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"Müssen endlich Auswärts Punkten!"

20.10.2017 |1. Männer| Text: M. Ulrich I Foto: Sylvia Göres

Das morgige Auswärtsziel für unsere Grün-Weißen heißt Berlin-Tegel. Der VfL empfängt uns zu Hause in der Sporthalle der Hatzfeldtallee. Werders Erste, das sich den letzten Sieg zu Hause gegen den SV 63 Brandenburg-West nur mit Müh und Not erkämpfen konnte, möchte nebst bereits demonstrierter Heimstärke nun auch endlich auswärts zeigen, dass sie zu Höchstform auflaufen kann.

 

Gegen den VfL Tegel wird es dabei nicht einfacher werden, wenngleich sie sich nach einer ernüchternden Bilanz von nur 1 Sieg und 5 Niederlagen derzeit auf einem bedrohlichen Abstiegsplatz befinden. Gegen Brandenburg konnten sie zu Hause mit einer 9-Tore-Differenz überzeugen und auch mit Greifswald schrammten sie mit 25:26 haarscharf an einem Unentschieden vorbei.  

 

Dass Auswärtsspiele gegen Berliner Mannschaften in deren heimischen Gefilden oft einen regelrechten Kraftakt bedeuten, darum weiß Trainergespann Krause/ Borrmann nur zu gut: „Das wird ein schwieriges Spiel, auch wenn sie erst 2 Punkte geholt haben. Man darf sie genauso wenig unterschätzen, wie wir zuletzt Brandenburg. Besonders an dieser Partie ist das Haftmittelverbot, ein körperbetonter Tegeler Handball und eine durchweg sehr offensive Deckung, was unsere Leistungsfähigkeit ziemlich beanspruchen wird. Davon dürfen wir uns aber keinesfalls beeinflussen lassen!“ fordert Co-Coach Max Borrmann.

 

Dass das weder ausschlaggebend sei noch eine vorzeitige Entscheidung über Sieg oder Niederlage darstellt, davon ist das gesamte Team überzeugt. „Wir spielen schon jetzt aufgrund mehrerer Haftmittelverbote in Berlin montags und mittwochs ohne Harz. Wir sind also gut vorbereitet und ausreichend gewappnet!“

 

Auch Geschäftsführer Hannes Lindt ist sich sicher, dass seine Mannschaft allen Widrigkeiten trotzen wird. „Wir werden auswärts zu unserer Stärke finden und Punkte sammeln. Es ist immens wichtig, unser Kaliber nicht nur zu Hause auf’s Parkett zu bringen. Vor allem, wenn etwas nicht ganz so Alltägliches wie ebendieses Harzverbot auftritt, müssen wir unseren Fokus und unsere Konzentration umso mehr schärfen!“

 

Dringend möchte man die Serie an heimstarken Spielen der Tegeler also durchbrechen. Der Kader aus der Blütenstadt ist dabei fast vollständig einsatzfähig. Auf Marius Hoffmann und Laurent Terlunen, die nach langer Verletzungspause wieder voll im Training sind und in Sachen Spielpraxis gemächlich über die 2. Männermannschaft herangeführt werden, könne man dabei noch nicht setzen. Eine Prognose hinsichtlich ihres 1. Einsatzes kann zwar noch nicht abgegeben werden, man bliebe aber weiterhin optimistisch, dass dieser nicht mehr lange auf sich warten lassen wird.

 

Werder ist sich der Pflichterfüllung, 2 weitere Punkte zu holen, durchaus bewusst und wird sich dieser Herausforderung am Samstag um 17:00 Uhr mit gewohnt viel Elan, Herzblut und Siegeshunger stellen.  Werder – Feuer!


Starke erste Halbzeit als Grundstein für zweiten Sieg in der OSL

17.10.2017 |1. Frauen| Text: P. Schemel I Foto: Sylvia Göres

Auf Eines müssen sich wohl alle Gegner der Grünen Gang gefasst machen - zu Hause verkauft sich die Band in der noch jungen Saison 17/ 18 wirklich stark in der Ostsee-Spree-Liga.

 

Aus drei Heimspielen konnte das Team rund um das Trainergespann seine zwei verdienten Siege gegen die beiden Berliner Teams Reinickendorfer Füchse II ( 1. Spleltag)  und nun auch die SG OSF Berlin  am vergangenen Samstag, den 14.Oktober, einfahren und zeigte auch im dritten Spiel gegen Preussen (eines von 2 verlustpunktfreien Teams) eine starke Leistung.

 

Grundlage für das später gewonnenen Spiel bildete eine alles im Allem wirklich starke erste Halbzeit, in der den Blütenstädterinnen besonders in den ersten 15 Minuten sehr Vieles gelang – im Angriff wurde nach guten Ballpass- und Laufstaffetten der Ball sicher im gegnerischen Tor untergebracht. In der Deckung agierte man aggressiv beherzt und die zurecht später zur MVP gekürte Katharina Dörner fischte ein um's andere Mal die Bälle noch vor der Torlinie weg. So legten die Damen einen furiosen Start hin. Die heimische Mannschaft enteilte dem Gast aus Schöneberg/ Friedenau bis zur 15. Minute (nach 10' stand es bereits 7:1) auf den Zwischenstand von 10:2. Manch ein Zuschauer in der Halle rieb sich die Augen ob des deutlichen, aber bis dahin verdienten Vorsprungs der Damen. Auch wenn man dann etwas Tempo aus dem Spiel nahm und nun auch die Berlinerinnen einige Tore werfen konnten, hielt man den Gast bis zur Halbzeit mit einem komfortablen 7-Tore-Vorsprung von sich fern (15:8).

 

Die Trainer warnten die Grüne Gang in der Halbzeitpause, dass das Spiel bitte noch nicht als gewonnen gelte, denn man hätte im Vorfeld die Chance gehabt, den Gegner und dessen Stärken sowie Schwächen zu studieren. Eben jene Mannschaft konnte am vergangenen 4. Spieltag dem starken Rostocker Team ein Unentschieden abluchsen. Mit einer anderen Aufstellung als noch in Halbzeit 1 startete man in die 2. Hälfte. Einen Traumstart wie zu Anfangs gelang leider nicht, aber die OSF-Riege schaffte es trotz einiger sich einschleichender Unkonzentriertheiten in der Abwehr auf Werderaner Seite nicht, sich den Damen auf mehr als 5 Tore zu nähern. So schaukelte das Spiel und die Torevergabe hin und her. Selbst eine offensivere Abwehr, speziell gegen den Werderaner Rückraum,  konnten deren herausgespielte Torwurf-Chancen und verwandelte Versuche nicht bremsen. Nennens- und sehenswert waren u.a. die teils artistischen 7 Tore der Flügelflitzerin Ina Seeger.  Die Grüne Gang konnte ihren Vorsprung zwar nicht ausbauen, aber fuhr letzten Endes einen ungefährdeten 31:25-Heimsieg ein.

 

Die Wiedergutmachung – besonders beim abermals wie eine Mauer hinter dem Team stehenden Publikum im Kesselgrund-Palast - ist dem Damenteam damit hoffentlich für ihre blamable Vorstellung am 4. Spieltag gegen den TSV Rudow gelungen.

 

Die Frauen wünschen sich nun, dass sie mit einem großen Fantross am kommenden Samstag den Weg an die Ostsee zum TSG Wismar (Tabellenerster) antreten kann. Ein großer Bus steht bereit - Abfahrtsort ist Werder (Havel) Bahnhof; noch einige Sitzplätze sind vorhanden und für 5,00 Euro könnt ihr dabei sein!!! Die Abfahrtszeit wird noch bekannt gegeben, wenn die Damen um 16 Uhr in Wismar antreten. 

 

Es spielten: Dörner, K. (MVP) ; Schmidt, S.; Schäffer, S.;  Stoschus, M. (3); Mattern, L.; Fängler, A. (1); Nehls, J (3); Weichenthal, L (1/1); Schemel, P. (11/2); Seeger, I.  (7); Fengler, C.; Glomm, St. (5) ; Wille, J.


„Trotz Heimsieg war Brandenburg heute das bessere Team!“

16.10.2017 |1. Männer| Text: M. Ulrich I Fotos: Sylvia Göres

Mit dem SV 63 Brandenburg-West empfing Werder den Tabellenletzten im 3. Heimspiel der Saison. Ungeachtet des Tabellenrangs warnte Trainer Silvio Krause im Vorfeld eindringlich vor diesem Gegner. „Ich habe von Anfang an gesagt, wie gut sie zusammen stehen und kämpfen können!“ Dass man den Gegner unterschätzt habe, hört man auch aus den eigenen Reihen. Robert Schütz, der mit 8 Toren die MVP-Wahl dieses Brandenburg-Derbys gewann, gesteht sich und seinem Team nach dem 32:28-Sieg durchaus grobe Fehler ein: „Wir haben Brandenburg nicht ganz so ernst genommen, wie wir es hätten tun sollen! Sie haben sich achtbar geschlagen!“

 

Die erste Halbzeit verlief in Teilen beinah ganz nach dem Geschmack des Trainers. Die Abwehr- und Blockarbeit war in solchem Maße solide, als dass Werders Erste Männer nur 9 Gegentore fing. Speziell aber in den ersten 15 Minuten war die eigene Chancenverwertung nichtsdestotrotz eher mangelhaft. Bedauerlicherweise machte sich im Hinterkopf der Gedanke um den schwierigen Stand des Letztplatzierten sichtbar breit. Werder behielt zwar über ganze 60 Minuten die Oberhand, zeigte mitunter tadellose Ideen im Angriff und konnte besonders über die Außenpositionen, die sich in den letzten Begegnungen zum „Sorgenkind“ der Grün-Weißen entwickelten, viele einwandfreie Tore erzielen. Die Messe schien für die Blütenstädter zur Halbzeitpause von 13:9 aber noch längst nicht gesungen, das Trainergespann wirkte zu Recht angespannt und insgesamt unzufrieden mit Leistung und Einstellung der eigenen Truppe.

 

Besonders in den ersten 10 Minuten nach dem Pausentee zeigte Werder wie gewohnt Schwächephasen auf und einmal mehr, dass sie sich zu keinem Zeitpunkt in Sicherheit über einen möglichen Sieg wiegen sollten. Die Chancenverwertung erneut unterirdisch, waren sie nicht in der Lage, auf 7,8 oder sogar 9 Tore davon zu eilen und fingen stattdessen ununterbrochen Gegentore. Technische Fehler schlichen sich ein, der unbedingte Wille, das Spiel mit einer Differenz von 10 Toren abzuschließen und für sich zu entscheiden, nicht erkennbar. Trainer Krause forderte dies nämlich nur unter der Voraussetzung ein, „falls der Gegner sich aufgegeben hätte. Wir hatten dort vor 2 Jahren ein schweres Spiel, als wir aufgestiegen sind. Heute haben sie sich mit 19:19 Toren in der 2. Halbzeit gut präsentiert. Auch Gast-Trainer Mart lobt seine Mannschaft, bleibt dabei aber realistisch: „In der 2. Halbzeit spielen wir rein vom Ergebnis betrachtet unentschieden, davon können wir uns aber auch nichts kaufen. Die 2 Punkte sind weg.“

 

Mit ernsthafter Miene versucht Trainer Krause, das Abschneiden seiner Mannschaft in der anschließenden Pressekonferenz richtig einzuordnen. „Wir haben jetzt ein ausgeglichenes Punkteverhältnis. Dennoch haben wir zum wiederholten Male die Chance verpasst, uns noch viel besser auf die nächsten Aufgaben vorzubereiten, womit ich sehr unzufrieden bin. Der Gegner hat gut mitgespielt. Die 2. Halbzeit war in der Deckung, kollektiv im Tor und in der Abwehr, ganz schwach von uns. Brandenburg hat das bessere Spiel gemacht. Das Ziel waren jedoch 2 Punkte und das haben wir erreicht.“ Tom Kryszon, der sich im Anschluss als bester Spieler über einen Bierkrug von unserem Partner, dem Hotel und Restaurant „Zum Rittmeister“, freuen konnte, glaubt trotz Niederlage gemeinsam mit Trainer Mart fest an ein Bestehen seines Teams in der OSL. „Klar, wir sind schlecht in die Saison gestartet. Aber wir müssen jetzt einfach als Mannschaft zusammen stehen und so weitermachen wie heute. Dann werden die Punkte auch ganz von allein kommen.“

 

Nächsten Samstag ist Werder in Berlin-Tegel zu Gast. Dort muss man sich vor allen Dingen der Vorgabe, ohne Haftmittel zu spielen, stellen. „Das wird ein komplett anderes Spiel. Auch hier ist der Tabellenplatz völlig unerheblich. Ab Montag heißt’s aber erst mal Neustart, Spielauswertung, am Mittwoch und Freitag Videoanalyse.“ Der Anspruch bleibt dabei stets der Gleiche: 2 Punkte sind das oberste Ziel!


Mit voller Bank zur leeren Punkteausbeute

16.10.2017 |2. Männer| Text: M. Klemt

Am Samstag stand für die 2. Vertretung des Werderaner Männerhandballes das Auswärtsspiel in Henningsdorf an. Mit fast allen Spielern an Bord und einer gehörigen Portion Selbstvertrauen aus den vergangenen beiden Spielen wurde die Anfahrt bestritten. Man wusste, dass mit Hennigsdorf ein Gegner wartet, der auch gewinnen muss und bei dem sich die Grün-Weißen bereits letztes Jahr mehr als schwer getan haben. Bereits in der Kabine wurde versucht, Spannung aufzubauen und den Fokus zu schärfen. Es war bereits während der Erwärmung spürbar, dass das letzte Kribbeln fehlt. Die Mannen um Henry Wascher waren zwar gewillt, hier die nächsten Punkte zu holen, aber so richtig heiß darauf schien keiner. Vielleicht lag dies auch an der „Hiobsbotschaft“, heute ohne Kleber spielen zu müssen. Während der Ansprache vor dem Spiel wurde klar definiert, wie das Angriffs- und Deckungsverhalten auszusehen hat. Auch wurde die Konterstärke der Gastgeber allen Beteiligten eingeschärft, die Marschroute war von Vornherein klar: Sicherer Positionsangriff sowie eine stabile 6:0-Deckung.

 

Es kam anders als gedacht und schlimmer als erwartet. Man verlor kurz nach Anpfiff unüberlegt den Ball und die Roten aus dem Norden Berlins gingen nach 37 Sekunden in Führung. Auch den nächsten Angriff konnte die Offensive um Ronny Lowens nicht erfolgreich im Tor unterbringen. Die Behäbigkeit im Angriff führte zu langsamen, teilweise ideenlosen Spielzügen oder mündete in Wurfaktionen, die entweder das Tor verfehlten oder vom gut aufgelegten Motor-Schlussmann Paul Sotzko entschärft wurden. Dies führte zu einer nicht unerheblichen Anzahl an Kontern, die allesamt verwandelt werden konnten. Im Defensivspiel agierte man zu statisch und war mit relativ simplen Spielzügen überfordert; daraus resultierend kamen die Gastgeber immer wieder zu einfachen Toren über den Kreis oder Nachläufer.

 

Die Blütenstädter bemühten sich immer wieder, das Heft des Handelns in die Hand zu nehmen. Allerdings wurde jede kurz aufkeimende Hoffnung im Keim erstickt. Henningsdorf spielte rigoros ihr Spiel herunter und führte die Werderaner Mannschaft an ihre Grenzen. Mit gesenkten Köpfen ging der grün-weiße Tross in die Kabine - schließlich leuchtete auf der Anzeigetafel ein 22:14 auf.

 

In der Kabine sammelte man sich kurz und versuchte noch einmal das Feuer der Leidenschaft zu entfachen. Man wollte auswärts nicht untergehen, auch den vereinzelten Anhängern, die den Weg auf sich nahmen, wollte man zeigen, dass mehr in dieser Mannschaft steckt als es die erste Halbzeit vermuten lässt.

