Frauen

Mammutaufgabe: Werder will gegen Füchse II und den HSG Neukölln für Überraschung sorgen

03.11.2017 |1. Männer und 1. Frauen | Text: M. Ulrich I Foto: Guido Henning

Die letzten 2 Wochen standen für Grün-Weiß ganz im Zeichen von Ruhe, Regeneration und purer Erholung, um morgen wieder mit voller Wucht ins Spielgeschehen einzugreifen und die nächsten Punkte einzukassieren. Und das gegen keine geringere Mannschaft als die Tabellenspitzenreiter und Drittligaaspiranten, die Füchse Berlin Reindf. II, welche keine unbekannten Gegner für die Blütenstadt sind.

 

Kurzer Rückblick: Unsere Jungs hatten es in Tegel, den Tabellenvorletzten, Ende Oktober aufgrund des Haftmittelverbots auch alles andere als einfach. Die Berliner haben den Männern ordentlich zugesetzt, zur Halbzeit reichte es sogar zum Remis. Am Ende spielte Werder gewohnt seine Stärke aus und es winkte ein verdienter Auswärtssieg. Zuletzt konnte auch unsere 2. Männermannschaft zu Hause gegen die Potsdamer Adler glänzen und gewinnen mit einem ordentlichen Torepolster. An dieser Stelle ein großer Dank an alle Fans, die den Weg, inbesondere nach Wismar und Tegel, auf sich genommen und den dortigen Hallen ein richtiges Heimspielfeeling eingehaucht haben!

 

Morgen hingegen wird ein anderer Wind durch Werders Wohnzimmer wehen, ist sich Geschäftsführer Hannes Lindt sicher. „Die Füchse II sind der absolute Aufstiegsfavorit. Alles, was sie sich in den letzten Jahren vorgenommen haben, ist eingetreten und jetzt basteln sie am letzten Mosaik für eine ideale Nachwuchsförderung.“ Jeder Gegner der Liga hätte es gegen diese Jungtruppe schwer, aber genau da könne auch die Stärke der Kontrahenten liegen. Ein immenser Druck liegt auf ihren jungen Schultern, umso wichtiger sei es, alle Reserven und das Potenzial der Mannschaft zu aktivieren, um für eine Überraschung zu sorgen. Es sei bekannt, dass die Jungfüchse noch über wenig Erfahrung im Männerbereich verfügen, diese aber durch ihre jugendliche Leichtigkeit und Geschwindigkeit wettmachen können. Dass Werder diese Schwachstelle ausnutzen könne, davon sind sie überzeugt. Sollten sie in der Lage sein, das Spiel über lange Strecken offen zu halten, könnten die Blütenstädter diese Chance nutzen, um zuzuschlagen.

 

„Diese Mannschaft ist hungrig auf den Ball, meistens wollen sie deshalb auch nicht allzu lang in der Abwehr stehen!“ schätzt Robert Schütz das Spielkonzept der Jungfüchse ein. Diese Mannschaft sei schlagbar, obgleich sie oft durch Shooter Kevin Struck aus der 1. Männermannschaft verstärkt werden. Durch optimale Videovorbereitung, intensive Trainingseinheiten und der akribischen Analyse der Spielzüge des Gegners fühlt Werder sich dieser morgigen Mammutaufgabe durchaus gewachsen. „Wir wollen den Füchsen eins auswischen. Wir müssen einfach nur zeigen, dass wir allein durch unsere Erfahrung besser sind als die Jungspunde!“

 

Mit voller Bank zum Heimsieg gegen den HSG Neukölln

Der nächste Heimgegner, die Damen des HSG Neukölln, sind mit 1 Sieg gegen den SG OSF Berlin, gegen die unsere Grüne Gang zu Hause überlegen gewinnen konnte, auf dem 10. Platz noch weit abgeschlagen. Die letzte Saison schlossen sie mit dem 6. Tabellenplatz und durchliefen zu Beginn der neuen Saison personelle Umbrüche. Unsere Damen hatten in der Vorbereitung schon einmal das Vergnügen, gegen sie anzutreten – damals hingegen sahen sie gegen die Berlinerinnen nicht gut aus. Auch nicht gegen den Tabellenersten, den TSG Wismar. Voller Vorfreude und Lampenfieber ging’s für unsere Ladies vor 2 Wochen auf ihre erste große Busreise zum Ostsee-Spree-Liga-Giganten. Dass sie damit aber ein schweres Los gezogen hatten, war allen schon im Vorfeld bewusst. Erst mal hieß es aber Turbo an und Kopf aus, denn das Spiel sollte über lange Strecken offen gehalten werden. Leider ging diese Rechnung nur mäßig auf und mit 0 Punkten und gesenktem Kopf wurde die Rückreise gen Werder Hometown angetreten. Schwamm drüber: Ein neuer Meilenstein, eine neue Erfahrung auf dem Weg nach oben! Morgen schon soll sich das Blatt endlich wenden: Dabei gilt erneut, den Gegner keinesfalls zu unterschätzen. Laut Trainer Steffen Scherping sei dies ein Spiel auf Augenhöhe und man müsse alles in Bewegung setzen, um 2 Punkte dingfest zu machen. Aufgrund von Abwesenheit durch Urlaub, Krankheit sowie verschlechterten Trainingsbedingungen wegen einer Hallenschließung konnte leider nicht optimal trainiert werden. Kein Problem für unsere Mädels, die sich viel vorgenommen haben und die Ernst-Haeckel-Hölle, ihre Fans und sich selbst wieder in Partystimmung versetzen wollen!

 

In diesem Sinne – Werder Feuer!

Zu groß der Respekt, zu gewaltig die Ladehemmung? - Nichts zu holen in Wismar

30.10.2017 |1. Frauen| Text: L. Mattern

Mit Reisebus und guter Laune ging es für die grüne Gang am vergangenen Samstag auf eine lange Fahrt in den Norden zum TSG Wismar. Trotz der Tatsache, dass man auf einen Drittligaabsteiger traf, wollte man die Punkte nicht direkt aus den Händen geben. Nach einem kurzen Spaziergäng‘chen, in dem wir uns zu motivieren versuchten, konnte es losgehen. Allerdings bewies der TSG Wismar gleich zu Anfang seine Stärke, sodass bereits nach wenigen Minuten ein Stand von 8:1 zu verzeichnen war. Im Angriff wurden zu viele Fehler gemacht, die durch schnelle Konter seitens Wismar sofort bestraft wurden. Es fehlten Ideen, die Wismaraner Abwehr auseinanderzuziehen und Lücken für die Mitspieler zu öffnen. Hinten präsentierte man sich zwar etwas besser, der TSG fand aber immer wieder eine Möglichkeit zum erfolgreichen Abschluss. Halbzeitstand war dementsprechend 14:5.

 

Die Ansprache der Trainer in der Halbzeit schien nur wenig gefruchtet zu haben. Die Abwehr stand zwar eindeutig besser, aber vorne fehlte weiterhin der letzte „Mut zur Lücke“. Somit konnten wir uns für die kompakt stehende Abwehr (mit stark spielender Torfrau Schmidt) nicht mit Toren belohnen. Somit war das Endergebnis letztlich 24:12.

 

Es spielten: Dörner, K.; Schmidt, S.; Stoschus, M.; Wille, J. (1); Fängler, A. (0); Nehls, J. (1/1); Weichenthal, L. (2/2); Schemel, P. (4/2); Seeger, I. (3); Fengler, C.;

Starke erste Halbzeit als Grundstein für zweiten Sieg in der OSL

17.10.2017 |1. Frauen| Text: P. Schemel I Foto: Sylvia Göres

Auf Eines müssen sich wohl alle Gegner der Grünen Gang gefasst machen - zu Hause verkauft sich die Band in der noch jungen Saison 17/ 18 wirklich stark in der Ostsee-Spree-Liga.

 

Aus drei Heimspielen konnte das Team rund um das Trainergespann seine zwei verdienten Siege gegen die beiden Berliner Teams Reinickendorfer Füchse II ( 1. Spleltag)  und nun auch die SG OSF Berlin  am vergangenen Samstag, den 14.Oktober, einfahren und zeigte auch im dritten Spiel gegen Preussen (eines von 2 verlustpunktfreien Teams) eine starke Leistung.

