acht Treffer an. Aber die Krause-Truppe brach nicht ein, sondern kämpfte sich auf minus vier heran. „Wir“, erklärte der Coach, „haben die Moral gezeigt, die uns in den letzten Spielen zum Teil gefehlt hatte. Da hatten wir nicht richtig als Mannschaft zusammengestanden.“ Yannick Schindel pflichtete ihm bei. „Was Teamgeist angeht, war das viel, viel besser“, sagte der Kreisläufer, der sich Anfang September in seiner ersten Angriffsaktion der Saison an der Schulter verletzt hatte und nun wieder zurück auf der Platte ist. Dadurch hebt sich der Werderaner Qualitätspegel. Der bullige Spieler verleiht in der Abwehr mehr Stabilität und im Angriff erhöhte Durchschlagskraft. Obendrein ist der Vierfach-Torschütze vom Samstag jemand, der seine Kollegen emotional mitreißt.

 

"Jede Partie angehen, als wäre es die größte und unsere letzte"

Nachdem der Aufsteiger im Duell gegen den namhaften Tabellendritten, das vorab als das „Spiel des Jahres“ stilisiert worden war, gemerkt hat, was als starkes Kollektiv möglich ist, forderte Schindel in der Konsequenz kämpferisch: „Wir müssen jede Partie angehen, als wäre es die größte und unsere letzte.“ So sieht es auch Silvio Krause: „Wir sind diesmal gemeinsam bis zum Schluss an die Kotzgrenze gegangen. Nur auf diese Weise kann es funktionieren.“ Damit für Grün-Weiß bald die Stunde des Siegers schlägt. 

 

Werder: Göres, Lessig, Petsch – Harnge, Schugardt, Drescher (1), Huntz (4), Bruck (3), Nehls (3), Boede, Schütz, Terlunen (3), Schindel (4), Wirt (1)

Duell der Aufsteiger

14.10.2016 |1. Männer| Märkische Allgemeine Zeitung von Mirko Jablonowski  (Link)

In der 3. Liga empfangen die Handballer des HV Grün-Weiß Werder den HSV Hamburg. Der prominente Gast gewann vor drei Jahren die Champions League und musste nach der Insolvenz einen Neuanfang wagen.

 

Den Namen HSV Hamburg bringt man noch immer mit ganz großem Handballsport in Verbindung. Champions-League-Sieger von 2013, zahlreiche Nationalspieler, Zuschauermagnet in der Hansestadt – all das kommt einem in den Sinn, wenn man an den kommenden Gegner des HV Grün-Weiß Werder denkt. Nachdem die HSV-Profimannschaft im vergangenen Januar aus dem Spielbetrieb der Handball-Bundesliga zurückgezogen wurde, musste sich der Verein aber neu aufstellen. Die ehemalige Zweite ist jetzt das Aushängeschild und geht in der dritten Liga auf Punktejagd. „Es wird gerne vergessen, dass wir ein Aufsteiger sind“, unterstreicht Hamburgs Trainer Jens Häusler. Der 49-Jährige gibt aber zu: „Aufgrund der Historie allerdings kein normaler.“

 

Für die Zuschauer ist es was Besonderes

Für Häuslers Pendant Silvio Krause kommt das Duell der ungleichen Aufsteiger alles andere als gelegen. „Natürlich kommt ein großer Name und für die Zuschauer ist es etwas Schönes. Ich hätte aber lieber einen Gegner gehabt, der sich in unserem Bereich bewegt“, sagt Krause, dessen Team nach fünf absolvierten Partien mit null Punkten am Tabellenende rangiert. „Das schlägt schon unglaublich doll auf die Moral.“ In der Begegnung am Sonnabend (19 Uhr, Sporthalle Ernst-Haeckel-Gymnasium) wollen die Blütenstädter versuchen, die gute Leistung, die sie gegen Aurich (23:35) 30 Minuten lang gezeigt haben, länger zu halten.

 

Werder ist mit null Punkten Tabellenletzter

Dass ein Erfolg gegen den Tabellenvierten eine Sensation wäre, ist in Werder allen bewusst. Deshalb will man versuchen, das Aufeinandertreffen ein Stück weit zu genießen. „Die Vorfreude, gegen solch einen Gegner zu spielen, ist schon groß“, sagt Grün-Weiß-Spielmacher Robin Huntz. Der 22-Jährige ist mit bislang 25 erzielten Saisontreffern der erfolgreichste Werfer im Team. „Ich hätte aber natürlich lieber ein paar Tore weniger auf dem Konto, wenn wir dafür als Mannschaft Erfolg hätten“, so Huntz, der in der dritten Saison in Werder spielt und an der Universität in Potsdam BWL studiert. Für ihn gehe es am Sonnabend darum, als Truppe „weiter an den Defiziten zu arbeiten, um dann gegen Kontrahenten auf Augenhöhe etwas mitzunehmen“. In der Kabine sei das besondere Spiel gegen den ehemaligen Champions-League-Sieger, für den auch der Ex-Potsdamer Lasse Kohnagel spielt, natürlich Thema. „Man fragt sich schon, wie gut die noch sind“, sagt Huntz mit Blick auf die Ex-Nationalspieler Stefan Schröder und Torsten Jansen.

 

Jansen und Schröder beim HSV nicht dabei

Diese Frage wird ihm am Samstag aber wohl unbeantwortet bleiben. „Beide sind in Werder nicht dabei“, sagt HSV-Coach Jens Häusler. Schröder laboriert an einem Einriss der Plantarsehne am Fuß. Co-Trainer Jansen, der in den letzten Wochen aufgrund großer Personalnot zum Einsatz kam, ist mit der A-Jugend des Vereins im Einsatz, für die er verantwortlich ist. Häusler („Wir bereiten uns akribisch vor und wollen nicht die Ersten sein, die gegen Werder Punkte lassen.“) will seinen zweiten Auftritt in Brandenburg dennoch deutlich erfolgreicher gestalten, als es Mitte September in Oranienburg gelang. Dort unterlag sein Team dem OHC deutlich mit 21:33.

„David“ Werder gegen „Goliath“ HSV

14.10.2016 |1. Männer| Potsdamer Neueste Nachrichten  (Link)

Es ist das Duell zwischen „David“ und „Goliath“: Am morgigen Samstag empfängt der Aufsteiger und nach fünf Saisonpartien noch ohne Punktgewinn dastehende HV Grün-Weiß Werder in der 3. Liga Nord den HSV Hamburg, seines Zeichens ehemaliger Erstligist und Champions-League-Sieger von 2013. Die Hamburger hatten Insolvenz anmelden müssen und stiegen dadurch für die aktuelle Spielzeit von Liga eins in drei zwangsweise ab. Der Etat des HSV, der aktuell Tabellenplatz vier belegt, liegt bei einer Million Euro. Werder kommt nach Vereinsangaben nicht mal annähernd auf ein Zehntel davon. Das Spiel findet morgen um 19 Uhr in der Sporthalle des Ernst-Haeckel-Gymnasiums statt. tog

Knapper Sieg hier, deutliche Niederlage dort

10.10.2016 |1. Männer| Potsdamer Neueste Nachrichten von Peter Könnicke (Link) (Bilder vom Spiel)

HV Grün-Weiß Werder

Gut 25 Minuten keimte Hoffnung auf den ersten Punkterfolg des HV Grün-Weiß Werder in der 3. Liga. Solange blieben die Blütenstädter im Heimspiel gegen den OHV Aurich auf Tuchfühlung, wenngleich sie von Beginn an einem Rückstand hinterherliefen. Doch es reichte nur bis auf den zwischenzeitlichen Ausgleich zum 9:9 in der 22. Spielminute durch Yannik Schindel. Am Ende ging auch die fünfte Partie für den Außenseiter mit 23:35 (11:15) deutlich verloren, Aurich wurde seiner Favoritenrolle vollauf gerecht. Die letzte Aktion kurz vor der Pause machte ein Stück weit den Unterschied zwischen dem Liga-Neuling und dem derzeitigen Tabellenzweiten aus Ostfriesland deutlich. Werder hatte noch einmal auf 11:14 verkürzt, war offenbar mit den Gedanken schon in der Pause, als Aurichs Wilke de Buhr weit aus dem Rückraum einfach noch mal abzog – vorbei am verdutzten Grün-Weiß-Keeper Tom Lessig, der ansonsten ein starker Rückhalt war. 


Mit ihrer routinierten und abgezockten Spielweise sowie ihrer körperlichen Dominanz waren die Gäste den Werderanern letztlich klar überlegen. Genau diese Stärke zeichnete Aurich auch aus, als zu Beginn der zweiten Halbzeit die grünen-weißen Akteure überhastet und unkonzentriert den Abschluss suchten und wiederholt scheiterten. Ihre Gegenstöße trugen die Norddeutschen indes zielstrebig und abgeklärt vor. Ein 5:0-Lauf zum 22:14 zwischen der 35. und 40. Minute brachte die Gäste auf die Siegerstraße. Werder baute zunehmend ab, Kampfgeist und Moral waren gebrochen, sodass Aurich die Führung nunmehr ohne große Mühe Tor um Tor auf schließlich zwölf Treffer ausbaute.


Bemerkenswert der Zuspruch der Werderaner Fans. Trotzdem sie die inzwischen vierte Niederlage ihrer Mannschaft in der Halle am Haeckel-Gymnasium erlebten, applaudierten sie dem Team, das den Rückhalt am kommenden Samstag auch brauchen wird: Dann kommt der Champions-League-Sieger von 2013, der HSV Hamburg, nach Werder. Peter Könnicke

 

Werder: Lessig, Göres – Lemaitre (1), Harnge (1), Schugardt, Drescher (3), Huntz (6), Nehls (3), Boede, Jürschke (4), Schütz (1), Schindel (2), Wirt (2)

Realistische Werderaner wollen sich gegen Aurich gut verkaufen

07.10.2016 |1. Männer| Märkische Allgemeine Zeitung von Mirko Jablonowski (Link)

Zum fünften Spiel der Drittliga-Saison 2016/17 empfängt der HV Grün-Weiß Werder am Sonnabend (19 Uhr, Sporthalle Ernst Haeckel Gymnasium) den OHV Aurich.

 

„Wir bleiben realistisch und wollen uns gut verkaufen“, gibt Silvio Krause, Trainer der Blütenstädter, die Marschroute vor dem Spiel gegen den aktuellen Tabellenfünften aus Niedersachsen aus, der laut Krause von der Kaderzusammenstellung eigentlich ein Zweitligist sein könnte.

Die Auricher konnten bislang drei ihrer vier Saisonspiele für sich entscheiden und setzten sich in heimischer Halle unter anderem gegen den VfL Potsdam durch (26:25).

„Für uns ist es wichtig, dass wir uns weiterentwickeln und uns von Spiel zu Spiel verbessert zeigen“, sagt HV-Coach Krause, der das Team erstmals in der Vereinsgeschichte in die dritte Liga führte und dort nach bislang vier Niederlagen noch auf den ersten Punktgewinn wartet.

Nachdem Werder den Mecklenburger Stieren Schwerin im letzten Heimspiel deutlich unterlag (15:33), wollen Krause und sein Team jetzt „Wiedergutmachung“ betreiben.

Personell sind die Werderaner wieder etwas besser aufgestellt als in den Vorwochen.

Lucas Schönebeck (Innenbandriss im Knie) und Marius Hoffmann (nach Knieoperation) stehen allerdings weiter nicht zur Verfügung.

Werder-Handballer warten weiter auf Punkte

26.09.2016 |1. Männer| MAZ von Stephan Henke (Link)

Auch im ersten Auswärtsspiel der Saison gab es für die Handballer von Grün-Weiß Werder nichts zu holen. Der Aufsteiger wartet in der 3. Liga weiter auf die ersten Punkte, am Samstag unterlag das Team mit 21:24 bei Altjührden.

 

Die Handballer von Grün-Weiß Werder warten weiter auf ihren ersten Punkt in der 3. Liga. Der Aufsteiger verlor auch das vierte Saisonspiel, dieses Mal gegen die SG VTB Altjührden. Mit 21:24 (11:12) unterlagen die Brandenburger am Samstagabend bei den Niedersachsen und bleiben somit auf dem letzten Tabellenplatz. „Die Niederlage war ein bisschen unglücklich. Gerade zum Schluss hin haben wir gespielt wie ein Aufsteiger. Uns hat in allen Bereichen das Quäntchen gefehlt – auch beim Glück“, sagte Spielmacher Nils Jürschke, der nach einer Verletzungspause (Schulter) sein Debüt im Werder-Trikot gab.

 

Dabei hielten die Werderaner lange Zeit gut mit. Immer wieder schaffte das Team von Trainer Silvio Krause den Ausgleich und ließ Altjührden, ein Ortsteil von Varel in Friesland, nie wirklich davonziehen. Doch selbst in Führung gingen die Werderaner nicht. Beim Stand 20:20 (54. Minute) hatten die Grün-Weißen die Chance in Front zu gehen, doch die Schiedsrichter entschieden auf ein umstrittenes Stürmerfoul von Christoph Drescher. „Das war irgendwie der Knackpunkt“, erklärte Jürschke, der im Angriff fast durchgängig auf der Platte war. So warfen die Gastgeber im Gegenzug das 21:20 und zogen schließlich auf 24:20 davon. 

 

Trotzdem sah Jürschke einen Aufwärtstrend. „Das sah schon von der Anlage viel besser aus als die anderen drei Spiele. Die Abwehr stand gut, dadurch hatten wir auch eine gute Torhüterleistung. Und auch im Angriff war unser Spiel viel strukturierter“, sagte Jürschke nach der Niederlage vor 375 Zuschauern, darunter vier Schlachtenbummler aus Werder, die die gut 400 Kilometer lange Fahrt auf sich genommen hatten. Nächste Woche hat Werder spielfrei.

Werders Drittliga-Auswärtspremiere

23.09.2016 |1. Männer| PNN (Link)

Erstmals in seiner Vereingeschichte reist der HV Grün-Weiß Werder zu einem Auswärtsmatch in der 3. Liga. Am morgigen Samstag gastieren die Werderaner, die zum Saisonstart drei Heimniederlagen kassiert haben und Tabellenletzter sind, bei der SG VTB/Altjührden (Beginn: 19.30 Uhr). Das Team aus Friesland hat in dieser Saison zwei Mal verloren und ein Mal gewonnen. Der Erfolg wurde gegen den Oranienburger HC eingefahren, der seinerseits mit Kantersiegen gegen die Staffelfavoriten Schwerin und Hamburg Ausrufezeichen gesetzt hat.

An die Fans

18.09.2016 |1. Männer|

"Es war ein Abpfiff mit gemischten Gefühlen. Die Anzeigetafel steht auf 60:00 Minuten, die Stiere aus Schwerin freuen sich zurecht über den deutlichen Auswärtssieg und wir erleben etwas, das wir so nicht erwartet hätten. Voller Respekt vor Eurer Leistung applaudieren wir hoch zu Euch auf die Tribüne, um uns für die unentwegte Unterstützung zu bedanken. Zu unserem Erstaunen wird unsere Geste von stehenden Overtionen erwidert. Wir sehen Fans, die sich die Hand blutig getrommelt haben und auch dann noch jedes Tor feiern, selbst wenn der Sieg so fern liegt wie heute. Dafür möchten wir uns aus tiefstem Herzen bei euch bedanken.


Wir mussten feststellen, wie schnell wir bei unserem Abenteuer unter die Räder kommen können. Und zwar genau dann, wenn wir es nicht schaffen, mit viel Herz dem Gegner die Stirn zu bieten.
Was bleibt also unterm Strich? Wir haben drei schwierige Spiele hinter uns gebracht, was auch bedeutet, dass wir noch fast die gesamte Saison vor der Brust haben. Sollen wir also heute nach dieser bitteren Niederlage die Hände in die Luft strecken und uns ergeben? Niemals! Unsere Hände strecken wir nur nach oben, um den nächsten Ball zu blocken. Wir leben Handball, wir spielen für Werder, wir spielen für Euch, wir spielen aus Überzeugung.

 

Werder Feuer!"

 

Eure 1. Männer

Werder wieder zu Hause – VfL muss nach Aurich

14.09.2016 |1. Männer|Märkische Allgemeine Zeitung, von Stephan Henke (Link)

Dritter Spieltag – drittes Heimspiel. Weil die Handball-Drittligisten Grün-Weiß Werder und VfL Potsdam beim Derby (24:32) das Heimrecht getauscht hatten, absolviert der Aufsteiger aus Werder am Sonnabend (19 Uhr, Sporthalle Ernst-Haeckel-Gymnasium) gegen die Mecklenburger Stiere Schwerin bereits sein drittes Heimspiel in Folge. „Sicherlich sind drei Heimspiele schön. Es hätten aber auch leichtere Gegner sein können. Uns war klar, dass wir gerade die ersten Spiele benötigen, um rein zu finden und die Liga kennenzulernen“, sagt der Sportliche Leiter Hendrik Schorz.

 

„Wir sind haushoher Außenseiter gegen Schwerin“

Denn neben dem Derby ging auch das Ligadebüt gegen die SG Flensburg-Handewitt II verloren. „Für uns sind Potsdam oder Flensburg nicht unbedingt der Gradmesser. Da kommen andere Mannschaften, die man schlagen muss, wie beispielsweise Beckdorf“, erklärt Schorz. Auch Schwerin zählt er nicht in diese Kategorie. „Von der Konstellation sind wir haushoher Außenseiter. Schwerin ist mit der neuen Mannschaft, in der auch erstligaerfahrene Spieler sind, meiner Meinung nach klarer Favorit. Warum sie ihr erstes Spiel deutlich gegen Oranienburg verloren haben, kann ich nicht einschätzen“, sagt Schorz über den Gegner, der zuletzt gegen den SV Beckdorf 35:26 gewonnen hat. Prinzipiell sei man aber zufrieden mit dem Team, „wir haben bis zur letzten Minute gekämpft, das hat man gesehen und das wird auch von den Zuschauern honoriert“.

 

 „Aurich ist ein anderes Kaliber“

In diesen Genuss kamen die Spieler des VfL Potsdam bislang allerdings nur teilweise beim Derby am Sonntag, als einige Potsdamer Fans ihr Team in Werder unterstützten. Denn der VfL hat noch kein Heimspiel bestritten, auch am 3. Spieltag (Sonntag, 17 Uhr) steht eine Auswärtsreise an, dieses Mal zum OHV Aurich. „Klar hätte man gerne ein Heimspiel gehabt. Aber wir nehmen das jetzt so hin“, sagt Trainer Jens Deffke.

Gegner Aurich hat dabei Qualität im Kader. „Das ist ein anderes Kaliber als die Teams, die wir bisher hatten“, sagt Trainer Jens Deffke. Neben dem Derbysieg gab es einen Auswärtserfolg beim zweiten Aufsteiger SV Beckdorf. „Aurich hat einen starken Rückraum, erfahrene Außenspieler und ist körperlich eine richtig große Mannschaft“, erklärt Deffke über den Gegner, bei dem unter anderem Torben Lemke, Bruder von Handball-Nationalspieler Finn Lemke, spielt.

Erfolg des Favoriten

13.09.2016 |1. Männer|von PNN, Tobias Gutsche (Link)

Der VfL Potsdam hat das Derby in der 3. Handball-Liga auswärts gegen Grün-Weiß Werder mit 32:24 gewonnen. Bei den Trainern beider Teams herrschte nach der Partie Uneinigkeit darüber, ob das deutliche Endresultat die Verhältnisse richtig widerspiegelte.