 

Ein schneller 3:0-Lauf von Henningsdorf bedeutete einen erneuten Dämpfer für die Ambitionen, sich zumindest vernünftig zu verkaufen. Mit fortschreitender Spieldauer gelang es den 11 Spielern, sich als Einheit zu präsentieren und es wollte immer mehr gelingen. Auch die Deckung war zum Teil besser sortiert und half somit den Torhütern ein wenig dabei, besser ins Spiel zu kommen. Im Angriff wurde nun variabler gespielt und man konnte einfache Tore über Außen erzielen. Allerdings wollte der Funke nicht überspringen, ein Aufbäumen mit Happy End für die von Henry Wascher betreuten Jungs blieb somit aus.

 

Vor dem Anpfiff der Partie hätte wohl keiner der Beteiligten oder Zuschauer mit einem torreichen 39:29 gerechnet. Nach 60 Minuten prangte dieses Ergebnis aber an der Tafel in der Stadtsporthalle Süd. Es bleibt zu sagen, dass 29 geworfene Tore keine schlechte Hausnummer, 39 Gegentreffer aber eindeutig zu viel sind. Rückblickend muss man nüchtern feststellen, dass das Spiel nicht so eindeutig gewesen ist wie es das Ergebnis vermuten lässt, Henningsdorf aber in den entscheidenden Situationen einfach cleverer agiert hat.

 

Am Sonntag kommt mit dem 1. VfL Potsdam II ein Gegner, der den Blütenstädtern noch mehr abverlangen wird. Es bleiben 2 Trainingseinheiten, um den schalen Geschmack der Niederlage loszuwerden. Am Sonntag will man den Männern aus der Landeshauptstadt erhobenen Hauptes gegenübertreten.

 

Wir bedanken uns bei allen mitgereisten Fans und freuen uns über jeden, der uns gegen die Drittliga-Vertretung aus Potsdam zum Sieg brüllen möchte. Anpfiff ist am 22.10.2017 um 14:00 Uhr.

 

Es spielten: Hagenau, Nick; Klemt, Marcel; Lowens, Ronny; Drescher, Christoph; Wollny, Felix; Hagenau, Tim; Pankow, Christian; Terlunen, Laurent, Jeßen, Christian; Kassin, Gordon; Lorentzen, Bjarne


„Wir haben noch viel Arbeit vor uns.“

 15.10.2017 |2. Frauen | Text: A.-M. Albrecht

So lautete das Fazit von Trainerin Juliane Wille nach dem Heimspiel der 2. Werderaner Frauenmannschaft gegen die Damen des SV Blau-Weiß Dahlewitz am vergangenen Samstagnachmittag. Unsere 2. Frauenmannschaft lief mit einem kleinen Handicap auf, denn sie hatten keinen Stammtorwart und somit musste eine Feldspielerin einspringen. Doch der Verlust des Spiels lag nicht nur daran. Die grün-weiße Abwehr ließ in der ersten Halbzeit zu wünschen übrig. Und auch der Angriff stimmte nicht. Viele Ballverluste auf unserer Seite wurden von Dahlewitz dankend angenommen und in Tore verwandelt. So kam es schon nach 7 Spielminuten zu einem Zwischenstand von 1:7 für die blau-weißen Gegner. Bis zur Halbzeit kam Werder nicht an den Gegner heran. So gingen beide Mannschaften bei einem Halbzeitstand von 5:14 in die Kabinen. 


Nach der Pause kamen die Grün-Weißen weiterhin nicht richtig ins Spiel. Und so kassierten sie ein Tor nach dem anderen. In der Werderaner Abwehr stimmte die Absprache immer noch nicht, wodurch ein großes Durcheinander entstand. Dies nutzten die Gegner, um weitere leichtverdiente Tore zu werfen. So gingen beide Mannschaften mit einem Endergebnis von 13:30 von der Platte. Bei diesem Ergebnis musste unsere 2. Damenmannschaft erstmal schlucken. 


Doch es geht weiter, Mädels! Mit eisernem Willen und guter Spielvorbereitung geht es am Sonntag, dem 22.10., zum 2. Auswärtsspiel nach Ahrensdorf/Schenkenhorst. Anpfiff ist um 16:00 Uhr. Wir würden uns sehr über die Unterstützung auf der Tribüne freuen.

     

Es spielten und trafen: L. Schwarz, F. Koch (1), E. Fechner(1), K. Stammel (6), M. Dräger (2), A.-M. Albrecht, M. Griebel (3), F. Biebeler


Ernst-Haeckel-Hölle soll wieder brennen!

13.10.2017 |1. Frauen und 1. Männer| Text: M. Ulrich I Foto: Sylvia Göres

Das letzte Wochenende war für unsere grün-weißen Handballer und Handballerinnen leider nicht von Erfolg gekrönt. Unsere Damen konnten gegen die Rudow-Walze nichts ausrichten und mussten zum ersten Mal geschlagen und betrübt von dannen ziehen. Ähnliches blühte unseren Männern: Gegen starke und kämpferische Altlandsberger war kein Kraut gewachsen, der Schwung aus dem Sieg in Bad Doberan und gegen den Ligasieger 16/17, den LHC Cottbus, konnte nicht mitgenommen werden. Unser Nachwuchs aber hat’s letztes Wochenende richtig gewuppt. Das wollen wir ihnen schnell nachmachen. Denn wer uns kennt, der weiß: In Werder ist nichts unmöglich. Unseren Fokus und Blick haben wir schnell zurecht gerückt - und zwar auf die heutigen Spitzenspiele. Wir freuen uns auf euch!

 

Erste Männer: „Wir müssen uns nur auf uns selbst konzentrieren!“

Als Tabellenletzter konnte unser heutiger Kontrahent, der SV 63, nach 5 Begegnungen noch keine Punkte verbuchen. Auswärts gegen den SG OSF Berlin war es mit 24:22 denkbar knapp, zu Hause gegen Ludwigsfelde sahen sie mit 27:39 hingegen auch kaum Land. Aus Erfahrungen lernt man bekanntlich, aus Niederlagen umso mehr: Derbys schreiben im Sport ihre eigenen Gesetze, ein Blick auf die Tabelle darf unsere Sinne dabei nicht trüben. Was wir brauchen, ist mentale Stärke, maximale Konzentration und Kraft für das 6. Spiel dieser Saison. Es wird ein Spiel auf Messers Schneide werden – nicht mehr und nicht weniger. Auch Hendrik Retschlag, der sich beim Zusammenstoß mit einem Altlandsberger Spieler einen Nasenbruch zuzog, wird wieder auflaufen können. Heute werden die Brandenburger sicher alles geben, um den Werderanern auch die nächsten 2 Punkte streitig zu machen. Das werden wir nicht zulassen. Auch Geschäftsführer Hannes Lindt fordert: „Wir sollten uns heute mit niemand anders als mit uns selbst beschäftigen!“ Für unsere Männer heißt das im Umkehrschluss: Kampfmodus – AN!

 

Erste Frauen: „Wir haben etwas gut zu machen!“

Heute bekommt die Grüne Gang es mit den „First Ladies“ aus Schöneberg-Friedenau zu tun. Punktgleich (3:5) befinden sie sich nur einen Tabellenrang unter den grün-weißen Mädels. Gegen Rostock haben sie letzte Woche eine bärenstarke Performance abgeliefert, mussten sich aber mit einem knappen Unentschieden und einer etwas unglücklichen Punkteteilung zufrieden geben. Aufgrund der grün-weißen Niederlage gegen Rudow sind sie heute klarer Favorit dieser Partie.

 

Die Niederlage der letzten Woche war natürlich verdient, aber absolut unnötig. Die Frauen haben zu keinem Zeitpunkt auch nur annähernd ins Spiel und damit zur maximalen Leistung gefunden. Sie können und wollen es dieses Wochenende natürlich deutlich besser machen. Es wird allerdings schwer, den OSF zu schlagen, da 2 wichtige Spielerinnen, Anja Ulbricht wegen Knieproblemen und Kathleen Gratz wegen persönlicher Verpflichtungen, nicht zur Verfügung stehen.

 

Nichtsdestotrotz wird alles daran gesetzt, sich heute von der besten Seite zu zeigen und unseren Fans, die alle Mannschaften fantastisch unterstützen, etwas zurückgeben. Wiedergutmachung ist angesagt! Werder - Feuer!


"Das hätte uns nicht passieren dürfen!"

09.10.2017 |1. Männer| Text: M. Ulrich

Dass man sich bei Auswärtsspielen erheblich verbessert zeigen müsse, um die oberen Tabellenränge zu erklimmen, das gab Trainer Krause seiner erstarkten Truppe mit erhobenem Zeigefinger mit auf den Weg. Der punktgleiche MTV 1860 Altlandsberg wies sich laut Vorbericht zwar selbst die Underdog-Rolle zu, demonstrierte aber zum wiederholten Male eindrucksvoll seine Heimstärke und verlangte den Grün-Weißen alles ab: Punkte, Tore und das Wissen darum, dass Erfolg eben doch vergänglich ist. Mit 26:24 gewann Altlandsberg verdient und souverän zu Hause.

 

Die erste Halbzeit verlief überraschend zäh. Werder, das sich ganze 60 Minuten lang nicht ein einziges Mal in Führung spielen konnte, setzte nicht um, was im Training und in den Time-Outs besprochen wurde. Mit teilweise fehlendem Zuspiel über die Außenpositionen und fragwürdigen Entscheidungen bei sämtlichen Stürmerfouls bekamen die Blütenstädter das Spiel zu Recht nicht unter Kontrolle. Mental zu involviert in all jenes, was nicht klappen wollte, versuchte Werder vergeblich einen Rhythmus herzustellen und wendigen Altlandsbergern ihren Stempel aufzudrücken. Doch scheiterten sie mit mangelnder Abwehrleistung, Blockarbeit und Durchschlagskraft - besonders im Angriff. Unverrichteter Dinge verließ Werder die Platte mit 15:13 gen Kabine.

 

Zu allem Überfluss brachte der Beginn der 2. Halbzeit das nächste Tief zutage. Motivierte und behaarliche Altlandsberger eilten in den ersten Minuten auf ein 18:14 davon. Werder war kaum mehr in der Lage, sich mit Kontern, in Überzahl oder schnellem Umschaltspiel heran zu kämpfen und biss sich überdies an einem stark aufgelegten Witkowski und beeindruckenden Keeper-Paraden der Heimmannschaft die Zähne aus. Werders Turbo wurde 10 Minuten vor Schlusspfiff mit flinken Torabschlüssen und gesteigerter Keeperleistung noch mal angeworfen, um Altlandsberg in Bredouille zu bringen. Ab Minute 56 wurde es mit 23:22 bis zum 25:24 in der 59. Minute tatsächlich noch einmal kritisch für den Kontrahenten: Werders verzögerte Angriffswalze konnte gegen diese Auswärtsniederlage ganz augenscheinlich aber nichts mehr ausrichten. „Ein Punkt wäre hier drin gewesen!“, tönen unsere Blütenstädter, die den Altlandsbergern den 3. Heimsieg mit 26:24 aber durchaus gönnen.

 

„Wir haben es von Anfang nicht geschafft, den Altlandsbergern die Stirn zu bieten. In allen Belangen – beim Kreuzen, aus Schlagwürfen heraus oder bei Pässen am Kreis haben sie uns schlecht aussehen lassen! Speziell unsere Würfe aus der 2. Reihe waren nicht optimal und technisch unrund. Grob fahrlässige Fehler, die uns gerade in Überzahl nicht hätten passieren dürfen!“

 

Dass man viel zu nervös agierte, um klare Strukturen zu schaffen, räumt auch Keeper Martin Pfefferkorn schonungslos ein. „Das brach uns total das Genick. Insgesamt können wir mit unserer Leistung aber dennoch im Großen und Ganzen zufrieden sein. Wir müssen einfach nur unsere Fehler abstellen. Also abhaken und weitermachen!“

 

Dafür bietet sich bereits am Samstag gegen den SV 63 Brandenburg-West die nächste Gelegenheit. Werder erwartet den Tabellenletzten um 18:30 Uhr in heimischen Gefilden. Zuvor treffen die Damen nach einer Niederlage gegen Rudow um 16:00 Uhr auf Schöneberg. Schaut vorbei!

 

An dieser Stelle möchten wir uns bei den mehr als 20 mitgereisten Fans bedanken, die den weiten Weg nach Altlandsberg gemacht und uns laustark angefeuert haben. Besonderer Dank gilt unseren Trommlern, die immer da sind, wenn wir sie brauchen!

 

Es spielten und trafen: Tom Göres, Martin Pfefferkorn, Florian Lemaitre (1), Niko Harnge, Tobias Frank (5), Ranko Dzolic (1), Moritz Bruck (1), Dominik Nehls (2/1), Lucas Schönebeck (4), Hendrik Retschlag (2), Robert Schütz (5/2) und Stefan Darius (3)


Enttäuschende Niederlage beim TSV Rudow

09.10.2017 |1. Frauen| Text: A. Ulbricht

Am vergangenen Sonntag unterlag die 1. Frauenmannschaft des HV Grün-Weiß Werder beim TSV Rudow mit 24:19 (11:7) und konnte damit leider nicht an vergangene gute Leistungen anknüpfen.

 

Nach einem ordentlichen 2-Tore-Beginn von Rückraumschützin Petra Schemel lagen die Werderanerinnen schnell mit 0:2 in Führung. Doch leider konnte an diese Leistung in der Folgezeit nicht angeschlossen werden: Der Spielfluss und die Führung ging nach und nach verloren. Unterstützt wurde diese Spielentwicklung durch zahlreiche technische Fehler und unglückliche bzw. gehaltene Torwürfe. Die Heimmannschaft nutzte die Gelegenheit zum Ausgleich und infolgedessen zur Führung konsequent aus. Beim Stand von 3:2 hatte Rudow erstmals die  Führung an sich genommen und gab sie danach auch nicht mehr aus der Hand. Zwar konnte Petra Schemel in der 11. Minute noch einmal den Anschluss zum 4:3 herstellen, jedoch ließen sich die Rudower Damen davon nicht beeindrucken und bauten ihren Vorsprung kontinuierlich aus. Beim Stand von 6:3 in der 14. Minute nahm Trainer Steffen Scherping eine Auszeit, um das Team noch einmal neu einzustellen und taktische Anweisungen zu geben. Leider blieben seine Bemühungen dahingehend erfolglos, sodass Rudow über die Stationen 6:3 und 10:5 auf den 11:7-Halbzeitstand enteilen konnte.

 

In der Kabine sprach das Trainergespann Scherping/ Kuplin deutliche Worte und motivierte das Team, dass hier noch nichts verloren sei, wenn jede Einzelne sich wieder auf ihre Stärken besinnen würde. Dementsprechend optimistisch ging man in die 2. Halbzeit. Bis zum Stand von 14:10 in der 37. Minute schenkten sich beide Teams nichts und es entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel. Leider ging der Spielfluss wiederholt verloren und die Gastgeber enteilten mit 4 Toren in Folge auf 18:10. Es deutete sich eine herbe Niederlage für die Damen aus Werder an. Diese bäumten sich nun aber auf und Josefine Nehls konnte, unterstützt durch eine doppelte Überzahl, den Rückstand mit 3 Buden in Folge auf 5 Tore verkürzen. Jene war es auch, die bei den zahlreich mitgereisten Fans in der 55. Minute noch einmal Hoffnung aufkeimen ließ, als der Abstand erstmals seit der Halbzeit beim Stand von 22:18 nur noch 4 Tore betrug. Leider bekam in dieser Phase Marie Stoschus aufgrund einer sehr motivierten aber unglücklichen Abwehraktion eine 2-Minuten-Strafe und die Gegnerinnen im Gegenzug einen 7-Meter zugesprochen. Diesen verwandelten sie konsequent und ließen auch nichts mehr anbrennen. So trennten sich beide Teams beim Stand von 24:19.

 

Aus Werderaner Sicht war diese Niederlage, vor allem im Hinblick auf vergangene Leistungen, sicher unnötig und mit einer besseren Tagesform aller Beteiligten auch vermeidbar gewesen. Nun heißt es, die Fehler in dieser Woche zu analysieren und im Training konsequent daran zu arbeiten, sodass dem SG OSF Berlin beim großen Heimspieltag beide Punkte abgenommen werden können.

