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Willkommen Tim Krause!

 

Seit vier Wochen wird in der Vorbereitung wieder ordentlich geschwitzt und unser Neuzugang Nr. 3 aus Ludwigsfelde ist mit dabei. Tim Krause ist einer von drei Torhütern für die Saison 2019/2020 und hat uns vier Fragen beantwortet: 

 

Wie kam es zu deinem Wechsel nach Werder?

 Der Kontakt nach Werder war schon immer da, da ich die meisten Jungs schon länger kenne und man sich auch neben der Platte öfter getroffen hat. Der direkte Kontakt entstand über Steffen, der mich fragte, ob ich mir einen Wechsel nach Werder vorstellen könnte. Da mein Vertrag beim Ludwigsfelder HC auslief und Werder logistisch idealer für mich ist, waren das ausschlaggebende Faktoren für den Wechsel. Zusätzlich findet man in Werder ein super sportliches Umfeld vor. 

 

Was sind deine Ziele für die neue Saison? 

Natürlich möchte ich mich erstmal in der Mannschaft etablieren und sportlich den nächsten Schritt machen. Das Wichtigste jedoch ist, verletzungsfrei zu bleiben. In der Liga sollte es ein Platz unter den ersten 4 werden. 

 

Wer ist dein sportliches Vorbild? 

Das sind Thierry Omeyer und Niklas Landin.

 

Wie können wir uns den “privaten” Tim vorstellen? Was machst du in deiner Freizeit?

Entweder findet man mich in Wildau an der Technischen Hochschule, wo ich Wirtschaftsingenieurwesen studiere oder  bei den Stadtwerken Potsdam, bei denen ich als Werkstudent neben dem Studium arbeite. Habe ich dann doch etwas Zeit, dann wird die Zeit mit meiner Freundin oder der Familie genutzt. Meistens sind wir dann sportlich mit dem Rad unterwegs. Habe ich mal etwas länger frei, steht reisen auf dem Plan.


 

Die Entwicklung des Schiedsrichterwesen im HV Grün Weiß Werder

 

Am Samstag, den 06.07. 2019 führte der HV Grün- Weiß Werder unter Leitung von Jan Bois einen vereinsinternen Vorbereitungskurs für die im August stattfindenden Schiedsrichterlehrgänge des Kreisfachverbandes durch. Dieser fand in denRäumlichkeiten unseres Sponsors „Zum Rittmeister“, Seestraße 9, in 14542 Werder statt, welcher uns seine gut ausgestattete Bibliothek zur Verfügung stellte. Dafür möchten wir uns sehr herzlich beim Geschäftsführer Herr Christian Fox bedanken.

Insgesamt nahmen 8 Sportfreunde an dieser Vorbereitung teil. Sehr anschaulich und kurzlebig wurden alle wichtigen Fragen der Spielregeln im Handball besprochen. In diesem Zusammenhang unterhielt sich Stefan Demuth (Öffentlichkeitsarbeit im HV) mit Jan Bois zu Fragen der Entwicklung des Schiedsrichterwesens im HV:

 

Jan Bois, du bist seit kurzem beim HV Grün Weiß Werder zuständig für die Schiedsrichter. Vielleicht kannst du dich bitte kurz den Lesern vorstellen.

 

Ich bin seit 8 Jahren als Schiedsrichter im Handballverband Brandenburg aktiv. Meine Einsätze als Schiedsrichter finden im HVB auf der Landesebene, gemeinsam mit Christian Wetzel, statt. Seit der Saison 2018/2019 bin ich für den HV GW Werder aktiv, da ich aufgrund meiner Arbeitsstelle nach Potsdam umgezogen bin.

 

Wie schätzt du den Stand der Entwicklung des Schiedsrichterwesens im Werderaner Handballverein ein?

 

In der Saison 18/19 hatte der Verein eine solide, kleine Basis, mit der wir die Kreis- und Landesspiele abdecken konnten.
Ein paar Unwegbarkeiten mussten wir umschiffen aber das haben wir gut hinbekommen. Wir gehen mit 2 gemeldeten Schiedsrichterpaaren auf Landesebene in die kommende Saison. 26 Schiedsrichter werden auf Kreisebene tätig sein, die neben ihrer eigentlichen Tätigkeit als Spieler/in, diese Aufgabe wahrnehmen. Davon sind 10 Jungschiedsrichter, welche noch in der C- & B-Jugend spielen. Diese Entwicklung ist zum einen wichtig für die Zukunft und die Entwicklung der jungen Spieler/innen und zum anderen auch wichtig für den Verein.

Wenn die Aus- und Weiterbildung der Schiedsrichter erfolgreich sein wird, dann haben wir als Verein einen guten Schritt in die richtige Richtung gemacht. Somit stellen wir den Verein auf stabile Füße und können die Spiele, welche auf Kreis- bzw. Landesebene anfallen gut auffangen und verteilen. Diesen Weg wollen wir über die kommenden Jahre weiter verfolgen und weiterhin jedes Jahr die bestehenden Schiedsrichter weiterbilden und neue, junge Schiedsrichter ausbilden.

Des Weiteren möchte ich erwähnen, dass sich unsere jungen Schiedsrichter an dem hochklassigsten Schiedsrichtergespann unseres Vereins orientieren können. Ich meine Lukas und Robert Müller, sie haben, genauso wie unsere jungen Schiedsrichter, im Kreis angefangen und sind mittlerweile beim DHB angekommen. Von daher hoffe ich, dass dieser Weg unsere jungen Schiedsrichter motiviert.

 

Welche Aktivitäten finden in diesem Jahr, was die Schiedsrichteraus- und Weiterbildung angeht, noch statt?

 

Dieses Jahr findet noch ein weiterer Vorbereitungskurs statt, so dass unsere Schiedsrichter gut vorbereitet an den Lehrgängen teilnehmen können. Diese, welche in Abstimmung mit dem Kreisfachverband stattfinden, sind für den 03.08.19 (Fortbildung) und am Wochenende 24./25.08.19 (Grundausbildung) vorgesehen. Hierfür drücke ich allen die Daumen.


Willkommen in Werder, Christoffer Kubrak!

Unser Neuzugang Nummer zwei kommt nach einer Pause zurück auf das Handballfeld. Wieso eine Pause nötig war und was Christoffer sonst so macht erfahrt ihr in unserer Rubrik "kurze Fragen - kurze Antworten".

 

Wie kommt es dazu, dass wir dich in der nächsten Saison bei uns in der Blütenstadt sehen? 

Ein netter Zufall. Ich habe mir das Drittligaspiel Oranienburg gegen Potsdam angesehen und dort Matthias Lessig getroffen. Sein Sohn Tom hat ja letztes Jahr noch für die ersten Männer von Werder gespielt. Nachdem ich ihm gesagt hatte, dass ich wieder spielen will, hat er den Stein ins Rollen gebracht.

 

Worauf lag in der handballfreien Zeit dein Fokus und wie sehr freust du dich wieder im Tor zu stehen? 

Der Fokus lag auf meinem Jurastudium. Die lange Pause war nötig, um das 1. Staatsexamen erfolgreich zu absolvieren. Obwohl das 2. Staatsexamen noch aussteht, habe ich es nicht mehr ausgehalten, nicht zu spielen. Ich freue mich sehr darauf, dass es wieder losgeht, von mir aus kann die Saison direkt starten.

 

Was machst du in der Handballfreien Zeit und was sind deine Hobbys? 

Das Studium nimmt viel Zeit in Anspruch. Wenn ich mal den Kopf freibekommen möchte, lese ich gerne. Dann vor allem mal keine Jurabücher. Darüber hinaus liebe ich Hunde und interessiere mich vor allem für Hundepsychologie, worüber ich ebenfalls einige Bücher besitze.

 


Neues sportliches Trainerteam gibt Startschuss für die Saisonvorbereitung.

 

Die Handballer aus Werder sind in die Vorbereitung zur neuen Saison gestartet. Gleich zum Start gab es tolle Neuigkeiten. Der Trainerstab wurde mit extrem hoher Qualität erweitert und das gesamte sportliche Umfeld auf ein neues Niveau gehoben. 

 

Mit Matthias Lessig kommt ein bekannter und renommierter Trainer in das Team der Grün- Weißen. Er wird das Torhütertraining der 1. Männer übernehmen und mit seinem sportliche Know-How dem Verein zur Verfügung stehen. Sein Einsatz ist umso höher einzuschätzen, bringt er doch als ehemaliger Co.- Trainer beim 1. VfL Potsdam, der A- Jugend der Füchse Berlin und in den letzten Jahren beim HC Oranienburg eine immense Erfahrung mit.

