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Pflichtsieg erfolgreich gemeistert - First Ladies holen sich die nächsten 2 Punkte im 2. Brandenburgderby (30:21)


Die 1. Frauenmannschaft des HV GW Werder bestritt am Samstag, den 10.10.2020, das erste Heimspiel der Saison 20/21 gegen den Aufsteiger HSG RSV Teltow/Ruhlsdorf und holte sich den 2. Sieg in Folge!

 

Erfreulicherweise konnte das Spiel vor heimischem, wenn auch etwas kleinerem Publikum stattfinden und so gelang den Werderanerinnen, angetrieben vom Applaus und den Paukenschlägen der Fans, eine 6:0 Führung in den ersten Spielminuten. Die Gastgeberinnen wollten und sollten von Beginn an ihrer Favoritenrolle gerecht werden und so ließen sie auch im weiteren Spielverlauf keine Zweifel an einen ungefährdeten Heimsieg aufkommen. Bei einem Halbzeitstand von 15:7 wechselten die Mannschaften coronabedingt zwar nicht die Seiten, aber gingen in die wohlverdiente Pause. Fortan gelang es den Damen von der Havel auch die zweite Hälfte des Spiels zu ihren Gunsten zu gestalten. Leider sah Elise Fechner wegen einer unglücklichen Abwehrsituation in der 44. Minute die rote Karte. Trotz der Schwächung in der Defensive konnte die Werderaner Frauenmannschaft weiter überzeugen und entschied das Spiel beim Endstand von 30:21 für sich. Besondere Akzente auf Werderaner Seite konnten Laura Mattern und Carolin Fengler setzen. Beide erzielten jeweils neun Treffer für ihre Mannschaft.

 

Am 24.10.2020 wollen die Frauen des HV GW Werder gegen Füchse II ihren dritten Sieg in Folge einfahren. Sofern es die Bedingungen vor Ort erlauben, freuen sich die Mädels über jede Form der Unterstützung!

 

#100%Werder

 

Es spielten: Schäffer, S.; Schmidt, S. - Fängler, A. (2); Fechner, E.; Fengler, C. (9/4); Glomm, S.; Großkurth, N. (1); Haagen, K. (2); Henning, D.; Lange, V. (3); Mattern, L. (9); Nehls, J. (2); Seeger, I. (2); Stammel, K.

 

Text: S. Glomm

Datum: 12.10.2020


Es ist nicht alles Gold, was glänzt! - Arbeitssieg der 1. Männer (20:19)


Im zweiten Heimspiel der Saison empfingen die Blütenstädter den Aufsteiger aus Neubrandenburg. Die Männer aus der Vier-Tore-Stadt sind mit zwei Niederlagen in die Saison gestartet und wollten endlich die ersten 2 Punkte einfahren. Daher waren die Grün-Weißen gewarnt und wie sich im Laufe der Partie zeigte, sollte es ein hartes Stück Arbeit werden.

 

Die Männer von Trainer Niko Harnge starteten wieder einmal gut in die Partie. Schnell konnte sich eine 3 Tore Führung erspielt werden. Die Abwehr stand sicher und im Angriff wurde mit viel Tempo und Konzentration gespielt. So war die Gastmannschaft bereits in der 9. Minute gezwungen ihre Auszeit zu nehmen, um sich noch einmal neu zu justieren. Im Anschluss war es vor allem die Achse Deutsch/Stolt, welche die Führung der Blütenstädter verkürzen konnte und zu nehmend Probleme bereitete. Hinzu kam, dass die Angriffe der Grün-Weißen nicht mehr konzentriert zu Ende gespielt wurden. Es wurden gute Chancen nicht genutzt und Bälle einfach weggeschmissen. Daher war nun Trainer Niko Harnge gezwungen 8 Minuten vor der Pause selbst eine Auszeit zu nehmen und seine Männer noch einmal neu einzustellen. Mit einem 11:10 ging es dann in die Halbzeitpause.

 

Die zweite Halbzeit begann, wie die erste Halbzeit aufgehört hatte. Beide Mannschaften befanden sich auf Augenhöhe und es konnte sich keiner wirklich absetzen. Vor allem die Abwehr der Blütenstädter brachte die Männer aus der Vier-Tore-Stadt immer wieder zur Verzweiflung. Der Angriff der Grün-Weißen lief weiterhin nicht rund, es wurden viele Chancen ausgelassen oder technische Fehler gemacht. Dennoch konnten sich die Männer aus Werder bis zur 50. Minute auf 4 Tore absetzen. In den letzten 10 Minuten des Spiels, gelang es den Werderanern nicht mehr ein einziges Tor zu erzielen. So hatte es Neubrandenburg mit einem direkten Freiwurf in der Hand, vielleicht einen Punkt aus der Blütenstadt mitzunehmen. Dieser ging jedoch am Tor vorbei und so stand am Ende ein 20:19 auf der Anzeigetafel in der heimischen Haeckelhalle. 