 

Es spielten: K. Dörner (Tor), S. Schmidt (Tor), M. Stoschus (1), L. Mattern (1), A. Fängler (2), J. Nehls (5/1), L. Weichenthal, P. Schemel (7/2), I. Seeger (2), C. Fengler (1), S. Glomm (1) und J. Wille


"Das ist ein Brandenburg-Duell auf Augenhöhe!"

07.10.2017 |1. Männer| Text: M. Ulrich I Foto: S. Göres

Konnte Werder letzte Woche noch mit einer Machtdemonstration von 32:22 gegen den Ligameister des Vorjahres, den LHC Cottbus, tadellos glänzen, muss diese Schubumkehr aus 2 aufeinander folgenden Siegen heute auch auswärts gegen den MTV 1860 Altlandsberg umgesetzt werden.

 

Dass es gegen die Altlandsberger in der Oberligasaison 15/16 oft eng und knapp ausging, daran erinnert sich auch Trainer Silvio Krause. „Altlandsberg ist eine erfahrene Truppe, die durch einen starken  Spielmacher wie Dominik Witkowski und ein sehr gutes Torhüter-Duo geprägt wird.“

 

Werder befindet sich derzeit punktgleich (4:4) nur einen Tabellenplatz hinter Altlandsberg. Ihre Heimstärke stellten die Altlandsberger zwar gegen Tegel und Schöneberg unter Beweis, auswärts konnten sie gegen die Füchse und den Ludwigsfelder HC hingegen nicht punkten. „Bisher sind sie wie wir mit durchwachsenen Leistungen in die Saison gestartet. Für uns gilt’s aber, uns auswärts weiter verbessert zu zeigen als noch in Usedom oder Bad Doberan. Wenn wir es schaffen, an die Leistung vom letzten Heimspiel gegen Cottbus anzuknüpfen, dann muss Altlandsberg zeigen, dass sie besser sind als wir. Das ist in jedem Fall ein Brandenburg-Duell auf Augenhöhe!“

 

Robert Schütz, der sich für Werder zuletzt zu einem unverzichtbaren Shooter und Teamplayer entwickelt hat, blendet den haushohen Erfolg des letzten Wochenendes ebenfalls aus. „Man muss immer bedenken, dass jedes Spiel bei 0 startet. Das ist ein Gegner, den man keinesfalls unterschätzen darf und der zu Hause noch nicht verloren hat. Jedoch sind viele Spieler alte Bekannte. Man kennt sich, weiß wie der andere tickt – und spielt. Wir müssen es einfach schaffen, den Schwung aus den letzten beiden Erfolgen mitzunehmen. Das wird auf jeden Fall eine spannende Partie!“

 

Werder, das auf einen nahezu vollständigen Kader setzen kann, schaut auf eine erfolgreiche Trainingswoche mit optimaler Videovorbereitung zurück. Selbstbewusst machen sie dem Tabellensechsten eine Kampfansage und wollen zeigen, „wo sie stehen, und was da auf sie zukommt! Wenn alles passt, dann wird es für jedes Team der Ostsee-Spree-Liga schwer, uns zu schlagen.“

 

In diesem Sinne – Werder Feuer! 


Eigene Erwartungen übertroffen und Favoriten merklich geärgert

02.10.2017 |1. Frauen| Text: P. Schemel I Fotos: G. Henning

Am vergangenen Samstag kam es zum Aufeinandertreffen eines der Top-Titelaspiranten der noch jungen OSL-Saison, dem starken Damenteam des BFC Preussen Berlin und der Grünen Gang. Allein auf dem Papier könnte man meinen, dass sei eine klare Sache. Doch der Verlauf des Spiels trügte alle Zweifel der Skeptiker, dass die Havelstädterinnen nur eine Minimalchance auf einen positiven Ausgang der Partie haben könnten.

 

In der Kabine fand das Trainergespann die richtigen Worte: So wurde die Grüne Gang auch mit der Ansage eingestimmt, dass alle Fans, außer jene der gegnerischen Mannschaft, auf der Tribüne fest an das Damenteam und eine starke Leistung glauben.

 

Überraschend für den Gegner aus dem Adlerhorst in Berlin startet die Grüne Gang unerschrocken und mit klarem Verstand in die Begegnung. Das erste Tor im ersten Angriff erzielte Juliane Wille nach 24 Sekunden. Von da an lieferten sich die beiden Damenteams ein enges Spiel, in dem mal die eine, mal die andere Mannschaft mit einem Tor in Führung ging, jedoch kein Team es schaffte, sich deutlich abzusetzen. Erstmalig konnte der Gast vom BFC Preussen in der 15. Minute einen 2-Tore-Vorsprung herausarbeiten. Die Grüne Gang ließ den Gegner durch eine weitestgehend gut stehende Deckung und verlässliche Torhüterin Katharina Dörner, die durch einige Paraden Torwürfe zu entschärfen wusste, nicht davon ziehen. Im Angriff funktionierten einige im Trainingsbetrieb vorbereitete Kombinationen so gut, dass herausgespielte Torwurfsituationen genutzt werden konnten. So schaukelte das Spiel bis zum Halbzeitpfiff hin und her. Es konnte kein wirklicher Favorit des Spiels ausgemacht werden. Der Halbzeitstand von 14:14 entsprach völlig zu Recht dem Spielgeschehen.

 

Voller Stolz folgte für die Werderanerinnen in der Halbzeitpause die Kabinnansprache der Trainer. Es gab wenig zu kritisieren: 'Man müsse da anknüpfen, wo man in der 1. Halbzeit aufgehört hatte und dann schauen, wie das Spiel ausgehen würde', so Trainergespann Scherping/ Kuplin.Die zweite Halbzeit begann ähnlich wie die erste. Kein Team konnte sich bis etwa zur 50. Minute mit mehr als 2 Toren absetzen. Es blieb ein Spiel auf Augenhöhe. Doch dann konnten die Adler zwischen Spielminute 50 und 56 auf 3 Tore davoneilen, während es der Grünen Gang in der Zwischenzeit nicht gelang, nur einen Ball im gegnerischen Tor unterzubringen. Und so stand es 4 Minuten vor Spielende 23:26 für den Gast vom BFC Preussen. Wer nun glaubte, die Grüne Gang hätte sich und das Spiel aufgegeben, der täuschte. In den letzten Minuten wurde alles versucht ud man stemmte sich gegen die drohende Niederlage.

 

Über die Stationen 24:26, 24:27, 25:27 und 26:27 kämpfte sich die Heimmannschaft durch Tore von Josefine Nehls, Petra Schemel und Kathleen Gratz bis 80 Sekunden vor Spielende an den Gegner heran.

 

Ein Unentschieden durch weitere Torwurfmöglichkeiten wäre möglich gewesen, doch leider blieb den tüchtigen Blütenstädterinnen dieser Überraschungserfolg verwehrt. Der haushohe Favorit der Partie konnte das Spiel denkbar knapp für sich entscheiden.

 

Leider geschlagen, ohne Punktgewinn, aber dennoch stolz, bendete die Grüne Gang ihr 3. Ligaspiel in der Ostsee-Spree-Liga mit einer knappen Niederlage von 26:27. Zur Spielerin des Tages auf Werderaner Seite wurde Marie Stoschus gewählt, die mit 6 Toren sowie vielen schönen Anspielaktionen wesentlich zu der gezeigten starken Leistung der Grünen Gang beitrug. Die Damen bedanken sich sehr bei dem tollen Publikum.

 

Viel Zeit zum Grübeln oder Trübsal blasen hat man nicht. Das braucht man auch nicht, denn die Leistung war stark. Daran möchte man schon am nächsten Sonntag um 15:00 Uhr beim Auswärtsspiel gegen den TSV Rudow anknüpfen. Schlachtenbummler sind herzlich willkommen!

 

Es spielten: Dörner, K.; Schäffer,S.; Stoschus, L. (6) ; Wille, J. (2); Fängler, A. (2); Gratz, K. (2); Nehls, J. (1); Weichenthal, L. (1); Schemel, P. (9/3); Seeger, I. (2); Fengler, C. ; Glomm, St, (1); Mattern, L.


Ungefährdeter Sieg gegen Chancenlosen LHC

01.10.2017 |1. Männer| Text: M. Ulrich I Fotos: S. Göres

Mit dem LHC empfing Werder den Ligasieger 16/17 in seinem grün-weißen Wohnzimmer. Das 2. Heimspiel der noch jungen OSL-Saison wollte man mit dem Auftrieb aus einem 2-Punkte-Debüt in Bad Doberan nun auch noch für sich entscheiden – und setzte dies gefahrlos in die Tat um. Der LHC, geschwächt durch Hallenprobleme, viele Verletzungs- und Krankmeldungen, wusste wie schwer Werder zu knacken sei. Mit einer 32:22(15:8)-Glanzleistung demonstrierten sie, was in der kurzweiligen Drittliga-Ära nur selten gelang, in der 4. Handball-Liga aber durchaus im Bereich des Möglichen für den Kader der Blütenstadt lag.

 

Von Beginn an fuhr Werder, aggressiv und hellwach, in Sachen Abwehr eine harte Linie, um den Cottbussern ab der 7. Minute (10:3) 13 Minuten lang jeglichen Treffer zu verwehren. Keeper Göres, der die MVP-Wahl als bester Spieler gewann, bot den Werderaner Mannen mit 18 phänomenalen Paraden den Rückhalt, den es braucht, um eine insgesamt starke Mannschaftsleistung darzubieten. Im Positionsangriff konnten Chancen konsequent verwertet werden. Tobias Frank, mit insgesamt 7 Toren bester Torschütze, konnte ungeachtet aller gegnerischen Abwehrversuche aus dem Rückraum aufsteigen und schnelle Tore verbuchen. Mit einer 6:0-Deckung zeigte Werder eine körperlich starke Präsenz, um einer gemeinhin spielstarken Cottbusser Mannschaft zuzusetzen. Die Analyse des Gegners im Vorfeld des Brandenburg-Derbys trug erste Früchte: Zum Halbzeitstand von 15:8 brannte die Ernst-Haeckel-Hölle schon lichterloh.

 

Offensichtlich gepusht von Trainer Linges Kabinenansprache gingen den Lausitzern die Tore in den ersten 15 Minuten sichtlich besser von der Hand. Werders Defensive reagierte sogleich, um neue Ideen eines sich aufbäumenden Gegners schnell im Keim zu ersticken. Emotional wieder auf der Höhe knüpfte Werder an, wo es aufgehört hatte: Hendrik Retschlag, der zuletzt noch an einer Zerrung laborierte und für Ranko Dzolic eingewechselt wurde, schien mit 4 Toren unhaltbar. Auch Robert Schütz, Dominik Nehls und Co. bewiesen ihre Spielmacherqualitäten im schnellen Tempospiel und 7-Meter-Wurf (4/4).“Werder hat wieder eine junge spielfreudige Truppe und wird sich am Ende der Saison unter den ersten 3 Tabellenrängen platzieren.“, resümiert Linge. Über 60 Minuten spielbestimmend krönte sich Werder mit 2 Punkten.

 

Hannes Lindt freut sich über den 1. Heimsieg vor lautstarker Fangemeinde: „Das war eine klasse Vorstellung. Darauf lässt sich aufbauen. Ich bin erleichtert, dass wir zeigen konnten, was wir drauf haben. Die Jungs haben sich super vorbereitet, auf Schwierigkeiten sofort reagiert und alles prima umgesetzt!“

 

Auch Trainer Krause schwärmt. „Das war ein fast perfektes Spiel. Wir haben uns 1. eine starke Torhüter-Leistung, 2. eine aggressive Defensive und 3. eine hohe Effizienz im Angriff vorgenommen. Wir konnten einfach alles bedienen und haben alles richtig gemacht. Das war ein Sahnetag!“, fügt er lachend hinzu. „Im Endeffekt hat man eine noch gefestigtere Mannschaft gesehen. Sie konnten dieses Resultat erzielen, weil alles ineinander gepasst hat und sie als Kollektiv agiert haben!“

 

Das Urteil des gegnerischen Trainers fällt hingegen deutlich aus. „Wir haben zu keiner Zeit den Faden gefunden. Überforderte Unparteiische haben uns völlig aus dem Konzept gebracht. Das hat uns beschäftigt – das war unser Fehler. Wir wussten, dass das Auftaktprogramm hart werden würde. Diese Klatsche rüttelt aber auch wach. Im Rückspiel zeigen wir, was in uns steckt. Dann hoffentlich mit gleichen Vorzeichen. Jetzt heißt’s Niederlage abhaken, den Fokus auf nächsten Samstag richten.“ An dieser Stelle bedankt sich Werder für euer tolles Fairplay und wünscht viel Erfolg für die nächsten Partien: So macht Handball Spaß!

 

Werder reist nächsten Samstag nach Altlandsberg und will endlich auswärts punkten, denn nichts sei „vergänglicher als Erfolg“ wie Silvio Krause, stolz und euphorisiert, am Ende eines überaus erfolgreichen Spieltags festhält. In diesem Sinne – Werder Feuer!


2. Sieg in Folge: Die Glorreichen Sieben

01.10.2017 |2. Männer| Text: Nick Hagenau

Nach dem furiosem 29:28 Heimsieg gegen den MBSV Belzig am vergangenen Spieltag ging es an diesem Wochenende für die 2. Männermannschaft nach Neuruppin. Man bestritt die Anreise mit Selbstvertrauen und Rückenwind, allerdings nur mit 8 Mann (7 Spieler im Kader und Henry W. als MV). Ziel war es, die vollen 60 Minuten durchzuhalten und sich auswärts in einer gut gefüllten Halle vernünftig zu präsentieren. Der HC Neuruppin selbst war mit komplettem Kader anwesend und wollte schon vor Spielanpfiff zeigen, dass für die Gastmannschaft aus der Blütenstadt heute nichts zu holen ist. Doch auch unsere Jungs waren motiviert und wollten demonstrieren, dass trotz dünner Personaldecke keine Punkte verschenken würden. Dementsprechend kamen beide Mannschaften heiß aus der Kabine und der Kampf ging los.

 

Anfangs war das Spiel geprägt von Schnelligkeit im Angriff und starkem Zusammenspiel in den beiden Abwehrreihen. In den ersten Minuten wirkten die Spieler unserer Truppe wesentlich frischer und dynamischer. Gerade im Angriffsspiel wurden durch gutes Zusammenspiel im Rückraum und am Kreis die Lücken gerissen und somit leichte Tore erzielt. In der Abwehr gab es zu Beginn Unstimmigkeiten. Hervorgerufen wurde diese durch das schnelle Angriffsspiel der Heimmannschaft. Somit war das Spiel bis zur Mitte der 1. Halbzeit komplett ausgeglichen (7:7). Der Spielmacher der 2. Vertretung aus Werder (Ronny Lowens) wurde nach seinem ersten Tor bis zum Ende des Spiels in Manndeckung genommen. Dies spielte den Gästen sogar in die Karten.

 

Die Jungs aus der Blütenstadt zeigten leidenschaftlichen Handball und bewiesen Kampfgeist, so dass sie in der 19. Minute mit 8:10 in Führung gehen konnten. Die ganze Mannschaft war jetzt im Flow und hochpräsent. Dies spürte man auch an den Gastgebern und im Zuschauerraum, welche sich sichtlich beeindruckt zeigten. Bis zur Halbzeit war es ein offener Schlagabtausch im Angriff, Ende der 1. Halbzeit drehte Neuruppin noch mal auf. Infolgedessen ging es beim Stand von 14:14 zum Pausentee.

 

In der Kabine wurde den Grün-Weißen langsam bewusst, dass das Anfangsziel, sich gut zu präsentieren, vielleicht zu tief gesteckt war und heute doch ein bzw. zwei Punkte zu holen sind. Neuruppin kam jedoch stärker aus der Kabine und nutzte die anfängliche Unkonzentriertheit der Blütenstädter. Hinzu kamen Schwächen im Angriffsspiel. Daraufhin konnte sich Neuruppin nach 38 Minuten auf 18:15 absetzen. Doch der Kopf wurde nicht hängen gelassen - unsere Männer fingen sich wieder und kamen ins Spiel zurück. Nach 43 Minuten geriet Werder mit 20:19 wieder in Schlagdistanz und das Spiel somit wieder offen. Allerdings hatten die von Christian Will trainierten Männer erneut einen 3:1-Lauf und zogen in der 50. Minuten auf 23:20 davon. Erneut war es der Kampfgeist sowie gelungene Einzelaktionen und ein erfolgreiches Einbinden der Außen, die den 7 Werderanern auf der Platte zu einem 5:1-Lauf verhalfen. Daraus resultierte die erneute Führung (24:25, 58. Spielminute) für die Männer um Aushilfs-MV Henry Wascher.

