NEWSARCHIV

2. Männer

Saison 2021/2022


Die Zwote schafft Historisches! Nie mehr sechste Liga!


Am Wochenende stand das letzte Spiel der Saison für die zweite Männermannschaft an. Die Ausgangssituation vor dem Spiel war relativ klar: Gewinnt man das Spiel, ist man Meister und steigt in die Brandenburgliga auf. Gewinnt man nicht, ist man Zweiter und steigt nicht auf. So einfach, so gut.

 

Die Rolle des potenziellen Spielverderbers sollte dem SV Motor Hennigsdorf zukommen. Und wie spielt man am besten den Spielverderber? Richtig, indem man nur mit einem Rumpfkader anreist. Satte acht Feldspieler und einen Torhüter konnte der Gast aufbieten. Im Hinspiel waren es noch elf bzw. zwei gewesen. Doch genau wegen dieses Hinspiels wussten die Blütenstädter um die Gefährlichkeit der Hennigsdorfer Mannschaft – unabhängig von der Anzahl der Spieler.

 

Eine Überraschung wusste der Gästetrainer aber zu bereiten: Der SV Motor spielte die gesamte erste Halbzeit im Angriff mit dem siebten Feldspieler und konnte damit auch 1:0 in Führung gehen. Die Gastgeber wollten den damit obligatorischen Wechsel des Torhüters nutzen, um mit einem schnellen Umschaltspiel entweder das leere Tor zu treffen oder die Unordnung durch den Wechsel in der zweiten Welle zu nutzen. Als einer der Topscorer im ersten Durchgang zeichnete sich M. Pfefferkorn aus, der dreimal aus dem eigenen Torraum ins leere Tor treffen konnte. Hier haben sich die zahlreichen Trainingseinheiten als Aushilfsfeldspieler definitiv bezahlt gemacht. So konnte die Zwote nach dem 2:2 (3. Spielminute) mit zunehmender Spielzeit auch die permanente Unterzahl in der Abwehr kompensieren und den Gast in unangenehme Entscheidungssituationen bringen. Mit dem schnellen Spiel nach vorne konnte schnell ein komfortabler Vorsprung herausgespielt werden. Mit 21:10 ging es in die Halbzeit.

 

Die Devise für den zweiten Durchgang war, genau so weiterzumachen wie im ersten Durchgang. Offensiv funktionierte das nahezu einwandfrei. In der Abwehr schlich sich nun aber der Schlendrian ein, die letzte Spannung fehlte hier und ließ viele einfache Würfe für die Gäste zu, die im Verlauf der zweiten Halbzeit auf den Einsatz des siebten Feldspielers verzichteten – vermutlich sehr zur Freude des Torhüters, der definitiv Kilometergeld verdient gehabt hätte. So plätscherte das vom Schiedsrichtergespann Wollgast/Wollgast souverän geführte Spiel so vor sich hin. Über die Zwischenstände 29:11 (39. Minute) und 38:20 (50. Minute) stand am Ende ein 44:24 auf der Anzeigetafel. Der Jubel kannte nun keine Grenzen mehr, der Meistertitel wurde noch auf dem Spielfeld gebührend gefeiert.

 

Wunderbarerweise hatte sich der Staffelleiter dazu hinreißen lassen, nicht den Weg nach Werder anzutreten, um den Meister zu ehren. So durfte die Mannschaft ausschließlich sich selbst gratulieren und konnte auch ihre verdienten Mitglieder verabschieden, die für die kommende Saison nicht mehr zur Verfügung stehen.

 

Für C. Drescher und M. Ziegler ist die aktive Handballkarriere beendet. Vielen Dank für euren Einsatz über eure vielen Jahre in der Mannschaft! Wir sehen uns hoffentlich in schöner Regelmäßigkeit in der Halle wieder! Außerdem geht mit M. Borrmann der Steuermann von Bord. Über die letzten Jahre hat er die Zwote immer weiterentwickelt und hört mit dem größten Erfolg der Zweitvertretung auf. Viel Glück und Erfolg auf deinem privaten und beruflichen Weg und bis bald auf der Tribüne!

 

Wenn man Meister wird, muss man das natürlich auch gebührend feiern. Das tat die Mannschaft auch mit einem besonderen Dank an alle Unterstützer:innen. Nach Spielschluss wurden sowohl Freigetränke und Grillwürstchen für alle angeboten. So konnte der Abend auch nach Spielschluss mit schönen Momenten versehen werden und endete in einem Tanzlokal der Landeshauptstadt in den frühen Morgenstunden.

 

Da die Saison nun zu Ende ist, möchte sich die zweite Männermannschaft nicht nur bei allen Unterstützer:innen auf der Tribüne bedanken, sondern auch bei allen weiteren Personen, die zu dieser historischen Saison beigetragen haben: Vielen Dank an alle Freiwilligen am Kampfgericht, an den Wischern, am Mikrofon, an der Kamera, an alle Ordner und weiteren Helfer:innen. Ihr seid großartig! Wir freuen uns auf die nächste Saison mit euch allen!

 

Für die Zwote sicherte den Meistertitel:
M. Pfefferkorn (3), A. Bast – L. Teller (8/3), T. Engelmann (6), E. Päch (5), H. Wascher (5), T. Hagenau (5), R. Lowens (4), L. Herault (3), G. Gehrmann (2), P. Rouvel (2), C. Pankow (1), L. Geiseler, T. Sachse

 

Text: L. Teller

Datum: 01.06.2022


Den vorletzten Schritt gegangen!


