Die stärkste hand

IM HAVELLAND





SPIELBETRIEB - VORSCHAU



3. HANDBALL - BUNDESLIGA



SPIELBETRIEB - RÜCKSCHAU



3. Handball - Bundesliga



Enttäuschte Gesichter trotz Punktgewinn


Am zweiten Heimspieltag des Jahres 2023 empfingen unseren erste Männermannschaft die Gegner von der Saale - den SV Anhalt Bernburg. Im Hinspiel gab es trotz überragender erster Halbzeit nichts in Sachsen-Anhalt zu holen, dies sollte sich in eigener Halle ändern.

 

Die ersten Minuten der Spielbegegnung waren durch die Offensivreihen beider Teams geprägt, welche Angriff für Angriff die jeweilige Deckung überwinden konnte, sodass es nach nur zehn gespielten Minuten 7:6 für das Heimteam stand. Im Anschluss schafften es die Gäste sich mit zwei Toren abzusetzen. Es folgte ein Hin und her - Anschlusstreffer Werder, zwei Tore Führung Bernburg, Anschlusstreffer Werder - bis es die Blütenstädter in 22. Minute wieder schafften die Führung zu übernehmen. Die Verteidigung der Werderaner wurde besser und besser, sodass sie die Gäste immer wieder zu Fehlern provozierten, durch welche die Grün-Weißen in ihr Tempospiel gehen konnten und sich erstmals im Spiel mit vier Toren absetzen. Bis zur Halbzeit konnte man den Abstand wahren. (HZ: 18-14)

 

Die Männer von der Havel starteten in Hälfte zwei dort, wo sie in Halbzeit eins aufgehört hatten und setzten sich weiter ab. In der 40. Minute, beim Stand von 22:15, nahm das Trainierteam der Gäste eine Auszeit, um ihr Spiel umzustrukturieren. Die Ansprache des Trainers funktionierte und die Mannschaft von der Saale gelang es Stück für Stück an Werder heranzukommen (44. Min: 23-19; 47.Min: 24-22). Endpunkt der Aufholjagd war der Ausgleichtreffer zum 24:24 in der 50. Minute. Die letzten zehn Minuten sollten sich zu einem Krimi entwickeln, da beide Mannschaften die zwei Punkte in nahbarer Distanz sahen und alles in die Waagschale warfen, um das Spiel zu gewinnen. Es folgte eine ausgeglichene Schlussphase, in welcher es keine Mannschaft schaffte sich abzusetzen und das Spiel zu entscheiden. Im letzten Angriff der Partie kommt es zum Showdown - Werder im Angriff, der Spielzug funktioniert und der Außen trifft das Tor, jedoch entscheiden die Schiedsrichter, dass er beim Abschluss im Kreis stand. Doch keine Zeit sich darüber aufzuregen, da der Trainer der Gäste zwei Sekunden vor Schluss noch sein letztes Team-Time-Out nahm. Dieser letzte Angriffsversuch der Gäste klappte jedoch nicht, sodass sich die Mannschaften die Punkte dieses Spieles teilten.

 

Es wäre eigentlich Grund zur Freude, da man über große Strecken des Spieles sehr gut gespielt hatte und den Gegner auch auf Abstand gebracht hatte. Am Ende hat dies nicht reichen können, um beide Punkte in Brandenburg halten zu können. Wir bedanken uns bei allen Zuschauer*innen und hoffen, dass wir euch auch in dieser Woche wieder in der Halle sehen, wenn es zum Brandenburg-Derby zwischen dem HV GW Werder und OHC aus Oranienburg kommt - 05.02.2023 um 16:00. WERDER FEUER!!!

 

Es spielten: Schüler, L.; Folgmann, T.; Schwark, L. (7); Schumacher, J. (1); Dobberitz, N. (1); Boede, J. (2); Bruck, M. (1); Suana, J. (1); Junghans, O.D. (6); Knecht (1), C.; Nehls, D. (4); Hesselmann, J. (1), Darius, S. (3)

 

Text: C.Knecht

Datum: 31.01.2023


Wiedergutmachungstour erfolgreich fortgesetzt – Zwoote holt nächsten Sieg!


Nach dem Auswärtssieg in der vergangenen Woche und der damit verbundenen Rehabilitation des Hinspielergebnisses gegen den MTV Wünsdorf stand nun Teil zwei der Wiedergutmachungstour auf dem Programm – der HC Bad Liebenwerda war zu Gast in Werder.

 

Im Hinspiel setzte es eine krachende 35:20-Niederlage, die vor allem im zweiten Durchgang durch eine enorm hohe Anzahl an eigenen Fehlern und damit verbundenen einfachen Gegentoren aus dem Tempogegenstoß entstanden war. Für das Rückspiel hatte sich die Mannschaft viel vorgenommen, wollte diese Fehler abstellen und die eigenen Stärken in Abwehr und Angriff vollumfänglich zur Geltung bringen.

 

Der ausgeglichene Start ins Spiel (4:4, 14. Minute) war schon geprägt vom zweiten Problem, das die Werderaner Sieben bereits im Hinspiel hatte – die Chancenverwertung. Viele vergebene freie Chancen gepaart mit einigen verfrühten Abschlüssen sorgten dafür, dass trotz einer starken Abwehrleistung noch kein Vorsprung auf der Anzeigetafel zu erkennen war. Lief die Angriffsmaschine jedoch erstmal an, war der Vorsprung auch schnell da – aus 4:4 wurde innerhalb von gut zweieinhalb Minuten ein 8:4 gemacht. Die kurz darauf gezogene Timeout-Karte der Gäste sollte allerdings auch ihre Wirkung haben, beim 10:10 (25. Minute) war schon wieder alles ausgeglichen, bevor auch Coach T. Sachse zum taktischen Mittel „Trinkpause“ griff. Auch diese sollte ihre Wirkung nicht verfehlen – ein Vier-Tore-Lauf zum 14:10 und ein Halbzeitstand von 16:13 waren die Folge.Die Marschroute für Halbzeit zwei beinhaltete vor allem das Hochhalten der Konzentration und das Anknüpfen an die Leistung Ende des ersten Durchgangs, obgleich man mit dieser auch nicht vollends zufrieden sein konnte. Man wollte unbedingt einen Fehlstart aus der Kabine wie in der Vorwoche in Wünsdorf vermeiden.

 

Nun gut, was soll man sagen… Es war kein Fehlstart wie in Wünsdorf. Es war noch schlimmer. Geschlagene 11 Minuten (in Worten: ELF!) brauchte die Zwoote für den ersten Torerfolg im zweiten Durchgang. Klare und gut herausgespielte Chancen wurden gegen den stark auftretenden Torhüter der Gäste vergeben, Bad Liebenwerda nutzte diese Chancen und zog unter anderem dank eines guten Tempospiels auf 17:20 davon. Nun galt es, durch Kampf und Leidenschaft den Weg zurück in die Spur zu finden. Und wie das gelang! Eine aufopferungsvolle Abwehrarbeit und ein exzellent aufgelegter T. Engelmann waren die Garanten für einen 6:0-Lauf zum 23:20. Auch diesen konnten die Gäste zum 26:26 (55. Minute) zwar wieder ausgleichen, doch vorbeiziehen sollten sie nicht mehr. Der gesamte Abwehrverbund warf sich mit aller Macht gegen den Gästeangriff, eroberte Bälle oder erlaubte dem Gegner nur schwierige Abschlüsse. Und im Angriff zeigten neben T. Engelmann auch R. Lowens und H. Wascher ihre Qualitäten und steuerten in der Schlussphase zwei ungemein wichtige Tore zur 28:26-Führung bei. Auch die offene Manndeckung nach dem 28:27-Anschlusstreffer der Gäste führte zu keinem Erfolg mehr, T. Engelmann krönte seine Leistung kurz vor Schluss noch mit dem 29:27-Endstand. Die Freude kannte nun keine Grenzen mehr, die gesamte Mannschaft hatte sich mit unglaublichem Einsatz einen wichtigen Sieg im Kampf um den Klassenerhalt gesichert, mit welchem sie nun auf einem einstelligen Tabellenplatz steht.

 

Nach der nun folgenden Winterferien-bedingten Pause steht das Auswärtsspiel beim LHC Cottbus II an. Hier soll die Siegesserie von nun drei Spielen erweitert werden – und das gegen genau den Gegner, gegen den die Serie begann.Das nächste Heimspiel der Zwooten findet am Samstag, den 18.02. um 18:30 Uhr im Ernst-Haeckel-Gymnasium statt. Die Mannschaft freut sich auf zahlreiche und tatkräftige Unterstützung auf der Tribüne!

 

Für die Zwoote spielten: A. Bast, M. Klemt – T. Engelmann (7), E. Päch (5), L. Teller (5/3), R. Lowens (4), E. Schulz (3), T. Hagenau (3), H. Wascher (2), L. Herault, C. Pankow, N. Hagenau, N. Buchholz

 

Text: L. Teller

Foto: Carolin Fengler

Datum: 22.01.2023


Gute Vorsätze soll man einhalten!


Die Zwoote hat sich für das neue Jahr einiges vorgenommen: Vorsatz Nummer eins: verlässlich Spielberichte schreiben 😉 Vorsatz Nummer zwei: mehr Punkte holen als in der Hinrunde und den positiven Trend der letzten Spiele fortsetzen!

 

Um zu verstehen, was die Zwoote die letzten Monate so getrieben hat, hier ein kurzer Abriss der Hinrunde: Ein klassischer Fehlstart mit zwei krachenden Niederlagen gegen Wünsdorf (19:30 nach 1:9-Rückstand) sowie in Bad Liebenwerda (20:35) und einer verspielten 7-Tore-Halbzeitführung in Wildau (24:27) wurde durch Heimsiege gegen die Oberliga-Absteiger HC Spreewald und TSG Lübbenau aufgefangen. Danach konnte man gegen die Staffel-Mitfavoriten HSG Ahrensdorf/Schenkenhorst (28:33) und Oranienburger HC II (24:30) gut mitspielen, in der Schlussphase aber nicht mehr ganz mithalten.

Zwei bittere Niederlagen gegen die direkten Tabellenkonkurrenten Guben (31:39) und Bad Freienwalde (34:35) wurden unter „hätte man nicht verlieren müssen/sollen“ verbucht, bevor gegen den dritten Staffel-Mitfavoriten 1. VfL Potsdam II ein Punktgewinn haarscharf verpasst wurde (21:22). Als versöhnlicher Jahresausklang vor der kleinen Weihnachtsfeier konnte der LHC Cottbus II komfortabel besiegt werden (34:26).

 

Nun galt es, den Start in die Rückrunde positiv zu gestalten und Wiedergutmachung für den verpatzten Hinrundenstart zu leisten. Es ging nach Wünsdorf zum dort ansässigen Wolfsrudel. Von Beginn an sollte die 5:1-Deckung dem Gegner wenig Möglichkeiten für Distanzwürfe geben und das Zusammenspiel mit dem Kreisläufer nah am Tor verhindern. Das funktionierte von Beginn an sehr gut, der Offensivmotor kam nach anfänglichem Stottern auch auf Touren, sodass nach einem frühen 2:0-Rückstand eine 4:8-Führung (15. Minute) herausgespielt werden konnte. Die gute Defensivleistung führte auf Seiten der Wünsdorfer Wölfe schon in der ersten Halbzeit zum Mittel des siebten Feldspielers. Bestraft wurde das aber vor allem von einem Mann: A. Bast im Tor zeigte eine gute Leistung im ersten Durchgang und krönte diese mit einem Torerfolg über das gesamte Feld in den verwaisten Gastgeber-Kasten. Konnte man nicht direkt von hinten verwandeln, schafften es die Werderaner Mannen immer wieder, Zweikämpfe zu gewinnen und klare Torchancen auch zu nutzen. Mit einem Stand von 11:18 ging es in die Halbzeit. Garant hierfür war gerade zum Ende C. Knecht, der nach überstandener Verletzung aushalf. Vielen Dank für deinen Einsatz! Eine starke erste Hälfte sollte nun veredelt werden. Coach T. Sachse mahnte an, die Konzentration und Einsatzbereitschaft weiterhin hoch zu halten, um kein enges Spiel mehr aufkommen zu lassen. Gesagt, nicht getan. Eine Einzelmanndeckung der Wünsdorfer Abwehrreihen sowie zwei Zeitstrafen gegen die Gäste sorgten dafür, dass innerhalb von nicht einmal acht Minuten der Vorsprung auf zwei Tore zusammenschmolz (18:20, 38. Minute). Doch kippen sollte das Spiel nicht, drei Tore in Folge - wieder einmal wurde der siebte Feldspieler der Gastgeber mit Treffern ins leere Tor bestraft - stellten immerhin wieder einen Fünf-Tore-Vorsprung wieder her (18:23, 41.). Dieser Vorsprung konnte nochmal auf sieben Tore ausgebaut werden (21:28, 55.), bevor beim Stand von 25:30 die Schlusssirene ertönte. 

 

Ein verdienter Sieg läutet das Jahr für die Zwoote ein. Bestätigen möchte die Mannschaft die Leistung im nächsten Spiel der „Wiedergutmachungstour“ bereits am kommenden Samstag in eigener Halle um 18:30 Uhr. Der HC Bad Liebenwerda ist zu Gast. Die Mannschaft hofft auf reichlich Unterstützung von der Tribüne!

 

Für die Zwoote spielten: A. Bast (1 - eigentlich 2!), M. Klemt - C. Knecht (7), E. Päch (6), L. Teller (6/3), T. Hagenau (4), T. Engelmann (3), H. Wascher (1), L. Herault (1), E. Schulz (1), R. Lowens, C. Pankow, N. Hagenau

 

Datum: 17.01.2023

Text: L. Teller


Deutliche Niederlage, trotz guter erster Halbzeit!


Zu Beginn des neuen Kalenderjahres 2023 empfingen unsere Männer niemand Geringeren als den Tabellenführer aus Aue. Eine größere Diskrepanz zwischen den jeweiligen Tabellenplätzen (Aue-1.Platz; Werder-13.Platz) wäre nicht möglich gewesen- ganz im Sinne David gegen Goliath.

