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Interview Sophie Kieschke

 

Hallo Sophie, Herzlich Willkommen in der schönen Blütenstadt Werder an der Havel! Du hast viele Jahre für den BFC Preußen Handball gespielt. Die letzten Jahre wart ihr die erfolgreichste Mannschaft der OstseeSpree-Liga. Warum jetzt der Wechsel zum Liganeuling HV Grün-Weiß Werder?

 

"Ich habe mit den Preussen-Mädels alles erreicht was ich mit der Mannschaft erreichen konnte. Es fiel mir nicht leicht die Mannschaft zu verlassen, jedoch war der Aufstieg in die 3 Liga nie ein ernsthaftes Thema. Ich bin ja auch nicht mehr die jüngste, also dachte ich mir, als Steffen mir den Plan „3 Liga“ erzählte, warum nicht!? Ich bin bereit für mehr Training, noch mehr Leistung und Professionalität um das Ziel, Aufstieg zu erreichen.

 

Welche Ziele traust du der Mannschaft zu und wie denkst du, kannst du sie dabei unterstützen?

 

Ich glaube in der Mannschaft steckt noch mehr. Dieses Jahr hoffe ich auf einen der oberen Tabellenplätze.

Ich habe in der Liga schon ein paar Jahre Erfahrung. Durch meine Schnelligkeit auf der Außenbahn und meiner Athletik denke ich, dass ich die Mannschaft damit gut unterstützen kann. 

 

Sophie, dürfen wir ein bisschen mehr von dir erfahren, wo hast du mit dem Handball spielen angefangen und gibt es ein Leben neben dem Handball?

 

Das Handballspielen habe ich in sehr jungen Jahren beim BFC Preussen gelernt, bis zur A-jugend. Der Schritt in den Erwachsenenbereich habe ich aus beruflichen Gründen in Hamburg gemacht. 

Neben Handball, studiere ich Lebensmitteltechnologie, helfe meiner Familie, als Hobby Imkerin oder unternehme einfach was mit Freunden.  Zum Ausgleich vom stressigen Unialltag treibe ich auch etwas Sport, ob laufen oder Fitness, hauptsache etwas Bewegung."

 

Lieben Dank Sophie. Viel Erfolg für die Saison. 

 


Interview Steffen Schieke 

 

Steffen nach 4 Jahren Trainer der HSG Ahrendsorf/Schenkenhorst, Geburt deiner Tochter und Hochzeit, nun wieder zurück zum HV Grün-Weiß Werder. Ein gutes Gefühl?

 

“Na klar, ein gutes Gefühl. Wenn ich kein gutes Gefühl dabei hätte, würde ich die neue Aufgabe nicht machen. Gerade, weil sich in der Zeit einiges verändert hat und ich gerne meinen Teil dazu beitragen würde, um den Verein voranzubringen! Gerade im sportlichen Bereich habe ich richtig Lust den (jungen) Spielern bei ihrer Entwicklung zu helfen. 

 

 

 

 

Mit dem HV Grün-Weiß Werder übernimmst du nun eine Mannschaft, die eine Liga höher spielt und in den letzten Jahren einige Erfolge vorzuweisen hat. Welche Ziele verfolgst du persönlich mit den Jungs ?

 

Natürlich hat die Mannschaft in den letzten Jahren vieles gewonnen und auch über weite Strecken guten Handball gespielt. Wird nicht einfach, das alles zu erreichen, aber für mich steht an erster Stelle, dass wir eine gute Stimmung untereinander haben und einen schnellen, technisch, athletisch guten Handball spielen. Aber bis wir so spielen, wie ich es gerne hätte, wird es einige Zeit benötigen. Um alles in Ruhe trainieren zu können, ist eben die Vorbereitung da, die am Montag begann. Natürlich möchte ich mit meiner Mannschaft immer erfolgreich sein!

 

OstseeSpree-Liga bedeutet aber auch, dass der Trainingsaufwand höher ist.

Um erfolgreich in dieser Liga bestehen zu können, brauchen wir eine schlagkräftige Mannschaft. Wie sehen in dieser Hinsicht deine Pläne aus?

 

Im Gegensatz zur Brandenburg-Liga muss da natürlich mehr gemacht werden und das wird auch gemacht. Ich erwarte von der Mannschaft, dass sie fit aus dem Urlaub kommt, weil sie genau wissen, wenn nicht, sehen sie das Stadion zu oft. Der Kader ist klein, aber wir haben noch Zeit und suchen genau die Leute, die zu uns passen und uns natürlich sportlich helfen. Aber die Jungs, die aktuell im Kader sind, sind schon gute Jungs."

 

 

Danke Steffen. Viel Erfolg mit deiner neuen Aufgabe und wir freuen uns darauf. 


+++ Infos der Woche HVGWW +++

Liebe Vereinsmitglieder,

vor einem Jahr konnten wir einen weiteren, ehemaligen Leistungssportler für unseren Verein als Verantwortungsträger gewinnen - Hannes Lindt, 10 Jahre Bundesliga Profi. 

Seitdem hat er viele positive Impulse setzen können und in einer Zeit der Umstrukturierung dem Verein Sicherheit und Zukunftsperspektive gegeben. Dafür danken wir Ihm herzlich. Nun beginnt für Ihn eine neue, berufliche Ausrichtung. Dank unseres Netzwerkes konnten wir Ihm seinen Wunsch erfüllen, eine Ausbildung als Immobilienkaufmann zu sichern. Diese wird er bei einem unserer Sponsoren am 01.07. 2018 beginnen. Trotzdem ist seine Leidenschaft für den Handball groß und wir konnten Ihn für weitere 3 Jahre als ehrenamtlichen Geschäftsführer für unseren HV Grün-Weiss Werder verpflichten. Darauf sind wir stolz und werden den eingeschlagenen Weg weiter gehen.
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Sommerpause bedeutet jedes Jahr aufs neue Ausbildungszeit. Wir beginnen dieses Wochenende mit der ersten Runde der Ausbildung von Schiedsrichter und Zeitnehmern bei uns in Werder. Angemeldet sind 21 Personen. Wir danke Madeleine Rouvel und Martin Decker für die reibungslose Planung. 

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Märker Bowling sponsert Trikots für die neue Saison der E-Jugend!

Wir bedanken uns bei der Familie Pippirs für die Unterstützung im Jugendbereich. In der kommenden Saison wird das Team der E-Jugend tatkräftig von Märker Bowling unterstützt. Danke! 

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Tolle Resonanz gab es nach dem Havelauenfest am vergangende Wochenende in Werder für die Cheerleader. So einige Leute kamen diese Woche in der neuen Geschäftsstelle vorbei und haben ihre Bewunderung für die tolle Arbeit bekundet. Die Bühne und das Publikum hätte nicht besser sein können und wir freuen uns auf viele weitere Auftritte in den kommenden Wochen. 

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Die magische Grenze von 300 Mitgliedern wurde geknackt!


Die „Grün-Weisse Wand“ steht!

 

Wir wünschen Euch ein sonniges Wochende. 

 

Thomas Bartels

Dr. Norbert Sommer

Hannes Lindt

 


Interview Victoria Lange

 

Ein weiteres neues Gesicht in der 1.Frauenmannschaft! Herzlich Willkommen!

Sag uns, woher du kommst und warum dich dein Weg nach Werder führt ?

 

,,Ich komme aus Brandenburg an der Havel und habe bisher beim SV 63 Brandenburg-West gespielt. Da Steffen schon in meiner Jugend einmal mein Trainer war, hielten wir guten Kontakt und er erzählte mir von dem Projekt, welches er mit der Frauenmannschaft in Werder durchführen möchte. Da ich den Trainer und auch schon manche Spielerinnen kannte, fand ich das Angebot sehr interessant. 

Neben beruflichen Gründen bin ich auch nach Werder gekommen, um mich dieser neuen sportlichen Herausforderung zu stellen. 

 

Spielerin der 1. Frauenmannschaft und Trainerin der männliche E-Jugend. Welche Ziele verfolgst du dabei ?

 

 

In der Frauenmannschaft möchte ich mich natürlich weiterentwickeln und die Mannschaft stets unterstützen, um somit dann in der oberen Tabellenhälfte angreifen zu können. Ich freue mich darauf, mich neu beweisen zu können und eine erfolgreiche Saison zu spielen. 

Da ich in der vergangen Saison schon in Brandenburg als Trainer fungiert habe und dabei sehr viel Spaß hatte, freue ich mich, das in diesem Jahr wieder tun zu können. 

Als Trainer möchte ich den Kindern den Spaß und die Freude am Handball näher bringen und sie weiterentwickeln, um auch in der Saison bestmögliche Ergebnisse erzielen zu können. 

 

 

 

Was machst du, wenn du dich nicht mit dem Handball beschäftigst ?


 

Wenn ich mich gerade nicht mit dem Handball beschäftige, treffe ich mich gerne mit meinen Freunden, relaxe oder fahre Fahrrad."

 

Dankeschön und wir wünschen dir viel Erfolg für deinen neuen Lebensabschnitt. 

 


Interview Hendrik Retschlag

 

Wir freuen uns, dass du deinen Vertrag in Werder verlängert hast!

Dein erstes richtige Jahr bei den Grün Weißen, wie war es für dich?

 

,,Das halbe Jahr 3. Liga war für mich eher zum ,Ankommen’ in Werder. Das erste richtige Jahr war eins mit Höhen und Tiefen. Am Ende bin ich zufrieden mit der Saison für das Team, hätte aber selber gern ein bisschen konstanter meine Leistung gebracht. Ich versuche es mal positiv zu sehen und habe nächste Saison noch  Luft nach oben.

 

Welche Ziele strebst du selbst und mit der Mannschaft an ?

 

Für mich ein klares Ziel ist wie oben erwähnt konstanter zu spielen. Damit helfe ich der Gruppe am meisten, denke ich.  In 6 Jahren OSL habe ich bisher alles mitgemacht, gegen den Abstieg gespielt, um den Aufstieg mitgespielt, Pokalfinale… gewonnen habe ich's nie, deshalb würde ich mir, für mich und die Mannschaft, einen Titel wünschen!

 

Handball ist sicher deine Leidenschaft, aber erzähle uns was machst du an handballfreien Wochenenden ?

 

 

Handballfreie Wochenenden kommen nun nicht so oft vor. Meine Freundin hat da zum Glück viel Verständnis und kommt gerne zuschauen. Wenn dann bin ich eher entspannter, gehe mal was trinken mit meiner Freundin, mit Freunden. Immer im kleineren gemütlichen Kreis.“

 

Lieben Dank Hendrik und viel Erfolg für die Saison. Wir freuen uns darauf. 


Interview Lucas Schönebeck

 

,,Lucas, wir freuen uns, dass du deinen Vertrag verlängert hast. Du bist für uns eine wichtige Stütze in der Mannschaft! Wir freuen uns auf viele heiße Spiele, in denen wir deinen Kampfgeist bewundern dürfen!

 

Beschreibe uns doch einfach, warum du bei uns geblieben bist ?

 

Ich bin in Werder geblieben, weil es mir total Spaß macht hier Handball zu spielen. Wir haben ein sehr cooles Team, welches auch menschlich total harmoniert. Natürlich darf man unsere Fans nicht vergessen. Die uns immer unterstützen, egal ob es mal gut oder schlecht läuft.

 

Welche persönlichen Ziele verfolgst du bzw. wie kannst du mit deiner Erfahrung der Mannschaft helfen, erfolgreich Handball zu spielen ?

 

Meine persönliches Ziel ist es, mich stets weiter zu entwickeln. Ich denke durch meine Emotionalität und Aggressivität, die manchmal vielleicht etwas zu viel ist, kann ich der Mannschaft weiterhelfen.

 

Lucas, du bist Kreisläufer, war das immer deine Wunschposition ?

 

Naja, in der C-jugend war ich ja mal Rückraumspieler und musste dann aber, als Aushilfe  an den Kreis. Dort habe ich mich wohl ganz gut angestellt. So ist es dabei geblieben. Aber manchmal fühle ich mich schon noch als Rückraumspieler, was man zum Teil auch im Training beobachten kann."

 

 

Danke Lucas und wir freuen uns auf die Saison mit dir und wünschen auch dir, viel Erfolg. 


Interview Gloria Herholc

 

Wir dürfen zur neuen Saison ein neues Gesicht in unseren Reihen begrüßen. Mit Gloria Herholc wechselt eine erfahrene Kreisspielerin vom Liga Konkurrenten HSG Ahrensdorf/ Schenkenhorst zum HV Grün-Weiß Werder!

 

,,Gloria, du bist viele Jahre mit deinem Verein gegen die Frauenmannschaft aus Werder angetreten. Nicht nur in der Oberliga-Ostsee-Spree, sondern auch zuvor schon in der Brandenburgliga. Warum nun der Wechsel zum HV-Grün-Weiß Werder?

 

Ich habe mich in meinem alten Verein immer sehr wohlgefühlt. Nach fast 10 Jahren fällt so ein Wechsel natürlich auch nicht leicht. Jedoch habe ich mich nach mehr Professionalität gesehnt. Ich komme aus einem sehr kleinen Verein, in dem ich zum Großteil das gelernt habe, was ich heute kann. Trotzdem war es nun an der Zeit die HSG zu verlassen und einen anderen Verein und ein neues Team kennenzulernen. Darauf freue ich mich auch schon sehr! 

 

 

Welche Ziele verfolgst du persönlich mit diesem "Neuanfang"?

 

In meinem vorherigen Verein war der Aufstieg in die OOS der größte Erfolg der Vereinsgeschichte. Daher war aber auch klar, dass nach dieser Liga Schluss ist. Wenn man aber noch jung ist, strebt man natürlich nach mehr. Für mich ist definitiv noch nicht Schluss. Klar ist das ein hochgestelltes Ziel aber kleine Brötchen kann ja jeder backen und an Herausforderungen wächst man bekanntermaßen. Erst einmal möchte ich mich in das Team integrieren und handballtechnisch weiterentwickeln. Der neue Verein bietet mir die besten Möglichkeiten und Chancen. Gemeinsam mit den anderen Mädels und neuem Trainerteam bin ich der Meinung, dass wir gegenseitig sehr voneinander profitieren werden.

 

 

Gloria, was machst du, wenn du keinen Handball spielst?

 

Durch mein Sportstudium mache ich auch nebenbei gern und viel Sport. Darunter befindet sich fast alles von Volleyballspielen bis Schwimmen. Einfach gesagt mache ich denke ich das, was man mit 22 Jahren so macht: Sport, Studieren und mit Freunden oder Familie unterwegs sein. Dabei dürfen die Grundbedürfnisse des Menschen, wie Essen und vor allem Schlafen natürlich auch nicht zu kurz kommen."

 

Lieben Dank und wir wünschen dir viel Erfolg in der Blütenstadt Werder. 

 


Interview Janek Hesselmann 

 

,,Wir freuen uns, dass du in Werder deinen Vertrag verlängert hast!

Dein erstes Jahr bei den Grün-Weißen, wie war es für dich?

 

Das erste Jahr in Werder war für mich eine ziemliche Umstellung, vorallem durch die höhere Belastung und Intesität im Training, als auch am Wochenende bei den Spielen. Aber ich konnte mich gut in die Mannschaft einbinden und man hat sich gleich gut verstanden, was mir die Umstellung leichter machte. Ich war auch sehr begeistert von der Unterstützung der Fans für die Mannschaften, die zu jedem Heimspiel und Auswärtsspiel mitgereist sind und immer eine gute Stimmung gemacht haben, auch wenn es mal nicht so gut lief. 

Im Großen und Ganzen habe ich mich in Werder sehr wohl gefühlt und freue mich auf die nächste Saison. 

 

Welche Ziele strebst du für dich selbst und mit der Mannschaft an?

 

Das Ziel für die nächste Saison sollte sein, die letzte Saison zu bestätigen und noch weiter oben anzugreifen. Ich will mich weiterentwickeln und versuchen so der Mannschaft weiterzuhelfen. 

 

Handball ist sicher deine Leidenschaft, aber erzähle uns, was machst du an handballfreien Wochenenden?

 

Die wenigen freien Wochenenden versuche ich dann mit der Familie und den Freunden zu verbringen, aber es ist auch gut einfach Zuhause zu sein und mal nicht zu einem Auswärtsspiel zu fahren."

 

Vielen Dank und auf eine erfolgreiche Saison! 


Interview Tom Lessig

 

,,Tom, nach einem Jahr beim Grünheider SV nun wieder zurück zum HV Grün-Weiß Werder, deinem Heimatverein. Wir heißen dich Herzlich Willkommen, du gehörst zu uns und wurdest eigentlich nur ein Jahr ausgeliehen... Spaß beiseite - welche Beweggründe kannst du uns nennen? Warum kehrst du nun wieder zu den Grün-Weißen zurück?

 

Ja, wo soll ich da am besten anfangen... Werder ist und bleibt mein Heimatverein. Hier habe ich vor 24 Jahren angefangen Handball zu spielen und hier werde ich sicherlich auch, es wird jedenfalls immer wahrscheinlicher, irgendwann meine Handballschuhe an den Nagel hängen. Mir ist schon klar, dass in diesem Jahr sehr viele Spieler gegangen sind und sich erstmal die neue Mannschaft finden muss. Aber mit der sehr angenehmen Vereinsatmosphäre und der wahnsinnig tollen Hallenstimmung bin ich da sehr zuversichtlich. Darüber hinaus passt in Werder auch das Umfeld. Meine Familie und Freunde wohnen hier, ich kann zur Halle laufen und habe eindeutig mehr (Frei)Zeit. Kurz und knapp: Es passt einfach alles.

 

Welche Ziele traust du der Mannschaft zu und wie kannst du die Mannschaft dabei unterstützen erfolgreich zu sein?

 

Es wird keine einfache Saison für uns, denn die Mannschaften in der Liga sind stärker als je zuvor und es gibt viele Neuausrichtungen in anderen Vereinen, so z.B. beim Ludwigsfelder HC, beim Grünheider SV oder beim LHC Cottbus. Ohne hellseherische Kräfte kann ich mich leider nicht auf eine Zahl festlegen, aber als Zielkorridor wäre das obere Tabellendrittel erstrebenswert. Als Torhüter hat man sich auf eine gefährliche Position festgelegt - die letzte Verteidigungslinie. Auf den ersten Blick ist es vielleicht die einsamste Aufgabe im Mannschaftssport. Doch auf den zweiten Blick wäre ich ohne gute Abwehrspieler chancenlos. Von daher braucht das Team nicht meine, sondern ich deren Unterstützung. 

 

Tom du bist nun schon viele Jahre ein erfolgreicher Torwart, hast viel erlebt und gesehen. Kannst du dir vorstellen mit deiner Erfahrung den Verein auch außerhalb der Männermannschaft zu unterstützen?

 

Ja, ich werde mich dieses Jahr einer neuen Aufgabe stellen. Und zwar werde ich als CO-Trainer der weiblichen C-Jugend fungieren."

 

Tom, danke für deine offenen Worte und wir wünschen dir viel Erfolg und eine schöne Zeit mit uns in Werder.  


Drei Neuzugänge für den HV GW Werder 1.Frauen

 

Sophie Kieschke, Gloria Herholc und Victoria Lange. Das sind die drei Neuzugänge für die 1.Frauen des HV GW Werder, die in der vergangenen Woche ihre Aufnahmeanträge unterschrieben haben und nun auch offiziell zur #GrünenGang gehören.

Sophie Kieschke wechselt vom diesjährigen Oberliga-Meister BFC Preussen, Gloria Herholc vom Oberliga 7. der HSG Ahrensdorf/Schenkenhorst und Victoria Lange kommt aus der A-Jugend des SV63 Brandenburg/West zu uns in die Blütenstadt.

Während Sophie bereits einige Jahre Oberliga Erfahrung mitbringt und dort unter anderem aufgrund ihrer hohen Geschwindigkeit im Tempogegenstoß konsequent zu den Toptorschützinnen zählt, war es für Gloria mit der HSG Ahrensdorf/Schenkenhorst die erste Saison in der OSL. Umso bemerkenswerter ist, auf welch konstant hohem Niveau sie sich die komplette Saison auf der Kreisposition durchsetzen konnte. 

 

Mit Victoria bekommen wir eine sehr junge, talentierte Spielerin für die Rückraum-Mitte Position die in der abgelaufenen Saison mit der A-Jugend des SV63 Brandenburg/West einen beachtlichen 6.Platz erzielte und auch im Brandenburgliga-Team ihren Anteil am 2.Platz und dem damit verbunden Aufstieg in die OSL hat. Des Weiteren wird Victoria als dualer Student viele sehr verantwortungsvolle Aufgaben in unserem Verein übernehmen und durch ihre sehr gute Ausbildung im Jugendbereich auch unseren Nachwuchssportlern trotz ihres jungen Alters eine wichtige Stütze sein.

 

 

Liebe Sophie, Glori und Vici: Wir freuen uns auf euch und wünschen euch eine tolle Zeit in der Blütenstadt Werder.