 

Aus dem Jubelkreis des VfL Potsdam schallte es hinaus. „Derbysieger, Derbysieger, hey, hey“, skandierten die Potsdamer am Sonntag nach dem ersten Lokalduell der Handball-Drittliga-Geschichte zwischen ihnen und dem HV Grün-Weiß Werder. Mit 32:24 (17:13) setzte sich der favorisierte VfL auswärts gegen den Aufsteiger durch und fuhr somit seinen zweiten Sieg im zweiten Saisonspiel ein.

Bester Torschütze der Landeshauptstädter war Julius Dierberg, der zehnmal traf. Trotz des letztlich klaren Erfolgs wollte Dierberg den Werderanern, die auch schon am ersten Spieltag verloren hatten, ein Kompliment machen: „Die haben bis zum Ende gekämpft und uns gut die Stirn geboten.“ Im ersten Spieldrittel war der Liga-Neuling sogar gleichauf mit dem Vorjahresdritten. Durch viel Emotionalität und Willensstärke wurde wettgemacht, was der VfL im technischen und taktischen Bereich besser war. 9:9 stand es nach 21 Minuten, doch dann legten die Gäste einen Zwischenspurt hin, zogen bis zur Pause auf vier Tore davon. „Wir haben unsere Erfahrung und Cleverness ausgespielt“, fand Dierberg, dessen Team von vielen Unkonzentriertheiten der Hausherren profitierte. „Unsere Fehlerquote im Passspiel“, bemängelte Werder-Coach Silvio Krause, „war wie schon bei der ersten Saisonpartie einfach zu hoch.“

 

VfL schraubte den Vorsprung erst zum Schluss auf acht Tore

Dadurch kam der VfL auch zu keinem Zeitpunkt der zweiten Halbzeit ins Wanken. Der Vorsprung blieb stets komfortabel, pendelte zwischen vier und sechs Treffern hin und her. Erst mit den letzten beiden Toren des Tages wurde die Differenz auf acht gestellt. Das sei unter dem Strich zu viel gewesen, meinte Krause: „Wir waren besser, als es das Endergebnis ausdrückt.“ Sein Gegenüber war da etwas anderer Meinung. „Wir haben noch viele Chancen liegen lassen. Von daher denke ich, dass das schon in Ordnung geht“, so das Urteil von Adler-Trainer Jens Deffke. 

VfL siegt in der Hitzeschlacht gegen Werder

12.09.2016 |1. Männer|von Stephan Henke, Märkische Allgemeine Zeitung (Link)

Bei Temperaturen um die 30 Grad gewann der VfL Potsdam am Sonntag das erste Derby gegen Grün-Weiß Werder in der 3. Handball-Liga. Werder versuchte mit einer offensiven Deckung das Potsdamer Kreativduo Yannik Münchberger und Matti Spengler aus dem Spiel zu nehmen. Dafür überzeugte auf Potsdamer Seite erneut Linksaußen Julius Dierberg.

 

Für Yannik Münchberger hatte die kurze Anfahrt gleich einen doppelten Vorteil. „Wenn man sechs Stunden Bus fahren würde und dann nicht am Spiel teilnehmen kann, dann wäre das schon ärgerlicher. Aber es ist schon nervig, wenn man zum Spiel kommt und man dann in Manndeckung genommen wird“, sagte der Spielmacher des VfL Potsdam nach dem 32:24 (17:14)-Derbysieg beim Handball-Drittliga-Konkurrenten Grün-Weiß Werder. Die Gastgeber setzten zumeist auf eine offensive Abwehr, „wir wollten die spielstarken Münchberger und Spengler an die Leine nehmen“, sagte Werders Co-Trainer Max Ziegler zur Taktik des Aufsteigers. Die beiden VfL-Spielmacher standen oftmals regungslos auf dem Feld, es entwickelte sich bei Potsdamer Ballbesitz oftmals ein Spiel vier gegen vier Feldspieler.

 

Julius Dierberg trifft erneut zweistellig

Und zunächst ging die Taktik des Gastgebers vor 250 Zuschauern in der ausverkauften Sporthalle des Ernst-Haeckel-Gymnasiums durchaus auf. 9:9 stand es nach 21 gespielten Minuten, vier Tore trug dabei Spielmacher Robin Huntz für die Grün-Weißen bei, insgesamt war er sechsmal erfolgreich. Auf der Gegenseite bestätigte Julius Dierberg mit insgesamt zehn Treffern seine starke Form, schon beim ersten Saisonspiel traf er zweistellig. „Mit der offensiven Deckung wollten wir sie natürlich zwingen über die Außen zu werfen. Aber Jule hatte immer wieder einen zu guten Winkel, wir waren da nicht aggressiv genug“, bilanzierte Werders Dominik Nehls. So erspielten sich die Potsdamer bis zur Pause einen Drei-Tore-Vorsprung (17:14). „Wir hatten immer Lösungen“, sagte Münchberger. „Wir hatten schon damit gerechnet, dass sie offensiv verteidigen.“

 

Werder macht 27 Fehler

Dieses Bild änderte sich zur zweiten Halbzeit nicht, die Potsdamer blieben das effektivere Team und machten weniger Fehler. „Immer, wenn wir auf zwei oder drei Tore hätten rankommen können, haben wir Fehler gemacht“, sagte Ziegler, der bei seiner Mannschaft 27 zählte. Zufriedener zeigte sich dagegen VfL-Trainer Jens Deffke. „Wir haben unseren Stiefel durchgespielt. Der Sieg geht auch in der Deutlichkeit in Ordnung“, sagte der 41-Jährige.

 

Temperaturen um die 30 Grad

Dabei war nicht nur die Stimmung aufgrund des Derbys aufgeheizt, auch die Halle selbst wegen der Temperaturen um die 30 Grad. „Wir hatten zwei Kisten Wasser, sie haben nicht gereicht“, berichtete Nehls über die Hitzeschlacht in der Sporthalle des Gymnasiums. Die verteilten Klatschpappen wurden von den meisten Zuschauern kurzerhand zum Fächer umfunktioniert. Zudem gab es ein Public Viewing für die Zuschauer, die keinen Platz mehr für das erste Derby zwischen den Teams in der 3. Liga ergattern konnten.

Werder vs. VfL: Kapitäne und Kumpels

07.09.2016 |1. Männer|von Stephan Henke, Märkische Allgemeine Zeitung (Link)

Florian Schugardt spielte mehr als zehn Jahre für den VfL Potsdam, ehe er 2015 zu seinem Heimatverein Grün-Weiß Werder wechselte. Mit dem stieg er auf, am Sonntag kommt es zum Derby in der 3. Handball-Liga. Der neu gewählte Kapitän empfängt dann auch seinen guten Freund Robert Weiß, der beim Gegner ebenfalls als Kapitän aufläuft – 60 Minuten ruht die Freundschaft.

 

Wenn Robert Weiß Hilfe braucht, wählt er die Nummer von Florian Schugardt. „Flo ist immer der erste, der hilft“, sagt der Kapitän des Handball-Drittligisten VfL Potsdam über seinen Spielführer-Kollegen von Grün-Weiß Werder. Am Sonntag (16 Uhr, Sporthalle Ernst Haeckel Gymnasium) treffen beide erstmals als Gegner aufeinander, Schugardt empfängt mit Aufsteiger Werder die Adler. „Wir sind sehr gut befreundet, wir treffen uns zum Grillen, Bootfahren, meist gemeinsam mit Alex“, sagt Schugardt, der aus gemeinsamen Zeiten in Potsdam auch mit dem neuen VfL-Co-Trainer Alexander Schmidt eine enge Freundschaft pflegt.

Schugardt und Weiß wurden beide zum Kapitän gewählt

Für Schugardt ist es die zweite Saison bei Werder, von der Mannschaft wurde er zum neuen Kapitän gewählt. „Rein von der Einstellung möchte ich da ganz gerne vorangehen, alle emotional mitziehen“, sagt der 28-Jährige. Ähnlich sieht es Weiß, der ebenfalls vor der Saison von der Mannschaft zum neuen Kapitän gewählt wurde und damit Jan Piske ablöste. „Das hat mich schon ziemlich geflasht“, freut sich der 29-Jährige über den Vertrauensbeweis seitens des Teams.

 

Beide werden am Sonntag ihre Teams aufs Parkett führen, wenn es zum ersten Derby der beiden in der 3. Liga kommt. „Ich bin ganz froh, dass ich keinen direkten Körperkontakt zu Flo suchen muss, weil er auf Linksaußen spielt“, sagt Abwehrchef Weiß. „Die Freundschaft muss dann auch mal eine Stunde Pause machen“, fügt er jedoch an, falls Schugardt den Weg in die Mitte suchen sollte.

 

18 von 20 Werder-Spieler haben eine VfL-Vergangenheit

Doch das Spiel wird sowieso zum großen Wiedersehen vieler Ex-Teamkollegen. 18 von 20 Spielern im Werder-Kader haben eine VfL-Vergangenheit, nur die beiden Neuzugänge Alex Wirt und Fabio Pastor haben nie für den ehemaligen Kooperationspartner gespielt. Umgekehrt haben Junioren-Vizeeuropameister Paul Twarz und Phil-Lukas Winter in der Aufstiegssaison für Werder gespielt, auch Caspar Jacques trug einst das grüne Trikot der Blütenstädter. Das Duell der Kapitäne und Kumpels ist dabei ein ganz besonderes.

Zwei blauäugige Phasen der Grün-Weißen

05.09.2016 |1. Männer|von Tobias Gutsche, PNN (Link)

Werders Handballer legen eine ordentliche Drittligapremiere hin, verlieren letztlich aber mit 22:28 gegen die SG Flensburg-Handewitt II. Bei der ersten Saisonpartie wird auch gleich das wohl größte Defizit des Teams aus der Blütenstadt deutlich.

Lucas Schönebeck und Christoph Drescher sicherten sich die Einträge ins Geschichtsbuch des Handballvereins Grün-Weiß Werder. Sie sorgten am Samstagabend beim Heimspiel gegen die SG Flensburg-Handewitt II für den ersten Treffer der Werderaner in der 3. Liga (1:1/5. Minute) beziehungsweise deren erstes Führungstor in dieser für den Club gänzlich neuen Spielklasse (4:3/12. Minute). Zwei Ereignisse, die der Hallensprecher explizit betonte – die rund 200 Zuschauer waren außer sich vor Freude. „Das ist eine nette Randnotiz, wenn man einen historischen Treffer erzielt. Schon cool. Aber letztlich zählt nur das Endresultat – und da hat es für uns leider nicht gereicht“, sagte Drescher nach der Premierenpartie der Grün-Weißen, die mit 22:28 (10:13) verloren ging.

Dennoch hielt sich die Enttäuschung in Grenzen. Schließlich zeigte die Mannschaft von Trainer Silvio Krause eine ordentliche Leistung, aus der auch Mut geschöpft werden kann. „Ich bin wirklich stolz auf mein Team und habe Respekt. Für den Anfang war das ansprechend“, urteilte Krause. Dessen Truppe agierte über weite Strecken des Matches durchaus ebenbürtig mit dem Fünftplatzierten des Vorjahres, sodass auch Gästecoach Till Wiechers befand: „Das war hier kein lockerer Sieg, sondern ein richtiger Fight. Wir waren gefordert.“

 

Nur drei Trainingseinheiten pro Woche - es fehlt die Ausdauer

Die Flensburger Bundesliga-Reserve meisterte die Aufgabe unter dem Strich dann jedoch souverän, was insbesondere zwei Schwächephasen der Gastgeber geschuldet war. Sowohl Mitte der ersten als auch zweiten Halbzeit traten die Grün-Weißen zu blauäugig auf, leisteten sich viele technische Fehler in der Offensive und gewährten zu große Lücken im Defensivverbund, was jeweils mit einem Lauf von 0:5 Gegentoren eiskalt bestraft wurde. Den ersten Ausreißversuch der Nordlichter (von 7:7 auf 7:12) konterte Werder noch in beeindruckender Manier, schob sich zunächst bis zum Ertönen der Halbzeitsirene auf drei Treffer heran und schaffte nach dem Seitenwechsel sogar den Ausgleich zum 16:16 sowie 17:17. „Und dann war es extrem bitter, dass wir nach so einer heißen Phase wieder den Faden verlieren“, haderte Sechsfachtorschütze Christoph Drescher. Diesmal zog die Nachwuchsriege des Champions-League-Siegers von 2014 auf 17:22 davon. Sich abermals zurückzukämpfen, gelang nicht. „Dafür“, meinte Silvio Krause, „hat uns ganz einfach die Kraft gefehlt.“

Womit das wohl größte Defizit der Blütenstädter benannt wäre: die Ausdauer. „In der Oberliga waren wir den anderen in dieser Hinsicht noch überlegen. Aber in Liga drei sieht das anders aus“, sagte der Trainer und Drescher erklärte: „Der größte Unterschied zwischen den beiden Spielklassen ist das Tempo: In der Oberliga waren es zehn oder zwanzig Minuten auf höchstem Niveau, in der 3. Liga erwarten uns wie heute vierzig oder fünfzig.“ Das gehe gewaltig auf die Pumpe. Und die sei bei seinen Spielern schlichtweg nicht so leistungsstark wie bei der Konkurrenz, gestand Krause: „Wir haben nur drei Mannschaftstrainingseinheiten in der Woche – kein anderer Drittligist wird so wenig machen. Aber wir können zeitlich nicht mehr als das stemmen und müssen nun versuchen, dabei das Optimum rauszuholen.“

 

Kreisläufer Yannick Schindel verletzt sich gleich beim ersten Angriff

Dass den Grün-Weißen am Samstag zum Ende hin die Luft ausging, wurde obendrein auch noch durch Verletzungsausfälle forciert. Neben einigen Akteuren, die sich in der Vorbereitung Blessuren zuzogen und gegenwärtig pausieren müssen, erwischte es gegen Flensburg noch zwei weitere. Einen der beiden womöglich schwer. Yannick Schindel, Neuzugang vom VfL Potsdam, fiel gleich beim ersten richtigen Werder-Angriff auf seine rechte Schulter. Jene rechte Schulter, in der ihm bereits 2014 mehrere Sehnen abrissen, wodurch der Kreisläufer knapp zehn Monate außer Gefecht gesetzt war. „Wir hoffen, dass es diesmal nicht so schlimm ist“, sagte Krause, der den drittligaerfahrenen Schindel als einen „wichtigen Eckpfeiler“ für das Team eingeplant hat. Der brach in der Auftaktpartie somit frühzeitig weg. Im zweiten Durchgang musste dann auch Kapitän Florian Schugardt passen, nachdem er von einem Knie getroffen wurde und daraufhin starke Schmerzen im Hüftbereich hatte. „Durch das Fehlen der beiden haben uns in der Konsequenz Wechseloptionen gefehlt, um Spieler auch mal zu entlasten.“

Diejenigen, die auf der Platte standen, wussten den Trainer aber zu begeistern. „Die Jungs“, lobte Krause, „haben nie aufgesteckt und immer weiter Vollgas gegeben.“ Das wurde auch von den Fans honoriert – hervorragend war die Stimmung, von Anfang bis Ende. „Das ist doch das beste Zeugnis für eine Mannschaft“, meinte der Coach und forderte von seinem Team, die gezeigte Leidenschaft so auch weiterhin an den Tag zu legen. Dann wird der Eintrag ins Vereinsgeschichtsbuch für den ersten Drittligasieg auch nur eine Frage der Zeit sein. 

 

Werder: Lessig, Göres, Petsch – Lemaitre, Frank (1), Schugardt (1), Drescher (6), Huntz (8), Bruck (2), Nehls, Boede, Schönebeck (4), Schütz, Schindel

Aus Partnern werden Kontrahenten

02.09.2016 |1. Männer|von Tobias Gutsche, PNN (Link)

Etliche Jahre lang kooperierten die beiden Handballvereine VfL Potsdam und HV Grün-Weiß Werder. Damit ist nun vorerst Schluss, denn sie treten beide in der 3. Liga Nord an. Potsdam zählt zu den stärkeren Teams, für Werder geht es nur um den Klassenerhalt.

Auch wenn eine Partie mit zwölf Toren Differenz verloren geht, kann das Spaß machen. So zumindest verhielt es sich am Dienstagabend bei den Handballern des VfL Potsdam. Sie unterlagen in der MBS-Arena zu ihrer feierlichen Saisoneröffnung dem amtierenden Vereinsweltmeister Füchse Berlin in einem Testspiel 29:41 – und waren danach dennoch selig. 

„Für uns war das ein absolutes Highlight. Vor wenigen Tagen haben wir einige der Berliner Spieler noch im Fernsehen bei Olympia bewundert und jetzt standen wir ihnen hier selbst gegenüber. Da musste man jede Sekunde einfach auskosten“, schwärmte VfL-Abwehrchef Robert Weiß. Angesichts der herausragenden Zuschauerzahl von 1760 meinte Potsdams Trainer Jens Deffke: „Diese tolle Kulisse war eine Belohnung für die Jungs.“ 

 

Das Wort "Aufstieg" wird beim VfL nicht in den Mund genommen

Aber zugleich auch ein Motivationskick. Nach dem außergewöhnlichen Erlebnis und mit dem Wissen, gegen den Erstligisten aus der Hauptstadt gute spielerische Ansätze gezeigt zu haben, können die Adler schwungvoll in die neue Saison der 3. Liga Nord abheben. Bereits am heutigen Freitag treten sie zum ersten Mal an – um 20 Uhr beim SV Beckdorf.

„Zurück in die Zukunft“ ist das Motto des VfL, das unter anderem auf der Internetseite des Vereins prangt. Soll heißen: Es wird davon geträumt, wie einst in der 2. Bundesliga auf Torejagd zu gehen. Doch für die aktuelle Saison mag Coach Deffke das Wort „Aufstieg“ nicht in den Mund nehmen. „Nein, das wäre vermessen“, findet er und begründet: „Die Liga ist viel stärker geworden im Vergleich zum Vorjahr. Es gibt einige Top-Teams, die die großen Aufstiegsanwärter sind.“ Diese seien vor allem der Zweitliga-Absteiger HSG Norderstedt/Henstedt-Ulzburg sowie der Champions-League-Sieger von 2013, HSV Hamburg, der aufgrund seiner Insolvenz nunmehr von der ersten Liga zwei Etagen tiefer gestuft wurde.

 

Deffke: "Wir haben als Team an Qualität gewonnen"

Nichtsdestotrotz hegen auch die Potsdamer Ambitionen – wenngleich nicht die ganz großen. Der neue Kapitän Robert Weiß erklärt: „Vergangenes Jahr sind wir Dritter geworden. Daran werden wir gemessen. Wieder in diesen Bereich zu kommen, ist ein Ziel.“ Jens Deffke sieht das Potenzial dafür vorhanden. „Wir haben als Team an Qualität gewonnen“, sagt er. Acht neue Akteure stehen in seinem Kader – darunter ein junges, gut ausgebildetes Trio (Matti Spengler, Nils Gugisch, Dominik Steinbuch), das vom VfL-Partner Füchse Berlin gekommen ist.

Stichwort Partnerschaft. Einige Jahre lang war der für gute Nachwuchsarbeit bekannte Potsdamer Club das Mittelstück einer Kooperationskette im regionalen Handball. In die eine Richtung wurde und wird mit den Füchsen zusammengearbeitet, in die andere ist die Verbindung derweil vorerst unterbrochen. Aufgrund des Aufstiegs des HV Grün-Weiß Werder in die 3. Liga Nord lässt sich dies momentan nicht vereinbaren. „Das Regelwerk“, betont Jens Deffke, „lässt so etwas überhaupt nicht zu.“ Aus Partnern werden somit Kontrahenten.