 

Wie auch schon im ersten Aufeinandertreffen der beiden Mannschaften gestalteten die Teams die erste Halbzeit sehr ausgeglichen. Werder voller Mut und Zuversicht spielte munter auf und verteidigte die gegnerische Offensive mit allen Mitteln. Immer wieder gelang es den Werderanern über ihre Außenspieler im Tempogegenstoß zu einfachen Toren zu kommen. Grundlage hierfür war ein Mix aus guten Abwehraktionen und einer guten Anfangsphase der Torhüter. So schafften es die Havelstädter das Spiel bis zur 26. Spielminute ausgeglichen zu gestalten. Kurz vor Ende der ersten Hälfte schalteten die Gäste einen Gang höher, nutzten Unkonzentriertheiten der Heimmannschaft aus und konnten sich bis zum Pausenpfiff mit 5 Toren absetzen. (Halbzeitstand:14-19)

 

Die Blütenstädter konnten bis auf die letzten 5 Minuten der Hälfte sehr zufrieden mit ihrem bisherigen Spiel sein. Weiterhin hoch motiviert kamen sie aus der Kabine und spielten ihr Spiel weiter herunter, sodass sie bis zur 41. Minute im Spiel mitreden konnten. Danach konnten sich die Sachsen immer weiter absetzen, da die Grün-Weißen unkonzentriert mit dem Ball umgingen, Chancen liegen ließen und der Abwehr den nötigen Zugriff verloren. Ergebnis dessen war ein deutlicher 9-Tore Rückstand (20:29) zu Beginn der 46. Minute. In der letzten Phase der Partie konnte keines der beiden Teams spielverändernde Akzente setzen, sodass der Sieg des EHV ungefährdet blieb. Zum Ende des Spieles muss man sich leider, wie auch schon in der ersten Begegnung, trotz einer starken ersten Halbzeit viel zu hoch von den Fans verabschieden.

 

Es war schön zu sehen, wie zahlreich ihr erschienen seid. Hoffentlich unterstützt ihr uns auch bei unserem nächsten Heimspiel am 29.01.2023, wenn es gegen die SV Anhalt Bernburg geht. Des Weiteren wünschen wir euch auch auf diesem Wege nochmal nur das Beste für das neue Jahr! 

 

Es spielten: Schüler, L.; Pfefferkorn, M.; Folgmann, T.; Farchmin, T.P. (4); Schwark, L. (2); Schumacher, J. (1); Dobberitz, N.; Boede, J. (8); Bruck, M. (2); Suana, J. (1); Junghans, O.D. (2); Knecht, C.; Nehls, D. (5); Hesselmann, J.; Arlt, K. (1)

 

Text: C. Knecht

Datum: 17.01.2023


Jahresauftakt geglückt – Sieg gegen SG Narva Berlin!


Am vergangenen Samstag waren unsere Damen vom HV Grün Weiß Werder zu Gast bei der SG Narva Berlin, um sich nach der knappen Niederlage gegen den Tabellenführer VfV Spandau, wieder mit 2 Punkten zu belohnen.

 

Bereits nach 49 sec konnten unsere Frauen, durch einen verwandelten 7-Meter von Gloria Herholc, mit 0:1 in Führung gehen. Allerdings sollte das bis zur 8. Minute das einzige Tor der Partie sein. Unsere Abwehr stand und bot wenig Raum für wirklich gefährliche Bälle auf unser Tor. Und wenn doch, scheiterte die beherzt auftretende Truppe von Narva an der gut aufgelegten Svenja Schäffer.

 

Jedoch schenkte auch Narva unseren Mädels nichts. Viele Würfe wurden von der starken Torfrau entschärft, landeten am Pfosten, oder neben dem Kasten.

Alles in allem kann man sagen, dass die ersten Minuten doch eher torarm verliefen so dass es nach 10 gespielten Minuten erst 5 (2:3 für Werder) zählbare Treffer auf der Anzeigentafel zu verzeichnen gab.

 

Jetzt hieß es, sich noch mehr für gut herausgespielte Aktionen zu belohnen und das taten wir dann auch. Alleine 11 Tore von insgesamt 14 in der ersten Halbzeit gingen auf das Konto von Lilly Plath (5) und Gloria Herholc (6) so dass es mit einem Stand von 8:14 in die Pause ging.

 

Die Ansage von Trainer Lucas Schönebeck für Halbzeit 2 war klar! Weiter konsequent zupacken in der Abwehr und vorne noch konzentrierter bei den Torabschlüssen! Vielleicht war in den ersten Minuten das beherzte zupacken in der Abwehr aus Sicht der Schiedsrichter etwas zu intensiv, so dass die ersten 3 Tore der SG Narva ausschließlich vom 7-Meter Punkt erzielt wurden und der Vorsprung auf 3 Tore schrumpfte (11:14 in der 34. Spielminute). Obwohl die Truppe von Narva bis zum Schluss kämpfte, sollte sie im restlichen Spielverlauf nicht mehr näher an den Ausgleich herankommen. Nach dieser kurzen Schwächephase zu Beginn der zweiten Hälfte unsererseits drückten wir jetzt dem Spiel wieder unseren Stempel auf. Ob gute Abwehraktionen von unserer Emely Rudolf, sehenswerte Tore über die linke Außenbahn von Emilia Heinrich und Josefine Nehls, starke 1:1 Aktionen von Lilly Plath und Würfe aus dem Rückraum von Laura Mattern war alles dabei, so dass wir nach 60 gespielten Minuten, mit einem Endstand von 24:29, 2 Punkte aus der Hauptstadt entführen konnten und uns jetzt wieder auf dem 4. Tabellenrang befinden. Kleiner Wermutstropfen ist die Verletzung von Emilia Heinrich kurz vor Schluss der Partie. Wir hoffen, dass es nichts Ernstes ist und du bald wieder mit uns auf der Platte stehst!

 

Unser Dank gilt den mitgereisten Fans. Wir hoffen euch am 28.1.2023, beim ersten Heimspiel im neuen Jahr, wenn es heißt „2 Punkte mehr auf unser Konto“ gegen den Rostocker Handball Club II , wieder in der Halle begrüßen zu dürfen.

 

Es spielten: Schäfer, S.; Schmidt, S.; Mattern, L. (4); Rudolf, E.; Nehls, J (3).; Herholc, G (11/5); Schulz, H.; Heinrich, E. (5); Noll, T.; Plath, L. (6); Fechner, E.; Seiffert, R.

 

Text: S. Schmidt

Datum: 15.01.2023


Neubeginn nach dem Schlussstrich Niederlagenserie nach Auftaktsieg! (Quelle: MAZ online)



Männliche Jugend B startet ungeschlagen in die Rückrunde!


Danach sah es zum Beginn der aktuellen Saison nun wirklich nicht aus. Waren unsere Jungs doch gerade aus der Brandenburgliga abgestiegen. Doch mit einer neu formierten Mannschaft und einiger Verstärkung aus der mJC wollten die Spieler wieder angreifen. Das bewährte Trainergespann mit Carolin Krüger und Eric Päch setzte die Arbeit in bewährter Manier fort. 

 

Die ersten Spiele der Saison waren ein Fingerzeig. Es war deutlich zu sehen, dass die vergangene Saison in der Brandenburgliga die Mannschaft weitergebracht hat. Schnelles Angriffsspiel, eine stabile Abwehr und Rückhalt im Tor stellten die gegnerischen Mannschaften ein um’s andere Mal vor Probleme. So konnte die Hinrunde ungeschlagen auf Tabellenplatz 1 abgeschlossen werden. Super Leistung, Jungs!

 

Auch die Unterstützung durch die mJC trug einen wichtigen Teil zum Erfolg bei. Dafür an dieser Stelle vielen Dank! 

 

Am 14.01.2023 startet unsere mJB bei der HSG RSV Teltow/ Ruhlsdorf II um 10:00 Uhr  in die Rückrunde.

            


C- Jugend beim Weihnachtsturnier in Wittenberg!


Am 29.12.2022 ging es für unsere männliche C-Jugend nach Wittenberg um dort am 51. Weihnachtsturnier teilzunehmen. Mit viel Aufregung, Vorfreude und Motivation haben sie insgesamt 4 Spiele bestritten. Sie konnten mit einer super Teamleistung ihr Können unter Beweis stellen und ein Spiel klar für sich entscheiden. Unsere Jungs haben schließlich den vierten Platz von insgesamt Sieben belegt.Am Ende hat unsere männliche C-Jugend viele Erfahrungen sammeln können und definitiv eine Menge Spaß gehabt. Es war ein anstrengender aber auch schöner Tag und nochmal ein toller Abschluss für das Jahr 2022.

 

Ein großes Dankeschön an den SV Grün-Weiß Wittenberg-Piesteritz, der das tolle Turnier organisiert hat. Danke für die Einladung, nächstes Jahr sehen wir uns bestimmt wieder 😉



Werder beendet Jahr 2022 mit Niederlage!


Am letzten Spieltag dieses Jahres ging es für die Erste und handballinteressierten Zuschauer*innen mit dem Bus nach Magdeburg. Gespielt wurde in der altehrwürdigen Hermann-Giseler-Halle. 

 

Die Magdeburger, welche seit dem 08.10. auf den nächsten Sieg warteten, begannen die Partie hochmotiviert, aggressiv und kontrolliert, sodass es den Blütenstädtern schwer viel in die Begegnung zu finden und erste positive Akzente zu setzen. Das Gästeteam tat sich im Angriff schwer zu guten Torchancen zu gelangen. Grund dafür war eine sehr gut sortierte und hilfsbereite Magdeburger Defensive, welche die Werderaner immer wieder zu technischen Fehlern zwang und gnadenlos in Tempogegenstöße umwandeln konnten. Das Angriffsspiel der Havelstädter fand nicht den richtigen Flow, sodass sie sich ihre Tore immer wieder hart erkämpfen mussten. In der eigenen Abwehr fand man gegen die 1vs1- starken Rückraumspieler keine Lösungen, was zur Folge hatte, dass sie unsere Verteidiger isolierten und angriffen. Im Verlaufe der ersten Hälfte schaffte es das Heimteam sich immer weiter von ihren Kontrahenten abzusetzen, sodass man sich am Ende der ersten Halbzeit bereits mit einem 19:9 in die Pause verabschieden musste.

 

In der zweiten Halbzeit setzte sich das Spiel der ersten Hälfte fort: Magdeburg dominierte das Spielgeschehen und ließ den Gästen nicht den Hauch einer Chance wieder ins Spiel zu finden. Den zwischenzeitlichen 15-Tore-Rückstand konnte das Team jedoch im weiteren Verlauf reduzieren. Letztendlich musste sich die Mannschaft gegen stark aufspielende Magdeburger mit 35:22 aus dem Jahr verabschieden.

 

Nun, am Ende eines ereignisreichen Jahres, wird es Zeit nochmal jedem einzelnen zu danken, der uns in diesem Jahr (saisonübergreifend) unterstützt hat. Sei es von den Rängen, vor dem TV daheim oder als Sponsor*in für dieses wundervolle Projekt.

 

Wir als Team wünschen euch allen eine besinnliche und frohe Weihnachtszeit! Genießt die Zeit mit eurer Familie und bleibt gesund! Außerdem wünschen wir euch einen guten Rutsch ins neue Jahr und dass ihr uns weiterhin unterstützt!

 

Es spielten: Folgmann, T.; Schüler, L. (1); Bruck, M. (2); Suana, J.; Felsch, Y.; Junghans, O.D. (2); Hesselmann, J. (2); Nehls, D. (2); Arlt, K. (3); Schumacher, J. (3); Boede, J. (4); Darius, S. (1); Schwark, L. (1); Farchmin, T.P. (2)

 

Text: C. Knecht

Datum: 20.12.2022


Gute Offensive reicht nicht aus, um starke Erlangener zu schlagen!


Zum zweiten Spieltag der Rückrunde empfing unsere erste Männermannschaft die Mannschaft aus Mittelfranken, den HC Erlangen II, welche hinter dem EHV Aue die beste Bilanz aller Teams der Staffel Ost aufweist. Man freute sich die Rückkehrer Jonathan Schumacher und Konstantin Arlt wieder begrüßen zu können, musste jedoch im Gegenzug auf Tim Farchmin (krank), Levi Schwark (krank) und Christopher Knecht (verletzt) verzichten.

 

Von Beginn an war klar, in welchem Tempo das Spiel gespielt werden würde, da die Erlangener die beste Offensive aller Mannschaften hatten. Dies sollten sie im Verlaufe des Spieles auch eindrucksvoll zeigen. In den ersten Minuten der Begegnung lieferten sich beide Kontrahenten einen offenen Schlagabtausch und erzielten Tore am Fließband (11. Minute 6:8). Die Heimmannschaft lag zwar hinten, konnte sich jedoch immer in Schlagweite halten. Ab der 18. Minute schalteten die Franken noch einen Gang höher, verteidigten besser und konnten infolgedessen in ihre gefährliche erste und zweite Welle gehen, wodurch sie sich bis zur 22. Minute einen 9-Tore Vorsprung herausspielen konnten. Nach einem Time-Out seitens der Gastgeber stellten die Havelstädter ihre Defensive um, sodass es die Rückraumakteure des HC´s schwerer hatten zu guten Wurfgelegenheiten zu kommen. In Angriff spielten sie wieder geduldiger, wodurch sie den Rückstand zur Halbzeit auf sieben Tore verkürzen konnten (Halbzeitstand 14:21).

 

Die Werderaner kamen nicht gut aus der Kabine, was zur Folge hatte, dass die Bayern den Rückstand wieder ausbauen konnten. Im weiteren Verlaufe der Partie spielten die Grün-weißen ihre Angriffe zu undiszipliniert aus und fanden in der Abwehr nicht den nötigen Zugriff, um den Abstand zu Erlangen zu halten oder ihnen sogar näher zu kommen. Schlussendlich mussten sich die Werderaner mit einer deutlichen Niederlage von ihren Fans verabschieden (Endstand 32:44).