D-Jugend beendet eine spannende Saison mit Sieg gegen Falkensee

Am 21.04. und 28.04.2018 bestritten unsere Jungs der D-Jugend die letzten Spiele der Saison. Beide Male hießen die Gegner 1. VFL Potsdam und SSV Falkensee. Was für Herausforderungen zum Saisonabschluss.

Gegen Potsdam war in beiden Spielen nichts zu holen. Die Jungs kämpften aber bis zum Schluss.

Gegen Falkensee gab es die große Überraschung. Die Werderaner D-Jugend bestimmten von Beginn an das Spiel, womit die anderen Mannschaften und deren mitgereisten Fans nicht gerechnet hatten. Um jeden Ball wurde gekämpft und die Angriffe durch schöne Spielzüge zum Abschluss gebracht. Man konnte sehr gut sehen, wie sich die Mannschaft im letzten Jahr weiterentwickelt hat. Nach eine knappen Führung zur Halbzeit wurde in Durchgang zwei noch einmal das Tempo erhöht. Am Ende stand ein verdienter 31:19 Sieg zu Buche.

Am darauf folgenden Wochenende wurde die Herausforderung erhöht. Durch den Auswärts-Spieltag der ersten Männermannschaft wurde der Trainer durch 2 Väter der Jungs ersetzt. Für den guten Job und das Engagement vielen Dank. Ihr habt das toll gemacht!

In einem sehr guten Spiel der D-Jugend konnte Falkensee wieder mit großem Vorsprung geschlagen werden. Mit 26:18 gingen unsere Jungs von Spielfeld.

Nach 13 Siegen, 1 Unentschieden und 14 Niederlagen konnte die Saison auf dem 9 Platz beendet werden. Herzlichen Glückwunsch zu der guten Saison!! Die Steigerung im Laufe der Saison war in den Spielen gut zu sehen, neu hinzu gekommene Spieler wurden sehr gut integriert. Hier hat Dominik Nehls neben seinen Einsätzen in der ersten Männermannschft eine gute Arbeit als Trainer geleistet - Danke schön. Auch einen lieben Dank an alle Co-Trainer aus den anderen Mannschaften des Vereins, die unsere Jungs unterstützen und anfeuern.

Leider müssen einige Spieler der D-Jugend die Mannschaft verlassen und können dann die C-Jugend verstärken. Mit den nachrückenden Kinder aus der E-Jugend wird es eine neue Mannschaft geben, die uns hoffentlich genauso viel Freude bereitet. Euch allen wünschen wir eine schöne neue Saison und ganz viel Spaß beim Handball!!!

Super Saison-Abschluss der E-Jugend
6 Siege aus 7 Spielen

Am Dienstag, den 08.05. traten unsere Mädchen und Jungen der E-Jugend zu ihrem letzten Saisonspiel in Kleinmachnow an. Das Nachholspiel gegen SV Lok Rangsdorf wurde 17:30 Uhr angepfiffen. Trotz Schule und langer Anreise waren alle von Anfang an wach und zur Halbzeit stand es dann 8:4 für Werder. In der zweiten Halbzeit konnten unsere Mädchen und Jungs zeigen, was sie alles gelernt haben und was für ein tolles Team aus Ihnen geworden ist. Mit einem 19:10 Sieg beendeten sie die Saison.

Die letzten Wochen waren sehr turbulent. In Wusterwitz übernahmen Eltern der Kinder den Trainer-Job, da die erste Männermannschaft am gleichen Tag ein Auswärtsspiel hatte. Kinder und Eltern ließen sich nicht irritieren. Zwei Siegen gegen Wusterwitz und Teltow/ Ruhlsdorf II waren das Ergebnis, einfach super. Vielen Dank den engagierten Eltern für die Unterstützung! 

Auch das folgende Heimspielwochenende war spannend. In knappen, hart umkämpften Spielen wurden Brandenburg und Dahlewitz besiegt.

Damit schlossen unsere Mädels und Jungs eine spannende Saison auf Platz 5 von 15 Mannschaften ab und zeigten was ihnen Marius Hoffmann als Trainer mit auf den Weg geben konnte. Er hat es geschafft ein engagiertes Team aus den Mädchen und Jungs zu formen, welches in der Kreisliga Trainer und Eltern begeistern konnte. Dafür vielen, vielen Dank an Marius. Die Kinder und Eltern werden Dich vermissen, wenn Du im nächsten Jahr wieder zu deinem Heimatverein wechselst. Es war eine sehr schöne Zeit und wir werden uns immer freuen, wenn du uns besuchst...

19 Siege, 7 Niederlagen, 1 Unentschieden und der verdiente 5. Platz ist ein super Ergebnis für unsere Mädchen und Jungs. Herzlichen Glückwunsch und auch für die nächste Saison viel Spaß beim Handball!!! Wir sind echt stolz auf euch! 


Grandioser Doppelheimsieg der OSL Mannschaften am letzten Heimspieltag der Saison 2017/2018! 

 

Am Ende heißt es Doppelsieg für beide Ostsee Spree Liga Mannschaften. Sowohl die Damen, als auch die Herren des HV Grün-Weiß Werder haben am letzten Heimspieltag der Saison 2017/2018 gezeigt wo der ,,Hammer“ hängt. Die Frauen haben mit dem Sieg gegen den Berliner TSC (25:17) ihre Saison erfolgreich auf Platz 5 beendet und die Männer sind mit ihrem Sieg (36:29) gegen den VfV Spandau sicher auf den fünften Platz der OSL. Beide Teams hatten am Anfang Schwierigkeiten ins Spiel zu kommen und so war der Halbzeitstand bei beiden nicht eindeutig (bei den Frauen 12:10, bei den Männern 19:18). Doch sowohl bei der ersten Frauenmannschaft, als auch bei der ersten Männermannschaft fruchtete die Halbzeitansprache. Daraufhin nutzten sie ihre Heimspielstärke aus und setzen sich nach und nach ab.

 

Bei den Frauen war die erste Halbzeit alles andere als überzeugend. Viele überhastete Abschlüsse und eine phasenweise schlechte Abwehrhaltung ließen die Gäste lange mithalten. Auch der Angriff ließ zu wünschen übrig. Allein in der ersten Hälfte des Spiels wurden schon 3 der 6 Sieben Meter verworfen. Aufgrund der oben aufgeführten Gründe ging es folglich mit nur zwei Toren Vorsprung in die Halbzeitpause. In der zweiten Hälfte sammelte die Grüne Gang nochmal die letzten Kräfte und überzeugte nun mit teils sehr sehenswerten Toren. Aufgrund eines 3:0 Laufes wurden die Gäste in Minute 38 gezwungen ihre Auszeit zu nehmen. Doch der nötige Erfolg blieb aus und die Blütenstädterinnen setzten sich immer weiter ab. In der 48. Spielminute erzielte Kathleen Gratz ihr fünftes Tor und sorgte damit zugleich für die erste 8 Tore Führung für die Grüne Gang (21:13). Diese 8 Torführung gaben die konzertierten und auf den Sieg fokussierten Werderanerinnen nicht mehr aus der Hand. Somit stand es am Ende 25:17 auf der Anzeigetafel. Unter anderem überzeugte vor allem Laura Mattern, die in diesem Spiel mit ihren sechs Toren zu der Top Torschützin gehörte.  So heißt es nach 22 gespielten Spielen 22:22 Punkten, Platz 5 der OSL! Ja sie haben richtig gehört: 5. Platz in der erste OSL-Saison! Da wir den direkten Vergleich mit OSF Berlin gewinnen (heim 31:25, auswärts 28:26), huschen wir nach dem letzten Spieltag doch noch auf Platz 5! 

 

Die Grüne Gang sagt DANKE! DANKE für eure tolle UNTERSTÜTZUNG. Ohne euch Fans würden wir nicht da stehen, wo wir jetzt sind! Denn eins ist klar, die besten Fans kommen eindeutig aus der Blütenstadt Werder (Havel)! Doch zu allen Positiven, hat diese Saison auch etwas Trauriges. Wir müssen uns leider von unserer Kreisspielerin Lisa Weichental verabschieden. Sie wird zunächst einmal die Handballschuhe an den Nagel hängen und sich mehr auf ihre berufliche Karriere konzentrieren. Wir wünschen unserer Lisa alles Gute und viel Erfolg auf ihrem weiteren Lebensweg! Außerdem verlassen uns vorzeitig zwei werdende Muttis in den Schwangerschaftsurlaub. Auch unserer Annika und Anja wünschen wir nur das Beste. ,,Bleibt gesund und wir würden uns freuen, wenn ihr uns trotzdem mal in der Halle besuchen kommt.“, hieß es bei der abschließenden Saisonfeier. 

 

Bei den Männern verlief es ähnlich. Auch hier war die erste Halbzeit auf beiden Seiten eher ausgeglichen. So konnte sich zu diesem Zeitpunkt keiner so wirklich absetzen. Das Abwehrbollwerk bekam am Anfang der Partie keinen Zugriff und kassierte in deren Folge bereits in Halbzeit eins 18 Gegentore. Die waren allerdings dem schnellen Tempo und den guten Angriffsreihen geschuldet. Schon in der ersten Halbzeit stand fest, dass dies keine torarme Begegnung sein wird. Allerdings war den Werderanern zu diesem Zeitpunkt schon bewusst, dass wenn man in Halbzeit zwei das Torhüter und Abwehrspiel verbessern würde, als Sieger der Partie vom Feld geht. Und tatsächlich packte die Werderaner Abwehr im zweiten Durchgang besser zu und auch ein gut aufgelegter Tom Görres konnte sich mit seinen teils sehenswerten Paraden auszeichnen. Die nach der Halbzeit umgestellte Abwehrformatione von einer 6:0 zu einer 5:1 brachte den gewünschten Erfolg. Zu diesem Zeitpunkt eroberten die Blütenstädter die Bälle und suchten über ein schnelles Angriffsspiel den Torerfolg. Dies gelang den Werderanern immer besser und so trug sich jeder Spieler in die Torschützenliste ein. Dominik Nehls und Moritz Bruck waren mit ihren jeweils 6 Toren dabei am erfolgreichsten. So ging es über ein 25:20 in der 40. Minuten und 31:26 in der gespielten 53. Minute hin zum verdienten Sieg, mit dem Ergebnis 36:29 für die Werderaner Jungs!

 

Wir haben den letzten Heimspieltag mit Siegen erfolgreich gestalten können und sind dankbar für die ,,geilsten“ Fans der Welt! Ihr macht es immer wieder zu einen grandiosen Erlebnis und seid einfach KLASSE! Wir sagen DANKESCHÖN! 

 

Doch für die Männer ist die Saison noch nicht vorbei, sie müssen am kommenden Wochenende gegen den Grünheider SV nochmal alles geben. Um so einen krönenden Saisonabschluss zu feiern. Also kommt vorbei und unterstützt die erste Männermannschaft bei ihrer letzten Herausforderung! Anpfiff ist 18 Uhr in der Löcknitz-Halle!


Pokalsieg der Frauen 2.

 

Voller Freude und Lampenfieber ging es letzten Sonntag in Heimischer Halle für unsere 2.Frauenmannschaft um den Kreispokal 2017/2018. Gegen den Tabellen ersten der Kreisliga, HSG Ahrendsdorf/Schenkenhorst startete unser Team in das Turnier. 

 

Jede Spielerin wusste genau das sie von Anfang an 110 Prozent geben musste um gegen diesen Gegner das Spiel zu Gewinnen und das taten unsere Frauen auch. Von Anfang bis Ende des Spiels stimmte die Bereitschaft in der Abwehr und
im Angriff konnten gute Lücken erarbeitet werden, so das sie ihr erstes Spiel des Tages mit einem verdienten Sieg (9:7) verließen. Das zweite Spiel war gegen den Tabellen fünften HSC Potsdam 2 wo unsere Frauen sich zeitweise etwas Schwer taten, aber sie gingen auch bei diesem Spiel als Sieger (8:6) von der Platte. Das letzte Spiel gegen BSRK 1883 e.v. (Tabellenplatz 9. ) hatte es in sich. 


Zu locker gingen unsere Frauen an die Sache ran und unterschätzten das gegnerische Team. Durch überhastete und unkonzentrierte Abschlüsse im Angriff gingen viele Bälle am Tor vorbei und es blieb bis zur letzten Minuten spannend. Dieses Spiel konnte unsere Frauenmannschaft zum Glück mit einem Gleichstand (8:8) verlassen und wurden an diesem Tag Kreispokalsieger 2017/2018 im Spielbezirk C. 
So können unsere Frauen jetzt mit einem Super Abschluss der Saison in Ihre Sommerpause starten. 


Einer für Alle und Alle für Flo!

 

„Lieber Flo, ...“- so begann der Liebesbeweis der Werderaner, an seinen Schwerverletzten, sehr geschätzten Mitspieler. 

 

Das Hin- und Rückspiel innerhalb einer Woche zu bestreiten sind, ist wohl eher ungewöhnlich.  Eines der schwersten Unterfangen, für ein Trainerteam, die Mannschaft einzustellen nach einem souveränen Auswärtssieg. 

Nach drei minütiger Abtastphase zündete Werder dann den Turbo und setzte die gesteckten Ziele gegen einen teilweise überforderten Gegner gnadenlos um. Über die Stände 7:6, 14:6 baten die gut pfeifenden Unparteiischen beim Stand von 17:9 zum Pausentee. Der Halbzeittenor war kurz aber prägnant. Die Spannung lies bei den Gastgebern nie nach und so gestalten wir die zweite Halbzeit konstant, souverän und in den richtigen Momenten mit dem richtigen Tempo. 

 

So verlief der ungefährdete Sieg, über die Ergebnisse von 20:10, 25:15 bis zum Endstand von 32:24. 

Co-Trainer Max Borrmann schloss sein Fazit mit den Worten: „Von Anfang bis Ende von allen Beteiligten unseres Teams eine starke Mannschaftsleistung.“ ab. Wenn es jemanden herauszuheben gibt bei den Grün-Weißen, in der sich alle Feldspieler in die Torschützenliste eintrugen, dann ist es diesmal der bärenstarke Tom Göres, mit unglaublichen 21 Paraden, Niko Harnge, mit starken 60min bei der Spielführung und in der Abwehr, sowie Marius Hoffmann, der das Spiel belebte und ein tolles Auge bewies. 

 

So endete der Text an Flo mit: „dieser Sieg war nur für Dich.“

 

 

Text: Silvio Krause


Auswärtspunkt beim Tabellenvierten erkämpft! 

 

Trotz widriger Umstände erreichte die 1. Frauenmannschaft des HV Grün Weiß Werder am vergangenen Samstag ein 19:19 Unentschieden beim VfV Spandau.

 

„Widrig“ da Lisa Weichenthal wegen Krankheit fehlte und auch Josefine Nehls aufgrund einer Verletzung der linken Hand nur bedingt einsatzfähig war. Die sowieso schon dezimierte Grüne Gang musste also noch einmal enger zusammenrücken.

 

Dies gelang ihnen zunächst nur schwer. Zwar konnten sie ganz zu Beginn noch gut  mit den viertplatzierten Berlinern Schritt halten, doch ließen sich dann auf einen 8:3 Rückstand abhängen. Nach der Auszeit von Trainer Steffen Scherping in der 22. Minute schafften sie es, ihr Spiel schneller zu gestalten und sich wieder näher an ihre Gegnerinnen heranzukämpfen. So gingen sie mit einem Ergebnis von 12:9 in die Halbzeitpause. 

In der zweiten Hälfte des Spiels konnten die Spandauerinnen ihren Vorsprung nur kurze Zeit weiter ausbauen, denn den Blütenstädtlerinnen gelang es gerade im letzten Drittel durch Teamgeist und eine stark aufgelegte Rina Dörner im Tor, über 10 Minuten lang kein Gegentor zu erhalten und so in der 49. Minute endlich den ersehnten Ausgleich zum 16:16 zu werfen. Diverse Zeitstrafen warfen sie kurzzeitig wieder zurück und so war es am Ende unsere Carolin Fengler, die in der buchstäblich letzten Sekunde, das Tor zum Unentschieden warf.

 

Wir bedanken uns bei allen mitgereisten Fans und hoffen auf eine volle Halle am 5. Mai, beim letzten Heimspieltag der Saison!

 

Es spielten: Dörner, R.; Schmidt, S.; Stoschus, M. ; Mattern, L. ; Gratz, K. ; Nehls, J. ; Fechner, E. (2/2); Schemel, P. (4); Fengler, C. (6/3); Glomm, St. (2); Wille, J. (5)

 

 

Text: Elise Fechner


Hinspielsieg wiederholen!

 

Am Wochenende heißt es endlich wieder, Spieltag der ersten Frauenmannschaft. Nach einer bitteren Auswärtsniederlage vor zwei Wochen beim Ligakonkurrent HSG  Ahrensdorf/Schenkenhorst (23:20), müssen sie nun in Spandau zeigen, was in ihnen steckt. Doch der VfV Spandau ist alles andere als ein einfacher Gegner. Der derzeitige Tabellenplatz 4 verrät alles. Das Team um Trainer Marcel Wiesner macht insgesamt eine gute Heimspielsaison. Sie haben 8 von 10 Heimspielen für sich entschieden und wollen sicherlich alles dafür tun, dass ihr 11. Heimspiel und somit auch Letztes für die Saison 2017/2018, mit einem Sieg endet. Doch was ist für unsere Frauen drin?

 

Sie müssen die vergangene Derbyniederlage hinter sich lassen und an das gute Hinspiel gegen den VfV denken. 

Damals ging das Spiel zugunsten der Blütenstädterinnen aus (23:21). ,,Wir müssen unsere alte Stärke sowohl im Angriff, als auch in der Abwehr wieder finden. Wir müssen bis zum Ende kämpfen, um dort vielleicht zwei Punkte zu ergattern. Es wird sicherlich nicht einfach, aber wenn wir alle an einem Strang ziehen und jeder für jeden kämpft, dann ist dort vielleicht ein Pünktchen zu holen“, so Josefine Nehls.

Vor allem auf die derzeit erfolgreichste Torschützin der OSL, Ulrike Kuhlmey, gilt es besonders zu achten. Sie wirft durchschnittlich 6 Tore pro Spiel und ist eine sehr erfahrene Spielerin. Diese gilt es zu unterbinden. Des Weiteren muss die Grüne Gang vorne im Angriff geduldig spielen, bis die klare Chance da ist. Laut Trainer Steffen Scherping ist Spandau klar favorisiert, nicht nur weil sie 4. und wir 6. sind, sondern auch, weil bei uns der Wurm drin ist und wir gerade auch auswärts zuletzt enttäuschten.

 

Im Hinspiel erwischte Spandau nicht seinen besten Tag und die Punkte blieben in Werder. Das wollen sie mit Sicherheit nicht noch einmal und daher erwarten wir eine hochmotivierte Truppe um Trainer Marcel Wiesner.“ 

Also wenn ihr noch nichts vorhabt? Kommt  doch vorbei und unterstützt die erste Frauenmannschaft am Samstag, den 28.04.2018 um 16 Uhr an der Sporthalle Falkenseer Damm. 

 

Die Grüne Gang freut sich über jeden von euch! Also Anwesenheit ist Pflicht ☝🏼😜


Schwere Verletzung überschattet Sieg der Blütenstädter in Loitz/Greifswald

 

 

Am schönen sonnigen Samstagabend machten wir uns dank der Brandenburgischen Automobil GmbH, die uns die Autos für die Auswärtsfahrt zur Verfügung stellten, auf den Weg an die Ostsee.

 

Das Spiel begann recht ausgeglichen. Beide Teams nutzten ihre Möglichkeiten und überwunden die gegnerische Abwehr. So ging es über ein 5:5 in der 10. Minute, 8:8 in der 20. Minute bis zum 11:11 in der 23. Minute. Die Werderaner versuchten das Tempo oben zu halten, nutzten dennoch häufig ihre gut herausgespielten Möglichkeiten im Angriff nicht und produzierten zu viele zu einfache Fehler. Trainer Silvio Krause nahm dann in der 25. Minute die erste Auszeit und schwor die Mannschaft ein, ihre Torwürfe nicht leichtfertig zu vergeben, sondern konzentriert bis zum Schluss zu bleiben.

 

Die Ansprache zeigte seine Wirkung und so ging es mit einem 16:13 für Werder in die Halbzeitpause. In dieser wurde die weitere Herangehensweise besprochen, da man unbedingt die zwei Punkte mit nach Hause nehmen wollte.Die Mannschaft nahm den Kampf an, stand wach in der Abwehr und belohnte sich im Angriff mit schön herausgespielten Toren. So stand es nach 32 gespielten Minuten bereits 18:14 für die Gäste. Doch bedingt durch die 2-Minuten-Strafe von Robert Schütz, gelang es der Heimmannschaft den Abstand wieder zu verringern. Sie schafften es jedoch nie, selbst in Führung zu gehen. Beim Stand von 20:18 erhöhte Dominik Nehls mit drei Treffern in Folge den Vorsprung auf 23:18. Sofort nahm der Trainer der SG Greifswald / Loitz die Auszeit. Doch auch diese brachte für den Gegner nicht den gewünschten Erfolg und es waren noch 10 Minuten zu spielen. Stefan Darius erzielte das 25:20. Im gesamten Spiel war das Werderaner Team durch ihre Tore auf allen Positionen schwer zu durchschauen. Das 7-Meter-Tor in der 56. Minute von Dominik zum 29:23 ließen dann keine Zweifel mehr am Auswärtssieg. Der Endstand lautet 25:30 aus der Sicht der SG Uni Greifswald/ Loitz.