 

Die letzten zwei Minuten waren Spannung pur: Mit dem besseren Ende für die Gäste. Final stand ein 26:27 auf der Anzeigetafel. Mit dem Schlusspfiff der Schiedsrichter gab es pure Ekstase bei unseren Grün-Weißen, welche mit diesem Coup den 2. Sieg in Folge feierten und noch mehr Selbstvertrauen sowie Teamgeist tanken konnten.

 

Jetzt heißt es die Regenerationszeit nutzen und alle Kräfte mobilisieren für den nächsten Kampf in Henningsdorf am 14. Oktober. Wir würden uns über moralische Unterstützung von den Rängen freuen. In diesem Sinne: Werder 2 - Feuer Frei!!!!!!!     


1. Heimniederlage gegen Wünsdorfer Wölfe

 01.10.2017 |2. Frauen | Text: A.-M. Albrecht I Fotos: G. Henning

Am Samstag, den 30.09., empfing Werders 2. Frauenmannschaft die Spielerinnen des MTV Wünsdorf. Das Spiel gestaltete sich als schwierig, denn der Gegner und derzeitige Tabellenführer ging sofort mit 2 Toren in Führung. Durch vermehrte Fehlpässe und fehlende Konzentration auf Seiten Werders gelang es den Gästen mit einem 9:13 in die Halbzeitpause zu gehen. Auch die zweite Hälfte des Spiels verlief stockend, was die Gegnerinnen schnell für sich ausnutzten und mit einem Vorsprung von 10:19 in Führung gingen. Nach einem Timeout der Blütenstädterinnen und einer Ansprache durch Trainerin Juliane Wille gelang es den Werderanerinnen den Vorsprung der Gegner auf 5 Tore zu minimieren. Dies führte zu einem Endstand von 17:23.

 

Jetzt heißt es, den Blick nach vorn zu richten und mit Angriffslust sowie Siegeswillen in das nächste Spiel zu gehen!

 

Es spielten und trafen: C. Ringsdorf, I. Klapper (2), E. Fechner (1), K. Stammel (7), M. Dräger, A.-M. Albrecht, M. Griebel (5), I. Palm (1), F. Biebeler (1), E. Mollnau


Neues von den Minis

Das Foto entstand bei unserem ersten Miniturnier in Potsdam am 24.09.2017 in der Sporthalle am Kirchsteigfeld. Wir hatten viel Spaß, waren erfolgreich und alle Kinder konnten zeigen, was sie beim Training gelernt haben. Insgesamt haben 5 Mannschaften an dem Turnier teilgenommen: 1. VFL Potsdam, SV Dallgow 47 e.V., SV 63 Brandenburg West, SV Blau-Weiß Dahlewitz und der HV Grün-Weiß Werder. Alle Mannschaften lieferten sich in 8 spannenden Spielen einen fairen Wettkampf!

 

Obere Reihe von links: Kathleen Wuttke (Trainerin), Adrian, Erik, Lorenzo, Tobias, Wilko Genz (Co-Trainer)
Untere Reihe von links: Finn, Lasse, Nils 1, Louis, Felix
Nicht auf dem Bild: Adina, Josi, Delian, Nils 2, Milo, Paul                        

Heimspieltag, 30.09.: "Werder soll wieder zur Festung werden!"

30.09.2017 |1. Frauen und 1. Männer | Text: M. Ulrich

1. Männer: Brandenburg-Derby der Extraklasse

„Wir wollen Werder wieder zu einer Festung machen und gleichzeitig ein Spitzenteam bezwingen!“, hört man aus allen Reihen des Vereins. Für Werders Erste stehen besonders heute alle Zeichen auf Heimsieg gegen Cottbus. Geschäftsführer Hannes Lindt und Kapitän Niko Harnge, beide stammen ursprünglich aus der Stadt an der Niederlausitz, sehen der Begegnung mit Hochspannung entgegen.

 

"Mit Cottbus kommt der Sieger der Ostsee-Spree-Oberliga 2016/17 in die Blütenstadt. Extrem eingespielte Cottbusser konnten sich die letzten 2 Wochen akribisch auf das Spiel vorbereiten. Wir haben nach dem ersten Sieg mächtig Rückenwind erhalten und sind voller Selbstvertrauen und Vorfreude auf diese Begegnung. Ich freue mich sehr auf das Spiel gegen Cottbus. Als ich vor 13 Jahren von dort weggegangen bin, wurde der LHC gerade frisch gegründet. Das ist morgen also mein erstes direktes Aufeinandertreffen. Als Cottbusser ist das immer etwas Besonderes."

 

Dass die Spiele gegen Cottbus in den letzten Jahren immer speziell waren, bestätigt auch Teamchef Niko, der schon als Jugendlicher für den Gegner auflief und dessen Familie dort noch immer heimisch ist. „Das war immer sehr knapp und spannend. Häufig haben wir den Kürzeren gezogen, konnten erst 1 Mal in der Verlängerung beim Pokal gegen den LHC gewinnen. Selbst in unserer Aufstiegssaison hat es nur zu 2 Unentschieden gereicht.“

 

In die aktuelle Saison seien beide Mannschaften jedoch nicht sonderlich gut gestartet. Cottbus brachte gegen die Füchse und auswärts gegen den OSF ein ähnlich anspruchsvolles Auftaktprogramm wie Werder hinter sich. "In der letzten Saison hat unser Kontrahent aber gezeigt, welches Potenzial er über eine ganze Saison hinweg abrufen kann." Darauf dürfe man sich nicht versteifen, da Cottbus nach 2 Spielen schwer einzuordnen und alles offen sei, fordert auch Niko Harnge von seiner Truppe ein. „Wir sollten die bisherigen Ergebnisse nicht überbewerten."

 

Optimismus hätte der letzte Auswärtssieg in die Mannschaft um Chefcoach Silvio Krause durchaus wieder Einzug gehalten. „Klar ist, dass wir ein Heimspiel haben und einen vollen Kader vorweisen können. Natürlich steht alles auf Sieg, wenngleich wir um die Brisanz des Spiels sowie hochbewegliche Lausitzer wissen, die sich nach vielen gemeinsamen Jahren in- und auswendig kennen!“

 

1. Frauen: Aufsteigerinnen wollen Adlerhorst und Staffelfavoriten BFC Preussen Paroli bieten

Die Adler aus dem Kiez sind in dieser Saison die absoluten Überflieger. Sehr erfahrene Spielerinnen, mitunter mit Erst- und Drittligaerfahrung, stehen den grün-weißen Ladies heute gegenüber. Die Präzision im Kreisläuferspiel und das hohe Tempo über die Außenspielerinnen hat der Rostocker HC bereits beim letzten Spieltag zu spüren bekommen und wurde als Mitfavorit mit 28:20 aus dem Spiel geschossen. Für die Werderaner Mädels, die schon die Füchse Reindf. II bezwingen und dem Pfeffersport 1 Punkt abspenstig machen konnten, ist diese Begegnung ein weiteres Highlight in der noch so jungen Saison. Noch ungeschlagen wollen sie den Favoriten mächtig ärgern und sich mit viel Herz und Leidenschaft für ihre Fans zerreißen.

 

„Leicht wird’s definitiv nicht. Das ist schon eine taffe Mannschaft“, schätzt Petra Schemel diese „Mordsaufgabe“ ein. 3 Intensive Trainingstage inklusive Athletik-Einheit liegen hinter der Grünen Gang um Trainer Steffen Scherping, der sich über einen durchweg verletzungsfreien und einsatzbereiten Kader freut. „Mit all unseren Kräften, die wir bündeln können, werden wir morgen unser Maximalstes abrufen und bestenfalls noch eine Schippe drauf packen. Den Punkt, den wir bei den Pfeffersportlern liegen gelassen haben, wollen wir unserem Heimpublikum heute mit einer überragenden Leistung unbedingt wieder zurückgeben!“

 

Es ist alles gesagt. Werder – Feuer!


Erster Heimsieg der 2. Damen

25.09.2017 |2. Frauen | M. Griebel

Am Sonntag, 24.09.17, empfingen wir die 2. Damen des HSC Potsdam in der Kesselgrundstraße. Mit dem Saisonziel vor Augen bestritten unsere Spielerinnen souverän die erste und zweite Halbzeit. Durch die gute Abwehr unserer Ladies wurden lediglich drei Tore in der ersten Halbzeit zugelassen. Die Gegnerinnen hatten es nicht leicht, ließen allerdings keine Gelegenheit aus, die Torchancen zu ergreifen. So kam es in der zweiten Halbzeit zu einer Zunahme von Toren seitens der Potsdamerinnen. Jedoch war die Differenz der Tore zu hoch, um sich in seinem eigenen Revier Sorgen machen zu müssen. So bleibt einem nur noch zu sagen: Werder Feuer!


Großen Dank gilt unseren lautstarken Fans. Weiterhin suchen wir für unsere bunte Truppe begeisterte Handballerinnen, die Lust und Spaß haben mit uns gemeinsam durch dick und dünn zu gehen.


Eure 2. Damen


Weiterhin ungeschlagen

25.09.2017 |1. Frauen | Text S. Schöffer I Fotos: Guido Henning

Am Wahlsonntag machte sich die erste Frauenmannschaft des HV Grün-Weiß Werder auf den Weg in die Bundeshauptstadt zu den Pfeffersportlern. Das Ziel war klar: Man wollte den Mitaufsteigern zwei Punkte entführen und mit dem ersten Auswärtssieg der noch jungen Saison nach Hause fahren.

 

In den ersten Minuten konnten diese Ambitionen auch auf die Platte gebracht werden, so stand es schnell 0:3 für die Gäste. Doch mit zunehmenden technischen Fehlern brachte man die Heimmannschaft besser ins Spiel, so dass bei einem Spielstand von 7:5 eine Auszeit vom Trainer Steffen Scherping genommen wurde. Darauf folgte eine zehnminütige Durststrecke, in der keine der beiden Mannschaften einen Torerfolg verbuchen konnte. Mit einem Halbzeitstand von 9:7 ging es in die Kabine.


Befeuert durch die Halbzeitansprache brachten die Grün-Weißen einen 5:0-Lauf am Anfang der zweiten Halbzeit zustande. Die daraus resultierende 3-Tore-Führung sollte bis zum Ende verteidigt werden, doch so kam es nicht. In der 49. Minute glich die Heimsieben zum 16:16 aus. Auch die anschließende 2-Tore-Führung konnten die Werderanerinnen nicht verteidigen, so war das Spiel ab der 56. Minute bei einem Spielstand von 18:18 völlig offen. Die letzten vier Minuten waren an Spannung kaum zu überbieten. Ein Tor fiel jedoch nicht mehr. 


Einen Punkt kann die Scherping-Truppe aus diesem Spiel mitnehmen. Der Trainer resümiert das Spiel wie folgt: "Aufgrund der durchwachsenen Leistung ist ein Unentschieden gerecht. Schade, denn es wäre mehr drin gewesen, wenn wir unseren Job besser gemacht hätten. Woran das liegt, werden wir in der kommenden Woche analysieren, damit wir es im nächsten Spiel besser machen können."


Das nächste Spiel findet am kommenden Samstag, 30.09.17, um 16 Uhr in Werder am Ernst-Häckel-Gymnasium statt. Zu Gast ist der BFC Preussen.

 

Werder: Schmidt, Dörner, Stoschus (4), Fängler (2), Gratz, Nehls (3), Weichenthal (1), Schemel (4), Fengler, Glomm, Wille (4)


Knoten endlich geplatzt: Auswärtskrimi in Bad Doberan

24.09.2017 |1. Männer| Text M. Ulrich I Fotos: Sylvia Göres

Mit großen Erwartungen an sich selbst und der neu aufkeimenden Hoffnung, endlich zu punkten, ging es am Samstag zum 3. Ostsee-Gegner nach Bad Doberan. Diese hatten sich zuletzt von 2 verschiedenen Seiten gezeigt: Mit einem Sieg gegen SG OSF Berlin sowie einer hohen Niederlage in Ludwigsfelde. Werder, dass sich trotz 3 vergangener Pleiten tendenziell verbessert zeigte, war überzeugt, dass es heute reichen würde. „Der totale Wille war da – von der Hinfahrt, bis zur Erwärmung und im Spiel.“ Am Ende konnte man mit 23:20 „den Bock endlich umstoßen.“ 

 

Laut PNN kann Werder zwar Dritte Liga, aber der Kampf gegen Akteure der Ostsee-Spree-Liga soll auch gelernt sein. Erleichtert, finden auch Trainer Krause und Geschäftsführer Hannes Lindt, dass ihre Männer „hochverdient gewonnen haben, wobei sie es am Ende noch einmal unnötig spannend machen.“ Doberan zeigte sich ob kompakter Werderaner sehr limitiert, Zeitstrafen und gelbe Karten fingen sich die Nordlichter am laufenden Band. „Diese Unterzahl-Situation hat Werder trotz einiger Unstimmigkeiten am Anfang gut ausgenutzt.“, stellt Keeper Tom Göres fest. Aber der 20. Minute konnte die Abwehr sich mehr und mehr stabilisieren, so dass Werder die Führung nicht eine Sekunde aus der Hand gegeben und kontinuierlich Druck auf den Gegner aufgebaut hat. „Hier siegt nicht jeder! Bei unserer Deckung haben wir heute eine enorme Steigerung erkennen lassen!"

 

Jene Abwehrmauer sollte kurz vor Spielende noch einmal löchrig werden, als die Bad Doberaner bis auf ein 20:21 aufschließen und Durchbrüche parieren konnten. „Wir haben uns das Leben am Ende wirklich schwer gemacht und spielten zu zaghaft auf. Plötzlich konnten wir die freien Würfe einfach nicht mehr unterbringen!“ bewertet Geschäftsführer Hannes Lindt die Endphase, die es in sich hatte. Offensichtlich hatte man hier aber weniger Keeper Tom Göres, der aufgrund des 7. Feldspielers 2 schnelle Tor witterte, und Robert Schütz, der 4 7-Meter solide verwandeln konnte, auf dem Zettel. Im Angriff konnte die Truppe speziell auf Moritz Bruck und Dominik Nehls mit jeweils 5 Buden zählen. 

 

„Wir waren heute alle hellwach. Und auch fuchsig. Denkt man an unser Aufstiegsjahr zurück, dann fällt mir nur eine Niederlage ein: Die in Bad Doberan.“, antwortet Tom Göres zwinkernd auf die Frage, wie er sich seine heutige Bombenquote und die Leidenschaft seiner Mannschaft erklärt.

 

Krause betrachtet diesen so „richtigen und wichtigen Sieg“ nichtsdestotrotz realistisch. „Nach 2 Niederlagen strotzen wir nicht gerade vor Selbstbewusstsein. Bei einigen sind noch ein paar mehr Prozent drin. Wir müssen weiter hart an uns arbeiten.“

 

Jetzt heißt es, den ersten Saisonsieg in der Ostsee-Spree-Liga zu genießen. Ab Montag legen wir wieder vollen Fokus auf das Topspiel gegen den LHC Cottbus am Samstag, 30.09.2017.

 

Es spielten und trafen: Göres (2), Petsch, Pfefferkorn, Lemaitre, Harnge, Frank (1), Dzolic, Bruck (5), Nehls (5/2), Schönebeck (2), Schütz (6/4), Darius (1), Hesselmann (1)


"Der Bock muss endlich umgestoßen werden!"