 

Nächste Woche geht es für unser Team zum letzten Spiel im Jahr 2022 nach Magdeburg (Hier wird es wieder die Möglichkeit geben, als Fan im Mannschaftsbus mitzufahren. Einfach eine Mail an peterd013@handball-werder.de (weitere Infos siehe oben), bevor es am 15.01.2023 zum Aufeinandertreffen zwischen David (Werder) und Goliath (Aue) kommt. 

 

Danke für eure Unterstützung im gesamten Jahr 2022! Wir hoffen, dass ihr uns auch im neuen Jahr bei unseren Zielen unterstützt. Großes DANKESCHÖN!!!

 

Es spielten: Folgmann, T.; Schüler, L. (1); Pfefferkorn, M.; Dobberitz, N. (3); Bruck, M. (2); Suana, J. (2), Felsch, Y. (1); Junghans, O.D. (1), Hesselmann, J. (3); Nehls, D. (3); Arlt, K. (12), Schumacher, J. (3), Boede, J. (1)

 

Text: C. Knecht

Datum: 13.12.2022


Bittere Niederlage nach sehr gutem Start!


Am vergangenen Samstag kam es in der Werderaner Haeckelhölle zum Spitzenspiel der OSL, als mit dem VfV Spandau der aktuelle Tabellenführer anreiste.

 

Die Blütenstädterinnen erwischten einen sehr guten Start und zwangen so die Gegnerinnen bereits in der 7. Spielminute nach einem 4:0-Lauf zu einem Timeout. Durch eine gute Mannschaftsleistung konnte man diesen Vorsprung bis zur Halbzeit halten. So ging es mit einem 12:9 aus Sicht der Gastgeberinnen in die Kabinen. In der Halbzeitansprache appellierte Coach Schönebeck so weiterzumachen und vor allem im Angriff die Konzentration deutlich zu erhöhen. Leider gelang in der zweiten Halbzeit nicht mehr viel. Die Spandauerinnen fanden wieder und wieder den Weg durch die Abwehr und selbst scheiterte man immer öfter an der gegnerischen Torhüterin, so dass es in der 37. Minute zum Ausgleich seitens des VfV kam und die Berlinerinnen fortan die Oberhand behalten sollten. Mit einem 7-Wurf nach Ablauf der regulären Spielzeit gelang Gloria Herholc lediglich der Anschlusstreffer zum 24:25 Entstand.

 

Wir bedanken uns ganz herzlich bei unseren Fans, die uns einmal mehr lautstark unterstützt haben!

 

Wir wünschen Euch ein frohes Weihnachtsfest und freuen uns, Euch am 28.1.2023 um 18:30 Uhr zum ersten Heimspiel des neuen Jahres, gegen den Rostocker HC II, wiederzusehen. 

 

Es spielten: Schäffer,S.; Seiffert,R. (1); Mattern,L. (5); Rudolf,E.; Fechner,E.; Herholc,G. (9/3); Schulz,H.; Heinrich,E. (2/1); Müller,J. (4); Großkurth,N.; Noll,T.; Plath,L. (3) 

 

Text: N. Großkurth

Datum: 12.12.2022 

Foto: Dirk Andres


Sieg nach MV Krimi!


Am vergangenen Samstag waren unsere ersten Frauen zu Gast beim SV Grün-Weiß Schwerin ll, um sich im ersten Spiel der Rückrunde die nächsten 2 Punkte zu erkämpfen. Nach einem 60 Minuten Kopf-an-Kopf Rennen reichte es am Ende  knapp für den Sieg.

 

Bereits die ersten Minuten der Partie versprachen ein spannendes Spiel. Bis Minute 10 wurde das Spiel durch vier 7-Meter Tore geprägt, die zum Spielstand von 3:3 führten. Die Torabschlüsse der Blütenstädterinnen belohnten sie zu wenig für ihre Aktionen im Angriff, sodass sie nach einem weiteren Gleichstand in der 15. Minute und einem 7:10 weitere fünf Minuten später mit nur einem Tor Vorsprung in die Halbzeitpause gingen (13:14).

 

Die Halbzeitansprache von Trainer Lucas Schönebeck appellierte an eine weiterhin zu stellende starke Abwehr und konsequente Abschlüsse im  Angriff. Die ersten zwei Minuten der zweiten Halbzeit bestritten die Werderanerinnen in Überzahl und knüpften mit einem 3-Tore-Lauf an die Worte des Trainers an. In der 38. Minute baute Gloria Herholc die Führung unserer ersten Frauen bis auf ein 15:19 aus. Leider war der hart erkämpfte Vorsprung ebenso schnell wieder geschmolzen, wie er aufgebaut wurde. Ein Lauf seitens der Heimmannschaft führten keine 4 Minuten später zu einem 18:19.Es blieb spannend, zudem sich dieses Szenario fort an bis zur 53. Minute zu einem Stand von 23:24 wiederholte. Kurze Zeit später eröffnete sich für die Schwerinerinnen die Möglichkeit, in Führung zu gehen, da Werder mit zwei Hinausstellungen hintereinander nur noch zu viert auf dem Parkett stand. Doch Emilia Heinrich setzte sich im Angriff durch und hielt die Führung. 24 Sekunden vor dem Schlusspfiff nahmen die Schwerinerinnen ihre dritte Auszeit. Die Chance für sie, das Unentschieden zu erzielen, scheiterte an der kompakten Verteidigung und des gehaltenen letzten Torwurfes von Torhüterin Sandra Schmidt. Werder gewann am Ende mit einem Spielstand von 26:27.

 

Wir bedanken uns von ganzem Herzen bei unseren mitgereisten Fans, die uns den Rücken gestärkt haben und freuen uns euch am nächsten Samstag zum letzten Spiel des Jahres in der Häckel-Hölle begrüßen zu dürfen!

 

Es spielten: Schäfer, S.; Schmidt, S.; Mattern, L. (5); Rudolf, E.; Nehls, J.; Herholc, C. (10/4); Schulz, H.; Fengler, C.; Heinrich, E. (4); Müller, J. (2); Noll, T. (1); Plath, L. (3); Haagen, K. (2)

 

Text: E. Rudolf

Datum: 04.12.2022


Werder hat allen Grund zum Feiern!


Werder hat allen Grund zum Feiern! 🤩 

 

Den Anfang machten am heutigen Punktspielsamstag unsere Minis mit 2 Siegen gegen HSG Ahrensdorf/Schenkenhorst und MTV Wünsdorf! 😍 

 

Danach schaffte unsere 1. Frauenmannschaft in Neukölln einen phänomenalen 24:33 Sieg gegen die Magicgirls und beendete damit die Hinrunde auf einem guten 4. Platz! 

 

Den krönenden Abschluss 👑 bildete heute die 1. Männermannschaft. Mit ihrem Auswärtssieg bei HaSpo Bayreuth (29:34) sicherten sich unsere Männer ganz wichtige Punkte für den Kampf gegen den Abstieg! 🤩

 

#aufgehtswerder #100prozentwerder #kanngernsoweitergehen


Werderaner erfolgreich in Bayreuth!


Am letzten Spieltag der Hinrunde trafen die beiden Schlusslichter der Staffel Ost (Bayreuth 12. Platz, Werder 13. Platz) aufeinander. Diese Begegnung würde entscheiden, welche Mannschaft die Hinrunde auf dem letzten Tabellenplatz beenden würde. 

 

In den ersten Minuten des Spiels zeigten beide Mannschaften, wie wichtig es ihnen war, die Punkte aus dieser Partie mitzunehmen. Es wurde sich nichts geschenkt und um jedes Tor gekämpft, sodass sich kein Team bis zur 11. Minute richtig absetzen konnte. In den folgenden Minuten zeigten die Havelstädter, dass sie sich ohne Punkte nicht aus Bayreuth verabschieden würden und legten bis zur 21. Minute einen 9:0-Lauf hin, wodurch sie sich mit 5:15 absetzten und den Trainer der Gäste dazu zwangen, schon sein zweites Team-Time-Out in Halbzeit 1 zu nehmen. Immer wieder profitierten die Brandenburger aus der gut organisierten Defensive, welche die Grundlage für den Vorsprung lieferte. Nach dem Team-Time-Out fand das Heimteam besserer Lösungen im Angriff, sodass sie kurzzeitig den Rückstand auf sechs Tore verkürzten. Bis zum Ende der ersten Hälfte konnten die Werderaner den Vorsprung jedoch wieder auf acht Tore erhöhen (Halbzeitstand- 12:20).

 

In der zweiten Halbzeit spielten die Männer von der Havel geduldig ihr Spiel herunter, sodass sie den Gastgebern wenig Möglichkeiten boten den Rückstand zu verringern. Ab der 45. Minute schlichen sich immer mehr Fehler im Aufbauspiel unserer Mannschaft ein, wodurch das Team aus Bayern ihre Chance auf eine Aufholjagd witterte. Jedoch hatten sich die grün-weißen Spieler im bisherigen Spiel eine komfortable Führung herausgespielt, sodass dies den Ausgang der Partie nicht änderte. Durch eine sehr starke und geschlossene Mannschaftsleistung konnte unsere Mannschaft ihre ersten Auswärtspunkte in der Saison verbuchen, welche sie direkt auf den 12. Platz in der Tabelle schob! (Endstand- 29:34)

 

Die Energie aus diesem Spiel gilt es nun in das Spiel gegen den Northeimer HC am kommenden Samstag mitzunehmen, wenn es wieder gegen einen direkten Abstiegskonkurrenten geht!

 

Kommendes Wochenende spielen unsere Männer also auswärts bei den Sportfreunden aus Northeim Hier wird es wieder die Möglichkeit geben, als Fan im Mannschaftsbus mitzufahren. Einfach eine Mail an peterd013@handball-werder.de (weitere Infos siehe oben).

 

WERDER FEUER!!!

 

Es spielten: Folgmann, T.; Schüler, L.; Pfefferkorn, M. (2); Schwark, L. (6); Dobberitz, N. (3); Bruck, M. (4); Suana, J. (4), Felsch, Y.; Junghans, O.D. (8); Knecht, C. (2), Hesselmann, J. (2); Nehls, D. (3); Päch, E.

 

Text: C. Knecht

Datum: 29.11.2022

Foto: Peter Kolb


Konstant Stärke gezeigt!


Am Samstag, den 26.11. ging es für unsere 1. Damenmannschaft nach Berlin zu den Magic Girls aus Neukölln. Nach einem spielfreien Wochenende wollten unsere Mädels die bittere Niederlage gegen Neubrandenburg wieder wett machen und die nächsten 2 Punkte für die Blütenstadt holen. Das Ziel - Abwehrarbeit,  Abwehrarbeit,  Abwehrarbeit! Es war klar, gegen den 2. Platzierten würde es nicht einfach werden. Doch davon wollten sich unsere Mädels nicht beeindrucken lassen. 

 

Mit einem starken Einstieg ab Spielminute 1 konnten sich die Blütenstädterinnen auf vier Tore absetzen. Einfache Tore vorn und eine starke Abwehr hinten waren die Devise. Durch einige Fehler und Unstimmigkeiten unserer Mädels konnten sich die Magic Girls bis zur Halbzeit jedoch auf 13:15 wieder heran kämpfen. 

 

Die Ansprache des Trainers Schönebeck zur Halbzeit - die Abwehr sollte sich stark verbessern! Gesagt getan. Nach einem holprigen Einstieg in die 2. Halbzeit überzeugten Teamwork und Willenskraft, sodass sich unsere Mädels erneut absetzten und am Ende einen deutlichen Sieg einfahren konnten (24:33).  Nach dem letzten 7-Meter-Wurf in der 60. Minute durch Gloria Herholc war die Freude über einen erneuten Auswärtssieg groß. 

 

Wir bedanken uns herzlich bei unseren tollen, lautstarken Fans, die unser Auswärtsspiel zu etwas Besonderem gemacht haben! Mit euch zusammen konnten wir mit einem guten 4. Platz die Hinrunde abschließen! Am 3.12. geht es für uns nach Schwerin, um dort zwei weitere Punkte einzufahren.

 

Es spielten: Schäffer, S. – Mattern, L. (3) - Rudolf, E. - Fechner, E. (1) - Heinrich, E. (6, 1/1) - Müller, J. (5) - Plath, L. (4) - Haagen, K. (5) - Fengler, C. - Herholc, G. (9, 5/5)

Datum: 28.11.2022

Text. J. Müller


Werder verliert Aufsteigerduell!


Am 11. Spieltag spielten unsere Ersten in Diekholzen gegen die Sportfreunde Söhre 1947, welche ebenfalls in der letzten Saison den Aufstieg erreichen konnten. Es wurde ein Spiel auf Augenhöhe erwartet.

 

In der Anfangsphase des Spieles spielten beide Mannschaften munter auf und konnten die Abwehrreihen immer wieder überraschen, sodass es nach 15 gespielten Minuten 10:8 für die Hausherren stand. Werder gelang es immer wieder die Verteidigung der Sportfreunde zu durchbrechen und 7-Meter herauszuholen. Ab der 13. Spielminute starteten die Gastgeber einen 6:0-Lauf, welcher erst in der 20. Minute gestoppt werden konnte. Den gewonnenen Vorsprung ließen sich die Niedersachsen auch nicht nehmen und schafften es den Vorsprung immer weiter auszubauen. Grund dafür war eine wackelige Defensive und eine unkonzentrierte Offensive. Zur Halbzeit mussten sich die Brandenburger mit einem 9 Tore Rückstand abfinden (Halbzeitstand 21:12).

 

Zu Beginn der zweiten Hälfte spielten die Werder engagierter als noch in der ersten Halbzeit und konnten durch eine aggressivere Abwehr in den Anfangsminuten leichte Tore im Tempogegenstoß generieren. In der Folge übernahm jedoch das Heimteam wieder das Spielgeschehen und konnte sich die höchste Führung des Spieles herausspielen (46. min/ 30:18). Die Blütenstädter wollten sich nicht aufgeben, mobilisierten alle Kraft und verringerten den Rückstand, sodass er wieder einstellig war (59.min/ 34:25). Am Ende mussten die Havelstädter mit enttäuschten Gesichtern die Platte verlassen. Endstand des Spieles war 35:27.