 

Durch eine gute Abwehrleistung über 60 Minuten blieben die 2 Punkte in Werder. Somit konnte im 3. Spiel der Saison, der 3. Sieg eingefahren werden. Trainer Niko Harnge fasste das Spiel im Anschluss wie folgt zusammen: 

 

„Das Wichtigste für uns sind die zwei Punkte. Diese haben wir uns durch eine intensive Abwehr erarbeitet. Im Angriff haben wir viele Chancen liegen gelassen und uns über weite Strecken sehr schwergetan. Dementsprechend konnten wir uns zu keiner Zeit richtig absetzen und mussten bis zum Schluss zittern.“

 

Ein besonderer Dank geht wieder einmal an die Fans, welche eine riesige Unterstützung für die Mannschaft war. Die nächsten 2 Wochenenden haben die Blütenstädter spielfrei, bevor sie am Reformationstag, Samstag den 31.10.2020 wieder einmal zum Doppelheimspieltag zu Hause die Männer vom SV 63 Brandenburg-West empfangen. 

 

#100%Werder

 

Es spielten: Folgmann, T.; Schüler, L. – Arlt, K. (2); Boede, J. (1/1); Bruck, M. (2); Darius, S. (2); Dobberitz, N. (2), Farchmin, T. (1); Hesselmann, J. (1); Nehls, D. (4); Schumacher, J.; Traxel, L.; Vadaszi, G. (5/1)

 

Datum: 12.10.2020

Text: T. Krause 


Zweites Spiel - Zweiter Sieg (27:37)


Im ersten Auswärtsspiel der Saison reisten die Männer aus der Blütenstadt in die Bundeshauptstadt zum Ligakontrahenten VfL Tegel. Aufgrund der Hygieneregelungen fand das Spiel unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Ein Pflichtspiel ohne Zuschauer war dennoch eine sehr merkwürdige Atmosphäre. 

 

Die Gastgeber eröffneten mit dem 1:0 eine torreiche Partie. Diese konnte jedoch schnell durch ein Tor von Stefan Darius egalisiert werden. So übernahmen die Grün-Weißen im Anschluss die Führung, welche sie bis zum Ende der Partie nicht mehr abgeben sollten. Jedoch gelang es den Blütenstädter nicht einen entsprechenden Zugriff in der Abwehr zu bekommen und im Angriff wurden gute Möglichkeiten liegen gelassen. Dadurch entwickelte sich in der ersten Viertelstunde ein Spiel auf Augenhöhe. Im Anschluss stellten die Blütenstädter auf eine offensive Abwehrformation um. So gelang es den Männern von Trainer Niko Harnge über eine gute Abwehr heraus in das Tempo- und Gegenstoßspiel zu kommen und einfache Tore zu erzielen. Bis zur Halbzeit konnten sich die Grün-Weißen einen 8 Tore Vorsprung erarbeiten und beim Stand von 18:10 wurden die Seiten gewechselt. Mann der ersten Halbzeit war unser ungarischer Flügelflitzer Gabor Vadaszi, welcher allein schon 8 Tore erzielte.

 

Die zweite Halbzeit begann wie die erste aufgehört hat und die Blütenstädter konnten ihre Führung bis auf 12 Tore ausbauen. Im Laufe der zweiten Halbzeit konnten die Männer von der Havel die Konzentration nicht aufrechterhalten. Durch vergebene Chancen im Angriff und Unkonzentriertheiten in der Abwehr kam die Mannschaft aus Tegel in der letzten Viertelstunde zu einfachen Toren. Somit gelang es den Werderanern nicht, ihre Führung weiter auszubauen. Den letzten Treffer der Partie erzielte Stefan Darius 2 Sekunden vor Schluss zum Endstand von 27:37. 

 

Insgesamt konnten die Blütenstädter eine am Ende ungefährdeten 10 Tore Sieg gegen nicht aufgebende Tegeler einfahren. Trainer Niko Harnge nutzte die Möglichkeit in dem Spiel einige Dinge zu testen und sagte zu dem Spiel folgendes: „Zu Beginn des Spiels haben wir in der Abwehr keinen richtigen Zugriff bekommen und zu einfache Tore kassiert. Nach einer Umstellung der Abwehr in HZ-1 haben wir uns jedoch stabilisiert und sind im Gegenstoß zu vielen guten Chancen gekommen, die wir effektiv genutzt haben und somit einen gewissen Vorsprung herausspielen konnten. In der zweiten Halbzeit haben wir hintenraus etwas zu viele Fehler gemacht, so dass wir den Vorsprung nicht weiter ausbauen konnten.“ 

 

Am nächsten Samstag empfangen die Blütenstädter in der heimischen Häckelhalle um 18:30 Uhr die Mannschaft vom SV Fortuna 50 Neubrandenburg. Im Vorfeld treffen unsere 1. Frauen um 16:00 Uhr auf den Brandenburgliga-Aufsteiger HSG RSV Teltow/ Ruhlsdorf. Seid dabei und unterstützt beide Mannschaften beim ersten Doppelspieltag der neuen Saison!