23.09.2017 |1. Männer| Text: M. Ulrich

Der 3. Spieltag soll den noch sieglosen Grün-Weißen endlich die Wende bringen. Samstag schon bietet sich die nächste Gelegenheit dazu: Werder macht sich auf zur zweiten Auswärtsfahrt an die Ostsee, zum Bad Doberaner SV 90. Gleichzeitig geraten die überraschend schlecht gestarteten Werderaner als Drittliga-Absteiger und inmitten der wohl härtesten OSL aller Zeiten langsam unter Zugzwang. Hannes Lindt, der der PNN kürzlich in einem Interview Rede und Antwort stand, hat dabei ein klares Ziel vor Augen: „Wir wollen in diesem Jahr unbedingt im oberen Tabellendrittel mitspielen!“

 

„Für uns gilt nur ein Auswärtssieg!“, hält er weiter entschieden fest. „Die ersten 2 Spiele haben wir trotz jeweils 2 vergebener Punkte bis zu einer gewissen Grenze ganz solide gestaltet, wenngleich noch nichts Zählbares dabei heraus gekommen ist. Für ihn gilt: „Wir müssen langsam etwas Sicherheit in unseren Handballalltag bringen! Und deswegen müssen wir gewinnen.“

 

Hinter Hendrik Retschlag, der sich zuletzt während des Trainings eine schwere Zerrung am Hüftbeuger zugezogen hatte, steht noch ein großes Fragezeichen. „Wir müssen schauen, ob er einsatzfähig ist, bleiben aber optimistisch.“ Anders als bei Laurent Terlunen, liegt der erste Einsatz von Marius Hoffmann, der sich vor 2 Wochen einer OP unterzog, in nicht allzu weiter Ferne: „Mittlerweile kann ich schon wieder Fahrrad fahren und in 2 Wochen fange ich mit Lauftraining an. In 5-6 Wochen steige ich wieder komplett ins Training ein.“ Bad Doberan, das mit 3 Rückraum-Zugängen deutlich an Durchschlagskraft gewinnen konnte, entschied das 1. Saisonspiel zu Hause mit einem furiosen 24:17 gegen den SG OSF Berlin klar für sich. Hoffmann schätzt sie ebenfalls als einen der „heimstärksten Gegner“ ein. „Ich bin mir sicher, dass wir sie morgen schlagen werden. Wir haben eine intensive Trainingswoche hinter uns und sind bestens gewappnet. Es wird Zeit, dass wir die ersten Punkte gegen eine Mannschaft von der Ostsee holen!“, fasst er sein Fazit nicht ohne eine Scmunzeln zusammen.

 

In Ludwigsfelde nämlich blieben sie mit einer 34:22-Pleite chancenlos, wie sie selbst auf ihrer Homepage titeln, mussten sie doch u. a. auf Routinier und Kapitän Prothman verzichten. Ausschlaggebend bei dieser Auswärtsniederlage gegen variabel und körperbetont spielende Ludwigsfelder waren technische Fehler, liegen gelassene Chancen, ein Abwärtstrend in Sachen Abwehrleistung und jede Menge Zeitstrafen. Wohlwissend, dass man den Turbo in seinen eigenen Reihen langsam zünden muss, blieb Werder indes nicht ganz untätig: „Wir haben unsere eigenen Fehler und kommenden Gegner bestens analysiert, erwarten mit Bad Doberan aber eine starke und motivierte Truppe – ganz besonders wegen ihrer Schlappe gegen Ludwigsfelde.“

 

Mit Nerven gespannt wie Drahtseilen wollen sie die Bombe morgen endlich platzen lassen. „Wir sind natürlich angespannt. Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung ist aber alles drin. Ein weiterer Fehlstart darf uns nicht mehr passieren.“

 

In diesem Sinne – gute Fahrt, viel Erfolg und gut Holz. Werder – Feuer!


"Werder kann Dritte Liga"

22.09.2017 |1. Männer I Text und Foto: M. Schütt I Quelle: PNN

Hannes Lindt stand einst als Handballprofi in der 1. und 2. Bundesliga auf der Platte. Mittlerweile ist er Geschäftsführer des Oberligisten HV Grün-Weiß Werder. Im Interview spricht er über Strukturen und Ambitionen der Grün-Weißen sowie das Verhältnis zum VfL Potsdam.

Herr Lindt, von der Handball-Platte ging es im Sommer an den Schreibtisch. Wie kam es zu diesem Wechsel?

Aufgrund meines zweiten Kreuzbandrisses im rechten Knie musste ich meine aktive Karriere beenden. Schon in der Reha hatte ich gemerkt, dass es nicht mehr so wird, wie ich es mir vorstelle. Anfang Januar 2017 kam der Kontakt zum HV Grün-Weiß Werder zustande, der nie wirklich abgerissen ist. Es war für mich nicht unbedingt der große Plan, dass ich nach meiner aktiven Karriere weiter beim Handball bleibe. Ich habe geguckt, was es für Optionen gibt, und vom Bauchgefühl war es mit Werder die richtige Sache.

Sie konnten in ihrer Karriere das Leben in der Handball-Bundesliga genießen. Haben Sie sich jetzt schon an die Niederungen des Handballsports – der HV Grün-Weiß Werder spielt in der Ostsee-Spree-Oberliga – gewöhnt?

Ich bin ja als Geschäftsführer in Werder. Da habe ich in den letzten zwei Monaten viel gelernt, was nicht unbedingt mit dem Handball zu tun hatte. Da gibt es im täglichen Geschäft auch andere Aufgaben, mit denen man sich beschäftigt. Nichtsdestotrotz bin ich auch sportlich verantwortlich für die erste Herren-Mannschaft. Da ist es schon etwas anders. Es ist ein anderes Level und daran musste ich mich erstmal gewöhnen. Die Spieler machen das alles als Teilzeitjob und haben neben ihrer Arbeit noch Familien. Es macht mir aber auch Spaß, da es etwas ganz Neues ist. Eben alles etwas familiärer.

Welche Ambitionen sind mit Ihrem Engagement in Werder verbunden?

Der Drittliga-Aufstieg 2016 kam zu schnell für die Vereinsstrukturen und dieses Defizit konnte man nicht nachholen. Auch wenn die Herren-Mannschaft abgestiegen ist, ist die Damen-Truppe in die Ostsee-Spree-Liga aufgestiegen. Das hatten wir so noch nicht. Damit haben wir weiterhin ein sehr hohes sportliches Niveau in Werder. Wir müssen jetzt unsere Hausaufgaben machen. Da sind nicht nur Sponsorengespräche zu führen, sondern auch Strukturen zu schaffen, dass man in zehn Jahren immer noch leistungsfähig ist. Unser Ziel ist es, auch wieder selbst Spieler auszubilden.

Der Verein stellt sich mit Ihnen als Geschäftsführer weiter professionell auf. Heißt das, dass Grün-Weiß Werder schnell wieder höherklassig spielen will?

Werder kann dritte Liga und das ist langfristig auch das Ziel. Dieses Jahr haben wir wahrscheinlich die stärkste Ostsee-Spree-Liga aller Zeiten und das Niveau ist extrem hoch. Wir müssen schon leistungsorientiert denken, das ist auch für die Entwicklung der jungen Spieler wichtig. Natürlich wollen wir jedes Spiel gewinnen. Unser Ziel ist es dieses Jahr, im oberen Tabellendrittel zu spielen.

Trotz des Abstieges in der Vorsaison aus der dritten Liga gab es wenige Abgänge. Welche Argumente hatten Sie, die Spieler in der Blütenstadt zu halten?

Alle Spieler die gegangen sind, wollten weiter in der dritten Liga bleiben. Ansonsten spielte die große Familienkultur in Werder eine Rolle. Die Spieler fühlen sich hier wohl und da war es nicht schwer, die Jungs zu überzeugen. Ich bin auch heilfroh, dass ein Großteil der Mannschaft geblieben ist. Wir haben jetzt 15 Spieler im Kader.

Welche Perspektive gibt es für eine Zusammenarbeit mit dem einstigen Kooperationspartner 1. VfL Potsdam?

Bis zu unserem Drittliga-Aufstieg gab es ja diese Kooperation, die für Werder überraschend abgebrochen wurde. Wir sollten versuchen, so bald wie möglich Gespräche aufzunehmen, um in der Zukunft eine starke Handballregion Mittelmark zu etablieren. Gerade für die Bindung einheimischer Talente ist es extrem wichtig, eine langfristige Perspektive zu ermöglichen. Mit dem strukturellen und wirtschaftlichen Umfeld in Werder und Potsdam sollte es in Zukunft möglich sein, Kinder, Jugendliche und Erwachsene an die Region Mittelmark zu binden. Im Moment gilt es für beide Vereine, die Hausaufgaben zu machen. Wir werden sehen, was die Zukunft bringt. Ich denke, eine Bündelung der Kräfte ist von enormer Bedeutung und beide Standorte würden dadurch erfolgreicher werden.

ZUR PERSON
Hannes Lindt (31) ist Geschäftsführer beim HV Grün-Weiß Werder. Der gebürtige Cottbuser kam in seiner aktiven Handball-Karriere auf über 100 Erstliga- sowie mehr als 300 Zweitligaspiele. 

Ihr drittes Oberliga-Saisonspiel bestreiten Werders Männer, die bislang zweimal verloren haben, am morgigen Samstag auswärts gegen den Bad Doberaner SV (Beginn: 19 Uhr). Die mit einem Sieg in ihr Oberliga-Premierenjahr gestarteten Grün-Weiß-Frauen gastieren tags darauf beim Berliner Verein Pfeffersport (17.30 Uhr).


Heimspielpleite gegen Drittligaaspirant Stralsund

19.09.2017 |1. Männer| Text: M. Ulrich I Fotos: S. Göres

Die Saisoneröffnung hatte man noch als Familien- und ersten Heimspieltag der Frauen- und Männermannschaft in der Ostsee-Spree-Liga groß aufgezogen, um den Saisonbeginn des Vereins gebührend zu feiern. Die Frauen konnte ihre Leistungen, zuletzt mit dem Einzug ins HVB-Pokal-Halbfinale, mit einem 28:22-Endstand und deutlichen Sieg über den Favoriten Füchse Berlin Reindf. II bestätigen. Nicht aber die Männer, die zwar ebenfalls das HVB-Halbfinale erreichen konnten, diesen Auftrieb aber nicht ins 1. Heimspiel mitnehmen, sich nicht mit einem 1. Sieg in der Ostsee-Spree-Liga küren konnten - stattdessen winkte die 2. Schlappe.

 

Die ersten 30 Minuten konnten die Blütenstädter gegen kämpferische Nordlichter gut dagegenhalten und ihre akribisch einstudierten Spielzüge konsequent ausspielen. In der Abwehr zeigten sich die Mannen um Trainer Krause/Borrmann viel zu passiv. Mit 2 gehaltenen Bällen ließ auch die Torhüter-Leistung laut Trainer Krause zu wünschen übrig, die aber der mangelnden Defensive geschuldet sei. Gegen einen starken Gegner hatte man zeitweise zu wenig Druck aufgebaut. Folglich ging man mit einem 3-Tore-Rückstand und einer 2-Minuten-Strafe des Abwehrchefs in die Halbzeitpause.

 

Im Anschluss hieß es: „Noch einmal alles in die Waagschale werfen!“. Bis zur 50. Minute gelang es Werder sodann, das Spiel über weite Strecken offen zu halten. Der körperlichen Härte im Spielverlauf konnten sie jedoch nicht über ganze 60 Minuten standhalten. „Nur“ 20 Fehler. Bei einem 31:26-Endstand jedoch zu viele, wie auch Trainer Silvio Krause in der anschließenden Pressekonferenz zu bedenken gibt.

 

„Stralsund hat zu Recht gewonnen. Am Ende verlieren wir aber sicherlich mit 2-3 Toren zu viel.“, wobei er auf einen gravierenden Wechselfehler inmitten der 2. Halbzeit aufmerksam macht: „Ich hätte am Schluss nicht auf Rückraum-Links zurückwechseln sollen. Dieser Spielzug ist leider nicht so aufgegangen, wie ich mir das vorgestellt habe." Gleichwohl nicht alles geklappt hätte, war er mit dem 7. Feldspieler zufrieden. Die Mannschaft als solche habe sich als „stark verbessert“ gezeigt. Robert Schütz, der in dieser an Spannung und Leidenschaft kaum zu übertreffenden Partie mit 5 Toren, 3 davon 7-Meter, zu den torgefährlichsten Akteuren gehört, resümiert, dass „das Endergebnis nicht in Gänze unsere Leistung widerspiegelt.“ Die Hoffnung aber bleibt: „Wir sollten das Saisonziel, im oberen Tabellendrittel mitzuspielen, nicht aus den Augen verlieren und uns jetzt auf den nächsten Gegner, Bad Doberan, vorbereiten.“

 

Es spielten und trafen: Petsch, Pfefferkorn, Göres, Lemaite (3), Harnge, Frank (1), Drescher, Dzolic (2), Bruck (4), Nehls (7/2), Pfefferkorn, Schönebeck (2), Schütz (5/3), Göres, Darius (2), Hesselmann


Zweite Damen: Erfolgreicher Auftakt in der Kreisliga

18.09.2017 |2. Frauen| Text und Fotos: Thomas Albrecht

Nicht nur die 1. Frauenmannschaft aus Werder eröffnete die neue Saison mit einem Sieg, auch Werders 2. Frauenmannschaft war in ihrem allerersten Punktspiel erfolgreich und siegte auswärts in Trebbin mit einem klaren Endergebnis. Zum Erstaunen vieler, denn das Team besteht aus altbekannten Handballerinnen sowie aus Neuzugängen, die jetzt das erste Mal zusammenspielen. Die ersten Spielminuten verliefen ausgeglichen. Bis zum Halbzeitpfiff hielt Werder einen kleinen Vorsprung von 4 Toren (6:10). Nach einer Halbzeitansprache und Feinjustierung in der Mannschaftsaufstellung verlief nicht nur die Abwehrarbeit gut, sondern auch der Angriff stimmte. So erhöhte sich die Tordifferenz und die Mannschaft fand immer besser zusammen. Durch die starke Deckungsarbeit und die überragende Torhüterin Carina Ringsdorf, gelang es dem SC Trebbin nur noch 3 weitere Tore zu werfen. Hingegen trafen die Blütenstädterinnen weitere 13 Mal zum verdienten Endstand von 9:23.

 

Die 2. Frauenmannschaft bestreitet am 24.09.2017 ihr erstes Spiel vor heimischem Publikum gegen den HSC Potsdam II. Anpfiff ist um 14.00 Uhr in der Sporthalle des Ernst-Haeckel-Gymnasiums.


Gänsehaut pur: Perfekter Start in die Ostsee-Spree-Liga

18.09.2017 I 1. Frauen I Text: S. Glomm I Fotos: G. Henning

Einen besseren Start hätten die Werderaner Damen nicht hinlegen können. Im ersten Spiel in der Oberliga Ostsee Spree besiegten sie die Füchse Berlin Reinickendorf II mit 28:22.

 

In den Anfangsminuten verlief das Spiel sehr ausgeglichen. Keine der beiden Mannschaften konnte zu dieser Zeit Akzente setzen. Erst kurz vor Ende der ersten Halbzeit gelang es den Werderanerinnen, sich mit einem Drei-Tore-Vorsprung abzusetzen (13:10). Selbstbewusst und voller Siegeswillen zurück auf der Platte bauten die Gastgeber ihren Vorsprung auf 16:10 aus. Den Torpuffer ließ sich der HV Grün-Weiß Werder nicht mehr nehmen. Eine erste Vorentscheidung fiel bereits in der 44. Spielminute mit dem 24:15. Zwar arbeiteten sich die Gäste noch auf ein 24:19 heran, doch der Sieg war nicht mehr in Gefahr. Zum Einen, weil alle Spielerinnen die nötige Ruhe bewahrten und zum Anderen, weil Juliane Wille, die nach langer Verletzungspause endlich wieder angreifen konnte, ihre Spielmacherqualitäten unter Beweis stellte. Gegen jegliche Abwehrformation der Gäste fanden die Werderanerinnen die passende Antwort. Die zweite Mannschaft der Reinickendorfer Füchse agierte dagegen sehr zurückhaltend und ohne Durchschlagskraft. Die Grün-Weißen gewannen schließlich verdient mit 28:22.

