Am Ende siegt doch die Erfahrung!

 

Am vergangenen Samstag waren die ersten Männer des HV Grün-Weiß Werder zu Gast in der Stadtsporthalle, der Heimstätte des Ludwigsfelder HC. Nach einem Spiel mit viel Kampf blieben die 2 Punkte am Ende doch in Ludwigsfelde und Werder musste sich mit 26:22 geschlagen geben.
Beide Mannschaften starteten nervös in die Partie. Schnell führte Ludwigsfelde 2:0. Nach 6 Minuten war es Gabor Vadaszi, der das erste Tor für die Blütenstädter erzielen konnte. Im Anschluss entwickelte sich eine Partie auf Augenhöhe. Durch eine kompakte Abwehr mit einem gut aufgelegten Christoffer Kubrak dahinter konnten die Grün-Weißen in der 21. Minute beim Stand von 7:9 erstmals mit 2 Toren in Führung gehen. Mit der anschließenden dritten 2 Minutenstrafe gegen Moritz Bruck verloren die Blütenstädter bereits Ende der ersten Halbzeit eine wichtige Option im Angriff und in der Abwehr. Bis zur Halbzeit konnte der LHC das Spiel wieder an sich reißen und beim Stand von 13:10 wurden die Seiten gewechselt. Die Blütenstädter starteten gut aus der Pause und konnten aus einer wieder kompakten Abwehr in der 37. Minute den Ausgleich zum 16:16 markieren. Im Anschluss konnten die Werderaner durch einen 7-Meter von einem wieder sehr gut aufgelegten Janek Hesselmann in Führung gehen. Das 18:18 in der 44. Minute war dann der letzte Gleichstand in der Partie. Im Anschluss schwanden die Kraftreserven und der LHC konnte sich durch seine Erfahrung mit einem 4:0 Lauf entscheidend absetzen. Diese Distanz wurde am Ende über die Zeit gebracht. Trotz der Niederlage hat die Mannschaft 60 Minuten gekämpft und alles Mögliche getan, um die Niederlage abzuwenden. Am Ende sollte es nicht sein. Denn mit dem HSV Insel Usedom empfangen die Blütenstädter am nächsten Samstag um 18:30 Uhr in der Haeckelhölle einen weiteren Hochkaräter der Liga.

 

Ein Dank geht an unsere unglaublichen Fans für die tolle Unterstützung.

 

Es spielten: Kubrak, C.; Pfefferkorn, M.; Krause, T.; - Engelmann, T.; Arlt, K (3).; Herault, L.; Bruck, M.; Vadaszi, G. (3); Leyer, M. (2); Sete, M. (1); Meyer, M.(1); Darius, S. (3) und Hesselmann, J. (9/6)

 

Text: Tim Krause

Datum: 11.11.2019


Kampfwille ist da - Punkte fehlen dennoch

 

Am vergangenen Samstag hatte die erste Männermannschaft vom HV Grün-Weiß Werder den Tabellennachbarn aus Spandau zu Gast. Nach einer ordentlichen Aufholjagd in der ersten Halbzeit gab es am Ende doch eine deutliche Niederlage für die Werderaner. Schlussendlich stand ein klares 23:31 für den VfV Spandau auf der Anzeigentafel.

Gleich zu Beginn der Partie waren die Hausherren ins Hintertreffen geraten. Beim 2:2 durch den sehr gut aufgelegten Janek Hesselmann, der als einziger Werderaner Spieler Bestform besaß, war das Spiel noch offen. Danach wurde in der Abwehr nicht mehr zugepackt, sodass Spandau zu einfachen Toren kam und sich auf ein 2:6 absetzen konnte. Der weitere Spielverlauf war ähnlich. Werder konnte verkürzen, aber nie wieder in der Partie ausgleichen. Als kurz vor der Halbzeit der Abwehrchef der Gäste (Robert Herz) eine glatt rote Karte sah, konnten die jungen Wilden von Steffen Schieke noch einmal auf 12:13 verkürzen. Mit 12:14 ging es dann in die Kabine.

Noch zu Beginn der zweiten Hälfte gelang es den Blütenstädtern das Spiel offen zu halten, aber nach dem 14:15 konnten sich die Berliner wieder deutlicher absetzen und beim Stand von 14:21 musste Coach Schieke die Auszeit nehmen. Doch auch dieses Mittel hatte nicht gewirkt und so spielte Spandau ihren komfortablen Vorsprung weiter aus. Beim zwischenzeitlichen 18:29 gab es den höchsten Rückstand in der Partie der Gastgeber. Dennoch ergab sich Werder nicht und kämpfte bis zum Schluss.