 

Der zweite neue Trainer im Bunde ist Jan Wiesner. Jan ist ein regelrechter Fitness-Junkie. Er wird im Zuge des Engagement für die Männer seine A-Lizenz als Fitnesstrainer absolvieren. In den vergangen Jahren betreute er die 1. Frauen in unserem Verein. Zusätzlich zu dem sportlichen Bereich wollen wir auch im Umfeld den nächsten Schritt bestreiten. Eine ausgeprägte Videobetreuung des Teams hat in der kommenden Saison einen besonderen Stellenwert. Vivian Fröhlich wird ab dem 1.9. als FSJ’lerin im Verein tätig sein und gemeinsam mit Dominik Nehls die videotechnische Nach- und Vorbereitung der Spiele übernehmen.

 

Für die therapeutische Abteilung sind weiterhin Vivien Barabás Bois und Steffen Haupt verantwortlich. Die Praxis, Naturium, von Steffen und die langjährige Erfahrung von Vivi im Bereich Handball sind für unseren Verein extrem hilfreich und nicht mehr wegzudenken.


Mika Leyer wechselt zur Saison 2019/2020 in die Blütenstadt nach Werder.

 

Interview:

 

Hallo Mika, wir freuen uns auf dich in Werder. Wie sind deine Gefühle, verbunden mit dem Wechsel? 

 

Ich bin sehr gespannt auf den neuen Abschnitt in meinem sportlichen Leben und freue mich auf die neue Herausforderung die auf mich wartet.

 

Du hast zuletzt in Spandau gespielt, war der Abschied für dich schwer und was war das Geheimrezept der Spandauer Mannschaft in den letzten Jahren? 

 

Es war ein schwerer Abschied für mich, schon von klein auf bin ich ein Spandauer und viele Trainer haben mich dort geprägt. Es gibt eine sehr familiäre Struktur im Verein, die nicht nur in meiner Mannschaft, sondern im ganzen Verein als Geheimrezept dient.

 

Erzähl uns doch was über den „privaten“ Mika? Was machst du, wenn du nicht auf dem Feld stehst? 

 

Ich mache eine Ausbildung zum Chemielaboranten bei der Takeda GmbH in Oranienburg. Ich bin noch im 1. Lehrjahr und habe dann noch zwei weitere Jahre Ausbildung vor mir.

Außerdem arbeite ich als Trainer beim HVB (Berlin), dort trainiere ich den Weststützpunkt im weiblichen Bereich, Jahrgang 2008. Bleibt dann noch Zeit, verbringe ich sie sehr gerne beim Kochen mit meiner Freundin. 

 

Du wurdest von deinem Vater trainiert. Fluch oder Segen? Erzähl uns was dazu.

 

Ich würde sagen, da spielt beides mit ein. Es hat wirklich Spaß gemacht unter meinem Vater zu trainieren. Man war ganz nah dabei, wenn es um Trainingsplanung und Spielvorbereitungen ging und er wusste sehr gut über meine Stärken bescheid. Als Trainersohn war es jedoch schwerer in die Mannschaft zu finden, man musste sich den einen oder anderen Witz über sich ergehen lassen, aber die Mannschaft hat mich trotzdem gut aufgenommen und es war eine sehr schöne Zeit.

 

Zur Person: 

 

Geboren: 27.09.1997 

Größe: 1,80 m 

Bisherige Vereine: VfL Spandau, Füchse Berlin, 1. VfL Potsdam 

 

Position: Rückraum-Mitte


Trainingswochenende mit Pfiff...

D-Jugend in Teterow

 

Ein sehr schönes Wochenende ist vorbei. Die D-Jugend besuchte die Heimat ihres Trainers Dominik Nehls, um sich noch einmal auf die anstehende Landesmeisterschaft vorzubereiten und die gelungene Saison zu feiern. Zusammen mit den Eltern ging es in die Mecklenburgische Schweiz nach Teterow.

 

Nach einem kleinen Mittags-Picknick ging es sportlich mit Fußball und Volleyball los, Spaß für Groß und Klein. Anschließend fuhr die Mannschaft zum besten Eiscafé, „Am Wall“, und lernte dort Dominiks Familie kennen. Leckeres Softeis und super Atmosphäre machten die Pause zu einem schönen Erlebnis.

 

Ab 16 Uhr stand dann Handball auf dem Programm und das erste Testspiel gegen die weibliche C-Jugend von Teterow. Vielen Dank noch einmal auf diesem Wege an die Mädels des SSV Einheit Teterow, Ihr habt unsere Jungs gut gefordert. Wir waren überwältigt, wieviele Eltern auch den Weg in die Sporthalle gefunden haben. So kam eine gute Stimmung auf. In 3 Einheiten von je 20 Minuten kam es zu einem schönen Spiel. Jonas, unser Nachwuchsschiedrichter, und Dominiks Vater führten souverän durch die Spiele.

 

Am Abend wurde dann gefeiert. Leckeres vom Grill, ein kleines Feuer, Fußball, Tischtennis und einen Nachtwanderung sorgten für einen schönen Ausklang des Tages. Dominik nutzte den Abend auch um sich bei Lukas, Silas, Erik, Adrian, Franz und Finley zu bedanken, da diese in der neuen Saison die Mannschaft wechseln werden. Schöne Worte, die auch ein bißchen Wehmut aufkommen ließen.

 

Am Sonntag ging es um 10 Uhr wieder in die Sporthalle. Genauso zahlreich wie am Samstag waren die Mädels der C-Jugend und ihre Anhänger wieder da. Ein weiteres Spiel gab noch einmal die Gelegenheit Mannschaftsaufstellungen auszuprobieren, bevor es zum Abschluss noch einmal lustig wurde. Dann hieß es Handball - Eltern gegen Kinder. Bei einem anschließendem Eis konnten alle noch einmal relaxen, bevor es wieder nach Werder ging.

 

Es war ein gelungenes Wochenende. Vielen, vielen Dank für diejenigen, die es möglich gemacht haben, an die Elter und Kinder. Ganz besonders aber an die Helfer vor Ort, Dominik, seiner gastfreundlichen Familie und dem SSV Einheit Teterow.

 

 

100% Werder

 


Minis gewinnen Bronze beim Abschlussturnier in Potsdam!

 

Am Sonntag, den 05.05.2019, fand für unsere Minis das große Abschlussturnier in Potsdam statt. Es wurde in 3 Staffeln, verteilt auf 3 Spielfeldern gespielt.

Die Erwartungen waren groß, denn die Minis haben an 8 Spieltagen grandiose Siege eingefahren. Es wurden auf die komplette Saison gerechnet 2 Niederlagen und 2 Unentschieden eingefahren. Alle anderen Spiele wurden souverän mit zum Teil  hohen Tordifferenzen gewonnen.

Wir waren zusammen mit dem 1. VfL Potsdam II, dem HSC RSV Teltow Ruhlsdorf, dem HSV Falkensee und dem SV Brandenburg West II in Staffel 3 eingeteilt.

In der Vorrunde besiegten wir alle Mannschaften sehr sicher. Die Ergebnisse sahen wie folgt aus: 10:0 gegen HSC RSV Teltow Ruhlsdorf; 6:0 gegen HSV Falkensee, 7:4 gegen 1. VfL Potsdam II und 15:8 gegen SV Brandenburg West II. Die Aufregung aller Beteiligten war groß und so kam es zu vielen Fehlpässen und Fehlwürfen in Richtung Tor. Trotzdem konnten wir alle Spiele klar für uns entscheiden. Unsere starke Torhüterin Nele hat uns in dieser Situation mehr als einmal gerettet und konnte sogar für 2 Spiele den Kasten sauber halten. Wir wurden erster in der Vorrunde und schafften es voller Freude gemeinsam mit Potsdam I und Ludwigsfelde ins Finale.

Zunächst traten  Potsdam I und Ludwigsfelde gegeneinander an. Das hatte den Vorteil, dass wir uns beide Mannschaften ansehen konnten. Schnell wurde uns bewusst, dass die kommenden Spiele gegen diese beiden Mannschaften kein Selbstläufer werden würden. Potsdam zeichnete sich durch einen starken Positionsangriff aus. Die Spieler zeigten scharfe platzierte Würfe in Richtung Tor. Potsdam lief zudem mit einer Mannschaft auf, die bereits E-Jugend Erfahrungen gemacht hat. Ludwigsfelde zeigte ein starkes 1:1 Verhalten und clevere Spieler, die immer auf Balleroberung gepolt waren. Insgesamt fielen in diesem Spiel im Verhältnis zur Spielzeit sehr viele Tore von beiden Seiten.

Die quirlige Mannschaft vom Ludwigsfelder HC besiegte Potsdam 13 zu 10. Entsprechend euphorisch gingen die Ludwigsfelder in das 2te Spiel gegen uns. Wir gingen zunächst in Führung. Wir kämpften bis zum Umfallen, doch leider kam es zu vielen Fehlpässen und der Ball wollte ein paar Mal zu wenig ins gegnerische Tor. Es war ein super spannendes Spiel, doch an diesem Tag waren die Jungen vom Ludwigsfelder HC stärker, und somit verdienter Sieger. Endstand 10 zu 7. 