 

Petra Schemel wurde als beste Spielerin gekürt. Sie warf insgesamt acht Tore. Davon verwandelte sie drei 7-Meter sicher. Kathleen Gratz versenkte jeden Wurf und konnte mit fünf Toren und guten Einzelaktionen maßgeblich zum Erfolg beitragen. Ihr Debüt im Werdertrikot hatten unsere Neuzugänge Anja Ulbricht, Carolin Fengler, Josefine Nehls und Svenja Schäffer. Vor voller Halle und lautstarker Kulisse verabschiedeten die Mädels ihre ehemalige Mannschaftskollegin Melanie Kuplin. Sie spielte viele Jahre für den HV Grün-Weiß Werder. Doch zukünftig wird Melle  ihrer Familie mehr Zeit widmen. Wir wünschen ihr alles Liebe und freuen uns, sie vielleicht irgendwann einmal wieder auf der Platte begrüßen zu können. 

 

Die Werderaner Damen bestreiten am 24.09.2017 um 17:30 Uhr in der Sporthalle der Elinor-Ostrom-Schule, Kniprodestraße 27 in 10407 Berlin gegen Mitaufsteiger Pfeffersport das nächste Spiel. Das Team freut sich über jede Unterstützung!

 

Es spielten und trafen: Dörner, Stoschus (2), Fängler (1), Gratz (5), Ulbricht (4), Schäffer, Nehls (1), Weichenthal, Schemel (8/3), Fengler (2), Glomm (2), Wille (3)

Ab in's Abenteuer: GW-Saisoneröffnung 2017/2018

16.09.2017 I Text: M. Ulrich

Werder (Havel). Ein Knistern ist in allen Reihen spürbar. Jeder ist ist heiß darauf, dass es endlich losgeht. Jeder möchte schauen, ob die harte Arbeit sich gelohnt hat. Jeder von Grün-Weiß freut sich auf die Einlaufmusik und das Gefühl, den Schauer, dem ein jeder Werderaner den Rücken runterläuft, wenn die Fans uns mit tosendem Applaus in der Halle empfangen. Nicht zu vergessen ist jenes Gefühl, das nur ein Sieg beschert, wonach es jedem Handballer dürstet.

 

Lasst es uns möglich machen. Seid dabei, beflügelt uns und trommelt, klatscht und jubelt uns zum Sieg! WERDER, LET’S GO, LET’S GO!

 

Jugend will strukturelle Umbrüche mit Erfolg krönen

Mit den Spielen unserer 3 Nachwuchsmannschaften, der weiblichen C-Jugend, der männlichen B- und der männlichen C-Jugend läuten wir die Saisoneröffnung 2017/ 2018 des HV Grün-Weiß Werder ein.

 

Die weibliche C-Jugend, denen sich Dominik Nehls, Spieler der Ersten Männer und Coach der Zweiten, angenommen hat, startet am Samstag gegen Belzig mit vielen jungen Spielerinnen, teils aus der D-Jugend. Momentan besteht die Truppe nur aus 9 Personen, spielt jedoch schon eine ganze Weile in dieser Formation und ist über die Zeit eng zusammen gewachsen. Deshalb wünschen sie sich auch Verstärkung: Wer also Lust auf Handball hat, kann sich gern bei Katja Umlauf, unserer Jugendkoordinatorin, melden!

 

Unter den Fittichen von Katja Umlauf und Jörg Piske duelliert sich die Männliche Jugend C gegen Mittag mit den jungen Adlern aus Potsdam. Sie sind das älteste, jahrgangsgerechte Team des Vereins. Noch zwickt und zwackt es an manchen Stellen, die Truppe teils bestehend aus jungen C-Spielern, möchte morgen aber zeigen, welches Potenzial in ihnen steckt.

 

Den Abschluss bildet die Männliche B-Jugend, auch hier mit einigen C-Spielern, gegen Wünsdorf. Sie spielen und trainieren ebenfalls schon lange Zeit zusammen, weswegen die Erwartungshaltung hier höher gesteckt ist als in anderen Teams. Erfreulicherweise könnte die Herausforderung für die Teens nicht höher sein, denn Spieler Ranko Dzolic, Serbe und Mitglied der Ersten Männermannschaft, hat hier erst kürzlich den Trainerjob übernommen. Mögliche Sprachbarrieren werden mit der Hilfe und Unterstützung von Jörg Piske schnell zerstreut.

 

OSL-Aufsteigerinnen wollen Füchse Reindf. II herausfordern

Erstmalig in der Geschichte des Vereins wollen unsere Ladies mit einem Paukenschlag ins erste Saisonspiel der OSL starten. Mit Nerven wie Drahtseilen will man sich gegen die Jungfüchse gekonnt und elegant aus der Affäre ziehen – nicht umsonst spielen sie erfolgreich in der 1. und 2. Bundesliga. Vor 2 Wochen konnte man beim Turnier in Schwerin unschwer erkennen, wie mental und spielerisch stark die Truppe, trotz einiger fehlender Spielerinnen, um Trainer Steffen Scherping geworden ist. Am Samstag können sich die Aufsteigerinnen erneut nicht in vollständiger Formation beweisen, sind aber felsenfest davon überzeugt, dass ein Sieg alles andere als unmöglich ist. Voller Vorfreude und mit Lampenfieber im Gepäck schauen sie dieser ersten Begegnung mit Hochspannung entgegen. Unabhängig von der Rolle des Underdogs wollen sie ihre hart erarbeitete Leistung abrufen, gemeinsam um jedes Tor oder Ballgewinn kämpfen. Für sie sei ein Sieg nach einer intensiven Vorbereitung nicht allzu unrealistisch, wie sie selbst sagen – man müsse nur daran glauben. Unser Werderaner Credo und Anspruch: Sei die Nummer 1! 

 

Drittligaaspirant Stralsund trifft auf Drittligaabsteiger Werder

Stralsund ist eine Mannschaft, die seit Jahren ununterbrochen im oberen Tabellendrittel spielt und als glasklarer Favorit gehandelt wird. Das designierte und erfahrene Team aus dem Norden wird mit klar strukturierten und effektiven Spielzügen sowie ehemaligen Zweitliga-Akteuren vom HC Empor Rostock aufwarten, um die Grün-Weißen aus dem Konzept zu bringen. Keine einfache Aufgabe: Den starken Ludwigsfelder HC schlugen sie mit 30:25 vor heimischer Kulisse. Allein Links-Außen Benjamin Hinz trug mit 10 Buden zu diesem hohen Ergebnis bei und wird auch am Samstag von den Blütenstädtern gefürchtet sein.

 

Das erste Spiel gegen des HSV Insel Usedom, das wider aller Erwartungen verloren wurde, holte die Mannen um Krause/ Borrmann wieder auf den harten Boden der Tatsachen zurück. Nach einem erfolgreichen Viertelfinale im HVB-Pokal, das Raum für intensives Einstudieren der Spielzüge und Abläufe ließ, sieht Co-Coach Borrmann seine Jungs auf dem richtigen Weg. Sie seien hochmotiviert und wollen die Niederlage des Ersten Spieltages mit einem spannenden Match schnell vergessen machen. Die Saisoneröffnung, die als Familientag aufgezogen wird, soll zu einem regelrechten Spektakel für Jedermann stehen und unsere Fans zur Höchstleistung an den Trommeln, Tröten und Klatschen anstacheln.

 

Neben den Füchsen Berlin II gilt der Stralsunder HV als Aufstiegsaspirant – als solcher wird er auch gehandelt. Sie haben das nötige Umfeld und die finanziellen Mittel, um die 3. Liga handballerisch und auch wirtschaftlich problemlos stemmen zu können. So verfügen sie über einen körperlich starken Kader mit starken Außenspielern. Wir gehen ohne Druck in dieses Spiel und werden versuchen, uns stark verbessert und als unangenehmer Gegner in spielerischer Hinsicht zu präsentieren. Fit, einsatzbereit und hochmotiviert starten wir den nächsten Versuch, den ersten Sieg in der noch so jungen Saison einzufahren.


Mit vereinten Kräften: Werders Frauen und Männer erreichen Halbfinale des HVB-Pokals

11.09.2017 |1. Männer und 1. Frauen I Text: M. Ulrich I Fotos: S. Göres & G. Henning

In der unbeliebten Favoritenrolle fuhr die Erste Männermannschaft zwei solide Siege gegen den Gastgeber Perleberg und Wittenberge ein. Hingegen die Frauenmannschaft Ähnliches, teils mit noch deutlicherer Tordifferenz, in Grünheide abrufen konnte. Die grün-weiße Abwehrmauer steht!

 

Das erste Heimspiel nicht mehr weit, musste anlässlich der ersten Auswärtsspielniederlage vergangenes Wochenende gegen des HSV Insel Usedom jedoch dringend etwas passieren. Entsprechend wurden die Abläufe anlässlich des Pokalwochenendes präzise einstudiert und das Umschaltspiel weiter optimiert. Trainer Silvio Krause zeigt sich ob dieser Leistung zufrieden und gratuliert seinen Mannen zur zuverlässigen Erreichung des Halbfinales, welches zu keinem Zeitpunkt gefährdet schien. Geschäftsführer Hannes Lindt vertritt dabei eine vergleichbare Meinung: Es sei immer gut, zu gewinnen. Im Sport ginge es schließlich um nichts anderes. „Die Jungs haben diese Pflichtaufgabe, gegen Mannschaften aus teils niedrigeren Ligen anzutreten, gut gemeistert. Grundsätzlich ist es sehr effektiv, zusätzliche Praxiseinheiten unter solchen Wettkampfbedingungen durchzuführen.“

 

Ergebnisse Männer:
Werder vs. SV Blau-Weiß Perleberg: 26:15

PHC Wittenberge vs. HSV Bernauer Bären 24:15

SV Blau-Weiß Perleberg vs. HSV Bernauer Bären 20:12
Werder vs. PHC Wittenberge: 29:14

 

Keinen Zweifel am Sieg über Wildau und Grünheide ließen auch die Damen, die als Frischlinge in der Ostsee-Spree-Oberliga, ordentliche Vorrundenspiele abgeliefert haben. Von Beginn an zeigten sie sich durchweg konzentriert und konsequent im Angriff. Die Spiele waren fair und blieben ohne Verletzungen. Mitunter lag dies an qualifizierten Schiedsrichter-Entscheidungen und einem fairem Auftritt des Gastgebers aus der Löcknitz-Hölle. Frauen-Trainer Scherping freut sich, dass die Damen, die ihr offizielles Debüt als Ostsee-Spree-Oberligisten erst beim Pokal gaben, so resolut und auf höchstem Niveau geschlagen hätten.

 

Ergebnisse Frauen:
Werder vs. Grünheider SV : 25:6

Grünheider SV vs. HSV Wildau 1950: 15:10
HSV Wildau 1950 vs. Werder: 28:2

 

Hervorzuheben sind erneut die 20 Fans, die unsere Damen begleitet und lautstark angefeuert haben, so dass ein wenig Heimspielatmosphäre aufkam. Werder, Feuer!



Saisonauftakt gegen starke Ahlbecker schlug fehl

04.09.2017 |1. Männer I Text: M. Ulrich I Fotos: Sylvia Göres

Noch stottert er, der Grün-Weiß-Motor - zumindest im Lager der Ersten Männer. Im Auswärtsspiel gegen den HSV Usedom konnten die Grün-Weißen noch nicht ihr volles Repertoire abrufen und haben den Auftakt mit einem 24:19-Endstand (10:6) folglich mächtig in den Sand gesetzt. 

 

Geschäftsführer Lindt macht dabei aber auch auf all jenes aufmerksam, was schon gut lief: "Wir freuen uns natürlich über Tobias Franks starkes Comeback. Das ist ein Lichtblick für die ganze Mannschaft! Auch Neukeeper Martin Pfefferkorn, der in Ahlbeck sein erstes offizielles Saisonspiel für Werder absolviert hat, konnte mit einer 41%-igen Keeperquote überzeugen."

 

Dass die Jungtruppe taktisch und in Sachen Torabschluss noch einige Defizite blicken lässt, betrachten die Funktionsträger der 1. Männermannschaft als noch nicht richtungsweisend. Im Speziellen die Durchschlagskraft über ganze 60 Minuten und die Angriffsqualität muss dringend optimiert werden. "In den nächsten 2 Wochen werden wir genug Zeit haben, um an diesen Fehlern zu arbeiten und es beim 1. Heimspiel am 16.09.17 gegen den Stralsunder HV wieder glatt zu bügeln."

 

Wir legen diese Begegnung als "Startschwierigkeiten" ad acta und schauen nach vorn, denn in 2 Wochen wird wieder in die Hände gespuckt, wenn's gegen das nächste Nordlicht in eine Heimschlacht vor Werderaner Fankulisse geht.

 

An dieser Stelle bedanken wir uns bei den Trommlern, Tröten und Fans, die uns auf dem Weg zum 1. Saisonspiel begleitet haben. Die grün-weiße Fangemeinde war in der sogenannten "Pommerhölle" zu keinem Zeitpunkt zu überhören. So freuten sich unsere Anhänger mitunter vor Ort oder auf Facebook über viel Lob des gegnerischen Lagers: "Schöne Stimmung, hat echt Spaß gemacht!"

 

In diesem Sinne - auf ein Neues! Werder - Feuer!


3. Platz der Damen beim Blickpunkt-Schwerin-Cup

04.09.2017 |1. Frauen I Text: M. Ulrich

Herzlichen Glückwunsch zum 3. Platz beim Blickpunkt-Schwerin-Cup 2017 letzten Sonntag. 

 

Ergebnisse
1. Spiel vs. VfL Bad Schwartau 11:10
2. Spiel vs. Füchse Berlin II 12:10
3. Spiel vs. SV GW Schwerin II 11:12
4. Spiel vs. Rostocker HC 8:15

 

Platzierungen

1. Rostocker HC

2. SV GW Schwerin II

3. HV Grün-Weiß Werder

4. Füchse Berlin II

5. VfL Bad Schwartau

 

Laut Trainer Scherping war dies ein guter letzter Test vor dem HVB-Pokalwochenende. "Das Teilnehmerfeld war sehr gut, alle waren ungefähr auf einem Niveau. Außer Rostock, die das Turnier später auch für sich entscheiden konnten. Wir hatten Licht und Schatten. Kämpferisch haben wir eine gute Leistung abgeliefert, uns auch spielerisch im Vergleich zum Vorjahr stark verbessert. Insgesamt war dieses Turnier für uns zufriedenstellend und hilft dabei, immer besser zu werden. An dieser Stelle auch noch einmal ein großes Dankeschön an Schwerin für die Organisation & Fa. Krallert für die Bereitstellung des Busses!"

 

SO macht Handball Spaß!


Auftakt beim HSV Insel Usedom

01.09.2017 |1. Männer I Text: L. Sittig I Quelle: MAZ

Werder/Havel

Den prominenten Besuch hatten sie schnell auf ihrer Facebookseite vermeldet, samt eines Gruppenfotos mit dem hochdekorierten Gast: „Christian Schenk, Goldmedaillen-Gewinner im Zehnkampf bei den Olympischen Spielen 1988 in Seoul, hat unserer Ersten einen Überraschungsbesuch abgestattet.“ Pünktlich vor dem Saisonstart des Werderaner Ensembles am Sonnabend in die Handball-Oberliga Ostsee-Spree (OOS) mit der Auswärtspartie beim HSV Insel Usedom (Anwurf: 19 Uhr), hatte Schenk – der einer Einladung von Sportdirektor Hannes Lindt gefolgt war – dem Team alles Gute gewünscht.

 

Für den HV Grün-Weiß beginnt nach dem Abenteuer dritte Liga, das nach einem Jahr in diesem Sommer mit dem Abstieg endete, eine Art sportliche Wiedereingliederung in der OOS. Zwar haben einige Leistungsträger den Verein verlassen und wollen sich weiter in der dritten Liga beweisen, Grün-Weiß konnte trotzdem große Teile des Kaders, der sich achtbar geschlagen hatte, halten. Zuletzt hatte Werder den Allrounder Yannic Hesselmann vom 1. VfL Potsdam II verpflichtet. Mit dem ehemaligen Bundesligaprofi Lindt wurde außerdem ein hauptamtlicher Geschäftsführer und Sportdirektor engagiert.