 

Wieder einmal muss sich die erste Männermannschaft für die Weltklasse Unterstützung der Fans bedanken, die unter anderem auch vom verletzten Martin Pfefferkorn angetrieben wurden, der ebenfalls bis zum Schluss alles für das Team gegeben hat.

In der nächsten Woche geht zum Lokalrivalen aus Ludwigsfelde. Das Derby war in den letzten Jahren immer ein spannendes Spiel und für die Fans beider Seiten ein Leckerbissen. Deshalb hoffen auch in diesem Spiel die Werderaner, auf die klasse Unterstützung und darauf, dass die Stimmung dem Derby gerecht wird.  

 

Es spielten: Kubrack, C.; Krause, T.;– Engelmann, T.; Möller, T.; Lowens, R.; Hagenau, T.; Meyer, M. (1); Harnge, N. (1); Sete, M. (1); Vadaszi, G. (1); Leyer, M. (3); Darius, S. (1); Hesselmann, J. (11/5); Arlt, K. (4) 

 

Text: S. Darius

Datum: 04.11.2019


Der Erfolg wird schmerzlich vermisst!

 

Die erste Männermannschaft aus Werder hatte nach einem guten Spiel in Cottbus, den Aufsteiger aus der Brandenburgliga zu Gast. Wie auch in den letzten Spielen, die knapp verloren gegangen sind, konnte das Team um die Trainer Schieke/Marschke nicht ihr volles Potenzial abrufen und so verlor Werder das Derby mit 27:30 (15:18).

Das Spiel entwickelte sich von Anfang an als ein packendes Derby, in dem beide Mannschaften die Punkte brauchten und auch wollten. Dementsprechend verlief auch das Match, bei dem es immer wieder Führungswechsel gab. Beim Stand von 8:8 gab es schon 3 Führungswechsel und auch danach konnte sich kein Team so richtig absetzen. Beim 10:9, durch Jonathan Schuhmacher, waren die Werderaner das letzte Mal in Führung. In dieser Phase verloren die Hausherren an Stabilität in der Abwehr und im Angriff fehlte die nötige Konsequenz in den Abschlüssen. In Folge dessen erzielte Brandenburg 4 Tore und konnte auf 10:13 erhöhen. Werder bäumte sich auf und verkürzte immer wieder den Vorsprung, aber die Brandenburger kamen immer wieder zu Toren und so ging es mit 15:18 in die Halbzeitpause.

Die Blütenstädter kamen mit neuen Kräften aus der Pause und der sehr gut aufgelegte Janek Hesselmann konnte auf 17:18 verkürzen. Wie auch in der ersten Hälfte gelang es ihnen aber nicht den Ausgleich zu erzielen. In der folgenden Phase schaffte der SV 63 sich abzusetzen, aber nach einer Auszeit vom Trainer Steffen Schieke kämpften sich die Männer aus Werder wieder auf ein Tor heran. Immer wenn die Gastgeber die Chance auf den Ausgleich hatten, wurde ein einfacher Fehler gemacht oder der Abschluss wurde zu früh gesucht. Bezeichnend dafür war der Spielabschnitt nach dem 25:26, da insgesamt 4 Minuten lang kein Tor auf beiden Seiten fiel. Erst in der 54. Minute konnte Brandenburg wieder treffen und beim 26:29 war das Spiel entschieden. Am Ende stand ein enttäuschendes 27:30 an der Anzeigentafel.

„Wir haben sehr gut angefangen sowohl vorne als auch hinten. Aber nach und nach schlichen sich einige Fehler ein und dadurch kam Brandenburg zu einfachen Toren. So liefen wir bis zur Halbzeit den Rückstand hinterher.“, sagte Co-Trainer Mathias Marschke. „In der zweiten Hälfte haben wir dazu noch einfache Tore nicht gemacht. Leider konnten wir das Spiel am Ende nicht drehen. In den kommenden Wochen müssen wir die kleinen Fehler minimieren und uns noch mehr motivieren, damit wir in kein Loch fallen, aber ich glaube fest daran, dass wir die wichtigen Erfolge einfahren werden.“

Das nächste Spiel für die ersten Männer ist wieder ein Heimspiel gegen den VfV Spandau. Diese Begegnung ist auch wieder ein sehr wichtiges, da Spandau ein Tabellennachbar von Werder ist. Aus diesem Grund braucht Werder die Punkte und hofft auf die Unterstützung, die auch in diesem Derby Weltklasse war. Auch noch einmal besonders zu erwähnen sind die Trommler Marco und Christian, welche in jedem Heimspiel das nötige Feuer in die Halle bringen.