 

Leider mussten wir alle in der 55. Minute eine unschöne Szene miterleben (Foul wurde mit einer roten Karte geahndet). Florian Lemaitre verletzte sich schwer. Eine genaue Diagnose steht noch aus. Wir werden Euch auf dem laufenden halten. 

 

 

Es spielten : Tom Göres, Martin Pfefferkorn ,Florian Lemaitre, Niko Harnge (1), Marius Hoffmann (2), Tobias Frank (7), Dominik Nehls (8) Lucas Schönebeck, Robert Schütz (5), Laurent Terlunen , Stefan Darius (2) und Janek Hesselmann (5). 

 

 

Vielen Dank an die mitgereisten Fans.


Die glorreichen Sieben

 

Es ist ja mittlerweile kein Geheimnis mehr, aber für die zwote vom HV Grün-Weiß Werder lief es personell schon mal deutlich besser. Viele Abgänge hatte die Mannschaft in den letzten zwei Jahren zu verkraften. Vom Studienplatzwechsel bis zum inoffiziell-offiziellen Karriereende war alles dabei. Auch diverse Vereinswechsel musste das Team verkraften. Übrig blieb ein kleiner aber harter Kern. Des öfteren helfen deswegen einige junge Akteure aus der ersten Männermannschaft aus und füllen die Bank mit viel Qualität auf. Doch ausgerechnet zum Auswärtsspiel gegen den Tabellenführer Grünheide II fielen sowohl diverse Stammkräfte als auch das Füllmaterial aus der ersten aus. Mannschafts-Papa und Handballveteran Gordon Kassin fehlte schmerzlich aufgrund seiner angebrochenen Nase. Außenflügel C. Pankow versauerte bei seinem Arbeitgeber, Christian J. musste durch Krankheit von der Bank aus tatenlos zusehen, Kreisflitzer Marcel, Ronny D. und unser langer Lulatsch Tobias waren privat verhindert. Alles in allem traten 7 Spieler die fahrt nach Grünheide an, davon 2 Torhüter. Auf der Bank feierte Alexander Bast sein Debüt als MVP (offizieller Mannschaftsverantwortlicher). Dieser könnte eigentlich Spielen, wartet aber vergebens auf den erforderlichen Spielerpass vom Landesverband. Lange Rede kurzer Sinn: Scheisse!

 

Egal, ändern kann man an der Situation nix mehr, also muss man das beste daraus machen. Absagen kam für keinen der sieben "Helden" in Frage. Auch wenn man nur mit so wenig Spielern anreist, der Druck lag bei den Gastgebern. Als Tabellenführer und Aufstiegsaspirant muss man selbst diese Situation erstmal ruhig und sicher runterspielen. Für die Blütenstädter gab es hingegen das Ziel sich so teuer wie möglich zu verkaufen.

 

Das erste Tor der Partie erzielten die Werderaner. Grünheide stand mit einem Verbund aus 6 harten Kanten in der Abwehr, gefühlt alle 1,95cm groß. Doch das Wurftraining am Vorabend von Werder schien einen komischen Effekt zu erzielen, viele Rückraumwürfe fanden platziert ihren Weg ins gegnerische Tor. Grünheide reagierte darauf und musste auf die Ballführer jeweils offensiv raustreten. Der dadurch entstandene Raum konnte zum durchstoßen und für das Zusammenspiel mit dem Kreisläufer gut genutzt werden. Zwar lag Grünheide immer mit ein paar Toren in Führung, doch Werder lies nicht locker und kam immer wieder ran. Zur Halbzeit stand es 17:15 für den Gastgeber. 

 

In der zweiten Halbzeit setzen beide Teams ihre Arbeit aus der ersten Hälfte fort. Grünheide legte vor, Werder blieb dran und zieht nach. Grund dafür war das Tempo, welches Werder gekonnt nach jedem Angriff von Grünheide verschleppte. Zu siebt ist Zeit nicht unbedingt dein Freund. Um zum Ende hin nicht überrannt zu werden, trug man in aller Ruhe den Ball nach vorne und spielte jeden Angriff lange aus. Damit verhinderte man im Vorfeld das leichte kontern des Gegners. Zwar konnte man qualitativ mithalten, aber quantitativ sind sieben Spieler einfach zu wenig. Am Ende gewann Grünheide verdient mit 32:29, doch Werder überzeugte mit geschlossener Mannschaftsleistung und erwarb sich sogar den Applaus der gegnerischen Fans. Am nächsten Wochenende sieht die personelle Situation hoffentlich wieder entspannter aus. Dann kann man sich kurz vor Saisonende ja eventuell nochmal ein paar Punkte sichern.

Werder zwei - Feuer frei


Am Sonntag nahmen unsere Minis beim Mini-Spielfest in Wünsdorf teil. Da die Halle in Wünsdorf für einen längeren Zeitraum nicht bespielbar war, wurden etliche Spiele der verschiedenen Jugendmannschaften über den ganzen Tag verteilt durchgeführt. Das Mini Turnier startete deshalb erst nach 14 Uhr. Die Veranstalter bauten in windeseile den Parcour auf und das Highlight war die ausklappbare Rutsche. Einen Zusammenprall später, sah es zuerst so aus, als wenn wir nur noch 9 Kinder zur Verfügung haben. Durch große Tapferkeit und etwas Klebeband waren wir schnell wieder vollzählig. Es waren insgesamt 6 Vereine vor Ort, der 1.VfL-Potsdam spielte mit 2 Mannschaften. Die Mannschaften wurden in 2 Gruppen aufgeteilt und unseren Minis standen
Spiele gegen SV Blau Weiß Dahlewitz, HSG Teltow/Ruhlsdorf und 1. VfL Potsdam I bevor. Auf der Trainerbank kümmerte sich heute Chantal für die passenden Einsätze und die taktischen Anweisungen an unsere Spielerin und unsere Spieler. Das gute Training in dieser Saison zeigt sich deutlich auf dem Spielfeld. Das Umschalten zwischen Manndeckung und Freilaufen bei eigenem Ballbesitz klappt immer besser und schneller. Der Umgang mit dem Ball, das Passspiel und der Torabschluss sind auch schon sehenswert. 
Der nächste Termin unserer Minis ist der „Zwergen-Emby-Cup der Minis in Bad Belzig am Samstag, den 28. April 2018, bei dem wir mit unseren jüngsten Spielern anreisen werden.

Mehr Cleverness, mehr Leidenschaft und Kampfeswille, mehr Erfolg im Abschluss...

 

...das hätte die Grüne Gang am vergangenen Samstag gebraucht , um sich gegen den Ligakonkurenten im Derby HSG Ahrensdorf / Schenkenhorst (8.) vs. HV Grün- Weiß Werder e.V. (5.) erfolgreich durchzusetzen.

Bereits vor Spielanpfiff zeigte das Heimteam, dass es an diesem Tag kämpferisch aufgelegt war und wirklich Lust auf diesen Knaller hatte. Mit Sprechgesängen und rhytmischem Klatschen heizte man sich ein.

 

Auch den Blütenstädterinnen merkte man die Anspannung vor der besonderen Begegnung an. Fokussiert erwärmten sich die Damen, die Power des Teamspruches ließ Großes erwarten...

Das Spiel begann recht hoffnungsvoll. Bis zur Minute 10 entwickelte sich ein munteres, kampfbetontes und dennoch faires, auf Augenhöhe verlaufendes Spiel (4:4). Doch danach schien Werder seine Linie zu verlieren. Im Deckungsverbund agierte man wieder und wieder unkonzentriert und lies die Ahrensdorferinnerin zu einfach durch die Lücken werfen und marschieren. Es fehlte an letzter Kraft und Wille sich dem Gegner entgegenzustellen. Nach vorne hin ließ das Team zu viele gut heraus gespielte Wurfchancen liegen. So konnte sich Ahrensdorf bis zum Halbzeitpfiff auf 4 Tore absetzen.

Die zweite Halbzeit begann nicht viel besser als die erste geendet hatte. Bis zur 39. Minute war das Heimteam mit 6 Toren enteilt (19:13) Das Werderaner Trainergespann sah sich gezwungen, zu reagieren. Schon zu diesem frühen Zeitpunkt wurde die Auszeit genommen und es wurde auf 3 Positionen umgestellt.

Die Änderung schien vorerst aufzugehen, so dass sich die Grüne Gang in der folgenden Viertelstunde mehrmals bis auf 2 Tore herankämpfen konnte (19:17; 20:18; 21:19). Durch wiederholt liegen gelassene Torwurfchanchen, leicht verlorenen Bälle Unaufmerksamkeiten im Deckungsvehalten schafften es die die GrünWeißen nicht, etwa einen Ausgleich oder gegebenenfalls sogar eine Führung gegen das Team der HSG Ahrensdorf herauszuarbeiten. Es fehlte an der nötigen Kraft oder dem letzten Biss. Nach einer zerfahrenen Endphase endete das Spiel mit einem 3-Tore-Vorsprung in dieser Derby-Ansetzung mit einem verdienten Sieg für das Heimteam (23:2o) .

 

Es spielten:
Dörner, R.; Schmidt, S.; Stoschus, M. (1); Mattern, L. (3); Gratz, K. (1); Fechner, E.; Nehls, J. (3); Weichenthal, L. (3/3); Schemel, P. (4/1); Fengler, C.; Glomm, St. (1/1); Wille, J. (4)

 

Text: Petra Schemel


Wichtiger Sieg im Derby!

 

Revanche aus dem Pokalspiel geglückt. 

 

Am vergangenen Wochenende gastierte die erste Männermannschaft in Ludwigsfelde. Für die Werderaner Jungs eines der wichtigsten Spiele in der ganzen Saison. Marius Hoffmann vor der Partie: „Ich habe noch nie ein Spiel gegen Ludwigsfelde im Ligabetrieb verloren. Das soll auch so bleiben.“ Trainertrio Krause/ Borrmann/ Wagner stimmten uns positiv auf die kommenden hart umkämpften 60 Minuten ein. 

 

Von Anfang an haben die Blütenstädter ihr Können unter Beweis gestellt. Sie gerieten während der gesamten Partie nicht einmal in den Rückstand. Lediglich beim Stand von 1 zu 1 in der 2. Minute war die Partie ausgeglichen. Mit einer konzentrierten Leistung in der ersten Halbzeit konnten die Werderaner sich sogar auf 7 Tore absetzen (24 Minute, 8:15). In die Pause ging es mit einem Halbzeitstand von 10:16 für Werder in die Kabinen. 

Den Trainern war es wichtig nach dem Pausenende nicht einzubrechen, sondern da weiter zu machen, wo wir in der 1. Halbzeit aufgehört hatten. Dies gelang zum Teil gut. Jedoch konnte sich die Heimmannschaft noch einmal auf 2 Tore heran kämpfen. Folglich stand es in Minute 49`, 18 zu 20. Die Gäste jedoch haben sich nicht von der hitzigen Atmosphäre anstecken lassen und einen kühlen Kopf bewahrt und wieder auf 6 Tore Vorsprung erhöht. Doch das sollte es noch nicht gewesen sein. Noch einmal kämpften sich die Männer aus Ludwigsfelde auf 2 Tore heran. Es waren noch ca. 2 Minuten zu spielen bei einem Stand von 22:24. Werder brauchte dieses eine Tor, um „den Deckel drauf zu machen". Florian Lemaitre bezwang den Torhüter von der Außenposition mit seinem 5. Treffer in der Partie. Dominik Nehls setze den Schlusspunkt zum 22:26 zu einem verdienten Auswärtserfolg. 

 

Nach Abpfiff der spannenden 60 Minuten in der Ludwigsfelder Stadtsporthalle sprangen unsere Jungs im Kreis und es schallte: „Derbysieger, Derbysieger, hey-hey..."

 

Robert Schütz resümierte nach der Partie: „In diesem Spiel konnten wir unsere Stärke, die Außenspieler, nicht ganz so erfolgreich nutzen, wie in den Spielen davor, da der Gegner uns gut analysiert hat. Daraus ergab sich viel Platz für unseren Rückraum, der an diesem Tag sehr gut agierte.“ 

 

„Es war ein wichtiger Sieg, um am oberen Tabellendrittel dran zu bleiben. Lobenswert war auch das Zusammenspiel von Abwehr und Torhütern und die daraus resultierende Leistung von Martin Pfefferkorn und Tom Göres.“ bewertete Dominik Nehls.

 

Ein großes Dankeschön geht an die wieder einmal tolle Unterstützung der Werderaner Fans. Ihr wart einfach spitze!

 

Es spielten: Lemaitre, Florian (5); Harnge, Niko (1); Hoffmann, Marius (0); Frank, Tobias (5); Bruck, Moritz (2); Nehls, Dominik (5/3); Pfefferkorn, Martin (0); Schönebeck, Lucas (2) ; Retschlag, Hendrik (1); Schütz, Robert (2/1); Terlunen, Laurent (0); Göres, Tom (0); Darius, Stefan (3); Hesselmann, Janek (0)

 

 

Text: D.Nehls


,,Einmal trainieren wie die Großen!“

Am Dienstag hieß es für die C-Jugend weiblich, 19 Uhr Training im Ernst Haeckel Gymnasium. Eine eher ungewöhnliche Trainingszeit für die Mädels. Die erste Frauenmannschaft lud alle Spielerinnen der weiblichen C-Jugend zum gemeinsamen Training ein. Jedes Kind bekam zwei Erwachsene, die dann ein Team bildeten. ,,Zuerst mussten wir unsere Koordination mit dem Ball unter Beweis stellen, dann übten wir noch Pässe und Würfe in ganz unterschiedlicher Form und zum Schluss absolvierten wir noch Staffelspiele.“ 

 

Sowohl den Frauen als auch den ,,Kleinen“ hat es sehr viel Spaß gemacht und sie wollen es auf jeden Fall noch einmal wiederholen. 

Na neugierig geworden? Hast du vielleicht auch mal Lust, bei unserm C-Jugendtraining dabei zu sein? Dann komm doch einfach vorbei. Die Werderaner Handballfamilie freut sich über jeden Nachwuchs.
Die Trainingszeiten der weiblichen C-Jugend: 
Mittwoch, 16:00-17:30 Uhr in der Havelauenhalle 
Freitag, 17:30-19:00 Uhr im Ernst-Haeckel-Gymnasium

 


 

Vorletzter Heimspieltag der 1. Frauenmannschaft

 

Am Samstag heißt es nach einer kurzen Verschnaufpause wieder einmal Heimspieltag der ersten Frauenmannschaft. Diesmal treffen die Blütenstädterinnen auf kein Geringeren, als die Dolphins aus Rostock. Diese haben vor zwei Wochen den Ligakonkurrenten HSG Ahrensdorf/ Schenkenhorst auswärts mit 21:32 aus der Halle gefegt. Dies ist ein Grund, warum man diese Mannschaft mehr als ernst nehmen sollte. Außerdem sind sie für ihr starkes Konterspiel und ihr sehr offensives Abwehrverhalten bekannt. Nicht umsonst befinden sie sich derzeit auf Tabellenplatz drei der Ostsee-Spree-Liga. Doch ihre Auswärtsbilanz ist eher ausgeglichen. Mit 5 Siegen, 3 Niederlagen und einem Unentschieden reisen sie in die Blütenstadt Werder. Besonderes Augenmerk ist dabei auf die Spielerin Nicole Rotfuß zu legen, die zur Zeit mit durchschnittlich 6 Toren pro Spiel auf Rang 2 der Torschützenliste steht.

Diese Spielerin gilt es aus dem Spiel zu nehmen und im Angriff eine optimale Lösung für die offensive Deckung zu finden. Doch mit einem dezimierten Kader und einer schwierigen Trainingswoche wird es für die grüne Gang alles andere als einfach. Trotzdem wollen die OSL- Damen am Samstag wieder alles geben, um mit den Fans im Rücken das bestmögliche Ergebnis zu erzielen. Also wenn ihr noch nichts vorhabt, kommt am Samstag in die Ernst-Haeckel-Halle und unterstützt unsere Frauen bei dieser Herausforderung, denn es ist fraglich, ob die Dolphins mit dem Süßwasser der Havel zurecht kommen werden (: Anpfiff ist 16 Uhr. Werder Feuer!!! 


Punkte sind in Werder geblieben  - Pflichtsieg ist gelungen!

 

Die Blütenstädter kamen schleppend ins Spiel. Das erste Tor sollte den Gästen vorbehalten sein und diese behaupteten ihre Führung über ein 2:3, 2:4,3:4 in den ersten 6 min . Doch dann zogen die Werderaner ihr Tempospiel an, kämpften verbissener in der Abwehr und konnten durch schöne Spielzüge im Angriff überzeugen . Es folgte das 5:5 und das 6:5 in der 13 min durch Dominik Nehls. Von da an gaben sie die Führung nicht mehr aus der Hand. Erfreulich war in der ersten Halbzeit, dass sich alle Spieler auf dem Feld in die Torschützenliste eintragen konnten. So war es für den Gegner schwer sich auf den Angriff der Werderaner Jungs einzustellen. Außerdem erwischte Martin Pfefferkorn einen guten Tag und ließ die Gäste das ein und andere Mal verzweifeln. 

Mit der sicheren Führung von 18:10 ging es in die Halbzeitpause. Silvio Krause gab weiterhin die Marschrichtung raus, sich nicht das Spiel des Gegners anzunehmen, sondern weiter konzentriert und sicher zu spielen, um den Vorsprung weiter auszubauen. Werder versuchte weiter das Spiel zu diktieren und durch ein schnelles, wie auch strukturiertes Angriffsspiel von jeder Position Torgefahr auszustrahlen. Die Torschützen wechselten weiterhin, wobei unser Robert Schütz einen Sahnetag erwischte und fast all seine ihm zugespielten Bälle auch verwerten konnte. 12 Tore waren es dann am Ende für ihn.

 

Beim Stand von 23:12 in der 37 Minute nahm das Trainergespann dann nach und nach den Wechsel der Spieler vor. Tom Göres stand Martin Pfefferkorn nichts nach und vereitelte gleich vier Torwürfe des Gegners. Die Blütenstädter standen gut in der Abwehr, eroberten sich den Ball und gingen über die Stationen von 27:14 in der 45 min und 32:17 in der 54 min immer weiter in Führung. Werder behielt in der zweiten Hälfte die Oberhand und die Gäste gaben sich nach und nach auf. Bei schnellerem Spiel hätte das Ergebnis sicher noch höher ausfallen können, aber der Endstand von 37:21 zeigt, dass der Sieg nie in Gefahr war. 

 

Vielen Dank an unsere Fans und all die Werderaner und Gäste für die tolle Stimmung in der Halle. Wir sind froh und stolz, dass wir in euch ein Publikum haben, welches hinter uns steht. In diesem Sinne Werder Feuer 💚🔥

 

In der nächsten Woche heißt es dann zum Tabellenführer, zu den Füchsen Berlin II, zu fahren und für eine Überraschung zu sorgen!

 

 

Für Werder spielten Martin Pfefferkorn , Tom Göres ( Tor ) ,Florian Lemaitre (3) ,Nico Harnge (4) ,Tobias Frank (6) , Moritz Bruck ( 3) ,Dominik Nehls (5) Lucas Schönebeck (2),Robert Schütz (12) , Stefan Darius (1), Janek Hesselmann (1) und Laurent Terlunen


Trautes Heim - Glück allein

 

Am vergangenen Samstag begrüßte die Reserve des HV Grün-Weiß Werder, auch bekannt als "die zwote", den HC Neuruppin. Ein feiner, kleiner sportlicher Leckerbissen vor dem Ostsee-Spree Ligaduell zwischen Werder und dem VfV Tegel.

Neuruppin musste sicherlich noch schmerzlich an die Heimniederlage denken, die "die zwote" Ihnen in der Hinrunde beschert hatte. Damals, als nur 8 tapfere Recken sich aufmachten, das unmögliche möglich zu machen. Diese Punkte, zu dem Zeitpunkt sicher nicht eingeplant, erwiesen sich noch vor ein paar Wochen als äußerst wichtig. Auf Erfolgskurs waren die Blütenstädter nämlich kurz vor Ende der ersten Saisonhälfte nicht. Drei Niederlagen in Folge und ein Remis musste man verkraften. Doch langsam rollt der Rubel wieder, wie man hier so schön sagt.