 Nach diesem Spiel waren alle Kinder ein wenig geknickt. Nun stand aber gleich im Anschluss das Spiel gegen den 1. VfL Potsdam an, die nach einem Spiel Pause, motiviert Silber zu holen, aus der Kabine kamen. Für uns blieb nicht viel Zeit zum Durchatmen. So kamen wir noch ein letztes Mal in den Kreis und nahmen uns vor, nochmal alles zu geben. Doch auch im Spiel gegen Potsdam mussten wir uns leider geschlagen geben. Der 1.VfL Potsdam verwandelte einen Treffer nach dem anderen und bei uns schwanden zunehmend die Kräfte. So wurde nochmal durchgewechselt und wir kamen nochmal auf 3 Tore heran. Endstand 11 zu 8.

Nach diesen 2 Niederlagen fiel es zunächst schwer sich über die Bronzemedaille zu freuen. Doch später bei der Siegerehrung konnten sich alle mit ihren Medaillen um den Hals und dem Pokal in der Hand freuen. Das beliebte  Maskottchen „Fritze“  schlug noch mal mit allen Kindern ein und ein langer, anstrengender und emotionaler Tag mit vielen Höhen und wenigen Tiefen neigte sich dem Ende. Erfreulich ist auch, dass sich alle Kinder in die Torschützenliste eintragen konnten. Ihr seid großartig und vor allem könnt ihr stolz auf die gewonnene Bronzemedaille sein!!! Von 15 Mannschaften habt ihr den dritten Platz belegt! 

Danke an den 1. VfL Potsdam für das perfekt organisierte Turnier!

Vielen Dank an alle Kinder, die in dieser Saison mit dabei waren, an eure Einsatzbereitschaft, euren Ehrgeiz und euren Teamgeist. 

Für die Saison 2018/19 waren das Nele, Pia, Finn, Adrian, Ferdinand, Nils L., Nils K., Magdalena, Mathilda, Lorenzo, Paul, Josi, Anton B. und Eric.

Jetzt geht es für die meisten in die E-Jugend! Danke auch an  meine Co-Trainerinnen Michelle und Chantal. Auf euch ist immer Verlass!

 

 

Kathleen

 


Auf ein Letztes...

 

… hieß es am vergangenen Samstag in der heimischen „Haeckelhölle“ für die Zweite Garde des

HV Grün- Weiß Werder. Nach dem die Mannen rund um Trainer Max Borrmann in der Vorwoche

den sportlichen Klassenerhalt mit einem 34:29- Erfolg in Lychen feiern konnten, sollte nun auch das letzte Duell der Spielzeit gegen den Tabellenfünften aus Wittenberge ein Festspieltag werden. Auch die Gäste waren in der Vorwoche erfolgreich. So fegten die Prignitzer den Blau- Weiß Wusterwitz mit 37:19 in heimischer Halle von der Platte. In Werder war man somit gewarnt vor der spätsaisonalen Spielfreude der Gastmannschaft.

 

Auf ein Letztes hieß es auch für Torhüter Marcel Klemt. Dieser bestritt vorerst seine letzte Partie.

Familie, Freunde und ehemalige Wegbegleiter ließen es sich nicht nehmen diesen emotionalen Abschied zu begleiten und Marcel Klemt im letzten Spiel noch einmal anzufeuern. Dieser zeigte mit bärenstarken Paraden noch einmal seine sportliche Klasse, welche ihn über 25 Jahre Werder Handball auszeichnete. Doch muss an dieser Stelle erwähnt werden, dass besonders sein menschlicher Stellenwert und sein Teamgeist nicht zu ersetzen ist. Wenn man sich einen Mitspieler im Team wünschen kann, dann ist es dieser Marcel Klemt.

 

Mit Emotionen und Spannung ging es so nun zum Anwurfpunkt. Bereits in der Hinrunde schenkten sich beide Teams nichts. Knapp mussten sich die Blütenstädter mit 31:32 nicht ganz unumstritten geschlagen geben. Die Revanche war ein zusätzlicher Anreiz. Letztendlich wollte man sich aber vor allem für eine gelungene Rückrunde belohnen.

 

Mit Schwung begann die Partie. Wie häufig an letzten Spieltagen wird die Defensivarbeit von den Mannschaften vernachlässigt und das Angriffsspiel bevorzugt. Beide Kontrahenten spielten von Beginn an mit offenem Visier. Dabei kamen die Wittenberger bis zur Mitte der ersten Hälfte besser ins Geschehen. 9:11 hieß es auch Werderaner Sicht. Doch mit zunehmender Spieldauer und angetrieben vom Trommelrhythmus unserer treuen Fans kam die grüne Sieben ins Rollen und das Ergebnis wurde auf ein 13:11 gedreht. Mit ähnlicher, torreicher Schlagzahl ging es bis zur Halbzeitpause weiter. Mit einer knappen Führung von 17:16 wurden die Seiten gewechselt.

 

Der Pausentee und die Ansprache von Trainer Max Borrmann zeigten ihre Wirkung.

Direkt nach Wiederanpfiff eilten die Hausherren auf 22:17 davon. Speziell aus dem Rückraum war die Treffsicherheit in dieser Phase hoch.

Diese Fünf- Tore- Führung konnte bis zur 46. Minute gehalten werden (30:25).

Im Gedanken schon bei der Siegesfeier wurde nun vergessen, dass der Sack auch zugemacht werden muss. So schlichen sich nun Fehlwürfe und technische Fehler ein. Gleichzeitig bekamen die  Prignitzer Gäste die berühmt berüchtigte zweite Luft und erzielten ein Tor nach dem Anderen.

Mit einem Wittenberger Drei- Tore- Lauf am Ende kassierten die Grün- Weißen dann das ein wenig enttäuschende 34:34- Unentschieden, was wieder einmal aufzeigte, dass ein Spiel 60 Minuten dauert und zu jeder Zeit 100%tige Konzentration nötig ist.

 

Letztendlich konnte und wollte sich keiner der Akteure lange ärgern. Denn was am Ende bleibt ist eine gelungene Rückrunde, welche die Querelen und Enttäuschungen der Hinserie wettgemacht hat

und ein Team, was in dieser Zeit weiter zusammen gewachsen ist. Mit insgesamt 18 erzielten Punkten gehen die „Borrmänner“ mit Platz Acht aus der Saison. Ein starker Saisonendspurt mit acht von möglichen zehn Zählern und dabei keines der letzten fünf Spiele verloren gibt Motivation für die kommende Vorbereitung und lässt hoffnungsfroh auf die Saison 2019/20 blicken.

 

Unser Dank der Mannschaft geht an dieser Stelle noch einmal an allen Spielern; an die Trainer Max Borrmann und seine Co´s Lucas Schönebeck, Stefan Darius und Tom Göres die in seiner Abwesenheit die Mannschaft erfolgreich trainierten sowie an alle Helfer und Unterstützer, wie z.B. Kampfrichter, Wischer und natürlich an unsere Zuschauer und Werder- Fans.

 

Und an dieser Stelle noch einmal: DANKE MARCI!

 

Werder Zwei! Feuer Frei!

 

 

Es spielten: Marcel Klemt, Alex Bast, Jens Zuther, Henry Wascher, Gordon Kassin,Christoph Drescher, Thomas Sachse, Niko Harnge, Christian Pankow, Ronny Lowens, Tom Lessig,Paul Zehnder, Tim Hagenau


Der vergangene Samstag versprach nicht nur den Beginn des 140. Baumblütenfestes in Werder, sondern auch den Verbleib der 1. Frauenmannschaft in der Oberliga!!!!

Nachdem sich die erste Halbzeit ähnlich gestaltete wie die gespielte Saison mit vielen Höhen und Tiefen, konnte der HV GW Werder in der zweiten Halbzeit dennoch sein ganzes Potenzial ausschöpfen und die Gegnerinnen der HSG Neukölln am Ende mit sieben Toren bezwingen. 

Auch für die Gäste aus Berlin stand alles auf dem Spiel, sodass die Punkte im Abstiegskampf dringend gebraucht wurden. Auf beiden Seiten wurde sich nichts geschenkt, die erste Halbzeit gestaltete sich somit ziemlich ausgeglichen, sodass man sich mit einem 10:10 in die Halbzeitpause verabschiedete.