 

100% Werder

 

Es spielten: Kubrack, C.; Krause, T.; Pfefferkorn, M. – Engelmann, T.; Meyer, M.; Harnge, N.; Sete, M. (1); Vadaszi, G. (3); Leyer, M. (5); Darius, S. (1); Schumacher, J. (9); Hesselmann, J. (6), Arlt, K. (2) 

 

Text: S. Darius

Datum: 29.10.2019


Fehlende Abgezocktheit – fehlende Punkte

 

Nach 4 Niederlagen in Folge im Ligabetrieb + Pokal, wollte die erste Männermannschaft endlich wieder einmal ein Erfolgserlebnis mitnehmen. So ging es gut vorbereitet zum Brandenburger Konkurrenten LHC Cottbus.

Das die Männer um Trainer Steffen Schieke unbedingt wieder gewinnen wollten, lässt sich an dem starken Start in das Spiel beobachten. Nach dem 2:2 vom gut aufgelegten Kreisläufer Ernst Efa legten die Werderaner einen kleinen Lauf hin. Durch ein starkes Zusammenspiel von Abwehr und Torhüter konnte man sich ein wenig absetzen. Im Angriff wurde konsequent durchgespielt und auch die Einzelaktionen von den Rückraumakteuren der Grün-Weißen führte immer wieder zum Erfolg. So stand es nach 18 Minuten 4:9 für die Gäste. So langsam wurden die Lausitzer aber wach und konnten den Vorsprung verkürzen. Bei jedem Tor, welches der LHC erzielte, wurde die Halle immer lauter und beim 10:10 war das Spiel wieder komplett offen. Bis zur Halbzeit schaffte es Werder nicht in die Erfolgsspur zurückzukehren und so ging es mit einem 11:12 in die Kabine. Aus der Kabine kamen die Hausherren deutlich wacher als zu Beginn der Partie und erhöhten den Vorsprung auf 2 Tore. In dieser Phase hatte Werder immer wieder Chancen auszugleichen, aber es fehlte die gewisse Abgeklärtheit. Dadurch schaffte es Cottbus seinen Vorsprung auf 4 Tore auszubauen. Was an Abgezocktheit fehlte wurde durch ein großes Kämpferherz weggemacht. Mit diesem Kampfgeist erzielte Werder 2 Tore und konnte auf 20:18 verkürzen. Doch leider war für den bis dahin gut aufgelegten Moritz Bruck das Spiel in Minute 52 zu Ende. Er war mit der unsauberen Abwehraktion eines Cottbusser Spielers nicht einverstanden und durfte wegen einer unpassenden Äußerung von der Platte gehen. Doch Werder legte noch einmal alles in das Match und konnte auf 24:23 verkürzen. In den letzten 10 Sekunden hatten die Havelstädter noch einmal die Chance einen Punkt zu holen. Aber im entscheidenden Moment wurde der Ball verloren und somit auch das Spiel.

„Wir haben uns sehr gut auf den Gegner vorbereitet und haben auch starke 20 Minuten gezeigt. Leider kam jedoch der Bruch, sodass Cottbus zur Halbzeit in Führung gehen konnte. In dieser Phase war unsere Chancenausbeute nicht gut und dadurch gaben wir Cottbus die Chance ins Spiel zu kommen.“, berichtete Steffen Schieke zum Match. „Dieses Duell war aber eines unserer besten Spiele in dieser Saison. Wir haben vorne den freien Mann gesehen und hinten hatten wir eine solide Abwehr und einen gut aufgelegten Torhüter. Mit ein bisschen mehr Glück auf unserer Seite hätten wir das Spiel auch gewinnen oder zumindest einen Punkt holen können.“

In der nächsten Woche steht wieder ein Heimspiel für die 1. Männermannschaft an. In die Ernst-Haeckel-Hölle kommt der Brandenburger-Aufsteiger. Das Derby gegen den SV 63 Brandenburg-West ist ein sehr wichtiges Spiel für den weiteren Verlauf in der Saison. Darum hofft die Männermannschaft wieder auf die tolle Unterstützung der Werderaner-Fans.

 

100%-Werder

 

Es spielten: Kubrack, C.; Krause, T.; Pfefferkorn, M. – Engelmann, T.; Meyer, M.; Sete, M.; Harnge, N. (2); Vadaszi, G. (3); Leyer, M. (2); Darius, S. (3); Schumacher, J. (5); Hesselmann, J. (3), Bruck, M. (5) 

 

Text: S. Darius

Datum: 22.10.2019


Niederlagen-Serie hält weiter an

 

Am vergangenen Samstag hatte Werder den MTV Altlandsberg zu Gast. Diese Spiele waren in den letzten Jahren immer packende Derbys mit Mannschaften auf hohem Niveau. Nach den beiden Niederlagen für die Mannschaft von Steffen Schieke wollten die Werderaner Männer unbedingt wieder ein positives Ergebnis erreichen.