Auf dem Weg zur Meisterschaft hieß es im vorletzten Spiel nochmal die Pferde zu satteln und die weite Auswärtsfahrt nach Lychen anzugehen. Das Duell mit dem dort wartenden Tabellendritten versprach aus mehreren Gründen ein enges Spiel zu werden: Zum einen ist das beliebte Haftmittel dort verboten, zum anderen sollte Lychen in diesem Spiel mit allen torgefährlichen Akteuren antreten.

 

Der Start ins Spiel gehörte den Gastgebern, die die ersten beiden Tore des Spiels markierten und diesen Vorsprung bis zum 4:2 auch halten konnten. Mit einem 1:7-Lauf erarbeiteten sich die Werderaner eine komfortable Führung mit vielen guten Lösungen über H. Wascher am Kreis, die sie - wenn auch nicht in dieser Höhe - nicht mehr abgeben sollten. Im Laufe der ersten Halbzeit schwankte der Vorsprung zwischen ebendiesen vier und zwei Toren Vorsprung. Mit einem 14:16 ging es in die Kabine. Auffällig in dieser ersten Halbzeit war vor allem das hohe Angriffstempo auf beiden Seiten - Lychen kam vor allem über das Bestrafen von Fehlern der Blütenstädter und die daraus resultierenden einfachen Tore im Konter, während sich die Gäste viele Chancen über die zweite Welle erarbeiten konnten. Dieser Trend sollte sich auch im zweiten Durchgang fortsetzen.

 

Nachdem sich der designierte Tabellenführer aus Werder wieder einen Fünf-Tore-Vorsprung erarbeitete und in nahezu jedem Angriff die herausgespielte aussichtsreiche Torchance auch nutzen konnte, schien nun ein Bruch ins Spiel zu kommen. Vor allem schienen sich die beiden mit der Spielleitung beauftragten Sportfreunde von der stetigen, lautstarken Kritikäußerung von der Lychener Bank beeindrucken zu lassen. Ein leichtes Ungleichgewicht in der Beurteilung von ähnlichen Spielsituationen führte aber nicht zum Verlust der Führung. Weiterhin schaffte die Zwote auch gegen die Lychener Einzelmanndeckung immer wieder Lücken zu finden und den Gegner auf Abstand zu halten und beim 25:31 (49. Spielminute) die höchste Führung des Spiels zu erzielen. Die danach folgende Auszeit der Gastgeber sollte nochmal für Spannung sorgen. Vier Tore in Folge erzielten sie und stellten auf 29:31 innerhalb von nur vier Minuten. Doch die Zwote blieb weiterhin souverän und schaffte auch in dieser schwierigen Phase, den Kopf aus der Schlinge zu ziehen. Näher als auf diese zwei Tore ließ man die Lychener nicht mehr herankommen. So endete das Spiel mit 34:36 - auf Gästeseite gab es nun kein Halten mehr, der Sieg wurde vor Ort und auf der langen Rückfahrt ordentlich zelebriert.

 

Nun kommt es am kommenden Samstag um 16:00 Uhr zum großen Finale um den Meistertitel. Zu Gast ist Motor Hennigsdorf, gegen die man im Hinspiel mit nur einem Tor Vorsprung gewinnen sollte. Für Spannung auf der Platte ist also gesorgt. Für das leibliche Wohl drum herum wird auch gesorgt. Die Zwote möchte mit allen Unterstützern und Interessierten die historisch gute Saison während und nach dem Spiel gebührend feiern und lädt dazu recht herzlich in die Haeckel-Hölle ein. Wir freuen uns auf euch!

 

Für die Zwote spielten, trafen und siegten:

 

A. Bast, M. Pfefferkorn - E. Päch (9), L. Teller (7), H. Wascher (6), T. Hagenau (5), R. Lowens (4/1), T. Sachse (2), T. Engelmann (2), L. Herault (1), G. Gehrmann, C. Pankow, L. Geiseler

 

Text: L. Teller

Datum: 23.05.2022


Souverän trotz Wurfdilemma bei der M2!


Mit noch drei ausstehenden Spielen und dem Meistertitel vor Augen stand für die zweite Männer das nächste Spiel gegen den PHC Wittenberge auf dem Programm.

 

Somit begrüßte der nach Minuspunkten Tabellenerste den abgeschlagenen Tabellenletzten. Doch der volle Kader auf Gästeseite und der Werderaner Anspruch an die eigene Leistung ließen kein Ausruhen auf der Tabellensituation zu. Vom Anpfiff weg wollte man - ähnlich wie in den Spielen gegen die Bernauer Bären - in Führung gehen und diese dann bestmöglich über die Dauer der Spielzeit weiter ausbauen.

 

Der Start ins Spiel gelang den Blütenstädtern dieses Mal nicht so sehr, nach der ersten Viertelstunde stand ein 7:7-Unentschieden zu Buche. Dass der Rest der ersten Halbzeit mit 13:4 gewonnen wurde, lag vor allem an einem stärkeren Abwehrverbund und einem konsequenten, daraus resultierenden Tempospiel, vor allem über E. Päch über Linksaußen, der allein im ersten Durchgang neun Tore verzeichnen konnte. So ging es mit einem 20:11 in die Halbzeit. Einziger Wermutstropfen, der sich durch das ganze Spiel ziehen sollte: die Wurfausbeute von der Rechtsaußen-Position ließ arg zu wünschen übrig. Beste Wurfgelegenheiten wurden von wechselndem Personal konsequent vergeben. So wären allein im ersten Durchgang sicherlich fünf Tore mehr drin gewesen, im zweiten Durchgang ebenfalls nochmal ungefähr die gleiche Anzahl.