 

In der nächsten Woche hat die Erste spielfrei. Das nächste Spiel ist am 26.11. in Bayreuth, bei welchem es gegen einen direkten Abstiegskandidaten um wichtige Punkte geht. Das nächste Heimspiel wird am 11.12. um 16:00 Uhr in der Ernst-Haeckel-Halle stattfinden. Wir hoffen weiterhin auf eure Unterstützung! 

 

Es spielten: Folgmann, T.; Farchmin, T.P. (5); Schwark, L. (2); Dobberitz, N. (3); Boede, J. (4); Bruck, M.; Suana, J. (3), Felsch, Y. (1); Junghans, O.D. (3); Knecht, C. (2), Hesselmann, J. (3); Nehls, D. (1)

 

Datum: 15.11.2022

Text: C. Knecht

Foto: Frank Lamping


Lange Fahrt für eine bittere Niederlage!


Am Samstag, den 12.11.22 ging es für die 1. Frauen des HV Grün-Weiß Werder in den Norden zum SV Fort. 50 Neubrandenburg. Das Ziel der Frauen in Blütenstadt-Trikot war es, den Neubrandenburg-Fluch entgültig zu brechen und 2 Punkte mit nach Hause zu nehmen. 

 

Die ganze Woche bereiteten sich die Frauen darauf vor, die starke Kreisläuferin effizient zu decken und keinen Rückraumwurf der Kapitänin zuzulassen. Sie starteten die ersten 2 Minuten mit einem klaren Zeichen: Erstes Tor und erster 7-Meter mit Tor durch Gloria Herholc. Leider konnten die Neubrandenburgerinnen darauf den Punktestand ausgleichen und setzten durchgehend mit einem 1 Tor-Vorstand voraus. Mit viel 1:1 Bewegungen, Würfen aus dem Rückraum und 7-Meter-Erfolgen schafften die Werderanerinnen zwar fast jedes Gegentor mit einem Treffer auszuwiegen. Doch leider mussten sie die erste Halbzeit mit einem Rückstand von 14:11 beenden. Trotz motivierender Ansprache des Trainers Lucas Schönebeck sollte die zweite Halbzeit nicht zugunsten der Werder-Frauen entschieden werden. Nach mehreren Fehlwürfen und 2 Minuten-Strafen musste das Spiel mit 28:22 an Neubrandenburg abgegeben werden. 

 

Nun heißt es für die Werderanerinnen, die spielfreie Woche nochmal zu nutzen, um die Baustellen aufzuarbeiten und am 26.11.22 gegen die Frauen des HSG Neukölln ihre Stärken zu zeigen und die Fehler dieses Wochenendes zu begleichen.

 

Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen Fans, die uns in der großen Arena lautstark unterstützt haben und freuen uns darauf, mit euch in 2 Wochen in Neukölln wieder einen Sieg nach Hause holen zu können! 

 

Es spielten: Mattern, L. (8); Rudolf, E.; Fechner, E.; Nehls, J. (1); Herholc, G. (6); Schulz, H.; Heinrich, E. (1); Müller, J. (2); Noll, T.; Platz, L. (4); Haagen, K.; Schäffer, S.

 

Datum: 13.11.2022

Text: K. Stammel

Foto: SV Fortuna '50 Neubrandenburg


Negativ-Serie setzt sich fort!


Am 06.11. war der SC DHFK Leipzig mit ihrer U23 zu Gast bei unserer 1. Männermannschaft. Gemeinsam mit der Unterstützung der heimischen Fans sollten nun die nächsten wichtigen Punkte für den Klassenerhalt gesammelt werden.

 

Die ersten Minuten der Spielbegegnung gestalteten die Protagonisten des Spieles sehr ausgeglichen, da beide Mannschaften sich herantatsteten und nach Möglichkeiten suchten, um zu Toren zu gelangen. Leipzig konnte sich erstmals in der 14 .Spielminute durch ihr Tempospiel mit 3 Toren (6:9) von den Hausherren absetzen. Nach einer einem Team-Time-Out seitens der Werderaner, nahm das Spiel jedoch nicht die gewünschte Wendung, sondern Leipzig setzte sich in der Folge weiter ab (22.Minute, 10:15). Unsere Männer ließen sich vom Aufbäumen der Gegner nicht zurückschrecken, sondern verringerten den Rückstand Minute um Minute, sodass man zur Halbzeit den Abstand auf 3 Tore verringern konnten (15:18).

 

Zu Beginn der zweiten Hälfte schaffte es Leipzig wieder den Vorsprung zu erhöhen. Werder blieb bissig und konnte das Spiel kurzzeitig auf ein 23:25 verkürzen. Im Anschluss schalteten die Gäste einen Gang höher und vergrößerten den Vorsprung erneut auf 5 Tore. In der Schlussphase der Partie versuchten die Havelstädter alles, um den Rückstand zu egalisieren, scheiterten jedoch an der klugen Abwehr der Sachsen und mussten infolgedessen einfache Gegentore aus dem Tempospiel einstecken. So entschwanden die Gäste den Blütenstädtern immer mehr und setzten sich immer weiter ab. Am Ende musste sich das Heimteam mit einem 30:38 geschlagen geben. Einzig erfreuliche Nachricht an diesem Spiel war die Rückkehr von Lenker und Denker der Mannschaft Dominik Nehls!

 

Kommendes Wochenende spielen unsere Männer auswärts bei den Sportfreunden aus Söhre. Hier wird es wieder die Möglichkeit geben, als Fan im Mannschaftsbus mitzufahren. Einfach eine Mail an peterd013@handball-werder.de (weitere Infos siehe oben). Das nächste Heimspiel findet erst wieder am 11.12. statt!

 

Es spielten: Folgmann, T.; Schüler, L.; Pfefferkorn, M.; Farchmin, T.P.; Schwark, L. (3); Dobberitz, N. (2); Boede, J. (7); Bruck, M. (5); Suana, J. (2), Felsch, Y.; Junghans, O.D. (3); Knecht, C. (2), Hesselmann, J. (2); Nehls, D. (4)

 

Datum: 06.11.2022

Text: C. Knecht

Foto. Dirk Andres


Teamwork schlägt herausragende Einzelleistung!


Am Samstag stand das zweite Heimspiel in Folge für die 1. Frauen in der Haeckel-Hölle an. Diesmal traf man auf die Zweitplatzierten von der SG OSF aus Berlin. Das Spiel konnte mit 32:26 für die Frauen aus der Blütenstadt entschieden werden.

 

Es galt gleich zwei Siegesserien fortzusetzen: Zum einen wollte man zuhause weiter ungeschlagen bleiben, zum anderen konnten in der vergangenen Saison beide Spiele gegen die SG OSF gewonnen werden. Mit einer stabilen Abwehr und einem schnellen Rückzug sollten die schnellen Berlinerinnen zur Verzweiflung gebracht werden. In den Anfangsminuten konnten die Werderanerinnen immer wieder auf ein paar Tore davonziehen, ließen sich allerdings auch immer wieder einholen. Bis in der 20. Minute der Knoten platzte und ein 6:0-Lauf folgte.  In die Halbzeit ging man mit einem Stand von 18:14. In der zweiten Halbzeit konnte ordentlich durchgewechselt werden, sodass sich viele Feldspielerinnen in die Torschützenliste eintragen konnten und der Vorsprung zum Ende sogar auf sechs Tore anwuchs. Gegen diese Teamleistung konnte auch eine stark aufgelegte Victoria Lange mit ihren 15 Toren nichts ausrichten.

 

Wir bedanken uns herzlich bei unseren tollen, lautstarken Fans, die unsere Heimspiele immer wieder zu etwas ganz Besonderem machen. Am 12.11. geht es nach Neubrandenburg, um dort zwei Punkte einzufahren. 

 

Es spielten: Schmidt, S., Schäffer, S. – Mattern, L. (3), Rudolf, E., Fechner, E. (1), Nehls, J. (1), Schulz, H. (1), Heinrich, E. (13), Müller, J. (1), Großkurth, N. (1), Noll, T. (1), Plath, L. (9), Haagen, K (1)

 

Text: S. Schäffer

Datum: 08.11.2022


Zweites Derby - zweite Derbyniederlage!


Am 8. Spieltag der laufenden Saison empfingen die Männer der Ersten die zweite Vertretung der Füchse aus Berlin. Nach 3 Auswärtsspielen in Folge, sollten nun vor heimischer Kulisse die nächsten zwei Punkte her.

 

Die Begegnung startete sehr ausgeglichen, sodass sich keines der Teams zu Beginn deutlich absetzen konnte. Die Blütenstädter verteidigten gut und fanden in Halbzeit eins gut ins Tempospiel, wodurch sie zu leichten und schnellen Toren kamen. Nach einer 5:3 Führung der Hausherren in der 8. Spielminute, musste man ab der 13. Minute einem Rückstand hinterherlaufen. Von dieser Situation ließen sich unsere Männer jedoch nicht aus der Fassung bringen, spielten weiter munter auf und konnten zum Ende der ersten Halbzeit wieder die Führung übernehmen. Mit einer 13:11-Führung seitens der Gastgeber ging es in die Halbzeitpause.

 

Wie auch schon zu Beginn der Partie gestalteten beide Teams das Spiel ausgeglichen. Die Füchse kamen gut aus der Kabine und konnten nach nur wenigen gespielten Minuten wieder aufschließen. Im Anschluss verliert Werder die Konzentration im Aufbauspiel, wodurch die Berliner die ihnen gegebene Einladung dankend annehmen und sich durch Tempogegenstöße wieder die Führung erkämpfen und diese im Verlauf der zweiten Hälfte ausbauen. Kennzeichnend für diese schwache Phase der Werderaner war der 5:0-Lauf seitens der Gäste, welche sie mit 19:24 in Front brachte. In der restlichen Spielzeit versuchte das Heimteam das Ergebnis, durch die Einwechslung des 7. Feldspielers, zu drehen. Dieser Versuch blieb jedoch vergeblich, denn die Abwehr der Haupstädter zwang die Rückraumspieler zu Fehlern, welche in Würfen auf das leere Tor endeten. Endstand der Partie - 24(Werder):31(Berlin).

 

Trotz dieser Niederlage müssen die Köpfe oben bleiben, um am kommenden Sonntag mit der U23 des DHFK Leipzig mithalten zu können. Wir würden uns wieder sehr freuen, wenn wir euch alle, am 06.11 um 16:00 Uhr, in der Halle sehen würden, wenn es wieder heißt: WERDER FEUER!!!

 

Es spielten: Schüler, L.; Pfefferkorn, M.; Farchmin, T.P.; Schwark, L. (2); Schumacher, J. (3); Darius, S. (2); Dobberitz, N.; Boede, J. (9); Bruck, M. (2); Suana, J. (1), Felsch, Y.; Junghans, O.D. (3); Knecht, C. (1), Hesselmann, J. (1)

 

Text: C.Knecht

Datum: 29.10.2022


Zuhause ungeschlagen - knapper Sieg gegen Pro Sport!


Am vergangenen Sonntagnachmittag empfingen die Damen des HV Grün-Weiß Werder die Berliner Frauen von Pro Sport 24. Nach spannenden 60 Spielminuten ging die OSL-Partie mit einem glücklichen Ende für die Gastgeberinnen aus.

 

Etwas unsicher starteten die Blütenstädtlerinnen mit einigen technischen Fehlern und erfolglosen Abschlüssen ins Spiel. Doch nach und nach kämpften sich die Werderanerinnen ins Spiel - wollte man doch heute unbedingt die Heimsiegserie fortsetzen! Wichtig dafür sollte eine stabile Abwehr sein und genau das konnten Schönebecks Frauen zunehmend umsetzen. Nach Verletzung und Krankheit war Kimberley Haagen zurück auf der Platte und konnte wichtige Akzente in der Defensive setzen. Gemeinsam gelangen einige Ballgewinne zu schnellen Toren über die Außenbahnen. Mit einem Stand von 10:10 ging es in die Halbzeitansprache. Trainer Schönebeck appellierte an eine gute Abwehr und forderte mehr Passspiel im Angriff, um sichere Torchancen herauszuarbeiten. 

 

Den Blütenstädtlerinnen gelang ein souveräner Start in die zweite Halbzeit. Bereits in der 39. Minute beim Stand von 12:14 aus Berliner Sicht sah sich Pro Sport Trainer Schulz zum Timeout gedrängt. Im Anschluss konnten die Werderaner Frauen allerdings nachsetzen und sich bis zur 53. auf fünf Tore absetzen (22:17). Das Spiel schien entschieden. Die zweite Auszeit der Gäste (53.) zeigte bei zunehmender Unkonzentriertheit auf Werderaner Seite allerdings Wirkung. Die Gastgeberinnen hatten zu kämpfen, ihre Führung aufrecht zu erhalten. Bis zur letzten Sekunde war eine Wendung nicht auszuschließen, doch die Blütenstädtlerinnen bewiesen Geduld und einen klaren Kopf. Nach nervenaufreibenden letzten Minuten ging das Spiel 24:23 für den Heimischen aus. Mit diesem Sieg bleiben die Werderaner Frauen ungeschlagen in eigener Halle! Mit diesem Selbstbewusstsein will man am kommenden Samstag auch in die nächste Partie gegen den OSF Berlin antreten.

 

Wir bedanken uns herzlich bei allen Fans für die Unterstützung und freuen uns, euch nächste Woche wieder begrüßen zu können!


 

Es spielten: Fechner, E., Fengler, C. (1/1), Großkurth, N., Haagen, K., Heinrich, E. (5/1), Mattern, L. (5), Müller, J. (1), Noll, T. (3), Plath, L. (7), Rudolf, E. (1), Schulz, H. (1) – Schäffer, S., Schmidt, S.

 

Text: C. Fengler

Datum: 31.10.2022


Niederlage im Brandenburg-Derby!


Am vergangenen Samstag ging es für unsere 1. Männermannschaft nach Oranienburg, worauf man sich schon lange gefreut hatte, da dies das einzige Duell mit einer brandenburgischen Mannschaft darstellen würde.