 

Sowohl Werder als auch Neuruppin fingen stark an. Ein Kräftemessen auf Augenhöhe. Der HC nutze gekonnt seine Durchschlagskraft aus dem Rückraum, Werder glänzte eher über druckvolles stoßen und Passspiel zur Kreis- und Außenposition. Auf das Tempo drückten beide Mannschaften, doch Stück für Stück nahm Werder die Zügel in die Hand und stellte die Gäste mit einer sehr robusten Deckung vor kräftezehrenden Aufgaben. Ein paar Pfostenknaller für den HC reihten sich dazu, die leicht zum Konter ausgenutzt werden konnten. Somit wuchs der Vorsprung zum Gegner und das Selbstvertrauen der Grünen gleich mit. Nach 30 Minuten stand es 19:12 für Werder.

 

Fokussiert und Konzentriert begann man auch die zweite Hälfte der Partie, allerdings galt das nur für den Gastgeber. Torwart Nick Hagenau schraubte mal eben die Leistungsscala auf Anschlag und sicherte der Mannschaft viele wichtige Bälle. Zuvor musste aber dafür Keeper Marcel Klempt ausgewechselt werden, da er nach einem versehentlichen Treffer im Gesicht die Sterne von der Bank aus zählte. Werder hielt weiterhin den Druck hoch. Schnelle Konter und eine flinke zweite Welle im richtigen Moment sorgten dafür, das Neuruppin nicht mehr rankam. Dazu scheiterten die Gäste auch zu oft an der soliden Abwehr und produzierten zu viele leichte Fehler. Alles in allem spielte Werders Truppe die Führung solide runter und wechselte die Bank einmal richtig gut durch. Ein verdientes 31:22 lautete der Endstand.

 

Dieser Heimsieg sichert Werder zwei wichtige Punkte nicht nur gegenüber dem Kontrahenten, sondern auch gegenüber den Mannschaften im unteren Tabellendrittel. Mit diesem Sieg und dem in der Woche zuvor konnte man sich ein wenig frische Luft verschaffen und ist sogar auf den sechsten Tabellenplatz geklettert. Diesen möchte man kommendes Wochenende um jeden Preis verteidigen - doch dazu muss man "auswärts" gegen Potsdam II gewinnen. Eine schwere Aufgabe. Aber wie sagt eine bekannte Automarke so schön: nix ist unmöglich.

 

 

Werder 2 - Feuer frei


Aufwärtstrend soll anhalten!

 

Am Samstag, den 10.03.2018, ist für die 1. Männermannschaft wieder Heimspieltag. 

 

Am Samstag kommt der VFL Tegel nach Werder und wir wollen den dritten Sieg in Serie einfahren. Das Hinspiel hatten unsere Männer gewonnen, jedoch war der Sieg hart umkämpft, auch weil in Berlin ohne den geliebten Kleber gespielt wird und man somit immer wieder vor ganz andere Herausforderungen steht.

 

Der VFL Tegel belegt im Moment den 14 Tabellenplatz mit 6:32 Punkten. Doch unterschätzten darf man in der Ostsee-Spree-Liga in dieser Saison niemanden. Gerade am letzten Wochenende hat man gesehen wie sich scheinbar abgeschlagene Gegner vom Tabellenende beweisen, wenn sie ohne Druck aufspielen können. Ein Beweis dafür? Ein 26:26 gegen den Ludwigsfelder HC. Die Männer von Trainer Silvio Krause sind also gewarnt vor dem Team aus Berlin um Jörn-Eric Bolduan der aktuell 82 Saisontore geworfen hat und somit Hauptschütze des VFL ist. Dominik Nehls sagt „Für uns zählt nur der dritte Sieg in Serie. Wir haben uns aus unserer kleinen Krise heraus gekämpft und wollen die Werdender Fans mit dem nächsten Sieg beschenken.“ 

Unser Haupttorschütze Robert Schütz (84 Saisontore) ist nach überstandener Erkältung unter der Woche wieder im Training und wird den Blütenstädter zur Verfügung stehen. 

 

Um 16:00 Uhr spielt die 2. Männermannschaft des HV Grün Weiß Werders gegen HC Neuruppin.

Wir freuen uns auf zahlreiche Zuschauer und auf unsere lautstarken Fans. 

 

 


Wichtiger Sieg beim Tabellenletzten! 
Text: D.Nehls 
Auswärtssieg, Auswärtssieg, Auswärtssieg" hallte es nach Abpfiff in gegnerischer Halle. 
Am vergangenen Wochenende reiste die erste Männermannschaft nach Brandenburg mit dem Ziel zwei Punkte mit nach Hause zu nehmen. Souverän gestalteten die Blütenstädter ihr Spiel von Anfang an und gelangten während der gesamten Partie nicht einmal in Rückstand. Die 1. Männer wusste genau, was auf sie zukommt, unangenehme Zuschauer und eine, in den letzten Spielen, unausrechenbare Heimmannschaft, die zu Hause unbedingt punkten wollte. Trainergespann Krause/ Borrmann, die ihre Jungs ausdrücklich davor warnten, das Spiel nicht auf die leichte Schultern zu nehmen, waren nach der Begegnung sichtlich erleichtert. 
Die Werderaner begannen von der ersten Minute an sehr konzentriert, sodass sie nach zehn Minuten eine 2:5 Führung verbuchen konnten. Bis zur Halbzeit war es dann ein offener Schlagabtausch, den die Heimmannschaft nutzte und bis auf 1 Tor verkürzen konnte. So ging es mit einer 11:12 Führung in die Halbzeit.
Doch als die Brandenburger kurz nach der Pause ausgleichen konnten, schalteten die Blütenstädter wieder ein Gang höher und setzten sich auf 4 Tore ab. Diesen Vorsprung behielt die Gastmannschaft aus Werder bis kurz vor Schluss. Ein sehr gut aufgelegter Janek Hesselmann brachte die Blütenstädter sogar auf einen 6 Tore Vorsprung, der jedoch nicht ganz gehalten werden konnte. Am Ende hieß es 22:27 für die 1. Männermannschaft des HV Grün Weiß Werders. 
Ein großes Dankeschön geht an die wieder einmal tolle Unterstützung der Werderaner Fans Ihr wart einfach Klasse . 
Es spielten: Lemaitre, Florian (0); Harnge, Niko (1); Hoffmann, Marius (1); Frank, Tobias (4); Bruck, Moritz (1); Nehls, Dominik (5); Pfefferkorn, Martin (0); Schönebeck, Lucas (1) ; Retschlag, Hendrik (1); Schütz, Robert (4/2); Terlunen, Laurent (0); Göres, Tom (0); Darius, Stefan (1); Hesselmann, Janek (8)

Heiß ersehnten Auswärtssieg errungen! 

Text Stefanie Glomm

 

Die Werderaner Damen konnten am Samstagabend endlich auch einmal auswärts punkten! Gegen die HSG Neukölln gewannen die Ladies 23:28. 

 

Der Gastgeber dominierte zu Beginn des Spiels. Konnte sich sogar mit einem Drei-Tore-Vorsprung absetzen. Die gegnerische Torhüterin war gut aufgelegt. Mit zahlreichen Paraden sicherte sie ihrer Mannschaft einen guten Start in die Partie. Ab dem Stand von 5:2 in der 9.Spielminute klappte es dann auch auf Werderaner Seite mit dem Torewerfen. Beide Mannschaften lieferten sich bis zur Halbzeit ein enges Duell. Petra Schemel schaffte in der 18.Spielminute erstmalig den Ausgleich zum 9:9 für ihre Mannschaft. Fortan gerieten die Blütenstädterinnen nicht mehr in Rückstand. Bei einem Halbzeitstand von 10:12 ging es in die Kabine. 

In der zweiten Hälfte der Partie gelang es der HSG Neukölln nicht mehr in Führung zu gehen. Zwar schmolz der Abstand in der 45.Minute noch einmal auf ein Tor zusammen, doch den Sieg ließen sich die Gäste nicht mehr nehmen. Torfrau Sandra Schmidt unterstützte ihre Mannschaft mit wichtigen Paraden. Insbesondere bei knappen Spielständen behielt sie Nerven und war ein guter Rückhalt für die Mannschaft. In der 57.Spielminute machten die Werderaner Ladies den Sack beim Stand von 20:26 zu. Drei Sekunden vor Schluss machte Fine Nehls den Sieg perfekt. Mit einem schönen Tor über den linken Flügel endete die Partie 23:28. Die Werderanerinnen festigen somit ihren 5.Tabellenplatz. Elise Fechner lieferte ein spitzen Spiel ab. Sie verstärkte die 1.Frauenmannschaft auf der Kreisposition. Sowohl in der Abwehr als auch im Angriff konnte sie überzeugen und trug sich mit drei Treffern in die Torschützenliste ein.

 

Am 17.03. begrüßen die Frauen in heimischer Halle um 16 Uhr den Rostocker HC. Für diese Mammutaufgabe brauchen die Ladies ordentlich Unterstützung. Im Hinspiel gab man die Partie unnötig aus den Händen. Weitere zwei Punkte wollen die Werderanerinnen nicht verschenken! 

 

Dörner, Stoschus (5), Mattern (2), Gratz (1), Fechner (3), Nehls (3), Weichenthal (2), Schemel (3), Fengler (2), Schmidt, Glomm (3), Wille (4)

 

 

 


                    Veranstaltungen im Jahr 2018 des HV Grün-Weiß Werder

Datum

Sportart

Uhrzeit

Ort

Veranstaltung

10/11.03. 2018

Cheerleading

 

Orlando (Florida)

UCA Allstar Championship

18.03. 2018

Ceerleading

14.00 Uhr

Sporthalle am EHG

Galla-Vorstellung

24.03. 2018

Ceerleading

 

Berlin

Landesmeisterschaften in allen Altersklassen

06.05. 2018

Handball

10.00 Uhr

Sporthalle am EHG

Kreispokalturnier Frauen

30.07.-03.08. 2018

Handball

 

Strandbad am Plessower See

5. Handball- SommerCamp

1.Durchgang                       

06.08.-10.08. 2018

Handball

 

 

Strandbad am Plessower See

5. Handball- SommerCamp

2. Durchgang

11.08. 2018

Handballverein

11.00 Uhr

Berlin

Europameisterschaft Leichtathletik, 20 Km- Gehen mit Christopher Linke

(ehemaliger  Werderaner Handballer)

August 2018

Handball

 

Sporthalle am Ernst-Haeckel- Gymnasium

7. Werderaner Havelcup für Männermannschaften

 


Sonntags mit Tatütata erlebnisreiches Handballwochenende beendet!

von Madeleine Rouvel

Für die männliche Jugend B ging es am Sonntag, den 04.03. zum Tabellenersten nach Falkensee. Deja vu vom letzten Wochenende. Mit Respekt wurden wir begrüßt und uns wurde gleich zum Sieg letztes Wochenende gegen Belzig (Tabellenzweiter) gratuliert.

 

 Erst einmal  verschafften wir ein wenig Abwechslung mit einem Feuerwehreinsatz. Beim Aufwärmen traf einer unserer Bälle einen Alarmknopf und die Feuerwehr musste ausrücken. Dennoch konnte pünktlich das Spiel beginnen.

 

In der ersten Halbzeit gab es einen Schlagabtausch zwischen beiden Mannschaften und ein knappes Halbzeitresultat von 15:13 für den Gastgeber. Zweite Halbzeit -  alles war drin. Durch Fehlpässe und fehlende Abschlüsse und erfolgreiche Konter der Gegner lagen wir bis zu 6 Tore zurück. Aber dann, durch  eine starke Mannschaftleistung konnte das Endergebnis von 27:25 noch etwas versöhnlich gestaltet werden. Fazit, stark gekämpft und doch verloren. Aber Kopf hoch, wir können vorne mitspielen. Einen Unterschied zwischen Tabellenersten und Tabellensiebten hat man nicht gesehen. Weiter so! Tolle Mannschaftsleistung.

 


Es muss endlich ein Auswärtssieg her!

von Hannes Lindt

Am kommenden Samstag heißt es wieder für beide Oberligateams Auswärtsspieltag. Die 1. Frauenmannschaft muss in Neukölln zeigen, was in ihnen steckt und die Männer sind bei Brandenburg- West zu Gast.

Bei beiden Partien müssen jeweils zwei Punkte her, um weiterhin den Anschluss an das obere Tabellendrittel zu haben. Doch gelingt es beiden Mannschaften endlich mal auswärts zu punkten?

Die HSG Neukölln, derzeit mit 10:24 Punkten auf Tabellenplatz 10 , spielen dieses Jahr eine eher solide Heimsaison. Sie haben bis jetzt 3 Siege eingefahren, aber auch 5 Niederlagen einstecken müssen.

Außerdem haben die ,,Magic Girls“, wie sie sich selbst nennen, durch einige Umbrüche bzw. Abgänge keine leichte Saison. Doch so langsam stabilisieren sie sich wieder und gewannen ihr vergangenes Heimspiel gegen Ligakonkurrent Ahrensdorf/Schenkenhorst mit einem Tor und auch in Rostock spielten sie am vergangenen Wochenende nicht schlecht (26:21).

Somit haben sie genug Auftrieb, ihr nächstes Heimspiel mindestens genau so gut zu spielen. Laut Trainer Scherping ist es in Neukölln immer unangenehm zu spielen und er ist sich sicher, dass die Berliner alles geben werden, um uns zu schlagen.

Zumal die Werderaner Frauen sich in den letzten Partien nicht von ihrer besten Seite gezeigt haben und noch dazu aufgrund von Krankheiten auf einige Spielerinnen verzichten müssen.

Außerdem haben die Blütenstädterinnen auswärts immer ihre Probleme und können meistens nicht ihr volles Potenzial ausschöpfen.

Doch trotzdem wollen sie am Samstag mit einem dezimierten Kader wieder alles geben und endlich auch mal auswärts punkten!

Also, kommt am Samstag, den 03.03.18 um 16:30 Uhr in die Buschrosenteig ,,Arena“ und unterstützt unsere Frauen bei dieser Herausforderung. Wir freuen uns über jeden Einzelnen von euch!

Die 1. Männermannschaft des SV 63 Brandenburg-West, bildet derzeit mit dem VfL Tegel das Tabellenschlusslicht.

Sie kamen nur schwer in die Saison und starteten mit vielen verlorenen Spielen. Bis dann gegen den VfL Tegel endlich der erste Sieg nach nur 14 vergangenen Spieltagen gelang! Mit dem Sieg gegen die SG OSF Berlin zeigten die Havelstädter allerdings, dass sie in der Lage sind, auch gegen eine Mannschaft, die weiter vorn in der Tabellen zu finden ist, zu gewinnen. Somit wollen sie am Samstag ihren zuletzt zu Hause gewonnenen Aufschwung auch gegen Werder nutzen und punkten.

Doch mit einer guten Trainingswoche und eurer Unterstützung wollen die Männer des HV Grün Weiß Werder wieder den ,,Hammer“ rausholen und die Punkte mit nach Hause nehmen. Also kommt vorbei und feuert unsere 1. Männer am Samstag, den 03.03.18 um 18 Uhr in der Max-Josef-Metzger-Straße 41 ,Brandenburg an.


Vier Siege in vier Spielen !

von Mariuas Hoffmann

An den beiden vergangenen Sonntagen spielten die Nachwuchshandballer der E-Jugend (AK 8-10) des HV Grün-Weiß Werder in Kleinmachnow und im Potsdamer Luftschiffhafen. Gegner waren jeweils die Mannschaften VfL Potsdam II und SSV Falkensee II.

 

Im Spiel am 25.02. gegen Falkensee II zeigte Werder vom Beginn an eine spielerische und läuferische Überlegenheit. In der ersten Halbzeit – im Spiel 3 gegen 3 – erzielte Falkensee II nur einen und Werder 8 Treffer. Die Deckung stand gut und gab dem Gegner nur wenig Spielraum. Auch im Angriff ließ Werder den Ball schnell laufen und kam mit präzisen Pässen zügig zum erfolgreichen Torwurf. Alle Spielerinnen und Spieler zeigten viel Einsatz und Freude am Spiel und Werder konnte deutlich mit 21: 7 gewinnen.

Auch gegen die 2. Mannschaft vom VfL Potsdam dominierten die Mädels und Jungs aus Werder von der ersten Minute bis zum Schluss, spielten sehr konzentriert und machten nur wenige Fehler, sodass zur Halbzeit bereits eine 9:1 Führung herausgespielt werden konnte. Alle Spieler und Spielerinnen konnten sich über Einsatzzeiten freuen und auch die Integration der noch neuen Spieler hat sehr gut funktioniert. Am Ende freute sich die Mannschaft über einen 23:5 Erfolg gegen Potsdam II.

Auch am Wochenende davor (18.02.), in Kleinmachnow, war unsere Mannschaft erfolgreich und setzte sich gegen Potsdam II mit 19:9 (10:5 zur Halbzeit) und gegen Falkensee II mit 19:13 (9:6) souverän durch.

Die zahlreichen und stolzen mitreisenden Eltern, die ihre Kinder tatkräftig unterstützten, hoben im Anschluss an die Spiele die gute Mannschaftsleistung und die deutlich sichtbare rasche Entwicklung ihrer Kinder hervor.  Besonders hervorzuheben ist auch das gute Zusammenspiel zwischen den Mädchen und den Jungs. Damit klettert die Werderaner E-Jungend auf den 5. Tabellenplatz und schaut erwartungsfroh auf die nächsten Spiele.

Mädchen, kommt zum Handball !

Hast Du auch Lust Handball zu spielen? Besonders unsere 6 Mädels freuen sich über Unterstützung.  Ab der D-Jugend (10 -12 Jahre) spielen Mädchen und Jungs getrennt und unsere Mädels brauchen noch neue Mitspielerinnen. Schau doch mal vorbei! Das Training findet immer Montag in der Havelauenhalle und Freitags in der Sporthalle am OSZ von 16:00 Uhr bis 17:30 Uhr statt.  Bei Fragen freue ich mich auch auf einen Anruf Tel.: 0176 80031 570 (Trainer Marius Hoffmann)


 

Ein Handballtalent aus Werder besucht seit Februar 2018 die Potsdamer Sportschule

von Stefan Demuth

Nils Herzmann , Torwart  in der männlichen Jugend C (hinten links) besucht seit diesem Schulhalbjahr die 7.Klasse auf der Sportschule in Potsdam

Zu diesem Schritt, Nils,  herzlichen Glückwunsch.

Der HV Grün- Weiß Werder wünscht dir bei der weiteren schulischen und handballerischen Entwicklung auf der Sportschule alles Gute.

 

Auch den Werderaner Trainern Katja Umlauf und Jörg Piske von Nils, wo er seit Januar 2016 gespielt hat, herzlichen Glückwunsch!

 


 

Männer parieren, Frauen verlieren!

Am diesem Wochenende hieß es wieder Doppelheimspieltag im Ernst-Haeckel-Gymnasium! Beiden Mannschaften hatten keine leichten Gegner vor sich, doch sie kämpften bis zum Schluss. So mussten sich die Frauen am Ende gegen den TSG Wismar mit einem, doch deutlichen, 16:30 geschlagen geben. Die Männer hingegen schafften einen 24:20 Sieg gegen den MTV Altlandsberg.

 

Die Werderaner Frauen hatten es alles andere als einfach, denn der Gegner war kein geringerer als der Tabellenzweite der OSL-Liga und 3.Liga Absteiger der letzten Saison. Gleich in den ersten Minuten zeigten sie, wie schon im Vorbericht genannt, ihr starkes Konterspiel, was sie auch bis zur letzten Minute durchgezogen haben. So hieß es nach nur sieben gespielten Minuten, 2:6 für den TSG Wismar. Daraufhin nahm das Trainergespann Scherping/Kuplin die Auszeit und machte vor allem auf das Rückzugsverhalten aufmerksam. ,,Es darf nicht sein, dass diese 6 Tore gerade nur über Konter gefallen sind! Da müssen wir deutlich schneller zurück laufen“ klang es in der Auszeit.

Doch auch in den darauffolgenden 13 Minuten schaffte man nur 5 Tore. Die vielen technischen Regelfehler und noch dazu kommende schlechte Chancenverwertung nutzten die OSL-Damen aus Wismar gnadenlos aus, um sich weiter abzusetzen. So ging es mit 7:15 in die Halbzeitpause. Mit einer Unterzahl startete man in die zweite Hälfte des Spiels. Doch auch die verlief ähnlich, wie die Erste. Zu viele Passfehler und auch die starke Abwehr seitens des TSG Wismar machten eine Aufholjagd fast unmöglich. So gewannen die Nordlichter am Ende verdient mit 16:30 und beenden somit die Heimspielserie von 6 aufeinanderfolgenden Siegen der Blütenstädterinnen. Besonders zu erwähnen war die Leistung von unserer Torhüterin Rina Dörner, die ein noch höheres Ergebnis verhinderte.

Alles was bleibt, ist eine Woche konzentriertes Training, um den Fokus auf den nächsten Gegner zu richten. Dieser heißt am kommenden Samstag die HSG Neukölln, die derzeit im unteren Tabellendrittel stehen.