 

Grundlage für das später gewonnenen Spiel bildete eine alles im Allem wirklich starke erste Halbzeit, in der den Blütenstädterinnen besonders in den ersten 15 Minuten sehr Vieles gelang – im Angriff wurde nach guten Ballpass- und Laufstaffetten der Ball sicher im gegnerischen Tor untergebracht. In der Deckung agierte man aggressiv beherzt und die zurecht später zur MVP gekürte Katharina Dörner fischte ein um's andere Mal die Bälle noch vor der Torlinie weg. So legten die Damen einen furiosen Start hin. Die heimische Mannschaft enteilte dem Gast aus Schöneberg/ Friedenau bis zur 15. Minute (nach 10' stand es bereits 7:1) auf den Zwischenstand von 10:2. Manch ein Zuschauer in der Halle rieb sich die Augen ob des deutlichen, aber bis dahin verdienten Vorsprungs der Damen. Auch wenn man dann etwas Tempo aus dem Spiel nahm und nun auch die Berlinerinnen einige Tore werfen konnten, hielt man den Gast bis zur Halbzeit mit einem komfortablen 7-Tore-Vorsprung von sich fern (15:8).

 

Die Trainer warnten die Grüne Gang in der Halbzeitpause, dass das Spiel bitte noch nicht als gewonnen gelte, denn man hätte im Vorfeld die Chance gehabt, den Gegner und dessen Stärken sowie Schwächen zu studieren. Eben jene Mannschaft konnte am vergangenen 4. Spieltag dem starken Rostocker Team ein Unentschieden abluchsen. Mit einer anderen Aufstellung als noch in Halbzeit 1 startete man in die 2. Hälfte. Einen Traumstart wie zu Anfangs gelang leider nicht, aber die OSF-Riege schaffte es trotz einiger sich einschleichender Unkonzentriertheiten in der Abwehr auf Werderaner Seite nicht, sich den Damen auf mehr als 5 Tore zu nähern. So schaukelte das Spiel und die Torevergabe hin und her. Selbst eine offensivere Abwehr, speziell gegen den Werderaner Rückraum,  konnten deren herausgespielte Torwurf-Chancen und verwandelte Versuche nicht bremsen. Nennens- und sehenswert waren u.a. die teils artistischen 7 Tore der Flügelflitzerin Ina Seeger.  Die Grüne Gang konnte ihren Vorsprung zwar nicht ausbauen, aber fuhr letzten Endes einen ungefährdeten 31:25-Heimsieg ein.

 

Die Wiedergutmachung – besonders beim abermals wie eine Mauer hinter dem Team stehenden Publikum im Kesselgrund-Palast - ist dem Damenteam damit hoffentlich für ihre blamable Vorstellung am 4. Spieltag gegen den TSV Rudow gelungen.

 

Die Frauen wünschen sich nun, dass sie mit einem großen Fantross am kommenden Samstag den Weg an die Ostsee zum TSG Wismar (Tabellenerster) antreten kann. Ein großer Bus steht bereit - Abfahrtsort ist Werder (Havel) Bahnhof; noch einige Sitzplätze sind vorhanden und für 5,00 Euro könnt ihr dabei sein!!! Die Abfahrtszeit wird noch bekannt gegeben, wenn die Damen um 16 Uhr in Wismar antreten. 

 

Es spielten: Dörner, K. (MVP) ; Schmidt, S.; Schäffer, S.;  Stoschus, M. (3); Mattern, L.; Fängler, A. (1); Nehls, J (3); Weichenthal, L (1/1); Schemel, P. (11/2); Seeger, I.  (7); Fengler, C.; Glomm, St. (5) ; Wille, J.


„Wir haben noch viel Arbeit vor uns.“

 15.10.2017 |2. Frauen | Text: A.-M. Albrecht

So lautete das Fazit von Trainerin Juliane Wille nach dem Heimspiel der 2. Werderaner Frauenmannschaft gegen die Damen des SV Blau-Weiß Dahlewitz am vergangenen Samstagnachmittag. Unsere 2. Frauenmannschaft lief mit einem kleinen Handicap auf, denn sie hatten keinen Stammtorwart und somit musste eine Feldspielerin einspringen. Doch der Verlust des Spiels lag nicht nur daran. Die grün-weiße Abwehr ließ in der ersten Halbzeit zu wünschen übrig. Und auch der Angriff stimmte nicht. Viele Ballverluste auf unserer Seite wurden von Dahlewitz dankend angenommen und in Tore verwandelt. So kam es schon nach 7 Spielminuten zu einem Zwischenstand von 1:7 für die blau-weißen Gegner. Bis zur Halbzeit kam Werder nicht an den Gegner heran. So gingen beide Mannschaften bei einem Halbzeitstand von 5:14 in die Kabinen. 


Nach der Pause kamen die Grün-Weißen weiterhin nicht richtig ins Spiel. Und so kassierten sie ein Tor nach dem anderen. In der Werderaner Abwehr stimmte die Absprache immer noch nicht, wodurch ein großes Durcheinander entstand. Dies nutzten die Gegner, um weitere leichtverdiente Tore zu werfen. So gingen beide Mannschaften mit einem Endergebnis von 13:30 von der Platte. Bei diesem Ergebnis musste unsere 2. Damenmannschaft erstmal schlucken. 


Doch es geht weiter, Mädels! Mit eisernem Willen und guter Spielvorbereitung geht es am Sonntag, dem 22.10., zum 2. Auswärtsspiel nach Ahrensdorf/Schenkenhorst. Anpfiff ist um 16:00 Uhr. Wir würden uns sehr über die Unterstützung auf der Tribüne freuen.

     

Es spielten und trafen: L. Schwarz, F. Koch (1), E. Fechner(1), K. Stammel (6), M. Dräger (2), A.-M. Albrecht, M. Griebel (3), F. Biebeler

Enttäuschende Niederlage beim TSV Rudow

09.10.2017 |1. Frauen| Text: A. Ulbricht

Am vergangenen Sonntag unterlag die 1. Frauenmannschaft des HV Grün-Weiß Werder beim TSV Rudow mit 24:19 (11:7) und konnte damit leider nicht an vergangene gute Leistungen anknüpfen.

 

Nach einem ordentlichen 2-Tore-Beginn von Rückraumschützin Petra Schemel lagen die Werderanerinnen schnell mit 0:2 in Führung. Doch leider konnte an diese Leistung in der Folgezeit nicht angeschlossen werden: Der Spielfluss und die Führung ging nach und nach verloren. Unterstützt wurde diese Spielentwicklung durch zahlreiche technische Fehler und unglückliche bzw. gehaltene Torwürfe. Die Heimmannschaft nutzte die Gelegenheit zum Ausgleich und infolgedessen zur Führung konsequent aus. Beim Stand von 3:2 hatte Rudow erstmals die  Führung an sich genommen und gab sie danach auch nicht mehr aus der Hand. Zwar konnte Petra Schemel in der 11. Minute noch einmal den Anschluss zum 4:3 herstellen, jedoch ließen sich die Rudower Damen davon nicht beeindrucken und bauten ihren Vorsprung kontinuierlich aus. Beim Stand von 6:3 in der 14. Minute nahm Trainer Steffen Scherping eine Auszeit, um das Team noch einmal neu einzustellen und taktische Anweisungen zu geben. Leider blieben seine Bemühungen dahingehend erfolglos, sodass Rudow über die Stationen 6:3 und 10:5 auf den 11:7-Halbzeitstand enteilen konnte.