 

Die Handlung des zweiten Durchgangs ist schnell erzählt: Die Zwote bestach weiterhin durch eine gute Abwehrarbeit mit starker Torhüterleistung sowie konsequentem Tempospiel. So kam am Ende ein deutlicher 39:20-Sieg zustande, der weiteren Rückenwind auf der Zielgeraden auf dem Weg zur Meisterschaft bedeutet.

 

Am kommenden Wochenende geht es zum schweren Auswärtsspiel nach Lychen, bevor am 28.05. vor heimischem Publikum eine große, meisterliche Handballparty steigen soll.

 

Für die Zwote spielten:

A. Bast, M. Pfefferkorn - E. Päch (10/1), T. Hagenau (8), R. Lowens (6/3), T. Engelmann (4), H. Wascher (3), T. Lessig (2), P. Rouvel (2), L. Teller (2), L. Herault (1), C. Pankow (1), T. Sachse

 

Datum: 17.05.2022

Text. L. Teller


Bärenhunger auf den Meistertitel!


Auf ihrem Weg zum angestrebten Meistertitel in der Verbandsliga Nord hieß der Gegner der Zwoten innerhalb von nur acht Tagen zweimal in Folge HSV Bernauer Bären. Gegen das Team aus dem unteren Tabellenmittelfeld sollten zwei Siege her, die vor allem über eine gute Abwehr und gute Entscheidungen im Tempospiel herbeigeführt werden sollten.Das erste der beiden Duelle wurde in heimischen Gefilden ausgetragen. Hier konnten die Blütenstädter einen Start nach Maß verzeichnen, nach gut acht Minuten stand es bereits 7:2. Die anfängliche Abwehrstärke, gepaart mit hoher spielerischer Disziplin im Angriff, verflog allerdings im Laufe der ersten Halbzeit. So konnte sich der mit schmalem Kader angereiste Gast bis auf vier Tore herankämpfen. Mit genau diesem Abstand ging es auch in die Kabine (16:12).Die Unzufriedenheit mit dem eigenen Spiel war den Werderanern anzumerken. So schaltete man mit Beginn des zweiten Durchgangs prompt einen Gang hoch und stellte nach nicht einmal drei Minuten auf 19:12, bevor das Handballspielen erstmal komplett eingestellt wurde und man einen 1:7-Lauf (20:19, 45. Minute) hinnehmen musste. Der Wechsel im Tor der Gastgeber schien seine Wirkung nicht zu verfehlen - neben der schwachen Angriffsleistung hatte man A. Bast quasi ab der 19. Spielminute gänzlich im Stich gelassen. In der letzten Viertelstunde durfte der Gast den Ball nur noch zweimal an M. Pfefferkorn vorbei ins Tor bugsieren, während der Werderaner Handballexpress rollte und noch zwölfmal erfolgreich war. So konnte am Ende ein 32:21-Sieg gefeiert werden.

 

Mit dem deutlichen Ergebnis und der trotzdem überwiegenden Unzufriedenheit ob des eigenen Auftritts machte sich die Werderaner Delegation am Wochenende darauf auf den Weg nach Bernau, um direkt das Rückspiel zu absolvieren. Das Verbot des Geliebten Haftmittels war der Mannschaft vorher bekannt - dass der Gegner jedoch zum Hinspiel nur die halbe Mannschaft mitgebracht hatte, war dann doch eine kleine Überraschung. So standen sich in diesem Spiel zwei Mannschaften mit halbwegs voller Bank gegenüber. Auch der Konkurrent um den Meistertitel - der 1. SV Eberswalde - wollte sich dieses Handballspektakel nicht entgehen lassen und war mit einer kleinen Delegation auf der Tribüne vertreten. Der Start ins Spiel glich komplett dem Hinspiel - eine 2:7-Führung (dieses Mal dauerte es mit zehn Minuten doch etwas länger) auf Grundlage einer guten Abwehr und eines stark aufgelegten A. Bast wurde aufgrund nicht ausreichend diszipliniertem Angriffsspiels und einigen defensiven Unaufmerksamkeiten nicht wie erhofft ausgebaut, sodass zur Halbzeit lediglich ein 13:18 auf der Anzeigetafel zu verzeichnen war. Anders als im Hinspiel versuchten die Bernauer Bären ihr Glück mit einer Einzelmanndeckung - zuerst in einfacher, später in doppelter Ausführung - gegen die Werderaner Rückraumakteure. Zwar wurden so die üblichen Kreise im Angriffsspiel der Gäste gestört, jedoch fanden die verbliebenen Akteure jederzeit genügend Lösungsmöglichkeiten für die sich nun eröffnenden Räume. So konnte der Vorsprung Stück für Stück auf acht Tore ausgebaut werden und am Ende ein 28:36-Auswärtssieg gefeiert werden.