Die letzte Halbzeitansprache des Trainergespanns um Scherping/Kuplin, man solle sich endlich auf sich konzentrieren, den Fans ein gebührendes Abschlussspiel zeigen und sich selbst für die Saison belohnen, schien in den ersten Minuten der zweiten Halbzeit allerdings noch nicht gefruchtet zu haben. Das Spiel gestaltete sich weiterhin ausgeglichen, keine der beiden Mannschaften konnte sich richtig absetzen. Mit dem Tor zum 18:17 begann das Spiel der Blütenstädterinnen. In der Folge konnte man sich durch einen 4:0-Lauf absetzen. In den letzten 10 Minuten des Spiels zeigte sich schließlich eine geschlossene Mannschaft, die es definitiv wert ist, in der nächsten Saison wieder in der OSL anzutreten. Mit einem Endergebnis von 28:21 und einem soliden 6. Platz verabschiedete sich die 1. Frauenmannschaft aus der OSL-Saison 2018/2019.

Allergrößten Dank gilt allerdings den Fans, die trotz des Baumblütenfestes dennoch so zahlreich erschienen sind, um mit uns das letzte Spiel und den Verbleib in der OSL zu feiern! Ihr wart und seid wie immer großartig! Wir freuen uns riesig darauf, mit euch in die nächste Saison zu starten! 100% Werder!


Road Trip mit Spaßfaktor

 

Am Sonntag durfte die Verbandsligavertretung des HV Grün-Weiß Werder ihr letztes Auswärtsspiel in der Saison 2018/2019 bestreiten. Es ist eines der unangenehmsten Auswärtsspiele der gesamten Liga, denn der Gegner hieß SV Berolina Lychen. Der Absteiger aus der Brandenburgliga ist für seine volle Halle mit frenetischen Fans, eine robuste Defensive und vor allem für die LANGE Anreise bekannt. Aber wem erzähle ich das, die Uckermärker haben diesen Stress ja fast jedes zweite Wochenende. Auf Wunsch der Gastgeber wurde das Spiel auf 14:00 Uhr vorverlegt, nach einem letzten Blick auf die Reisezeit stand 10:00 Uhr als Abfahrtzeit fest, ein Zwischenstopp in Gransee wurde mit eingeplant.

Die anfängliche Müdigkeit (oder war es doch der Obstwein der für zerknautschte Gesichter gesorgt hat?) verflog relativ schnell. Zur Auflockerung der Beine aktivierte sich der ein oder andere individuell, einige spielten „einmal berühren“. Noch vor der Erwärmung versammelte Max Borrmann seine Gefolgschaft um sich und schwor sie auf dieses wichtige Spiel ein. Obwohl 15 Punkte auf der Habenseite standen, eine solide Rückrunde sei Dank, war die Gefahr des Abstieges noch nicht gebannt. Defensiv sollte mit einer 5:1 Deckung gestartet werden um den Rückraum frühzeitig zu stören, offensiv galt es das Spiel in die Tiefe verbunden mit einfachen Wechseln zu forcieren.

Trotz der Verabschiedungen und Würdigungen konnte das Spiel pünktlich angepfiffen werden. Die Zuschauer in der vollen Halle sahen von Beginn an temporeichen Offensivhandball. Sollte der Heimtrainer auch ein Defensivkonzept gehabt haben so war es ähnlich obsolet wie das der Gäste. Die Spieler beider Mannschaften agierten mit offenem Visier, getreu dem Motto „Defensivarbeit ist entbehrlich, Hauptsache Tore und am besten immer eins mehr als der Gegner“. Entsprechend lauteten die Zwischenstände: 3:4, 4. Spielminute; 8:9, 12. Spielminute. Das Spiel mit dem offenen Visier zollte bald Tribut, die Konzentration ließ nach, entsprechend mehrten sich technische Fehler und Fehlpässe. Dafür fanden die „Langen Kerls“ aus Werder defensiv endlich ins Spiel. Daraus resultierte auch eine deutliche Steigerung von Jens Zuther, der an alter Wirkungsstätte zwischenzeitlich komplett allein gelassen wurde. Mit der effektiver werdenden Abwehr gelang es Werder immer mehr die Kontrolle zu übernehmen. Die teilweise spektakulären Paraden von Jens kamen exakt zum richtigen Zeitpunkt und wurden im Angriff zielstrebig in Tore umgemünzt. Kurz vor der Pause gelang Altmeister Gordon Kassin der Treffer zur 18:15 Führung aus Sicht der Gäste. Inmitten der Lychener Zuschauer stachen 7 heroische Anhänger der Grün-Weißen mit Klatschen und Jubel hervor, vielen lieben Dank an die mitgereisten „Spielerfrauen“ und den Papa von Caro.

In der Kabine kam kurz etwas Euphorie auf, allerdings legten alle schnell den Schalter wieder um, die Vergangenheit hat gezeigt, dass zu viel Selbstsicherheit katastrophale Folgen haben kann. Der Coach mahnte zur Wachsamkeit und einer weiteren Verbesserung, sowie Stabilisierung der Verteidigung.

Wer ein erneutes Torfeuerwerk zu Beginn von Halbzeit zwei erwartet hat, der wurde enttäuscht. Erst nach knapp 3 Zeigerumdrehungen fiel der Treffer zum 15:19. Allerdings fielen jetzt deutlich mehr Zeitstrafen. 10 Minuten nach der Pause erhielten bereits 6 Spieler eine progressive Strafe (in der ersten Hälfte waren es insgesamt nur 4). So durften zuerst die Gastgeber und anschließend die Gäste jeweils in doppelter Unterzahl spielen. Mit von der Partie der Spieler der mit Abstand die meisten Zeitstrafen auf seiner Position in der gesamten Liga (vermutlich in ganz Brandenburg) hat. Nur lag es diesmal nicht am brodelnden Temperament des erfahrenen Torhüters, sondern an der übertriebenen Härte der Schiedsrichter. Dennoch, ich entschuldige mich bei meiner Mannschaft für diese (erneute) Zeitstrafe, ich hätte es besser wissen müssen. Zurück zum Spiel. Die Blütenstadter zeigten eine konstante Leistung, folglich kamen die Männer aus der Uckermark nicht mehr wirklich in Schlagdistanz. Über die Stationen 22:24, 23:27, 27:32 wurde der Endstand von 29:34 erreicht. Die Freude bei den grün-weißen war nahezu grenzenlos, denn damit konnte der Abstieg definitiv abgewendet werden. Man mag es kaum glauben, aber in der Verbandsliga Nord ist die qualitative Dichte so hoch, dass es hierzu 17 (!!!!!) Punkte braucht. 

Ich möchte die Gelegenheit nutzen um der Mannschaft Respekt und Hochachtung auszudrücken. So ein Saisonendspurt fordert viel Kraft und Willen. Über alle Widrigkeiten der Spielzeit hinweg wurde der beachtliche Teamgeist bewahrt und Glaube daran in diese Liga zugehören nicht aufgegeben. Ich denke die letzten Spiele haben gezeigt wieviel Potenzial und Stärke in dieser Mannschaft stecken. „Immer heiß wie Frittenfett“.

Vielen Dank für das positive gestalten meiner (vorerst) letzten Auswärtsfahrt. Es war ein Fest.

Zum letzten Saisonspiel empfangen wir am Samstag den 04. Mai um 16:00 Uhr den PHC Wittenberge. Der Gegner ist leider nicht mehr in punktetechnischer Reichweite, trotzdem soll die Saison mit einem Heimsieg beendet werden. Wir laden recht herzlich dazu ein (vor oder nach dem Baumblütenbesuch) uns anzufeuern.

 

Es liefen auf: Jens Zuther, Alexander Bast, Marcel Klemt, Henry Wascher, Christoph Drescher, Thomas Sachse, Niko Harnge, Christian Pankow, Ronny Lowens, Tim Hagenau, Tom Lessig, Gordon Kassin

Der Strippenzieher: Maximilian Borrmann 

 

Schreiberling: M. Klemt


Mini-Minis gewinnen Silber beim

10. Zwergen-Emby-Cup in Bad Belzig

 

Am 13.04.2019 fand für unsere „neuen“  Minis, das bedeutet für den Jahrgang 2011 und jünger, der 10. Zwergen-Emby-Cup in Bad Belzig statt.

Für den Großteil der Mannschaft war es das erste Turnier. Es wurde in Gruppe A und B gespielt und es waren insgesamt 8 Mannschaften zu Gast. Da wir  zusammen mit dem MBSV  Belzig, dem HSC Potsdam und der HSG Ahrensdorf /Schenkenhorst in der Gruppe B waren, absolvierten wir vor den Gruppenspielen zunächst verschieden Stationen: Unterarmstütz auf Zeit, Seilspringen, Handball Weitwurf und Slalomdribbling.