 

#100%Werder

 

Es spielten: Folgmann, T.; Krause, T.; Schüler, L. – Arlt, K.; Boede, J. (4/1); Bruck, M. (3); Darius, S. (4); Dobberitz, N. (3), Farchmin, T. (2); Hesselmann, J. (6); Nehls, D. (1); Schumacher, J.; Traxel, L. (4); Vadaszi, G. (10/4)

 

Text: T. Krause

Datum: 04.10.2020


1. Männermannschaft gelingt Auftaktsieg gegen BTV 1850 (29:26)


Nach 203 Tagen ohne Pflichtspiel, starteten die Männer aus der Blütenstadt gestern in die neue Saison. Sie empfingen in der heimischen Haeckelhölle den Berlin-Aufsteiger BTV 1850. 

 

Die Anfangsminuten gehörten den Männern von Niko Harnge. Lediglich 28 Sekunden brauchte es, bis Moritz Bruck mit dem 1:0 den abendlichen Torreigen eröffnete. Schnell konnte sich die Mannschaft eine 3 Tore Führung erarbeiten. Im Anschluss schlich sich bei den Blütenstädtern die Unkonzentriertheit ein. Es wurden zahlreiche gute Möglichkeiten liegen gelassen und auch in der Abwehr nicht mehr so gut verteidigt. Dies nutzten die Männer vom BTV auch postwendend, um wieder zurück ins Spiel zu kommen. Schnell egalisierten sie die 3 Tore Führung und es entwickeltet sich bis Mitte der ersten Halbzeit ein ständiger Führungswechsel. Beim Stand von 7:9 für die Männer aus Kreuzberg war Chef-Trainer Niko Harnge gezwungen eine Auszeit zu nehmen und die Mannschaft neu einzustellen. Im Anschluss agierten die Grün-Weißen wieder mit mehr Konzentration und bis zur Pause konnte sich eine 13:11 Führung erarbeitet werden. Die zweite Halbzeit begann wie die erste. Mit viel Tempo konnte sich schnell wieder eine 3 Tore Führung erarbeitet werden. Jedoch wurde die auch durch zahlreiche ausgelassene Chancen, Fehler und Unkonzentriertheiten von der stark kämpfenden Mannschaft vom BTV wieder egalisiert. Bis zur 45. Minute konnte sich keine Mannschaft absetzen und jede Führung wurde wieder ausgeglichen. Durch eine im Anschluss bessere Abwehr mit einem gut aufgelegten Torwart Tim Folgmann dahinter, konnten sich die Werderaner mit einem 3:0 Lauf absetzen. Zwar konnten die Männer aus Kreuzberg noch mal in der 55. Minute auf ein Tor verkürzen. Am Ende stand ein 29:26 auf der Anzeigetafel.

 

Insgesamt konnten die Blütenstädter durch eine geschlossene Mannschaftsleistung überzeugen. Mit dem Sieg über den BTV 1850 starten die Männer erfolgreich in die neue Saison. Wieder einmal waren die Fans eine riesige Unterstützung für die Mannschaft. Gerade in der engen Phase des Spieles, zauberten die Werderaner eine starke Atmosphäre in die Halle. In der nächsten Woche geht es für die Blütenstädter zum VfL Tegel. Aufgrund des Hygienekonzeptes wird dieses Spiel unter Ausschluss von Fans stattfinden.

 

#100%Werder

 

Es spielten: Folgmann, T., Krause, T. – Arlt, K. (6); Boede, J. (4); Bruck, M. (5); Darius, S. (1); Dobberitz, N. (1), Farchmin, T.; Hesselmann, J. (2); Nehls, D. (7); Traxel, L.; Vadaszi, G. (3); Volk, A.

 

Text: T. Krause

Datum: 27.09.2020


1. Frauenmannschaft mit Auftaktsieg (24:34) im Brandenburgderby gegen die Damen vom MTV 1860 Altlandsberg


Die Blütenstädterinnen wollten wohl etwas gut machen, nachdem sie dort in der vergangenen Saison, eines ihrer schlechtesten Leistung abgerufen hatten. So trat die Mannschaft vom Trainergespann Schönebeck/Suckow jedenfalls auf – wenn auch erstmals ohne Zuschauer. Von Anfang an wurde die 2. Welle forciert und so eröffnete die sehr gut aufgelegte Laura Mattern mit ihrem Treffer zum 1:0 den Torreigen. Altlandsberg konnte oftmals durch die freigespielte Annika Greger über den Kreis gute Akzente setzen. Das Spiel gestaltete sich fortan ungewollt auf Augenhöhe. Durch einige Anfangsschwierigkeiten konnten die Werderanerinnen bis zur Halbzeit keine deutliche Führung erspielen. Zu hektische Abschlüsse und eine zu lässige Abwehr luden die Gäste zu einfachen Toren ein. So ging es mit 14:17 in die Halbzeitpause. 