 

Mit noch drei verbleibenden Spielen hat die Zwote immer noch alle Karten in der eigenen Hand: gewinnt man alle Spiele, ist man Meister der Verbandsliga Nord und kann in die höchste Spielklasse Brandenburgs aufsteigen. Genau dabei zählt die Mannschaft auf jede Unterstützung im nächsten Heimspiel gegen den PHC Wittenberge am Samstag, den 14.05. um 16:00 Uhr.

 

Für die Zwote spielten und trafen…

 

Im Hinspiel am 30.04.:

A. Bast, M. Pfefferkorn - E. Päch (10), R. Lowens (8/1), T. Hagenau (5), L. Teller (4), T. Engelmann (2), H. Wascher (1), G. Gehrmann (1), T. Sachse (1), P. Rouvel, C. Pankow, L. Geiseler

 

Im Rückspiel am 08.05.:

M. Klemt, A. Bast - T. Engelmann (7), E. Päch (6), T. Sachse (5), R. Lowens (4/2), H. Wascher (3), L. Teller (3), L. Herault (2), L. Geiseler (1), G. Gehrmann

 

Text: L. Teller

Datum: 10.05.2022


Schritt für Schritt


Kurz vor Ostern erhielt die zweite Männermannschaft des HV Grün-Weiß Werder eine freudige Nachricht: Der Tabellenführer aus Eberswalde patzte in Grünheide und hat somit nun fünf Minuspunkte auf dem Konto. Die Zwote ist mit vier Minuspunkten auf dem eigenen Konto also in der Pole Position – gewinnt man jedes der noch verbleibenden Spiele, ist man Meister der Verbandsliga Nord. So einfach, so gut. Mit dem Ziel, jedes verbleibende Spiel zu gewinnen, startete die Zwote also in die letzte Phase der Saison – sechs Spiele an sechs Wochenenden. Der erste verbleibende Gegner war am vergangenen Wochenende der HC Neuruppin. Das Hinspiel konnte man deutlich mit 20:30 gewinnen.

 

Mit voller Kapelle sah man sich schon mal gegen einen mit dünner Bank angereisten Gast mit guten Grundvoraussetzungen für zwei Punkte ausgestattet. Der Beginn des Spiels war ziemlich ausgeglichen, einen ersten Drei-Tore-Vorsprung der Gastgeber (6:3, 9. Spielminute) konnte der HCN innerhalb von einer Minute zum 6:6 ausgleichen. Dieser Spielstand sollte aber der letzte Gleichstand der Partie sein. Mit einer nun leicht verbesserten Abwehrleistung und einem gutem Umschalt- und Positionsangriff - vor allem über E. Päch – konnte ein 17:12-Halbzeitstand hergestellt werden.

 

Im zweiten Durchgang konnte der Vorsprung bis auf elf Tore (32:21, 53. Spielminute) ausgebaut werden, sodass im Laufe der Spielzeit allen Spielern Einsatzzeiten gegeben werden konnten. Mit dem Endstand von 34:26 macht die Zwote einen weiteren Schritt in die richtige Richtung. Am Samstag, den 30.04., kommt es beim nächsten Heimspiel zum ersten Duell in der Mini-Serie gegen die Bären aus Bernau. Am darauffolgenden Sonntag, den 08.05., geht es dann auswärts gegen denselben Gegner. Hier sollen die nächsten Schritte gemacht werden, um dann am Ende ganz oben zu stehen.

 

Für die Zwote spielten: A. Bast, M. Pfefferkorn – R. Lowens (10/4), E. Päch (7), T. Engelmann (5), T. Sachse (3), T. Hagenau (3), L. Teller (3), C. Pankow (1), H. Wascher (1), T. Lessig (1), G. Gehrmann, L. Geiseler, P. Rouvel

 

Text: L. Teller

Datum: 27.04.2022

Foto: J. Nehls


Alles beim alten: Wieder knapp, wieder erfolgreich!


Zweite Männermannschaft holt erneut die maximale Ausbeute bei minimalem Abstand! Nach dem hart erkämpften Sieg gegen Eberswalde stand nun ob der Nutzung von harzfreien Bällen eines der unbeliebtesten Spiele des Jahres an: das Auswärtsspiel beim SV Motor Hennigsdorf - dieses Mal auf unbekanntem Terrain in der Oberkrämerhalle zu Eichstädt. Den Sieg im Spitzenspiel hatten sich die Werderaner teuer erkauft. Die Saison von M. Ziegler scheint vorzeitig beendet zu sein und auch T. Hagenau musste seine Sporttauglichkeit für dieses Spiel verneinen. So machten sich nur neun bewegungswillige Feldspieler - begleitet vom zuverlässig vollzähligen Torhütertrio - auf, die nächsten beiden Punkte zu holen.