 

Atmosphärisch wird Werder wohl zur Spitze der Liga gehören

Bis zum direkten Aufeinandertreffen ist es auch nicht mehr lange hin. Für übernächsten Sonntag ist die Partie terminiert. Ursprünglich sollte in Potsdam gespielt werden. Da dort jedoch das Volleyball-Masters des SC Potsdam stattfindet, wurde kurzerhand das Heimrecht getauscht. Dadurch stehen für den VfL drei Auswärts- und für den HV Grün-Weiß drei Heimauftritte in Serie zum Saisonstart auf dem Plan. „Für uns ist das ein Vorteil. So wird es uns leichter fallen, in die neue Liga reinzufinden“, meint Hendrik Schorz, Sportlicher Leiter der Werderaner. Match eins des Zuhause-Triples steigt am morgigen Samstag um 19 Uhr gegen die SG Flensburg-Handewitt II. Austragungsort ist die Halle des Ernst-Haeckel-Gymnasiums, für die gerade einmal 199 Zuschauer zugelassen sind – ausverkauft ist ein Dauerzustand, wenn das Team von Trainer Silvio Krause antritt. „Die Halle ist eng und unsere Fans frenetisch. Es herrscht stets bombastische Stimmung“, versichert Schorz. 

Atmosphärisch wird Werder wohl zur Spitze der Liga gehören. Rein sportlich eher nicht. „Unsere Mittel sind eben begrenzt. Aber ich denke, wir haben eine gute Truppe zusammen, die realistische Chancen auf den Klassenerhalt hat“, urteilt der Sportliche Leiter. Zehn Neuzugänge haben die Blütenstädter zu verzeichnen - unter ihnen Tobias Frank und Yannick Schindel, die Drittligaerfahrung vom VfL Potsdam mitbringen. „Von ihnen erwarten wir auch, dass sie eine Führungsrolle übernehmen.“ Und von der gesamten Mannschaft wird das erwartet, was sie schon in den Vorjahren ausmachte: nicht etwa spielerischer Glanz, sondern starker Zusammenhalt und großer Wille.

Der Aufsteiger aus Werder ist bereit

31.08.2016 |1. Männer|von Sebastian Morgner, Märkische Allgemeine Zeitung (Link)

Es knistert. Die Handballer des HV Grün-Weiß Werder starten am Samstag ins Abenteuer 3. Liga. „Noch wissen wir nicht so richtig, wo wir stehen. Die Vorbereitung war durchwachsen“, sagt Silvio Krause, der mit der Mannschaft schon in die vierte Saison geht. „Gegen Drittligisten haben wir uns gut verkauft. Gegen Viertligisten lief es nicht ganz so. Alle müssen gewillt sein, 3. Liga zu spielen. Dafür haben wir unseren Kader zusammengestellt.“

Akteure mit Erfahrung aus der 3. Liga

Der 30 Jahre alte Coach musste im Sommer einen Umbruch hinnehmen. Elf neue Spieler sind in die Blütenstadt gekommen. Sieben Jungs sind weg. Gerade von den Jungs, die einst schon 3. Liga gespielt haben, erhofft sich Krause Impulse. Gemeint sind Tobias Frank und Yannick Schindel, die einst beim VfL Potsdam spielten. Moritz Bruck wechselte vom Oranienburger HC nach Werder. Nils Jürschke schloss sich von den Berliner Füchsen an.

Nils Jürschke ist noch verletzt 

„Leider ist Nils verletzt. Erst in zwei Wochen hat er eine Untersuchung. Schon davor konnte er wegen eines Muskelfaserrisses in der Wade nicht mitmachen“, so Krause. Trotzdem ist der Trainer optimistisch. „Wir wollen in erster Linie die Klasse halten. Das wird nicht leicht“, weiß der Coach vor dem Heimspiel gegen Flensburg/Handewitt II (19 Uhr/Ernst-Haeckel-Gymnasium). „Ich hoffe, dass auch die Neuen wissen, was ein Heimspiel für uns bedeutet. Das werden wieder Höhepunkte.“ Es knistert in Werder.

Die Glücksunterhose liegt bereit - Saisonauftakt in der 3. Liga

30.08.2016 |1. Männer|von Max Ziegler

Die Glücksunterhose liegt bereit, die Schuhe sind geputzt und die Bälle sind von den letzten, in einigen Berliner Hallen nicht bekannten, Harzresten gereinigt worden.


Am kommenden Samstag um 19:00 Uhr in der Sporthalle am Ernst-Heackel-Gymnasium geht es endlich los. Das Abenteuer 3. Liga Nord beginnt.


Mit dem Heimspiel gegen die Zweite Mannschaft der SG Flensburg-Handewitt bereist gleich zu Beginn der neuen Saison ein namentliches Schwergewicht die Baumblütenstadt. Nach einer durchwachsenen Vorbereitung wollen unsere Jungs unter Beweis stellen, dass sie zu Recht aufgestiegen und konkurrenzfähig sind. "Leider können wir aufgrund mehrerer Verletzungen nicht unsere besten 14 Jungs auf die Platte schicken. Dennoch bin ich mir sicher, dass sich alle im ersten Spiel des Jahres unter Beweis stellen wollen und sich dementsprechend vor heimischen Publikum zerreißen werden." gab Trainer Silvio Krause zu Protokoll.


Die Jungs von der Flensburger Förde hatten in der zurückliegenden Transferperiode den einen oder anderen Abgang zu verkraften. Jedoch konnten diese, durch unter anderem hochtalentierte A-Jugendliche, kompensiert und eine starke Mannschaft zusammengestellt werden. Mit einem 5. Platz und der besten Offensive der Vorsaison (893 Tore!) im Gepäck, sind Spekulationen über die Favoritenrolle in diesem Spiel nicht weiter notwendig. Jedes zählbare Resultat auf der Habenseite am Ende dieses Spiels wäre ein absolute Überraschung und würde dem ersten Handballwunder der Saison 2016/17 entsprechen.

Apropos Wunder: Das vollkommen verrückte Unentschieden gegen Altlandsberg, der Heimsieg gegen den Stralsunder HV vor zwei Jahren sowie der überraschende Aufstieg unserer Jungs im letzten Jahr, usw.

 

Ihr merkt; Wunder gibt es immer wieder...!

 

Werder Feuer! 

VI. Werderaner HavelCup

22.08.2016 |1. Männer|Text: Max Ziegler|Fotos: Sylvia Göres

Der HV Grün-Weiß Werder hatte am vergangenen Samstag, in alljährlicher Tradition, zum VI. Werderaner Havelcup eingeladen. Zwei Wochen vor Beginn der Meisterschaftsrunde in der 3. Liga Nord war es für alle Beteiligten ein willkommener Test gegen eine starke Konkurrenz.

Die Mannschaft aus der Baumblütenstadt hat im Verlaufe des Turniers gezeigt, dass sie in der Lage ist, hochklassige Mannschaften zu bespielen und diese letztlich auch zu schlagen. Das am Ende des Tages lediglich der dritte Turnierplatz heraussprang führt Trainer Krause auf die mangelnde Geduld und Geradlinigkeit zurück. „Wir müssen es schaffen, öfter die richtigen Entscheidungen zu treffen und auch im Spiel erkennen, welche Aktionen gegen welchen Gegner funktionieren und welche eben nicht. Unser Spiel muss insgesamt noch an Reife gewinnen, um auch dauerhaft konkurrenzfähig zu sein.“ so Krause nach dem letzten Spiel. Am Ende standen für die 1. Männermannschaft des HV Grün-Weiß Werder ein Sieg und zwei Niederlagen auf dem Turnierbogen. Mit einer konsequenteren Leistung in Abwehr und Angriff, hätte die Mannschaft insbesondere das letzte Spiel gegen die SG LVB Leipzig (14:16 aus Werderaner Sicht) für sich entscheiden und dadurch den zweiten Turnierplatz erringen können. Verdienter Turniersieger wurde die Mannschat des Oranienburger HC. Mit drei Siegen in 3 Spielen (wobei der Sieg gegen die Grün-Weißen mit 17:13 schwer erkämpft werden musste) setzte man sich am Ende verdient vor Leipzig, Werder und der Vertretung der Füchse Berlin durch. Den einzigen Sieg in den 2 x 20 Minuten langen Spielen holten sich die Krause/Ziegler Schützlinge mit 17:12 gegen die zweite Mannschaft der Füchse Berlin.

Eine unrühmliche Randnotiz noch am Vorabend des Turniers war die kurzfristige Absage der HSG Nienburg. Dennoch schafften es die Organisatoren den Spielplan rechtzeitig anzupassen sowie alle übrigen Mannschaften über den geänderten Ablauf zu informieren.

Am 3. September startet der HV Grün-Weiß Werder mir einem Heimspiel gegen die SG Flensburg/Handewitt II in die wohl aufregendste Saison der Vereinsgeschichte. „Wir wissen alle, dass wir jetzt noch einmal richtig reinhauen müssen, um am Ende die Chance zu haben, Spiele in dieser Liga gewinnen zu können.“ so Kreisläufer Yannick Schindel nach der Niederlage gegen Leipzig. Die „Vorfreude ist weiterhin riesig.“ ließ Yannick noch beim Verlassen der Halle verlauten.

 

Für Werder spielten:

Alex Wirt, Moritz Bruck, Florian Schugardt, Robert Schütz, Tom Lessig, Matthias Petsch, Christoph Drescher, Lucas Schönebeck, Joe Boede, Yannik Schindel, Florian Lemaitre, Tom Göres, Dominik Nehls, Nils Jürschke

 

Es fehlten:

Lucas Appel (langzeitverletzt)

Marius Hoffmann (verletzt)

Laurent Terlunen (verletzt)

Tobias Frank (Virusinfektion)

Robin Huntz (Urlaub)

Fabio Pastor (verletzt)

Niko Harnge (ab Oktober einsatzbereit)

 

Platzierung: Tore Punkte

1. Oranienburger HC           +22  6:0

2. SG LVB Leipzig                      -4  4:2

3. HV Grün Weiß Werder       -1  2:4

4. Füchse Berlin II                  -17   0:6

Tradition verpflichtet.

15.08.2016 |1. Männer|Text: Max Ziegler| Foto:

Am kommenden Samstag, den 20. August 2016, findet der nunmehr bereits 6. Werderaner Havelcup statt. Wir sind sehr stolz darauf, Euch in diesem Jahr das hochklassigste Teilnehmerfeld, welches wir je vor Ort hatten, anbieten zu dürfen.

 

Die Teilnehmer am 6. Werderaner Havelcup sind:

- die SG LVB Leipzig Handball (3. Liga Ost),
- der Oranienburger Handballclub e.V. (3. Liga Nord),
- die zweite Mannschaft der Füchse Berlin (Oberliga Ostsee-Spree)sowie
- die HSG Nienburg 1.Herren (Oberliga Niedersachsen). und

- HV Grün Weiß Werder (3. Liga Nord)

 

In diesem Jahr freuen wir uns insbesondere auf die Teilnahme des Oranienburger HC und dem damit verbundenen Wiedersehen mit unseren ehemaligen Trainern Christian Pahl und Matthias Lessig. Christian war vor 6 Jahren maßgeblich daran beteiligt, den Werderaner Havelcup ins Leben zu rufen und zu einer festen Instanz im Vorbereitungskalender der 1. Männermannschaft zu machen. Trotz der in diesem Jahr anstehenden sportlichen Rivalität in der 3. Liga Nord pflegen beide Mannschaft einen sehr freundschaftlichen und konstruktiven Umgang miteinander. So hat beispielsweise Matthias Lessig seine aktive Unterstützung bezüglich des Erlernens der vielen ligenbedingten Neuerungen (Videoportal, elektronsiches Spielprotokoll uvm.) angeboten. Wir sind stolz darauf, in Euch einen tollen und erfolgreichen Nachbarverein zu haben.

Wir laden jeden Interessierten ein, am kommenden Samstag alle beteiligten Mannschaften kräftig zu unterstützen und sich ein eigenes Bild von der Frühform des favorisierten Teams zu machen. Ein Tagesticket ist für nur 3,00 Euro an der Kasse zu erwerben.

Wir freuen uns auf einen spannenden, verletzungsfreien und aufschlussreichen Turniertag

8. MBS- Cup in Oranienburg 6./7.08. 2016

08.08.2016 |1. Männer|Text: Max Ziegler| Foto: Sylvia Göres

Im hochkarätig besetzten Oranienburger 8. MBS Cup traf unsere Mannschaft  am Samstag, den ersten Turniertag auf drei Drittligisten. Mit überwiegend ansprechenden Leistungen waren unsere Jungs jedoch leider nicht in der Lage, einen Sieg einzufahren. Einen kleinen Ausreißer nach unten stellte lediglich die zweite Halbzeit gegen den späteren Turniersieger die HC Elbflorenz Dresden (-12) dar.

 

Hier die erzielten Ergebnisse am ersten Tag:

Werder - Mecklenburger Stiere 15:18

Werder - HC Elbflorenz 2006 e.V. 15:29

Werder - HSV Hannover Handball 18:21

 

Leider konnte unsere erste Männermannschaft auch am zweiten Tag des "MBS Cups" keinen Sieg einfahren.

Gegen den SV Anhalt Bernburg mussten sich unsere Jungs nach zeitweilig ansprechender Leistung mit 11:13 geschlagen geben. Im Spiel um Platz 7 verloren die Krause/Ziegler Schützlinge mit schweren Beinen und nicht mehr taufrischem Kopf gegen die Mannschaft des HSV Bad Blankenburg mit 14:17.

Auch wenn kein Turnierspiel gewonnen werden konnte, haben Spieler und Trainer viele Erkenntnisse und Anhaltspunkte für die weitere Trainingsarbeit mitnehmen können.

Vielen Dank an den Oranienburger Handballclub e.V. für dieses hochklassige und toll organisierte Event. Wir kommen gerne wieder.

Aufsteiger bezwingt Aufsteiger

28.07.2016 |1. Männer|Text: Christoph Drescher| Fotos: Sylvia Göres

Am Mittwochabend, den 27.07. 2016 bestritt die 1.Männermannschaft des HV Grün-Weiß Werder ihr zweites Testspiel der Saison gegen den Zweitligaaufsteiger vom Dessau-Rosslauer HV.

Zu Beginn konnten die Baumblütenstädter das Spiel ausgeglichen gestalten und sich kurzweilig eine zwischenzeitliche 5:7 Führung erspielen. Gerade die aggressive Abwehrarbeit und ein gut aufgelegter Torhüter Tom Göres sorgten dafür, dass unsere Jungs in der ersten Halbzeit lediglich 12 Gegentore kassieren mussten. Folglich ging es mit einem Halbzeitstand von 12:10 aus Sicht der Dessauer Hausherren in die Pause. Nach dem Wechsel schlichen sich fortwährende Unkonzentriertheiten in das Abwehr- und Angriffsspiel der Krause/Ziegler Schützlinge. So blieb man zwischenzeitlich 13 Spielminuten ohne eigenen Treffer und musste so die Zweitligamannschaft um Trainer Uwe Jungandreas auf Final 31:20 enteilen lassen. Ob im Testspiel gegen Ludwigsfelde am 14.07. (30:21) oder jetzt gegen Dessau. Die ersten Minuten Handball der anstehenden Saison machen definitiv Lust auf mehr. Weiter geht es auch in der kommenden Woche mit Testspielen. Ein Highlight der Vorbereitung wird garantiert die Teilnahme unserer Jungs am Oranienburger MBS-Cup am 6. und 7. August sein. Dort treffen die Blütenstädter auf viele etablierte Drittligateams. "Wir werden das Training in Vorbereitung auf die Saison weiter nutzen um unser Leistungspotenzial zu verbessern, um bald auch in der Lage zu sein, Teams wie Dessau länger als 30 Minuten vor eine schwere Aufgabe stellen zu können." resümierte Co.- Trainer Max Ziegler als eine Schlussfolgerung nach dem Testspiel in Dessau.

Wir bedanken uns beim Dessau-Rosslauer HV für ein gutes und intensives Testspiel und wünschen ihnen eine verletzungsfreie und erfolgreiche Saison mit den Klassenerhalt in der 2. Liga.

Es spielten: Göres, Lemaitre, Böde, Frank, Huntz, Nehls, Bruck, Wirt, Drescher, Hoffmann, Schütz, Schönebeck, Schindel, Schugart

Der Anfang ist gemacht!

17.07.2016 |1. Männer|Text: Christoph Drescher| Foto: 1. Mannschaft

Seit dem 4.7. 2016 läuft nun schon die schweißtreibende Vorbereitungsphase der 1. Männermannschaft des HV GW Werder. Viele Leistungstests wurden in den letzten beiden Wochen absolviert, ein paar Runden um den heimischen Fußballplatz gedreht und die Gewichtswesten auf ihre Funktionstüchtigkeit getestet. Alles in allem ist Trainer Silvio Krause zufrieden. "Man hat gemerkt, das die Jungs in ihrer Freizeit ihre Hausaufgaben gemacht haben", so der Coach im Fazit nach den ersten Trainingseinheiten. Was natürlich nicht heißt, das es nicht viel zu tun gibt, denn zu tun gibt es jede Menge!

Erfreulicherweise durften die Männer dann auch schon den Ball ein wenig intensiver bearbeiten. Donnerstag gab es im Rahmen eines gemeinsamen Trainings ein erster Test gegen den Ludwigsfelder HC, Pokalfinalgegner und Ligakonkurrent der letzten Saison 2015/16 in der Ostsee-Spreeliga. Endstand: 21:30 für Werder lautete das Resultat. Primär ging es im Trainingsspiel darum sich als Team das erste Mal zu finden und sich aufeinander abzustimmen. Schließlich gibt es 11 Neuzugänge, die integriert werden müssen. "Das braucht einfach Zeit", so Trainer Krause nach dem Spiel. "Das nicht gleich alle Laufwege stimmen, ist ganz normal". Damit  es aber besser wird, war das Team am Wochenende im Trainingslager in Naumburg (siehe Bild) im Sport Park Euroville Hotel Sachsen-Anhalt.

 

Partner des HV Grün Weiß Werder...