 

Die ersten 15 Minuten der Begegnung waren geprägt von 2-Minuten Zeitstrafen, wodurch es unserem Team sehr schwer fiel in ihren Spielfluss zu gelangen. Das Heimteam aus Oranienburg hingegen nutzte diese Phase der Partie, um sich einen Vorsprung zu verschaffen. Beim Stand von 7:2, nach 14 gespielten Minuten, nahm das Trainerteam um Niko Harnge die erste Auszeit, um der Mannschaft eine kurze Verschnaufpause geben und ihnen neue Anweisungen mitzugeben. In der Folge spielten sich die Blütenstädter gute Wurfchancen heraus scheiterten jedoch zu häufig am starken Torwart des OHC, um den Rückstand verkürzen zu können. Oranienburg hingegen fand immer wieder Lücken in der sonst so kompakten 5:1-Formation, sodass man sich entschied auf eine 6:0-Formation umzustellen. Zum Ende der ersten Halbzeit mussten sich die Werderaner mit einem 17:9 in die Kabine verabschieden. 

 

Unsere Männer kamen gut aus der Kabine und konnten den Rückstand bis auf 5 Tore reduzieren (45.Minute). Grund dafür war eine sehr koordinierte und aggressive Verteidigung, wodurch es den Oranienburger schwer fiel Tore zu erzielen. Im Positionsangriff spielte man geduldiger die Angriffe aus, sodass sich in den meisten Fällen hochprozentige Wurfchancen ergaben. Weiterhin konnte man ebenso aus dem Tempogegenstoß Profit schlagen. Zum Ende des Spieles setzten sich die Hausherren wieder ab, da es Werder nicht schaffte dieses Level zu halten. Auch, wenn man phasenweise gleichauf war, musste sich unsere Mannschaft mit einem 34:22 Endergebnis zufriedengeben.

 

Das lange Warten hat nun endlich ein Ende, denn am kommenden Samstag, dem 29.Oktober um 18:30, empfangen wir die zweite Mannschaft der Füchse Berlin. Wir würden uns sehr über eure zahlreiche Unterstützung freuen!

 

Es spielten: Schüler, L.; Folgmann, T.; Pfefferkorn, M.; Farchmin, T.P. (2); Schwark, L. (4); Schumacher, J. (2); Dobberitz, N.; Boede, J. (3); Felsch, Y. (1); Junghans, O.D. (4); Knecht, C.; Hesselmann, J. (1); Bruck, M. (3), Suana, J. (2)

 

Text: C.Knecht

Datum: 25.10.2022

Foto: OHC


Spreewald-Wochen schmecken besonders!


Der leichte Geruch von Spreewald-Gurken wollte auch dieses Wochenende in der heimischen Haeckel-Hölle nicht so ganz verfliegen. Nachdem letzte Woche der HC Spreewald zu Gast bei der zweiten Männermannschaft war, erwartete man diese Woche die TSG Lübbenau. Genau wie der Gegner der Vorwoche ist auch die TSG ein Absteiger aus der Oberliga und wartet mit einigen internationalen Spielern auf, vor allem aus osteuropäischen Gefilden, auf.

 

Sich auf die eigenen Stärken besinnend wollte die Zwote die gute Abwehrarbeit der Vorwoche fortsetzen und im Angriff vor allem das Tempospiel über die zweite Welle verbessern. Und man legte los wie die Feuerwehr. Die zweite Welle funktionierte in den Anfangsminuten besser und schnell stand ein 4:1 (6. Minute) auf der Anzeigetafel. In der Folge zeigte man sich aber doch gastfreundlich und ließ die Lübbenauer zum 5:5 ausgleichen und beim Stand von 7:8 (21.) sogar in Führung gehen. Vor allem der Angriffsmotor stotterte in dieser Phase enorm. Die Gastfreundlichkeit sollte nun aber doch ein Ende haben, die restliche erste Halbzeit wurde vor allem dank R. Lowens mit guten Würfen und Kreisanspielen sowie E. Päch mit einem 7:2-Lauf beendet. Mit dem Pausenpfiff durfte T. Hagenau seinen Tag schon für beendet erklären. Die Schiedsrichter entschieden sich nach einem Gesichtstreffer bei einem Blockversuch, ihm das Weiterspielen zu versagen. Mit dieser Schwächung für den ohnehin dünn besetzten Rückraum im Gepäck ging es mit einem 14:10 in die Kabine.

 

Nun sollte die Spannung hochgehalten und der Vorsprung nicht mehr hergegeben werden. Anfangs konnte der Vorsprung von vier Toren auch gehalten werden, bis vor allem der fehlende Rückzug nach Fehlwürfen und Ballverlusten die Gäste zu einfachen Toren einlud. Der Anschlusstreffer zum 16:15 (42.) war die Folge. Nun entwickelte sich ein enges Spiel, in welchem der Gast aber niemals ausgleichen konnte. Der offensivere Abwehransatz der Lübbenauer gegen die beiden Halbangreifer der Zwoten ergab mehr Räume im Zentrum, die vor allem R. Lowens und die Kreisläufer H. Wascher und N. Buchholz zu nutzen wussten. Beim Stand von 24:21 (55.) griff der Gäste-Coach in der Auszeit zum letzten taktischen Mittel und gab seiner Mannschaft auf, noch offensiver zu verteidigen. Doch auch dagegen fand die Zwote auch in Unterzahl, nachdem E. Päch nach seiner dritten Zeitstrafe ebenfalls nicht mehr mitwirken durfte, immer wieder Lösungen und konnte am Ende auch dank einer über 60 Minuten aufopferungsvoll arbeitenden Abwehr mit einem gut aufgelegten T. Folgmann dahinter einen verdienten 28:23-Erfolg einfahren.

 

Nun steht für die Zwote eine kleine Pause an, ehe es am 05.11. zur HSG Ahrensdorf/Schenkenhorst geht. Hier ist man bei einem der Favoriten auf den Staffelsieg zu Gast und will an die guten Leistungen der letzten beiden Spiele anknüpfen, um den Favoriten ordentlich zu ärgern.

 

Für die Zwote spielten: A. Bast, M. Klemt, T. Folgmann – R. Lowens (7), E. Päch (5), L. Teller (5/2), H. Wascher (3), T. Engelmann (2), E. Schulz (2), T. Hagenau (2), N. Buchholz (2), C. Pankow, G. Gehrmann

 

Text: L. Teller

Datum: 19.10.2022

Foto: Dirk Andres


Erste unterliegt den hoch motivierten Hildesheimern!


Am vergangenen Spieltag ging es für die 1. Männermannschaft nach Hildesheim. Dieses Spiel sollte für einige unserer Spieler besonders werden, da sie in den Jahren zuvor noch unter dem Trainer der Gegner, Daniel Deutsch, beim VFL Potsdam spielten.

 

Den Werderanern gelang zu Beginn der Partie ein Blitzstart, wodurch sie sich, nach nur 2 gespielten Minuten, mit 3 Toren absetzen konnten. In den folgenden Minuten zeigten die Hausherren, dass sie nach dem Unentschieden gegen die Sportfreunde Söhre dieses Mal keine Punkte liegen lassen würden. Sie spielten ihre Angriffe geduldig runter und fanden immer wieder ihre Außen, welche die erste Hälfte mit ihren Toren prägten. Der Positionsangriff unseres Teams kam durch die offensiv-interpretierte 6:0 Abwehr sehr ins Stocken, wodurch sie nur selten zu guten Wurfgelegenheiten kamen. Auch in der eigenen Defensive fand man keinen Zugriff, sodass die Gegner ihr Spiel wie gewohnt aufziehen konnten. Zum Pausenpfiff musste man sich mit einem 19:10 von den mitgereisten Fans verabschieden.

 

In der zweiten Hälfte galt die Devise den Rückstand nicht größer werden zu lassen und wenn möglich zu minimieren. Um dieses Ziel zu erreichen, brachte das Trainerteam den siebten Feldspieler, wodurch man sich immer in Überzahl befand. Dieses Konzept ging auf, denn die Rückraumspieler schufen Angriff für Angriff einfache Wurfchancen für ihre Mitspieler. Auf der Gegenseite des Parketts spiegelte sich ein ähnliches Bild, wie in Halbzeit eins ab. Der Rückraum des HC Hildesheim setzte immer wieder ihre Kreisläufer und Außen in Szene und fanden auch durch ihr gutes 1:1 zu Toren. Zwar ging das Ziel, den Rückstand zu minimieren nicht auf, dennoch kann man zumindest mit der offensiven Leistung in Halbzeit zwei zufrieden sein. Endstand des Spieles war 41:30.

 

Wieder einmal ein großes Dankeschön an die mitgereisten Fans, welche uns unterstützten. Nächsten Samstag kommt es um 18:30 Uhr in Oranienburg zum Derby. Wir würden uns freuen, wenn wir einige von euch sehen würden!

 

Es spielten: Folgmann, T. (1); Pfefferkorn, M.; Farchmin, T.P. (2); Schwark, L. (9); Schumacher, J. (4); Jochimsen, P. (1); Dobberitz, N. (1); Boede, J. (2); Felsch, Y. (1); Junghans, O.D. (4); Knecht, C.; Hesselmann, J. (2); Päch, E. (2); Teller, L.; Darius, S. (1)

 

Text: C.Knecht

Datum:18.10.2022

Foto: Rainer Coordes


Bittere Niederlage der F1


Am vergangenen Samstag, den 15.10.2022, fuhren die Frauen des HV GW Werder zum BFC Preussen, um nach der letzten Niederlage nun wieder einen Sieg einzufahren. Das Ziel war es ganz klar, sich an die vorgegebenen Konzepte zu halten und an die Leistungen der bisher gewonnenen Spiele anzuknüpfen. Leider wurde dieses Vorhaben haarscharf verfehlt. 

 

Die ersten Minuten des Spiels begannen bereits mit einem spannenden Duell, wobei sich keine der beiden Mannschaften klar absetzen konnte. Beide Teams arbeiteten sowohl in der Abwehr, als auch im Angriff sehr konzentriert und fokussiert, was sich auch im Punktestand widerspiegelte. Leider passierten den Blütenstädterinnen immer wieder taktische Fehler und auch klare Torchancen konnten nicht genutzt werden, was die Gastgeberinnen sofort ausnutzten. Somit gelang es den Gegnerinnen auch, sich mit einer zwei Tore Führung in die Halbzeitpause zu begeben (Stand 16:18). 

 

Die Pause nutzte Trainer Schönebeck, um noch einmal auf die im Vorfeld besprochenen Konzepte aufmerksam zu machen. Fokussiert werden sollte ich in der zweiten Halbzeit vor allem auf eine noch stabilere Abwehr. Außerdem appellierte der Coach an die Mannschaft, dass klare Tormöglichkeiten nun noch mehr verwandelt werden sollen. 

 

Die Traineransprache zeigte Wirkung – die Werderanerinnen konnten das spannende Duell um die Führung immer wieder aufrechterhalten. Torchancen seitens der Grün-Weißen Damen wurden nun stärker genutzt. Zusätzlich ermöglichte die gut aufgestellte Abwehr es den Damen des BFC Preussen nur schwer, Tore zu erzielen. Nachlassende Konzentration führte in der Schlussphase jedoch leider dazu, dass die ersten Frauen des HV GW Werder den harten Kampf um den Sieg mit nur einem Tor und einem Endstand von 33:32 schließlich verloren. 

 

Nach dieser wirklich knappen Niederlage soll nun jedoch wieder Kraft und Motivation gesammelt werden, sodass beim Heimspiel in zwei Wochen, dem 30.10.22 um 16 Uhr gegen den Pro Sport 24, endlich wieder ein Sieg für den HV GW Werder drin ist. 

 

Wir danken, wie immer, unseren mitgereisten Fans, welche uns wieder tatkräftig unterstützen und freuen uns, euch bald in der heimischen Häckel-Hölle wieder empfange zu dürfen!

 

Es spielten: Schäffer, S.; Schmidt, S.; Fengler, C.; Großkurth, N.; Heinrich, E. (8);  Herholc, G. (9); Müller, J. (6); Noll, T. (6); Plath, L. (1); Rudolf, E. (1); Schulz, H. (1); Seiffert, R.-M.; Sensenhauer, L.; 

 

Text: K. Haagen

Datum: 16.10.2022


Da ist das Ding! Zwote feiert ersten Sieg!


Nachdem sie in der Vorwoche noch einen komfortablen Vorsprung – und damit auch die ersten beiden Punkte – gegen den HSV Wildau hergegeben hatten, wollte die zweite Männermannschaft des HV Grün-Weiß Werder nun endlich die ersten Punkte in der Brandenburgliga einsammeln. Zu Gast in heimischen Gefilden war der frisch aus der Oberliga abgestiegene HC Spreewald. 

 

Bestmöglich auf die erfahrenen Protagonisten der „Gurkentruppe“ vorbereitet startete man mit einer offensiven Deckung in die Partie. Nach einer ersten Findungsphase, in welcher der Gast einen Zwei-Tore-Vorsprung herausspielen konnte (letztmals beim Stand von 6:8, 14. Minute), fand die Abwehr einen besseren Zugriff und zwang den Gegner zu Fehlern oder unliebsamen Abschlüssen. Im Angriff stach im ersten Durchgang vor allem E. Päch mit sechs Treffern und aufmerksamem Abwehrspiel hervor. Das Spiel wogte nun bis zum Halbzeitpfiff hin und her, die Führung wechselte einige Male. Kurz vor dem Pausentee netzte T. Hagenau zum 14:13 ein – dieser Vorsprung sollte nun nicht mehr hergegeben werden.