 

Den besseren Start ins Spiel erwischten die Gastgeber. Nachdem anfangs niemand entschlossen genug  schien, um dem Spielstand Tore beizusteuern - nach gut sieben gespielten Minuten stand ein 2:2 auf der Anzeigetafel - fühlte sich nun die Hennigsdorfer Sieben dazu berufen, auf 5:2 (11. Spielminute) davonzuziehen. Doch durch eine besser agierende Defensive konnte man den Vorsprung beim Stand von 7:7 (16. Spielminute) wieder egalisieren, bevor die stärkste Phase der Grün-Weißen begann. Nach dem 8:7-Führungstreffer der Gäste nahm Coach M. Borrmann die Auszeit, die den Wendepunkt in der ersten Halbzeit darstellen sollte. Satte sieben Tore am Stück erzielten die Gäste und bestraften aus einer tollen Torhüter-Abwehr-Zusammenarbeit jeden Fehler der Heimmannschaft. Im Tempospiel erzielte E. Päch in dieser Phase drei Tore, im Positionsangriff fielen diese vor allem per Durchbruch von L. Herault. Auch eine Einzelmanndeckung gegen R. Lowens, die gen Ende der ersten Halbzeit das Mittel der Wahl sein sollte, störte den Spielfluss der Grün-Weißen nicht. Kurz vor der Pause durften dann auch die Gastgeber noch ein Tor nachlegen, sodass es mit einem Spielstand von 9:14 in die Pause ging.

 

Der Beginn der zweiten Spielhälfte bot doch etwas mehr Abwechslung und vor allem deutlich mehr Tore. Die Hennigsdorfer zogen nun ihr schnelles Spiel deutlich besser auf als noch im ersten Durchgang und kamen so zu einfachen Toren, während die Gäste die Einzelmanndeckung und das daraus resultierende *5 gegen 5* gut zu bespielen wussten. Der Vorsprung bewegte sich die ganze Zeit zwischen drei und sechs Toren, bis beim Stand von 20:25 (56. Spielminute) das offensive Spiel für beendet erklärt wurde. Es reihten sich nun Fehler aneinander, die umgehend per Tempogegenstoß oder zweiter Welle bestraft wurden. So konnte Hennigsdorf 65 Sekunden vor Schluss den 24:25-Anschlusstreffer erzielen. Die letzten Werderaner Angriffsbemühungen führten zwar nicht zum Erfolg, sollten aber - dank eines an einen gewissen blonden Wimbledon-Sieger erinnernden Hechtsprungs von T. Sachse auf den umherhüpfenden Ball - auch nicht mehr zu einem Ballverlust führen. Am Ende verbucht die Zwote ihren nächsten Sieg und hält Tuchfühlung zum Tabellenführer aus Eberswalde, der sich den Frust der vergangenen Woche mit einem 33:12-Heimsieg von der Seele schoss. 

 

Nun steht für die Mannschaft ein kleines Osterpäuschen an, bevor am Samstag, den 23.04. um 18:30 Uhr, der HC Neuruppin in heimischen Gefilden begrüßt werden darf. Mit diesem Spiel beginnt für die Zwote die finale Phase mit sechs Spielen an sechs Wochenenden!

 

Es spielten: M. Klemt, A. Bast, M. Pfefferkorn - E. Päch (9), L. Teller (9/4), T. Sachse (3), L. Herault (2), H. Wascher (1), R. Lowens (1), P. Rouvel, C. Pankow, L. Geiseler

 

Text: L. Teller
Datum: 04.04.2022


Zu viel Ketchup für die Wurst


Die zweite Männer holt aus dem Spitzenspiel maximale Ausbeute bei minimalem Vorsprung.

 

Alles war angerichtet für ein absolutes Topspiel. Sonntagmittag, 14 Uhr, keine ernsthafte hochklassige TV-Konkurrenz durch das große runde Leder und strahlender Sonnenschein - traumhafte Zutaten für das Spitzenspiel der Verbandsliga Nord. Der Tabellenzweite empfing den ungeschlagenen Tabellenführer. Das Publikum honorierte diese Gegebenheiten mit zahlreichem Erscheinen und sollte ein spannendes und kampfbetontes Spiel erleben. Im Hinspiel hatte sich die Werderaner Mannschaft noch aufgrund fehlender Effektivität im schnellen Angriffsspiel sowie Abwehrschwächen gerade auf den Außenpositionen mit einem Vier-Tore-Abstand geschlagen geben müssen. Dieses Ergebnis wollte man nun gerade rücken und den Eberswaldern tabellarisch auf die Pelle rücken.

 

Dieses Vorhaben sollte aber nicht Einfluss auf die Gastfreundschaft nehmen. Brav ließ man dem Gegner den Vortritt beim Torewerfen und wartete die ersten beiden Treffer ab, bevor man selbst etwas für den Spielstand tat. R. Lowens sorgte für den ersten Treffer der Heimmannschaft. Eine gute Abwehrleistung um H. Wascher und G. Gehrmann - der bereits nach wenigen Minuten M. Ziegler ersetzte - sowie ein stark aufgelegter M. Pfefferkorn sorgten dafür, dass in der Defensive nichts abbrannte, während vorne vor allem R. Lowens und T. Hagenau die Tore auf Werderaner Seite besorgten - sieben der neun Treffer in Durchgang eins gingen auf das Konto der beiden Rückraumspieler. Da man sich beim Stand von 9:7 (18. Spielminute) aber mit der Offensivleistung zufrieden gab, gönnte man sich verfrüht eine zwölfminütige Schaffenspause und erzielte bis zum Halbzeitpfiff kein Tor mehr. Somit blieb - so viel sei schon verraten - ebenjenes 9:7 der einzige Zwei-Tore-Vorsprung der Heimmannschaft. Nur die defensive Stabilität verhinderte einen Rückstand zur Pause, mit 9:9 zog man sich in die Kabine zurück. Der Plan für den zweiten Durchgang war klar: In der Abwehr das hohe Niveau halten und vorne mehr Spielfluss und Abschlussqualität erreichen.