 

In der Kabine sprach das Trainergespann Scherping/ Kuplin deutliche Worte und motivierte das Team, dass hier noch nichts verloren sei, wenn jede Einzelne sich wieder auf ihre Stärken besinnen würde. Dementsprechend optimistisch ging man in die 2. Halbzeit. Bis zum Stand von 14:10 in der 37. Minute schenkten sich beide Teams nichts und es entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel. Leider ging der Spielfluss wiederholt verloren und die Gastgeber enteilten mit 4 Toren in Folge auf 18:10. Es deutete sich eine herbe Niederlage für die Damen aus Werder an. Diese bäumten sich nun aber auf und Josefine Nehls konnte, unterstützt durch eine doppelte Überzahl, den Rückstand mit 3 Buden in Folge auf 5 Tore verkürzen. Jene war es auch, die bei den zahlreich mitgereisten Fans in der 55. Minute noch einmal Hoffnung aufkeimen ließ, als der Abstand erstmals seit der Halbzeit beim Stand von 22:18 nur noch 4 Tore betrug. Leider bekam in dieser Phase Marie Stoschus aufgrund einer sehr motivierten aber unglücklichen Abwehraktion eine 2-Minuten-Strafe und die Gegnerinnen im Gegenzug einen 7-Meter zugesprochen. Diesen verwandelten sie konsequent und ließen auch nichts mehr anbrennen. So trennten sich beide Teams beim Stand von 24:19.

 

Aus Werderaner Sicht war diese Niederlage, vor allem im Hinblick auf vergangene Leistungen, sicher unnötig und mit einer besseren Tagesform aller Beteiligten auch vermeidbar gewesen. Nun heißt es, die Fehler in dieser Woche zu analysieren und im Training konsequent daran zu arbeiten, sodass dem SG OSF Berlin beim großen Heimspieltag beide Punkte abgenommen werden können.

 

Es spielten: K. Dörner (Tor), S. Schmidt (Tor), M. Stoschus (1), L. Mattern (1), A. Fängler (2), J. Nehls (5/1), L. Weichenthal, P. Schemel (7/2), I. Seeger (2), C. Fengler (1), S. Glomm (1) und J. Wille

Eigene Erwartungen übertroffen und Favoriten merklich geärgert

02.10.2017 |1. Frauen| Text: P. Schemel I Fotos: G. Henning

Am vergangenen Samstag kam es zum Aufeinandertreffen eines der Top-Titelaspiranten der noch jungen OSL-Saison, dem starken Damenteam des BFC Preussen Berlin und der Grünen Gang. Allein auf dem Papier könnte man meinen, dass sei eine klare Sache. Doch der Verlauf des Spiels trügte alle Zweifel der Skeptiker, dass die Havelstädterinnen nur eine Minimalchance auf einen positiven Ausgang der Partie haben könnten.

 

In der Kabine fand das Trainergespann die richtigen Worte: So wurde die Grüne Gang auch mit der Ansage eingestimmt, dass alle Fans, außer jene der gegnerischen Mannschaft, auf der Tribüne fest an das Damenteam und eine starke Leistung glauben.

 

Überraschend für den Gegner aus dem Adlerhorst in Berlin startet die Grüne Gang unerschrocken und mit klarem Verstand in die Begegnung. Das erste Tor im ersten Angriff erzielte Juliane Wille nach 24 Sekunden. Von da an lieferten sich die beiden Damenteams ein enges Spiel, in dem mal die eine, mal die andere Mannschaft mit einem Tor in Führung ging, jedoch kein Team es schaffte, sich deutlich abzusetzen. Erstmalig konnte der Gast vom BFC Preussen in der 15. Minute einen 2-Tore-Vorsprung herausarbeiten. Die Grüne Gang ließ den Gegner durch eine weitestgehend gut stehende Deckung und verlässliche Torhüterin Katharina Dörner, die durch einige Paraden Torwürfe zu entschärfen wusste, nicht davon ziehen. Im Angriff funktionierten einige im Trainingsbetrieb vorbereitete Kombinationen so gut, dass herausgespielte Torwurfsituationen genutzt werden konnten. So schaukelte das Spiel bis zum Halbzeitpfiff hin und her. Es konnte kein wirklicher Favorit des Spiels ausgemacht werden. Der Halbzeitstand von 14:14 entsprach völlig zu Recht dem Spielgeschehen.

 

Voller Stolz folgte für die Werderanerinnen in der Halbzeitpause die Kabinnansprache der Trainer. Es gab wenig zu kritisieren: 'Man müsse da anknüpfen, wo man in der 1. Halbzeit aufgehört hatte und dann schauen, wie das Spiel ausgehen würde', so Trainergespann Scherping/ Kuplin.Die zweite Halbzeit begann ähnlich wie die erste. Kein Team konnte sich bis etwa zur 50. Minute mit mehr als 2 Toren absetzen. Es blieb ein Spiel auf Augenhöhe. Doch dann konnten die Adler zwischen Spielminute 50 und 56 auf 3 Tore davoneilen, während es der Grünen Gang in der Zwischenzeit nicht gelang, nur einen Ball im gegnerischen Tor unterzubringen. Und so stand es 4 Minuten vor Spielende 23:26 für den Gast vom BFC Preussen. Wer nun glaubte, die Grüne Gang hätte sich und das Spiel aufgegeben, der täuschte. In den letzten Minuten wurde alles versucht ud man stemmte sich gegen die drohende Niederlage.

 

Über die Stationen 24:26, 24:27, 25:27 und 26:27 kämpfte sich die Heimmannschaft durch Tore von Josefine Nehls, Petra Schemel und Kathleen Gratz bis 80 Sekunden vor Spielende an den Gegner heran.

 

Ein Unentschieden durch weitere Torwurfmöglichkeiten wäre möglich gewesen, doch leider blieb den tüchtigen Blütenstädterinnen dieser Überraschungserfolg verwehrt. Der haushohe Favorit der Partie konnte das Spiel denkbar knapp für sich entscheiden.

 

Leider geschlagen, ohne Punktgewinn, aber dennoch stolz, bendete die Grüne Gang ihr 3. Ligaspiel in der Ostsee-Spree-Liga mit einer knappen Niederlage von 26:27. Zur Spielerin des Tages auf Werderaner Seite wurde Marie Stoschus gewählt, die mit 6 Toren sowie vielen schönen Anspielaktionen wesentlich zu der gezeigten starken Leistung der Grünen Gang beitrug. Die Damen bedanken sich sehr bei dem tollen Publikum.

 

Viel Zeit zum Grübeln oder Trübsal blasen hat man nicht. Das braucht man auch nicht, denn die Leistung war stark. Daran möchte man schon am nächsten Sonntag um 15:00 Uhr beim Auswärtsspiel gegen den TSV Rudow anknüpfen. Schlachtenbummler sind herzlich willkommen!

 

Es spielten: Dörner, K.; Schäffer,S.; Stoschus, L. (6) ; Wille, J. (2); Fängler, A. (2); Gratz, K. (2); Nehls, J. (1); Weichenthal, L. (1); Schemel, P. (9/3); Seeger, I. (2); Fengler, C. ; Glomm, St, (1); Mattern, L.

1. Heimniederlage gegen Wünsdorfer Wölfe

 01.10.2017 |2. Frauen | Text: A.-M. Albrecht I Fotos: G. Henning

Am Samstag, den 30.09., empfing Werders 2. Frauenmannschaft die Spielerinnen des MTV Wünsdorf. Das Spiel gestaltete sich als schwierig, denn der Gegner und derzeitige Tabellenführer ging sofort mit 2 Toren in Führung. Durch vermehrte Fehlpässe und fehlende Konzentration auf Seiten Werders gelang es den Gästen mit einem 9:13 in die Halbzeitpause zu gehen. Auch die zweite Hälfte des Spiels verlief stockend, was die Gegnerinnen schnell für sich ausnutzten und mit einem Vorsprung von 10:19 in Führung gingen. Nach einem Timeout der Blütenstädterinnen und einer Ansprache durch Trainerin Juliane Wille gelang es den Werderanerinnen den Vorsprung der Gegner auf 5 Tore zu minimieren. Dies führte zu einem Endstand von 17:23.

 

Jetzt heißt es, den Blick nach vorn zu richten und mit Angriffslust sowie Siegeswillen in das nächste Spiel zu gehen!