 

Genau mit dieser Maßgabe startete die Zwote in die noch folgenden dreißig Minuten. Beim Stand von 19:16 (40. Minute) konnte erstmals ein Drei-Tore-Vorsprung erarbeitet werden, den der Gast nur noch einmal auf ein Tor abschmelzen konnte (25:24, 49.). Aufopferungsvolle Abwehrarbeit, ein aus der Kalten sofort hellwacher A. Bast im Tor sowie eine gute Trefferquote im Angriff – hier vor allem T. Hagenau und E. Schulz, die je drei Tore im zweiten Durchgang beitrugen – sorgten dafür, dass der Weg zum Sieg geebnet wurde. So ertönte beim Stand von 29:26 der Schlusston und der erste Sieg der Zwoten in Brandenburgs höchster Spielklasse war gesichert.

 

Die positive Entwicklung, die sich sowohl spielerisch als auch in den Ergebnissen widerspiegelt, möchte die Mannschaft um Trainer T. Sachse bereits dieses Wochenende fortsetzen. Am Samstagabend um 18:30 Uhr ist der nächste Oberliga-Absteiger zu Gast. Die bisher sieglose TSG Lübbenau reist vermutlich mit dem Ziel an, dem eigenen Anspruch nicht weiter hinterher zu laufen. Dieses spannende Spiel sollte sich kein Werderaner Handballfan entgehen lassen!

 

Für die Zwote spielten: 

M. Klemt, A. Bast, T. Folgmann – E. Päch (10), L. Teller (10/5), T. Hagenau (5), E. Schulz (3), T. Engelmann (1), H. Wascher, C. Kubrack, N. Hagenau, N. Buchholz


Starke erste Hälfte reicht nicht aus, um Punkte aus Bernburg mitzunehmen!


Am vergangenen Sonntag ging es für die Erste ins 160 Kilometer entfernte Bernburg. Gemeinsam mit ein paar handballfreudigen Fans galt es die nächsten Punkte in der Saison mitzunehmen. 

 

Unsere Männer fanden exzellent in das Spiel und konnten sich sehr früh von ihren Gegnern absetzen. Grund dafür war eine aggressive und offensiv-orientierte 5-1 Abwehr, wodurch die Werderaner es schafften den Angriff der Bernburger früh zu stören oder gar zu unterbinden. Durch diese gut formierte Defensive gelang es den Außenspielern in der Anfangsphase immer wieder einfache Tore im Tempogegenstoß zu erzielen. Weiterhin spielten sie ihren Angriff sehr geduldig und spielten so lange bis sich gute Wurfchancen ergaben. Im Laufe der ersten Hälfte spielten sich die Blütenstädter zwischenzeitlich eine 6-Tore-Führung heraus. Zum Ende der ersten Halbzeit verkürzte das Heimteam zum 11:15 durch einen 7-Meter Strafwurf. Die zweite Hälfte der Begegnung begann mit einer dominanten Phase der Männer von der Saale. Sie spielten ihre Angriffe nun mit mehr Konsequenz und fanden gute Lösungen, um die Abwehrreihe der Havelstädter zu überwinden. Bernburg holte immer mehr auf, konnte ausgleichen und der 38. Minute die Führung übernehmen. Die nächsten Minuten gestalteten sich ausgeglichen, denn keine der beiden Mannschaften schaffte es den Gegner abzuschütteln. Nach einer Auszeit des Heimteams in der 45. Minute gelang es dem SV, motiviert durch die lautstarken Fans, einen 4:0-Lauf zu starten, welcher unser Trainerteam dazu zwang einzugreifen und ebenfalls ein Team-Time-Out zu beantragen. Dieses erzielte jedoch nicht das erwünschte Ziel. In der Abwehr gewährte man den Gegner leichte Tore und im eigenen Angriff spielte man ohne Kopf und nötige Geduld, was der Schlüssel zum Erfolg in der ersten Halbzeit war. Im Anschluss schaffte es unsere Mannschaft den Rückstand nicht mehr zu verringern, sodass sie sich mit einem 31:23 aus der Halle verabschieden mussten.

 

Danke an die mitgereisten Fans, welche uns bestmöglich über 60 Minuten unterstützten. Unser nächstes Spiel findet am 16. Oktober um 17:00 Uhr in Hildesheim statt, bevor es am 22.Oktober um 18:30 im Derby gegen den Oranienburger HC geht.

 

Bis dahin: WERDER FEUER!!!

 

Es spielten: Schüler, L.; Pfefferkorn, M.; Farchmin, T.P. (2); Schwark, L. (4); Schumacher, J.; Jochimsen, P.; Dobberitz, N.; Boede, J.; Bruck, M.; Suana, J. (3), Felsch, Y.; Junghans, O.D. (8); Knecht, C. (2), Hesselmann, J. (4)

 

Text: C.Knecht

Datum: 10.10.2022


MV – Fluch doch noch nicht abgelegt!


Am 6. Spieltag der Oberliga Ostsee-Spree der Frauen, ging es für die Werderaner Handball Damen nach Teterow, wo sie gegen den Aufsteiger aus Stavenhagen antraten. Nachdem in den Wochen zuvor zwei Siege eingefahren wurden und man unteranderem in Rostock gewann, sollte auch dieses Mal wieder der MV – Fluch gebrochen und die zwei Punkte mit nach Werder genommen werden. Doch leider gelang es den Damen von der Havel nicht ihre Leistung aus den vorherigen Wochen abzurufen. 

 

Von Beginn an liefen die Grün-Weißen einem Rückstand hinterher. Erst in der 4. Spielminute gelang es ihnen durch Elise Fechner den ersten Treffer zu machen. Durch zu viele Fehler im Angriff wurde es den Stavenhagenerinnen leicht gemacht in ihr Tempospiel zu kommen, sodass sie immer wieder die Führung behaupten konnten. Trainer Lucas Schönebeck war gezwungen beim Stand von 8:8 in der 20. Spielminute die Auszeit zu nehmen. Diese zeigte kurz Wirkung. Die Damen von der Havel legten einen 4:0 Lauf hin, sodass innerhalb von 4 Minuten eine 4 Tore Führung für die Blütenstädterinnen auf der Anzeigetafel stand. Leider konnte diese nicht weiter behauptet werden und immer wieder war es die Mitte Spielerin der Heimmannschaft, der es gelang den Ball ins Tor zu bringen. Somit stand es zur Halbzeit 14:14.

 

In der Halbzeit appellierte Trainer Lucas Schönebeck noch einmal an die, in der Trainingswoche besprochenen Dinge, sowie an eine notwendige Fehlerminderung. Doch direkt im ersten Angriff nach Wiederanpfiff blieb Laura Mattern nach einer Aktion auf dem Boden liegen und konnte das Spiel nicht mehr weiter bestreiten, ein Schockmoment für die Mannschaft und wir wünschen ihr an dieser Stelle noch einmal Gute Besserung! In den ersten 10 Minuten der 2. Halbzeit war es ein Kopf an Kopf Rennen, keine Mannschaft schenkte der anderen etwas. Mitte der Halbzeit kam ein Bruch ins Spiel der Werderanerinnen, sodass die Heimmannschaft auf 5 Tore, 10 Minuten vor Spielende davonziehen konnte. Auch das letzte Timeout, eine Umstellung auf die 4:2 Abwehr brachte zwar ein aufbäumen der Mannschaft hervor, jedoch reichten die Kräfte am Ende nicht mehr aus, um die zwei Punkte mit nach Werder zu nehmen.

 

Ein großes Dankeschön geht an Familie Nehls, bei denen wir vor dem Spiel im Eiscafé "Am Wall" bestens versorgt wurden. Außerdem ein großes Dankeschön für die Unterstützung vor Ort in der Halle! Nun heißt es den Kopf nicht hängen lassen, sondern aus den Fehlern lernen, damit diese gleich am nächsten Wochenende, wenn es für die Blütenstädterinnen zum BFC Preussen geht, korrigiert werden und die zwei Punkte wieder mit nach Werder kommen. Wir freuen uns über eure Unterstützung, Anpfiff ist um 16:30 Uhr in der Wedellstraße 57, 12249 Berlin. 

 

Es spielten: Schmidt, S.; Schäffer, S.; Seiffert, R.; Mattern, L. (1); Rudolf, E.; Fechner, E. (3); Nehls, J.; Herholc, G. (6/3); Schulz, H.; Heinrich, E. (3); Müller, J.(4); Sensenhauer, L.; Noll, T.(2); Plath, L. (4) 

 

Text: T. Noll

Datum: 09.10.2022


"Neuzugang bei der M1"


 

Am vergangenen Donnerstag (29.09.2022) erblickte Oskar Hugo um 3:44 Uhr das Licht der Welt! Stolze 56 cm groß und 4280g schwer.

 

Die Werder-Familie gratuliert dem Chef-Coach Niko Harnge und seiner Frau Lisa zum "Neuzugang" und wünscht von Herzen alles Liebe! 💚🤍


Leistung gezeigt und eingebrochen!


Nachdem die ersten beiden Saisonspiele vor allem aufgrund der hohen Fehlerzahl auf eigener Seite verloren gingen, sollte im dritten Spiel endlich gezeigt werden, dass die Mannschaft zurecht aufgestiegen ist und das Niveau hat, um in der höchsten Spielklasse des Landes Brandenburg mitzuhalten. Gegner war der HSV Wildau, der im letzten Jahr dank des per Relegation gesicherten Aufstiegs des SV 63 Brandenburg-West den Verbleib in der Brandenburgliga feiern durfte. Nichtsdestotrotz erwartete die Zwote eine Mannschaft, die vor allem ein klares taktisches Konzept verfolgt und über wurfstarke Rückraumspieler verfügt. Gerade der Achtungserfolg in der vergangenen Woche gegen den Oberliga-Absteiger TSG Lübbenau ließ aufhorchen.

 

In dem Wissen um die Stärken des Gegners wollte man im Abwehrzentrum aktiv verteidigen und im Angriff über Tempo zu einfachen Toren kommen. Dies gelang im ersten Durchgang nahezu perfekt. Der Abwehrverbund arbeitete aufopferungsvoll und T. Folgmann im Tor konnte sich mit einer starken Quote als wichtige Unterstützung auszeichnen. Im Angriff konnten viele Zweikämpfe gewonnen werden, wodurch eine Menge guter Torgelegenheiten herausgespielt werden konnten. R. Lowens stach im ersten Durchgang durch seine erfolgreichen Fernwürfe besonders heraus. So konnte über die Zwischenstände 1:4 (8. Minute), 6:8 (22.) und 9:15 (28.) mit einer komfortablen 10:17-Führung in die Pause gehen.Zielsetzung war nun, das hohe Spielniveau zu halten und vor allem in der Abwehr weiter aktiv gegen die Schützen der Gastgeber zu verteidigen. 

 

Gesagt - nicht getan. Die Wildauer Wildschweinbande reagierte auf den hohen Rückstand mit einer Einzelmanndeckung, die der Schlüssel für die nun folgende Aufholjagd sein sollte. Nur zwei eigene Tore in der ersten Viertelstunde konnten erzielt werden, während in der Abwehr gerade der Innenblock zu passiv agierte und freie Würfe für die Gastgeber ermöglichte. So schwand der Vorsprung Stück für Stück, bis der HSV zum 20:20 (48.) ausgleichen und sogleich auch in Führung gehen konnte. Da sich auch in den restlichen Minuten keine großartige Leistungssteigerung mehr erkennen ließ, musste man sich am Ende mit 27:24 geschlagen geben.

 

Fazit: Eine sehr starke erste Halbzeit reicht in der Liga nicht, um ein Spiel zu gewinnen. Allerdings ist definitiv festzustellen, dass die Mannschaft das Zeug hat, in der Liga gegen jede Mannschaft konkurrenzfähig zu sein. Die nächste Möglichkeit, dies unter Beweis zu stellen, hat die Zwote gleich diesen Samstag. Um 18:30 Uhr wird in eigener Halle der Oberliga-Absteiger HC Spreewald zu Gast sein.

 

Für die Zwote spielten: A. Bast, T. Folgmann - R. Lowens (7/2), E. Päch (5), L. Teller (3), T. Hagenau (2), E. Schulz (2), T. Engelmann (2), H. Wascher (1), N. Hagenau (1), G. Gehrmann (1), N. Buchholz, G. Grohmann


Baunatal war eine Nummer zu groß!


Am 5. Spieltag der laufenden Saison empfing unsere Erste die Gäste vom GSV Eintracht Baunatal. Nach nun 3 Niederlagen in Folge, sollte vor heimischer Kulisse die nächsten Punkte eingefahren werden.

 

Nach anfänglichen Startschwierigkeiten seitens der Hausherren und einem 0:3-Rückstand nach sechs Minuten, fand unser Team in die Partie und glich das Spiel in der achten Minute zum 3:3 aus. Baunatal verteidigte aggressiv, was uns vor Aufgaben stellte, bei welchen wir uns schwer taten zu Lösungen zu kommen. Durch ihre Defensive verschafften sie sich immer wieder viele Möglichkeiten in der zweiten Welle oder im Tempogegenstoß zu schnellen und einfachen Toren zu gelangen. Nachdem sich die Werderaner in die Begegnung gekämpft hatten, starteten die Gäste den nächsten Lauf, durch den sie sich auf ein 4:10 absetzen konnten. Diesem Rückstand liefen die grün-weißen Spieler bis zum Abpfiff der ersten Halbzeit hinterher, sodass sie sich mit einem 7-Tore-Rückstand von ihren Fans in die Pause verabschieden mussten.

 

Schon wie in Halbzeit eins konnten die Blütenstädter ihre Fehler im Ballvortrag und Passspiel nicht verbessern, sodass es ihnen weiter schwer fiel sich Torchancen herauszuspielen. Das Team aus Baunatal spielte währenddessen weiter ihr Spiel geduldig runter, bewegten sich viel im Angriff und konnten ihre Führung weiter ausbauen. In der Schlussviertelstunde des Spieles versuchten die Havelstädter den Rückstand noch einmal zu verringern. Jedoch waren sie zu ungeduldig und unkonzentriert in ihren Aktionen, wodurch die Gegner zu Tempogegenstoßtoren eingeladen wurden. Am Ende des Spieles muss sich unsere Mannschaft mit einer deutlichen 25:36 Niederlage geschlagen geben.