 

Und mit mehr Angriffsstärke ging es auch auf beiden Seiten weiter. Die Gastgeber schafften es nun, das Spiel breiter zu machen und mehr in die Eins-gegen-eins-Situationen zu kommen. Unkonzentriertheiten beim Wurf sowie die eine oder andere Fehlentscheidung luden den Gast zu einfachen Kontern ein, die dieser dankend annahm. So kam es auch zur - wieder vorweggenommen: einzigen - Zwei-Tore-Führung der Eberswalder beim Stand von 17:19 (51. Spielminute). In der Schlussphase übernahmen für die Grün-Weißen offensiv nun wieder R. Lowens und T. Hagenau die Verantwortung und erzielten die letzten fünf Treffer auf Gastgeberseite. Da für die Barnimer nur noch zwei dieser Sorte auf der Anzeigetafel verbucht werden konnten, stand es mit Ablauf der Zeit 22:21. Doch ein direkter Freiwurf für Eberswalde sollte noch ausgeführt werden. Sinnbildlich für die gesamte Partie konnte der Werderaner Block aber nicht überwunden werden - der Heimsieg war perfekt! Eine große kämpferische Leistung der gesamten Mannschaft sorgte am Ende dafür, dass beide Punkte an der Havel blieben. 

 

Die jetzt gute Ausgangsposition im Windschatten des Tabellenführers möchte die Zwote am kommenden Wochenende beibehalten. Es geht am Samstag, den 02.04., auswärts zum SV Motor Hennigsdorf.

 

Für die Zwote spielten: A. Bast, M. Pfefferkorn - R. Lowens (10/2), T. Hagenau (5), L. Herault (3), H. Wascher (2), E. Päch (1), L. Teller (1), T. Engelmann, M. Ziegler, G. Gehrmann, C. Pankow, T. Lessig, T. Sachse

 

Text: L. Teller

Datum: 29.03.2022

Foto: J. Nehls


Siegreich im Duell der Gebeutelten


Mit weiterhin ausgedünntem Kader, nun aber ohne Hilfe der bereitwillig eingesprungenen 1. Mannschaft, bezwang die „Zwote“ den Gast aus Wittstock nach anfänglichen Schwierigkeiten deutlich mit 28:20 (13:13).

 

Die Kadersituation der 2. Männermannschaft des HV Grün-Weiß Werder bleibt eine Geschichte für sich. Zu Jahresbeginn stark von Corona-Infektionen, Verletzungen und beruflichen Verpflichtungen gebeutelt, konnte man dank der Hilfe aus dem Jungbrunnen 1. Männermannschaft spielfähig und ungeschlagen bleiben. Doch damit war jetzt Schluss. Die eigene Stärke sollte ab sofort wieder einzig und allein ausschlaggebend für die Erfolge sein. So fanden sich zur besten Kaffee- und Kuchenzeit am Samstagnachmittag zwölf Sportfreunde zusammen, um trainerlos gegen die ebenfalls personell dezimierten Wittstocker Gäste anzutreten. Kapitän Thomas Sachse versuchte sich, wie schon in der abgelaufenen Trainingswoche an der Doppelfunktion Trainer-Spieler und meisterte die Situation, mit viel Emotion und Vorbereitung bravourös - der große eigene Anteil an der Spielzeit sei ihm daher gegönnt. 😉

 

Bestens vorbereitet und eingestellt startete die Werderaner Sieben ins Spiel,  konnte die Vorgaben zunächst jedoch nicht so recht umsetzen. Beim Stand von 5:8 nach 15 gespielten Minuten musste eine Auszeit her, welche ihre Wirkung nicht verfehlen sollte. Der bis dahin nicht wirklich zwingende Angriff kreierte nun bessere Torchancen, welche in dieser Phase vor allem Christoph Drescher zu nutzen wusste. So stellte man kurz vor der Halbzeit auf 13:10, um dann doch noch bis zur Pause einen 13:13-Spielstand hinnehmen zu müssen.

 

Vor allem eine griffigere Abwehr sollte im zweiten Durchgang einfache Tore über das Tempospiel gegen zunehmend erschöpft wirkende Gäste bringen. Und gesagt, getan. Die Abwehr um den Mittelblock Sachse/T. Hagenau zeigte nun eine deutlich bessere Leistung und zwang die Gäste zu Fehlern und schwierigeren Würfen, welche der nun besser im Spiel angekommene Martin Pfefferkorn zu parieren wusste. Der Angriff tat mit einfachen Toren und guten Lösungen gegen die immer offener agierende Gäste-Abwehr sein Übriges. So konnte man sich vor allem in der Phase von der 41. bis zur 50. Spielminute dank eines 4:0-Laufs vorentscheidend auf 23:17 absetzen und in der Folge ein dann ungefährdetes 28:20-Endergebnis bejubeln. Erfreulich ist neben der in den nächsten Wochen zu erwartenden Rückkehr einiger erfahrener Kräfte ins Training und den Spielbetrieb vor allem auch die Integration der jungen Spieler aus der dritten Männermannschaft. Leon Geiseler konnte bereits seinen zweiten Einsatz in dieser Saison absolvieren und Philipp Rouvel trug bei seinem Saisondebüt zwei Tore in der Schlussphase bei.