In der Vorrunde besiegten wir den MBSV Belzig II (7:2), die Mädchen vom HSC Potsdam (9:4) und die HSG Ahrensdorf/Schenkenhorst (5:0) souverän. Die Mannschaft zeigte insgesamt gute Aktionen, die oft zum Torerfolg führten. Das Umschaltverhalten von Angriff auf Abwehr war noch ausbaufähig. Wir belegten in unserer Gruppe den ersten Platz und hatten es somit voller Freude ins Finale geschafft. Nun hieß es nochmal alle Kräfte zu mobilisieren und das Team auf das letzte Spiel vorzubereiten. Es war klar, dass es uns die Sportschülerinnen vom Frankfurter HC keinesfalls leicht machen würden. Das Spiel begann und Werder sah zunächst nicht so ruhmreich aus. Durch die Aufregung geschahen viele Fehlwürfe und auch die Passgenauigkeit ließ zu wünschen übrig. Die starken Mädchen vom FHC allerdings verwandelten einen Treffer nach dem anderen und es stand inzwischen 4:0 gegen uns. Doch wer jetzt denkt, das war es gewesen, der irrt, denn „die Kraft liegt ja bekanntlich im Team“. So zeigte Torhüter Jonas eine Parade nach der anderen im Tor und spielte die Bälle schnell raus. Auch die Würfe aufs Tor konnten plötzlich sicher verwandelt werden und Werder kämpfte sich bis auf ein Tor wieder heran. Leider kam dann der Schlusspfiff und das Endergebnis von 5:4 stand fest. Dennoch konnten wir uns freuen! Wir haben den 2. Platz von insgesamt 8 Mannschaften belegt. Tolle Leistung! 

Für unsere F-Jugend findet nach einer grandiosen Saison 2018/2019 mit insgesamt 8 Spieltagen am 05. Mai 2019 das Abschlussturnier in Potsdam statt. Ich bin stolz auf euch! In den 2 Jahren in denen ich eure Trainerin sein dürfte, habt ihr euch spielerisch und mannschaftlich toll entwickelt!  

 

 

Kathleen Wuttke

 


Wir gratulieren unserem Partnerverein HC Neuenbürg 2000 zum Aufstieg in die Baden-Württemberg-Oberliga und zum Meistertitel in der Baden-Liga. Wir freuen uns auf euren Besuch in der Blütenstadt.


1. Männer sagt DANKE

Erste Männer verliert deutlich gegen den Stralsunder HV

 

Die 1. Männermannschaft konnte am vergangenem Samstag gegen den Tabellenersten, dem Stralsunder HV, nicht mithalten. Das Ergebnis 24:40 spricht eine eigene Sprache. Mit "den letzten Mohikanern" aus Werder konnten wir dem Spitzenreiter, dem Staffelsieger, nur in den ersten 10 Minuten Paroli bieten und hatten im weiteren Spielverlauf den Männern aus Stralsund nichts mehr entgegenzusetzen. Wir bedanken uns auf diesem Wege nochmals bei Axel Bornemann (Cheftrainer der A-Jugend Bundesliga 1. Vfl Potsdam) für die kurzfristigen und spontanen Zusagen seiner Spieler bei uns auszuhelfen. Erschwerend kam dazu, dass ein weiterer Rückraumspieler (Frank Cordies) fehlte. Er weilte in seiner Heimat für Länderspiele in der kubanischen Nationalmannschaft. Unter dem Strich stellt sich so ein verzehrtes Bild des Leistungsvermögen der 1. Männermannschaft da. Die letzten schwachen Auftritte, bedingt durch die dünne Personaldecke, verzehren so das sportliche Gesamtbild und lassen die Werderaner Handballer in der Tabelle weiter nach unten rutschen.

 

Wir gratulieren dem Stralsunder HV zur Meisterschaft in der Oberliga Ostsee-Spree und wünschen Ihnen viel Erfolg für den Weg in die 3. Liga. 

 

Am Samstag wurden einige unserer Spieler verabschiedet. Jeder für Sich hinterlässt seine Fußstapfen in Werder. Wir wünschen Tom Lessig, Tom Göres, Finn Ruppin, Sergi alá Sanchez, Markus Rinke, Wojciech Lipinski, Hendrik Retschlag, Lucas Schönebeck und aus der 2. Mannschaft Marcel Klemt alles Gute für die Zukunft. 

 

Die 1. Männermannschaft bedankt sich für die bedingungslose und phänomenale Unterstützung ihrer Fans. Wir freuen uns auf die kommende Saison. 


Ehrung E-& D- Jugend


Wichtiger Heimerfolg der Zwoten Männer gegen SG Westhavelland

Nachdem zuletzt noch ein Punkt auswärts in Falkensee geholt wurde, folgte am vergangenem Wochenende für unsere Männer die Herausforderung sich gegen die SG Westhavelland durchzusetzen. Nach wie vor musste was Zählbares her, um aus dem Tabellenkeller rauszukommen und um sich ein wenig Luft zu verschaffen. 

Vor dem Anpfiff stellt sich die Tabellensituation wie folgt dar: Werder II ist punktgleich mit Falkensee (13:25) und Neuruppin (13:25) und der Gegner aus Westhavelland ist mit 14:24 Punkten ebenfalls in Schlagdistanz. Der SSV Falkensee gastierte zudem in Neuruppin. Mit einem Sieg bestand also die Chance für unsere Blütenstädter einen großen Schritt im Abstiegskampf zu machen. 

Nach der bitteren Niederlage im Hinspiel wollte man im eigenen Wohnzimmer die Punkte auf keinen Fall abgeben. Die Spieler waren bis in die Fingerspitzen motiviert und fieberten dem Anpfiff entgegen, denn schließlich ging es für beide Mannschaften noch um etwas in der Saison. Für ein wenig Verwunderung sorgte die Anzahl der Westhavelländer die sich etwas ratlos warm gemacht haben. Während die Männer um Max Borrmann erneut mit fast voller Bank antreten konnten, boten die Gäste nur 7 Spieler auf.

Vom Trainergespann Borrmann/ Schönebeck wurde zurecht darauf hingewiesen, dass gerade eine solche Konstellation gefährlich sei. Nach den letzten taktischen Anweisungen war es dann endlich soweit. 

Mit dem Anpfiff nahm die Partie gleich an Fahrt auf. Die Anfangsphase wurde durch ein sehr physisches Zweikampfverhalten geprägt und oft mussten die Schiedsrichter ins Spiel eingreifen. Die Angriffsreihen, beider Teams nahmen sich Nichts in den ersten 15 Spielminuten und das Spiel war mit 6:6 völlig ausgeglichen. Auch im weiteren Verlauf wechselte die Führung im Spiel stetig und keiner konnte sich komfortabel absetzen. Die Gäste der SG aus Westhavelland steckten gegen unsere Jungs nicht auf und blieben dran. Mit denkbar knapper 16:15 Halbzeitführung für unsere Heimmannschaft, ging es in die Kabinen zur Lagebesprechung. 

Die Devise für die zweite Spielhälfte war klar: es musste jetzt der entscheidende Impuls kommen, es sollte alles reingeworfen werden für die 2 Zähler am Ende.

Aufgrund der offensiven Deckung des Gegners gelang es den Hausherren nicht so recht im Angriffsspiel an Fahrt aufzunehmen und so kamen trotz guter eigener Defensive die Gäste besser ins Spiel und führten nach 37 gespielten Minuten mit 17:19. Da waren sie wieder, die altbekannten Startschwierigkeiten. Diese Phase konnte man aber nahezu unbeschadet überstehen. Dies lag vor allem an der starken Abwehrarbeit und den scheinbar überall auftauchenden Extremitäten von Marcel Klemt. So konnte die Mannschaft sich wieder fangen und in der 43. Minuten den 21:21 Ausgleich erzielen.

In der Schlussphase sollte und musste dann die Entscheidung her!

Wie von Max Borrmann von Beginn an gepriesen wurde endlich der Turbo gezündet und unsere Recken in Grün-Weiß spielten schnell auf. Begünstigt durch die schwindende „Luft“, sowie den daraus resultierenden technischen Fehler der Gäste und eines weiterhin stark aufgelegten Schlussmanns, konnte man einen kleinen Torlauf starten. Die Blütenstädter zogen in der 50. Spielminute auf 26:23 davon. In den verbleibenden Zeigerumdrehungen machte die Verbandsligavertretung des HV Grün Weiß Werder dann den Sack zu und bestrafte Fehler der Gäste mit einer gut vorgetragenen „2. Welle“ oder einfachen Kontertoren. 

Nach 60 intensiven Spielminuten lächelte ein 34:27 Heimsieg von der Anzeigentafel. Folglich konnten 2 ganz wichtige Punkte im Abstiegskampf mitgenommen werden.

Jetzt hat man erstmal wieder eine Woche mehr Zeit, um sich auf den letzten Auswärtskracher in der Uckermark beim SV Berolina Lychen vorzubereiten.