 

 Es spielten: K. Dörner; J. Nehls (1); M. Stoschus; L. Mattern (1); J. Wille (4); St. Glomm (2/2); C. Fengler (3/2); P. Schemel (4/1); K. Gratz; L. Weichenthal(1), E. Fechner; S. Schäffer

 

 

,,Endlich“ hall es nach dem Schlusssignal in der Ernst-Haeckel-Hölle. Die 1.Vertretung der Männerschaft gewann mit 24:20 gegen den Ligakonkurrent MTV Altlandsberg und sicherte sich somit zwei wichtige Punkte, um weiterhin den Anschluss an das oberen Tabellendrittel zu halten. Anfangs gestaltete sich das Spiel zu Gunsten der Werderaner Jungs. Trainer Silvio Krause setzte auf eine 5:1 Deckung, die die Altlandsberger vor eine, für sie schwer zu bespielende, Aufgabe stellte. Durch viele Ballgewinne und ein schnelles Umkehrspiel gelangen den Blütenstädter einfache Tore. So stand es nach acht gespielten Minuten 5:1.

Doch Altlandsberg steht nicht umsonst im oberen Tabellendrittel und versuchte den Vorsprung zu egalisieren. Sie schafften es bis zum 7:6, bis das Trainergespann Krause/ Borrmann gezwungen war die Auszeit zu nehmen, um seine Mannschaft für die letzten Minuten der ersten Halbzeit noch einmal Impulse zu geben. Mit einer 11:9 Halbzeitführung ging es dann in die Kabine.

Werder kam wach aus der Pause und baute die Führung wieder auf 5 Tore aus (18:13). Doch Altlandsberg gab nicht auf und versuchte alles, die für sie unbequeme 5:1 Deckung zu knacken . So konnten sie sich noch einmal bis zum 21:18 heran kämpfen. Doch durch die starke Torwartleistung Seiten der Werderaner ging es nicht mehr darüber hinaus. Martin Pfefferkorn hielt vor allem freie und gut geworfene Bälle und konnte so der Abwehr den nötigen Rückhalt geben. Fazit: Durch eine mannschaftlich geschlossene Leistung und ein sehr gut geführtes Spiel gelang ein Sieg mit dem Endstand von 24:20.

Jetzt gilt es nicht nachzulassen und in der nächsten Woche Samstag die Punkte aus Brandenburg mit nach Hause zu nehmen . 


Heimsieg gegen den Spitzenreiter!

von Madeleine Rouvel

 

Am Samstag, den 24.02. trafen die B-Jungs vom HV Grün-Weiß Werder auf den ungeschlagenen Tabellenführer Märkischer BSV Belzig. Der Gegner war körperlich überlegen.  Die Werderaner hatten jedoch nichts zu verlieren. Hoch konzentriert startete das Team  von Ralf Spiesicke und führte unglaublich nach wenigen Minuten mit 7:2. Toren. Es war ein rasend schnelles Spiel.

Der Halbzeitstand lautete 17:15  für die Heimmannschaft! Die Jungs setzten alles um, was von der Bank gefordert wurde. Eine völlig überraschend grandiose geschlossene disziplinierte Mannschaftsleistung führte mit 37:35 Toren zum Sieg.

72 Tore in 50 Minuten - super Jungs, Glückwunsch!


Heimspieltag: 1.Frauen und 1.Männer

 

Am Wochenende heißt es wieder Doppelheimspieltag in der Ernst-Haeckel Halle! Unsere 1.Frauen müssen gegen den TSG Wismar ran (derzeit Tabellenzweiter) und die Männer haben den MTV Altlandsberg (derzeit Tabellenplatz fünf) zu Gast. Beide Gegner scheinen in diesen Begegnungen die Favoritenrolle zu übernehmen, doch die Blütenstädter wollen trotz allem ihre Heimspielstärke ausnutzen und zeigen was in ihnen steckt. 

 

Die Frauen haben es jedoch alles andere als einfach. Denn der TSG Wismar (Absteiger 3.Liga) ist eine der dominantesten Mannschaften in der OSL-Liga. Regulär haben sie bis jetzt nur gegen den VfV Spandau ihre Punkte liegen lassen und durch Unstimmigkeiten mit dem Verband Punkte an den Berliner TSC abgeben müssen. Sie haben als einzige Mannschaft den BFC Preussen besiegen können. Eine Mischung aus erfahrenen 3.Liga Spielerinnen und jungen Nachwuchsspielerinnen machen den verdienten Tabellenplatz aus. Gerade im vergangenen Heimderby gegen den Rostocker HC stellten sie mit einem 28:18 Sieg ihr starkes Angriffsspiel unter Beweis. Durchschnittlich 25 Tore pro Spiel und ein Torverhältnis von +110 sprechen für sich. Außerdem sind sie für ihr sehr schnelles Konterspiel bekannt. Der TSG Wismar hat mit Vivien Bartlau und Vivien Millrath zwei sehr erfahrene 3.Liga Spielerinnen an Bord. Sie sind nicht ohne Grund in den Top 10 der Torschützenlisten der OSL. Auf diese Beiden heißt es besonders Acht zu nehmen. Doch mit dem Heimpublikum und der Außenseiterrolle will die Grüne Gang sich der Herausforderung stellen und das bestmögliche Ergebnis herausholen. 

Also kommt vorbei und unterstützt uns bei diesem Vorhaben!

 

Die 1.Männer haben es ebenfalls nicht einfach. Mit dem MTV 1860 Altlandsberg, derzeit auf den Tabellenplatz fünf, kommt ein Top-Gegner nach Werder, gegen den die Blütenstädter schon im Hinspiel den Kürzeren gezogen haben. Damals hatte es nur zu einem 26:24-Endstand gereicht.

Ihre Auswärtsbilanz ist bis dato ausgeglichen (4 Niederlagen und 4 Siege). Am Samstag wird eine Ostsee-Spree-Liga Mannschaft erwartet, die ihre Niederlage gegen den Ludwigsfelder HC unbedingt ausmerzen möchte. 

Um an dem oberen Tabellendrittel anzuknüpfen, müssen die Heimspiele des HV Grün Weiß Werders unbedingt gewonnen werden. Des Weiteren haben die 1. Männer aus dem letzten Spiel gegen Cottbus (29:20) wieder einiges gut zu machen. 

 

 

Allen Widrigkeiten zum Trotz freut sich Werders Erste morgen um 18:30 Uhr über viel Zuspruch und Jubel von den Rängen im Hexenkessel der Sporthalle am Ernst-Haeckel-Gymnasium. Kommt vorbei!


Auswärtsmisere hat weiter Bestand

von Josefine Nehls, Foto: G. Henning
Die Werderaner Frauen verpassten am Samstag, den 17.02. 2018 bei der SG OSF Berlin ihren zweiten Auswärtserfolg mit 28:26 denkbar knapp. Sie fanden keine Minute so wirklich in das Spiel.

Anfangs gestaltete sich das Spiel sehr hektisch und nach der bis dahin einzigen 0:1 Führung durch Petra Schemel, schafften die OSF Mädels ein 6:0 Lauf.

Somit war das Trainergespann Scherping/Kuplin gezwungen die Auszeit nach nur 7 gespielten Minuten zu nehmen, um die bis dato eher verschlafenen Mädels wach zu rütteln. Daraufhin hat Laura Mattern Mut gefasst und machte 3 beachtenswerte Tore in Folge. Bis zu Halbzeit gelang es der Grünen Gang den Rückstand bis auf zwei Tore aufzuholen und somit ging es mit 16:14 in die Pause.

Auch nach Wiederanpfiff zeigt sie sich nicht von ihrer besten Seite. Zu einfache Tore hatte man kassiert. Besonders die Anspiele zum Kreis und die einfachen Würfe aus dem Rückraum konnte man nicht unterbinden.

,,Ab Minute 50 drehten wir noch einmal auf und hatten ein 0:6 Lauf, aber ließen dann die beiden entscheidenden 7-Meter liegen. So lief uns die Zeit davon und wir konnten nicht mehr den Ausgleich schaffen.“

Fazit: Auch dieses Wochenende gelingt es den OSL-Damen nicht, auswärts zu punkten und so mussten sie mit einem 28:26 die Rückfahrt antreten.

 

Doch zu allem Negativen, hatte das Wochenende auch etwas Positives. Denn die Grüne Gang hat Nachwuchs bekommen. Die kleine Ella erblickte am Sonntag das Licht der Welt. Liebe Melle und lieber Ronny, wir wünschen euch alles Gute und Gratulation zu Eurer süßen Prinzessin.

Es spielten:

K. Dörner; A. Fängler (2); J. Nehls (1); M. Stoschus (1); L. Mattern (7); J. Wille (3); St. Glomm (2); C. Fengler (4/4); P. Schemel (6); K. Gratz; L. Weichenthal

Am kommenden Samstag wollen es die Mädels in eigener Halle besser machen und zwei Punkte gegen den TSG Wismar holen. Anpfiff ist um 16 Uhr in der Ernst-Haeckel-Halle. Also kommt vorbei und unterstützt die Grüne Gang bei ihrer nächsten Punktejagd.


 

Miniturnier vor heimischem Publikum

von Kathleen Wuttke

Am Samstag, den 17.02.2018  fand unser zweites Heimturnier mit gut gefüllten Zuschauerrängen in der Sporthalle am Ernst-Haeckel-Gymnasium statt. Zu Gast waren die Minis vom SV 63 Brandenburg West, SV 63 Brandenburg West II, HSG Ahrensdorf/ Schenkenhorst und HSV Falkensee 04.

 

Nach einer netten Begrüßung zeigten unsere Nachwuchsschiedsrichter Philipp, Ole und Justin vollen Körpereinsatz, indem sie mit allen Kindern eine gemeinsame Erwärmung durchführten.

 

Für die pausierenden Mannschaften gab es wieder einen Bewegungsparcour mit mehreren Stationen, den unsere Mädchen aus der B-Jugend betreuten. Hier hatten alle Kinder sichtlich Spaß.

 

Während der Spiele wurde schnell klar, dass es  nicht leicht werden würde, einen Sieg einzufahren. So verloren wir gegen die großgewachsenen Mädels aus Falkensee und Brandenburg deutlich und auch gegen SV 63 Brandenburg I hatten wir keine Chance. Im Training gilt es nun verstärkt an der Manndeckung zu arbeiten, das haben die anderen Mannschaften, insbesondere die starken Mädels aus Brandenburg einfach besser umgesetzt.

 

Im letzten Spiel wollten es unsere Minis gegen Ahrensdorf/Schenkenhorst aber nochmal wissen. So bestimmten sie über 10 Minuten das Spielgeschehen, die Stimmung in den Zuschauerrängen war tosend. Leider machte Werder am Schluss zu viele Fehler (Fehlpässe, unnötige Ballverluste) und der Gegner arbeitete sich Tor für Tor wieder heran und warf in den letzten 20 Sekunden das Siegtor.

 

Zusammenfassend kann gesagt werden, dass unsere Torabschlüsse insgesamt schon besser gelangen und viele Kinder aus unserer Mannschaft sich in die Torschützenliste eintragen konnten. Im Training gilt es nun weiterhin an der Manndeckung zu arbeiten, insbesondere am Umschaltverhalten vom Angriff in die Deckung.

 

Vielen Dank an alle Helfer, die zum Gelingen des Turniers beigetragen haben. Erfreulich ist, dass wir durch die Ausrichtung des Kuchenbasars durch unsere engagierten Eltern eine stolze Summe in der Mini-Kasse haben.

 

Von dem Geld fahren wir ins Jump House nach Berlin – Das haben sich unser Minis aus der Blütenstadt verdient.


"Wir wollen den 6. Heimsieg in Folge holen!"

02.02.18 | 1. Frauen | Text: M. Ulrich | Foto: G. Henning

Der 6. Heimspielsieg in Folge soll am Wochenende nun auch gegen den TSV Rudow eingefahren werden. In der Hinrunde hatte man gegen die Berliner, die sich erst im letzten Spiel der vorangegangenen Saison den Klassenerhalt sichern konnten und durch viel Kampfgeist überzeugen, eher schlechte Karten und das bis dato wohl schlechteste Spiel (24:19) abgeliefert. Rudow selbst tut sich zuweilen schwer, auswärts zu punkten – bis zum jetzigen Zeitpunkt warten sie auswärts sogar weiterhin auf den 1. Erfolg. Insgesamt gehören sie mit sehr jungen Akteurinnen, kompakten Abwehr-und schnellen Außenspielerinnen zum unteren Tabellendrittel (derzeit 9. Platz) und werden ihre Leistungen am Wochenende gegen den Tabellenvierten, die Grüne Gang der Ersten Frauenmannschaft, erneut auf die Probe stellen müssen. Gleiches galt bei ihrem letzten Heimspiel auch gegen die starken Hansestädterinnen aus Rostock, die man zwar nicht bezwingen konnte, der 20:22-Endstand lässt aber darauf schließen, dass diese Partie für den Rostocker Handball Club keinem Spaziergang gleichkam. Trainer Steffen Scherping ist ob dieser starken Leistung der Rudower jedenfalls gewarnt: „Damals hatten wir zu Recht verloren. Wir dürfen morgen also keineswegs zu leichtfertig an die Sache herangehen. Gegen Rostock haben sie letztes Wochenende zeigen können, wie unangenehm sie spielen können!“ Die Erste Frauenmannschaft tritt am Samstag mit beinah vollzähliger Kapelle gegen die Berliner an und freut sich auf eine bombastische Stimmung in der Haeckel-Hölle!// Zuarbeit: J. Nehls, S. Scherping


ERneute SChlappe In Stralsund

30.01.18 | 1. Männer | Text: M. Ulrich

Nach Jahresbeginn warten die Ersten Männer um Trainergespann Krause/ Borrmann noch immer auf ihren 1. Sieg im Oberligabetrieb. Nach guten Leistungen zum Jahresende 2017 konnte man diese ab Neujahr bislang nicht weiterführen. Die Punkte gab man bislang fast schon freimütig ab und auch auf der Tabellenleiter rutscht man unwillkürlich weiter talabwärts. Das Vertrauen der Verantwortlichen in die Mannschaft und auch der Geduldsfaden reißt jedoch nicht ab. Auch für die Begegnung in Stralsund war das letzte Wörtchen noch nicht gesprochen. Aus dem Hinspiel nahm man zwar nichts Zählbares mit, aber das sollte sich am Sonntag in der Sporthalle am Hansedom schnellstens ändern.

 

Anfangs war beiden Teams anzumerken, dass sie es nicht gewohnt waren, ihre Spiele an einem Sonntagnachmittag auszutragen. So war der Beginn des Spiels von vielen Fehlern auf beiden Seiten geprägt und nach 10 Minuten stand es gerade einmal 2:2. Im weiteren Verlauf konnten die Blütenstädter sich durch eine gute Defensive gepaart mit einem stark aufgelegten Martin Pfefferkorn ein wenig absetzen. Nach 25 Minuten lag Werder mit 8:5 in Führung. Dieser Trend konnte nicht fortgesetzt werden, denn im Anschluss an éin Time-Out der Gäste haben es sich die Männer durch zwei unnötige 2 Minuten-Strafen selbst schwer gemacht. Diese Überzahl konnte Stralsund nutzen und bis zur Halbzeit zum 12:11 ausgleichen.

Dennoch stimmte die erste Hälfte positiv und ließ auf ein spannendes Spiel hoffen. Wie jedoch schon beim letzten Heimspiel gegen Usedom kam der Gegner deutlich energischer und zielstrebiger aus der Kabine. In der Abwehr wurden keine Lösungen gegen das schnelle Spiel der Stralsunder gefunden und auch im Angriff verfielen die Werderaner in altbekannte Muster. Überzahlangriffe wurden nicht gut genug ausgespielt, im Angriff fehlte oft die nötige Tiefe und häufig wurden die Chancen nicht überzeugend genug verwertet. Demzufolge konnte Stralsund sich über viele einfache Tore bis auf ein 27:19 absetzen. In den letzten 10 Minuten konnte eine verbesserte Einstellung zum Spiel gefunden werden, so dass noch etwas Schadensbegrenzung geleistet werden konnte. Doch es nützte alles nichts: Stralsund belohnte sich schlussendlich mit einem verdienten und gerechten 32:27-Endstand.

 

Nächstes Wochenende geht Werder in sein 3. Heimspiel in diesem Jahr und erwartet den Bad Doberaner SV. Hier konnte man sich letztes Jahr das erste Mal zurück im Oberligabetrieb mit einem Sieg und 2 Punkten auswärts belohnen. Am Samstag soll auch in Werder wieder gejubelt werden. Ab 18:30 Uhr hoffen wir auf tatkräftige Unterstützung in der Ernst-Haeckel-Hölle.


Niederlage gegen TAbellenersten

29.01.18 | 1. Frauen | Text: L. Mattern

Vergangenen Samstag ging es für die Grüne Gang zum Spitzenreiter, der BFC Preussen Berlin. Nachdem man den Berlinerinnen im Heimspiel mit nur einem Tor unterlag, sollte es dieses Mal mindestens genauso gut, wenn nicht noch besser gemacht werden, um die Tabellenführerinnen ein wenig zu ärgern.


Beide Mannschaften starteten relativ verhalten ins Spiel. Somit stand es nach 6 Minuten erst 2:2. Die Abwehr stand gut, allerdings wollten vorne zunächst keine Tore fallen. Preussen konnte sich in dieser Phase dementsprechend mit  2-3 Toren absetzen. Werder konnte schließlich auch vorn Torerfolge feiern, der Torabstand blieb jedoch. Nachdem vorn ein solides Angriffsspiel mit einigen geholten 2-Minuten-Strafen für Preussen gespielt wurde, konnte man diese Euphorie nicht mit in die Abwehr nehmen. Trotz mehrfacher Unterzahl fand Preussen immer wieder Lücken und konnte sich mit 5 Toren absetzen. Halbzeitstand war 17:12.


Nach der Pause sah es für kurze Zeit besser aus. Vorne wurde schön in die Lücken gegangen, sodass wir viele einfache Tore machten und man sich auf 3 Tore wieder heran kämpfen konnte. Schließlich wurde uns aber genau dieses einfache Nach-Außen-Abräumen seitens der Berlinerinnen zum Verhängnis. Man verschob zu langsam in der Abwehr, sodass die Rechtsaußen von Preussen immer wieder erfolgreich abschließen konnte. Endstand war 36:28.


Einen Punkt aus Belzig entführt

29.01.18 | 2. Männer | Text: C. Drescher 

Ein bisschen ungewohnt ist es ja schon, wenn an einem Sonntag für einen Sportler ein Wettkampf ansteht. Schließlich ist am nächsten Tag wieder Montag: Frühes Aufstehen, Kinder, die darauf warten, zur Schule gebracht zu werden und dann fängt der Tag eigentlich auch erst richtig an. Zum Glück besteht die Zwote von Werder aber zu 95% aus jungen, wilden und teils studierenden Aktueren. Mittlerweile verlor das Team um Trainer-Duo Dominik Nehls und Henry Wascher jedoch 4 Mal in Folge. Spiele, die man zwar nicht zwingend gewinnen musste, aber Selbstvertrauen schöpft man dadurch auch nicht unbedingt. Das Training war dementsprechend taktisch und laufintensiv geprägt.

Der Gegner der anzugehenden Partie war niemand anderes als der MBSV Belzig. Jahrelang ärgster Konkurrent und Rivale. Zwar ist man seit knapp 5 Jahren gegen Belzig ungeschlagen, aber wer erinnert sich nicht noch ungern an die Saison 2015/16, in der Belzig in Werder mit einem Unentschieden unseren Aufstieg schmerzlich verhindert hatte. Dementsprechend motivierte Coach Wascher die junge Truppe aber forderte auch, dass man wieder mehr Spaß am Sport zeigen, füreinander einstehen und zusammen kämpfen müsse.

Gesagt, getan. Zwar stotterte der Motor anfangs, aber nach ein paar Fehlzündungen sprang der Funke in der Partie dann über. Die Werderaner Eigengewächse Tim Hagenau und Ronny Lowens, auch "Lonny" genannt, übernahmen Verantwortung und ackerten mit dem gesamten Team, viel Tempo und Emotionen gegen Belzig an. Die im Laufe der Partie immer besser werdende Abwehr koordinierte Urgestein Gordon Kassin. Der Papa der Mannschaft langte ordentlich zu und kassierte wie in jedem Spiel den meisten Schaden. Durch hinzukommende leichte Fehler und Verunsicherung der Belziger drückte Werder noch mehr auf's Gas und zog Tor um Tor davon. Zur Halbzeit führte man verdient 12:18.