12.07.2016 |Vorstand|von Stefan Demuth und Hendrik Schorz

Weit zurückliegend im ersten Halbjahr 2016 haben sich die Verantwortlichen des HV Grün Weiß Werder Gedanken über die zukünftige Ausrüstung der Mannschaften mit Spielkleidung und Sportmaterialien für die kommenden Jahre gemacht. Zurückschauend war es Sport Heinrich der den Handballverein in diesen Fragen stets ein treuer Partner war. Nach intensiven Gesprächen und Verhandlungen ist der Vorstand zu dem Entschluss gekommen, dass zukünftig der neue Offizielle Ausrüster des Handballvereins Intersport Olympia mit dem Hersteller Salming sein wird. Hauptakteur bei der Suche eines Ausrüsters für den Verein war Hendrik Schorz, Teammanager der 1. Männermannschaft. Seine Argumente waren letztendlich ausschlaggebend für den Wechsel: Dazu Schorz, "Sport Heinrich war stets ein verlässlicher Partner für den Verein, dafür auch noch einmal ein Großer Dank von mir. Mit dem Schritt in die 3. Liga wollten wir uns aber neu aufstellen und freuen uns mit Intersport Olympia und der Marke Salming zwei starke Partner gefunden zu haben, die im Sportbereich, gerade in Brandenburg und Berlin, sehr aktiv sind. Die Kooperation beinhaltet nicht nur die Ausrüstung der Mannschaften, sondern vielmehr auch gemeinsame werbewirksame Auftritte."  www.intersport-olympia.de

Als weiterer Offizieller Partner des Vereins unterstützt uns die Firma Molten. Sie stellen der 1. Männermannschaft den offiziellen Spielball  in der 3. Liga. Molten ist eine Firma, die schon langjährig im Bereich der Herstellung von Trainings- und Wettkampfbällen in verschiedenen Sportarten aktiv ist und mit innovativen Technologien und hervorragendem Können Produkte von tadelloser Qualität herstellt. Wir freuen uns sehr, auch hier einen kompetenten Partner an unserer Seite zu haben, der auch offizieller Partner der IHF ist und den offiziellen Spielball für die Handball-WM 2017 in Frankreich stellt. www.molten.de

 

Bereits seit 2013 unterstützt die Physiotherapie- Praxis Tim Gerhardt in Potsdam-Babelsberg den HV Grün Weiß Werder. Alle Behandlungen, die über das normale Maß der Möglichkeiten der Mannschaftsphysiotherapeutin Charlene

Naumann hinausgehen, werden durch die Praxis Tim Gerhardt behandelt. Ab dieser Spielsaison wird die Praxis von Tim Gerhardt Offizieller Gesundheitspartner des Handballvereins sein.  www.physio-gerhardt.de

Die Zusammenarbeit mit den unterschiedlichen Partnern gibt dem Handballverein eine gute Plattform bei der Sicherung vieler Bedingungen, die für einen reibungslosen Trainings- und Wettkampfbetrieb notwendig sind. Wir sind für die Unterstützung die wir durch unsere Partner erfahren sehr dankbar und freuen uns auf eine tolle Zusammenarbeit in der Spielsaison 2016/17.

Die Vorbereitung auf die Saison 2016/17 hat begonnen

05.07.2016 |1. Männer|Text: Stefan Demuth| Foto: Sylvia Göres

von Links: Alex Wirt, Moritz Bruck, Fabio Pastor, Florian Schugardt, Laurent Terlunen, Robert Schütz, Robin Huntz, Matthias Petsch, Christoph Drescher, Lucas Schönebeck, Joe Boede, Yannik Schindel, Florian Lemaitre, Tom Göres, Marius Hoffmann, Tobias Frank, Dominik Nehls, Lucas Appel, Niko Harnge, Nils Jürschke / es fehlt: Tom Lessig

Der Start in die Vorbereitung der Saison 2016/ 17 ist vollzogen. Fast alle Mannen waren am Montag, den 04.07. 2016 den Ruf des Trainers Silvio Krause gefolgt. Co. Trainer Max Ziegler war dienstlich verhindert und Tom Lessig war aufgrund seiner Prüfungen zum Diplom Finanzwirt ebenfalls  zum Trainingsauftakt nicht anwesend. Insgesamt 11 Neuzugänge hat Werder verpflichtet. Seid herzlich Willkommen  in der Blütenstadt ! Gemeinsam wünschen wir uns viel Spaß und tolle Erfolge. Über zwei dutzend Zuschauer nahmen die Gelegenheit war das Team am Öffentlichen Trainingstag in Augenschein zu nehmen. Begleitet wurde das  Training der Jungs auch von   Pressevertretern.

Eine  Bildergalerie vom Öffentlichen Training von Sylvia Göres reichen wir  nach.

 

Die nächste Gelegenheit das Team wieder unter Augenschein zu nehmen wird am Samstag, dem 20. August 2016 sein. An diesem Tag, zwei Wochen vor dem Saisonstart, veranstaltet der HV Grün Weiß Werder zwischen 10.00 und 19.00 Uhr den 6. Werderaner HavelCup für Männermannschaften. Für das Vorbereitungsturnier  haben sich folgende Vereine angemeldet:


-SG LVB Leipzig                    ( 3. Liga Ost/ 7.)
-Füchse Berlin II                   (Absteiger in Oberliga Ostsee- Spree)
-Oranienburger HC            (3. Liga Nord/ 7.)
-HSG Nienburg                    (Oberliga Niedersachsen/ 5.)
-HV Grün Weiß Werder     (Aufsteiger in 3. Liga Nord)

Werder startet mit Vorbereitung auf die Drittligasaison mit Öffentlichem Training

27.06.2016 |1. Männer| Text: Stefan Demuth

Die 1. Männermannschaft des HV Grün Weiß Werder beginnt am kommenden Montag, den 04.07. 2016 die Vorbereitung auf die kommende Saison mit einem Öffentlichen Training.

Die Verantwortlichen des Handballvereins, insbesondere Teammanager Hendrik Schorz, haben die zurückliegenden Monate genutzt um eine schlagkräftige Mannschaft zu formieren, die auch in der Lage ist die hohen Anforderungen in der 3. Liga zu meistern. Insgesamt wurden 10 neue Spieler u.a. mit 3. Ligaerfahrung unter Vertrag genommen. Alle Handballfans haben an diesem Tag von 19.00 bis 20.00 Uhr die Gelegenheit das Team, bestehend aus einem 21iger Kader, beim ersten Training kennenzulernen. Trainingsort ist die Werderaner Havelauen- Sporthalle, Potsdamer Straße 5.

Es besteht an diesem Tag auch die Möglichkeit Jahreskarten zum Preis von 80,00 € und ermäßigt 50,00 € zu erwerben. Die Anzahl der Jahreskarten sind aufgrund der geringen Zuschauerkapazität in der Sporthalle am Ernst- Haeckel- Gymnasium limitiert. Am Samstag den 03.09. 2016 ist der 1. Spieltag der 3. Liga Staffel Nord. Die Blütenstädter empfangen an diesem Tag den Vorjahresfünften die SG Flensburg/ Handewitt II.

 

Schönes Wochenende und dazu den Pokal gewonnen

18.06.2016 |Männer| Text: M.Z./ S.D.| Foto: HSG Ahrensdorf/ Schenkenhorst

 

Die SG Ahrensdorf/ Schenkenhorst hat vom 17. bis zum 19.06. zum 2. Schenkenhorster BALLathon eingeladen. Viele Mannschaften sind gefolgt und hatten ein tolles Wochenende auf den Sportplatz der SG Schenkenhorst verbracht. Es gab auch zwei Sieger. Bei den Damen siegten die Mädels der HSG und bei den Männern konnte das Team vom HV Grün Weiß Werder den Titel verteidigen. Herzlichen Glückwunsch beiden Mannschaften.

 

Vielen Dank an das gesamte Helferteam der HSG Ahrensdorf/Schenkenhorst für die erneut überragende Organisation. Es war uns eine große Freude!

 

Christoph Drescher möchte es nochmal wissen

16.06.2016 |1. Männer| Text: Stefan Demuth| Foto: Heiko Roth

Christoph Drescher spielte von 2010 bis 2013 in der 1. Männermannschaft des HV Grün Weiß Werder. Ein Angebot vom OHC, in der 3. Liga zu spielen, reizte ihn und so war er in der Saison 2013/14 in Diensten des Oranienburger HC. Nach einem einjährigen Ausflug kehrte Christoph wieder zurück in die Blütenstadt, um seine Stammmannschaft in Werder personell zu unterstützen. In der vergangenen Saison spielte er aus privaten und beruflichen Gründen in der 2. Vertretung des HV Grün Weiß Werder, mit der er gerade in die Verbandsliga aufgestiegen ist. [Dazu auch nochmal herzlichen Glückwunsch !] Wobei er auch in dieser Zeit, wenn er in Oberligaspielen gebrauchte wurde, schon mal in der Ersten ausgeholfen hat. Da er jetzt wieder Beruf und Sport gut miteinander vereinen kann, möchte der Linkshänder in der 3. Liga nochmal durchstarten. Mit seinem Heimatverein in der 3. Liga zu spielen reizt ihn natürlich und so ließ er sich auch nicht von den Verantwortlichen lange bitten. Christoph dazu: „Werder ist und bleibt mein Wahlheimatverein. Wir sind in der Brandenburgliga gestartet und nun kommt Liga 3! Sowas darf man sich einfach nicht in seinem Handballerleben entgehen lassen.“ Christoph freut sich über das erneute Engagement in der 3. Liga und will alles geben, dass auch der Verbleib in dieser Liga für das Folgejahr gesichert ist. Dafür, lieber Christoph wünschen wir dir viel Erfolg!

Grün Weiß Werder meldet weiteren Neuzugang

Alex, Herzlich Willkommen in der Blütenstadt Werder !

15.06.2016 |1. Männer| Text: Stefan Demuth| Foto: Dietmar Albrecht

Werder meldet für die Saison 2016/17 nunmehr den zehnten Neuzugang für die 3. Liga. Mit Alex Wirt kommt ein Spieler für den rechten Rückraum, mit Erfahrungen aus der 2.- und der 3. Liga, der einen Vertrag bei den Blütenstädtern für 2 Jahre unterschrieben hat. Als Fünftklässler erstmals mit dem Handball in Kontakt gekommen war seine Handballheimat bisher Schwerin. Ab dem 19. Lebensjahr spielte er im damaligen SV Post Schwerin 2011/12 und 2012/13 in der 2. Bundesliga. Anschließend spielten das Mecklenburger Team in der 3. Liga, dem Alex bis jetzt angehörte. In der zurückliegenden Saison belegten sie in   der 3. Liga den 12. Tabellenplatz. Das 25 jährige Handballtalent hat eine neue Herausforderung gesucht und in seinem neuen Verein, dem HV Grün Weiß Werder, gefunden. „Für mich ist der Wechsel nach Werder eine komplette Umstellung, sportlich sowie im Privaten. Ich möchte Neues kennenlernen und freue mich auf die im Altersdurchschnitt sehr junge Mannschaft. Auch werde ich ein neues Wohnumfeld haben, sowie mit dem Autohaus Koch in Berlin einen neuen Arbeitgeber. Eine spannende Zeit liegt vor mir. “, so Alex Wirt. Sein Ziel besteht darin, dass er mit dem Team zusammen zum Ende der Saison auf einen Tabellenplatz steht, der den Verbleib in der 3. Liga bedeutet.

Das Werderaner Trainergespann freut sich über den Neuzugang. Co- Trainer Max Ziegler meint: „Alex wird unsere Mannschaft mit Sicherheit einen weiteren Schritt nach vorne bringen, um im kommenden Jahr konkurrenzfähig zu sein.“ Neben der sportlichen Qualität erhofft man sich auch Siegermentalität und Führungsqualitäten vom Schweriner, bei der Unterstützung unserer jungen und noch nicht so erfahrenen Spielern.“


Zwei Linkshänder als Neuzugänge

Herzlich Willkommen, Robert und Fabio, beim HV Grün Weiß Werder !

06.06.2016 |1. Männer| Text: Stefan Demuth| Foto: 1. VfL Potsdam/ privat

Robert Schütz hat mit seiner Handballkarriere in Schwerin begonnen. Anschließend hat er die Sportschule in Berlin besucht und zwei Jahre bei den Füchsen gespielt, bevor er dann in die Jugendbundesliga zum 1. VfL Potsdam wechselte. In der zurückliegenden Spielsaison war Robert fester Bestandteil im Kader des 1. VfL Potsdam und hat insgesamt 26 Einsätze in der 3. Liga absolviert. Besondere Höhepunkte in seinen Handballjahren war die Teilnahme an der Schulweltmeisterschaft wo er mit seinem Team einen 2. Platz belegen konnte.   Im Jugendbereich ist er Deutscher Meister geworden. Robert möchte sich in Werder nochmal beweisen und sich  sportlich weiterentwickeln. Derzeit absolviert er eine Ausbildung als Kaufmann im Gesundheitswesen und befindet sich im 3. Lehrjahr und arbeitet in der Physiotherapie Aenne Lambrecht & Partner.

 

Linkshänder Fabio Pastor (RA/RR) kommt vom Oberligisten SV Fortuna 50 Neubrandenburg nach Werder. Fabio Pastor hat einen Vertrag in Werder bis 2018 unterschrieben. Seine bisherigen Handballstationen waren: Als gebürtiger Neuruppiner hat er  beim ansässigen HC das Handballspielen erlernt. Über die Stationen SG LVB Leipzig und Leipziger Sportschule hat er dann 3 Jahre bei den Junioren des HC Empor Rostock gespielt und auch Trainingseinheiten beim Männer-Zweitligateam absolviert. Fabio freut sich schon sehr auf die neue Herausforderung in der 3. Liga und die neue Mannschaft, wo er einen Großteil der Spieler von Früher noch kennt.

Als gelernter Physiotherapeut hat er in Potsdam, in der Praxis von Tim Gerhardt seinen neuen Arbeitsplatz, wo auch Trainer Silvio Krause tätig ist, gefunden.

 

Für beide Handballtalente gibt es nur ein Ziel, mit dem HV Grün Weiß Werder den Klassenerhalt in der 3. Liga zu schaffen.

Staffeleinteilung 3. Liga Nord Männer Saison 2016/ 17

05.06.2016 |1. Männer| Quelle: www.sis-handball.de

1. Spieltag am 03.09. 2016:  HV Grün Weiß Werder vs. SG Flensburg/Handewitt II

MTV Braunschweig

VfL Fredenbeck

DHK Flensborg

HSV Hamburg

SC Magdeburg II

SG VTB Altjührden

Oranienburger HC

SV Mecklenburg-Schwerin

SV Beckdorf

VfL Potsdam

HV Grün Weiß Werder

SG Flensburg/Handewitt II

OHV Aurich

TSV Altenholz

SV Henstedt-Ulzburg

SV Anhalt Bernburg

Nächster Neuzugang: Von Füchsen II zu Werder!

16.05.2016 |1. Männer|von Stefan Demuth | Foto: Verein 1. VfL Potsdam

Nils, Herzlich Willkommen in der Blütenstadt Werder und bei der neuen Herausforderung viel Erfolg!

Nils: „Ich bin froh über die neue Herausforderung beim HV Grün Weiß Werder und freue mich auf die neue Mannschaft und den Verein. Ich kenne fast alle Spieler und die Trainer persönlich und habe mit Tobi Frank, Yannick Schindel und Florian Schugardt beim VfL zusammengespielt. Ich hoffe ich kann den Spielern mit meiner Erfahrung auf und neben dem Platz helfen. Der Klassenerhalt ist unser Ziel und dieses Ziel müssen wir ab dem 1. Trainingstag mit voller Kraft nachgehen. Persönlich wünsche ich mir in Werder meine Einsatzzeiten so gut wie möglich zu nutzen und verletzungsfrei zu bleiben. ich habe mit dem 5. Lebensjahr mit Handball begonnen und war ab dem 8. Lebensjahr beim SV Eichstädt. Ab der 7. Klasse bin ich an die Sportschule in Potsdam gegangen und war dann mit Marvin Sommer(dhfk Leipzig) Stephan Kleinert(OHC) und Matthias Frank(ehemals VfL) in einer Klasse. Bis zum Abitur habe ich dann beim VfL gespielt und bin anschließend zum ESV Lok Pirna gewechselt. Dort blieb ich 2 Jahre, um anschließend wieder für 2 Jahre beim VfL zu spielen. In der letzten Saison lief ich nun für die 2. Mannschaft der Füchse Berlin auf, wobei ich leider nur 8 Spiele bestreiten konnte, da ich mich schon in der Vorbereitung schwer an der Schulter verletzte. Nun freu ich mich fit in die neue Saison zu starten. Beruflich werde ich bis zum 30.6. bei der MBS arbeiten und anschließend in dem Unternehmen meiner Eltern anfangen.“

Erfolge Jugend:

1x Ostdeutscher Meister

2x NOHV Meister, 1xVize

1x Bundesfinale JtfO gewonnen

Erste Brandenburger Mannschaft in der Länderpokal-Endrunde

Männer: 1xSachsenpokalsieger, 1x Brandenburgpokalsieger

5 Jahre 3. Liga (2xOst, 3xNord)

Werder siegt im letzten Saisonspiel  gegen Loitz

07.05.2016 |1. Männer| Text: Peter Kreuzberger | Fotos: Sylvia Göres/ Dirk Andres

Am Samstag, den 07.05.2016, spielte Werder vor heimischer Kulisse das letzte Saisonspiel gegen die bereits abgestiegenen Gäste von der Ostsee aus Loitz. Werder wollte im letzten Spiel, in dem es um nichts mehr ging nicht die Heimserie reißen lassen. So starteten vor allem Leute, die im nächsten Jahr nicht mehr der Mannschaft zur Verfügung stehen werden in die Partie. Angeführt von Sascha Klimczak beherzigte Werder alle Ratschläge der Trainer und startete sehr gut. Über die Stationen 3:1, 5:2 und 6:3 setzte man sich leicht ab. Loitz´ Kader war auch etwas dezimiert, sodass vor allem wichtige Rückraumakteure fehlten. Zwar boten die angereisten Gäste eine beherzte Leistung, jedoch reichte es nicht in der ersten Halbzeit um dem Hausherren und Meister gefährlich zu werden. Werder gab weiter das Tempo vor und ging beim Stand von 20:12 in die Pause.

Danach wechselte Trainer Silvio Krause komplett durch. Die „neue“ Truppe kam aufs Feld und wollte weiter kräftig nach vorne marschieren. Zwar setzte man sich kontinuierlich etwas zu den Gästen ab, jedoch war es nicht mehr ganz das Feuerwerk wie in der ersten Halbzeit. Im Angriff tat man sich etwas schwerer, jedoch stellte man eine starke Deckung. Es konnten alle Spieler die auf dem Spielberichtsbogen standen auch eingesetzt werden und ihren Teil zum letzten Heimerfolg der Saison beitragen. Beide Torhüter Matthias Petsch und Tom Göres boten eine starke Leistung im Kasten. Vor allem Benjamin Hoppe nutzte die Spielzeit um sich nochmal zahlreich in die Torschützenliste einzutragen.

Im Großen und Ganzen war es ein durchaus erwarteter Heimsieg der auch in der Höhe in Ordnung geht. Da das Spiel aber für beide Teams keinen besonders großen Stellenwert mehr hatte, können sicher beide Mannschaften mit der gebotenen Leistung gut leben. Schlussendlich behielt der Meister die Oberhand und sicherte sich einen nie gefährdeten 34:21 Erfolg.

Dadurch das Bad Doberan noch einmal überraschend hoch gegen Lichtenrade verlor, stellt Werder die beste Abwehr der Liga (610 Gegentore, genau wie Bad Doberan) UND den besten Angriff der Liga (760 Tore). Einfach meisterlich!

 

Nach dem Spielende empfing die Mannschaft dann den Meisterpokal und verabschiedete sich von vielen altbekannten Gesichtern, die im nächsten Jahr leider nicht mehr auf der Platte stehen werden. So wurden verabschiedet:

 

· Martin Kelm

· Benjamin Hoppe

· Phil-Lukas Winter

· Paul Twarz

· Nils König

· Nico Cornelius

· Sascha Klimczak

· Peter Kreuzberger

 

Meisterredner Robin Huntz wählte warme und sehr sehr schöne Worte für die scheidenden Spieler. Danach wurde noch in großer Runde mit der Gastmannschaft, Fans, Vereins- und Familienmitgliedern gegrillt und gefeiert. Ein wahrlich gelungener und verdienter Abschluss einer einzigartigen Saison, die es in Werder so noch nicht gegeben hatte.

 

Vielen Dank nochmal an alle Fans, Unterstützer, den Vorstand und alle Leute, die zu diesem Erfolg beigetragen haben. Wir danken euch von Herzen! Bis zur nächsten Saison in der dritten Liga!