 

Es spielten und trafen: C. Ringsdorf, I. Klapper (2), E. Fechner (1), K. Stammel (7), M. Dräger, A.-M. Albrecht, M. Griebel (5), I. Palm (1), F. Biebeler (1), E. Mollnau

Weiterhin ungeschlagen

25.09.2017 |1. Frauen | Text S. Schäffer I Fotos: Guido Henning

Am Wahlsonntag machte sich die erste Frauenmannschaft des HV Grün-Weiß Werder auf den Weg in die Bundeshauptstadt zu den Pfeffersportlern. Das Ziel war klar: Man wollte den Mitaufsteigern zwei Punkte entführen und mit dem ersten Auswärtssieg der noch jungen Saison nach Hause fahren.

 

In den ersten Minuten konnten diese Ambitionen auch auf die Platte gebracht werden, so stand es schnell 0:3 für die Gäste. Doch mit zunehmenden technischen Fehlern brachte man die Heimmannschaft besser ins Spiel, so dass bei einem Spielstand von 7:5 eine Auszeit vom Trainer Steffen Scherping genommen wurde. Darauf folgte eine zehnminütige Durststrecke, in der keine der beiden Mannschaften einen Torerfolg verbuchen konnte. Mit einem Halbzeitstand von 9:7 ging es in die Kabine.


Befeuert durch die Halbzeitansprache brachten die Grün-Weißen einen 5:0-Lauf am Anfang der zweiten Halbzeit zustande. Die daraus resultierende 3-Tore-Führung sollte bis zum Ende verteidigt werden, doch so kam es nicht. In der 49. Minute glich die Heimsieben zum 16:16 aus. Auch die anschließende 2-Tore-Führung konnten die Werderanerinnen nicht verteidigen, so war das Spiel ab der 56. Minute bei einem Spielstand von 18:18 völlig offen. Die letzten vier Minuten waren an Spannung kaum zu überbieten. Ein Tor fiel jedoch nicht mehr. 


Einen Punkt kann die Scherping-Truppe aus diesem Spiel mitnehmen. Der Trainer resümiert das Spiel wie folgt: "Aufgrund der durchwachsenen Leistung ist ein Unentschieden gerecht. Schade, denn es wäre mehr drin gewesen, wenn wir unseren Job besser gemacht hätten. Woran das liegt, werden wir in der kommenden Woche analysieren, damit wir es im nächsten Spiel besser machen können."


Das nächste Spiel findet am kommenden Samstag, 30.09.17, um 16 Uhr in Werder am Ernst-Häckel-Gymnasium statt. Zu Gast ist der BFC Preussen.

 

Werder: Schmidt, Dörner, Stoschus (4), Fängler (2), Gratz, Nehls (3), Weichenthal (1), Schemel (4), Fengler, Glomm, Wille (4)

Erster Heimsieg der 2. Damen

25.09.2017 |2. Frauen | M. Griebel

Am Sonntag, 24.09.17, empfingen wir die 2. Damen des HSC Potsdam in der Kesselgrundstraße. Mit dem Saisonziel vor Augen bestritten unsere Spielerinnen souverän die erste und zweite Halbzeit. Durch die gute Abwehr unserer Ladies wurden lediglich drei Tore in der ersten Halbzeit zugelassen. Die Gegnerinnen hatten es nicht leicht, ließen allerdings keine Gelegenheit aus, die Torchancen zu ergreifen. So kam es in der zweiten Halbzeit zu einer Zunahme von Toren seitens der Potsdamerinnen. Jedoch war die Differenz der Tore zu hoch, um sich in seinem eigenen Revier Sorgen machen zu müssen. So bleibt einem nur noch zu sagen: Werder Feuer!


Großen Dank gilt unseren lautstarken Fans. Weiterhin suchen wir für unsere bunte Truppe begeisterte Handballerinnen, die Lust und Spaß haben mit uns gemeinsam durch dick und dünn zu gehen.


Eure 2. Damen

Mit vereinten Kräften: Werders Frauen und Männer erreichen Halbfinale des HVB-Pokals

In der unbeliebten Favoritenrolle fuhr die Erste Männermannschaft zwei solide Siege gegen den Gastgeber Perleberg und Wittenberge ein. Hingegen die Frauenmannschaft Ähnliches, teils mit noch deutlicherer Tordifferenz, in Grünheide abrufen konnte. Die grün-weiße Abwehrmauer steht!

 

Das erste Heimspiel nicht mehr weit, musste anlässlich der ersten Auswärtsspielniederlage vergangenes Wochenende gegen des HSV Insel Usedom jedoch dringend etwas passieren. Entsprechend wurden die Abläufe anlässlich des Pokalwochenendes präzise einstudiert und das Umschaltspiel weiter optimiert. Trainer Silvio Krause zeigt sich ob dieser Leistung zufrieden und gratuliert seinen Mannen zur zuverlässigen Erreichung des Halbfinales, welches zu keinem Zeitpunkt gefährdet schien. Geschäftsführer Hannes Lindt vertritt dabei eine vergleichbare Meinung: Es sei immer gut, zu gewinnen. Im Sport ginge es schließlich um nichts anderes. „Die Jungs haben diese Pflichtaufgabe, gegen Mannschaften aus teils niedrigeren Ligen anzutreten, gut gemeistert. Grundsätzlich ist es sehr effektiv, zusätzliche Praxiseinheiten unter solchen Wettkampfbedingungen durchzuführen.“

 

Ergebnisse Männer:
Werder vs. SV Blau-Weiß Perleberg: 26:15

PHC Wittenberge vs. HSV Bernauer Bären 24:15

SV Blau-Weiß Perleberg vs. HSV Bernauer Bären 20:12
Werder vs. PHC Wittenberge: 29:14

 

Keinen Zweifel am Sieg über Wildau und Grünheide ließen auch die Damen, die als Frischlinge in der Ostsee-Spree-Oberliga, ordentliche Vorrundenspiele abgeliefert haben. Von Beginn an zeigten sie sich durchweg konzentriert und konsequent im Angriff. Die Spiele waren fair und blieben ohne Verletzungen. Mitunter lag dies an qualifizierten Schiedsrichter-Entscheidungen und einem fairem Auftritt des Gastgebers aus der Löcknitz-Hölle. Frauen-Trainer Scherping freut sich, dass die Damen, die ihr offizielles Debüt als Ostsee-Spree-Oberligisten erst beim Pokal gaben, so resolut und auf höchstem Niveau geschlagen hätten.

 

Ergebnisse Frauen:
Werder vs. Grünheider SV : 25:6

Grünheider SV vs. HSV Wildau 1950: 15:10
HSV Wildau 1950 vs. Werder: 28:2

 

Hervorzuheben sind erneut die 20 Fans, die unsere Damen begleitet und lautstark angefeuert haben, so dass ein wenig Heimspielatmosphäre aufkam. Werder, Feuer!

Gänsehaut pur: Perfekter Start in die Ostsee-Spree-Liga

18.09.2017 I 1. Frauen I Text: S. Glomm I Fotos: G. Henning

Einen besseren Start hätten die Werderaner Damen nicht hinlegen können. Im ersten Spiel in der Oberliga Ostsee Spree besiegten sie die Füchse Berlin Reinickendorf II mit 28:22.

 

In den Anfangsminuten verlief das Spiel sehr ausgeglichen. Keine der beiden Mannschaften konnte zu dieser Zeit Akzente setzen. Erst kurz vor Ende der ersten Halbzeit gelang es den Werderanerinnen, sich mit einem Drei-Tore-Vorsprung abzusetzen (13:10). Selbstbewusst und voller Siegeswillen zurück auf der Platte bauten die Gastgeber ihren Vorsprung auf 16:10 aus. Den Torpuffer ließ sich der HV Grün-Weiß Werder nicht mehr nehmen. Eine erste Vorentscheidung fiel bereits in der 44. Spielminute mit dem 24:15. Zwar arbeiteten sich die Gäste noch auf ein 24:19 heran, doch der Sieg war nicht mehr in Gefahr. Zum Einen, weil alle Spielerinnen die nötige Ruhe bewahrten und zum Anderen, weil Juliane Wille, die nach langer Verletzungspause endlich wieder angreifen konnte, ihre Spielmacherqualitäten unter Beweis stellte. Gegen jegliche Abwehrformation der Gäste fanden die Werderanerinnen die passende Antwort. Die zweite Mannschaft der Reinickendorfer Füchse agierte dagegen sehr zurückhaltend und ohne Durchschlagskraft. Die Grün-Weißen gewannen schließlich verdient mit 28:22.