Das Spiel begann sehr gut für die Hausherren und aus einer guten Deckungsarbeit konnte man schnell auf 3:1 davonziehen. Nach diesen guten 5 Minuten brachen die Männer von der Havel jedoch komplett ein und kassierten einen 1:9-Lauf. Somit stand es nach wenigen Minuten 4:10 für die Gäste. Die Heimmannschaft wollte sich nicht kampflos ergeben und versuchte den Rückstand zu verkürzen. Beim Stand von 8:12 keimte wieder Hoffnung auf, die aber gleich wieder zerschlagen wurde durch viel zu leichte Tore von der MTV. Beim Stand von 11:17 gingen beide Mannschaften in die Kabine.

Aus der Kabine wollte das Team um Schieke/Marschke engagierter kommen und den Vorsprung von Altlandsberg Stück für Stück abbauen. Aber viel näher kamen die Hausherren nicht heran, weil sie auch keine Mittel fanden, die Altlandsberg vor größeren Aufgaben stellte. Immer wieder hatten die Gäste einen kleinen Lauf und konnten den Vorsprung ausbauen. Beim Stand von 21:31 war der Unterschied zum ersten Mal zweistellig und zum Ende hin konnten die Männer von der Havel nur noch Ergebniskosmetik betreiben. So trennte man sich am Ende mit einem 9-Tore-Unterschied (24:33).

„Das es ein schweres Spiel werden wird, wussten wir von Anfang an. Altlandsberg gehört eben zu den Top-Teams der Liga. Nach einem guten Start haben wir auf einmal völlig den Faden verloren und sie zu einfachen Toren eingeladen. Wir sind danach nur noch hinterhergerannt und haben auch kein Mittel gefunden Altlandsberg in die Bedrängnis zu bringen“, sagte Trainer Steffen Schieke zum Spiel. „Wir hatten zwar die Möglichkeit näher heranzukommen, aber haben in der entscheidenen Phase wieder zu viele einfache Fehler gemacht. In der nächsten Woche müssen wir näher zusammenrücken um die kommenden Aufgaben zusammen als Team besser zu lösen.“

 

Es spielten: Kubrack, C.; Krause, T.; Pfefferkorn, M. – Engelmann, T.; Harnge, N.; Meyer, M.; Vadaszi, G. (1); Leyer, M. (3); Darius, S. (3); Schumacher, J. (5); Hesselmann, J. (5), Bruck, M. (5), Sete, M. (2) 

 

Text: S. Darius

Datum: 17.10.2019


Bitteres Pokal-Aus für die OSL-Männer

 

Am vergangenen Sonntagnachmittag musste die erste Männermannschaft vom HV Grün-Weiß Werder zu den Steinadlern aus Potsdam. Da die Männer aus Lychen zuvor abgesagt hatten, gab es an diesem Tag nur ein Spiel, um zu entscheiden wer in die nächste Runde des HVB-Pokals einziehen darf. Wer sich im Potsdamer Handballumfeld auskennt weiß, dass sich ehemalige Spieler vom VfL für Potsdam III noch einmal das Trikot für den Pokal überstreifen. Dadurch versprach diese Partie sehr unterhaltsam zu werden.

So begann dieses Match auch. Erst nach 4 Minuten trafen die Steinadler zum 1:0. Und nach 10 Minuten stand es für die Potsdamer 5:4. Erzielt wurde der Führungstreffer durch Dominik Steinbuch, einer von drei Spielern, die im aktuellen Drittliga-Kader stehen. Werder besann sich auf ihre eigenen Stärken und konnte durch ein schnelles Angriffsspiel auf 8:10 in Führung gehen. Bis zur Pause gab es immer wieder Führungswechsel und keine Mannschaft konnte sich mit mehr als zwei Toren absetzen. So gingen die Blütenstädter mit einem 13:14 in die Halbzeit.

So wie die erste Hälfte aufgehört hatte, so begann auch die zweite Hälfte. Werder konnte durch Rückkehrer Moritz Bruck auf 13:15 erhöhen. Doch die erfahrenen Spieler schafften im Gegenzug einen 4:0 Lauf und konnten mit 2 Toren in Führung gehen (17:15). In dieser Phase waren die jungen Wilden von Steffen Schieke in doppelter Unterzahl, aber sie konnten dennoch auf 17:17 ausgleichen und danach sogar noch mit 17:19 in Führung gehen. Beim Stand von 20:20 durch Mika Leyer wusste gefühlt jeder in der Halle, dass sich dieses Spiel erst in den letzten Minuten entscheiden würde. Eine Minute vor Schluss konnte der bis dato stark aufgelegte Stephan Mellack den VfL in Führung bringen. Die Gäste spielten ihren letzten Angriff lange aus und Gabor Vadaszi konnte nach der Schlusssirene mit einem Siebenmeter doch noch auf 24:24 ausgleichen. Somit hieß es Verlängerung (2x5min) im Pokal. Wie im gesamten Spielverlauf konnte sich keine Mannschaft entscheidend absetzen und auch hier hieß es zur Halbzeit unentschieden (27:27). Erst in der zweiten Hälfte der Verlängerung schafften es die Steinadler auf 30:27 zu erhöhen und damit wurde es sehr schwer für die Grün-Weißen noch einen Sieg zu erringen. Dennoch gaben sie sich nicht auf und konnten nochmal auf 30:29 verkürzen, aber die Zeit reichte für den Ausgleich leider nicht mehr aus.

