Wir haben beim Matthäi-Cup in Oranienburg ein starkes Ausrufezeichen gesetzt – auch wenn es am Ende in der Abschlusstabelle „nur“ Platz vier geworden ist. Mit zwei hauchdünnen Niederlagen und einem spektakulären Sieg gegen den Stralsunder HV waren wir bis zum Schluss voll im Rennen um den Turniersieg.
Nach der klaren Auftaktniederlage gegen Gastgeber Oranienburg (21:30) konnten wir uns deutlich steigern. Gegen Stralsund gelang uns ein viel umjubelter 30:29-Erfolg – vielleicht unsere beste Leistung des Turniers. Im letzten Spiel gegen den späteren Turniersieger LHC Cottbus mussten wir uns dann trotz großem Kampf knapp mit 26:27 geschlagen geben. Am Ende fehlte uns letztlich nur ein einziges Tor, um ganz vorne mitzuspielen.
Unser Trainer Max Ziegler nach dem Turnier:
„Wir kommen immer wieder gerne nach Oranienburg – das Turnier ist top organisiert und für uns eine wertvolle Gelegenheit, uns mit hochklassigen Gegnern zu messen. Mit der Art und Weise, wie wir aufgetreten sind, bin ich zufrieden – auch wenn es schade ist, dass wir am Ende Tabellenletzter wurden. Die Jungs hätten sich etwas mehr verdient. Besonders gegen Stralsund haben wir gezeigt, was in uns steckt. Insgesamt war das ein wirklich guter Auftritt – trotz der schwierigen Situation ohne Linkshänder im Rückraum.“
Das gesamte Teilnehmerfeld war extrem ausgeglichen. Alle Spiele waren hart umkämpft, selbst die Drittligisten mussten bis zur letzten Sekunde alles investieren. Turniersieger wurde am Ende der LHC Cottbus, der uns im entscheidenden Spiel nur denkbar knapp besiegen konnte.
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Am 1. August waren wir zu Gast beim Blitzturnier in der ausverkauften Blau-Gelb-Arena Lübbenau. Neben dem Gastgeber TSG Lübbenau trafen wir auch auf den amtierenden Deutschen Meister Füchse Berlin. Gespielt wurde im Modus „jeder gegen jeden“, jeweils 30 Minuten.
Gegen die Füchse entwickelte sich – trotz des Klassenunterschieds – ein munteres und faires Spiel, in dem wir uns achtbar schlugen und am Ende 18:28 unterlagen. Besonders schön: Für einige unserer Spieler war es ein Wiedersehen mit alten Bekannten und früheren Teamkollegen aus Jugendzeiten.
Im zweiten Spiel gegen Lübbenau ging es dann richtig zur Sache: ein spannender Schlagabtausch bis zur Schlusssekunde, den wir knapp mit 15:14 für uns entschieden.
Ergebnisse:
HV Grün-Weiß Werder – Füchse Berlin: 18:28
TSG Lübbenau – HV Grün-Weiß Werder: 14:15
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