 

Petra Schemel wurde als beste Spielerin gekürt. Sie warf insgesamt acht Tore. Davon verwandelte sie drei 7-Meter sicher. Kathleen Gratz versenkte jeden Wurf und konnte mit fünf Toren und guten Einzelaktionen maßgeblich zum Erfolg beitragen. Ihr Debüt im Werdertrikot hatten unsere Neuzugänge Anja Ulbricht, Carolin Fengler, Josefine Nehls und Svenja Schäffer. Vor voller Halle und lautstarker Kulisse verabschiedeten die Mädels ihre ehemalige Mannschaftskollegin Melanie Kuplin. Sie spielte viele Jahre für den HV Grün-Weiß Werder. Doch zukünftig wird Melle  ihrer Familie mehr Zeit widmen. Wir wünschen ihr alles Liebe und freuen uns, sie vielleicht irgendwann einmal wieder auf der Platte begrüßen zu können. 

 

Die Werderaner Damen bestreiten am 24.09.2017 um 17:30 Uhr in der Sporthalle der Elinor-Ostrom-Schule, Kniprodestraße 27 in 10407 Berlin gegen Mitaufsteiger Pfeffersport das nächste Spiel. Das Team freut sich über jede Unterstützung!

 

Es spielten und trafen: Dörner, Stoschus (2), Fängler (1), Gratz (5), Ulbricht (4), Schäffer, Nehls (1), Weichenthal, Schemel (8/3), Fengler (2), Glomm (2), Wille (3)

Zweite Damen: Erfolgreicher Auftakt in der Kreisliga

18.09.2017 |2. Frauen| Text und Fotos: Thomas Albrecht

Nicht nur die 1. Frauenmannschaft aus Werder eröffnete die neue Saison mit einem Sieg, auch Werders 2. Frauenmannschaft war in ihrem allerersten Punktspiel erfolgreich und siegte auswärts in Trebbin mit einem klaren Endergebnis. Zum Erstaunen vieler, denn das Team besteht aus altbekannten Handballerinnen sowie aus Neuzugängen, die jetzt das erste Mal zusammenspielen. Die ersten Spielminuten verliefen ausgeglichen. Bis zum Halbzeitpfiff hielt Werder einen kleinen Vorsprung von 4 Toren (6:10). Nach einer Halbzeitansprache und Feinjustierung in der Mannschaftsaufstellung verlief nicht nur die Abwehrarbeit gut, sondern auch der Angriff stimmte. So erhöhte sich die Tordifferenz und die Mannschaft fand immer besser zusammen. Durch die starke Deckungsarbeit und die überragende Torhüterin Carina Ringsdorf, gelang es dem SC Trebbin nur noch 3 weitere Tore zu werfen. Hingegen trafen die Blütenstädterinnen weitere 13 Mal zum verdienten Endstand von 9:23.

 

Die 2. Frauenmannschaft bestreitet am 24.09.2017 ihr erstes Spiel vor heimischem Publikum gegen den HSC Potsdam II. Anpfiff ist um 14.00 Uhr in der Sporthalle des Ernst-Haeckel-Gymnasiums.

Pirates Cheerleader fahren zur offenen WM in die USA

Ein Team der Pirates Cheerleader, die Black Pirates vom Handballverein Grün-Weiß-Werder (Havel) e.V., kann im März 2018 einen großen Traum wahr werden lassen: die Teilnahme an der "UCA International Allstar Cheerleading Championship 2018" in Disney World Orlando, Florida. Diese Meisterschaft ist mit über 20.000 Teilnehmern eine der größten und angesehensten Cheerleading Meisterschaften in ganz Amerika. Die Pirates haben sich für diese Meisterschaft in einer Spezialkategorie qualifiziert. 5 junge Frauen und Männer zeigen hier innerhalb von 1 Minute ihr Können allein im Bereich Stunts.

 

Die Qualifikation errungen die Black Pirates bei ihrer letzten Teilnahme an den "ELITE Cheerleading Championship" Anfang Juni im Moviepark Germany in Bottrop. Bei dieser offenen, internationalen Meisterschaft ließen sie alle anderen deutschen Teams hinter sich und verpassten mit nur 0,05 Punkten Differenz zum 3. Platz nur knapp das Treppchen. "Für uns als sehr kleines Team, mit vergleichsweise schwerlichen Trainingsvoraussetzungen, ist diese Meisterschaft tatsächlich ein wahr gewordener Traum. Nie im Leben haben wir alle damit gerechnet, je an einer so großen Meisterschaft teilzunehmen und uns mit Teams aus allen Teilen der Welt messen zu können." So die Trainerin der Black Pirates Stephanie Haferkorn.

 

Jetzt heißt es für das Team erst einmal sparen, schließlich muss die weite Reise nach Florida auch finanziert werden. Hierbei sind sie auch auf die Unterstützung der Familien und Fans angewiesen. Wenn auch Sie die Pirates dabei unterstützen möchten, die Stadt Werder im internationalen Umfeld zu repräsentieren, dann finden Sie in Kürze alle wichtigen Informationen dazu unter www.pirates-werder.de oder auf den Internet- und Facebookseiten rund um die Stadt Werder.

700-Jahr-Feier in Werder: Festumzug mit den Pirates

Beim 700-jährigen Jubiläum der Stadt Werder durften unsere Pirates natürlich nicht fehlen. Bereits am Samstag präsentierten wir uns beim Tag des Ehrenamtes, welcher unter dem Motto "Werder hilft" lief.

 

Ein besonderes Highlight war jedoch der heutige historische Festumzug, bei dem unsere Pirates das "Fahrende Volk" aus dem 17. Jahrhundert darstellen durften. Als Gaukler und Muskelmänner verkleidet , turnten unsere Jungs und Mädels hier wieder fleißig durch die Gegend. Außerdem waren wir ebenfalls im Abschlussbild "Zukunft" vertreten. Hier waren unsere Black Pirates ebenfalls dabei, die schon einmal fleißig die Werbetrommel rührten: Und zwar für ihre Fahrt nach Orlando im nächsten Jahr.

 

An dieser Stelle gebührt unserer Schneiderin Karin Wagner großer Dank, denn sie hat uns tatkräftig mit den tollen Kostümen versorgt und unterstützt. Wir hatten viel Spaß und haben uns gefreut, Teil dieses festlichen Wochenendes gewesen zu sein.

3. Platz der Damen beim Blickpunkt-Schwerin-Cup

Herzlichen Glückwunsch zum 3. Platz beim Blickpunkt-Schwerin-Cup 2017 letzten Sonntag. 

 

Ergebnisse
1. Spiel vs. VfL Bad Schwartau 11:10
2. Spiel vs. Füchse Berlin II 12:10
3. Spiel vs. SV GW Schwerin II 11:12
4. Spiel vs. Rostocker HC 8:15

 

Platzierungen

1. Rostocker HC

2. SV GW Schwerin II

3. HV Grün-Weiß Werder

4. Füchse Berlin II

5. VfL Bad Schwartau

 

Laut Trainer Scherping war dies ein guter letzter Test vor dem HVB-Pokalwochenende. "Das Teilnehmerfeld war sehr gut, alle waren ungefähr auf einem Niveau. Außer Rostock, die das Turnier später auch für sich entscheiden konnten. Wir hatten Licht und Schatten. Kämpferisch haben wir eine gute Leistung abgeliefert, uns auch spielerisch im Vergleich zum Vorjahr stark verbessert. Insgesamt war dieses Turnier für uns zufriedenstellend und hilft dabei, immer besser zu werden. An dieser Stelle auch noch einmal ein großes Dankeschön an Schwerin für die Organisation & Fa. Krallert für die Bereitstellung des Busses!"

 

SO macht Handball Spaß!

Starker Endspurt sichert ersten Auswärtssieg

04.10.2016 |Frauen| von S. Glomm

Am 1. Oktober 2016 reisten die Damen des HV GW Werder e.V., eher spärlich besetzt, nach Massen. Mit nur 10 Spielerinnen im Gepäck waren sie dennoch fest entschlossen, beim ersten Auswärtsspiel einen Sieg einzufahren.