 

Während alle anderen Teams nun in die heiße Phase der Saison eintauchen, genehmigt sich die „Zwote“ erstmal eine vierwöchige Schaffenspause. Weiter geht es in heimischen Gefilden am Sonntag, den 27.03., gegen den Tabellenführer 1. SV Eberswalde.

 

Es spielten: Bast, A. (TW); Pfefferkorn, M. (TW); Päch, E. (7); Herault, L. (5); Lowens, R. (5/1); Drescher, C. (4); Hagenau, T. (3); Rouvel, P. (2); Teller, L. (2/1); Lessig, T.; Geiseler, L.; Sachse, T.

 

Text: L. Teller

Datum: 01.03.2022

Foto: D. Andres


Handballkracher in der Löcknitzhölle!


Am vergangenen Samstag, dem 20.02.2022, fand das Spitzenspiel unserer 2. Männermannschaft in Grünheide statt. Nach anfänglichen Abschlussproblemen konnte sich unsere „Zwote“ gegen Ende der 1. Halbzeit stabilisieren und bat mit einer 2-Tore-Führung zum Pausentee (12:14). Durch eine gefestigte Abwehrleistung und die daraus resultierenden einfachen Gegenstoßtore konnte die Führung in Halbzeit zwei souverän ausgebaut werden. Unsere „Zwote“ gewann schlussendlich 18:28 und freute sich über die nächsten zwei Pünktchen auf dem Punktekonto.


Wer vor dem Spiel einen Blick auf die Tabelle der Verbandsliga Nord geworfen hatte, wusste wie wichtig dieses Spitzenspiel für beide Mannschaften war. Nach dem Sieg am vorherigen Wochenende in Neuruppin (ohne das allzeit geliebte klebrige Zeug), brauchte unsere „Zwote“ volle Konzentration und 100% Fokus für das Spitzenspiel gegen die Schildkröten vom Grünheider SV. Ein gutaufgelegter Torhüter der Heimmannschaft brachte unsere „Zwote“ in den ersten 20 Minuten zum Grübeln. Viele einfache Tore konnten nicht verwertet werden. Gegen Ende der ersten Halbzeit steigerte sich jedoch die Abschlussquote nach dem unsere Männer einen Schluck Zielwasser benötigten (Auszeit Zwote 20:43min).Die Halbzeitansprache von Coach M. Borrmann, fruchtete bei der gesamten Mannschaft und unsere „Zwote“ startete mit einem 5-Tore-Lauf in die 2. Halbzeit. Auch unser Werderaner Schlusslicht Alex B. konnte einige gute Paraden zum Sieg beisteuern. Die Grundlage für einen Auswärtssieg war somit geschaffen und unsere „Zwote“ ließ sich nicht mehr die Butter vom Brot nehmen. Die Borrmänner festigten somit den 2. Tabellenplatz und stehen bei 14:4 Punkten.


Ein besonderer Dank geht an zunächst an die Spieler der ersten Männermannschaft, die uns in den letzten drei Wochen personell unterstützt hat. Ohne eine Zusammenarbeit beider Mannschaften wäre ein Spielbetrieb unserer „Zwoten“ nicht möglich gewesen. „Männer eine Palette Schokomilch folgt!“  Unsere Zwote bedankt sich weiterhin für die Unterstützung der mitgereisten Fans nach Grünheide.

 

Das nächste Heimspiel der Borrmänner steigt am Samstag, den 26.02.2022 in der Haeckelhölle um 16:00 Uhr. Kommt vorbei und unterstützt unsere „Zwote“.
Werder Zwei Feuer frei!


Es spielten: Bast, A.; Herault, L.(1); Nehls, D.(4); Lowens, R.(4); Boede, J.(4); Knecht, C.(3); Volk, A.(2); Darius, S.(2); Teller, L.(2); Päch, E.(5); Hesselmann, J.(1); Sachse, T.

 

Text: E. Päch

Datum: 20.02.2022


2. Männer siegt in Grünheide


Am vergangenen Samstag, dem 20.02.2022, fand das Spitzenspiel unserer 2. Männermannschaft in Grünheide statt. Nach anfänglichen Abschlussproblemen konnte sich unsere „Zwote“ gegen Ende der 1. Halbzeit stabilisieren und bat mit einer 2-Tore-Führung zum Pausentee (12:14). Durch eine gefestigte Abwehrleistung und die daraus resultierenden einfachen Gegenstoßtore konnte die Führung in Halbzeit zwei souverän ausgebaut werden. Unsere „Zwote“ gewann schlussendlich 18:28 und freute sich über die nächsten 2 Pünktchen auf dem Punktekonto.

 

Wer vor dem Spiel einen Blick auf die Tabelle der Verbandsliga Nord geworfen hatte, wusste wie wichtig dieses Spitzenspiel für beide Mannschaften war. Nach dem Sieg am vorherigen Wochenende in Neuruppin (ohne das allzeit geliebte klebrige Zeug), brauchte unsere „Zwote“ volle Konzentration und 100% Fokus für das Spitzenspiel gegen die Schildkröten vom Grünheider SV.

Ein gutaufgelegter Torhüter der Heimmannschaft brachte unsere „Zwote“ in den ersten 20 Minuten zum Grübeln. Viele einfache Tore konnten nicht verwertet werden. Gegen Ende der ersten Halbzeit steigerte sich jedoch die Abschlussquote nach dem unsere Männer einen Schluck Zielwasser benötigten (Auszeit Zwote 20:43min).