Dieses schwere Auswärtsspiel ist enorm wichtig, denn auch wenn der 9. Tabellenplatz das „rettende Ufer“ bedeutet und gar Platz 6 noch möglich wäre, so eng ist es auch nach „unten“. In dieser Saison wird sich in der Verbandsliga Nord nichts geschenkt und ab Platz 5 stehen alle „dicht gedrängt“.

Aber wir sind jetzt schon heiß wie Frittenfett auf die verbleibenden 2 Spiele und schließen wie immer mit einfachen „Werder Zwei“!!! „Feuer frei“!!!      

Für Sie spielten auf:

Das Dreigestirn im Tor: Zuther, Jens; Bast, Alexander; Klemt, Marcel

Die Garde: Hesselmann, Janek; Wascher, Henry; Drescher, Christoph; Sachse, Thomas; Harnge, Niko; Pankow, Christian; Lowens, Ronny; Hagenau, Tim; Lessig, Tom; Dramburg, Ronny; Kassin, Gordon

Funkemariechen: Schönebeck, Lucas; Borrmann, Maximilian; Barabas-Bois, Vivien; Hagenau Nick

 

Von der Muse geküsst: Nick Hagenau

Redaktionelle Bearbeitung: Marcel Klemt


Vizemeisterschaft D-Jugend

Handball D-Jugend ist Vizemeister 

Qualifikation zur Landesmeisterschaft erreicht

 

Mit einer sehr guten Mannschaftsleistung wurde die D-Jugend des Handballvereines Grün-Weiß-Werder Vizemeister hinter dem 1. VFL Potsdam. Am Sonntag, dem letzten Spieltag der Saison, krönte die Mannschaft um Trainer Dominik Nehls die tolle Saison mit zwei weiteren Siegen. Um 11:00 Uhr startete das Spiel gegen den SV 63 Brandenburg-West, zweiter gegen dritter der Tabelle. Das Spiel wurde erwartungsgemäß knapp und war bis zum Ende hart umkämpft. Dabei erwischte Werder den besseren Start und konnte mit einer 17:15 Führung in die Halbzeitpause gehen. Nach Wiederanpfiff kamen die Gäste aus Brandenburg besser ins Spiel und konnten ausgleichen. Erst beim Stand von 19:19 gelang es Werder sich spielerisch durchzusetzen und sich leicht abzusetzen. Mannschaftlich geschlossen wurden in der Abwehr die Zweikämpfe entschieden und durch schnelles Umschalten im Spiel nach vorn die Tore gemacht. Am Ende konnten die Jungs über einen 27:23 Sieg gegen den direkten Tabellennachbarn jubeln. Die Vizemeisterschaft war entschieden, Werder ist Vizemeister und an Brandenburg geht der dritte Platz.

 

Nach einer Pause ging es im zweiten Spiel gegen den den SV Lok Rangsdorf. In einer sehr fairen Begegnung war sehr schnell klar, dass auch dieses Spiel gewonnen werden sollte. Die Mannschaft spielte geschlossen und mit viel Spaß das letzte Heimspiel der Saison. Alle Spieler trugen sich in die Torschützenliste ein und nach einer 16:8 Halbzeitführung wurde das Spiel mit 28:13 ganz klar gewonnen.

 

Dann konnte gefeiert werden. Trikots für die Vizemeister waren gedruckt und unter großem Applaus der Familien freuten sich Team und Trainer über die erreichte Qualifikation zu Landesmeisterschaft. Dies ist für die Werderaner D-Jugend eine Premiere. Die 8 besten Mannschaften des Landes Brandenburg (2 aus jedem Spielbezirk) treten noch einmal gegeneinander an. Ohne die Unterstützung der coolen Eltern, welche Woche für Woche zu den Spielen fuhren, Versorgung organisierten und vieles mehr, wäre dieser Erfolg bestimmt schwerer zu erreichen gewesen.

 

Besonders vielen Dank an dieser Stelle auch dem Trainer, Dominik Nehls. Er begleitet einige der Jungen seit über 4 Jahren von der E-Jugend bis zur D-Jugend und hat es nicht nur verstanden sie im Handball immer besser zu machen. Es ist Klasse, wie sie als Mannschaft zusammen gewachsen sind und als Einheit auftreten. Dies war ausschlaggebend für 23 Siege, bei nur 3 Niederlagen (Torverhältnis: + 284) in der Spielzeit 2018/ 2019. Starke Saison!

 

 

100% Werder

 


Spielbericht 2. Männer

„Ein Hart erkämpfter Punkt für unsere Zwote aus Werder beim Tabellennachbarn“

Die Saison neigt sich so langsam dem Ende zu und alle Mannschaften in der Liga kämpfen nach wie vor in jeder Minute, um jedes Tor und um jeden Punkt.

Mit genau dieser Marschroute und einem klaren Ziel von 2 Punkten, musste am vergangenem Wochenende die Vertretung des Oberligisten aus der Blütenstadt gegen Falkensee bestehen. An der Seitenlinie gab Trainer Max Borrmann, nach seinem Aufenthalt in Neuseeland, sein Comeback.

In der Tabelle nah beieinander, trotzdem hieß es nach wie vor Abstiegskampf und da werden keine Geschenke verteilt.

Mit einer bzw. zwei Ausnahmen an diesem Tag, in Person von Nick Hagenau und Tim Hagenau, die an diesem Tag ihrem Lebensjahr noch eins dazu addieren durften. 

Die Glückwünsche auch von Seiten des Hallensprechers der Gastgeber aus Falkensee war eine sehr schöne Geste.

Aber dennoch stand das Spiel im Vordergrund. Ein Sieg das erklärte Ziel unserer 2.Männermannschaften aus Werder.

Ein Kellerduell in der Verbandsliga, was einiges versprach, mit dem besseren Beginn für die Gastgeber aus Falkensee, die sich schnell eine Führung erspielten und diese kontinuierlich hielten. Die Torhüter auf beiden Seiten, waren gut aufgelegt und die Spannung blieb weiter oben. Dennoch bewies Falkensee ein besseres Händchen in der Anfangsviertelstunde und führte mit 6:3. Das erstes Team Timeout von Werder war die Folge. Im Angriff wurde umgestellt und in der Abwehr musste man jetzt enger zusammenstehen.

Gesagt, getan, es lief besser und unsere Recken kamen wieder bis auf ein Tor heran und erzielten in der 26. Minute sogar den Ausgleich zum 10:10. Beide Mannschaften legten nochmal nach und Werder sogar einmal mehr, so dass es mit einer 12:13 Führung zum Pausentee in die Kabinen ging.

In der zweiten Halbzeit knüpften unsere Männer daran an, wo man in der ersten Halbzeit aufgehört hatte und es gelang den Vorsprung vorerst zuhalten. Die Gastgeber steckten nie auf und so blieb es ein Spiel auf Augenhöhe. Ab der 42. Minute konnte man zwar mit 16:18 in Führung gehen, aber der SSV machte es unmöglich sich entscheidend abzusetzen. In der 50. Spielminute gelang es Falkensee sogar den Treffer zur 21:20 Führung zuerzielen. Die Schlussphase des Spiels war an Dramatik fast nicht zu überbieten, beide Mannschaften spielten voll auf Sieg und mobilisierten nochmal alle Kräfte. Ein offener Schlagabtausch, in dem nach 60 Minuten kein Sieger und kein Verlierer ermittelt werden konnte.

Das Spiel endete mit einem sportlich fairen 25:25. Egal ob man sich über den „verlorenen Punkt“ ärgert oder den „gewonnenen Punkt“ freut:

Ein Punkt Auswärts geholt, der war wichtig!

Jetzt heißt es diese Woche sich im Training optimal auf nächstes Wochenende vorzubereiten. Der Gegner (tabellarisch auch in „Schlagdistanz“) steht schon in den Startlöchern. Wir empfangen die SG aus Westhavelland in unserer Festung „Haeckelhölle“ und es heißt es erneut „Abstiegskampf“.

Seid dabei und holt mit uns zusammen die 2 Punkte!

Wir freuen uns auf euch und eure Unterstützung!

In diesem Sinne: „Werder 2 Feuer Frei“

 

Rasender Reporter (mit Kuchenkrümel am Mundwinkel): Nick Hagenau

Auswärtsspiel Rostock

 

Vergangenen Samstag brach unsere 1. Frauenmannschaft schon früh zum letzten Auswärtsspiel der Saison auf. Nach einem kleinen Zwischenstopp im Eiscafe  ging es bei strahlendem Sonnenschein weiter Richtung Rostock. Immer mit dem klaren Ziel vor Augen, sich in dieser Woche besser zu präsentieren – allein schon für die zahlreich angereisten Fans.