 

Den ersten Treffer der zweiten Halbzeit konnten die Gäste durch Annika Greger (15:17) erzielen. Wer nun aber dachte, das Spiel würde kippen, der hatte sich getäuscht. Ab Minute 40 drehten die First Ladies auf und zeigten ihre große Stärke im schnellen Spiel nach vorn. So zogen die Damen von der Havel durch ein konzentrierteres Auftreten und dem konsequenten Tempospiel Schritt für Schritt davon und führten in Minute 48 nach einem Treffer von dem Küken und Neuling der Mannschaft, Dominique Henning, zum ersten Mal mit sieben Toren (19:26). Die Abwehr stand nun kompakter und die Angriffe wurden sauber ausgespielt. Von der anfänglichen Nervosität war nichts mehr zu spüren. So erzielte Victoria Lange nach 57 gespielten Minuten mit einem ihrer 8 Tore den Treffer zur ersten zehn Tore Führung des Abends und damit auch zur Vorentscheidung. Die Gäste hatten dem nichts mehr entgegenzusetzen und Annika Greger betrieb mit ihrem Schlusstreffer nur noch Ergebniskosmetik. Am Ende trennten sich beide Mannschaften mit einem 24:34. 

 

Insgesamt konnten die Blütenstädterinnen durch eine geschlossene Mannschaftsleistung überzeugen. Mit dem Sieg über den MTV 1860 Altlandsberg starten die Werderanerinnen erfolgreich in die neue Spielzeit. Auch Cheftrainer Schönebeck findet lobende Worte: „Die Mädels waren anfangs sehr aufgeregt, doch im Verlaufe des Spiels legten sie ihre Unsicherheiten ab und spielten fortan einen sehr schnellen Handball. Für mich war es ein gelungener Saisonauftakt und insgesamt eine gute Leistung, auf der man aufbauen kann!“

 

In 3 Wochen, am 10.10.2020 steht dann das erste Heimspiel auf dem Plan. Die Mannschaft von TrainergespannSchönebeck/Suckow empfängt den Brandenburgaufsteiger, HSG RSV Teltow/Ruhlsdorf. Der Ticketvorverkauf für dieses Spiel startet in den nächsten Wochen! 

 

Dank geht raus an unsere Fans, für das Daumen drücken und unterstützen per Livestream von Altlandsberg! Zu dem danken wir dem MTV 1860 Altlandsberg, dass sie diese Liveübertragung überhaupt ermöglicht haben!

 

#100% Werder

 

Es spielten: Schäffer, S.; Schmidt, S. - Fängler, A. (2); Fechner, E.; Fengler, C. (8/5); Glomm, S. (1); Großkurth, N. (2); Haagen, K. (2); Henning, D. (1); Lange, V. (8); Mattern, L. (5); Nehls, J. (3); Seeger, I. (2); Stammel, K.

 

Text: J. Nehls

Datum: 20.09.2020

 


Vor Saisonstart: OSL-Trainer Lucas Schönebeck und Niko Harnge im Interview


 

Nach ziemlich genau 6 Monaten Zwangspause ist es endlich so weit: Die OSL Mannschaften kehren in den nächsten beiden Wochenenden erstmals zu ihren Pflichtspielen zurück. Dabei reist die 1. Frauenmannschaft bereits am kommenden Samstag (19:00 Uhr) zum MTV 1860 Altlandsberg. Die 1. Männermannschaft startet hingegen erst am 26.09. in heimischer Halle um 18:30 Uhr gegen den BTV 1850 in die Handballsaison 2020/21. Vor dem Start der Oberliga gehen die beiden Chef-Trainer Lucas Schönebeck (1. Frauenmannschaft) und Niko Harnge (1. Männermannschaft) in unserem Interview auf die schwierige Vorbereitung und die sportlichen Ziele für die kommende Saison ein.

 

 

Bevor wir uns über die aktuelle Situation unterhalten, wollen wir noch einmal kurz zurückblicken. Mit welchen Gedanken schaut Ihr auf die letzte Saison zurück?

 

Lucas: „Es ist natürlich sehr schade, dass die Saison so frühzeitig zu Ende war. Ich hätte gern noch weitergespielt und vielleicht wäre der 3. Tabellenplatz nochmal erreichbar gewesen. Doch für mich ist die vergangene Spielzeit jetzt auch ad acta gelegt und ich schaue auf die neue Saison!“

 

Niko: „Ich finde es natürlich auch sehr schade, dass die Saison so plötzlich beendet wurde, weil wir uns in den letzten Spielen, denke ich, von Spiel zu Spiel gesteigert haben und am Ende gegen Mannschaften aus dem oberen Tabellenfeld nur knapp geschlagen geben mussten. Da hätte ich schon gern gesehen, wie wir uns sportlich weiterentwickeln. Aber jetzt heißt es den Fokus auf die neue Saison zu setzen!“

 

Hat das Corona-Virus die Vorbereitung sehr beeinflusst?