 

„Dritte Liga, Werder ist dabei!“

Werder bezwingt Preussen Berlin dank einer starken zweite Hälfte mit 27:20 und sichert sich somit vorzeitig die  Meisterschaft und den Aufstieg in die 3. Liga.

01.05.2016 |1. Männer| Text: Peter Kreuzberger | Fotos: Sylvia Göres

Die Vorzeichen für das Spiel waren relativ eindeutig. Preussen Berlin stand bereits als Absteiger fest und die Grün-Weißen Jungs grüßten nach wie vor von ganz oben in der Tabelle. Eigentlich eine klare Sache. Da jedoch die Nervosität, dass man an diesem Spieltag rechnerisch alles klar machen könnte und eine Halle ohne Kleber dazu kam, war den Jungs von Trainergespann Krause/Ziegler bewusst, das eine schwache Leistung hier nicht ausreichen würde. Preussen mit dem Rücken zur Wand war hochmotiviert das letzte Spiel vor heimischer Kulisse zu gewinnen. Dementsprechend beherzt agierten die Gastgeber in der ersten Hälfte. Werders Abwehr stand zwar durchaus stark, jedoch kam man im Angriff noch nicht so richtig in Fahrt und mit den geschilderten Umständen zurecht. So entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe in dem Preussen stark mithalten konnte. Bei einem verdienten Stand von 11:11 gab´s den Pausentee. Danach kam Werder aber in Fahrt. Man rührte in der Abwehr Beton an und Schlussmann Tom Lessig hielt wie auch sein Vorgänger in der ersten Halbzeit Tom Göres extrem stark. Werder konnte im Angriff mehr ins schnelle Spiel schalten und sich über leichte Kontertore absetzen. Beim Stand vom 13:18 aus Sicht der Gastgeber hatte Werder das erste Mal eine Fünf-Tore-Führung erspielt. Danach ging es auch so weiter über die Stationen 19:25 und schließlich bis zum Endstand von 20:27 aus Sicht der Preussen, brachte Werder das Spiel und somit die Meisterschaft nach Hause. Dass Ludwigsfelde sogar Schützenhilfe an diesem Tag lieferte und Verfolger OSF Berlin mit 27:24 in die Schranken wies, erfuhren die Meister erst nach dem Spiel. Glückwunsch an den Ludwigsfelder HC! Ganz besonders erfreulich war auch das Comeback vom Werderaner Hünen Martin Helm, der lange auf Grund einer schweren Verletzung ausfiel. Sofort übernahm Martin das Zepter und steuerte drei sehenswerte Treffer bei. Damit wird er in dieser Woche die Mannschaft schön mit Erfrischungsgetränken nach Wahl versorgen dürfen. Meisterliche Stimmung kam auch durch die 60 eigenen Fans in der Berliner Halle auf, die das entscheidende Spiel der Blütenstädter mit verfolgten. Es war eine geile Stimmung! Wir danken allen Begleitern, Fans, Kinder, Damen, Herren und sonstigen Gästen, die uns in diesem Spiel, sowie in dieser Saison die Daumen mehrfach ganz doll gedrückt haben. Das gab es so in den vergangenen Spielsaisons NOCH NIE! Vielen Dank!

Den Saisonabschluss bietet dann das Duell gegen Penetal Loitz. Auch die Loitzer sind schon abgestiegen, jedoch wird man die lange Reise nicht ohne Motivation antreten. Auch Werder will nach dem Gewinn der Meisterschaft nicht Federn lassen und zu Hause ungeschlagen bleiben. Außerdem wollen wir allen Fans und Unterstützern den Abschied aus der OSL bereiten, den alle verdient haben. Wir freuen uns daher auf euch. Kommt zum letzten Heimspiel der Saison am 07.05.2016 um 18:00 Uhr in gewohnter Halle am Ernst-Haeckel-Gymnasium.

„Parallelen zum EM-Finale“ 

13.03.2016 |1. Männer|Text: Peter Kreuzberger | Fotos: Heiko Roth

Am Samstag, 12.03.2016 spielte Werder zu Hause gegen den MTV 1860 Altlandsberg. Das Spiel versprach viel Spannung. Werder, nach wie vor Tabellenerster, traf auf den Tabellenfünften, welcher seit 6 Spielen ungeschlagen war. Die Blütenstädter kamen anfangs ganz gut ins Spiel und stellten mit einer starken Abwehr den Altlandsberger Angriff vor große Probleme. So hatte man nach 15 Minuten erst drei Gegentore kassiert. Allerdings konnte man selber im Angriff nicht ganz so viel Kapital daraus schlagen, da die Gastgeber an Torhüter P. Pohl ebenfalls zu oft scheiterten. Dieser verhinderte in vielen Situationen, dass Werder weiter davon zog. So konnte man sich zur Halbzeit lediglich auf 10:6 absetzen. Ein magischer Zwischenstand. Wir erinnern gerne an das EM-Finale in Krakau! Werder ging also relativ entspannt, aber mit vielen Vorsätzen in die Pause und im Anschluss aus der Kabine. Danach ein gleichbleibendes Bild. Die Werderaner konnte die Tordistanz wahren und aufgrund der starken Abwehr und einem überragenden Schlussmann Tom Lessig das Spiel sicher gestalten. Altlandsberg hielt zwar dagegen, aber kam nicht wirklich in Schlagdistanz. So konnten die Trainer von Werders Seite alle Spieler Einsatzzeit verabreichen und man gewann am Ende mit 24:17 Toren… ebenfalls der Endstand des EM-Finales! Nun ist man zwar nicht Europameister, aber um zwei Punkte reicher. Das Team verabschiedet sich nun erstmal in die wohlverdiente Osterpause. Allerdings könnt ihr euch sicher sein, dass wir weiter hart daran arbeiten die nötigen drei Siege bis zur Meisterschaft einzufahren. Damit wäre dann der erste Platz gesichert.

Wir danken abermals den heimischen Fans für die furiose Unterstützung. Das war wieder Klasse! Auch ein Lob an die Altlandsberger Fans, die zu der guten Stimmung in der Halle am Ernst- Haeckel- Gymnasium beitrugen.

NOCH DREI !

Für Werder spielte: Tom Lessig TW, Matthias Petsch TW, Florian Lemaitre 3, Nils König 3, Peter Kreuzberger 2, Sascha Klimczak 6, Dominik Nehls 2, Florian Schugardt , Robin Huntz 6, Niko Harnge, Benjamin Hoppe, Marius Hoffmann 2, Nico Cornelius

 

Bester Angriff schlägt beste Abwehr!                       Werder gewinnt mit 28:22 in Neubrandenburg!

06.03.2016 |1. Männer|Text: Peter Kreuzberger| Fotos: Stefan Demuth

Spitzenreiter Werder fuhr am Wochenende zum erwartet schweren Auswärtsspiel nach Neubrandenburg. Das Spiel fand im Jahnsportforum vor einer Rekordkulisse von 1923 Zuschauern statt. Ein echtes Saisonhighlight für beide Teams. Werder hatte sich offensichtlich den nötigen Respekt bis über die Bundesländergrenze erarbeitet. So sahen auch viele mitgereiste Werderfans vor allem in der ersten Halbzeit ein sehr enges Spiel in dem Neubrandenburg sehr stark in Deckung und Angriff agierte und das Tempo vorgab. Dies war von den Werderanern nicht geplant. Immer wieder kam Neubrandenburg zu leichten Toren und konnte sich nach 6:3 und 7:4 leicht absetzen. Werder fing sich jedoch gegen Ende der ersten Hälfte und verkürzte zur Pause auf 11:10 aus Sicht der Gastgeber. In der zweiten Halbzeit wollten die Schützlinge von Silvio Krause und Max Ziegler dann einiges ändern um hier die Punkte bei dem Rekordevent mit nach Hause zu nehmen. Leichter gesagt als getan. Werder startete gut in die zweite Hälfte und agierte weitaus konzentrierter als im ersten Durchgang. Immer wieder konnte man durch schnelles Tempogegenstoßspiel Lücken in der Neubrandenburger Abwehr finden. Nutzer der vielen freien Chancen waren vor allem die Kreis- sowie Außenspieler in dieser Phase des Spiels. Werder konnte sich kontinuierlich über die Stationen, 14:16 (43. Min.), 14:18 (47. Min.), 16:19 (49. Min.) absetzen und erreichte in der 58. Spielminute beim Stand von 21:16 aus Sicht der Gäste nun eine Fünf-Tore-Führung. Diese wollte man bis zum Ende nun auch nicht mehr hergeben und diszipliniert und konzentriert agieren. Der Vorsatz gelang ganz gut, sodass schlussendlich Werder getreu dem alten Sport-Motto „offensive wins games, defense wins championsships“ dank der starken Angriffsleistung von 18 Toren im zweiten Durchgang den Sieg in fremder Halle auch in der Höhe verdient mit 28:22 davontrug.

Am nächsten Wochenende findet dann schon das drittletzte Heimspiel gegen den MTV Altlandsberg statt. Auch diesen Gegner sollte man nicht kleinreden, da die MTV´ler zurzeit einen Lauf haben. Seit vier Spieltagen verloren die Altlandsberger nicht mehr. Dementsprechend heiß werden die Gäste sein, die schon relativ lange nichts Zählbares mehr gegen die Werderaner holten. Man muss also gewarnt und auf der Hut sein. Wir laden daher alle recht herzlich ein uns zu unterstützen und zum Sieg zu treiben. Anpfiff ist wie immer 18:30 Uhr am Werderaner Gymnasium.

Abschließend möchten wir uns auch wieder einmal herzlich bei unseren tapferen Fans bedanken, die im Bus und per Auto nach Neubrandenburg kamen und uns anfeuerten. Das war große Klasse und ihr habt zur Wahnsinnsstimmung wahrlich beigetragen. Ein besonderer Dank gilt hierbei auch Flo Schugardt besserer Hälfte Monique, die den Liveticker während des Spiels schrieb um so alle nicht mitgereisten mit den Infos zu versorgen. Vielen Dank dafür!

 

Für Werder spielten in Neubrandenburg:

Tom Lessig, Matthias Petsch, Florian Lemaitre, Peter Kreuzberger (6/2), Niko Harnge (2), Nico Cornelius (3), Benjamin Hoppe, Dominik Nehls (2), Sascha Klimczak (2), Robin Huntz (4), Florian Schugardt (5), Marius Hoffmann (1), Nils König (3)

Werder bleibt weiter ungeschlagen in eigener Halle und gewinnt denkbar knapp gegen OSF Berlin

28.02.2016 |1. Männer|Text: Peter Kreuzberger, S.D.| Fotos: Sylvia Göres/Stefan Demuth

Samstag, den 27.02.2015, Ortszeit 17:45 Uhr: Die Werderaner Spieler nahmen gerade in der Kabine die letzten Anweisungen und vorbereitenden Worte der Trainer Krause/Ziegler entgegen um sich danach warm zu machen und ins Topspiel um 18:30 Uhr gegen den Tabellenzweiten OSF Berlin zu starten. Zu diesem Zeitpunkt wurden in der Werderaner Sporthalle schon die letzten freien Plätze in der „Ernst-Haeckel-Hölle“ eingenommen. Ausnahmezustand herrschte als der Erste auf den Zweiten der Tabelle der Ostseespreeliga traf. Die Stimmung schon vor dem Spiel definitiv nicht alltäglich, atemberaubend und eines Topspiels durch die Anfeuerungen beider Fanlager würdig. Auch auf dem Spielfeld fand das erwartet knappe Spiel auf Augenhöhe statt. Die Berliner kamen zwar leicht geschwächt in die Werderaner Halle, jedoch steht solch ein Topteam nicht umsonst auf Platz Zwei, wenn es keine breite und stark besetzte Bank hätte. Werder fand in heimischer Halle am Anfang etwas besser ins Spiel und rührte in der Abwehr echten Beton an. Nach zwölf Spielminuten stand es gerade mal 5:3 aus Sicht der Gastgeber. Eine harte kämpfende Abwehr sowie Schlussmann Tom Lessig boten eine starke Leistung in dieser Zeit, sodass einem klar wurde, dass dieses Spiel über die Abwehrreihen gewonnen wird. Auch die Berliner agierten entsprechend stark, sodass es keinem der beiden Teams gelang sich gut abzusetzen. Zu oft verschenkten die Hausherren durchaus leichtere Gelegenheiten aus guten Wurfpositionen, die man in einem solch torarmen Spiel einfach nutzen müsste. Hätte, wenn und aber, hilft alles nichts! Werder arbeitete vor allem hinten konzentriert und ging verdient mit kleinem Drei-Tore-Polster beim Stand von 11:8 in die Pause. In der Halbzeit fanden die Trainer dann die richtigen Worte um das Team einzustellen. Über eine 4:2 Variante im Angriff sollten mehr die Kreisspieler ins Spiel geholt werden. Dies lösten im Angriff die stark aufspielenden Phil-Lukas Winter, Nils König und Routinier Florian Schugardt mit Bravour. Werder konnte sich absetzen und war beim Stand von 15:10 und 16:11 auf Fünf Tore Vorsprung enteilt. Eine Vorentscheidung wäre um die 40min also vielleicht möglich gewesen. Da aber OSF Berlin eine stark kämpfende Truppe ist, kam es nicht so. OSF kam über die Spielstände 16:13 und 16:14 wieder näher. Werder lies vor allem im Angriff federn und erzielte ca. Acht Minuten kein Tor. Die Abwehr stand weiterhin klasse, jedoch kriegt man natürlich auch immer mal ein Tor rein. Berlin blieb also in Schlagdistanz und extrem am Drücker. Beim Stand von 19:17 war dann der Vorsprung auf zwei Tore geschmolzen. Die Schlussphase war dann an Spannung und Dramatik eines Topspiels würdig. Berlin foulte sich auf die Sekunde genau in der 58min in Unterzahl, sodass Werder in Überzahl lediglich ein Tor in Überzahl gebraucht hätte. Jedoch vertändelte man vorne leichtfertig den Ball und OSF griff wieder an. In Unterzahl zog man dann im Angriff 2min und bekam 7m. Der junge Rückraumakteur J. Neeb, verwandelte eiskalt mit etwas Glück Latte, rein! Eine Minute vor Ende war Werder somit ein Tor vorne und in Gleichzahl. Auch diesen Angriff konnte man nicht unterbringen und so landete der Ball nach verfehltem Pass im Seitenaus. OSF hatte noch 20 Sekunden den Ausgleich zu machen. Ein zum Glück nicht gut gespielter Kempatrick wurde von der Werderaner Abwehr in Form von Flo Schugardt abgefangen und gesichert. Fünf Sekunden waren noch zu spielen. Trainer Silvio Krause nahm die Auszeit und koordinierte die letzten Sekunden. Der Ball wurde um jeden Preis gesichert und nicht mehr hergegeben. Gegenspieler Robert Koors erarbeitete sich kurz vor Ende aufgrund seines Übereifers eine unglückliche rote Karte mit Bericht (Folge: Spielsperre). Das Spiel war trotzdem ein hart aber sehr fair geführtes Spiel beider Seiten. Egal, Schlusspfiff und Ende. Werder hatte es geschafft und konnte sich, wenn auch denkbar knapp, für die beiden Niederlagen im Pokal und in der Saison revanchieren. Damit steht man nun mit mindestensFünf Punkten Vorsprung zum aktuellen Zeitpunkt an der Spitze der OSL vor dem LHC Cottbus und OSF Berlin, die mit den Lausitzern die Plätze tauschten. Am nächsten Wochenende geht es dann für die Männer aus Werder nach Neubrandenburg. Dort erwartet uns eine prall gefüllte Halle. Schon jetzt wurden über 1000 Karten verkauft. Das nächste Highlight also. Wir laden alle Fans dazu ein sich uns anzuschließen und dort Stimmung zu machen. Das wird definitiv nicht einfach. Dort trifft die beste Abwehr (Neubrandenburg) auf den besten Angriff (Werder). Auch wenn es in der Tabelle nicht unbedingt so aussieht, also dennoch ein wahres Spitzenspiel in Meck-Pomm!

An dieser Stelle danken wir den zahlreichen Fans die uns  gegen OSF Berlin zum Sieg gebrüllt haben. Das war einmalig, klasse und definitiv eines Spitzenspiels würdig. Es war der Hammer! Bis zum nächsten Mal. Wir freuen uns!

 

Für Werder spielten:

Florian Lemaitre, Florian Schugardt, Peter Kreuzberger (4), Niko Harnge (2), Marius Hoffmann (1), Robin Huntz (4), Phil-Lukas Winter (1), Sascha Klimczak (1), Dominik Nehls (1), Nils König (3), Nico Cornelius (2), Matthias Petsch (TW), Tom Lessig (TW)

Ehrungen am Abend des 27.02. 2016

Im Anschluss des 19. Meisterschaftsspieles HV GW Werder vs. OSF Berlin, am 27.02. 2016 wurden durch den Vorsitzenden des Stadtsportbundes Werder Klaus- Dieter Bartsch und den Präsidenten des HV Grün Weiß Werder Norbert Jäger noch Ehrungen durchgeführt.

Dr. Norbert Sommer, Vizepräsident des Handballvereins erhielt die Ehrennadel des Stadtsportbundes in Silber und Silvio Krause, Trainer der 1. Männermannschaft erhielt die Ehrennadel des Stadtsportbundes in Bronze. Der Bürgermeister a.D. von Werder/ Havel Werner Große wurde als Ehrenmitglied des HV Grün Weiß Werder aufgenommen. Mit Freude haben auch alle Zuschauer des Handballabends den Co. Trainer der Handballnationalmannschaft und Europameister Alexander Haase empfangen und für das Erreichen des Titels gratuliert.