 

„Unsere Zielstellung ist es, so weit wie möglich oben mitzuspielen“, sagt Olaf Linke, der sportliche Leiter des Vereins, „aber die Konkurrenz ist gewaltig. Die Liga ist aus meiner Sicht noch einmal stärker geworden.“ Auch Lindt sagt: „Finanziell und spielerisch hat sich das Niveau im Gegensatz zu unserer Aufstiegssaison verbessert.“ In der Tat: Die vierthöchste deutsche Spielklasse zwischen Lausitz und Spree hat zuletzt noch einmal an Qualität zugelegt.

 

Auch, weil sich nach der vergangenen Saison die beiden topplatzierten Clubs, Lausitzer HC Cottbus und Stralsunder HV, gegen einen Aufstieg entschieden hatten und als Schwergewichte in der Liga verbleiben. Neben dem HV Grün-Weiß starten aus dem Land Brandenburg außerdem auch der Grünheider SV, der MTV 1860 Altlandsberg, der Ludwigsfelder Handball-Club und der SV 63 Brandenburg-West in der OOS.

 

Das erste Heimspiel bestreitet Werder am 16. September gegen Stralsund (Anwurf: 18.30 Uhr, Sporthalle am Ernst-Häckel-Gymnasium) – an diesem Tag soll dann mit einem Festtag für die gesamte grün-weiße Handballfamilie und deren Fans der Startschuss in die neue Saison fallen.

 

Auf dem Programm am 16.9. steht in diesem Jahr eine Premiere für den Verein und der Start in ein sportliches Abenteuer: Ab 16 Uhr bestreitet das Werderaner Frauenteam nach dem Aufstieg gegen die Füchse Berlin Reinickendorf II erstmals ein Spiel in der Oberliga Ostsee-Spree.

 

Grün-Weiß Werder eröffnet am 16. September mit einem Familientag offiziell die Saison. Geplant sind ab 10 Uhr unter anderem drei Spiele der Werderaner Jugendteams, dazu gibt es in der Sporthalle des Ernst-Haeckel-Gymnasiums ein buntes Rahmenprogramm.


Spendenaktion: Black Pirates wollen nach Orlando!

21.08.2017 |Pirates Cheerleader I Text: S. Haferkorn

Ab sofort könnt ihr unsere Black Pirates auf ihrem Weg zu den UCA Allstar Cheerleading Championships unterstützen.

 

Unter folgendem Link könnt ihr ganz einfach euren Wunschbetragt via Sofortüberweisung, Giropay, VISA oder Mastercard überweisen: https://www.leetchi.com/c/pirates-go-to-orlando

 

Dabei ist es egal, ob 1€ oder 100€ - jeder Cent zählt, um den Traum unseres gesamten Vereins wahr werden zu lassen!

 

Wir sagen jetzt schon einmal Danke an alle, die uns unterstützen. Wir halten euch natürlich weiterhin je dem Laufenden über unsere Spendensammelaktion!

 

Ihr wollt uns auf einem anderen Weg unterstützen? Kein Problem! Kommt gerne auf uns zu, schreibt uns auf Facebook unter PIRATES Cheerleader oder unter kontakt@pirates-werder.de.


Ergebnisse des Havelcups, 19.08.2017

20.08.2017 |1. Männer I Text: M. Ulrich I Fotos: Sylvia Göres

Leider reichte es für Grün-Weiß nur zum 3. Platz. Platz 1 belegten die Jungfüchse, gefolgt von bärenstarken Teltowern; das Schlusslicht bildet Magdeburg.

Trainer Krause schätzt das Turnier wie folgt ein: "Wenn man eine Mannschaft reich an Erfahrung, egal welcher Spielklasse, unterschätzt, dann kann man Gegner wie Teltow/ Ruhlsdorf nicht besiegen. Unsere Einstellung gegen eine mit Herz kämpfende Mannschaft passte nicht. Dieses Spiel war jedoch wichtig, um zu registrieren, dass wir damit nicht in ein einziges Spiel gehen dürfen. Jedoch hat unsere Truppe dies schnell reflektiert, und in den letzten beiden Spielen die richtige Einstellung und Willenskraft blicken lassen. Gegen die Jungfüchse kann man, muss man aber nicht verlieren und von BSV 93 Magdeburg (trotz allen Respekts für dieses Team) darf man sich schlichtweg nicht den Schneid abkaufen lassen. Alles im allem haben wir zwei Gesichter des Teams gesehen und auch welche Leistungen wir im Stande sind zu zeigen, aber auch welche nicht, wenn wir die falsche Herangehensweise an ein Spiel zeigen. Der Startschuss fällt in zwei Wochen, wo es dann auf all das ankommt. In der Vorbereitung sind solche "Ausrutscher" meiner jungen, neuformierten und charakterstarken Truppe aber verzeihbar."

 

Großer Dank gilt allen voran unseren Helfern, die dieses Turnier möglich gemacht haben:

 

Zeitnehmer/Sekretäre
Madeleine Rouvel
Philip Rouvel
Lisa Weichenthal

 

Schiedsrichterpaare
Argewalt und Keck
Läbe und Kaußmann

 

Versorgung
Familie Simon und Mario Müller
Mittagessen vom AWO Seniorenzentrum „Am Schwalbenberg“ in Werder


Start des Sommercamps 2017

14.08.2017 |Nachwuchs I Text und Fotos: M. Ulrich

Die Sonne strahlt und die Kinderaugen leuchten. Hier ein paar erste Eindrücke unserer Minis beim Basteln und Quatschmachen bei bestem Wetter im Strandbad Werder. Katja und Lisa haben sich viel einfallen lassen: Heute Abend stehen noch Teamspiele am Lagerfeuer und Unmengen Bratwurst für die Kids an. Dafür wurde letzten Freitag noch einmal letzte Hand angelegt: Dabei haben speziell unsere Damen kräftig beim Zeltaufbau und letzten organisatorischen Dingen mit angepackt. Zu Belohnung winkte abends dann noch ein Team- und Grillabend.

 

Die erste Woche des Sommercamps endet bereits am Freitag, denn dann laufen die Vorbereitungen für die 2. Sommercamp-Woche bereits auf Hochtouren. Wir freuen uns auf euch!


Trainingsspiele gg. Neubrandenburg und Eberswalde

13.08.2017 |1. MännerI Text: M. Ulrich I Fotos: Sylvia Göres

"Unsere Entwicklung geht in die richtige Richtung. Wir sind auf einem guten Weg!" So lautet das derzeitige Resümee von Trainergespann Krause/Borrmann. Am Samstag standen in Neuruppin nämlich schon die nächsten 2 Trainingsspiele gegen SV Fortuna '50 Neubrandenburg (Absteiger OSL) und 1. SV Eberswalde (Brandenburg-Liga) auf dem Plan. Mit 32:22 konnte man Neubrandenburg besiegen, Eberswalde unterlag uns mit 37:12 ebenfalls deutlich. "Wir haben beide Gegner gut bespielt und mit der nötigen Härte in der Abwehr und guten Torhütern agiert. Die 5 Trainingseinheiten pro Woche sowie die 2 Trainingsspiele waren genau der Test, den wir brauchten, um einige Sachen am Gegner ausprobieren zu können."

In den nächsten Wochen geht es mit 4 Trainingseinheiten pro Woche weiter. Stark, Männer weiter so!


Gemeinsame Trainingseinheit und –spiel mit dem OHC

02.08.2017 |1. Männer|Text und Fotos: M. Ulrich

Geschwächt, wenngleich gewohnt motiviert und zielstrebig, startete man vor 4 Wochen in die Vorbereitung – nicht ohne weiterhin einen gewissen Verletztenstand zu beklagen. Geschäftsführer Lindt, Trainer Krause, Assistent Borrmann und Torwart-Coach Wagner ließen indes jedoch nichts unversucht, um die ambitionierte Mannschaft auf eine Klasse tiefer vorzubereiten und sie auf, wie allseits bekannt, körperbetont spielende Oberligisten einzustellen.

 

Kurz vor Saisonstart sollte eine gemeinsame Trainingseinheit mit anschließendem Spiel gegen den OHC, Tabellenvierter der 3. Liga Nord, nun zeigen, wo man letztlich stand – und was es noch zu ändern galt. Nach 2x30 Minuten endete das Trainingsspiel mit 21:29. „Damit haben wir überhaupt nicht gerechnet! Schließlich haben sie im letzten Jahr erneut bewiesen, dass sie nicht umsonst an der Tabellenspitze  stehen.“ Spieler aus Flensburg, Neuruppin und Beckdorf hätten den OHC-Rückraum erheblich verstärkt und mitunter sogar Potenzial, eine Liga höher zu spielen.

 

Schindel, der bei Grün-Weiß in der Rückspielrunde der letzten Saison verletzungsbedingt nicht mehr spielfähig war, stand seinem ehemaligen Verein nach dem Wechsel zum OHC gestern als Kontrahent gegenüber – und scheint wieder fit zu sein! Darüber freuen sich auch die ehemaligen Mannschaftskollegen. „Er war ja eine Weile raus. Aber es ist schön zu sehen, dass er wieder da ist!“

 

Zufriedenheit stand den Funktionsträgern jedenfalls sichtlich ins Gesicht geschrieben. „Aber wir waren ja schon immer für eine Überraschung gut!“, freut sich Robert Schütz. Ein Fingerzeig für die in schnellen Schritten herannahende Saison? „Wir haben uns gestern – gemessen am jetzigen Stand der Vorbereitung – ganz gut verkauft. Dabei guckt jeder Trainer auch erst mal auf seine eigene Mannschaft und nicht darauf, was der Gegner macht.“, resümiert Headcoach Krause. Es seien schon viele gute Spielzüge zu erkennen gewesen, nichtsdestotrotz sei noch allerhand zu tun. „Im August fahren wir das Training auf 4-5 Mal pro Woche hoch, um wirklich anzugreifen und konkurrenzfähig zu sein!“ antwortet er entschieden auf die Frage, wie und in welchem Umfang sich die Trainingseinheiten der nächsten Wochen gestalten.

 

Besonders aber über Tobias Franks ersten Einsatz freute man sich, nachdem er seinem Team nach erlittenem Kreuzbandriss als Rückraum-Chef lange Zeit nicht zur Verfügung stand. Über beinah 60 Minuten hinweg zeigte er, dass er seiner ehemaligen Führungsrolle durchaus wieder gerecht werden kann. In Ansätzen konnte er zu alter Spielstärke zurückfinden und der Rest werde sich mit mehr Spielpraxis wieder herstellen lassen. „Nach so einer langwierigen Verletzung ist er natürlich noch vorsichtig. Aber ich bin mir sicher, dass er ganz bald wieder aus dem Rückraum hochsteigen und mehr Tore machen wird. „Wir wollen ihn“, so Max Borrmann, „in den kommenden Wochen möglichst noch etwas schonen und ihn nach und nach wieder voll einsetzen.“

 

Stefan Darius biss trotz noch nicht vollständig ausgeheilter Daumenverletzung auf die Zähne und zeigte sich ähnlich spielstark. „Er lässt sich regelmäßig behandeln“, berichtet Robert Schütz, „und wird bald wieder voll einsteigen. Stefan gibt sich totale Mühe und haut sich überall richtig rein. Trotz Schmerzen ließ er sich nichts anmerken!“ Dominik Nehls hingegen mimte den Schiedsrichter dieser Begegnung und lief die erste Hälfte sodann problemlos mit. In naher Zukunft wird auch er wieder komplett genesen sein!

 

Unser neuer Assistenzcoach Max Borrmann schloss sich der Meinung aller an und schätzte das Spiel als höchst vielversprechend ein. „Wir haben eine ganz gute Vorstellung abgeliefert. Dabei waren wir auch endlich wieder fast vollzählig. Im taktischen Bereich konnten wir aus diesem Grund noch nicht viel arbeiten. Jetzt ist aber eine deutliche Steigerung zu erkennen!“ Dabei lobt er unter anderem die moralisch und kämpferisch starke Einstellung des Teams zur Trainingseinheit. „Jeder hat in der Abwehr und im Angriff bis zum Allerletzten gekämpft. Hier und da gibt es noch Abstimmungsprobleme, aber jetzt geht’s so langsam an den Feinschliff.“

 

Wir wünschen unserer Ersten Männermannschaft für die kommenden Wochen maximale Erfolge!


Teambuilding einmal anders: Stadtrallye durch Werder

25.07.2017 |1. Männer und 1. Frauen|Text: M. Ulrich

Auf Stadtrallye in Werder wurde der Teamgeist weiter erfolgreich gestärkt.

 

Getreu dem Motto: "Einer für alle, alle für einen.“ Beginnend mit einem Teambild vor dem Herbstreith&Fox-Innovationscenter wurden mit Lauf-, Schwimm- und Radfahr-Einheiten auch Allgemeinwissen und Kreativität abgefragt.

 

Das Programm war vielseitig und nichts für schwache Nerven. Nach Ernennung eines jeweiligen Kapitäns liefen unsere Athleten verschiedenste Stationen ab: Den Stadtpark, die Bismarckhöhe, den Insel-Sportplatz mit einer Runde Radfahren, die Geschäftsstelle, das Strandbad inklusive Schwimmstaffel, die Friedrichshöhe mit Huckepackrunde, die Hermes-Niederlassung und das  Zinspartner-Büro zum Rätselraten.

 

Der Clou: Jede Station musste im Team absolviert und auf Video festgehalten werden, damit die Trainer Steffen Scherping und Silvio Krause schlussendlich auch den gebührenden Sieger der 5 Mixed-Teams küren konnten. Als Preis winkte ein Kasten Sekt, die Verlierer hingegen organisieren ein Barbecue für alle Teilnehmer. Regelverstöße wurden mit Zeitstrafen geahndet, besonders originelle Vorführungen verdienten sich eine Zeitgutschrift.

 

Als Endziel wurde die Sporthalle des Ernst-Haeckel-Gymnasiums ausgewählt, um dort das selbst erfundene Motto vorzuführen.  Der krönende Abschluss wurde mit einer gemütlichen Grillrunde im Kreise der Handballer eingeläutet. Ein gelungener Freitagabend im Zeichen des Teambuildings der Grün-Weißen.

 

Toll, was die Trainer des 1. Frauen- und Männerteams sich da ausgedacht haben, um die Frauen- und Männer-Mannschaft noch näher zusammen zu bringen. Dieses Vorhaben ist geglückt und soll nicht das letzte in dieser so wichtigen Vorbereitungsphase für die kommende Saison gewesen sein. Danke an alle Teilnehmer und Unterstützer!


Stefan Wagner: Neuer Tortwart-Trainer der 1. Männer

24.07.2017 |1. Männer|Interview: M. Ulrich

Stefan, ab sofort bist du für die Belange der Keeper unserer Ersten Männermannschaft zuständig. Erzähl doch mal, wer bist du eigentlich und wie kam es zu diesem Engagement?

 

Wagner: "Ich bin 32 Jahre alt und in Potsdam geboren. Im Dezember letzten Jahres bin ich nach 5 Jahren Unterbrechung durch Studium sowie Arbeit in Berlin/Leipzig wieder nach Potsdam zurückgezogen. Da ich selber bis zum 25. Lebensjahr begeisterter Handballer bzw. Torhüter war und mit Potsdam, Ludwigsfelde sowie Werder bis zur 2. Bundesliga fast alle Ligen durchlaufen habe, bin ich der Sportart auch nach meiner Verletzung irgendwie immer verbunden geblieben.


Als mich Silvio (Trainer 1. Männer), den ich schon aus Kindheitstagen kenne und mit dem ich selber viele Jahre Handball zusammen gespielt habe, gefragt hat, ob ich nicht alsTorwarttrainer in Werder tätig werden will, habe ich nach kurzem Überlegen und großem Zuspruch meiner sehr sportbegeisterten Freundin einfach zugesagt. Da ich als Standortleiter für einen Logistikdienstleister beruflich sehr eingebunden bin, ist das für mich der ideale Ausgleich nach der Arbeit. Wobei für mich persönlich vor allem der Spaß im Vordergrund steht. Wenn ich dem Verein dann auch noch helfen kann, ist es umso schöner für mich."