Dieses Vorhaben wurde definitiv erfüllt, auch wenn es am Ende nicht ganz zu einem Sieg reichte. Die erste Halbzeit verlief relativ ausgeglichen. Obgleich die Werderanerinnen zunächst nicht in Führung gehen konnten, so ließen sie sich dennoch nicht abschütteln. Nach einer Weile zeigte die zusätzliche Zuckerzufuhr ihre Wirkung: die Abwehr wurde wacher und die allgemeine Stimmung immer heißer. In der 19. Minute erkämpfte sich die Grüne Gang erstmals die Führung (10:11), die sie sich bis zur Pause auch nicht nehmen ließ. In die zweite Halbzeit starteten unsere Damen weiterhin energiegeladen, weshalb in der 46. Minute ein drei Tore Vorsprung zum 17:20 erreicht war. Sieben Minuten vor Schluss glich Rostock jedoch zum Unentschieden aus. Schlussendlich waren es die Gastgeberinnen, die im Endspurt einen Funken mehr auf die Schippe packten und mit einem 24:22 Sieg von der Platte gingen.

 

 

Dennoch ein großes Dankeschön an jeden mitgereisten Unterstützer, zum letzten Heimspiel am 27.4. seid ihr wieder herzlich eingeladen!


Als wir am Freitag nach dem Training aus der Halle gingen, hätte DAS wohl keiner für möglich gehalten. Aber der Reihe nach:

Seit 2007 veranstaltet Berlin eines der größten Turniere als Saisonabschluss – den Berlin-Brandenburg-Pokal. Es ist schon gute Tradition, dass zeitgleich mit den Pokalspielen der „Großen“, auch die jüngsten Handballer „ihren“ Pokalsieger ermitteln. Ein echtes Aufeinandertreffen der stärksten Teams aus Berlin und Brandenburg. Für alle Teilnehmer wird damit ein Blick über den eigenen Tellerrand ermöglicht. Die Mannschaften wurden im Vorfeld in A und B Turnier eingeteilt; Grundlage waren dafür die aktuellen Ergebnisse in der Saison.

Mit nur 8 Spielern reisten wir sehr früh nach Berlin Waidmannslust und starteten im B-Turnier. 

Das Ziel der Trainerin war klar: Halbfinale wäre riesig und der Mannschaftslogan -  „Die Kraft liegt im Team“ sollte den Tag begleiten. Die Frage eines Spielers, ob das nicht ein bisschen viel Druck sei, wurde schnell mit den Worten „Man wächst mit seinen Herausforderungen!“ und „Ihr seid Werder – ihr seid die Besten!“ weggezaubert und alle mussten lachen. Aufgabe war es, sich als Mannschaft zu präsentieren und sauberen, ordentlichen, aber schnellen Handball zu spielen, Erfahrung zu sammeln und Spaß zu haben. 

Nach einer kurzen Begrüßung aller Mannschaften begann das Turnier mit einem sehr straffen Zeitplan. Gespielt wurde in 2 Gruppen á 5 Mannschaften, die jeweils 2 Gruppenbesten konnten sich für das Halbfinale qualifizieren.  

In der Gruppenphase trafen wir auf die ST Karower Dachse (11:5), VfL Tegel II (9:7), SG AC/Eintracht Berlin (9:7) und SV Adler Berlin (10:5).  Mit ein wenig Blessuren, einem unglaublichen Willen und Teamzusammenhalt und -spiel war es geschafft: HALBFINALE als ungeschlagener Gruppenerster. Die Freude war riesig und keiner glaubte, dass das möglich ist. 

Ohne große Pause trafen wir im Halbfinale auf den Oranienburger HC. Die Kinder schienen vor dem Namen schon zurückzuschrecken. Aber eingeschworen durch die Trainerin starteten die 8 Spieler von der ersten Sekunde konzentriert. Als Team über sich hinauswachsend und wahnsinnig spannend zogen wir mir mit einem knappen 9:8 ins FINALE ein. Jetzt hieß es erst einmal durchatmen und letzte Kräfte mobilisieren. Im Finale trafen wir auf den BFC Preußen. Alles was jetzt kommen würde, war Bonus. 

Das vorher nicht für möglich Gehaltene wurde so nach und nach Realität. Mit einem klaren 15:6 bezwang das Team vom HV Grün-Weiß Werder mit nur 8 (!) Spielern alle Mannschaften. Danke an Nele unseren ausgeliehenen Torwart für diesen Tag, die sonst Minis spielt. Du hast uns in einigen Spielen echt den Arsch gerettet. Super Leistung!

Wenn man als Trainer im Auswechselbereich steht und die gesamte Halle die letzten zehn Sekunden lautstark runterzählen, realisiert man, dass man wirklich Pokalsieger ist. Da hat man schon mal Pippi in den Augen und auch das ein oder andere Kind hatte Freudentränen. Nach Schlusspfiff rannten alle Kinder zur Trainerin und es gab kein Halten mehr. Eine kleine grüne Spielertraube hüpfte und feierte und konnte es gar nicht so richtig glauben. Auch die Eltern waren mächtig beeindruckt und stolz. 

Als überlegener Sieger wurde der HV Grün-Weiß Werder zur Siegerehrung aufgerufen und die Spieler hielten den Pokal voller Stolz in den Händen. 

Was bleibt nach dem Turnier? Die gesammelten Erfahrungen werden mitgenommen und in der ein oder anderen Trainingseinheit umgesetzt. Eine unfassbar super Teamleistung und alle Kinder können nach diesem Turnier Manndeckung spielen, da sehr Ballorientiert gepfiffen wurde. Ein Turnier auf sehr hohem Niveau. Ein großes Lob an die sehr fairen und guten Jungschiedsrichter, die hätten wir uns gern bei dem ein oder anderen Spiel in der Kreisliga gewünscht. Die Organisation war super und wir fuhren alle mit vielen Endorphinen im Blut und einem Lächeln im Gesicht nach Hause. Vielen Dank an die 6 mitgereisten Eltern, die den Kindern dieses Doppelspielwochenende ermöglichten und uns lautstark anfeuerten und motivierten. Ohne euch geht’s nicht!

Am Sonntag war es nun soweit; unser letzter Punktspieltag war angebrochen. Zwei Spiele standen auf der Tagesordnung. Das Ziel war ganz klar definiert, 2 Siege müssen her, damit wir die Möglichkeit wahren, aus eigner Kraft die Saison als Tabellendritter zu beenden. 

Der erste Gegner war die erste Mannschaft vom HSG RSV Teltow/Ruhlsdorf. Mit einem sehr guten Start stand es nach 2 min 3:0 für Werder. Aber dieser Beginn brach anschließend aus unerklärlichen Gründen ein und es stand nach knapp 9 min 4:4. Auszeit Werder. Diese zeigte seine Wirkung. So langsam kam Werder kontinuierlich verbessernd ins Spiel. Halbzeitstand 7:8 für Werder. Die Halbzeitpause wurde genutzt, um kleine Defizite aufzuzeigen, Taktiken zu besprechen und die Mannschaft als Team zu stärken. Im 6:6 konnte Werder dann zeigen, dass sie miteinander guten schnellen Handball spielen können. Mit einem Endstand von 10:24 holte sich Werder verdient den Sieg. 

Als direkt anschließendes Spiel stand der SV Lok Rangsdorf auf der Platte. Ziel war es alle 14 Kinder nochmal spielen zu lassen, was bei 15 Minuten Spielzeit pro Halbzeit nicht ganz so einfach ist. Werder konnte sich von Beginn an klar absetzen und ging mit 4:11 in die Halbzeitpause. Die Kraft liegt im Team hat sich heute wieder bewahrheitet und so konnten wir mit identischem Endstand von 10:24 beide Spiele als Siege auf unser Konto verbuchen. 

 

Zufrieden und kaputt, weil doch die ein oder andere Anspannung abfällt, ging es zurück Richtung Heimat – nach Werder. Tolles Wochenende, tolles Team, ich bin stolz auf euch!

 

 

Madeleine Rouvel Trainerin E-Jugend Saison 2018/2019


Bienvenida Frank Castillo Cordies!

 

Mit dem 18-jährigen Frank Castillo Cordies aus Kuba haben wir den ersten Neuzugang für die Saison 2019/2020 verpflichtet. Frank hat am Wochenende gegen Altlansberg das erste Spiel seiner Laufbahn in Deutschland absolviert und wird fortan für uns auflaufen. 

 

‚Mit Frank bekommen wir einen sehr talentierten Spieler in unsere Reihen. Er hat einen unglaublichen Wurf und eine hohe Dynamik. Jetzt müssen wir weiter hart arbeiten damit er sein großes Talent an die deutsch Spielweise anpassen kann und er Woche für Woche besser in unser Team integriert wird. Natürlich helfen die Spiele in dieser Saison dabei, der Fokus liegt aber auf der kommenden Saison.“ Sagt Hannes Lindt, sportlicher Leiter über den kubanischen Neuzugang. 

 

 

 

 

Kurze Fragen - kurze Antworten! Vier Fragen an Frank. 