Auch in der zweiten Halbzeit sah es anfangs gut aus für die Grün-Weißen. Belzig vergab einige Chancen, den Abstand zu verkürzen, aber auch Werders Abwehr im Zusammenspiel mit dem gut aufgelegten Torhüter Nick "The Flash" Hagenau trugen dazu bei.
Doch in der letzten Viertelstunde brachen die Blütenstädter regelrecht zusammen. Das zuvor vorgelegte Tempo hatte viel Kraft gekostet. Belzig erwischte das Momentum und kämpfte sich Tor um Tor ran. Druck baute sich in den jungen und grünen Köpfen auf und viele leichte Fehler spielte n dem MBSV in die Karten. Auszeit Werder, Coach Wascher schüttelte alle seine Schäfchen wieder wach. Durchatmen, Konzentrieren, Kämpfen. Die Abwehr stand, Werder im Ballbesitz: Letzter Angriff für 30 Sekunden beim Stand von 27:27. Bjarne Lorentz, einer der "Leftis" im Team und bester Schütze von Werder mit 8 Treffern, fasste sich ein Herz und hatte den letzten Wurf der Partie. Dieser wurde aber geblockt und somit teilten sich beide Mannschaften die Punkte. Aus Sicht der Werderaner ist es sowohl ein schmerzlicher Punktverlust als auch ein glücklicher Punktgewinn. Eigentlich lag man sicher in Führung, aber hatte gleichzeitig ein wenig Dusel in der Endphase.

Auf diesem Wege möchten wir Bjarne, tragender und wichtiger Teil der Mannschaft, alles Gute für die kommenden Wochen wünschen. Der junge Linkshänder muss sich leider unter das Messer legen. Damit fällt er vermutlich längerfristig aus und wird sowohl im Angriff als auch in der Abwehr schmerzlich fehlen. Wir freuen uns aber darauf, im Training bald wieder Fußball mit dir zu spielen.

Werder zwei - Feuer frei!


Werder will Auswärts zurück auf Erfolskurs

26.01.18 | Text: M. Ulrich | Foto: S. Göres

Samstag, 16 Uhr: BFC Preussen vs. 1. Frauen

Mit dem letzten überlegenen Heimsieg gegen die Pfeffersportlerinnen im Gepäck reist man an diesem Wochenende zum Tabellenprimus, dem BFC Preussen. Das 1. Spiel der Hinrunde im letzten Jahr verlief trotz guter Leistungen in den letzten Minuten unglimpflich und mit einer knappen Niederlage - der einzigen, die die Grüne Gang zu Hause bis dato zu verbuchen hat. Zu Hause mit gewohnt starken Leistunen unterlagen die Preussen-Ladies bisher lediglich dem TSG Wismar. Worauf sie verstärkt setzen können, sind vor allem flinke Flügelflitzer und ein gutes Kreisspiel. Nicht zu vergessen ist dabei Hauptakteurin und Shooterin Michaela Hofmann, die als ehemalige Bundesligaspielerin in der Torschützenliste zu den Top 10 gehört und im Durchschnitt wenigstens 5 Tore pro Spiel wirft. Als Führungsspielerin ist sie neben Kreisläuferin Christin Schnitzer in engen Situationen in der Lage, die Verantwortung für den Spielverlauf und –ausgang zu übernehmen. Unbestritten ist dabei die Tatsache, dass diese Begegnung in Berliner Gefilden ohne Klister der Grünen Gang durchaus Schwierigkeiten bereiten könnte. Wiedergutmachung ist jedoch das Stichwort für die Ladies aus Werder. Frohen Mutes geht’s morgen nach Berlin – und im Anschluss hoffentlich mit 2 Punkten wieder nach Hause! // Zuarbeit: J. Nehls

 

Samstag, 18 Uhr: MTV Wünsdorf 1910 vs. 2. Frauen

Am kommenden Samstag ist die 2. Frauenmannschaft in Wünsdorf gefordert. Die Mädels wollen sich den Samstagabend mit zwei Punkten versüßen. Dieses Mal wollen sie es besser machen, denn das Hinspiel ging zu Hause unglücklich mit 17:22 verloren. Dafür müssen sie auf die Angriffsleistung der letzten Woche eine große Schippe drauflegen und ordentlich Werderaner Feuer zünden. Los geht's um 18 Uhr. // Zuarbeit: S. Schäffer

 

Sonntag, 16 Uhr: Stralsunder HV vs. 1. Männer

Die Erste Männermannschaft hat nach dem Jahreswechsel bisher nur 1 Punkt aus dem Heimspiel gegen Grünheide verzeichnen können. Schon letztes Wochenende hatte sich die Mannschaft um Krause/ Borrmann gegen die Insulaner aus Usedom sichtlich schwer getan, welche die Partie in den letzten 10 Minuten für sich entschieden. Stralsund, welches im OSL-Tabellenklassement einzig und allein im Schatten der Füchse steht, schaut dabei nur auf 2 knappe Niederlagen (Füchse Berlin und den LHC Cottbus) zurück. Besonders gefährlich sind dabei die Positionsangriffe der Nordlichter, ebenso das effiziente Spiel über die Außenpositionen, durchschlagsgewaltige Rückraum- und kräftige Kreisspieler, einzuschätzen. Werder wird versuchen, sie nicht ins Spiel kommen zu lassen, wird Lösungen finden, ihr Tempospiel zu unterbinden. Gegen Usedom hätte man nämlich eindeutig zu viele Fehler gemacht. In dieser Trainingswoche standen eine verbesserte Chancenverwertung sowie das Abrufen konstanter Leistungen über den gesamten Spielverlauf auf dem Plan. Den Ersten Männern ist viel daran gelegen, die Tabellenleiter schnellstens wieder hochzuklettern. Trainer Krause vertritt hinsichtlich der verschiedenartigen Ergebnisse einer jeden OSL-Mannschaft in dieser Saison die Meinung, dass „kein Team der Liga – ausgenommen die Füchse – unbedingt so viel besser ist als wir an einem guten Tag. Jede Mannschaft kann an einem unserer schlechten Tage wiederum auch immer besser sein als wir!“. Die 1. Männer hat sich also einiges vorgenommen – vorerst aber, sich zurück in das obere Tabellendrittel zu kämpfen.

 

Sonntag, 16:30 Uhr: MBSV Belzig vs. 2. Männer

„Auf, auf nach Belzig!“ ist die Devise unserer Zwoten Männer aus der Blütenstadt an diesem Wochenende. In der Albert-Baur-Halle hat man sich nach dem damalig nur knapp gewonnenen Heimspiel gegen den MBSV Belzig Großes zum Ziel gemacht. Sowohl dem Gastgeber als auch den Grün-Weißen steckt nämlich noch die jeweils schmerzhafte Niederlage vom vorangegangenen Wochenende in den Knochen. Wobei dem MBSV Belzig, der schon mit 2 Siegen in die Rückrunde gestartet ist, möglicherweise noch eher an einem Sieg gelegen ist, um Abstand von den abstiegsbedrohlichen Tabellenrängen (Tabellenplatz 10) zu nehmen. Wie schon bei der 1. Auflage des Brandenburg-Duells aus der Hinrunde möchte die Vertretung aber endlich wieder punkten und mannschaftlich zu alter Stärke zurück finden. Das Team um Trainergespann Nehls/ Wascher ist bis in die Haar- und Fingerspitzen motiviert, um siegreich vom Spielfeld zu traben. Zusätzliche Motivation ließe sich durch den ein oder anderen mitgereisten Fan sicherlich noch mobilisieren. Die Unterstützung aus der Ferne ist aber ebenso willkommen. In diesem Sinne: „Werder 2 – Feuer frei!“ // Zuarbeit: Nick Hagenau


Erste Männer weiterhin Glanz- und Sieglos

23.01.18 | 1. Männer | Text: M. Ulrich | Fotos: S. Göres

Gegen Usedom hatte sich Werder sein Ziel für das 2. Heimspiel im Jahr 2018 deutlich abgesteckt. Unvergessen war die 1. Partie und gleichzeitig 24:19-Niederlage zurück in der OSL inmitten der Ahlbecker Pommernhölle letzten Sommer. Grund für die damals noch ausstehende Initialzündung der Grün-Weißen war der fehlende Mannschaftszusammenhalt, welcher sich erst nach und nach einstellte. Auf dem Plan stand also Wiedergutmachung, insbesondere nach dem, wenn auch glücklichen, Unentschieden gegen den Grünheider SV vom vorangegangenen Wochenende. 

 

In Halbzeit 1 fand man zu Beginn nicht sonderlich gut ins Spielgeschehen. Im Positionsangriff unterliefen den Männern sodann auch schon die ersten, unnötigen Fehler im Positionsangriff, auch der Torabschluss fand stellenweise überhastet und viel zu früh statt. Werders Abwehr wirkte durchweg solide, zudem ließ Usedom in den Abschlüssen vor dem Tor noch Unkonzentrierten aufblitzen. Was man sah, war ein ausgeglichenes Spiel, in welchem Werder sich immer wieder eine 1-2-Tore-Führung herausspielen konnte. Im weiteren Spielverlauf präsentierte das Heimteam in der 1. und 2. Welle vereinzelt gute Lösungen und auch im Positionsangriff wurden Mittel und Wege gegen die aggressive Deckung der Insulaner gefunden. Die Blütenstadt zog indes nicht genügend Kapitel daraus, agierte inkonsequent und unkonzentriert in der Abwehr, welche mehrere Tore vom Kreis für die Gäste nach sich zogen. Grün-Weiß verpasste im Folgenden immer öfter den Moment, sich weiter abzusetzen, rannte in den letzten 5 Minuten der 1. Halbzeit sogar einem Torrückstand hinterher. Stefan Darius konnte kurz vor Pausenpfiff zumindest auf ein 14:14-Unentschieden erfolgreich verkürzen.

Der Beginn der zweiten Halbzeit verlief ähnlich wie die ersten 30 Minuten. Die Führung zwischen beiden Teams wechselte sich über die ersten 15 Minuten stetig ab. Obgleich Werder immer öfter im Vorteil war, von gleich mehreren Situationen in Überzahl hätte profitieren können, wurden diese nur mangelhaft ausgespielt. In der Abwehr stand man wieder etwas stabiler, allerdings wurden die daraus resultierenden Gegenstöße sowohl in zweiter Welle als auch in der schnellen Mitte zu selten genutzt. Besonders ärgerlich waren dabei die vielen vergebenen 1:0-Konter, die von dem immer besser werdenden Usedomer Torhüter pariert wurden. In der 45. Minute verlieren Werders Oberliga-Herren dann 2:0 in Unterzahl, so dass Usedom sich auf drei Tore absetzen kann. Trotz mehrmaliger 100%-iger Torchancen in den letzten 15 Minuten scheiterte Werder immer häufiger am gegnerischen Torhüter Lech Krynszki, der später neben Werder-Keeper Tom Göres zum MVP dieser Begegnung gewählt wurde. Die Blütenstädter brachten ein unterirdisches Spielniveau auf die Platte, das es nicht verdient, belohnt zu werden. Beide Teams trennten sich nach einer überaus hitzigen Schlussphase mit 23:25 zugunsten der Gäste von der Ostsee.

 

Neben vielem Schlechten zog man ob der miserablen Heimleistung im Anschluss mitunter auch positive Bilanzen. „Wir haben in beiden Halbzeiten zwar viele Zeitstrafen gesehen, aber es war dennoch ein spannendes und faires Handballspiel.“, versucht Keeper Tom Göres das Geschehene zusammen zu fassen. Fernab von ebenjenen sportlichen Spielanalysen findet HSV Insel Usedom Trainer Nico Heidenreich, der nächstes Wochenende zu Hause gegen den VfV Spandau antritt, lobende Worte für Werder. „Das war eine klasse Stimmung. Das erleben wir auswärts leider nicht sehr oft. Wir haben über ganze 60 Minuten ein faires Spiel und kaum unschöne Szenen gesehen. Am Ende entscheidet wohl unser Torhüter die Partie und auch, dass wir den kühleren Kopf bewahrt haben. Sicher, wir gehen hier etwas glücklich mit 2 Punkten nach Hause, das aber nicht ganz unverdient.“, resümiert er zufrieden, nachdem seine Mannschaft zuletzt nur dezimiert und unter erschwerten (Wetter-)Bedingungen trainieren konnte. Den Schwung wolle er nun mitnehmen, denn die letzte bittere Auswärtsniederlage gegen den Ludwigsfelder HC sei noch nicht allzu lang her.

 

Trainer Silvio Krause, sichtlich unglücklich über die fatale Fehlerquote seiner Mannen, kann dieser Heimspielpleite hingegen nur Negatives abgewinnen. „Usedom hat zu Recht gewonnen. Letzte Woche habe ich mich noch schützend vor meine Mannschaft gestellt, das kann ich diesmal nicht tun. Wir hatten vorab so viel ausgearbeitet, wovon am Ende nichts umgesetzt wurde: Weder das Tempospiel noch die Effektivität. Wir verzeichnen 30 Fehlwürfe und 10 technische Fehler. Wenn man so viele Fehler macht, gehört man einfach nicht in diese Liga. Wir sind an uns selbst gescheitert und müssen uns ganz klar an die eigene Nase fassen.“

 

Zur Prognose hinsichtlich des nächsten Auswärtsspiels gegen den Tabellenspitzenreiter, den Stralsunder HV, könne und wolle er noch nichts sagen – nur so viel: „Wenn wir uns noch einmal so präsentieren, dann dann gibt’s dort die nächste Abreibung.“, warnt er seine Mannschaft unmissverständlich vor der zu meisternden Hürde am kommenden Sonntag.


Erste Frauen: Zuhause eine Macht

22.01.18 | 1. Frauen I Text: P. Schemel I Fotos: G. Henning

Das Werderer Frauenteam rehabilitierte sich am vergangenen Samstag gleich 2x -  zum Einen für die schlechte Spielleistung des vergangenen Wochenendes beim Auswärtsspiel gegen die 2. Mannschaft der Reinickendorfer Füchse inklusive 2 Minuspunkten und zum Anderen für das Unentschieden aus dem Hinspiel gegen Pfeffersport. 

 

Mit einer über weite Strecken des Spiels überzeugenden konzentrierten Leistung im Abwehr- und Angriffsverhalten gestaltete die Grüne Gang ihr erstes Heimspiel des Kalenderjahres 2018  klar zugunsten ihrerseits. Von Beginn an zeigte das Team um Trainergespann Scherping/ Kuplin, das seit Langem wieder auf eine vollbesetzte Bank zurückgreifen konnte, dem Gegner klar seine Grenzen auf. Getrieben von den Anfeuerungen der Werderaner Fanwand, die den Frauen daheim ein paar mehr Prozente Energie und Spielfreude aus den Gliedern zu kitzeln schienen,  konnten  die Akteurinnen der Blütenstadt klar ihre Heimstärke präsentieren.

 

Eine starke Torwartleistung sowie jene der Spielerinnen sind Garant für den ungefährdeten 29:22-Heimerfolg und somit ersten Sieg der Rückrunde. Alle Feldspielerinnen konnten sich in die Torschützenliste eintragen – eine seltene Gegebenheit. Aus dieser starken Leistung schöpft die Mannschaft Kraft und Hoffnung  für das nächste schwere Auswärtsspiel gegen den Tabellenprimus BFC Preussen. In den kommenden 3 Trainingseinheiten möchte man sich auf diesen Gegner bestmöglich vorbereiten. Die Grüne Gang braucht jeden Fan in ihrer Mission, das Topteam der OSL wenigstens zu ärgern, wenn nicht sogar für eine große Überraschung zu sorgen.

 

Es spielten:

K. Dörner; S. Schmidt; L. Weichenthal (1/1); A. Fängler (4); J. Nehls (2); M. Stoschus (1); L. Mattern (1); J. Wille (1); St. Glomm (4); C. Fengler (7/2); K. Gratz (3); P. Schemel (5/2)


Auswärtssieg in Potsdam

22.01.18 | 2. Frauen I Text und Foto: I. Klapper

Auch die Zweitvertretung der Grünen Gang reiste am vergangenen Sonntag zum ersten Auswärtsspiel des neuen Jahres. Diesmal ging es zum Tabellennachbarn HSC Potsdam, gegen den man nach dem deutlichen 20:10-Heimsieg der Hinrunde erneut zwei Punkte mit in die Heimat nehmen wollte.

 

Die Blütenstädterinnen erwischten gegenüber dem Gastgeber den besseren Start und stellten von Anfang an die Potsdamer Offensive immer wieder vor Herausforderungen. Der starken Abwehrleistung war es zu verdanken, dass sich die Werderannerinen bis zu ersten Auszeit eine 1:5-Führung erspielen konnten und damit einen guten Grundstein legten, auch heute erneut einen Sieg einzufahren.

 

Anschließend kam man allerdings in der Offensive auf keinen grünen Zweig mehr, während die Gastgeber sich Tor für Tor wieder heran kämpften. Es entwickelte sich ein auf beiden Seiten abwehrbetontes Spiel, das die konkurrierenden Mannschaften für die schwache Torausbeute entschädigte. So stand es nach den ersten 30 Minuten gerade einmal 5:7 zugunsten der Gäste.

 

Auch nach der Halbzeitansprache von Trainerin Juliane Wille agierte der Angriff glanzlos, so dass sich die Werderaner Mädels trotz vieler Chancen nicht von den Potsdamerinnen absetzen konnte. Hinten stand die Abwehr jedoch weiterhin kompakt, so dass auch die Gegnerinnen im Angriff entweder an der kompakt stehenden Abwehr oder an Torhüterin Svenja Schäffer scheiterten. Zwar lagen die Mädels stets in Führung, mussten sich aber gegen Ende des Spiels noch gegen die erstarkende Potsdamer Mannschaft entgegensetzen. Viel Kampf- und Teamgeist auf Seiten Werders konnten jedoch die drohende Niederlage abwenden. Am Ende konnten sich die Mädels mit 11:13 erneut durchsetzen und zwei Zähler mit nach Werder nehmen.

 

Somit rangiert das Team aktuell mit 8:12 Punkten auf dem sechsten Tabellenplatz. Die Trainerin zeigte sich am Ende des Spiels zufrieden mit der Abwehrleistung der Mannschaft, die mit elf Gegentoren in sechzig Minuten für sich spricht – im Angriff müssten sich die Mädels allerdings noch deutlich steigern.

 

Bereits am Samstag steht das nächste Spiel in der Kreisliga an, wenn die Werderanerinnnen zum Tabellendritten aus Wünsdorf reisen.

 

Es spielten: Svenja, Emily (1), Linda, Ina (9), Marlene (1), Juliane, Anne, Franziska (1), Inga, Chantal (1)


Keine Punkte für die Zwote

21.01.18 | 2. Männer I Text: C. Drescher I Fotos: C. Höpfner

Am vergangenen Samstag flog die 2. Männermannschaft des HV Grün-Weiß Werder zum Auswärtsspiel gegen den SSV Falkensee aus. Die gleichnamige Stadt glänzt mit einer schönen und recht neuen "Arena", in der unter anderem auch unser aller Lieblingssport ausgetragen werden kann. Eine schöne Kulisse für ein schönes Spiel dachte man sich noch vor Anpfiff der Partie, um wichtige Punkte gegen den Abstiegskampf zu sammeln. Beide können diese Punkte gut vertragen, Falkensee sogar zu dem Zeitpunkt noch ein bisschen mehr als Werder, da die Grün-Weißen 3 Zähler mehr auf der Habenseite zu verbuchen hatten. Dementsprechend errechnete man sich auch Chancen auf etwas Greifbares, aber diese Saison ist momentan dafür bekannt, sehr unvorhersehbar zu sein.

Co-Coach Henry Wascher konnte leider auf keine volle Bank zurückgreifen, Zehn Werderaner standen ihm zur Verfügung. Aber es gab auch schon Spiele, die bestritt Werder nur zu siebt und gewann diese auch. Sowas kann einen Gegner sehr gefährlich machen, da man eng an eng zusammenrückt und die wenigen Optionen einen zusammenschweißen.


Leider war das hier dieses Mal nicht der Fall. Falkensee zog mit voller Kampfkraft gegen die Grün-Weißen alle Register und bestimmte maßgeblich Tempo und Intensität des gesamten Spiels. Bis zur 10. Minute hielt Werder dagegen (5:5), doch dann biss man sich förmlich alle Zähne an der Abwehr und dem Torwart des SSV aus. Die Jungs waren heiß, packten ordentlich zu und deckten mit einer recht offensiven 5:1-Abwehr. Der Rückraum kam dadurch arg in Bedrängnis - genauso wie das Aufbauspiel. Kleine Fehler und vergebene Chancen kamen hinzu und Falkensee zog davon, teilweise auf einen Vorsprung von 8 Toren. Werder hetzte diesem jetzt hinterher und versuchte sich an einer Aufholjagd. Zwar konnte man im Angriff die Effektivität ein wenig steigern, aber Falkensee traf und traf aus alles Ecken und Kanten des Spielfelds. Mit einem 18:12-Halbzeitstand trennten sich beide Mannschaften Richtung Kabine.