 

Viel Erfolg bei dieser spannenden Tätigkeit. Wir freuen uns, dich ab sofort öfter auf der Platte zu sehen!


700-Jahr-Feier in Werder: Festumzug mit den Pirates

20.07.2017 |Pirates Cheerleader|von S. Haferkorn

Beim 700-jährigen Jubiläum der Stadt Werder durften unsere Pirates natürlich nicht fehlen. Bereits am Samstag präsentierten wir uns beim Tag des Ehrenamtes, welcher unter dem Motto "Werder hilft" lief.

 

Ein besonderes Highlight war jedoch der heutige historische Festumzug, bei dem unsere Pirates das "Fahrende Volk" aus dem 17. Jahrhundert darstellen durften. Als Gaukler und Muskelmänner verkleidet , turnten unsere Jungs und Mädels hier wieder fleißig durch die Gegend. Außerdem waren wir ebenfalls im Abschlussbild "Zukunft" vertreten. Hier waren unsere Black Pirates ebenfalls dabei, die schon einmal fleißig die Werbetrommel rührten: Und zwar für ihre Fahrt nach Orlando im nächsten Jahr.

 

An dieser Stelle gebührt unserer Schneiderin Karin Wagner großer Dank, denn sie hat uns tatkräftig mit den tollen Kostümen versorgt und unterstützt. Wir hatten viel Spaß und haben uns gefreut, Teil dieses festlichen Wochenendes gewesen zu sein.


Pirates Cheerleader fahren zur offenen WM in die USA

18.07.2017 |Pirates Cheerleader|von S. Haferkorn

Ein Team der Pirates Cheerleader, die Black Pirates vom Handballverein Grün-Weiß-Werder (Havel) e.V., kann im März 2018 einen großen Traum wahr werden lassen: die Teilnahme an der "UCA International Allstar Cheerleading Championship 2018" in Disney World Orlando, Florida. Diese Meisterschaft ist mit über 20.000 Teilnehmern eine der größten und angesehensten Cheerleading Meisterschaften in ganz Amerika. Die Pirates haben sich für diese Meisterschaft in einer Spezialkategorie qualifiziert. 5 junge Frauen und Männer zeigen hier innerhalb von 1 Minute ihr Können allein im Bereich Stunts.

 

Die Qualifikation errungen die Black Pirates bei ihrer letzten Teilnahme an den "ELITE Cheerleading Championship" Anfang Juni im Moviepark Germany in Bottrop. Bei dieser offenen, internationalen Meisterschaft ließen sie alle anderen deutschen Teams hinter sich und verpassten mit nur 0,05 Punkten Differenz zum 3. Platz nur knapp das Treppchen. "Für uns als sehr kleines Team, mit vergleichsweise schwerlichen Trainingsvoraussetzungen, ist diese Meisterschaft tatsächlich ein wahr gewordener Traum. Nie im Leben haben wir alle damit gerechnet, je an einer so großen Meisterschaft teilzunehmen und uns mit Teams aus allen Teilen der Welt messen zu können." So die Trainerin der Black Pirates Stephanie Haferkorn.

 

Jetzt heißt es für das Team erst einmal sparen, schließlich muss die weite Reise nach Florida auch finanziert werden. Hierbei sind sie auch auf die Unterstützung der Familien und Fans angewiesen. Wenn auch Sie die Pirates dabei unterstützen möchten, die Stadt Werder im internationalen Umfeld zu repräsentieren, dann finden Sie in Kürze alle wichtigen Informationen dazu unter www.pirates-werder.de oder auf den Internet- und Facebookseiten rund um die Stadt Werder.


Grün-Weiß Werder beim Herbstreith & Fox-Sommerfest

15.07.2017 |1. Frauen- und Männermannschaft|Text: M. Ulrich

Werder, Innovationscenter von Herbstreith und Fox.

 

Teambuilding, Klappe die Erste. Unsere Damen und Herren aus dem 1. Männer- und Frauenteam haben nur allzu gern beim Herbstreith & Fox-Sommerfest mit angepackt und die familiäre Atmosphäre genossen: Beim Limbo-Tanzen, Kickern, Klettballwerfen und einem Wissensquiz konnten unsere Handballer einmal zeigen, wie es um ihren Gleichgewichtssinn, ihre Wurftechnik, Teamfähigkeit und Allgemeinwissen bestellt ist.

 

An diesem lauen Sommerabend stand aber vielmehr im Vordergrund, sich ganz und gar den Mitarbeitern von Herbstreith & Fox zu widmen und sie zu diesen sportlichen Akivitäten zu animieren und sie dazu zu begeistern.

 

Schließlich, nebst Verlosung einer Tombola, winkte dem Besten mit der Höchstpunktzahl aus allen Spielen auch ein saftiger Gewinn. Am Ende eines Tages war man sich also einig: Den Mitarbeitern und auch uns wurde allerhand geboten. Die köstlichen Speisen und Getränke vom Rittmeister in Werder gab's sogar umsonst - und geschmeckt hat's!

 

Wir finden: Ein gelungener Abend, der das Wochenende gebührend eingeläutet hat! Wir kommen auch im nächsten Jahr gern wieder und danken unserem wichtigsten Unterstützer vielmals für die Einladung!


Neu im Amt des Vereinsgeschäftsführers: Hannes Lindt

07.07.2017 |Interview: Maria Ulrich

Werder (Havel). Der HV Grün-Weiß Werder steht nach dem Abstieg aus der 3. Bundesliga und dem Aufstieg der Frauenmannschaft in die Ostsee-Spree-Oberliga nicht nur sportlich, sondern auch in der Führung vor einigen Umbrüchen. Nach der Eröffnung der Geschäftsstelle, die mit Stefan Demuth zu einer wichtigen und zentralen Schnittschnelle für viele Werderaner geworden ist, steht nun die nächste bahnbrechende Neuerung auf dem Plan: Hannes Lindt wird ab dem 01.07.17 als Geschäftsführer des Handballvereins aus der Blütenstadt eine weitere, neue Konstante bilden. Im Interview stellt er sich kurz vor, schildert seine Pläne und die Herausforderungen, die er in Angriff nehmen will.

 

Hannes – für viele von uns bist du ein völlig neues Gesicht. Deswegen starten wir sogleich mit einem kleinen Steckbrief: Erzähl uns doch einmal von deiner Herkunft, von deiner Beziehung zum Handball und - vor allen Dingen - welche Motivation dich in unser kleines Werder verschlagen hat?!

Ich bin in Cottbus geboren, wo ich von klein auf das Handballspielen erlernt habe. Mein erster Verein war der HC Cottbus (heute LHC Cottbus), der in der kommenden Saison auch ein Gegner von uns sein wird. Von der Lausitzer Sportschule Cottbus bin ich dann mit 17 Jahren nach Delitzsch gewechselt. Hier habe ich den Sprung in den Männerbereich geschafft und auch gleich das erste Mal in der Handball-Bundesliga spielen dürfen. Stationen beim SC Magdeburg, in Frankfurt, Dormagen, beim Tusem Essen, Bietigheim und Dresden haben es mir ermöglicht, circa 100 Spiele in der Bundesliga und ungefähr 300 Spiele in der 2. Handball-Bundesliga zu absolvieren. Nach 2 Kreuzbandrissen und diversen anderen Schäden im rechten Knie konnte ich leider nicht mehr auf dieses Niveau zurückkommen und habe in diesem Sommer meine aktive Laufbahn als Sportler beendet. Werder hat mich im Januar dann kontaktiert und angefragt, ob ich nach meiner Reha in der 3. Liga aushelfen kann. Danach stand ich mit Uwe Daßler regelmäßig im Kontakt und wir haben schnell zueinander gefunden. Für mich ist diese Aufgabe eine tolle Möglichkeit, meine Erfahrungen und Ideen an erfolgreiche und motivierte Menschen weiterzugeben und umzusetzen.

 

Neben dem Handball hast du auch noch ein anderes spannendes Hobby, bzw. ein 2. Standbein: Die Stiftung und das Fair Fashion Modelabel BeTuk. Wie man liest und hört, ist bei euch alles nachhaltig, fair und bio. Ein großer Teil eurer Einkünfte (5,00 pro Einkauf) werden sogar für gemeinnützige Zwecke gespendet. Wie schaffst du den Spagat zwischen Unternehmerdasein eines Labels und deiner neuen Aufgabe als Sportdirektor/Geschäftsführer?

Ich glaube, wenn man für eine Idee oder einen Job Liebe entwickeln kann, dann braucht man keinen Spagat oder eine Zeituhr. Mir ist nie langweilig und ich habe auch schon neben meiner sportlichen Laufbahn gern an meiner Aus- und Weiterbildung, dem Fachabitur, meinem Fair Fashion Label und der Stiftung gearbeitet. Ich liebe es, viele verschiedene Bereiche miteinander zu verbinden und neue Wege zu kreieren. Mein Label geht genau so weiter. Fabian Böhm und ich haben eine neue Unternehmensform gegründet und uns in diversen Bereichen professionelle Helfer ins Boot geholt.

 

Mit welchen Gedanken blickst du auf die neue Saison – im Hinblick auf die Entwicklung aller Erwachsenen- und Jugendteams?

Wir sollten alle Teams weiter entwickeln können. Gerade die Trainingsbedingungen und die bessere Förderung des Nachwuchses müssen wir in Angriff nehmen. Bei den TOP-Teams in der Ostsee-Spree-Liga versuchen wir so gut es geht, auf höchstem Niveau zu arbeiten. Das bezieht sich auf das Training, Videostudium, Therapeutisches Arbeiten und auf die persönliche Entwicklung der Athleten. Es gilt, zwischen Beruf und Sport Brücken zu bauen. Des Weiteren ist es extrem wichtig, stabile und funktionierende Strukturen zu schaffen. Besonderes Augenmerk legen wir hier auf unsere Unterstützer und Sponsoren, die uns schon seit vielen Jahren die Treue halten. Mit diesem Fundament können wir als Grün-Weiß Werder gestärkt in die Zukunft blicken.

 

Welche neuen Akzente willst du in Zukunft setzen? Wo siehst du – so kurz nach Beginn deiner Amtszeit – besonders starken Handlungsbedarf?

Ein wichtiger Aspekt ist, dass wir alle Vereinsbereiche viel stärker unter einem Wappen vereinen müssen. Werder hat sehr erfolgreiche Cheerleader und auch die Frauen haben durch den Aufstieg gezeigt, wie wichtig sie für die Stadt und den Verein sind.

 

Ganz aktuell müssen wir den Kader der Ersten Männermannschaft analysieren und besprechen. Sollte es noch Baustellen geben, können wir sicher noch schnell den einen oder anderen Spieler davon überzeugen, für uns aufzulaufen. Dann müssen wir auch sehr zügig das schwierige Hallenthema in Werder klären. Alle Teams leiden unter den wenigen Hallenzeiten - das ist aber ein Problem, welches nicht nur in Werder besteht. Ich weiß noch aus Bietigheim, dass wir als Bundesligateam mittwochs immer erst um 20.15 Uhr trainieren konnten, weil die Halle vorher mit Jugendteams und anderen Sportarten belegt war. Man erlebt immer wieder, dass gerade in Kleinstädten sehr viel Sport getrieben wird, die Infrastruktur aber nicht mitkommt. Wir arbeiten an einer Lösung für den Verein.

 

Unsere Saisoneröffnung steigt am 16.09.17. Kribbelt es schon in Bezug darauf, was da kommen mag oder siehst du der Sache entspannt entgegen? Stimmt es, dass du hin und wieder auch als Spieler für die 1. Männermannschaft eingesetzt wirst?

Ich werde nicht als Spieler dabei sein. Die Jungs, die wir am 16.9.17 auf‘s Feld schicken, haben unser vollstes Vertrauen. Ich werde also nur unterstützend dabei sein. Ich freue mich darauf, wie es sein wird, ein Spiel als Offizieller zu sehen. Die letzten 16 Jahre stand ich immer auf der Platte und konnte direkt und aktiv in das Spiel eingreifen. Das wird eine ganz neue Erfahrung werden.

 

Die 1. Männermannschaft hatte nach einem 1-jährigen Intermezzo und dem Abstieg aus der 3. Liga zunächst einen schweren Stand, wohingegen der Verein ab sofort aber gleich doppelt in der 4. Liga vertreten ist: Nach einer erfolgreichen Saison haben auch unsere Frauen den Sprung in die OSL geschafft. Gehen wir mal davon aus, dass du all deine Pläne umsetzen kannst. Was hoffst du, wird man nach einem Jahr über uns sagen können?

Die Frage kann ich nach der Vorbereitung vielleicht genauer beantworten. Dafür kenne ich die meisten Spieler und Spielerinnen noch zu wenig. Das Trainerteam der Ersten Männer und ich nehmen jetzt unsere Arbeit auf und dann gucken wir, wo die Reise hingeht. Bei den Frauen sollte unser Ziel der Klassenerhalt sein. Als Aufsteiger ist man mit diesem Ziel meist maximal ausgelastet - das ist von der ersten Bundesliga bis hin zum Amateurhandball so.

 

Danke für dieses umfangreiche Interview, Hannes. Wir wünschen dir eine lehr- und auch abwechslungsreiche Zeit in unserem Verein und freuen uns schon, mit dir ganz nah am Geschehen zu wirken und zu arbeiten. Viel Erfolg, gutes Gelingen und auf eine enge Zusammenarbeit!


Grün-Weiß ab 01.04.17 mit eigener Geschäftsstelle

Seit dem 1. April 2017 aber präsentiert sich der Raum in der Adolf-Damaschke Straße 35-37 in Werder in einem neuen Gewand.

 

Frisch renoviert, neu eingerichtet und mit modernen Medienanschlüssen ausgerüstet strahlt dieser Raum nun eine willkommene Arbeitsatmosphäre aus.

 

Nach dem Willen des Vorstandes soll das Schmuckstück ab sofort die Funktion einer gut funktionierenden Geschäftsstelle übernehmen. Präsident Norbert Jäger freut sich und wünscht sich, dass sich diese Stätte zu einer zentralen Anlaufstelle für alle Mitglieder und ehrenamtlich tätigen Mitarbeiter des Vereins sowie auch insbesondere für Partner und Freunde des Handballsports und des Cheerleadings entwickelt.

 

Als Schnittstelle soll die neue Geschäftsstelle eine Einrichtung sein, die die Kommunikation und den Informationsaustausch innerhalb des Vereins, seiner Mitglieder, Übungsleiter, Schiedsrichter, Vorstandsmitglieder und anderen ehrenamtlich Tätigen vereinfacht. Die verbesserten Möglichkeiten zur Zusammenarbeit und die Nutzung einer professionellen Ausstattung sollen die Arbeit erleichtern und zugleich die Motivation auf Seiten aller Tätigen im Verein erhöhen.

 

Der Vorstand möchte sich in diesen Zusammenhang recht herzlich bei Uwe Daßler von „ZINSPARTNER“ bedanken, der nicht nur der Ideengeber war, dem Raum neues Leben einzuhauchen, sondern sich auch selbst beider Renovierung und Neueinrichtung der Geschäftsstelle an die Spitze gestellt hat.

 

Als Leiter der Geschäftsstelle hat der Vorstand Stefan Demuth eingesetzt. Über 5 Jahre hat er die Geschicke der Öffentlichkeitsarbeit im Verein organisiert, welche im vergangenen Jahr Maria Ulrich übernommen hat und erfolgreich weiterführt.  Auch  Lisa Weichenthal als FSJlerin wird, wenn sie nicht gerade in den Sporthallen bzw. anderswo operativ unterwegs ist, ihren Arbeitsplatz dort innehaben.

 

Nach einer kurzen Phase der Einarbeitung werden allen Vereinsmitgliedern und Partnern des Vereins Öffnungszeiten zur Verfügung stehen. Aber auch schon jetzt dient die Geschäftsstelle als Anlaufstelle für alle Fragen rund um den Sportverein und ist telefonisch unter der Telefon-Nr.: +49 (0) 3327 5703830 und per E-Mail auf info@handball-werder.de erreichbar.