 

Lucas: „Für uns war es relativ schwierig. Wir konnten erst sehr spät in die Halle, da Kontaktsportarten vergleichsweise lange verboten waren - vor allem für die Ü-27. Wir mussten dementsprechend sehr viel individuell arbeiten. Somit konnten wir erst ziemlich spät ins Mannschaftstraining einsteigen. Hinzu kam, dass wir für jede Halle ein Hygienekonzept erarbeiten sollten und das meist auch erst abgesegnet werden musste, bevor wir dann dort trainieren durften. Aber wir haben, denke ich, dennoch das Beste daraus gemacht.“

 

Niko: „Insgesamt war es eine besondere Situation die, ich glaube, bis jetzt kaum so jemand in der Vorbereitung erlebt hat. Wir haben versucht, die Trainingsmöglichkeiten so effizient wie möglich zu nutzen und waren natürlich durch gewisse Corona-Auflagen eingeschränkt. Speziell am Anfang haben wir viel draußen trainiert. Wir waren ausgiebig laufen, viel im Wald und etliche Male im Stadion. Am Ende haben wir natürlich die Hallenzeiten, die zur Verfügung standen, maximal genutzt.“

 

Welche Ziele habt Ihr für die neue Saison?

 

Lucas: „Wir wollen mit dem Abstiegskampf nicht in Berührung kommen. Am liebsten wäre es mir natürlich, wenn wir oben mitspielen. Aber wir alle können schwer einschätzen, wie weit die anderen Mannschaften aus unserer Liga in dieser doch ungewohnten und ungewissen Situation sind.“

 

Niko: „Unser Ziel für die neue Saison ist, da weiter zu machen wo wir zur letzten Saison aufgehört haben. Das heißt uns weiter zu stabilisieren, sowohl im Angriff, als auch in der Abwehr. Im Endeffekt sich gut auf die Gegner vorzubereiten und dann schauen, dass wir überall das Maximale herausholen.“

 

Was wünscht Ihr Euch für euer Eröffnungsspiel?

 

Lucas: „Ich wünsche mir, dass wir alle erst einmal gut ins Spiel reinkommen. Natürlich verletzungsfrei bleiben und die ersten beiden Punkte mit nach Hause nehmen!“

 

Niko: „Dass wir verletzungsfrei und mit einem vollen Kader in die Saison starten können!“

 

Wir bedanken uns für das Interview und wünschen beiden Mannschaften maximalen Erfolg für die Handballsaison 2020/21! Doch bevor es in heimischer Halle losgehen kann, hat der Verein vor allem mit dem Hygienekonzept zu kämpfen. Da Euer Wohl und Eure Gesundheit oberste Priorität in dem Verein hat, arbeiten wir momentan mit Hochdruck daran, um Euch ab dem ersten Heimspiel sicher und gesund in unserer Haeckel-Hölle begrüßen zu dürfen. Wir wollen, dass die Heimspiele unter bestimmten Beschränkungen stattfinden können und zwar MIT unseren Fans und Unterstützern. Nähere Infos dazu folgen.

 

#100% Werder 

 

Das Interview führte J. Nehls im September 2020 


30 Jahre HV Grün-Weiß Werder


Liebe Vereinsmitglieder, Fans, Sponsoren und Unterstützer, genau heute vor 30 Jahren wurde unser Handballverein aus der Betriebssportgemeinschaft (BSG) Gewächshauswirtschaft Einheit Werder, Sektion Handball heraus neu gegründet und heißt seit dem HV Grün-Weiß Werder (Havel) e.V.

 

Am 4. August 1990 haben 20 Werderaner Handballer beschlossen, den Handball in Werder, durch eine Vereinsneugründung auf eigenständige Beine zu stellen. Mit der Unterzeichnung der Gründungsurkunde, die für eine gerichtliche Anerkennung eines eingetragenen Sportvereins notwendig ist, haben die Gründungsmitglieder am 4. August 1990 diesen Akt offiziell besiegelt. Zu den Unterzeichnern gehören u.a. Olaf Linke, der zugleich als 1. Vorsitzender gewählt wurde (heute Vizepräsident des HVs), Matthias Lessig, wurde als 2. Vorsitzender gewählt (heute Torwarttrainer bei der 1. Männer), Norbert Jäger, (bis 2018 Präsident des HVs) und Thomas Albrecht (heute Trainer der männlichen B-Jugend).

 

Auf unser 30-jähriges Jubiläum und unsere bisherigen Erfolge können wir sehr stolz sein. Durch das Engagement vieler ehrenamtlicher Frauen und Männer hat sich der Handball und auch das Cheerleading in der Blütenstadt Werder sehr gut entwickelt.

 

Unsere Frauen-Oberligamannschaft gehört, neben dem Frankfurter HC, zu den stärksten Teams des Landes Brandenburg. Das Team der 1. Männermannschaft ist in der Oberliga Ostsee-Spree eine feste Größe. In insgesamt 10 Mannschaften, davon in 6 Nachwuchsmannschaften, wird Handball gespielt. Seit 2004 gehören die Cheerleader zum HV Grün-Weiß Werder. Die insgesamt 6 Teams sind sehr erfolgreich und erfreuen sich eines regen Zulaufs.

 

Unter den jetzigen Bedingungen, ist es leider nicht möglich, dieses Jubiläum feierlich, im angemessenen Rahmen, zu begehen. Der Vorstand wird deshalb, zu einem späteren Zeitpunkt die Vereinsmitglieder, die Fans und Unterstützer des Handballvereins, zu einem „Heimspieltag der besonderen Art“ einladen.

 

In Erwartung, dass bald der Punktspielbetrieb wieder aufgenommen werden kann und wir uns an den Spieltagen unserer Mannschaften wieder begegnen können, wünscht der Vorstand allen Gesundheit und Wohlergehen.