 

Danke an alle Zuschauer in der Halle, sowie vor dem Fernseher daheim. Wir hoffen, dass ihr uns im nächsten Heimspiel, am 29.10. um 18:30, unterstützt. In der Zwischenzeit geht es für uns auswärts nach Bernburg (09.10.), Hildesheim (16.10) und Oranienburg (22.10.).

 

Es spielten: Schüler, L.; Pfefferkorn, M.; Farchmin, T.P. (2); Schwark, L. (2); Schumacher, J. (2); Jochimsen, P.; Dobberitz, N.; Boede, J. (3); Bruck, M. (4); Suana, J. (3), Felsch, Y. (1); Junghans, O.D. (6); Knecht, C. (2)

 

Text: C. Knecht

Datum: 04.10.2022 


Weiterhin Zuhause ungeschlagen!


Am Samstag, den 01. Oktober 2022 um 18:30 Uhr empfingen die 1. Frauen aus der Blütenstadt die Gäste aus der schönen Hansestadt Wismar. Das Team von Trainer Lucas Schönebeck zeigte einen engagierten Auftritt und gewann am Ende deutlich mit 9 Toren Unterschied, 37:28.  

 

Durch eine bewegliche Abwehr mit einer starken Elise Fechner im Abwehrzentrum konnten die Damen aus der Blütenstadt sich schnell auf 5:0 absetzen. So dauerte es 10:38 Minuten, bis die Gäste von der TSG Wismar ihr erstes Tor in der Haeckel-Hölle erzielen konnten. Vor allem der Rückraum der Blütenstädterinnen konnte an diesem frühen Abend überzeugen. Eine gut aufgelegte Lilly Plath im linken Rückraum der Blütenstädterinnen stellte durch ihren temporeichen 1 gegen 1 Aktionen und ihre guten Anspiele auf die Außenpositionen die Abwehr der TSG Wismar vor große Probleme. So konnten sich die Werderanerinnen über die Spielstände 10:5 (16. Minute) bis auf 19:11 zur Halbzeit absetzen. Mit einem gehaltenen 7m nach Ablauf der ersten 30 Minuten durch unsere Nummer 12, Svenja Schäffer, ging es in die Halbzeitpause. 

 

Die Halbzeitansprache unseres Trainergespann Schönebeck/ Melzer verlief kurz und knapp. Beide appellierten an die Hochhaltung der Konzentrationsfähigkeit und die Vermeidung von Technikregelfehlern. 

 

Bedauerlicherweise geschah das, wovor das Trainergespann gewarnt hatte. Es schlichen sich in der zweiten Halbzeit einige technische Fehler ein, sodass die Gäste über schnelle Gegenstöße zu Torerfolgen kamen. Gloria Herholc, die im rechten Rückraum spielte, konnte im Angriff mit viel Durchsetzungsvermögen glänzen. Am Ende konnten die Blütenstädterinnen einen ungefährdeten Sieg einfahren.  Gleichwohl ist die Tatsache, dass Trainer Lucas Schönebeck allen Spielerinnen Einsatzzeiten einräumen konnte, besonders erfreulich. 

 

Ein besonderer Dank geht an die Fans, die in der Halle überragend für Stimmung gesorgt haben und natürlich auch an diejenigen, die vor dem Bildschirm mitgefiebert haben. Nächste Woche steht das dritte Auswärtsspiel des Jahres beim Aufsteiger Stavenhagener SV von 1863 an. Die Mannschaft aus Mecklenburg-Vorpommern konnte in den letzten beiden Spielen, gegen etablierte Oberligamannschaften, Siege einfahren. Demzufolge wird ein spannendes Spiel am kommenden Samstag, den 08.10.2022 um 18:30 Uhr in der Gymnasiumsporthalle Teterow erwartet.

 

Es spielten: Schmidt, S.; Schäffer, S.; Mattern, L. (6); Rudolf, E. (1); Fechner, E. (2); Nehls, J. (1); Herholc, G. (8/2); Schulz, H.; Fengler, C. (1); Heinrich, E. (8/2); Müller, J.; Sensenhauer, L.; Noll, T.; Plath, L. (10) 

 

Text: E. Heinrich

Datum: 02.10.2022


“Zwote weiter auf der Jagd nach ersten Punkten”


Nachdem die ersten beiden Spiele in Brandenburgs höchster Spielklasse deutlich verloren gingen, will die zweite Männermannschaft an die Leistungen aus der Aufstiegssaison anknüpfen und am Wochenende einen großen Kampf liefern und auch nach etwas Zählbarem greifen.  Am Samstag macht sich die Mannschaft auf den Weg nach Wildau. Anpfiff im Wildorado ist um 19 Uhr.

 

Das nächste Heimspiel der Zwoten findet schon in der kommenden Woche statt. Am Samstag, den 08.10., ist der Oberliga-Absteiger TSG Lübbenau zu Gast in der Haeckelhölle.

 

Text: R. Lowens

Datum: 30.09.2022


Gute Anfangsphase reicht nicht, um mit Aue mithalten zu können!


Vergangenes Wochenende ging es für unsere Erste zum Tabellenführer nach Aue. Dieser hatte sich schon vor der Saison nur ein Ziel gesetzt - den direkten Wiederaufstieg. Die Mannschaft bestritt die Begegnung weiterhin mit einigen Ausfällen: Konstantin Arlt (Mittelfußbruch), Dominik Nehls (Corona) und Janek Hesselmann (krankheitsbedingt). Wieder an Bord war Jonathan Schumacher! 

 

Unser Team fand sehr gut in die Partie. Euphorisiert von einem großen Publikum stellten sie wieder eine gute und aggressive Abwehr und machten es dem Heimteam möglichst schwer zu hochprozentigen Torchancen zu kommen. Ebenso schafften es die Werderaner im Angriff, durch ein geduldiges Angriffsspiel, zu Toren zu gelangen. Es war ein Schlagabtausch auf Augenhöhe, welcher sich in der ersten Hälfte abspielte. In der 23. Minute erspielte sich das Heimteam erstmals, durch einen 3:0-Lauf, eine 3-Tore-Führung. Bis zur Halbzeit kämpften sich die Blütenstädter auf ein Tor heran und konnten mit einem Halbzeitstand von 14:13 zufrieden in die Kabine gehen. 

 

Nach dem Wiederanpfiff kamen die Männer aus dem Erzgebirge besser ins Spiel und konnten ihre Führung immer weiter ausbauen. Den Havelstädtern gelang es nicht, wie in der ersten Hälfte, durch ihr geduldiges und ausgewogenes Spiel zu Torchancen zu gelangen. Sie verzettelten sich immer wieder an der Abwehrreihe des EHV Aue und luden sie dadurch zu einfachen Toren ein. In der letzten Viertelstunde der Spielbegegnung konnte unsere Erste ihre Fehler nicht minimieren, wodurch der Rückstand immer weiterwuchs. Durch einen 5:0-Lauf in den letzten 10 Minuten mussten sich die Werderaner mit einem 31:22 geschlagen geben. 

 

Trotz dieser doch sehr deutlichen Niederlage kann man diesem Spiel viel Positives abgewinnen. Es gilt weiterhin die eigenen Fehler zu minimieren, um die nächsten Punkte in der Saison einfahren zu können. Das nächste Heimspiel ist am 02.10., wenn wir auf den GSV Eintracht Baunatal, um 16:00 Uhr treffen.

 

Bis dahin: WERDER FEUER!!!

 

Es spielten: Schüler, L.; Pfefferkorn, M.; Farchmin, T.P. (1); Schwark, L. (4); Schumacher, J. (3); Jochimsen, P. (2); Dobberitz, N.; Boede, J. (3); Bruck, M. (3); Suana, J. (1), Felsch, Y.; Junghans, O.D. (1); Knecht, C. (4)

 

Text: C. Knecht

Datum: 27.09.2022


Das Spiel in der Schlussphase gedreht!


In der altehrwürdigen Fiete-Reder-Sporthalle ist es gar nicht so einfach zu gewinnen. Das hat auch dieses Spiel wieder gezeigt. Jedoch konnten sich die Damen von der Havel durch viel Einsatz mit einem 29:27 die Punkte 5 und 6 sichern.

 

Gestartet ist das Spiel genau wie es sich Coach Schönebeck gewünscht hatte. Die Vorgaben funktionierten und die Anzeigetafel zierte ein 0:4. Rostock II hatte da natürlich etwas dagegenzusetzen. Das taten sie dann auch und drehten das Spiel in der 12. Minute beim Stand von 5:6. Ihre Führung ließen sie sich auch nicht mehr nehmen und es ging, nach zwischenzeitlichem 4-Tore-Rückstand, bei 12:14 in die Halbzeit.

 

Rostock II konnte diesen 2-Tore-Vorsprung auch durchgehend bis zur 50. Minute halten, ehe die Abwehr in eine offensivere Variante umgestellt wurde. Erst dann konnten die Werderaner Frauen mit einem 23:22 endlich wieder in Führung gehen. Ab dem Moment sollte die Führung auch nicht mehr genommen werden, bis der Schlusspfiff das 29:27 besiegelte. 

 

Großer Dank gilt allen mitgereisten Fans, die uns bis zur letzten Sekunde unterstützt haben. Nun gilt voller Fokus auf das kommende Heimspiel gegen die TSG Wismar.

 

 

Es spielten: S. Schäffner, S. Schmidt, L. Mattern (9), E. Rudolf, E. Fechner (1), J. Nehls, G. Herholc (2), H. Schulz, C. Fengler, E. Heinrich (9), J. Müller (4), L. Sensenhauer, T. Noll (2), L. Plath (2)

 

Text: G. Herholc

Datum: 27.09.2022


Trotz großem Kampf punktlos!


Zum 3. Spieltag der laufenden Saison empfing der HV GW Werder die zweite Vertretung des SC Magdeburg. Die Mannschaft wollte vor heimischer Kulisse beweisen, dass das Ergebnis des vergangenen Wochenendes gegen den HC Erlangen die Ausnahme in der Saison sein sollte.

 

Mit diesem Mindset starteten die Gastgeber auch wenn ersatzgeschwächt im Rückraum (Dominik Nehls (Corona), Christopher Knecht (Kapselverletzung), Konstantin Arlt (Mittelfußbruch)) in die Spielbegegnung und legten einen 3:0 Start hin. Die Abwehr war in der Anfangsphase unüberwindbar und unsere Torhüter boten uns, wie auch schon in den letzten Spielen, einen sicheren Rückhalt. Durch die Defensive geling es den Werderanern immer wieder ins Tempospiel zu gelangen und somit zu einfachen Toren aus der zweiten Welle und dem Tempogegenstoß zu kommen. Jedoch drückten nicht nur unsere Männer auf das Gaspedal - Magdeburg fand ab der 6. Spielminute auch in die Partie, jedoch hielten die Blütenstädter sie weiterhin auf Distanz. Beide Mannschaften hatten Probleme im Positionsangriff zu guten Wurfchancen zu gelangen, da beide Deckungsreihen es durch ihre Aggressivität schafften die Rückraumakteure zu stören. Die Gäste mit ihrer 6:0-Verteidigung und wir mit der offensiven 5:1-Deckungsvariante. In der 18. Minute schafften es die Magdeburger das erste Mal im Spiel zu den Gastgebern aufzuschließen. In der Folge entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel. Der SC hatte nach dem Abpfiff der ersten Hälfte erstmals die Möglichkeit, durch einen 7-Meter, in Führung zu gehen, welche sie nutzten und auf 10:11 erhöhten.

 

Die zweite Halbzeit startete besser für die Gäste, welche weiterhin eine starke Abwehr stellten und daraus Kapital schlugen. Unsere Blütenstädter fanden nur mühselig in die zweiten 30 Minuten der Partie, da der SC die Aggressivität hochhielt und den Werderanern wenig Möglichkeiten ließ, um zu Toren zu gelangen. Aus einem zwischenzeitlichen 4-Tore-Rückstand kämpften sich unsere Männer wieder auf 2 Tore heran, nutzten jedoch die Chance auf den Anschlusstreffer nicht. Im weiteren Verlauf des Spieles erhöhten die Elbstädter die Führung wieder auf 4 Tore. Nach dem Team-Time-Out in der 59. Minute versuchten die Havelstädter nochmal alles in die Waagschale zu werfen und nahmen den Torhüter raus, um im Angriff in Überzahl Lösungen zu finden. Dies funktionierte jedoch nicht wie erhofft, da man unvorsichtig mit dem Ball umging und Fehler beging, wodurch die Gegner auf das leere Tor werfen konnten. Am Ende mussten wir uns, in der Höhe vielleicht ein bisschen zu hoch, mit 21:26 dem SC Magdeburg geschlagen geben.

 

Nun geht es darum, die positiven Dinge aus dem Spiel mitzunehmen und Verbesserungspotenziale im Training aufzuarbeiten, denn nächstes Wochenende geht es zum Tabellenführer, niemand Geringeren als den EHV Aue. Das nächste Heimspiel findet am 02.10. um 16:00 Uhr in der Ernst-Haeckel Halle statt, wo ihr auch wieder gern gesehen seid. 

 

Bis dahin: WERDER FEUER!!!

 

Es spielten: Schüler, L.; Pfefferkorn, M.; Farchmin, T.P. (1); Schwark, L. (1); Hesselmann, J. (3); Jochimsen, P. (1); Darius, S.; Dobberitz, N. (3); Boede, J. (2); Bruck, M. (3); Suana, J. (2), Felsch, Y. (1); Junghans, O.D. (4)

 

Text: C.Knecht

Datum: 20.09.2022


Zweites Heimspiel, zweiter Sieg!


Am vergangenen Samstag empfingen unsere ersten Damen die SG NARVA zum zweiten Heimspiel der Saison, das sie mit 28:19 klar für sich entscheiden konnten. 

 

Den unbedingten Willen, die bittere Rückspiel-Niederlage der Vorsaison wettmachen zu wollen, bewies S. Schäffer bereits in der zweiten Spielminute, als sie den ersten Siebenmeter der Partie entschärfte und den Gastgeberinnen so ermöglichte, anschließend mit einem 3:0-Lauf in das Spiel zu starten. Die Führung sollten die Werderanerinnen auch im gesamten Spielverlauf nicht mehr aus der Hand geben, doch insgesamt acht „freie Verworfene“ sowie etliche technische Fehler machten es den Berliner Gästen möglich, zur Halbzeit bis auf ein 9:8 heranzukommen. 