„Es stand eine hochklassige Mannschaft auf dem Protokoll, die mit Spielern aus der dritten Liga, definitiv auch OSL-Niveau hatte. Leider konnten wir nicht mit voller Kapelle dagegenhalten, weil die A-Jugendlichen selbst ein Spiel in Aue hatten und uns somit nicht zur Verfügung standen“, berichtete Steffen Schieke nach dem Spiel. „Damit fehlte uns die Möglichkeit noch auf das Tempo zu drücken. Aber die Jungs die da waren, haben bis zum Ende gekämpft. Am Ende können wir mit der Leistung sehr zufrieden sein.“

Wir wünschen den Steinadlern weiterhin viel Erfolg in der Pokalsaison. Am kommenden Samstag geht dann auch schon wieder der Ligaalltag weiter. Als Nächstes haben die Blütenstädter den MTV Altlandsberg zu Gast. Nähere Infos dazu folgen. 

 

 

Es spielten:       

C. Kubrack, T. Krause – T. Engelmann, N. Harnge (2) , G. Vadaszi (9), M. Leyer (4), S. Darius (3) , J. Schuhmacher (2), J.  Hesselmann (2), M. Bruck (7), P. Müller, T. Möller

 

Text: S. Darius 

Datum: 08.10.2019


Nordmänner überrollen die 1. Männermannschaft

 

Am vergangenen Samstagabend bekam das Team vom HV Grün-Weiß Werder eine Lektion erteilt. In der gut gefüllten Vogelsang-Halle besiegte der Stralsunder HV die erste Männermannschaft mit 42:20.

In den letzten Jahren war dieses Duell immer auf einem hohen Niveau und versprach viel Spannung. Diese Spannung war auch in den ersten 5 Minuten zu sehen, als es nur noch 5:4 für die Heimmannschaft hieß. Danach schaltete der Meister aus der letzten Saison einen Gang höher und legte mit einem 10:2-Lauf den Grundstein für einen deutlichen Heimerfolg. In dieser Phase funktionierte nichts mehr bei den Männern von der Havel. Es wurden reihenweise Bälle weggeworfen und man scheiterte zu häufig am gut aufgelegten Torhüter aus Stralsund. „Wenn man schon kein Glück hat, kommt auch noch Pech dazu.“  Zu diesem Zeitpunkt bekam Spielmacher Mika Leyer eine bittere rote Karte und somit brach eine weitere Säule weg, im Spiel der Brandenburger. Bis zur Halbzeit konnten die Männer um Trainer Steffen Schieke dem starken Tempospiel vom SHV nichts entgegensetzen und so ging man mit einem 22:11 in die Halbzeitpause.

Auch zum Start der zweiten Hälfte lief nichts zusammen für die Gäste und man kassierte wieder zu viele einfache Tore. Stralsund konnte immer weiter ihren komfortablen Vorsprung ausbauen. Die Blütenstädter versuchten alles um ein wenig Ergebniskosmetik zu betreiben. Doch an diesem Abend war die Abwehr seitens der Gegner so stark, dass bis auf ein paar Ausnahmen kein einziger Spieler seine individuelle Stärke zeigen konnte. Davon ausgeschlossen sind die Torhüter von Werder, die die Tordifferenz noch in Grenzen halten konnten. Am Ende stand eine sehr deutliche „Auswärts-Klatsche“ an der Anzeigentafel (42:20).

„Die ersten 10 Minuten waren vollkommen in Ordnung, doch danach kam ein deutlicher Bruch in unser Spiel. Wir hatten keinen Zugriff in der Abwehr und vorne haben wir zu viele einfache Fehler gemacht. Nach der Pause haben wir versucht offensiver in der Abwehr zu stehen, aber durch die individuelle Klasse fand Stralsund immer wieder passende Lösungen.“, sagte ein enttäuschter Steffen Schieke. „Mit 29 Fehlwürfen und 19 technischen Fehlern gewinnen wir kein Spiel in dieser Liga. Aber dennoch haben wir bis zum Ende gekämpft.“

Jetzt heißt es die Lehren aus dem Spiel zu ziehen und sich vollkommen auf die Aufgaben in den nächsten Wochen zu konzentrieren. Am kommenden Sonntag geht es für die Männer im HVB-Pokal gegen die Steinadler weiter. In diesem Spiel wollen die jungen Wilden ein anderes Gesicht zeigen und unbedingt eine Runde im Pokal weiterkommen.