Krimi in Cottbus vor vierstelliger Kulisse endet mit Punktteilung

Das war doch mal ein gelungener Auswärtsauftritt. Die Vorkehrungen und Ankündigungen versprachen das langersehnte Gipfeltreffen zwischen dem Drittplatzierten Gastgeber vom LHC Cottbus und dem Ligaprimus von HV Grün-Weiß Werder. Die angereisten Fans sollten nicht enttäuscht werden. Zu Beginn, jedoch gehen wir auf das Ereignis an sich ein. Beide Teams machten im Vorfeld schon fleißig Werbung für das Spiel in der Lausitzarena. Die Cottbuser brauchten natürlich den zahlenmäßigen Rückhalt um Ihre letzte Chance um die Meisterschaft in eigener Halle am Leben zu erhalten. Gesagt, getan! Über 1000 Zuschauer strömten in die Lausitzarena und sorgten für atemberaubende Stimmung, die eines Topspiels wahrlich sehr würdig wahr. Über 80 mitgereiste Havelstädter und Werderaner Fans trugen zur Höllenatmosphäre in Cottbus bei. Daher an alle Fans, Ausrichter und die Gastgeber einen herzlichen Dank. Wir haben es sehr genossen. Auch das Spiel sollte halten, was es versprach. Schon zu Beginn dominierten beide Abwehrreihen das Spielgeschehen und man konnte nach zehn Minuten erkennen, dass es heute kein Schützenfest geben würde. Werder kam etwas besser in die Partie und bespielte Cottbus souverän. Cottbus hielt jedoch mit aufrichtigem Kampf dagegen und stemmte sich gegen einen Rückstand. Da Werders Abwehr anfangs einen Tick zuverlässiger war, konnte man sich über die Stationen 6:3 und 10:6 in fremder Halle absetzen. Dann jedoch vor der Pause ein kurzer Bruch, aber nicht weiter dramatisch. Keiner in der Halle hatte gedachte, dass Werder als Gast hier früh in Führung bleiben würde. Cottbus hielt stark in Form von Alexander Takev und Nick Widera in der ersten Halbzeit dagegen und konnte bis zum Pausenstand von 11:11 den Rückstand egalisieren. Beide Teams gingen in die Kabine um sich für die zweite Halbzeit zu wappnen. Auch im zweiten Durchgang kam Werder etwas besser aus der Kabine und konnte auf 16:13 davonziehen. Jedoch blieb auch dieser Vorsprung nicht lange von Bestand. Cottbus´ Spieler, allesamt mit sehr hoher Qualität durch die Sportschulausbildung ausgestattet, hielten dagegen und stachen. Cottbus egalisierte Dank starker Abwehr und solidem Angriff den Rückstand und konnte das Spiel beim Stand von 18:20 aus Sicht der Werderaner an sich reißen und drehen. Nun waren die Cottbuser am Drücker und das Momentum auf der Seite der Hausherren. Werder hielt mit allem was ging die letzten zehn Minuten dagegen. Zeitstrafen, 7m, taktische Fouls und gelungene Kombinationen. Alles griff ineinander und Werder konnte sich abermals beim Stand von 21:21 zurückkämpfen. Die Abwehr stand wie ein Bollwerk und man übernahm im Angriff die Führung zum 23:22. Jetzt ging es um alles. Cottbus verspielte im Angriff die Chance zum Ausgleich und ging eine Minute vor Schluss in eine offensive Manndeckung über um den Ball schnell zu erobern. Sascha Klimczak löste sich ohne Ball unwiderstehlich und stand nach solidem Pass frei vorm Cottbuser Keeper. Doch auch der Sicherste zeigt mal Nerven. So verzog er den Wurf und setzte den freien Konter übers Tor. Cottbus musste jedoch auch erstmal Treffen. Durch ihre zweite Welle zog Marcus Meier zum Tor und konnte von Nils König nur per Foul und Zeitstrafe gestoppt werden. Cottbus agierte also die letzten ca. 30 Sekunden in Überzahl. Ein souverän abgeschlossener Angriff über Rechtsaußen bescherte den Cottbusern den 23:23 Ausgleich und Endstand. Zwar hatte Werder 15 Sekunden vor Ende noch die Chance ein Tor in Unterzahl zu machen, jedoch sicherte Cottbus´ beherzte Deckung den hart erkämpften Punkt. Unterm Strich ein faires Ergebnis und ein Spiel, was nicht unbedingt einen Sieger verdient hatte. Letztendlich können die Werderaner mit diesem gewonnenen Punkt in Cottbus sehr gut leben und gehen nun topmotiviert ins nächste Gipfeltreffen. Am Samstag, 27.02.2016, wartet dann OSF Berlin. Im Heimspiel will Werder sich für die Pokal- und Saisonniederlage revanchieren. Dazu laden wir alle Fans ein uns nach vorne zu peitschen und zu unterstützen. Wir freuen uns auf euch.

 

Für Werder spielten in Cottbus:

Florian Lemaitre, Florian Schugardt (1), Peter Kreuzberger (6/5), Niko Harnge (2), Marius Hoffmann (2), Robin Huntz (3), Phil-Lukas Winter (2), Sascha Klimczak (3), Dominik Mehls (4), Nils König, Nico Cornelius, Paul Twarz, Tom Göres, Matthias Petsch

Das Jahr 2015 geht handballtechnisch in jedem Falle für die 1. Männermannschaft vom HV Grün-Weiß Werder erfolgreich zu Ende. Dank eines überragenden und nie gefährdeten Auswärtssieges in Loitz mit 39:24 gehen die Blütenstädter, trotz einem Spiel weniger, als Herbstmeister in die wohlverdiente Winterpause.

 

In Loitz ließ man den Gastgebern schlichtweg keine Chance. Die Mecklenburger konnten lediglich in den ersten 10 Minuten ernsthaft mithalten. Danach zog Werder unaufhaltsam Tor um Tor davon. Angeführt von einer überragenden Leistung von Niko Harnge (11 Tore bei 45 Min. Spielzeit) stellte Werder die Weichen auf Sieg. Zahlreich trugen sich auch Phil-Lukas Winter (8/5) und Sascha Klimczak (7) in die Torschützenliste ein. Werder hatte das gesamte Spiel übern keine Probleme Lücken im Zentrum der Abwehr der Mecklenburger zu finden. Dementsprechend setzte man sich in der ersten Halbzeit schon auf 18:11 ab. Nach der Pause ging es dann schleunigst weiter und die Tore purzelten im Minutentakt. Die erwartete Gegenwehr der Loitzer Jungs blieb aus, sodass diese sich ihrem Schicksal mehr oder weniger ergaben. Trotz einer roten Karten gegen einen jungen Loitzer Akteur (3x2Minuten) war das Spiel fair und die Schiedsrichter führten dieses unauffällig und gut. Wie schon beschrieben setzte Werder mit schnellen Angriffen, vor allem in der zweiten Welle auf schnelle Gegentore und kam so zu Erfolgen, sodass man am Ende mit 39:24 überaus deutlich die Halle verließ. Tom Göris, neuer Youngster-Torwart in Werders Reihen, zeigte nach seinem Debüt im Pokal nun auch beim Ligadebüt eine solide Leistung. Auch Matthias Petsch wusste in der zweiten Spielhälfte mit einigen sehenswerten Paraden zu begeistern. Wir hoffen natürlich, dass Loitz trotzdem eine schöne Weihnachtsfeier hatte, obwohl wir die Punkte entführen mussten. Einen riesigen Dank muss man  auch wieder den über 30 mitgereisten Fans aussprechen, die das Spiel zu einem Auswärtsspiel mit Heimatmosphäre machten. Vielen Dank an dieser Stelle an Alle, den bunten Mix aus jung & alt. Nachdem man also in Loitz gewann, reiste man gemeinsam im großen Bus wieder in nRichtung Heimat. Bei angemessener Verpflegung bestehend aus Pizza, so wie ein paar Bierchen wurde die Leistung der Hinrunde ausreichend besungen und gefeiert. Die etwas Jüngeren, einschließlich Tom Lessig, konnten bei Bedarf auf Flo´s Gamecube diverse Supermario-Klassiker zocken. Wir entschuldigen uns natürlich bei den Autofahrern, die dieses Spektakel von außen beobachten durften und Angst hatten, dass rote und grüne Schildkröten bei Ihnen einschlagen oder sie Bananenschalen ausweichen müssten. Als kleinen Dank verteilte die Mannschaftan die mitgereisten Fans signierte Fotos , sowie ein paar Weihnachtsmänner zum verzehren. Im Gegenzug überraschte abermals Familie Hoffmann unseren Jungs mit eigens zusammengestellten Weihnachtstüten. Dafür bedanken wir uns recht herzlich! Nun sollte es auch definitiv keine Ausreden mehr geben, dass manche Leute kein Duschbad oder Deo nach dem Spiel zur Hand haben. Was soll man noch sagen? Vielen Dank für die Unterstützung an alle Fans, die uns zahlreich bei Heim und Auswärtsspielen, bei Siegen oder Niederlagen unterstützten und weiter vorantreiben. Ohne euch wäre das Jahr 2015 nicht so gewesen, wie es schlussendlich war. Wir hoffen auch in 2016 auf euch zählen zu können. Wir freuen uns auf weitere tolle Spiele und den ein oder anderen Erfolg in 2016. Das nächste Spiel findet am Samstag, den 09. Januar 2016 beim VfL Lichtenrade statt. Zu Hause geht es  dann am 16.01.2016 gegen Grünheide weiter!

 

Die 1. Männermannschaft, sowie die Trainer und unsere Physiotherapeutin wünschen allen Werderaner Anhängern ein frohes Fest, besinnliche Feiertage mit der Familie und einen guten Rutsch ins Jahr 2016!

Das Jahr 2015 geht handballtechnisch in jedem Falle für die 1. Männermannschaft vom HV Grün-Weiß Werder erfolgreich zu Ende. Dank eines überragenden und nie gefährdeten Auswärtssieges in Loitz mit 39:24 gehen die Blütenstädter, trotz einem Spiel weniger, als Herbstmeister in die wohlverdiente Winterpause.

 

In Loitz ließ man den Gastgebern schlichtweg keine Chance. Die Mecklenburger konnten lediglich in den ersten 10 Minuten ernsthaft mithalten. Danach zog Werder unaufhaltsam Tor um Tor davon. Angeführt von einer überragenden Leistung von Niko Harnge (11 Tore bei 45 Min. Spielzeit) stellte Werder die Weichen auf Sieg. Zahlreich trugen sich auch Phil-Lukas Winter (8/5) und Sascha Klimczak (7) in die Torschützenliste ein. Werder hatte das gesamte Spiel übern keine Probleme Lücken im Zentrum der Abwehr der Mecklenburger zu finden. Dementsprechend setzte man sich in der ersten Halbzeit schon auf 18:11 ab. Nach der Pause ging es dann schleunigst weiter und die Tore purzelten im Minutentakt. Die erwartete Gegenwehr der Loitzer Jungs blieb aus, sodass diese sich ihrem Schicksal mehr oder weniger ergaben. Trotz einer roten Karten gegen einen jungen Loitzer Akteur (3x2Minuten) war das Spiel fair und die Schiedsrichter führten dieses unauffällig und gut. Wie schon beschrieben setzte Werder mit schnellen Angriffen, vor allem in der zweiten Welle auf schnelle Gegentore und kam so zu Erfolgen, sodass man am Ende mit 39:24 überaus deutlich die Halle verließ. Tom Göris, neuer Youngster-Torwart in Werders Reihen, zeigte nach seinem Debüt im Pokal nun auch beim Ligadebüt eine solide Leistung. Auch Matthias Petsch wusste in der zweiten Spielhälfte mit einigen sehenswerten Paraden zu begeistern. Wir hoffen natürlich, dass Loitz trotzdem eine schöne Weihnachtsfeier hatte, obwohl wir die Punkte entführen mussten. Einen riesigen Dank muss man  auch wieder den über 30 mitgereisten Fans aussprechen, die das Spiel zu einem Auswärtsspiel mit Heimatmosphäre machten. Vielen Dank an dieser Stelle an Alle, den bunten Mix aus jung & alt. Nachdem man also in Loitz gewann, reiste man gemeinsam im großen Bus wieder in nRichtung Heimat. Bei angemessener Verpflegung bestehend aus Pizza, so wie ein paar Bierchen wurde die Leistung der Hinrunde ausreichend besungen und gefeiert. Die etwas Jüngeren, einschließlich Tom Lessig, konnten bei Bedarf auf Flo´s Gamecube diverse Supermario-Klassiker zocken. Wir entschuldigen uns natürlich bei den Autofahrern, die dieses Spektakel von außen beobachten durften und Angst hatten, dass rote und grüne Schildkröten bei Ihnen einschlagen oder sie Bananenschalen ausweichen müssten. Als kleinen Dank verteilte die Mannschaftan die mitgereisten Fans signierte Fotos , sowie ein paar Weihnachtsmänner zum verzehren. Im Gegenzug überraschte abermals Familie Hoffmann unseren Jungs mit eigens zusammengestellten Weihnachtstüten. Dafür bedanken wir uns recht herzlich! Nun sollte es auch definitiv keine Ausreden mehr geben, dass manche Leute kein Duschbad oder Deo nach dem Spiel zur Hand haben. Was soll man noch sagen? Vielen Dank für die Unterstützung an alle Fans, die uns zahlreich bei Heim und Auswärtsspielen, bei Siegen oder Niederlagen unterstützten und weiter vorantreiben. Ohne euch wäre das Jahr 2015 nicht so gewesen, wie es schlussendlich war. Wir hoffen auch in 2016 auf euch zählen zu können. Wir freuen uns auf weitere tolle Spiele und den ein oder anderen Erfolg in 2016. Das nächste Spiel findet am Samstag, den 09. Januar 2016 beim VfL Lichtenrade statt. Zu Hause geht es  dann am 16.01.2016 gegen Grünheide weiter!

 

Die 1. Männermannschaft, sowie die Trainer und unsere Physiotherapeutin wünschen allen Werderaner Anhängern ein frohes Fest, besinnliche Feiertage mit der Familie und einen guten Rutsch ins Jahr 2016!

Werder krönt herausragende Saison mit Platz 3!

05.05.2015 | 1. Männer | Text: Peter Kreuzberger| Foto: Heiko Roth

Die Handballer der 1. Männermannschaft des HV-Grün-Weiß Werder haben es geschafft.


In einem Aufeinandertreffen mit Endspielcharakter trafen die Hausherren auf den Drittplatzierten SG OSF Berlin. Nachdem man im Hinspiel deutlich mit 20:26 verloren und ein Pokalduell für sich entscheiden konnte, wollte man zu Hause alles klar machen und am letzten Spieltag leinen Platz in der Tabelle noch höher klettern. Werder startete ganz ordentlich in die Partie, konnte sich gegenüber den Berlinern nicht entscheidend durchsetzen. Die Partie verlief in den ersten 30 Spielminuten auf Augenhöhe. So ging es in Halbzeit Eins hin und her und keines der Teams konnte sich absetzen. Der Halbzeitstand war demnach 15:15. Danach fasste sich Werder ein Herz und bestimmt das Geschehen. Herausragend an diesem Tage war die linke Angriffsseite mit Caspar Jacques (7 Tore) und Felix Stachowiak (9 Tore). Felix ließ es zum Ende der Saison nochmal ordentlich krachen und lieferte in der Abwehr und im Angriff eine extrem starke Leistung ab. Dass der Potsdamer im letzten Spiel nochmal seine mit Abstand beste Saisonleistung abrief, war genau der richtige Zeitpunkt um das hochgesteckte Ziel, Platz 3, zu erreichen. Werder konnte sich demnach im zweiten Durchgang gegenüber der Gastmannschaft klar behaupten und zog auf sechs bis sieben Tore davon. Zum Ende kamen die Berliner zwar nochmal etwas näher, jedoch brachten die Blütenstädter den vorher hart erarbeiteten Vorsprung mit vier Toren ins Ziel. Werder konnte das Match mit 32:28 für sich entscheiden. Die zahlreichen Fans sahen zu Schluss nochmal ein gutes Handballspektakel in der Halle am Gymnasium in Werder. Ein Hauch des 136. Baumblütenfestes wurde in der Halle spürbar, als die Baumblütenkönigin Tamara Thierschmann das Spiel mit einem Ehrenanwurf eröffnete. Nach Beendigung des Spiels wurden durch unseren Präsidenten Norbert Jäger die Spieler, die uns verlassen werden, gebührend verabschiedet und geehrt. Ganze acht Abgänge gilt es in der kommenden Saison zu kompensieren. Die Mannschaft, die Trainer und der Verein bedanken sich bei allen Spielern die uns im Sommer verlassen werden. Caspar Jacques zieht es nach Potsdam zum Drittligisten 1. VfL, Felix Stachowiak wird sich dem Ligakonkurrenten Grünheider SV anschließen, Paul Schulpig zieht es nach Ludwigsfelde, Christoph Drescher verstärkt Werders zweite Mannschaft, Johann Finck kehrt zum Heimatverein PSV Berlin zurück, Jens Zuther (noch unbekannt), Stefan Jäger und Floyd Hagin wurden ebenfalls aus der 1. Männermannschaft verabschiedet. Auch unsere langjährige Physiotherapeutin Anja Pahl wird zum Ende der Saison aufhören. Ihre magischen und fürsorglichen Hände, sowie die mehr oder wenigen entspannten Minuten auf der Massageliege werden wir vermissen. Vielen Dank Anja!Wir wünschen allen Spielern, die den Verein verlassen, sportlich, beruflich und im Studium alles erdenklich Gute. Wir hoffen wir sehen uns das eine oder andere Mal zum Spiel in der Halle. Wir bedanken uns bei allen Fans und Zuschauern für die Treue über die gesamte Saison und wünschen allen eine schöne Sommerpause. Die Havelstädter treten ab Donnerstag bis Sonntag ihre wohlverdiente Abschlussfahrt ins 17. Bundesland, Mallorca an. Wir sehen uns in der Saison 2015/17. Bis bald!


Zwei Neuzugänge für die neue Saison stehen fest

28.04.2015 | 1. Männer|Text: M.Z./S.D.|Foto:  1.VfL

Unsere 1. Männermannschaft kann für die kommende Saison zwei Neuzugänge  vermelden.


Florian Schugardt  vom 1. VfL Potsdam wird in der kommenden Saison für den HV Grün Weiß Werder auflaufen. Flo (sein Spitzname) ist mit vielen Spielern aus Werder befreundet und hat auch ein besonders gutes Verhältnis zum Trainergespann. Jetzt kehrt der 1,83 Mann zu dem Verein zurück, wo seine Handballkarriere angefangen hat.

Der zweite Neuzugang, Florian Lemaitre wird bei Grün Weiß die linke Außenbahn beackern. Florian kommt frisch aus der A-Jugend, ebenfalls vom 1. VfL Potsdam und spielte dort in der Jugendbundesliga und soll in unserer ersten Männermannschaft den fest von den Potsdamern verpflichteten Caspar Jacques ersetzen. Herzlich willkommen in Werder ! Wir wünschen euch viel Spaß und freuen uns auf eine hoffentlich erfolgreiche Zeit.


Werder schlägt Lübbenau im letzten Auswärtsspiel der Saison mit 25:22 Toren

27.04.2015 | Text: Peter Kreuzberger

Die 1. Männermannschaft  des HV-Grün-Weiß Werder hat im letzten Auswärtsspiel der Saison einen verdienten Sieg in Lübbenau erzielen können.


Damit steigt am nächsten Samstag 02.05.2015 das heiß ersehnte Rückspiel gegen die SG OSF Berlin, in dem es um Platz 3 in der Abschlusstabelle geht. Werder kam im Spreewald die ersten Minuten gut in die Partie und konnte durch schnelle Tempogegenstöße gefallen und sich bei Angriffen in der zweiten Welle 5:2 etwas absetzen . Jedoch stellte man danach ersteinmal aus unerfindlichen Gründen  seitens der Werderaner die Abwehrleistung nahezu ein und Lübbenau konnte so die Aufholjagd einleiten. Lübbenau führte bald mit 7:5  und gestaltete von dort an in Halbzeit Eins das Spiel von vorne weg. In dieser Phase wirkten die Blütenstädter einfach zu passiv. Lübbenau fand immer wieder einfache Lücken um Tore zu erzielen. Völlig verdient gingen so die Gastgeber mit einer knappen Führung in die Halbzeit. In Halbzeit Zwei fand Werder besser ins Spiel. Durch eine starke Abwehrleistung konnte man wiederum schnelle Gegenstoßtore erzielen, um so nach einem 6:0 Lauf die Führung wieder an sich zu reißen. Zum Ende der Partie ging es dann hin und her. Lübbenau blieb immer auf 1-3 Tore in Schlagdistanz, doch Werder rettete den Vorsprung über die Zeit. Gerade in der Schlussphase erwies sich wieder einmal Oldie Matthias Petsch „Petschi“ als überragender Rückhalt. Der Keeper kommt zum Ende der Saison nochmal so richtig in Fahrt, so dass Werder am Ende in Lübbenau verdient mit 25:22 gewinnt. Die hitzige Atmosphäre beider Mannschaften nach dem Spiel war leider etwas überzogen, da beide Mannschaften weder mit Aufstieg noch mit dem Abstieg etwas zu tun haben. Das hätte man einfach professioneller lösen müssen. Nichts desto trotz war die Stimmung in der Halle heiß und man konnte vor einer lautstarken Kulisse bestehen. Am kommenden Wochenende spielen die Grün Weißen gegen die SG OSF Berlin. Zu diesem letzten Spiel der Saison, in eigener Halle, laden wir alle Fans, Verantwortlichen, Handballinteressierten und Sponsoren herzlich ein. Lasst uns die heimische Arena am Gymnasium mächtig füllen und ein denkwürdiges und angemessenes Heimspiel mitten im Baumblütenfest veranstalten. Anpfiff ist diesmal bereits um 18:00 Uhr ! Wir freuen uns. Bis kommenden Samstag!