Wie die Werderaner Mannschaft hatte auch der TSV Massen 2:2 Zähler auf dem Punktekonto und ging, im Gegensatz zur Gastmannschaft, durch den zuletzt errungenen Auswärtssieg gegen Luckenwalde gestärkt in die Partie.


Bis zum 8:7 Halbzeitstand konnte sich keine der beiden Mannschaften absetzen. Die Abwehr der Werderaner stand solide, jedoch fehlte im Angriff die nötige Durchschlagskraft.


Der Gastgeber spielte auch nach Ende der Halbzeitpause entschlossen auf. Bissig und kämpferisch hielt der Gegner bis zum 12:12 dagegen. Dann endlich platzte der Knoten und die Grün-Weißen eilten mit einem 12:15, 15:22 und schließlich mit 17:26 davon.


Beste Torschützin der Partie war mit 5 Treffern Kathleen Graatz, die über 60 Minuten eine kontinuierlich gute Leistung auf dem rechten Flügel zeigte. Lisa Weichenthal und Juliane Wille bestritten ihr erstes Saisonspiel für den HV Grün-Weiß Werder und trugen sich mit insgesamt 4 Treffern gleich in die Torschützenliste ein.


Am kommenden Samstag, am 8. Oktober 2016, kommt es um 16 Uhr zum Derby gegen den SV 63 Brandenburg-West. Die Werderaner wollen auf der Tabellenleiter weiter nach oben klettern. Um diesem Ziel näher zu rücken, müssen sie sich im Spiel gegen die Frauenmannschaft des SV 63 definitiv steigern!

 

Stoschus (4), Fängler (3), Hamann (3), Wille (3/1), Graatz (5), Weichenthal (1), Glomm (2), Schemel (1/1), Seeger (4/1), Dörner

GW-Motor stottert noch

29.09.2016 |Frauen| von K. Umlauf

Nach einem gelungenen, aber doch phasenweise noch zerfahrenen, 2-Punkte-Saisonauftakt gegen Doberlug Kirchhain, durften die Werderaner Frauen am Sonntag in heimischer Halle erneut auf Punktejagd gehen. Ahrensdorf/ Schenkenhorst wurde der erwartet schwere Gegner, der am Ende diese mitnehmen durfte. Nach einem wirklich gelungenen Start unserer Mädels, atmete Werder nach der 3:0-Führung erstmal tief durch. Verschafft man sich, das hatten die letzten Jahre immer wieder gezeigt, gegen diesen Gegner eine gute Ausgangsposition, ist man psychisch im Vorteil. Jetzt lag es also in unserer Hand, dies spielerisch weiter umzusetzen. Wir gingen mit einer starken Abwehr einher, der Angriff lief noch nicht hochtourig, konnte aber gute Ansätze erkennen lassen. Das Manko war die Chancenverwertung, hätten die Damen aus Werder doch erheblich deutlicher führen können. Gut allerdings, dass auch der Gegner viele Bälle nicht in Berthas Tor unterbekam. So blieb es stets bei einem Hin und Her - 1 bis 3 Tore Vorsprung unsererseits. In den Schlussminuten der 1. Halbzeit jedoch bahnte sich mit Ahrensdorfs jetzt eingesetzter Kreisläuferin ein anderer Spielverlauf an. Doch erstmal gingen wir mit 10:8 in die Pause. Mit Aufwind im Nacken begaben wir uns wieder auf das Feld, wo es jäh zum Schrecken des Werder Teams und der zahlreichen Fans zur Wende des Spiels kam. Wir warfen ein Tor, während der Gegner plötzlich 6 Mal ins Schwarzweiße traf. Der Angriff Ahrensdorfs wurde besser, der Kreis sperrte, der Aufbau ballerte und Lücken wurden effizienter genutzt. Werder war verwirrt, bäumte sich aber auf und beim 15:15 schien in der Partie noch etwas drin zu sein. Ina Seeger konnte sich bei mehreren Einzelaktionen prima durchsetzen, die spielerische Zusammenarbeit hakte jedoch insgesamt. Jetzt kam es abernoch dicker und wir mussten einem 0:6-Torlauf hinnehmen, das Spiel war durch (18:25). Keine 2 Minuten auf unserer Habenseite zeigten auch, dass trotz einer recht ordentlichen Abwehrleistung mehr „Härte“ und Aggressivität ins Spiel kommen muss, um sich letztendlich auch gegen stärkere Gegner wie Ahrensorf durchzusetzen. Summa Summarum braucht das Team um Steffen Scherping weiter Zeit zum Einspielen, um in die Richtung, die man spielen will, zu laufen.

 

Katharina Dörner, Marie Stoschus (4), Katja Hamann (1), Annika Fängler (1), Kathleen Graatz(2), Katja Umlauf, Lisa Weichenthal, Petra Schemel (4/2), Maria Griebel, Ina Seeger (5), IngaPalm, Katja Henschel, Sandra Schmidt, Stefanie Glomm (1)

Mission – 2 Punkte im zweiten Saisonspiel

22.09.2016 |Frauen| von K. Wittich

Das erste Saisonspiel abgehakt, bereiten sich die Handballdamen voll konzentriert auf die nächste schwierige Partie am Sonntag, 25.September, gegen den starken Gegner aus Ahrendsdorf/ Schenkenhorst vor. Der deutliche Sieg der Gäste (derzeitig Tabellenerste) gegen den Ostsee-Spree-Liga-Absteiger Luckenwalde am ersten Spieltag (31:9) ist eine klare Warnung, dass man dieses Team nicht unterschätzen darf und hellwach von der ersten Minute im Spielgeschehen stehen muss. Die Blütenstädterinnen erwartet ein Kampf über volle 60 Minuten – wissend, dass sie auf eine eingespielte Mannschaft treffen. Trotz Wahlsonntag und dem zu erwartenden Spätsommertag erhofft sich das Team eine große Anzahl an unterstützenden Fans, die den Weg in die Sporthalle des Ernst-Haeckel-Gymnasium finden. Anpfiff: 16 Uhr!

Die ersten Punkte für die Frauen - Sieg gegen VfB Doberlug-Kirchhain

21.09.2016 |Frauen| von K. Wittich

Endlich ging es los. Nach einer wochenlangen Vorbereitung war die Spannung zum Saisonstart riesengroß. Nach den Pokalsiegen wollte man mit viel Selbstbewusstsein in die erste Partie der Saison gehen. Doch der Beginn gestaltete sich dann doch sehr holprig. Die Mannschaft tat sich äußerst schwer im Angriff und ließ zu viele einfache Tore zu. Es war zu wenig Bewegung im Spiel. Die Quittung war ein zwischenzeitlicher 4-Tore-Rückstand. Erst nach einer guten Viertelstunde und einer Auszeit wurden die Köpfe frei und die Havelstädterinnen fanden zu ihrem Spiel. Der Rückstand schmolz und wurde bis zur Halbzeit in eine 3-Tore-Führung umgemünzt. Jetzt wurden die Tore zum Teil auch sehr schön herausgespielt und in der Abwehr besser verteidigt. Auch nach der Halbzeit war kein Bruch zu spüren. Das Spiel wurde jetzt schneller vorgetragen und man konnte sich bis auf 22:17 weiter absetzen. Vielleicht glaubte man jetzt, dass es so weiter gehen würde. Doch plötzlich riss der Faden und das Spiel wurde in den letzten Minuten noch einmal unnötig spannend. Am Ende reichte es durch eine geschlossene Mannschaftsleistung gegen ein starkes Team zu einem völlig verdienten Sieg. Es ist eine erste Standortbestimmung und ein solider Start in die Saison.