   

Es spielten: Pfefferkorn, M.; Kubrack, C.; Krause, T.; Engelmann, T.; Harnge, N.(1); Arlt, K.(3); Vadaszi, G.(1); Leyer, M.; Sete, M.(1); Meyer, M.; Darius, S.(4); Schuhmacher, J.(9); Hesselmann, J.(1)

 

Text: S. Darius

Datum: 01.10.2019


1. Männermannschaft punktet endlich doppelt 

 

Nach zwei Spielen für die erste Männermannschaft aus Werder standen zwei Remis zu Buche. In der ersten Partie zu Hause spielten die Männer um Steffen Schieke nur 24:24 gegen Blau-Weiß Berlin. Das sollte sich gegen die nächste Mannschaft aus Berlin ändern. Zu Gast in der Ernst-Haeckel-Hölle war an diesem Samstag der BFC Preußen Berlin. Die Berliner konnten am vergangenen Wochenende gegen den Grünheider SV einen deutlichen Heimsieg einfahren und kam so mit breiter Brust nach Werder. 

So begann dann das Match auch. Preußen konnte sich sehr schnell auf 1:3 absetzen, aber die Männer von der Havel wollten dagegenhalten und glichen auf 3:3 aus. Durch Nino Küntzel, der am Ende auf 9 Tore für die Berliner kam, konnte Preußen wieder in Führung gehen. Diese Führung sollte die Letzte im Spiel für Preußen sein, weil die Werderaner beherzter in der Abwehr zupackten. Aus einer stabilen Abwehr und einem gut aufgelegten Tim Krause im Tor kamen die Blütenstädter zu einfachen Erfolgserlebnissen. Daraufhin startete Werder einen 6:1-Lauf und zwang den Gäste Trainer zu einer Auszeit. Trotz eines zwischenzeitlichen 5-Tore-Vorsprungs ging es ‘nur‘ mit einem 14:11 für Werder in die Halbzeitpause. 

Die Berliner kamen deutlich besser aus der Kabine und konnten auf ein Tor verkürzen. Doch von der Energie, die Preußen aus der Kabine mitnahm, ließen sich die jungen Wilden von Steffen Schieke nicht beirren und konnten sich wieder auf ein 17:14 absetzen. Mit diesem Muster ging das Spiel weiter. Preußen konnte sich immer wieder auf ein Tor ran kämpfen, aber die Werderaner fanden jedoch immer wieder eine passende Antwort. In dieser Phase war vor allem auf Torhüter Krause und den ungarischen Flügelflitzer Gabor Vadaszi Verlass. Der Ungar kam am Ende auf starke 10 Tore und war ein Garant für den Heimerfolg der Werderaner. 8 Minuten vor dem Ende kam Preußen ein letztes Mal auf ein Tor heran, aber die Männer von der Havel blieben gelassen und setzten sich wieder ab. Zum Endstand von 29:25 traf auch noch einmal Tim Krause und konnte seine sehr gute Leistung mit seinem ersten Tor für Werder krönen. 

 

Am nächsten Wochenende hat die erste Männermannschaft frei, aber die Frauen um Trainergespann Schönebeck/Nehls spielen 18:00 Uhr zu Hause gegen den Absteiger aus der dritten Liga, den MTV Altlandsberg. Auch die Frauenmannschaft möchte ihren ersten Sieg in der Saison 2019/20 feiern und brauchen dabei die Unterstützung von allen Werderanern Fans. Also kommt vorbei!

 

# 100% Werder 

 

Es spielten: 

Krause, T. (1); Pfefferkorn, M.; Kubrack, C.; Engelmann, T.; Harnge, N. (1); Arlt, K. (2); Vadaszi, G. (10/1); Leyer, M. (2); Sete, M.; Meyer, M.; Darius, S. (6); Schumacher, J. (5/2); Müller, P.; Hesselmann, J. (2) 

 

Text: S. Darius

Datum: 15.09.2019


Zweites Spiel - zweites Unentschieden

 

Mit guten Vorsätzen reiste das Männerteam des HV Grün-Weiß Werder am letzten Samstag zum Ligarivalen VfL Tegel. Das zurzeit beste Aufgebot von Trainer Schieke wollte den ersten Auswärtserfolg der noch jungen Oberligasaison.