 

Der Vorstand des HV Grün-Weiß Werder (Havel) e.V.


A-Lizenz-Inhaber Peter Melzer wird neuer Jugendkoordinator und Taktiktrainer der OSL-Mannschaften


Der ehemalige Lehrer-Trainer der Lausitzer Sportschule Cottbus übernimmt ab dem 01.08.2020 die Rolle des Jugendkoordinators und wird zudem die 1. Männermannschaft sowie die 1. Frauenmannschaft im taktischen Bereich unterstützen.

 

Hallo Peter, wir heißen dich in unserer Blütenstadt herzlich Willkommen. Dein Name ist in dieser Region kein unbekannter. Du warst seit 1991 als Lehrer-Trainer an der Lausitzer Sportschule Cottbus sowie 3 Jahre als Lehrer an der Sportschule Potsdam tätig. Hattest sogar deinen Auftritt als Bundesligatrainer beim SC und USV Cottbus (Männer), beim BVB Berlin (Frauen) und unter anderem auch beim VfL-Potsdam (Männer). Jetzt möchtest du dich noch einmal einer neuen Herausforderung stellen und wirst nicht nur Jugendkoordinator, sondern auch Taktiktrainer der OSL-Mannschaften in unserem Verein.

 

Was genau hat dich dazu bewegt, hier zukünftig tätig zu werden?

 

Wenn man fast 60 Jahre als Spieler oder Trainer mit Handball verbunden war, mussten die Verantwortlichen nicht viel Überzeugungsarbeit leisten. Ohne Hallenluft ist mein Leben auch als Rentner nicht lebenswert! Handballfachleute aus der Region wissen, dass ich in größeren, langfristigen Projekten denke. Ich habe fast 30 Jahre lang Konzepte für Cottbus (u.a. „Bundesliga mit dem eigenen Nachwuchs“) oder in den Jahren 2007-2010 beim VfL Potsdam („ein stabiles 2. Liga-Team“) entwickelt. Mit meinen Erfahrungen würde ich dem Verein gern helfen, leistungsorientierter zu arbeiten. Danach wird es angebracht sein, dass man bei einer vernünftigen Basis, auch mal über die „3. Liga“ sprechen darf. Angenehm bin ich überrascht, dass sich auch so viele junge Leute im sportlichen oder organisatorischen Bereich engagieren. Die Chance, den jungen Trainern der Frauen und Männer beratend zur Seite zu stehen, ihnen zu helfen, wie z.B. eine Vereinsspielkonzeption zu entwickeln, motiviert mich und gibt mir das Gefühl gebraucht zu werden. Zu alle dem haben viele Eltern das Problem, dass ihre Kinder weit weg vom Elternhaus ihr „Nest“ bauen und nie zurückkehren werden. Für uns war frühzeitig klar, dass wir in die Nähe der Kinder ziehen müssen, um mehr von den Enkeln zu haben. Unser Sohn Lars wohnt in Potsdam, diesbezüglich ist es uns nicht schwergefallen unseren Lebensmittelpunkt nach Werder (Havel) zu verlagern.

 

Momentan spielen alle Jugendmannschaften bei uns in der Kreisliga. Wie soll sich die Jugendabteilung deiner Meinung nach in den nächsten Jahren entwickeln?

 

„Leistungsorientierter arbeiten“, das betrifft auch den Nachwuchs! In unserer Gegend liegt das Geld für den Sport nicht auf der Straße. Wenn man das Ziel hat, sich in einer möglichst hohen Spielklasse zu etablieren, so geht das mit einem eigenen starken Nachwuchs am kostengünstigsten. Also liegt es doch nah, dass wir das bereits vorhandene Potenzial nicht nur mit gutem Training fördern, sondern ihnen auch die Möglichkeit geben, sich mit den Besten im Land zu messen.

 

Welche Erfolge hatten Sie selbst im Nachwuchsbereich?

 

In der 8. Klasse kam ich auf die Sportschule in Leipzig zu meinem Traum-Verein DHfK. Mit Europa-Pokal Trainer-Legende Hans-Gerd Stein hatte ich teilweise Jugendtraining, Spieler-Vorbild Paul Tiedemann wurde 1974 mein Trainer in der 1. Männer. 26 Länderspiele mit der Jugend- und Juniorennationalmannschaft der DDR.

 

Man munkelt, dass du neben dem Handball noch einer weiteren Leidenschaft nachgehst? Erzähl uns doch was über den „privaten“ Peter? Was machst du, wenn du nicht in der Halle stehst?

 

Oje! Von klein an war ich immer ein „Spieler-Typ“! Wirklich gut in Basketball, Volleyball, Fußball oder Tennis, sogar beim Skat oder Doppelkopf! Aber letzte Woche stand ich mit meiner Frau das erste Mal in der Nähe unserer künftigen Wohnung in Kemnitz auf dem Golf-Platz zum Schnupperkurs. Eigentlich soll man bei diesem Spiel „Abschalten“ können und zur „Ruhe“ kommen. „Glaube ich nie und nimmer!“ Sicher ist nur, nachdem ich dort Abschläge geübt habe, musste der Golf-Club bestimmt ein neues Stück Rasen einsetzen.