Saisonstart Frauen - Vorbericht zum Spiel gegen Doberlug-Kirchain

15.09.2016 |Frauen|von I. Palm

Endlich geht’s los! Unsere Damenmannschaft startet hochmotiviert in den Ligabetrieb. Empfangen wird der VfB Doberlug-Kirchain, den Fünftplatzierten der letzten Saison. Nach vielen Testspielen, Turnieren und abschließend den Pokalspielen am letzten Wochenende freuen sich unsere Spielerinnen auf den Saisonstart. Vor allem die Pokalspiele gegen zwei Verbandsligisten boten eine gute Gelegenheit, sich nochmals miteinander einzuspielen. Wir hoffen, an das vergangene Wochenende anknüpfen zu können und schnell ins Spiel zu finden. Ziel ist es, Abstimmungsfehler zu vermeiden und eine konzentrierte Abwehrarbeit zu leisten. Außerdem sollen die Chancen im Angriff konsequent genutzt werden. Verletzungsbedingt müssen Klara Wittich und Konstanze Stammel leider noch pausieren.

Mit "Mut zur Lücke" in 2 Spielen zu 2 Siegen - Damen im Viertelfinale des HVB-Pokals

13.09.2016 |Frauen|von P. Schemel

Am vergangenen Sonntag (11.09.) traten die Werderaner Frauen erfolgreich zur Landespokalrunde in Potsdam an. Ihrer aufgrund der höheren Spielklasse zugeschriebenen Favouritenrolle konnten sie dabei mit dem eingespielten Gruppensieg gerecht werden, wodurch sie nun im Viertelfinale der HVB - Pokals stehen. Bereits in den ersten Minuten des Auftaktspiels gegen den Verbandsligisten HSC Potsdam konnten sich die Werderanerinnen deutlich absetzen, sodass sie mit einem ordentlichen Punktevorsprung und genügend Selbstvertrauen in die zweite Halbzeit starteten. Auch hier dominierte das Team

trotz einiger vergebener guter Chancen und belohnte sich mit einem klaren ungefährdeten Sieg (16:9 Endstand). Im zweiten Spiel gegen den Verbandsligisten aus Neuruppin gelang es den Frauen, sich nach einer 2-stündigen Pause und einem Lockerungsspaziergang ebenso schnell abzusetzen. Besonders positiv hervorzuheben war ein nun sehr konsequent wie konzentriert gespieltes Tempogegenstoßverhalten und weiterhin eine sehr stabil agierende Deckung. Egal in welcher Aufstellung die Werderanerinnen auf dem Spielfeld agierten – ihr Spiel wirkte stets souverän und überlegen. Zum wiederholten Male zeigten beide Torhüterinnen Sandra Schmidt und Katharina Dörner eine starke Leistung im Tor und konnten sowohl durch tolle Paraden wie auch Pässe beim Tempogegenstoß überzeugen. Das Spiel endete mit einem zweiten Sieg. Endstand: 10:26 für Werder! 


Voller Zuversicht und einem Pfund mehr Selbstvertrauen bereiten sich die Werderanerinnen in den verbleibenden Trainingseinheiten für ihr erstes Saisonspiel gegen VfB Doberlug Kirchhain in heimischer Halle an diesem Samstag, 18. September, vor. Anpfiff ist 16:00 Uhr in der Sporthalle des Ernst-Haeckel-Gymnasiums.

Frauen am Sonntag im Pokalfight

08.09.2016 |Frauen|von S. Glomm

Nach einer dreimonatigen, intensiven Vorbereitungsphase geht die Frauenmannschaft des HV Grün-Weiß Werder diesen Sonntag das erste Mal auf Punktejagd. Im Landespokal trifft das neu formierte Team unter der Leitung von Steffen Scherping auf die Verbandsligisten HSC Potsdam und SV Union Neuruppin. Auch wenn sich die Mannschaft noch in der Einspiel- und Abstimmungsphase befindet, sind die Werderanerinnen aufgrund der höheren Spielklasse Favorit beider Partien. Sollten sie diesen Spieltag für sich entscheiden, stünden die Frauen im Viertelfinale des HVB Pokals. Das Trainergespann Scherping/Biebeler kann auf einen vollzähligen Kader zurückgreifen. Wer die Mannschaft am Wochenende unterstützen möchte, ist am 11.09.2016 um 12 Uhr herzlich in die Potsdamer Sporthalle in der Heinrich- Mann-Allee 103 eingeladen.

Handball-(Marathon)Wochenende

16.08.2016 |Frauen|Text: Maria Griebel | Foto: Frauenmannschaft

Nach dem in den vergangenen Wochen ausschließlich Kraft und Athletik auf dem Programm standen, durfte am vergangen Wochenende endlich auch der Ball zum Einsatz kommen. Los ging´s am Samstag gegen die HSG Neukölln (OOS), die ihr Trainingslager im Sportpark Strausberg absolvierten. Nach 3x25min Spielzeit in der dortigen Traglufthalle, stand es am Ende, auch aufgrund mangelnder Chancenverwertung, 20:33 für die HSG. An dieser Stelle noch einmal vielen Dank für die Einladung und maximale Erfolge in der anstehenden Saison.

 Sonntagmorgen ging es dann zum Vorbereitungsturnier des SV Radeberg. Erster Gegner war die Mannschaft von Hermsdorf/Waidmannslust (OOS). Nach gespielten 2x20min und einer guten Mannschaftsleistung stand es am Ende 21:18 für Werder. Nächster Gegner dann der Gastgeber aus Radeberg (Sachsenliga) der mit einem deutlichen aber verdienten 18:9 direkt klar machte an welchen Stellschrauben in den nächsten Wochen noch gedreht werden muss. Im letzten Spiel des Tages und damit gegen den letztendlichen Turniersieger HSG Neudorf/Döbeln (Sachsenliga) gab es dann nach einer deutlichen Leistungssteigerung eine knappe aber auch dort verdiente Niederlage mit 19:20. Auch hier vielen Dank an die Verantwortlichen des SV Radeberg für die Einladung und das toll organisierte Turnier. Wir wünschen allen Mannschaften eine Verletzungsfreie und maximal erfolgreiche Saison. Als Fazit bleibt, Anstrengend war´s aber auch lehrreich.

Und so soll´s in der Vorbereitung auch sein;-)


Testspielzeit

19.07.2016 |Frauen|Text u. Fotos Stefan Demuth

Die Frauenmannschaft vom HV Grün Weiß bereitet sich seit Mitte Mai auf die am 17.09. beginnende Saison 2016/17 in der Brandenburgliga vor. Am Dienstag, den 19.07. 2016 absolvierten sie im Rahmen ihrer Trainingseinheit ein Testspiel gegen den Oberligisten HSG Neukölln. Das Spiel verlief in der ersten Halbzeit auf Augenhöhe, was auch das Halbzeitergebnis von 8:8 widerspiegelt. Die 2. Hälfte des Spiels gestaltete sich zu Gunsten der Berliner Gäste. Die Blütenstädterinnen vergaben zu viele Torchancen. Der Endstand von 18:13 ist somit gerechtfertigt. Vielen Dank für die Leitung des Spiels durch die beiden Werderaner Schiedsrichter Ronny Kuplin und Rudi Seifert. Beide Referees haben somit die Gelegenheit, sich ebendfalls auf die Einsätze in der kommenden Saison vorzubereiten.

HVB- Pokals 2016/ 17, Erste Runde

01.07.2016 |Vorstand|Text: Stefan Demuth| Foto: Heiko Roth

Es fand die Auslosung des HVB- Pokals 2016/ 17, 1. Runde statt.

Hier die Ansetzungen mit Beteiligung von Mannschaften des HV Grün Weiß Werder

 

Frauen Gruppe 5

HV Grün Weiß Werder (Brandenburgliga)

HSC Potsdam (Verbandsliga Nord)

SV Union Neuruppin (Verbandsliga Nord)

 

Männer Gruppe 7

HV Grün Weiß Werder II (Verbandsliga Nord)

1. VfL Potsdam II  (Verbandsliga Nord)

SV Motor Henningsdorf (Verbandsliga Nord)

HC Neuruppin (Verbandsliga Nord)

( fett: Ausrichter)

 

Die Spiele der 1. Runde finden am Wochenende 10./ 11.09. 2016 statt.

 

Der Pokalgewinner 2015, die Männer des HV Grün Weiß Werder I wird nicht die Verteidigung des Landespokals angehen, sondern konzentriert sich ausnahmslos auf die Herausforderungen in der 3. Liga Nord.