Die Halbzeitansprache von Coach M. Borrmann, fruchtete bei der gesamten Mannschaft und unsere „Zwote“ startete mit einem 5-Tore-Lauf in die 2. Halbzeit. Auch unser Werderaner Schlusslicht Alex B. konnte einige gute Paraden zum Sieg beisteuern. Die Grundlage für einen Auswärtssieg war somit geschaffen und unsere „Zwote“ ließ sich nicht mehr die Butter vom Brot nehmen. Die Borrmänner festigten somit den 2. Tabellenplatz und stehen bei 14:4 Punkten.

 

Ein besonderer Dank geht an zunächst an die Spieler der ersten Männermannschaft, die uns in den letzten drei Wochen personell unterstützt hat. Ohne eine Zusammenarbeit beider Mannschaften wäre ein Spielbetrieb unserer „Zwoten“ nicht möglich gewesen.

„Männer eine Palette Schokomilch folgt!“  

Unsere Zwote bedankt sich weiterhin für die Unterstützung der mitgereisten Fans nach Grünheide.

Das nächste Heimspiel der Borrmänner steigt am Samstag, den 26.02.2022 in der Haeckelhölle um 16:00 Uhr. Kommt vorbei und unterstützt unsere „Zwote“.

Werder Zwei Feuer frei!

 

Es spielten: Bast, A.; Herault, L.(1); Nehls, D.(4); Lowens, R.(4); Boede, J.(4); Knecht, C.(3); Volk, A.(2); Darius, S.(2); Teller, L.(2); Päch, E.(5); Hesselmann, J.(1); Sachse, T.


Herzschlagfinale in der Haeckel - Hölle


Unsere 2. Männermannschaft empfing am Samstagabend zuhause den Grünheider SV II zu einer Partie, die bis zur Schlusssirene Spannung bot. Am Ende konnte die „Zwote“ die 2 Punkte für sich einfahren.

 

Es war ein wichtiges Spiel für unsere Werderaner. Nach einem 4:0-Punkte-Start in die Saison wurde das letzte Heimspiel gegen den direkten Kontrahenten SV Blau-Weiß Wusterwitz knapp mit einem Tor verloren. Nun wollte man vor heimischer Kulisse wieder punkten, um den Anschluss an die Spitze nicht zu verlieren. Die Marschroute war gesetzt: Ein Sieg musste her. Das Spiel begann mit sehr viel Tempo und Werder gelang der 5:2-Start in das Match. Im Angriff zeigten sich die Gastgeber sehr laufstark und sowohl Einzelaktionen aus dem Rückraum als auch Angriffe über die Außenpositionen führten zu Toren. Dennoch blieben ein paar Chancen ungenutzt am Schlussmann der Gäste hängen. Die Abwehr zeigte sich sehr aggressiv und ballhungrig, das Spiel zwischen Abwehr und Torhüter funktionierte. Dann aber schlichen sich mit zunehmender Zeit kleine Fehler ein, die die Gastmannschaft nutzte und den Spielverlauf kippte. Grünheide glich das Spiel in der 13. Minute aus und führte in der 20. Minute mit 7:9. Werder schaffte kurz darauf den Ausgleich, doch die Chancenverwertung im Angriff war zu gering und somit ging es mit einem 10:12-Rückstand zum Pausentee in die Kabine. Der Mannschaft war klar, da muss mehr kommen!

 

Trainer Max Borrmann peitschte seine Jungs noch einmal nach vorne und gab zusätzliche Motivation für jeden einzelnen Spieler mit auf dem Weg. Das zeigte Wirkung. Die Werderaner Männer kamen gestärkt aus der Kabine und zündeten wieder den Turbo. Aber auch Grünheide zeigte sich kampfstark und so entwickelte sich ein offener Schlagabtausch beider Mannschaften. Keiner konnte sich langfristig absetzen und so lief es auf einen Krimi hinaus. Die “Zwote” zog zwischenzeitlich auf drei Tore davon, aber das Momentum änderte sich zu Gunsten der Gäste, wodurch das Spiel erneut offen war. Die letzten Minuten waren geprägt von hitzigen Szenen, Schiedsrichterentscheidungen und schneller 2. Welle im Angriffsspiel. Am Ende hielt es kaum jemanden auf seinem Sitz und erst mit der Schlusssirene und dem 26:25 stand fest, dass die zwei Zähler in der Haeckel-Hölle bleiben würden.

 

Ein großes Dankeschön geht an die Fans, die uns bei dem ereignisreichen Spiel unterstützt und mitgefiebert haben. Als nächstes geht es für uns am 23.10. zum SV Hansa nach Wittstock, wo die nächsten Punkte anvisiert werden. Das nächste Heimspiel seht ihr am 20.11.2021. Wir freuen uns auf euch, wenn es wieder heißt: Werder zwei, Feuer frei!!!!!   

 

Es spielten: Pfefferkorn, M.; Bast, A.; Engelmann, T.(2); Wascher, H.(4); Ziegler, M.(3); Pankow, C.; Hagenau, N.; Lowens, R.(4); Hagenau, T.(3); Teller, L.(3); Päch, E.(6); Gehrmann, G.; Sachse, T.(1)

 

Text : Nick Hagenau

03.10.2021