 

Peter, wir danken dir für dieses Gespräch. Wir freuen uns auf die kommende, gemeinsame Zeit mit dir!

 

Das Interview wurde von J. Nehls geführt

Datum: 10.06.2020


Liebe Vereinsmitglieder, liebe Eltern, liebe Fans und Mitstreiter, liebe Sponsoren und Unterstützer,


 die aktuellen Ereignisse überschlagen sich. Die Zahl der mit dem Corona–Virus infizierten Menschen nimmt auf unserer Erde weiter zu. In allen Bereichen des täglichen Lebens gibt es notwendige Einschränkungen, die wir uns hätten niemals vorstellen können.

Ich möchte mich heute, bei ALLEN, die uns unterstützen und uns unterstützt haben recht herzlich bedanken und uns für die bevorstehenden Tage, Wochen oder vielleicht sogar Monate viel Kraft und vor allem Gesundheit wünschen. 

Die weitere sportliche sowie wirtschaftliche Entwicklung unseres Vereines wird vor allem von der Dauer und der weiteren Ausbreitung/Eindämmung des Corona-Virus, aber auch von unserem Zusammenhalt abhängen. Es ist nichts Neues, dass gerade in schwierigen Zeiten der, wie auch im Mannschaftssport, so wichtige Teamgeist, das Füreinander-Dasein und das Vermeiden von zu voreiligen Entscheidungen von hoher Bedeutung sind. Vereinssport lebt von der Einstellung seiner Mitglieder, Fans, ehrenamtlichen Mitstreiter, Unterstützer und Sponsoren.  

 

Bei den gegenwärtigen Fakten geht es aber viel mehr um den weltweit gesundheitlichen Zustand der Menschen, den wirtschaftlichen Problemen vieler Familien und Unternehmen und nicht vorrangig um sportliche Bedürfnisse innerhalb eines Vereins. Aus diesem Grund ist es meine Bitte, nicht in Panik zu verfallen, haltet euch bitte an die Anweisungen der Gesundheitsämter und denen von Bund und Ländern, denn nur durch sehr viel Disziplin und Verantwortungsbewusstsein eines jeden Einzelnen können wir diese Pandemie bekämpfen, gemeinsam überstehen und uns bei der schönsten Nebensache der Welt, unserem Handball und Cheerleading, wiedersehen. 

 

Wenn sich die Lage entspannt hat, werden wir mit aller uns zur Verfügung stehenden Kraft, natürlich gemeinsam mit EUCH, alles unternehmen, um das Vereinsleben sowie den Trainings- u. Spielbetrieb wieder beiden Abteilungen zu ermöglichen.

 

Sobald es neue Informationen, die den Verein betreffen gibt, werden wir diese veröffentlichen.

 

Vielen Dank und bleibt gesund!

 

Mit freundlichen Grüßen

Olaf Linke

Vizepräsident

HV Grün-Weiß Werder (Havel) e.V.


Brandenburger Handballsaison 2019/20 vorzeitig beendet


Das HVB-Präsidium hat in Abstimmung mit der Technischen Kommission und unter Berücksichtigung der DHB-Empfehlungen für seinen Landesspielbetrieb folgende Entscheidung getroffen: 

  1. Die Handballsaison 2019/20 wird zum 20.04.2020 beendet. Es finden bis dahin keine weiteren Spiele statt.

  2. Der Meldeschluss für die Saison 2020/21 wird auf den 15.05.2020 festgelegt.

  3. Es gibt im Landesspielbetrieb des Handballverbandes Brandenburg keine Absteiger in der Saison 2019/20.

  4. Die Staffelsieger und Aufstiegsberechtigte können ihr Aufstiegsrecht (entsprechend den Durchführungsbestimmungen des HVB) wahrnehmen. Ein geeigneter Termin für die Ehrung der Staffelsieger wird noch bekanntgegeben. Angestrebt wird hierfür die Abteilungsleiterberatung 2020.

  5. Die Entscheidung hinsichtlich der Wertungsgrundlage für Staffelsieg und Aufstiegsberechtigung relevanten Tabellenplatzierung steht noch aus. Hier möchte das Präsidium den Bundesratsbeschluss des DHB zu diesem Thema abwarten, der in den kommenden Tagen erwartet wird. Es gilt als wahrscheinlich, dass die aktuellen Spitzenreiter auch die Staffelsieger sind.

  6. Das Präsidium bekräftigt, dass der HVB-Pokal 2020/21 stattfinden soll. Es steht jedoch noch eine Entscheidung hinsichtlich Modus und Terminierung der Pokalrunden aus.


Unsere E-Jugend im Fuchsbau



Olaf Linke, 50 Jahre engagiert für den Handball in Werder


Unser Vizepräsident Olaf Linke, wurde im Rahmen des Heimspieltages, am 31.08.2019, für 50 Jahre aktive Mitgliedschaft im Handballverein durch unseren Präsidenten des HV Grün- Weiß Werder Reno Lüdtke geehrt.