Werder schlägt Warnemünde deutlich mit 34:24 Toren

20.04.2015 | 1. Männer | Text: Peter Kreuzberger| Foto (Archiv): Heiko Roth

Die Vorzeichen standen relativ klar, als Werder (Tabellenvierter) zum bereits abgestiegenen SV Warnemünde an die Ostsee fuhr.

 

Werder reiste im großen Bus mit viel Unterstützung durch heimische Fans an, die die Mannschaft lautstark unterstützten. Die Grün Weißen gingen fokussiert in die Partie und starteten von vorneweg. Eine relativ junge Startaufstellung tat sich allerdings am Anfang schwer. Warnemünde fand immer wieder einfache Lücken um zu Torerfolgen zu kommen. Starker Rückhalt war schon in dieser Phase der Oldie im Team und Torwart „Petschi“ (Matthias Petsch, siehe Bild), der der Mann des Spiels werden sollte. So gestaltete sich in der ersten Halbzeit ein Schlagabtausch auf Augenhöhe aus dem Werder mit leichtem Vorsprung von 15:12 in die Pause gehen konnte. Die Trainer Krause/Ziegler stellen die Mannschaft für die kommende Halbzeit ein und wollten eine verbesserte Deckungsarbeit sehen um so aus schnellen Angriffen leicht Kapital zu schlagen. Dies gelang auch tadellos. Werder zog innerhalb von kurzer Zeit auf fünf Tore weg und spielte das Spiel gekonnt runter. Immer wieder scheiterte Warnemünde an der Deckung und vor allem an Petschi im Tor. Werders Ältester zeigte, dass er lange noch nicht satt ist. So hielt er 60 Minuten durch und parierte über 43% (!) der ankommenden Bälle und war damit Hauptgarant für den deutlichen Sieg. Zu Recht der Mann des Spiels! Werder absolvierte also die Pflichtaufgabe mit Bravour und verabschiedete sich mit einem deutlichen Zehn-Tore-Sieg von 34:24 von der Ostsee. So kann man weiter einem Saisonfinale um den 3. Platz gegen OSF Berlin entgegenfiebern. Jedoch wird man sich vorher ausgiebig auf TSG Lübbenau, dem nächsten Auswärtsgegner, vorbereiten. Die Spreewälder sind zu Hause seit Jahren extrem gefährlich und gerade im Endspurt, um die Liga zu halten und ein bestmögliches Resultat abzuliefern. Beide Mannschaften werden extrem heiß sein und die Stimmung in der Halle ist sowieso immer ein Handballfest in Lübbenau. Daher laden wir alle Fans dazu herzlich ein. Anbei erinnern wir, dass trotz der 33:31 Niederlage der zweiten Mannschaft des HV-Grün-Weiß Werder, am letzten Wochenende, gegen Motor Babelsberg am kommenden Samstag auch das Saisonfinale in der Landesliga Mitte in Werder steigt. Um 14.00 Uhr steigt der Kracher in der heimischen Sporthalle am Gymnasium gegen den Tabellenführer MBSV Belzig. Dies bedeutet, Erster gegen Zweiter. Es geht für beide Teams um den Aufstieg! Die Devise für alle Fans lautet also, 14.00 Uhr in Werder die Zweite zum Aufstieg schreien und danach kann es nur geschlossen nach Lübbenau gehen (Fahrtweg ca. 1h), um beim Spiel (18.00 Uhr) der Ersten zu zuschauen. Wir freuen uns auf alle Fans die kommen und uns unterstützen.


Unsere Erste weiter auf Erfolgskurs

13.04.2015 | 1. Männer | Text: Peter Kreuzberger| Foto v.10/2014: Heiko Roth

Am Samstag, den 11.04.2015 spielten die Blütenstädter beim abstiegsgefährdeten 1. SV Eberswalde und konnten dieses Aufeinandertreffen mehr oder weniger klar für sich entscheiden.

 

So startete Werder ganz gut in die Partie und konnte beim Schnellstart auf eine 5:1 Führung enteilen, so dass der Trainer der Gastgeber Ron Jordan bereits nach wenigen Minuten die Auszeit nehmen musste. Werder forcierte streckenweise ein schnelles Spiel nach vorne in dem man relativ leicht zu vielen Toren kam. Allerdings agierte man selber in der Abwehr nicht auf höchstem Niveau, wie man es diese Saison schon mehrfach bei Grün Weiß gesehen hat. Werder lies teilweise den nötigen Biss vermissen, um jeden Preis die Angriffe der Eberswalder verhindern zu wollen. Jedoch gestalteten sie das Spiel von Anfang an von vorne weg. Nach der Anfangsführung landete man über weitere Stationen bei der 16:11 Halbzeitzeitführung. In der Kabine stellte dann das Gespann Krause/Ziegler die Mannschaft für die zweite Halbzeit ein. Vor allem auf den Halbpositionen sollte man jetzt kompakter agieren und die Gastgeber nicht so leicht passieren lassen. Einfach gesagt, jedoch schwierig getan. So konnte man nicht wirklich stabiler stehen als in Halbzeit eins, wie man auch an den Gegentoren in der zweiten Halbzeit sieht. Jedoch blieben die Gäste im Angriff stabil und variabel, so dass am Ende ein verdienter 31:25 Auswärtserfolg stand. Eberswalde verpasste es somit im Abstiegsrennen zu punkten. Werder bewahrt sich hingegen die Chance die ohnehin sensationelle Saison mit einem dritten Platz in einem finalen Spiel gegen OSF Berlin zu krönen. Aus eigener Kraft ist dieses Unterfangen noch möglich. Jedoch muss man sagen, dass ein solches „Finale“, wenn man es so nennen mag, erst am ersten Maiwochenende zustande kommen könnte. Von daher noch viel Zeit und viel Luft nach oben. Denn auch die zwei nächsten Spiele werden es in sich haben. So spielt man jetzt noch weitere zwei male auswärts, bei Teams die es in sich haben. Auf dem Tabellenbogen ist der nächste Gegner, Warnemünde, Tabellenletzter. Werder ist in dieser Partie klarer Favorit, jedoch ist es auch klar, dass Warnemünde nichts zu verlieren hat. Seit letztem Wochenende als Absteiger feststehend, werden sie in ihrem vorletzten Heimspiel alles geben um sich vor eigenem Publikum würdig aus der Liga zu verabschieden. Die Blütenstädter müssen also auf der Hut und gewappnet sein. Es bedarf also einer Steigerung zum Eberswaldespiel. Um tatkräftige Unterstützung im Fanbus und in der Halle vor Ort freuen wir uns. Anpfiff ist am 18.04.2015 um 18.00 Uhr in der Sporthalle Gerüstbauerring in 18109 Rostock (Groß-Klein). Wir freuen uns über jeden Fan der erscheinen und uns lautstark unterstützen kann. Bei dem Wunsch im Fanbus mitzufahren, bitte bei Olaf Linke, Tel. 01717492281 melden.


MAZ-Online: "Werder will Siegesserie fortführen"

07.04.2015 | Text: Stephan Henke | Foto: Julian Stähle


In den kommenden Wochen stehen für die Werderaner Handballer drei harte Auswärtsspiele bei Gegnern aus dem unteren Tabellendrittel an. Dabei können die Blütenstädter, die ihre vergangenen fünf Partien gewinnen konnten, mit dem Ausbau ihrer Siegesserie sogar noch einen alten Rivalen vom dritten Tabellenrang der Oberliga Ostsee-Spree abfangen.



Zwei Sieger im großen Duell

Sport Buzzer | Stephan Henke und Sebastian Morgner

 

Die Handballer aus Werder beweisen beim Kick gegen die Fußballer aus der Blütenstadt Geschick – umgekehrt allerdings genauso.

 

Zwei Vereine, zwei Sportarten, gemeinsam für eine Stadt!

Hier findet ihr den Artikel zur gemeinsamen Einheit mit den Jungs des Werderaner FC.




Heimserie hält weiter an -  Werder schlägt Neubrandenburg mit 25:22

22.03.2015 | 1. Männer | Text: Peter Kreuzberger| Foto: Heiko Roth

Am Samstag, 21.03.2015 fand das Heimspiel unserer Ersten gegen die Gäste aus Neubrandenburg statt. Die Zielstellung war klar. Die Blütenstädter wollten weiterhin die Chance auf Platz drei aus eigener Kraft wahren und die Heimserie gegen die starken Gäste aus Mecklenburg-Vorpommern ausbauen.

 

Kein leichtes Unterfangen. Werder startete ganz gut in die Partie und konnte eine stabile Deckung stellen, dazu wurde im Angriff das Spiel variabel gestaltet. Gute Kombinationen und starke individuelle Leistungen führten hier ein ums andere mal zu sehenswerten Torerfolgen. Folgerichtig ging Werder verdient mit 16:12 Toren in die Halbzeitpause. In der zweite Spielhälfte taten sich die Hausherren bedeutend schwerer. Werder kam zwar die ersten zehn Minuten nach der Pause ganz passabel ins Spiel und konnte die Führung behalten und zwischenzeitlich auf 19:13 enteilen, jedoch war dies nur eine Momentaufnahme. Es sollte sich noch ein Krimi entwickeln. Die Gastgeber brachen schlagartig mit ihrem guten Spiel ein und produzierten leichte technische Regelfehler und nicht perfekte Angriffe, die zu keinerlei Torerfolgen führten. So kam es, dass Neubrandenburg zurück ins Spiel kam und Tor um Tor aufholte. Die Gäste schafften somit wieder den Anschluss und glichen die Partie beim Stand von 18:18 aus. Das Spiel drohte aus Sicht der Heimmannschaften zu kippen. Neubrandenburg schaffte sogar mit 20:21 den Führungstreffer. Jedoch zeigte Werder, wie in dieser Saison schon oft gesehen, viel Herz, Mut und Einsatzbereitschaft um das Spiel wieder zu drehen. Angeführt von Tom Lessig im Tor, der in der Schlussphase überragend parierte, konnte Werder den Spielstand umbiegen und das Momentum auf die eigene Seite ziehen. Am Ende gewannen die Gastgeber in heimischer Sporthalle am Ernst-Haeckel-Gymnasium mit 25:22 verdient das Spiel. Die Stimmung, gerade zum Ende des Spiels, auf den vollen Rängen, war fantastisch. Vielen Dank an alle Fans, auch die der Gäste, die zur tollen Atmosphäre beigetragen haben. Einen herzlichen Glückwunsch auch an die drei Gewinner der Trikots samt Unterschriften der Spieler, die in der Halbzeitpause ermittelt wurden. Weiter geht es für die Werderaner am 11. und 18. April, wenn man die Nachholespiele in Eberswalde und folgend in Warnemünde bestreitet. Ein Heimspiel gibt es erst wieder im Mai, wenn man am letzten Spieltag der Saison, Samstag, den 2.5. auf den jetzigen Tabellendritten OSF Berlin trifft. Bis dahin wünschen wir allen eine gute Zeit und ein frohes Osterfest.

 

Es spielten für Werder: Tom Lessig TW, Jens Zuther TW, , Nico Harnge , Marius Hoffmann 1, Nils König 3 Christoph Drescher, Robin Huntz 2, Dominik Nehls 7, Peter Kreuzberger, Felix Stachowiak 1, Sascha Klimczak 1, Johann Finck 1, Caspar Jacques 7, Phil- Lukas Winter 2


Sieg gegen MTV 1860 Altlandsberg

17.03.2015 | 1. Männer | Text: P.K.

Nachdem man bisher zweimal gegen Altlandsberg nach regulärer Spielzeit unentschieden spielte,(Hinspiel am 08.11. 15 24:24/ Endspiel Landespokal am 21.12. 15 nach 60 Min. 23:23) gab es diesmal dank einer starken und couragierten Mannschaftsleistung einen verdienten 25:20 Auswärtssieg.

 

Werder stellte in diesem Spiel eine überragende Abwehr die nur 20 Tore zuließ. So wenig Tore hatte der Kontrahent noch in keinem Spiel in dieser Saison geworfen. In der ersten Halbzeit vergaben die Grün Weißen noch zu viele freie Bälle und so gingen sie beim Stand von 11:10 in die Pause. Nach einer Steigerung im zweiten Durchgang konnte sich Werder besser in Szene setzen. So konnte man viele Angriffe auf den Punkt zu Ende spielen und erzielte 15 Tore in Halbzeit zwei. Altlandsberg hingegen wusste kein Mittel die Abwehr zu knacken und musste sich so zu Hause mit fünf Toren Unterschied geschlagen geben.


Werder gewinnt das Derby in Ludwigsfelde mit 27:26

10.03.2015 | 1. Männer | Foto: Stefan D. | Text: Peter Kreuzberger

Am Samstag, 07.03.2015 fand das Rückrundenspiel zwischen dem Ludwigsfelder HC und dem HV-GW-Werder in der Autostadt statt. Werder hatte sich viel vorgenommen und wollte in der naheliegenden Auswärtshalle etwas Zählbares holen. Ludwigsfelde wollte den Negativlauf beenden. Die Stimmung in der Stadthalle Ludwigsfelde überm Kaufland war atemberaubend und eines Brandenburgderbys würdig.

 

Die Fans beider Seiten unterstützten zu jeder Zeit ihre Mannschaft im fairen Rahmen. Werder kam gut in die Partie und agierte mit einer sehr offensiven 3:3 Deckung gegen den Ludwigsfelder HC. Zwar ließ man anfangs besonders die schnellen Leute von Ludwigsfelde etwas zu viel entwischen und zu frei zum Wurf kommen. Aber im Angriff hingegen spielte man selber schnell in der zweiten Welle und kam so zu guten Torerfolgen. Man konnte in Halbzeit eins das Spiel nahezu nach Belieben gestalten und ging Folgerichtig beim Stand von 16:11 in die Pause. Nach der Halbzeit präsentierte man sich auch wieder stark und hielt einen Vorsprung. Allerdings verlor man ab der 40. Minute etwas den Faden und so kam Ludwigsfelde drohend näher. Es entwickelte sich zum Ende hin ein wahrer Krimi der seines Gleichen suchte. Bis zur letzten Minute lagen beide Teams gleichauf. In der letzten Minute vergab Werder noch einen 7m-Strafwurf und Ludwigsfelde scheiterte frei vom Kreis an Jens Zuther. Der darauffolgende Angriff wurde von Werder in Überzahl zu Ende gespielt, da Niko Wiede vom LHC Werders Robin Huntz beim Tempogegenstoß von hinten stoppte umso den freien Wurf zu verhindern. An dieser Stelle wäre eigentlich eine rote Karte, dem Regelwerk entsprechend normal gewesen, jedoch blieb diese aus. Nichtsdestotrotz gab es die folgerichtige Überzahl für Werder in der Dominik Nehls fünf Sekunden vor Schluss den Ball oben in die Maschen knallte zum Endstand von 27:26 aus Sicht der Gäste. Die letzten Sekunden reichten Ludwigsfelde nicht mehr aus. Werder gewinnt dieses Derby am Ende hauchdünn und freut sich über den ersten Sieg in der Autostadt. Am nächsten Wochenende trifft man auf den MTV Altlandsberg. In Altlandsberg wollen sich die Gastgeber sicher für die knappe Pokalpleite nach Siebenmeterwerfen revanchieren und ihren Heimvorteil ausspielen. Auch das Spiel in Werder in der Hinrunde ging unentschieden aus, als Werder unvergessen sieben Tore in den letzten zehn Minuten aufholte. Es wird also ein spannender und kämpferischer Abend am nächsten Samstag. Dazu laden wir alle herzlich ein und hoffen auf zahlreiches Kommen der Fans und Handballinteressierten. Wir freuen uns auf Euch. Anpfiff laut Plan ist schon um 17 Uhr in Altlandsberg.

 


Werders Heimserie reißt auch nicht gegen Rudow

01.03.2015 | 1. Männer | Foto: Heiko Roth | Text: Peter Kreuzberger

Es war ein knappes Spiel, dass die Zuschauer in der Sporthalle am Gymnasium in Werder am Samstag, 28.02.2015, zu sehen bekamen.Die Gastmannschaft aus Rudow ist zwar in der Tabelle nach wie vor hinten angesiedelt, jedoch kamen die Berliner mit viel Kraft und Motivation nach dem Heimsieg gegen Ludwigsfelde, am Wochenende davor, an die Havel.

 

Man merkte den Gästen an, dass jedes Spiel für sie ein Do-or-Die-Spiel gegen den drohenden Abstieg ist. Entsprechend stark und motiviert präsentierte man sich gegen Werder. In der ersten Halbzeit war das Spiel von beiden Angriffsreihen geprägt und die Abwehr hatte erhebliche Schwächen auf beiden Seiten. Keine der beiden Mannschaften konnte sich groß absetzen und so ging es beim Stand von 17:17 in die Halbzeitpause. Danach kam Werder stark aus der Pause und konnte sich relativ rasch auf fünf Tore absetzen. Jedoch zog man offensichtlich das Tempo zu früh an und Rudow konnte reagieren und das Spiel am Ende sogar drehen. So war die Endphase hart umkämpft und Rudow hatte drei Minuten vor Schluss ein Tor Vorsprung und den Ball in eigener Hand. Doch Werder ließ kein Tor mehr zu, da Jens Zuther  und beide Pfosten des Werderaner Tores einen ausgezeichneten Job ablieferten in dieser Schlussphase. Rudow war an dieser Stelle wirklich in unglaublichem Pech. Werder netzte zum Ausgleich ein, nachdem Rudow das erstmal unglücklich an Jens Zuther und dem Metallgehäuse scheiterten. Danach eroberte Werder in der Abwehr den Ball. Der letzte Angriff der Werderaner endete knapp 20-30 Sekunden vor Schluss und Christoph Drescher verwandelte den letzten Ball. Im Gegenzug kam Rudow noch zu einem relativ freien Abschluss über Rechtsaußen, doch auch dort landete der Ball am kurzen Pfosten und prallte ins Aus. Ball für Werder, Spiel vorbei! In einer Partie, die normalerweise keinen Sieger verdient gehabt hätte, gewinnt am Ende der glücklichere Gastgeber. Werder bewies trotz eines sehr ersatzgeschwächten Kaders eine Riesenmoral und zeigte den vielen heimischen Fans, dass Leben in der Truppe steckt auch wenn man mit dem Rücken zur Wand steht. So festigt Werder denn immer noch überragenden vierten Platz in der Tabelle und fährt mit großer Lust und Motivation am nächsten Wochenende zum Derby nach Ludwigsfelde. Auch Ludwigsfelde ist im Moment angeschlagen. Nach zwei Pleiten aus den letzten zwei Partien möchte man sich vor allem zu Hause wieder stärker präsentieren und dem Team aus Werder das Leben schwer machen. Darauf freuen sich die Havelstädter. Es ist Derbyzeit. Allen Fans und Interessierten legen wir nahe diese Partie nicht zu verpassen.