Die zweite Hälfte der Partie erwies sich als bessere für Werder, doch bis auf kurzzeitig 5 Tore Abstand kam man nicht näher an den Gegner heran. Die Abwehr stand zwar besser, aber jetzt kamen im Angriff kleine individuelle technische Fehler dazu. Es war wie verhext. So wechselte Falkensee durch und behielt souverän die Führung und das Spiel in der Hand. Lediglich Ergebnissekosmetik blieb den Werderanern jetzt noch übrig. Schlussendlich trennten sich dann beide Mannschaften mit einem 33:26 aus Sicht des Gastgebers. Falkensee im Siegesgeheul - Werder bitter enttäuscht. Momentan findet man einfach nicht zu der Form zurück, in der man zuvor noch Spiele gewonnen oder gedreht hat.


Alles was bleibt, ist eine Woche konzentriertes Training, um den Fokus auf den nächsten Gegner zu richten. Dieser heißt am kommenden Sonntag der MBSV Belzig und steht auch, wie zuvor Falkensee, im unteren Tabellendrittel. Wenn man selbst nicht dorthin abrutschen will, muss man langsam wieder anfangen, die wichtigen Spiele zu gewinnen.

Werder zwei - Feuer frei


NeUes von den Minis und der weibl. Jugend C

21.01.18 | Minis I Text und Fotos: K. Wuttke

Mini-Turnier in Potsdam. Gegen den Vfl Potsdam und gegen Ludwigsfelde mussten die Minis sich geschlagen geben. Anfangs hatten sie ein paar Schwierigkeiten, ins Turnier zu finden (Aufregung, viele ungenutzte Torchancen). Zum Ende haben die Kleinen sich gesteigert, Unentschieden gegen Ahrensdorf/Schenkenhorst gespielt und gegen Brandenburg-West gewonnen.

 

Aber auch die weibliche C-Jugend konnte den 1. Erfolg in dieser Saison für sich verbuchen und gewinnt mit 15:17 gegen Wünsdorf!


Steffen Schieke wechselt zu Oberligisten

19.01.18 | 1. Männer I Text: L. Sittig I Foto: J. Frick I Quelle: MAZ

Steffen Schieke, der Coach der HSG Ahrensdorf/Schenkenhorst verlässt den Herren-Handball-Brandenburgligisten nach dieser Saison. In der kommenden Spielzeit wird er dann einen Ostsee-Spree-Oberligisten trainieren, bei dem der 35-Jährige auch schon als Spieler und Co-Trainer aktiv war.

 

Ahrensdorf

Neue sportliche Aufgabe für Steffen Schieke: Der Trainer des Handball-Brandenburgligisten HSG Ahrensdorf/Schenkenhorst wird in der kommenden Spielzeit den HV Grün-Weiß Werder trainieren. Der Coach hat beim Tabellensechsten der Oberliga Ostsee-Spree der Männer einen Vertrag bis 2020 unterzeichnet. „Ich freue mich sehr darauf, den nächsten Schritt zu gehen“, sagt Steffen Schieke, „es war immer mein Ziel, auch mal eine höherklassige Mannschaft zu trainieren, aber meine volle Konzentration gilt in den kommenden Monaten weiter der HSG, mit der wir unbedingt den Klassenerhalt schaffen wollen.“ Die HSG, die derzeit auf Tabellenrang neun liegt, tritt am Sonnabend, dem 20. Januar, beim Spitzenreiter HSG RSV Teltow/Ruhlsdorf (Start: 18 Uhr) an. „Ich bin sehr dankbar für die tolle Zeit bei der HSG“, betont Schieke, „ich habe hier sehr viele Erfahrungen sammeln können.“ Der 35 Jahre alte Coach trainiert die Handball-Spielgemeinschaft aus Ahrensdorf und Schenkenhorst in der vierten Spielzeit und schaffte mit der ersten Männermannschaft den Aufstieg in die Brandenburgliga. Er war zuvor bereits in der Spielzeit 2012/13 als Spieler in der Blütenstadt und fungierte anschließend als Co-Trainer, bevor er nach der ersten Halbserie der Saison 2013/14 aus familiären Gründen eine Pause einlegte. „Damals wurde meine Tochter geboren, deshalb habe ich mehr Zeit für die Familie gebraucht. Ich habe das Engagement in Werder mit meiner Frau besprochen, sie hat grünes Licht gegeben“, so Schieke, der in seiner aktiven Laufbahn auch lange Zeit beim Ludwigsfelder HC gespielt hat.


"JUng und Hungrig"

19.01.18 | 1. Männer I Text: T. Gutsche I Foto: J. Frick I Quelle: PNN

Für den scheidenden Handballtrainer des HV Grün-Weiß Werder Silvio Krause hat der Verein einen Nachfolger parat. Er kommt aus der Brandenburgliga. Ein Akteur der Grün-Weißen verlängerte derweil seinen Vertrag, bevor nun wieder Oberliga-Heimspielzeit ist.

 

Auf der Suche nach einem neuen Cheftrainer ab der nächsten Saison ist Männerhandball-Oberligist HV Grün-Weiß Werder fündig geworden. Steffen Schieke wird den Posten von dem nach Oranienburg wechselnden Silvio Krause übernehmen. „Wir freuen uns sehr, dass wir mit Steffen einen jungen und hungrigen Trainer gefunden haben“, sagt Grün-Weiß-Geschäftsführer Hannes Lindt. Aktuell ist Schieke noch Coach des Brandenburgligisten HSG Ahrensdorf/Schenkenhorst und wird dann in Werder einen Vertrag bis Sommer 2020 erhalten.

 

Gegen Usedom und Pfeffersport

Bis zu diesem Zeitpunkt hat derweil auch Rechtsaußen Robert Schütz seinen Vertrag bei den Blütenstädtern verlängert, wie der Verein bekanntgab. Am morgigen Samstag wird es dann wieder einen Oberliga-Doppelpack in der Sporthalle des Ernst-Haeckel-Gymnasium geben. Unter der Leitung von Noch-Trainer Silvio Krause empfangen die Herren den HSV Insel Usedom zum Duell zweier Tabellennachbarn – Sechster gegen Fünfter (Beginn: 18.30 Uhr). Und zuvor haben die viertplatzierten Werderanerinnen den Berliner Club Pfeffersport, der auf Rang zehn liegt, zu Gast (16 Uhr).

 

Beim Pflichtspiel-Jahresauftakt 2018 sprang vergangenes Wochenende kein Sieg für die Top-Teams des HV Grün-Weiß heraus. Die Frauen verloren 23:28 bei den Füchsen Berlin II, ihre männlichen Vereinskollegen spielten daheim im Brandenburg-Derby gegen den Grünheider SV 22:22.


Vorbericht: 2. Heimspieltag des Jahres

19.01.18 | Text: M. Ulrich I Foto: S. Göres

1. Frauen

 Die Pfeffersportlerinnen kommen nach Werder. Gegen sie sprang im 2. Spiel der Hinrunde zwar nur ein 18:18-Unentschieden heraus, lange Zeit lag der Gegner damals aber gen Ende der Spielzeit mit 2-3 Toren zurück. Heute wollen es die Mädels um Scherping/ Kuplin, die durch Verletzungen und Krankheit leicht dezimiert sind, besser machen, auch wenn die Vorzeichen dafür nicht sonderlich aussichtsreich stünden. So habe der Gegner auswärts nämlich „schon den ein oder anderen Punkt“ gesammelt. Etwas, was der Grünen Gang bislang nur gegen den Berliner TSC gelang. Umso mehr sticht jedoch ihre Heimstärke hervor. „Es wird alles andere als leicht, aber wir geben alles, wenngleich die Lage bei unseren Feldspielerinnen noch kritisch ist.“, sagt Trainer Steffen Scherping. Die Ladies aus Berlin, die vor allem durch hochgewachsene Rückraumspielerinnen und eine kompakte Abwehr überzeugen, gehören ähnlich wie Werder zum Lager der Aufsteigerinnen, wobei hier der Tabellenvierte auf den derzeit Tabellenzehnten trifft. Bei der 1. Frauenmannschaft habe das aber nicht viel Aussagekraft. „Wir sind gewarnt und müssen unsere Heimspielstärke ausnutzen!“ Pfeffersport, zu Hause zuletzt mit Problemen gegen den Rostocker HC, möchte am Wochenende in der Blütenstadt Widergutmachung betreiben. Auch die Werderaner Mädels möchten an das Erreichte aus dem Vorjahr anknüpfen und den bitteren Rückrundenauftakt (28:23) gegen die Füchse schnell vergessen machen. Josefine Nehls, erst seit letzter Saison dabei, aus dem Kader des Damenteams jedoch nicht mehr wegzudenken, ist sich sicher: „Mit den Fans im Rücken werden wir unsere Chancenverwertung der letzten Woche verbessern und auch die Fehler minimieren können!“ // Zuarbeit: J. Nehls/ S. Scherping


1. Männer

Den Neujahrsauftakt hatten sich die Oberliga-Männer auch völlig anders vorgestellt. Mit einem knapp verlorenen Pokal-Spiel gegen Ludwigsfelde und einem glücklichen Punkt nach 22:22-Remis gegen Grünheide letztes Wochenende will man „Stillstand-Situationen“ in Zukunft vermeiden. Diese engen Spielstände würden die Spieler „zwar menschlich und auch sportlich weiterbringen“, aber dies müsse „in klare Siege umgemünzt werden“, sagt auch Geschäftsführer Hannes Lindt. Mit dem HSV Insel Usedom kommt ein Top-Gegner nach Werder, gegen den die Blütenstädter schon im 1. Spiel der Hinrunde in Ahlbeck die Ehre hatten. Damals hatte es jedoch nur zu einem 24:19-Endstand gereicht. Silvio Krause kennt dabei den Grund für die damalige Niederlage: „Wir hatten 1-2 Monate gebraucht, um in der Ostsee-Spree-Liga richtig anzukommen und um uns als Mannschaft zu finden. Ich denke, das ist uns jetzt endlich geglückt.“ Laut Statistik liegen beide Mannschaften im Tabellenklassement eng beisammen. Der Tabellenfünfte trifft auf seinen Verfolger Werder, 2 Punkte trennen sie nur voneinander. Mit dem deutlichen Misserfolg Usedoms (34:26) gegen Ludwigsfelde des letzten Wochenendes habe kaum jemand gerechnet, das hätte jedoch nicht viel zu heißen. „Das ist eine erfahrene und starke Mannschaft mit Spielern, die die Ostsee-Spree-Liga in- und auswendig kennen. Wir dürfen sie auf keinen Fall unterschätzen, haben noch eine Rechnung aus dem Hinspiel gegen sie offen!“, sagt auch Marius Hoffmann. Dabei müsse man versuchen, Usedom ihr Tempospiel und ihre Heimstärke aufzuzwingen. In der Abwehr habe man im Hinspiel schon ganz gut gestanden, nur im Angriff haperte es stellenweise noch mächtig. Kreisläufer Lucas Schönebeck beschönigt nicht, dass sich Werder Großes zum Ziel gemacht hat. „Wir müssen richtig ackern, um sie zu besiegen. Die Stimmung ist gut, der Kader ist voll einsatzbereit und die Lust auf einen 1. Sieg in 2018 ist groß." Dabei hoffen sie wie immer auf eine volle Halle und unüberhörbare Unterstützung aus dem Fanblock! // Zuarbeit: M. Hoffmann/ L. Schönebeck

 

2. Frauen, auswärts
Kommenden Sonntag heißt es für unsere 2. Frauen wieder „Werder Feuer!“ gegen die 2. Frauenmannschaft des HSC Potsdam. Nach dem Sieg gegen Trebbin ist die Motivation von Werders Vertretung wieder auf dem Höhepunkt angelangt. Schon in der Hinrunde gelang es der 2. Grünen Gang, die Potsdamerinnen mit einem 20:10 nach Hause zu schicken. Selbiges wollen sie auch in der Potsdamer Da Vinci Halle am Sonntag um 13 Uhr erreichen! Kommt nach Potsdam und unterstützt unsere Frauen lautstark! // Zuarbeit: I. Klapper

 

2. Männer, auswärts

Die 2. Männer, derzeit auf Tabellenplatz 6, will dem aktuellen Negativtrend schnell ein Ende setzen. Ziel ist der Tabellenneunte, der SSV Falkensee. Beide Teams trennen nur wenige Punkte. Zwar reisen die Blütenstädter um Trainergespann Nehls/ Wascher als Favorit an, aber die Abwärtstendenz aus den letzten 3 Spielen müsse erst einmal durchbrochen werden. Da nütze Werders Vertretung auch der bessere Tabellenplatz nichts, wenn die „Moral schon im Keller ist“, wie sie selbst feststellen. Spaß hin oder her; es muss mehr verwertbare Leistung auf die Platte gebracht werden. Falls der ein oder andere Fan sich also nach Falkensee verirren sollte, freuen sich die Männer über Zuspruch von den Rängen. „Wir werden alles daran setzen, eine spielerisch überzeugendere Leistung abzurufen. Das sind wir uns und allen Menschen mit grünem Herz schuldig!“, sagt auch Drescher. Werder zwei - Feuer frei! // Zuarbeit: C. Drescher


Robert Schütz verlängert bis 2020!

18.01.18 | 1. Männer I Text: M. Ulrich I Foto: S. Göres

Robert Schütz bleibt Werder bis 2020 treu und wird maßgeblich dazu beitragen, den Handball in Werder weiter zu prägen und am Profil des Vereins mitzuwirken. Er verlängert seinen auslaufenden Vertrag im Sommer um 2 weitere Jahre. Geschäftsführer Lindt freut sich, seinen Schützling auch weiterhin in den Reihen der Blütenstädtern zu wissen. „Robert übernimmt mehr und mehr Verantwortung im Team. Seine Leistungen und seine Persönlichkeit werden der 1. Männermannschaft künftig enorm weiterhelfen. Gleichzeitig sehe ich noch eine Menge Potenzial hinsichtlich seiner persönlichen Entwicklung.“

 

Robert Schütz zeigt sich gegenüber dieser Nachricht ebenfalls als höchst zufrieden. „Ich verstehe mich mit meinen Teamkollegen einfach super und fühle mich hier gut aufgehoben. Die Fans sind immer wieder der Wahnsinn. Ich freue mich auf meine Zukunft in den grün-weißen Trikots und darauf, noch eine lange Zeit für diesen Verein und im Ernst-Haeckel-Gymnasium zu spielen.“ Herzlichen Glückwunsch, „Schützer“!


Auf Augenhöhe zum remis

16.01.18 | 1. Männer I Text: M. Ulrich I Fotos: S. Göres

Ein Wechselbad der Gefühle war an diesem Wochenende für Werders Spielerinnen und Spieler offensichtlich wieder einmal Programm. Eine knappe Niederlage für Werders Vertretung gefolgt von einem überlegenen Sieg von Werders 2. Damenmannschaft waren schon längst abgehandelt und Geschichte, als Werders Erste um 18:30 Uhr gegen den Grünheider SV antrat.

 

Die (Körper-)Spannung nicht gegeben, der Siegeswille und spritzige Elan schlichtweg nicht da. War die Landespokal-Platte des vergangenen Wochenendes noch zu präsent und allgegenwärtig? Viele Faktoren trugen jedenfalls maßgeblich dazu bei, dass Werders Erste auf der Platte heute schwerfällig agierte. Der Fokus lag zwar eindeutig auf einem effektiven Tempospiel und darauf, das Zentrum Grünheides unschädlich und die Außen-Spieler größtenteils die Tore machen zu lassen, aber dieser Plan wollte zunächst nicht recht aufgehen. Noch lange Zeit, selbst nach Werders Auszeit in der 21. Minute, schien kein Herankommen. Wenige, mühselige Tore fielen, was allen voran auf ein bärenstarkes Torhüterspiel von Ex-Werderaner und Neu-Grünheider Tom Lessig sowie Ex-Grünheider und Neu-Werderaner Martin Pfefferkorn zurück zu führen war. Die Wurfbilder und das Ziel klar vor Augen, dem jeweiligen Ex-Verein heute keinen Spaziergang zu bescheren, hielten die beiden ihre Buden glänzend sauber. Der Rückraum hatte heute unterdessen viel Pech im Torabschluss und auch Robert Schütz sowie Janek Hesselmann scheiterten immer wieder über außen. Mit nicht nennenswerten 11:11 ging’s in die Halbzeit.

 

Die 2. Halbzeit war ebenfalls nichts für schwache Nerven. Werder und Grünheide lieferten sich eine waschechte Abwehrschlacht. Die Führung beider Mannschaften wechselte sich im Minuten-Takt ab, kein Team konnte und wollte sich in einen Torrausch spielen. Nach einem vergebenen 7-Meter-Versuch durch Robert Schütz in Minute 44 drohte das Spiel jedoch plötzlich zu kippen. Bis zur 53. Minute konnte Grünheide sich im Umkehrschluss auf 17:20 absetzen. Und Werder? Den Blütenstädtern dämmerte, dass dieses Spiel nicht im Alleingang zu bestreiten sei, sondern im Team-Modus. Moritz Bruck, Dominik Nehls und Stefan Darius, der in der 56. Minute rot sah, witterten ihre Chance, durchbrachen die bereits stark beanspruchte Abwehrmauer der Grünheide-Männer und konnten gleich 2 7-Meter erfolgreich verwandeln.  Eine Achterbahn der Gefühle brach aus, Werders Fans zitterten und der Angstschweiß stand den Jungs um Krause/ Borrmann auf der Stirn. 59. Minute: 21:22. Time-Out. Genug Zeit, um die alles entscheidende Strategie des letzten Angriffs festzuzurren? Doch Grünheide verwirft erstaunlich nervös und hastig den letzten Angriff; Werder muss in die schnelle Rückwärtsbewegung schalten, um noch einmal einzunetzen. Robert Schütz behält einen kühlen Kopf und trifft zum 22:22-Unentschieden in der Ernst-Haeckel Hölle.

 

Bei der anschließenden MVP-Wahl und Pressekonferenz wurde von allen Seiten klar formuliert, wer heute die eigentlichen Sieger in dieser hart umkämpften Begegnung waren. „Das war ein emotionales Spiel und ein gerechtes Unentschieden. Beide Seiten haben hart gearbeitet. Grünheide hat heute vieles richtig gemacht, mit- und füreinander gespielt. Das entscheidende letzte Tor, das uns 1 Punkt gekostet hat, muss gehalten werden.“, sagt MVP und Grünheide-Keeper Tom Lessig, der ebenfalls lobende Worte für Torwart Pfefferkorn fand. Werders MVP Stefan Darius gibt zu, dass Werders Probleme vor allem dem suboptimalem Angriff und den unzähligen Fehlwürfen geschuldet seien. „Wir haben einfach schlecht, und nur auf halber Höhe, geworfen. Die Keeper haben das Spiel heute entschieden. Wir haben es nicht geschafft, genügend Tore zu werfen, auch die Leidenschaft fehlte.

 

Grünheide-Trainer Uwe Schwidersky betrachtet den Ausgang des Brandenburg-Derbys mit einem lachenden und weinenden Auge. Die Freude über den Punkt und die Leistung seiner Mannschaft überwiegt jedoch. „Dieser Krimi war für die Fans und die Halle natürlich eine pure Freude. Für mich als Trainer hinsichtlich der Chancenverwertung eher weniger. Mit dem Punkt bin ich aber zufrieden. Das war ein absolutes Highlight und da muss ich meiner Mannschaft ein großes Kompliment aussprechen.“, lobt er und wolle diesen Schwung mit ins nächste – haftmittelbefreite -Spiel gegen den VfV Spandau am kommenden Wochenende nehmen. „In Tegel waren wir auch schon erfolgreich. Wir sind also nicht chancenlos und die Jungs sind an das Spiel ohne Klister gewöhnt.“

 

Silvio Krause zeigt sich ob des fast verloren geglaubten Punktspiels erleichtert. „Das ist ein gerechtes Unentschieden. Am Ende haben wir alle einen guten Ball gespielt, die Chancen nur nicht verwertet. Die Torhüter haben mit der Abwehr einen guten Verbund geschaffen, am Ende aber dahin geworfen, wo wir nicht hinwerfen wollten. Wir haben nach dem Pokal-Aus eine turbulente Woche hinter uns, wo viel aufzuarbeiten und verarbeiten ist. Das Glück, das uns gegen Ludwigsfelde zum Unentschieden im Final Four versagt blieb, war heute aber auf unserer Seite!“, konstatiert er abschließend.

 

Herzlichen Dank an alle Fans und Grün-Weiß Anhänger für die schöne Heimatmosphäre beim 1. Heimspieltag in 2018!


Knappe Niederlage gegen Fredersdorf

14.01.18 | 2. Männer I Text: C. Drescher I Fotos: C. Höpfner

Am vergangenen Samstag kredenzte der HV Grün-Weiß Werder allen Handball-Fans oder denjenigen, die es noch werden wollen, einen Leckerbissen der extra Güteklasse A. Nicht ein oder zwei, sondern ganze drei Partien gab es ab 14 Uhr in der Kesselgrund-Arena zu bestaunen. In diesem sportlichen 3-Gänge-Menü war alles dabei, was das Sportlerherz höher schlagen lässt. Frust, Jubel und ein Remis reichten sich übergangsweise die Hand.