 

Allerdings kam der Gastgeber zum Beginn des Matches besser ins Spiel. Das mangelnde Abwehrverhalten der Grün-Weißen nutzten die Berliner zu einfachen Toren und so konnte sich die Heimmannschaft bis zur 10. Minute einen Vorsprung von 4:1 Toren herausspielen. Danach besann sich Werder auf die eigenen Stärken und kam etwas besser ins Spiel. Stefan Darius glich in der 19. Minute zum 6:6 aus. Allerdings schlichen sich danach wieder Leichtfertigkeiten in der eigenen Abwehr ein, die der Gastgeber wieder nutzte und sich bis zur 24. Minute mit 11:6 Toren gut in Front brachte. Bis zur Halbzeit konnte Werder den Torabstand verkürzen. So ging es beim Stand von 13:10 in die Halbzeitpause.

 

Die zweite Hälfte des Spiels lief für die Werderaner besser. Die Standpauke in der Pause durch Trainer Schieke hinterließ Wirkung. Die Blütenstädter waren nun präsenter im Spiel. Bis zur 36. Minute konnte sich Werder, durch ein Tor von Tom Engelmann, zum 15:15 Ausgleich heran kämpfen. Danach entwickelte sich, bis zur 51. Minute zwischen beiden Teams ein Spiel auf Augenhöhe, aber mit zunehmender Überlegenheit der Werderaner. Die Schiekeschützlinge konnten sich mehrmals gut in Szene setzen und schafften sich in der 50. Minute mit 21:24 Toren (u.a. ein 7. Meter von Niko Harnge) etwas Luft.

 

Leider hielt die Erfolgsspur nicht lange an. Bereits in der 52. Minute glich Tegel zum 25: 25 wieder aus. In der Schlussphase konnte sich keiner der beiden Mannschaften entscheidend absetzen. So stand es zum Ende der Partie 28:28 unentschieden. Werder hat damit in seinem zweiten Saisonspiel sein zweites Unentschieden auf der Habenseite.

 

Am kommenden Samstag, den 14.09. trifft das Team zu Hause auf dem BFC Preußen. Vor heimischen Zuschauern sollen nun zwei Punkte eingefahren werden. Anpfiff ist um 18.30 Uhr!

Liebe Fans, kommt zahlreich in die Halle und unterstützt euer Team! Die Mannschaft wird es euch mit einer aufopferungsvollen tollen Leistung danken!

 

Es spielten für Werder: 

Konstantin Arlt(3); Mika Leyer(4); Stefan Darius(6); Manuel Sete; Jonathan Schumacher(1);  Gabor Vadaszi(2); Janek Hesselmann(1); Christoffer Kubrak; Tim Krause; Martin Pfefferkorn; Moritz Bruck(4); Niko Harnke(6); Max Meyer; Tom Engelmann(1)


Punkteteilung am ersten Spieltag

 

Wie in der vergangen Saison teilen wir die Punkte gegen Blau-Weiß Berlin.

 

Mit leichten Startschwierigkeiten ging es für die Männer von Steffen Schieke in die neue Saison. Erst in der  zweiten Halbzeit konnte man Geschwindigkeit aufnehmen und den lang anhaltenden Rückstand in einen Punkt verwandeln. 

 

Trainer Steffen Schieke: "Wir hatten am Anfang Startschwierigkeiten und konnten unser Tempospiel nicht vernünftig ausspielen. Blau-Weiß war in der Rückwärtsbewegung sehr stark. Mit der Zeit haben wir besser in das Spiel gefunden und mit hohem Tempo dann auch die einfachen Tore machen. Wir haben alles gegeben und fahren jetzt zum Aufsteiger nach Tegel.“

 

Am kommenden Samstag geht es nach Berlin Sporthalle Tegel, Hatzfeldtallee 19 , in 13509 Berlin.  


1. Männer sagt DANKE (Saison 2018/19)

Erste Männer verliert deutlich gegen den Stralsunder HV

 

Die 1. Männermannschaft konnte am vergangenem Samstag gegen den Tabellenersten, dem Stralsunder HV, nicht mithalten. Das Ergebnis 24:40 spricht eine eigene Sprache. Mit "den letzten Mohikanern" aus Werder konnten wir dem Spitzenreiter, dem Staffelsieger, nur in den ersten 10 Minuten Paroli bieten und hatten im weiteren Spielverlauf den Männern aus Stralsund nichts mehr entgegenzusetzen. Wir bedanken uns auf diesem Wege nochmals bei Axel Bornemann (Cheftrainer der A-Jugend Bundesliga 1. Vfl Potsdam) für die kurzfristigen und spontanen Zusagen seiner Spieler bei uns auszuhelfen. Erschwerend kam dazu, dass ein weiterer Rückraumspieler (Frank Cordies) fehlte. Er weilte in seiner Heimat für Länderspiele in der kubanischen Nationalmannschaft. Unter dem Strich stellt sich so ein verzehrtes Bild des Leistungsvermögen der 1. Männermannschaft da. Die letzten schwachen Auftritte, bedingt durch die dünne Personaldecke, verzehren so das sportliche Gesamtbild und lassen die Werderaner Handballer in der Tabelle weiter nach unten rutschen.