 

Die Ansprache in der Pause zielte klar auf eine Verbesserung der offensiven Leistung ab und zeigte Wirkung. Denn erneut entschieden die Gastgeberinnen die ersten Minuten für sich und bauten ihren Vorsprung durch einen 4:0-Lauf trotz doppelter Unterzahl zum 13:8 weiter aus. Die Damen von NARVA bewiesen Kampfgeist und kamen in der 37. Spielminute noch einmal auf zwei Tore zum 13:11 heran, was jedoch die kleinste Differenz in der restlichen Spielzeit darstellen sollte. Von nun an gaben die Blütenstädterinnen zu keiner Zeit eine sichere Führung aus der Hand. Besonders erfreulich in den letzten Minuten: Neuzugang R. Seiffert konnte sich mit ihrem ersten Tor in die Torschützinnenliste eintragen und so ihr Comeback im Handballsport feiern. 

 

Das Team bedankt sich bei allen Fans, die wieder einmal für die großartige Stimmung in der Halle gesorgt haben! Auch die mitgereisten Fans der SG NARVA sorgten das eine oder andere Mal für ein kleines Schmunzeln aller Beteiligten.

 

Am nächsten Wochenende steht für die ersten Damen das nächste Auswärtsspiel auf dem Programm - es geht nach Rostock. Die Partie startet um 16:00 Uhr in der Fiete-Reder-Sporthalle. 

 

Es spielten: Schmidt, S.; Schäffer, S.; Seiffert, R. (1); Mattern, L. (6); Rudolf, E.; Fechner, E. (3); Herholc, G. (4); Schulz, H.; Fengler, C. (2/2); Heinrich, E. (5/1); Müller, J. (1); Sensenhauer, L.; Noll, T.; Plath, L. (6)

 

Text: E. Fechner

Datum: 19.09.2022


Erlangen ohne Gnade mit Aufsteiger!


Am zweiten Spieltag der laufenden 3. Liga Saison mussten die Spieler unserer 1. Männermannschaft ins 413km entfernte Erlangen fahren, um ihr Spiel bestreiten zu können. Voller Euphorie aus dem ersten Spiel gegen Northeim gingen sie auch in dieser Partie hochmotiviert in die Begegnung.

 

Die Anfangsphase des Spieles gestalteten die Männer von der Havel sehr gut, da sie immer wieder zu guten und hochprozentigen Wurfchancen im Angriff kamen und auch eine solide Defensive stellten, sodass das Spiel sehr ausgeglichen war. Schockmoment in der 3. Minute der Begegnung! Unserer Nr. 7 Konstantin Arlt verlässt verletzungsbedingt die Spielfläche und muss kurzerhand ins Krankenhaus gefahren werden. An dieser Stelle nur die besten Genesungswünsche! Zur Mitte der ersten Hälfte bricht unser Team ein. Zu viele Fehler im eigenen Positionsangriff bieten den Gastgebern leichte Chancen die Partie zu ihren Gunsten zu kippen, was sie infolgedessen auch taten. Es folgte ein 6:0-Lauf der Erlangener bis zur 26. Minute. Den geschaffenen 6-Tore-Vorsprung ließen sie sich nicht mehr nehmen, sodass sich die Mannschaften mit einem 13:7 in die Halbzeitpause verabschiedeten.

 

Nach der Halbzeitbesprechung in der Kabine fanden die Blütenstädter ähnlich gut in die Spielbegegnung wie zu Beginn der Partie, wodurch der Abstand zu den Gegnern erstmal gleichblieb. Jedoch verfiel die Mannschaft im Anschluss wieder in eine Phase voller Ungenauigkeiten, sei es im Abschluss oder in der Verantwortung für den Ball, was dazu führte, dass sich der HC Erlangen weiter absetzen konnte. Das Heimteam spielte konsequent und geduldig ihre Angriffe herunter und konnte sich bis zur Schlusssirene eine 12-Tore-Führung erspielen. Endstand des Spieles war ein 30:18 für Erlangen.

 

Jetzt heißt es die Köpfe nicht zu tief in den Sand zu stecken, sondern voller Vorfreude dem nächsten Heimspiel, am kommenden Sonntag, dem 18. September, um 16:00 in Werder, entgegenzufiebern. Um die nächsten Punkte der Saison einfahren zu können, benötigen wir eure Unterstützung von der Tribüne. Also kommt in die Halle und unterstützt eure Erste. 

 

Bis dahin: WERDER FEUER!!!

 

Es spielten: Schüler, L.; Pfefferkorn, M.; Nehls. D. (4); Farchmin, T.P. (1); Schwark, L. (3); Hesselmann, J. (2); Jochimsen, P.; Arlt, K.; Darius, S. (3); Dobberitz, N. (1); Boede, J. (1); Bruck, M. (2); Suana, J. (1), Felsch, Y.

 

Text: C. Knecht

Datum: 14.09.2022


Erste Niederlage der Saison! 😕


Am Samstag, den 10.09.2022, fuhr die erste Frauenmannschaft nach Spandau zu ihrem ersten Auswärtsspiel der Saison. Mit voller Bank und den neuen Auswärtstrikots wollten sie hier die nächsten 2 Punkte holen. Leider reichte die Kraft am Ende nicht aus und sie mussten ohne Punkte im Gepäck wieder nach Hause fahren.

 

Die Damen aus der Blütenstadt kamen gut in die Partie und konnten die ersten drei Tore auf ihrem Konto verzeichnen. Erst in der 6. Minute fiel das erste Tor der Gastgeberinnen. In der 10. Minute schafften die Spandauerinnen den Ausgleich und im nächsten Angriff auch die Führung. Von da an war es ein enges Kopf-an-Kopf-Rennen. Erst 2 Minuten vor Ende der ersten Halbzeit konnten die Gastgeberinnen ihre Führung leicht ausbauen, sodass sie mit 15:11 in die Pause gingen. In der zweiten Halbzeit konnte die F1 den Vorsprung nur noch einmal auf 2 Tore verringern. Ab der 40. Min schwanden mehr und mehr die Kräfte und auch die Abwehrumstellung auf eine 4:2 konnte nicht den erwünschten Effekt bringen. Am Ende trennten sich beide Mannschaften mit 31:24. Ein Lichtblick in diesem Spiel waren die beiden Außenspielerinnen Emilia Heinrich und Julia Müller, die mit einer konsequenten Torausbeute die Mannschaft im Spiel hielten.   

 

Wir bedanken uns bei allen Fans, die uns vor Ort oder vom Bildschirm aus unterstützt haben. In der nächsten Woche empfängt die F1 NARVA Berlin in heimischer Halle. Anpfiff ist am Samstag, den 17.09.22 um 18.30 Uhr. 

 

Es spielten: Schmidt, S.; Schäffer, S.; Mattern, L. (3); Rudolf, E.; Fechner, E. (1); Herholc, G. (2/2); Schulz, H.; Fengler, C.; Heinrich, E. (10/4); Müller, J. (4); Großkurth, N.; Sensenhauer, L.; Plath, L. (1); Haagen, K. (2)

 

Text: Lara Sensenhauer

Datum: 11.09.2022


M1 mit fulminantem Auftakt in die 3. Liga Saison!


Nach einer sehr kurzen Sommerpause startete am vergangenen Sonntag die Saison für unsere 1. Männermannschaft in Liga 3. Zu Gast, in der heimischen Ernst-Haeckel-Halle, war der Northeimer HC aus Niedersachsen, welcher sich über die Saisonpause mit Neuzugängen verstärkte, sowie den Trainerposten wechselte. Es wurde eine spannende und ausgeglichene Partie erhofft.

 

Zu Beginn des Spieles spürte man deutlich die Präsenz des Gastgebers, welcher über das gesamte Spiel hinweg hochmotiviert agierte und es in den Anfangsminuten der Begegnung schaffte, sich durch eine starke Defensive und schnelle Angriffe eine 4-Tore-Führung zu erspielen. Langsam fanden auch die Gäste ins Spielgeschehen und kämpften sich Stück für Stück an die Blütenstädter heran, bis das Spiel in der 11. Minute wieder ausgeglichen war. In der Folge entwickelte sich ein Schlagabtausch auf Augenhöhe, in welchem es keiner der beiden Mannschaften gelang sich spielentscheidend abzusetzen. Im letzten Angriff der ersten Hälfe schafften es die Northeimer den Anschlusstreffer zu erzielen, sodass sich unsere Männer mit einer 1-Tore-Führung in die Pause verabschiedeten (18:17).

 

Die Werderaner kamen souverän aus der Kabine und zeigten, wie auch schon in der ersten Spielhälfte, dass sie die Punkte heute zuhause behalten wollten. In Halbzeit zwei fiel es den Gegnern schwer zu hochprozentigen Wurfchancen zu kommen, da die Hausherren eine solide Abwehrformation stellten und sich auf ihren Rückhalt im Tor verlassen konnten. So stand es, nach 11 gespielten Minuten in der zweiten Halbzeit, 24:20. Infolgedessen justierte der Trainer der Gäste neu und ließ seine Mannschaft in Überzahl spielen, um zu besseren Wurfchancen zu gelangen. Weiterhin taten sich die Gegner schwer, da die Abwehrreihe der Werderaner gut verschob und sich kaum Überzahlsituationen ergaben. Das leere Tor des HC Northeims, im Zuge des 7. Feldspielers, nutzten unsere Spieler gekonnt und trafen das Tor auch aus größerer Distanz mit Bravour. Den gewonnenen Vorsprung ließen sich unsere Männer nicht mehr nehmen, sondern konnten ihn bis zum Schlusspfiff noch weiter ausbauen. Am Ende des ersten Spiels der Saison konnten sich das Team und die Fans über ein 36:28 Sieg freuen!

 

Die gewonnene Euphorie aus dem ersten Sieg muss nun in die kommenden Spiele transportiert werden. Im nächsten Spiel am 10.09. müssen sich unsere Männer in Erlangen beweisen, bevor ihr sie wieder am 18.09. in eigener Halle empfangen könnt. 

 

Bis dahin: WERDER FEUER!!!

 

Es spielten: Schüler, L.; Pfefferkorn, M. (1); Nehls. D. (4); Farchmin, T.P. (1); Schwark, L. (4); Hesselmann, J.; Jochimsen, P. (2); Arlt, K. (7); Darius, S. (8); Knecht, C. (6); Boede, J. (1); Bruck, M.; Suana, J. (2), Felsch, Y.

 

Text: C. Knecht

Datum: 06.09.2022


Saisonauftakt nach Maß!


Am vergangenen Samstag war es endlich wieder soweit: die Ernst-Haeckel-Hölle war gefüllt mit handballbegeistertem Publikum! Zu Gast war der Aufsteiger aus der MV-Liga SV Grün-Weiß Schwerin II. So fuhren die First Ladies ihre ersten Punkte der noch jungen Saison 2022/23 ein (34:24). 

 

Das Spiel wurde durchgängig auf Augenhöhe ausgeführt und wurde mit dem 1. Tor durch Neuzugang Lilly Plath (HV Grün-Weiß Werder) eingeläutet. Nach einem kurzen Schlagabtausch gelang den Gastgeberinnen ein 4:0 Lauf, sodass nach 7 gespielten Minuten ein 6:2 auf der Anzeigetafel stand. Doch durch mangelnde Konzentration und leichten Abspielfehlern kamen die Gäste aus Schwerin wieder heran. So ging es für beide Mannschaften mit 14:13 in die Halbzeit.

 

Die Kabinenansprache des Chefcoaches Schönebeck zeigte Wirkung. Die Ladies von der Havel spielten - gestärkt mit einer sehr gut aufgelegten Torhüterin, Sandra Schmidt - fortan die Angriffe konsequenter und ließen nur noch wenige Durchbrüche der Schwerinerinnen zu. Ab Minute 45 drehten die Blütenstädterinnen dann nochmal so richtig auf und starteten mit einem 4:0-Lauf durch. Beim Stand von 29:20 war das Spiel entschieden und die Werderanerinnen gaben ihre deutliche Führung nicht mehr aus den Händen. So trennten sich beide Mannschaften am Ende mit einem 34:24. Erfreulicherweise konnten sich zwei der Neuzugänge (Schulz u. Plath) erstmalig in die Torschützenliste für Werder eintragen. Chefcoach Schönebeck hat folgende Worte zu dem ersten Spiel der Saison gefunden: „Wir haben in der ersten Halbzeit etwas Zeit gebraucht, um reinzukommen. In der zweiten Halbzeit haben wir dann deutlich besser gespielt, aber natürlich lief noch nicht alles perfekt.“

 

Unser Dank gilt natürlich allen Fans, die es am Samstag in unsere Halle geschafft haben oder zu Hause per Livestream fleißig die Daumen drückten. Mit eurer Hilfe haben wir die ersten zwei Punkte in heimischer Halle erobert. Es war toll, endlich wieder mit euch zusammen zu gewinnen! 

Am kommenden Samstag steht die erste Auswärtsfahrt an. Dabei geht es zu keinem geringeren Gegner als den vorherigen Meister der OOS-Liga, den VfV Spandau. Auch dort möchte die F1 an ihre gute zweite Halbzeit anknüpfen, alles geben und ihren zweiten Sieg einfahren! 

Anpfiff ist am 10.09.2021, um 16:00 Uhr in der Sporthalle Falkenseer Damm, in Berlin. Wir freuen uns, wenn ihr dabei seid! 

 

Es spielten: Schmidt, S.; Schäffer, S. - Mattern, L.(2); Rudolf, E. (1); Fechner, E. (1); Nehls, J. (1); Herholc, G. (5/2); Schulze, H. (2); Fengler, C. (1/1); Heinrich, E. (8); Müller, J. (7); Sensenhauer, L.; Plath, L. (5); Haagen, K. (2)

 

Text: J. Nehls

Datum: 05.09.2022



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