Den Anfang machte die 2. Männermannschaft um Trainergespann Dominik Nehls und Henry Wascher. Mit 9:9-Punkten steht man so ziemlich mittig in der Tabelle und kann sich eigentlich nicht groß beklagen. In dieser Saison hat aber mittlerweile gefühlt jeder schon einmal jeden irgendwie geschlagen, was jede Partie für sich auf's Neue spannend macht. Deswegen heißt das interne Saisonziel auch ganz klar: Klassenerhalt. Dafür sind vor allem die Heimspiele besonders wichtig. Hier gilt es, wichtige Punkte einzufahren und den Heimvorteil klar zu nutzen. Das gelang gegen den TSG Rot Weiß auch phasenweise gut. Werder ging oft in Führung, erkämpfte sich sogar kurz einen 3-Tore-Vorsprung. Doch Unachtsamkeit und fehlende Konzentration der freien Wurfchancen brachten die Gäste immer wieder in das Spiel zurück. Aber auch durch gute Kreuzbewegungen und spielerische Raffinesse blieb uns Fredersdorf immer dicht auf den Fersen und zog selbst kurz vor Ende der ersten Hälfte mit 2 Toren davon. Doch auch Werder ließ sich nicht so leicht abschütteln und kämpfte sich wieder zurück. Zur Halbzeit trennte man sich demnach entsprechend gerecht mit einem 12:12-Unentschieden.

In der zweiten Hälfte erwischte man den besseren Start, hohes Tempo und großer Druck zum Tor ermöglichte den Werderanern leichte Torabschlüsse. Wieder erspielte man sich einen Vorsprung von 2-3 Toren, der auch eine Weile anhielt. Ab der 50. Spielminute aber häuften sich dann die Fehler und Fehlwürfe der Werderaner. Der TSG schöpfte neuen Mut und kämpfte sich mit vielen Emotionen und guten Einzelaktionen heran und glich aus. Ein offener Schlagabtausch beider Teams folgte daraufhin, nur noch eine Minute zu spielen und es stand 26:26. Werder bekam einen 7-m-Strafwurf, doch der Ball traf leider nur das Aluminium. Fredersdorf hatte nun die Entscheidung in der Hand und machte das Ding. Damit verlor die zweite Vertretung von Werder knapp 26:27 gegen den TSG und somit zwei wichtige Punkte zu Hause.

Im Anschluss folgten die Partien der 2. Frauen und der 1. Männer. Die Damen besiegten den SC Trebbin haushoch mit 23:8. Die Männer um Trainer Silvio Krause empfingen den direkten Konkurrenten aus Grünheide. Hier trennten sich beide Teams aus Sicht der Werderaner glücklich mit einem 22:22-Unentschieden. Frust, Jubel und Remis - alles an einem einzigen Tag.

Werder zwei - Feuer frei!


Schwacher Rückrunden-Auftakt in Berlin

14.01.18 | 1. Frauen I Text: S. Schäffer

´Für die erste Frauen-Mannschaft Werders startete am vergangenen Sonntag die Rückrunde gegen die Füchse Berlin. Man wollte wieder ein Ergebnis wie im Hinspiel auf der Anzeigetafel sehen, das zuhause suverän mit 28:22 gewonnen werden konnte. Allerdings war allen Beteiligten klar, dass es dieses Mal gegen diese junge Mannschaft schwerer werden würde, so fuhr man mit einem aufgrund von Verletzungsausfällen dezimierten Team in die Bundeshauptstadt. Die Füchse haben vor der Weihnachtspause in der eigenen Halle Rostock geschlagen und damit gezeigt, was für ein Potenzial sie abrufen können.

Motiviert gingen die Werderanerinnen in die erste Halbzeit und konnten mit 3:1 in Führung gehen. Doch durch eine schwache Chancenverwertung und leichtfertig hergegebene Bälle gab man die Führung wieder ab und konnte nur bis zum 7:7 mithalten. Danach setzten sich die Berlinerinnen leicht ab, sodass es zur Halbzeit 14:10 stand.

Auch nach Wiederanpfiff zeigt sich die Grüne Gang nicht von ihrer Schokoladenseite. Nach einem 16:10 konnte man zwar immer wieder auf vier Tore verkürzen, doch auch der spürbare Kampfgeist und Wille das Spiel noch einmal zu drehen, änderte nichts an dem enttäuschendem Ergebnis von 28:23 zugunsten der Füchse.

Am kommenden Samstag wollen es die Mädels in eigener Halle besser machen und zwei Punkte gegen Pfeffersport gewinnen. Anpfiff ist um 16 Uhr in der Ernst-Haeckel-Halle.

Überlegener Sieg gegen den SC Trebbin

14.01.18 | 2. Frauen I Text: S. Schäffer

Beim ersten Heimspieltag des Jahres trat die zweite grün-weiße Frauenmannschaft gegen den SC Trebbin an. Schon das Hinspiel konnte mit 23:9 gewonnen werden. Am Ehrentag der Trainerin wollte man natürlich ähnlich gut agieren.

Zwar sollte das erste Tor den Gästen gehören, doch war der Sieg nie gefährdet. In die Kabinen ging der Wille-Trupp mit einer deutlichen Führung von 12:5, so dass auf dem Spielfeld viel ausprobiert werden konnte. Der endgültige Spielstand lautet 23:8 und sorgt für zwei weitere Punkte für die Werder-Mädels.

Sowohl die Stimmung auf den Rängen als auch auf dem Spielfeld war gut, was auch die ausgeglichene Toreverteilung wider spiegelt. Wir danken ganz herzlich allen Unterstüzern, die den Weg in die Halle gefunden haben.

Am kommenden Wochenende geht es in die Landeshauptstadt gegen den HSC Potsdam II. Am Sonntag um 13 Uhr startet das Spiel in der Da Vinci Sporthalle an der Biosphäre.


Knapp gescheitert und am Landespokal-Finale unbeteiligt

07.01.18 | 1. Männer I Text: M. Ulrich I Fotos: Sylvia Göres

Der Ausgang des 2. HVB-Halbfinals wird vielen Grün-Weiß-Anhängern wohl noch einige Zeit im Gedächtnis bleiben. In langwierigen Trainings- und nicht enden wollenden Videosessions hat sich die Mannschaft um Coach-Team Krause/ Borrmann nämlich auf diesen verheißungsvollen Halbfinaltag vorbereitet – lange, seit dem Drittliga-Intermezzo der letzten Saison, hatte man sich im Final Four nicht mehr mit Brandenburgs besten Mannschaften um den Landespokal streiten müssen. Werders heutiger Gegner hingegen war keine unbekannte Variable. Speziell nicht nach dem letztmaligen Prestige- und Derbyduell im Ostsee-Spree-Liga-Betrieb Ende November, aus dem Werder als hoch gelobter Sieger hervorging. Die Vorzeichen also scheinbar ähnlich lautend, hatte man die Werbetrommel seit Wochen ohne Unterlass für dieses Wochenende gerührt. Umso quälender sprang einem jeden GW-Fan am Ende jedoch das knappe Ergebnis von der Anzeigetafel ins Auge: 30:29 für den Ludwigsfelder HC.  

 

In die 1. Halbzeit startete man eingangs nur behäbig und weit unter seinem angestrebten Leistungsniveau. Schnell fiel u.a. auf, dass die Spielachse um und mit Tobias Frank, Werders Rückraum-Shooter Nummer 1, nur beschwerlich im Zusammenspiel mit seinen Kollegen funktionierte. Gleiches erstreckte sich auf die Abstimmung zwischen Abwehrkette und Torhüter, wodurch Ludwigsfelde immer wieder zu einfachen Toren gelangen und sich zwischenzeitlich ein 5-Tore-Polster erarbeiten konnte. Nach anfänglichen Unkonzentriertheiten in der Deckungsarbeit fing Werder sich wieder – scheinbar getragen von der grün-weißen Wand, die sich hinter dem heimischen Tor unübersehbar aufgebaut hatte. Eindeutigere Chancen konnten herausgespielt und Tore eingenetzt werden, die Abwehrmauer stand kompakter und verteidigte den eigenen 6-Meter weitaus cleverer. Auffallend und erfreulich oft konnte mit einem stark aufgelegten Robert Schütz (6 Tore) und Florian Lemaitre (5 Tore) über die Außenpositionen abgeräumt werden. Heraus sprang ein verdientes 14:14 zum Halbzeitpfiff.  

      

Alles, was danach kam, mutete einem waschechtem Schlagabtausch bzw. Kräftemessen mit Derby-Charakter an. Keine der beiden Mannschaften ergriff die Chance, sich zählbar abzusetzen; man blieb dem Gegner immer wieder nah auf den Fersen. Als Werder jedoch versuchte, auf 3 Tore davonzuziehen, parierte Ludwigsfelde mit sehenswerten Kontern und glich augenblicklich wieder aus. Moritz Bruck, bekannt für seine 1:1-Spezialität und tadellose Zusammenarbeit mit den Kreisläufern, fand gemeinsam mit Werders Außen immer wieder einen Weg durch die robuste LHC-Abwehr, um flinke Tore zu machen. Doch ein torgefährlicher Phillip Gohl und Philip Höhna hatten ebenfalls einen guten Tag erwischt, marschierten immer wieder abgezockt und unbeeindruckt durch Werders Block. Die Rechnung durfte man hier aber keinesfalls ohne Kraftprotz Stefan Darius und Lucas Schönebeck, der häufig für den mentalen und emotionalen Zusammenhalt innerhalb seines Teams sorgt, in der 48. Minute durch einen unglücklicher Konter aber nur noch rot sah, machen. Was darauf folgte, war ein Krimi, der noch geschrieben werden muss. Die Halle und Werders grün-weiße Fangemeinde stand Kopf. 59. Minute: Dominik Nehls macht den so wichtigen 7-Meter zum 29:29-Ausgleich. Über Werders Schicksal sollte aber der letzte LHC-Angriff 15 Sekunden vor Schluss entscheiden, welches mit dem glücklicheren Händchen durch Philip Höhna für Ludwigsfelde besiegelt wurde, für Werder im gleichen Atemzug aber einen pechschwarzen Moment bedeutete - und den Sieg kostete. 

      

Mit dem Zuspruch der gesamten Mannschaft im Rücken sieht Stefan Darius das Erreichte nichtsdestotrotz positiv: „Das war Gänsehaut pur heute. Wir dürfen uns aber über eine gute Leistung freuen, die selbstverständlich durch die Niederlage getrübt ist. Das ist nun mal Pokal! Wir werden nächste Woche wieder 3x richtig gut trainieren, um beim nächsten Heimspiel am 13.01. gegen Grünheide 2 Punkte zu holen. Man muss das Ganze einfach isoliert voneinander betrachten, damit wir mit positiven Gefühlen in den Ligabetrieb starten können.“ Tobias Frank betrachtet den ausgebliebenen Erfolg ähnlich pragmatisch. „Wir haben es nicht geschafft, unser ganzes Repertoire abzurufen. Das ist manchmal eben auch tagesformabhängig. Oft muss man nicht nur 100, sondern eben 1000% geben. Besonders vor so einer elektrisierenden Heimkulisse. Das haben wir heute leider nicht umsetzen können.“

 

Abschließend findet auch ein emotionaler und sichtlich enttäuschter Trainer Krause die richtigen Worte. „Das ist der Grund, warum wir uns diesen Sport ausgesucht haben. Im Handball kann in den letzten Sekunden einfach alles passieren. Dieses Mal glücklich für den LHC. Ich denke, dass es beide Mannschaften, gemessen am Aufwand, verdient hätten, ins Finale einzuziehen. Vom Willen und Elan her waren wir absolut an der Grenze – mehr ging nicht. Leistungstechnisch haben wir unser Optimum nicht erreicht – aber das ist nur menschlich!“

      

Einziger Wermutstropfen: Die riesige grün-weiße Wand, die unsere Fans und Anhänger anlässlich des heutigen Derbys für uns geschaffen und allen Anwesenden somit lautstark demonstriert haben - dass WIR eine der größten Fangemeinden und -kulturen in Brandenburg pflegen. Und darauf sind wir so unglaublich stolz. DANKE, dass ihr für uns da seid. Unser Herz schlägt weiter grün-weiß!

      

An dieser Stelle möchten wir auch den diesjährigen Siegern, den Steinadlern des 1. VfL Potsdam und den Damen des Frankfurter HC, zum Gewinn vom Pokal des Landes Brandenburg gratulieren!

      

Der Liga-Betrieb lässt nun nicht mehr allzu lang auf sich warten: Am Wochenende reisen unsere Damen zum Fuchsbau nach Berlin, während unsere Herren gemeinsam mit der 2. Männer- und 2. Frauenmannschaft den 1. Heimspieltag in diesem Jahr begehen. Wir halten euch auf dem Laufenden!


Werder will den Landespokal zurück holen

05.01.18 | 1. Männer I Text: M. Ulrich I Foto: Sylvia Göres

…, denn altbewährte Traditionen soll man schließlich pflegen. Als einstige Pokalsieger der Jahre 2014/2015 und in der Aufstiegssaison 2015/2016 ist der Wille, auch in diesem Jahr an ehemalige, jedoch unvergessene, Erfolge und einschneidende Erinnerungen im Brandenburg-Cup anzuknüpfen so ungebrochen wie eh und je.

 

Nach einem goldenen November mit einem phänomenalen Derbysieg gegen Ludwigsfelde, dem furiosen Einzug ins Final Four nach Pokal-Aus für u. a. Vorjahressieger Altlandsberg sowie einem letzten Auswärtserfolg in Spandau schlossen die Männer um Trainerspann Krause/ Borrmann das Jahr und Kapitel 2017 reichlich vielversprechend und aussichtsreich in Sachen Pokal und Oberliga ab.

 

Nach 3-wöchiger Spielbetriebspause will Trainer Silvio Krause mit seiner Mannschaft unbedingt in das große Herzschlag-Finale am Sonntag, den 07.01.18, einziehen. Im Vorfeld wartet am Samstag, den 06.01.18, jedoch im Halbfinale kein geringerer Gegner als der Ludwigsfelder HC darauf, Revanche für deren Derby-Pleite aus der Hinspielrunde zu nehmen. Werder zog derweil alle Register und bereitete sich zwischen den Jahren akribisch auf das explosive Pokal-Wochenende vor. „Wir haben uns kaum eine Pause gegönnt und den Trainingsbetrieb vor und nach Weihnachten wie gewohnt aufrechterhalten. Natürlich nicht nur im Hinblick auf den Pokal sondern auch auf die Rückrunde, in der wir noch einige Plätze (Werder rangiert derzeit auf Platz 6 im Ostsee-Spree-Liga-Tableau) gut machen wollen!"

 

Für viele ist der Leitspruch, der Pokal hätte seine eigenen Gesetze, eine leere Floskel. Nicht aber für Werder und insbesondere nicht für Trainer Krause, für den es morgen um alles oder nichts geht: „Wer den Pokal will, muss alle Gegner beseitigen können und wir werden alles dafür tun, um es wahr zu machen. Dabei hoffen wir auf jede Menge Unterstützung aus Werder und Umgebung!“

Mission „grün-weiße Wand“ ist für Werders Männer am Wochenende folglich Programm. Dass sie auf ihre Fans als „8. Mann“ hoffen, den Pokal zu ihrem eigenen und persönlichen Heimspiel machen wollen, dafür werben sie schon seit geraumer Zeit mit kleinen Videos und Veranstaltungserinnerungen auf den Medien des Vereins - denn sie haben richtig Lust. „Wir sind bestens vorbereitet und starten alle fit und motiviert in das Jahr 2018. Unsere zuletzt gezeigten Leistungen müssen wir auch am Wochenende abrufen und das schaffen wir auch!“, ist sich Janek Hesselmann, der erst seit letztem Jahr für Grün-Weiß aufläuft, sicher. Auch Keeper Tom Göres glaubt fest an eine Überlegenheit seiner Truppe. „Ludwigsfelde ist ein Team, das uns von der Spielweise betrachtet liegt. Ihnen wird es wiederum auch nicht an der richtigen Einstellung mangeln. Mit mannschaftlicher Geschlossenheit ist für uns aber alles drin!“  

 

Bevor Werders Matchday gegen den Ludwigsfelder HC um 18 Uhr in der MBS Arena Potsdam jedoch eingeläutet werden kann, stehen sich um 14:00 Uhr noch die Steinadler vom 1. VfL Potsdam und die Routiniers von Teltow/ Ruhlsdorf im K.O.-Duell gegenüber. Beide Mannschaften bringen eine große Bandbreite an Erfahrungen mit: Teltow/ Ruhlsdorf, das von individuell starken und schnellen Spielern sowie einer gewissen Abgezocktheit profitiert sowie die Steinadler, die mit technischem Know-How und dem Können ehemaliger Zweit- und Drittligisten bestechen, werden sich nichts schenken.

 

Ebenso wenig Werder und Ludwigsfelde. Liebe Fans, lasst uns gemeinsam eine grün-weiße Mauer bauen und uns in den Traditionsfarben des Vereins kleiden. Jedes grüne Kleidungsstück, jeder Jubel, jeder Fan und jede Tröte, Klatsche oder Trommel von den Rängen kann uns auf dem Weg zum Glück – zum Finale – behilflich sein. Seid dabei und peitscht uns zum Landespokal 2017/2018!


Positive Halbzeitbilanz für Grüne Gang

20.12.17 | 1. Frauen I Text: S. Glomm I Fotos: G. Henning

Am Samstag, den 16. Dezember, konnte die Grüne Gang endlich den ersten Auswärtssieg erringen. Gegner war der Berliner TSC, der zurzeit mit zwei Zählern das Tabellenschlusslicht der Oberliga darstellt. Die schlechte Auswärtsbilanz der Werderanerinnen ließ kein einfaches Spiel vermuten. Doch erfreulicherweise gelang es der Grünen Gang sich bereits zur Halbzeit mit 6 Toren abzusetzen (11:17). Zwar gelang es den Damen vom Berliner TSC nach Anpfiff auf 3 Tore zu verkürzen, aber den Sieg ließ sich die Grüne Gang nicht mehr nehmen. Ab Spielminute 52 wollten die Havelstädterinnen nichts mehr anbrennen lassen und enteiltem bei einem Stand von 20:25 auf 20:28. Das letzte Tor zum 23:30 erzielte schließlich Caro Fengler aus dem Rückraum.

Am Ende der Hinrunde stehen die Werderanerinnen auf Platz 3 und können als Aufsteiger in die Oberliga Ostsee-Spree durchaus zufrieden sein.

Das nächste Spiel bestreiten die Mädels erst wieder im neuen Jahr, auswärts am 14.01.2017 um 16 Uhr gegen die Füchse Berlin Reinickendorf II. Bis dahin wünscht die Grüne Gang allen Fans und Unterstützern ein besinnliches Weihnachtsfest und ein guten Rutsch ins neue Jahr.


Drei Neuzugänge für  den HV GW Werder 1.Frauen


Sophie Kieschke, Gloria Herholc und Victoria Lange. Das sind die drei Neuzugänge für die 1.Frauen des HV GW Werder, die in der vergangenen Woche ihre Aufnahmeanträge unterschrieben haben und nun auch offiziell zur #GrünenGang gehören.

Sophie Kieschke wechselt vom diesjährigen Oberliga-Meister BFC Preussen, Gloria Herholc vom Oberliga 7. der HSG Ahrensdorf/Schenkenhorst und Victoria Lange kommt aus der A-Jugend des SV63 Brandenburg/West zu uns in die Blütenstadt.

Während Sophie bereits einige Jahre Oberliga Erfahrung mitbringt und dort unter anderem aufgrund ihrer hohen Geschwindigkeit im Tempogegenstoß konsequent zu den Toptorschützinnen zählt, war es für Gloria mit der HSG Ahrensdorf/Schenkenhorst die erste Saison in der OSL. Umso bemerkenswerter ist, auf welch konstant hohem Niveau sie sich die komplette Saison auf der Kreisposition durchsetzen konnte. 


Mit Victoria bekommen wir eine sehr junge, talentierte Spielerin für die Rückraum-Mitte Position die in der abgelaufenen Saison mit der A-Jugend des SV63 Brandenburg/West einen beachtlichen 6.Platz erzielte und auch im Brandenburgliga-Team ihren Anteil am 2.Platz und dem damit verbunden Aufstieg in die OSL hat. Des Weiteren wird Victoria als dualer Student viele sehr verantwortungsvolle Aufgaben in unserem Verein übernehmenund durch ihre sehr gute Ausbildung im Jugendbereich auch unseren Nachwuchssportlern trotz ihres jungen Alters eine wichtige Stütze sein.


Liebe Sophie, Glori und Vici: Wir freuen uns auf euch und wünschen euch nun eine tolle Zeit in der Blütenstadt Werder. 💚