 

Wir gratulieren dem Stralsunder HV zur Meisterschaft in der Oberliga Ostsee-Spree und wünschen Ihnen viel Erfolg für den Weg in die 3. Liga. 

 

Am Samstag wurden einige unserer Spieler verabschiedet. Jeder für Sich hinterlässt seine Fußstapfen in Werder. Wir wünschen Tom Lessig, Tom Göres, Finn Ruppin, Sergi alá Sanchez, Markus Rinke, Wojciech Lipinski, Hendrik Retschlag, Lucas Schönebeck und aus der 2. Mannschaft Marcel Klemt alles Gute für die Zukunft. 

 

Die 1. Männermannschaft bedankt sich für die bedingungslose und phänomenale Unterstützung ihrer Fans. Wir freuen uns auf die kommende Saison. 


Verletzung von Kapitän D. Nehls überschattet Remis in Neubrandenburg 

 

Für die 1. Männermannschaft des HV Grün-Weiß Werders reicht es nur zu einem 20:20 beim Tabellenschlusslicht SV Fortuna 50’ Neubrandenburg. 

 

Gewarnt fuhr man in die Tollensestadt. In der Trainingswoche hatte man sich akribisch auf den Gegner vorbereitet, leider nur mit bedingtem Erfolg. 

Vor allem zu Beginn der ersten Halbzeit fanden die Werderaner nicht wie gewünscht ins Spiel und liefen bis zur 35. Minute einem Rückstand hinterher. Zwischenzeitlich konnten die Neubrandenburger sogar einen 5-Tore-Vorsprung herausspielen (10:5). Doch dann begann die „kleine“ Aufholjagd der Blütenstädter. Mit einem 5:0-Lauf aus der 1. Halbzeit in die 2. Halbzeit konnte die 1. Männer aus der Havelstadt den Ausgleich schaffen (10:10). Der Gastgeber war so gezwungen seine TimeOut-Karte sehr früh in der zweiten Hälfte des Spiels zu legen. Folglich gestaltete sich das Spiel zu einem Krimi. Die Männer aus der Tollensestadt konnten immer wieder vorlegen und die Werderaner ausgleichen, bis sie zum ersten Mal in der 50. Spielminute mit 16:17 in Führung gehen konnten. Leider hielt diese Führung nicht lange und zwei Minuten vor Spielende führte wieder der Gastgeber mit einem Tor. 

 

Die Schlussminute war nichts für schwache Nerven. In der letzten Spielminute wurde ein Konter eingeleitet. Dominik Nehls hatte den Ball so gut wie in der Hand, wurde aber durch einen Neubrandenburger (Nr. 14) kompromisslos und ohne Rücksicht auf Verluste gestoppt, sodass er ohne Möglichkeit sich selbst zu schützen hart auf seine linke Schulter fiel. Schock in den Gesichtern der Werderaner, denn Dominik musste unter nicht gerade fairem Publikum vom Feld getragen werden. Werder hatte nach dieser Aktion noch einen Angriff, vergab diesen aber und Neubrandenburg sah zu diesem Zeitpunkt wie der sichere Sieger aus. Doch Dank Tetis sicherem Auge und einem verpatzen Pass aus Sicht der Neubrandenburger konnte Janek Hesselmann mit seinem unbedingtem Willen das Tor zu werfen, noch den Ausgleich erzielen.

 

Nun heißt es Kräfte bündeln und sich auf das anstehende Derby gegen Cottbus optimal vorzubereiten. 

 

 

Danke an alle mitgereisten Werderaner Fans. Ihr und auch wir als Spieler mussten uns den ein oder anderen nicht passenden Spruch der Zuschauer gefallen lassen. Wie wir es von euch gewohnt sind, habt ihr uns bis zur letzten Minuten fair und mit all euren Kräften unterstützt. Denn eins steht fest: Wir haben einfach die besten Fans der Welt!🔥💚 

 

Wie schwerwiegend die Verletzung ist, kann im Moment noch nicht gesagt werden. Daumen drücken ist angesagt, denn die eindeutige Diagnose von Dominik steht noch aus und wir hoffen alle, dass er bald wieder einsatzbereit ist.

 

 

#100 % Werder