 

Hallo Frank, wann hast du angefangen Handball zu spielen? 

 

Mit 10 Jahren habe ich angefangen Handball zu spielen. 

 

Wie ist die Entwicklung des Handballsports in Kuba? 

 

Das Niveau ist noch nicht all zu hoch. Im Moment erwacht der Handball in Kuba und soll weiter entwickelt werden. Das Ziel ist es Spieler, wie mich, nach Europa zu bringen und dort auf einem guten Niveau Spielpraxis zu erlangen.

 

Wie sieht ein normaler Tag in Kuba aus? 

 

Die Entwicklung in Kuba geht sehr langsam voran. Als Einheimischer hat man kein besonders gutes, aber auch kein schlechtes Leben. Nur wenige Jobs werden gut bezahlt. Man arbeitet hart und nimmt sich selber nicht so wichtig. 

 

Wie ist dein erster Eindruck nach vier Wochen in Deutschland? 

 

Deutschland ist ein großartiges und unglaublich entwickeltes Land. Ich bin glücklich hier zu sein und freue mich, dass ich die Chance hier bekommen habe. Ich fühle mich sehr wohl. 


Verletzungsliste der Männer wird länger. 

Für die Männer des HV Grün-Weiß Werder war es ein Wochenende zum vergessen. Viel schmerzhafter als die hohe Heimniederlage gegen Altlansberg ist die schwerwiegende Diagnose von Kreisläufer Stefan Darius, der mit einem Wadenbeinbruch auf unbestimmte Zeit ausfallen wird. 

„Mit Stefan, Dominik und Lucas sind uns drei wichtige Leistungsträger ausgefallen. Leider sind alle drei Verletzungen so schwerwiegend, dass wir sie in dieser Saison nicht mehr auf dem Spielfeld wiedersehen werden. Am meisten tut es mir für die Jungs leid, sie haben eine super Saison gespielt.“ so Hannes Lindt.

Das Spiel am Samstag startete ähnlich gut wie das Heimspiel gegen Cottbus und wir führten schnell mit 8:2. Dann die Schlüsselszene des Spieles. Stefan Darius läuft einen Konter und wird von Toni Schäl (Altlansberg) von hinten und ohne Chance auf den Ball umgerannt. Der sportliche Leiter - Hannes Lindt findet klare Worte: „Mir fehlt hier jegliche Idee und Aussicht des Spielers von Altlansberg an den Ball zu kommen. Ich denke bei dem Spieler war zu dem Zeitpunkt der Frust groß und er hatte sich nicht mehr unter Kontrolle. Mit solch einer Dummheit kommt er davon, bekommt rot und spielt das nächste Spiel wieder.“ 

 

Der Schock saß tief und verständlicher Weise konnten sich unsere Jungs nach dieser Verletzung nicht mehr auf ihr Spiel fokussieren. Trotz der letzten zwei Niederlagen haben wir immer noch drei Punkte Vorsprung auf den Tabellenvierten und wir werden alles möglich tun um die Verletzung zu kompensieren und unseren Tabellenplatz zu halten. 


Verletzung von Kapitän D. Nehls überschattet Remis in Neubrandenburg 

 

Für die 1. Männermannschaft des HV Grün-Weiß Werders reicht es nur zu einem 20:20 beim Tabellenschlusslicht SV Fortuna 50’ Neubrandenburg. 

 

Gewarnt fuhr man in die Tollensestadt. In der Trainingswoche hatte man sich akribisch auf den Gegner vorbereitet, leider nur mit bedingtem Erfolg. 

Vor allem zu Beginn der ersten Halbzeit fanden die Werderaner nicht wie gewünscht ins Spiel und liefen bis zur 35. Minute einem Rückstand hinterher. Zwischenzeitlich konnten die Neubrandenburger sogar einen 5-Tore-Vorsprung herausspielen (10:5). Doch dann begann die „kleine“ Aufholjagd der Blütenstädter. Mit einem 5:0-Lauf aus der 1. Halbzeit in die 2. Halbzeit konnte die 1. Männer aus der Havelstadt den Ausgleich schaffen (10:10). Der Gastgeber war so gezwungen seine TimeOut-Karte sehr früh in der zweiten Hälfte des Spiels zu legen. Folglich gestaltete sich das Spiel zu einem Krimi. Die Männer aus der Tollensestadt konnten immer wieder vorlegen und die Werderaner ausgleichen, bis sie zum ersten Mal in der 50. Spielminute mit 16:17 in Führung gehen konnten. Leider hielt diese Führung nicht lange und zwei Minuten vor Spielende führte wieder der Gastgeber mit einem Tor. 

 

Die Schlussminute war nichts für schwache Nerven. In der letzten Spielminute wurde ein Konter eingeleitet. Dominik Nehls hatte den Ball so gut wie in der Hand, wurde aber durch einen Neubrandenburger (Nr. 14) kompromisslos und ohne Rücksicht auf Verluste gestoppt, sodass er ohne Möglichkeit sich selbst zu schützen hart auf seine linke Schulter fiel. Schock in den Gesichtern der Werderaner, denn Dominik musste unter nicht gerade fairem Publikum vom Feld getragen werden. Werder hatte nach dieser Aktion noch einen Angriff, vergab diesen aber und Neubrandenburg sah zu diesem Zeitpunkt wie der sichere Sieger aus. Doch Dank Tetis sicherem Auge und einem verpatzen Pass aus Sicht der Neubrandenburger konnte Janek Hesselmann mit seinem unbedingtem Willen das Tor zu werfen, noch den Ausgleich erzielen.

 

Nun heißt es Kräfte bündeln und sich auf das anstehende Derby gegen Cottbus optimal vorzubereiten. 

 

 

Danke an alle mitgereisten Werderaner Fans. Ihr und auch wir als Spieler mussten uns den ein oder anderen nicht passenden Spruch der Zuschauer gefallen lassen. Wie wir es von euch gewohnt sind, habt ihr uns bis zur letzten Minuten fair und mit all euren Kräften unterstützt. Denn eins steht fest: Wir haben einfach die besten Fans der Welt!🔥💚 

 

Wie schwerwiegend die Verletzung ist, kann im Moment noch nicht gesagt werden. Daumen drücken ist angesagt, denn die eindeutige Diagnose von Dominik steht noch aus und wir hoffen alle, dass er bald wieder einsatzbereit ist.

 

 

#100 % Werder


Männliche Jugend D: Alle Weichen Richtung Vizemeisterschaft gestellt!

Werder, 24.2.2019

Die Mannschaft der männlichen Jugend D hat sich am Wochenende mit zwei weiteren Siegen gegen den Ludwigsfelder HC (22:18) sowie gegen SV Blau-Weiß Dahlewitz (24:16) die perfekte Ausgangsposition erarbeitet, um am letzten Spieltag am 7.4.2019 (Heimspiel!!) die Vizemeisterschaft der Kreisliga feiern zu können.

Die Spiele gegen Ludwigsfelde und Dahlewitz wurden – wie zuletzt eigentlich immer - aufgrund sehr starker Mannschaftsleistungen gewonnen. Der Sieg gegen Ludwigsfelde war umso wichtiger, als dass die Ludwigsfelder unmittelbarer Verfolger der Mannschaft aus Werder sind. Nach holprigem Start kämpfte sich die Mannschafft sukzessive und konzentriert heran - Halbzeitstand 14:7 und brachte das Spiel dann sicher „nach Hause“ – Endstand 22:18. 

Das Spiel gegen Dahlewitz (aktuell 12. in der Ligatabelle) war formal etwas einfacher, der letztlich klare 24:16-Sieg war jedoch ein „Arbeitssieg“, denn die Mannschaft aus Dahlewitz hielt körperlich hart dagegen, um zum Ende dann jedoch konditionell Werder unterlegen gewesen zu sein. 

Die Mannschaft von Trainer Dominik Nehls liegt zwar aktuell auf Rang 1 der Tabelle, allerdings hat der bisher ungeschlagene VfL Potsdam vier Spiele weniger. Mit weiteren Siegen am 3.3.19 und 7.4.19 (jeweils Heimspiele in der Sporthalle des EHG, Kesselgrund 62-68) wäre den Jungs der D-Jugend die Vizemeisterschaft nicht mehr zu nehmen – ein riesen Erfolg bei gleichzeitiger Qualifikation zur Landesmeisterschaft. Die Jungs freuen sich noch einmal über eine besonders starke Fan-Unterstützung an den beiden letzten Heimspieltagen (jeweils um 11Uhr und 14:30Uhr). 

 

Ein besonderer Dank der Mannschaft gilt ihrem Trainer Dominik Nehls, der trotz seiner schweren Verletzung im Spiel der 1. Männermannschaft am Vorabend die Trainerbank absicherte und damit der Mannschaft den nötigen Rückhalt gab!