Auf den Spuren von Robin Hood

13.06.2016 |Frauen| Text: Steffen Scherping| Foto:

Einen ganz besonderen Teamabend erlebte unsere Frauenmannschaft am vergangenen Donnerstag. Angeleitet durch den Präsidenten des Werderaner Bogenschützenvereins Matthias Wolter und zwei weitere Trainer der Bogenschützen wurden wir in die Künste des Umgangs mit Pfeil und Bogen eingeweiht. Nach ausführlicher Einweisung und einigen Übungsrunden starteten wir dann einen Bogenlauf bei dem in einzelnen Mannschaften abwechselnd geschossen und gelaufen wurde. Wir mussten feststellen, dass auch Bogenschießen schweißtreibend sein kann. Es war für uns alle ein tolles Erlebnis und ein ganz besonders herzlicher Dank geht dafür an die Werderaner Bogenschützen. Es war uns wirklich eine große Freude und zeigt einmal mehr, wie toll die Vereine aus unserer Region zusammen halten und sich unterstützen.

Staffeleinteilung Brandenburgliga Frauen Saison 16/ 17

07.06.2016 |Frauen| Quelle: Handball-Verband Brandenburg

HV Grün Weiß Werder        
VfB Doberlug-Kirchhain    
HV Luckenwalde 09   
HSG Ahrensdorf/ Schenkenhorst   
HSG RSV Teltow/ Ruhlsdorf   
TSV Germania Massen   
HSG Fredersdorf/ Petershagen   
SV 63 Brandenburg-West   
HSV Falkensee 04   
Lausitzer HC Cottbus   
MTV 1860 Altlandsberg II   
SV Lok Rangsdorf

Teilnahme am Berliner Beach-Turnier war erfolgreich

05.06.2016 |Frauen| Text: Inga Palm| Foto:

Am 04.06.2016 bestritten die neuformierte Werderaner Frauenmannschaft das erste gemeinsame Turnier. Mit einer kleinen Abordnung fanden sie sich in Berlin zu den Vorrundenspielen der HVB Beach Open ein. Für einige war es das erste Mal im Sand und es war leider keine der Torhüterinnen dabei, trotzdem wurde das erste Spiel mit großem Punktabstand gewonnen. Nach zwei Stunden Pause durften die Damen das nächste Spiel bestreiten. Nach der zweiten Halbzeit stand es unentschieden, somit musste der Sieger durch ein Penaltywerfen ermittelt werden. Die Punkte holte sich leider das gegnerische Team. Das dritte Spiel war eine Herausforderung der besonderen Art. Gegner war das Team „Strandgeflüster Minden“, die amtierenden deutschen Meisterinnen im Beachhandball. Zu diesem Anlass wurde es mit einer neuen Wechselstrategie versucht, leider ohne Erfolg. Nahezu jeder Abschluss der Minderinnen erfolgte mit Trickwurf und zählte somit doppelt. Zur zweiten Halbzeit wurde wieder wie in den ersten Spielen gewechselt und damit klappte es zunächst etwas besser. Zu Beginn der 2. Halbzeit gelang die Führung, bis zur Mitte stand es unentschieden. Dann nahmen sich die Minderinnen allerdings einige Chancen und bauten sich einen größeren Vorsprung aus. Das letzte Spiel an diesem Tag bot die letzte Möglichkeit den Sprung ins Finale zu schaffen. Es wurde relativ ausgeglichen gespielt, trotzdem setzte sich unsere Frauenmannschaft in der ersten Halbzeit noch mal ab. Die zweite Halbzeit wurde etwas spannender. Nach Ablauf der 10 Minuten waren beide Teams gleich auf, daher musst die zweite Hälfte per Golden Goal entschieden werden. Die Blütenstädter holten sich die Punkte. Damit war der dritte Gruppenplatz unserer und die Chance auf’s Finale greifbar. Erst am Abend, lange nach der Abreise stellte sich raus, dass es aufgrund der schlechteren Tordifferenz nicht ganz gereicht hat. Alles in allem war es ein sehr gelungenes Turnier. Das Team hatte viel Spaß und das super Wetter trug seinen Teil zur guten Stimmung bei. Am Ende des Tages stand fest, das nächste Beach-Turnier kommt bestimmt.

Werders  Frauenmannschaft  hat mit der Vorbereitung auf die Spielsaison 2016/ 17 begonnen

24.05.2016 |Frauen| Text u. Fotos S. Demuth

Am Dienstag, den 24.05. 2016 hat Trainer Steffen Scherping die neuformierte Frauenmannschaft des HV Grün Weiß Werder in Vorbereitung der Saison 2016/ 17 das erstemal zum Training gebeten. Das Auftakttraining fand nicht wie gewohnt in der Halle statt sondern wurde unter freiem Himmel im Werderaner Stadtwald absolviert. Auf dem Plan standen läuferische Übungen, bei dem auch die von einigen Spielerinnen mitgebrachten Fahrräder zum Einsatz kamen. Insgesamt nahm der Großteil der Mannschaft am Auftakttraining teil. Einige Spielerinnen waren arbeitsmäßig bzw. aufgrund von Prüfungsvorbereitung verhindert. Juliane Wille beobachtete das Geschehen aus naher Distanz. Sie laboriert noch am Knie und Sprunggelenk, ist aber optimistisch, dass in absehbarer Zeit auch sie in das Trainingsprogramm einsteigen kann. Trainer Scherping war mit dem Engagement der Spielerinnen am ersten Trainingstag zufrieden. Auch der Spaß bei den einzelnen Übungselementen kam nicht zu kurz. Scherping ist davon überzeugt, dass sich ein Duftes Frauenteam entwickelt, was erfolgreich Handball spielen wird. Die Blütenstädterinnen haben sich für die kommende Saison viel vorgenommen. Sie werden sich demzufolge dreimal die Woche zum gemeinsamen Training treffen.

Trainerwechsel zur Saison 2016/17 bei den Frauen

15.03.2016 |Frauen|Text: Stefan Demuth

Bei der Frauenmannschaft des HV Grün Weiß Werder gibt es zum Saisonende einen Trainerwechsel. Ralf Spiesicke und Jörg Piske beenden nach 6 Jahren Trainerverantwortung ihre Tätigkeit bei Grün Weiß. Die bisherigen Erfolge der Werderaner Frauenmannschaft sind sehr eng mit dem Wirken beider Trainer verbunden. Der Vorstand ist den Trainern Spiesicke und Piske zutiefst zu Dank verpflichtet.

Als neuen Trainer hat der HV Grün-Weiß Werder ab der kommenden Saison für die Frauenmannschaft den Werderaner Steffen Scherping, zurzeit noch in Trainerverantwortung im Nachwuchsbereich des SV 63 Brandenburg-West, verpflichtet. Der 39-jährige Scherping war bis 2006 Spieler der 1. Männermannschaft in Werder und hatte bereits 2004 für vier Jahre das Traineramt für die damalige Frauenmannschaft von Werder bekleidet. Steffen ist verheiratet und hat zwei Töchter.

 

 

 

Foto: Guido Henning

Erster Neuzugang bei den Frauen für  2016/17

Der Trainer der Frauenmannschaft, ab der Saison 2016/17 Steffen Scherping, kann für die neue Saison den ersten Neuzugang bei den Frauen vermelden. Marie Stoschus wechselt von Falkensee in die Blütenstadt. Steffen Scherping ist über die Bereitschaft der 18-jährigen Rückraumspielerin, ab der Saison 2016/17 in Werder zu spielen, sehr erfreut. Scherping meint „Marie ist eine kluge Spielerin mit sehr viel Potenzial. Sie wird uns im Trikot des HV Grün Weiß Werder viel Freude bereiten.“ Marie Stochus hat 2003 in Falkensee mit Handballspielen begonnen. Von 2009 bis 2013 absolvierte sie  die Sportschule in Frankfurt/Oder. Seit 2013 spielt Marie wieder beim HSV Falkensee 04 in der Jugend A Brandenburgliga (zurzeit 2. Tabellenplatz)