 

Bis zum 30. Lebensjahr war Olaf Linke aktiv am Ball. Nach der Wende, zur Neugründung des Vereins, am 4. August 1990, zum Handballverein Grün-Weiß Werder, wurde Olaf Linke erster Vorsitzender. Er war auch jahrelang Trainer im Nachwuchsbereich, der ersten Männermannschaft und Abteilungsleiter Handball.

 

Die erfolgreiche Entwicklung des HV Grün-Weiß Werder ist eng mit dem Namen Olaf Linke verbunden.

 

Reno Lüdtke bedankte sich beim Jubilar für sein Jahrzehnte langes Wirken und wünscht sich, dass Olaf Linke, mit seinen Erfahrungen, dem Handballsport in Werder mit hohem Engagement noch lange treu bleibt. (S.D.)


Die Entwicklung des Schiedsrichterwesens


Am Samstag, den 06.07. 2019 führte der HV Grün- Weiß Werder unter Leitung von Jan Bois einen vereinsinternen Vorbereitungskurs für die im August stattfindenden Schiedsrichterlehrgänge des Kreisfachverbandes durch. Dieser fand in denRäumlichkeiten unseres Sponsors „Zum Rittmeister“, Seestraße 9, in 14542 Werder statt, welcher uns seine gut ausgestattete Bibliothek zur Verfügung stellte. Dafür möchten wir uns sehr herzlich beim Geschäftsführer Herr Christian Fox bedanken.

 

Insgesamt nahmen 8 Sportfreunde an dieser Vorbereitung teil. Sehr anschaulich und kurzlebig wurden alle wichtigen Fragen der Spielregeln im Handball besprochen. In diesem Zusammenhang unterhielt sich Stefan Demuth (Öffentlichkeitsarbeit im HV) mit Jan Bois zu Fragen der Entwicklung des Schiedsrichterwesens im HV:

 

Jan Bois, du bist seit kurzem beim HV Grün Weiß Werder zuständig für die Schiedsrichter. Vielleicht kannst du dich bitte kurz den Lesern vorstellen.

 

Ich bin seit 8 Jahren als Schiedsrichter im Handballverband Brandenburg aktiv. Meine Einsätze als Schiedsrichter finden im HVB auf der Landesebene, gemeinsam mit Christian Wetzel, statt. Seit der Saison 2018/2019 bin ich für den HV GW Werder aktiv, da ich aufgrund meiner Arbeitsstelle nach Potsdam umgezogen bin.

 

Wie schätzt du den Stand der Entwicklung des Schiedsrichterwesens im Werderaner Handballverein ein?

 

In der Saison 18/19 hatte der Verein eine solide, kleine Basis, mit der wir die Kreis- und Landesspiele abdecken konnten. Ein paar Unwegbarkeiten mussten wir umschiffen aber das haben wir gut hinbekommen. Wir gehen mit 2 gemeldeten Schiedsrichterpaaren auf Landesebene in die kommende Saison. 26 Schiedsrichter werden auf Kreisebene tätig sein, die neben ihrer eigentlichen Tätigkeit als Spieler/in, diese Aufgabe wahrnehmen. Davon sind 10 Jungschiedsrichter, welche noch in der C- & B-Jugend spielen. Diese Entwicklung ist zum einen wichtig für die Zukunft und die Entwicklung der jungen Spieler/innen und zum anderen auch wichtig für den Verein.

 

Wenn die Aus- und Weiterbildung der Schiedsrichter erfolgreich sein wird, dann haben wir als Verein einen guten Schritt in die richtige Richtung gemacht. Somit stellen wir den Verein auf stabile Füße und können die Spiele, welche auf Kreis- bzw. Landesebene anfallen gut auffangen und verteilen. Diesen Weg wollen wir über die kommenden Jahre weiterverfolgen und weiterhin jedes Jahr die bestehenden Schiedsrichter weiterbilden und neue, junge Schiedsrichter ausbilden.

 

Des Weiteren möchte ich erwähnen, dass sich unsere jungen Schiedsrichter an dem hochklassigsten Schiedsrichtergespann unseres Vereins orientieren können. Ich meine Lukas und Robert Müller, sie haben, genauso wie unsere jungen Schiedsrichter, im Kreis angefangen und sind mittlerweile beim DHB angekommen. Von daher hoffe ich, dass dieser Weg unsere jungen Schiedsrichter motiviert.

 

Welche Aktivitäten finden in diesem Jahr, was die Schiedsrichteraus- und Weiterbildung angeht, noch statt?

 

Dieses Jahr findet noch ein weiterer Vorbereitungskurs statt, so dass unsere Schiedsrichter gut vorbereitet an den Lehrgängen teilnehmen können. Diese, welche in Abstimmung mit dem Kreisfachverband stattfinden, sind für den 03.08.19 (Fortbildung) und am Wochenende 24./25.08.19 (Grundausbildung) vorgesehen. Hierfür drücke ich allen die Daumen.

WIR DANKEN ALL UNSEREN SPONSOREN FÜR IHRE UNTERSTÜTZUNG!