 


Leider kein Pokal Happy End

1. Männer | Foto: Stefan D. | Text: P.K. und S.D.

Mit Zuversicht sind die Mannen um Trainer Silvio Krause und Max Ziegler am letzten Wochenende zum Viertelfinalturnier der Deutschen Amateur-Pokalmeisterschaften nach Langgöns-Oberkleen gefahren um gegen die SG Plauen-Oberlosa und gegen den Gastgeber HSG Kleenheim ein erfolgreiches Turnier zu spielen.

 

Im ersten Spiel gegen die SG Plauen-Oberlosa gelang das auch sehr beeindruckend. In der Anfangsphase des Spiels ließ Werder schon erkennen, dass sie hier Großes vorhaben. Schon in den ersten Minuten lagen sie mit 3 Treffern vorne. Bis zur 8. Minute, beim Spielstand von 6:2, war Werder nicht zu bremsen. Danach, in den nächsten 12 Spielminuten, passierte auf Seiten der Grün Weißen allerdings wenig. Plauen-Oberlosa kam bis auf 6:5 Toren heran. Der Verlauf des Spiels zeigte aber auch, dass die Blütenstädter das Match jederzeit im Griff haben. Bis zur Halbzeitpause konnten unsere Mannen die Führung kontinuierlich bis auf 13:8 ausbauen. In der zweiten Hälfte des Pokalspiels ein ähnliches Bild. Werder ließ der Mannschaft aus der Spitzenstadt keine Chance. Mit dem Endresultat von 33:19 gingen unsere Spieler optimistisch in das zweite Spiel des Tages.Die Gastgeber, als Tabellendritter der Hessen-Oberliga, erwiesen sich als ein härterer Brocken als der Gegner der ersten Partie. Sie hielten gut gegen und setzten durch ihre konsequente Deckungsarbeit und schnellen Gegenstöße klare Akzente. Werder hielt gegen und gestaltete das Spiel jederzeit auf Augenhöhe. Beide Mannschaften schenkten sich nichts. Allerdings vermochten wir es nicht so aufzutrumpfen, wie es die Mannschaft schon oft in engen Spielen gezeigt hat. Zu viele individuelle Fehler gaben den Hausherren die Möglichkeit ihr spielerisches Potential gegenüber den ca. 140 heimischen und 26 Werderaner Fans unter Beweis zu stellen. Werder führte bis zur 21. Minute häufig mit einem Tor. Hätte aber in dieser Phase des Spiels, bei besserer Treffsicherheit durchaus die Torausbeute erhöhen können. Dies scheiterte aber zu häufig am stark haltenden Torwart des Gastgebers. In den letzten Spielminuten der ersten Halbzeit war das Spiel weiter ausgeglichen. Die Mannschaften gingen mit einem Tor Vorsprung für Werder, beim Spielstand von 12:11 in die Pause. Zum Beginn der zweiten Halbzeit hatten die Gastgeber leichte Vorteile, welche sie bis zur 37. Minute nutzten und den Spielstand von 16:12 für sich gestalteten. Werder gab aber nicht auf, konnte wieder auf 16:14 (40. Min.) den Torabstand verkürzen. Zu diesem Zeitpunkt war alles offen und auch ein Sieg oder Unentschieden für Werder war noch drin. Dann erhielt Niko Harnge aus unerklärlichen Gründen eine rote Karte. Ein angeblich absichtlicher Rempler beim Zurücklaufen gegenüber eines Kleenheimer Spielers seitens Niko war dafür der Auslöser. Eine klare Fehlentscheidung. Zur gleichen Zeit sah Sascha Klimczak wegen einer unpässlichen Bemerkung eine Zweiminutenstrafe. Es war eben kein Heimspiel für die Havelstädter. Die daraus resultierende doppelte Unterzahl überbrückten wir ohne einen Gegentreffer, verpassten danach aber den momentan guten Lauf fortzusetzen. Werder kämpfte sich wieder auf ein 16:16 (45.Min.) heran. Das Spiel war wieder offen. Ab der 51. Minute war Werder aber in den anschließenden Aktionen nicht mehr souverän genug das Geschehen an sich zu reißen. Kleenheim hatte in den letzten Spielminuten einen besseren Lauf und konnte dann einen 25:22 Endstand herstellen. Nicht die absolute Klasse des Turniersieger ließ die Werderaner Spieler ins Hintertreffen gerate, sondern die Tatsache, dass kaum ein Akteur in diesem Spiel an seine Leistungsgrenze kam, war die Ursache des letztendlich verdienten Ausscheidens aus dem Pokalgeschehen. Trotz Niederlage hat Werders Mannschaft eine tolle Pokalgeschichte geschrieben. Dafür gilt der Mannschaft, den beiden Trainern und auch den vielen Fans, die das Team immer begleitet haben, Dank und großen Respekt. Der HSG Klennheim gratulieren wir für den Einzug ins Halbfinale und wünschen Ihnen für das Spiel gegen TSG Phorzheim am 21.03. 2015 viel Erfolg Nun zieht bei den Werderanern wieder der Meisterschaftsalltag in der Ostsee- Spree- Oberliga ein. Am kommenden Samstag, den 28.2. 2015 ist der TSV Rudow in Werder zu Gast. Da gilt es sich wieder vor heimischem Publikum ins Zeug zu legen und die notwendigen Punkte einzufahren um den vorderen Platz in der Tabelle zu festigen. Anpfiff ist am kommenden Samstag, wie immer, um 18.30 Uhr in der Werderaner Sporthalle am Ernst- Haeckel- Gymnasium. Dazu laden wir alle recht herzlich ein.
 

Alle Ergebnisse der  Pokalspiele im Überblick

SV 04 Plauen-Oberlosa vs. Werder 19:33 (8:13)

SG Kleenheim vs. SV 04 Plauen-Oberlosa 29:20 (12:9)

SG Kleenheim vs. Werder 25:22 (11:12)


Werder schlägt Bad Doberan mit 25:22

Die Blütenstädter sind am 07. Februar in voll besetzter Halle gegen den Tabellennachbarn aus Bad Doberan angetreten.

 

Nachdem man Usedom zu Hause schlug und sich in Cottbus geschlagen geben musste, wollten die angereisten Fans sehen, wie sich Werder im dritten Spitzenspiel in Folge präsentiert. Die Fans sollten im Großen und Ganzen nicht enttäuscht werden. Werder legte stark los und zeigte beim Stand von 5:1 (10.Min) wer Herr im Hause ist. Auch nach der Auszeit des gegnerischen Trainers konnte sich Doberan nicht stabilisieren und hatte immer wieder Probleme in der Abwehr und im Angriff, wo Matthias Petsch seinen Kasten in Halbzeit eins nahezu vernagelte. Nur sieben Tore (davon drei 7-Meter) lies der Schlussmann der Werderaner zu und war damit ein starker Rückhalt der Mannschaft. Die Gastgeber gingen also mit einer deutlichen Führung von 14:7 in die Pause. Die zweite Halbzeit fing dann eigentlich nicht so schlecht an. Beide Teams machten ihre Tore und ein Sechs-Tore-Abstand pegelte sich bis zur 46. Spielminute ein. Doch dann wechselte Bad Doberan auf eine offensivere Deckung mit der Werder sichtlich Probleme hatte, immer wieder die Bälle vertendelte und so Doberan zu Kontern einlud. Glück in dieser Phase des Spiels war, dass Doberan gerade mal jeden dritten dieser Konter im Werderaner Tor unterbringen konnte. Die beiden Torhüter Matthias Petsch und Kevin Moritz ließen nicht mehr zu. Unsere Jungs gewannen demzufolge am Ende etwas knapper als nach der ersten Halbzeit vermutet, aber dennoch verdient. Die letzten zehn Minuten zeigten also ein paar Baustellen, die man bis zum Pokalturnier in zwei Wochen beseitigen sollte. Einen Dankeschön nochmal an Kevin "Katze" Moritz, der nach seinem Comeback am vorletzten Wochenende gegen Cottbus sein zweites Spiel in Folge für Werder bestreiten konnte. Aufgrund des verletzten Keepers Jens Zuther und dem erkrankten Tom Lessig (Grippe), sprang der Goalie aus dem letzten Jahr beherzt ein und konnte in den letzten Minuten des Spiels nochmal zeigen, dass er es noch kann. So hielt er in klassischer Manier einen Konter der Doberaner und sicherte den Sieg. Nächstes Wochenende ist erst einmal Spielpause. Jetzt bereiten sich die Mannen um das Trainergespann Krause/Ziegler auf das Achtelfinale in der Deutschen Amateur-Pokalmeisterschaft im hessischen Langgöns-Oberkleen vor, wo sie am 22. Februar auf den SV Plauen-Oberlosa und den gastgebenden HSG Kleenheim treffen. Zu hoffen ist, dass bis dahin die an Grippe erkrankten Tom Lessig, Nils König, Johann Fink und Jens Zuther (schon seit Dezember mit einer Sehnenverletzung gehandicapt) wieder einsatzfähig sind.

 

Für Werder spielten: Matthias Petsch TW, Kevin Moritz TW, Paul Schulpig 1, Niko Harnge 1, Marius Hoffmann 3, Christoph Drescher 2, Max Borrmann 4, Robin Huntz 2, Dominik Nehls 2, Peter Kreuzberger 2, Felix Stachowiak 3, Sascha Klimczak 2, Caspar Jacques 2, Phil- Lukas Winter 1

 

Peter Kreuzberger


Werder schlägt den  Tabellenführer Usedom mit 32:21

 

Das hatte keiner für möglich gehalten! Die Insulaner aus Usedom reisten als haushoher Favorit in die Werderaner Sporthalle. Doch es sollte anders für die Gäste kommen als gewohnt.

 

Bis dato hatte Usedom erst einmal einen Punkt in Berlin abgegeben. Nur ein paar Kilometer weiter kam es zum nächsten Punktverlust. Die heimstarken Werderaner übernahmen von Anfang an das Zepter in Abwehr und Angriff. Man wollte seine Revanche nutzen um das Hinspiel zu vergessen und zu zeigen, dass man dort einen rabenschwarzen Tag erwischte und damals völlig zu Recht mit 14 Toren nahe der Ostsee baden ging. Zurück zum Heimspiel in Werder. Vorne spielte man konsequent die Angriffe herunter und kam so zu Torerfolgen. Man bespielte Usedoms Abwehr, sodass immer wieder freie Lücken durch schnelle Eins-gegen-Eins-Bewegungen gerissen wurden und knallharte Würfe aus dem Rückraum im Usedomer Tor untergebracht wurden. Falls dies nicht gelang bekam Linksaußen Caspar Jacques den Ball und buchsierte ihn in die Maschen. Ein wahrer Sahnetag für den jungen Spieler, der sich zehnmal in die Torschützenliste eintragen durfte und die Mannschaft damit bald wieder mit Bier versorgen darf. Ein anderer Spieler war jedoch noch stärker und das über fast die komplette Spielzeit. Tom Lessig parierte schon in Halbzeit eins mindestens sieben freie Bälle der Usedomer und hielt überragend. So ging Usedom mit einem Rückstand von 14:10 in die Pause. Doch es sollte nicht besser werden für die Gäste. Da sich Werder schon in Halbzeit eins die kurze Schwächephase beim 13:6 Vorsprung bis zum 14:10 zur Halbzeitstand leistete, war diese für die zweite Halbzeit zum Nachteil der Gäste schon verbraucht. Keine Anzeichen der berüchtigten "zehn Minuten nach der Pause". Werder blieb konsequent spielbestimmend und ließ sich den Schneid nicht abkaufen. Eine knallharte und gut sortierte Deckung, die immer einen Schritt voraus war, blockte und verteidigte teilweise zu dritt in engen Situationen gegen die kämpfenden Usedomer Spieler. Zwar spielte Usedom nach wie vor einen guten Ball und mit viel Druck, was sie im Hinspiel nahe der Perfektion zeigten, doch war es dieses mal einfach anders. Die Bälle blieben in der Deckung hängen und was doch mal durchkam parierten Tom Lessig oder zum Ende Matthias Petsch. Daher waren alle überrascht, jedoch nach dem Spielverlauf nicht unverdient überrascht, dass Werder das Heimspiel mit 32:21 gegen den Tabellenführer gewinnt und diesem die erste Niederlage und eine "riesige Klatsche" beibringt. Nächste Woche reist man dann mit breiter Brust nach Cottbus um dort ohne Druck beim nächsten Staffelfavoriten versucht etwas Zählbares zu holen. Mit einer Leistung wie am vergangenen Heimspieltag dürfte der Tabellenzweite gewarnt sein und Werder würde es riesen Spaß machen nochmal ein Spitzenteam ärgern zu können. Nichtsdestotrotz ist Cottbus gerade in heimischer Halle noch Verlustpunktfrei und klarer Favorit. Wir freuen uns auf die Begegnung in Cottbus.


Die Krönung der starken Hinrunde ist der Gewinn des HVB-Pokals!

 

Das 4. Adventswochenende sollte ein denkwürdiges für den Handballverein aus Werder werden. Dass man ohnehin schon die zweite Teilnahme am Final-Four-Turnier des HVB-Pokals in Potsdam in Folge klargemacht hatte, war allein schon ein riesiger Erfolg. Im Frühjahr  gelang die Überraschung im Halbfinale des Final-Four- Turnier den Drittligisten aus Oranienburg nach Verlängerung in die Schranken zu weisen und später verlor man das Finale gegen den ebenfalls eine Klasse höher spielenden 1. VfL Potsdam in der MBS-Arena. Schon im April 2014 war dies ein Riesenerfolg. Doch das Sportjahr sollte noch viel besser enden. Über Qualifikationsturniere in Rathenow und Guben konnte man zugegeben etwas leichter dass Final-Four erreichen, jedoch schmälert dies keineswegs den Erfolg am letzten Wochenende. Am ersten Tag des Final-Four- Turnier der Männer standen sich in der  MBS-Arena in Potsdam in den Halbfinalen die Ostsee-Spree-Ligisten aus Lübbenau und Altlandsberg bzw. der Brandenburgligist aus Brandenburg und eben unsere Jungs aus Werder gegenüber. Altlandsberg konnte nach überschaubarem Kampf ins Finale einziehen und triumphierte deutlich über den Ligakonkurrenten. Schwerer dagegen bekam es Werder mit dem ambitionierten Team aus Brandenburg zu tun. Über lange Strecken behielt man stets eine Führung von 2-4 Toren, dennoch musste man auf der Hut sein, da Brandenburg einen schnellen und disziplinierten Ball nach vorne spielte und so zu guten Toren kam. Am Ende behielten jedoch die Grün-Weißen mit 33:28 Toren die Oberhand. Am Sonntag folgte, dann die Neuauflage des Krimis aus der Liga gegen den MTV Altlandsberg. In der Liga trennte man sich am 08.11. 2014 nach unglaublicher Aufholjagd unentschieden. Die Vorzeichen für ein enges und spannendes Finalspiel waren also bestens. Was dann jedoch am Sonntag den 4. Advent folgte, war an Spannung nicht zu übertreffen. Vorangetrieben durch fast 200 heimische Fans, Spielerfreundinnen, Handballinteressierte und Vereinsmitglieder machte Werder die MBS-Arena zu einem Heimspiel. Anfangs entwickelte sich ein abtastendes und enges Spiel in dem Werder mit vielen Kombinationen glänzen konnte und mit einem leichten Vorsprung in die Pause ging (12:10). Man kam frisch und fest entschlossen aus der Kabine und wollte den Triumph schaffen. Werder setzte sich auf 16:10 ab und stellte die Weichen auf Sieg. Die Fans werden es bestätigen können, dass Werder in dieser Saison leider immer mal wieder bewies, dass man sich nie zu sicher sein sollte. Durch eine Zeitstrafe und einen zusätzlichen Wechselfehler von der Werderaner Bank aus, kam Altlandsberg zurück ins Spiel. In der 48. Minute glich Altlandsberg zum 17:17 aus und hatte danach das Momentum komplett auf seiner Seite. Werder agierte nicht mehr so konstant und sicher wie die 45 Minuten zuvor. Angeführt vom überragenden Sascha Klimczak, der zweistellig netzte und Niko Harnge konnte Werder in Schlagdistanz bleiben und ein ums andere Male ausgleichen. Folglich sollte dieses Spiel nach 60 Minuten keinen Sieger gefunden haben. Das Spiel endete 23:23 nach der kompletten Spielzeit. Es ging also in die 2x5 minütige Verlängerung. Dass Werder Spielverlängerungen kann, bewies man auch schon in diesem Jahr als man den LHC-Cottbus aus dem letzten HVB-Pokal schmiss. Diesmal sollte es allerdings noch spannender werden. Die ersten 5 Minuten endeten beim Stand von 26:26. Auch die zweite Hälfte der Verlängerung war noch einmal torreich, aber sollte keinen Sieger hervorbringen. Keiner der mitgereisten Fans konnte mehr sitzen. Beim Endstand von 29:29 nach 70 Minuten Gesamtspielzeit lagen die Nerven blank und man musste an die 7m Linie. Fünf Schützen jedes Teams und die Torhüter waren jetzt die Protagonisten. Es ging los. Altlandsberg legte vor und konnte den bei allen fünf Siebenmetern eingesetzten Tom Lessig überwinden. Werders Aufgebot bestand aus neuen und alten, jungen und erfahrenen Kräften, was wiederum ein Beweis dafür ist wie homogen dieses junge Team immer mehr zu einer geschlossenen Einheit geformt wurde. Caspar Jacques traf den wichtigen ersten Strafwurf und glich aus. Danach parierte Tom Lessig das erste Geschoss der Altlandsberger. Zweiter Schütze war Peter Kreuzberger, der verwandelte und brachte Werder somit in Führung. Altlandsberg konnte danach wieder Tom Lessig überwinden. Danach ging der Toptorschütze Sascha Klimczak an die Linie und verwarf. Altlandsberg traf wieder und konnte nun vorlegen. Danach stellte sich Robin Huntz der Verantwortung und knallte das Ding in die Maschen. Jeweils noch ein Schütze war dran bevor der „Sudden Death“-Modus eingeläutet werden sollte. Doch nicht mit Tom Lessig, denn dieser parierte den letzten Altlandsberger Siebenmeter. Danach lastete all der Druck auf dem jungen Dominik Nehls, welcher zuvor aufgrund akuter Beschwerden am Wurfarm keine Minute spielen konnte. Per Aufsetzer unten links verwandelte er den letzten Siebenmeter und die Freude kannte keine Grenzen mehr. Werder sprang im Kreis, sang Jubellieder und bedankte sich bei den Fans ehe man den Pokal als Sieger entgegennehmen und in die Höhe strecken konnte. Die obligatorische Sektdusche durch Siegesschütze Dominik Nehls durfte natürlich nicht fehlen.  Am 21.12.2014 schrieb man also ein neues Kapitel in der Vereinsgeschichte des HV-Grün-Weiß Werder und konnte zum ersten Male den Pokal erobern und den Titel eines Landespokalsiegers nach Werder holen. Erwähnt werden soll auch, dass Sascha Klimczak als bester Spieler des Halbfinalspiels gegen Brandenburg und Niko Harnge als bester Spieler des Finalspiels durch den Handball- Verband Brandenburg geehrt wurden. Dafür beiden Spielern einen herzlichen Glückwunsch! Der HV Grün Weiß Werder bedankt sich bei den Organisatoren des   HVB, bei den Schiedsrichtern, der Wettkampfleitung und allen Helfern die dieses Final- Four- Turnier möglich gemacht haben. Wir wünschen allen, die uns dieses Jahr so tatkräftig unterstützt haben alles Gute, frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Handballjahr 2015.

 

Peter Kreuzberger